Drogenfund in Stavenhagen

Dienstag Abend haben Beamte des Polizeireviers Malchin Hinweise darauf erhalten, dass es in einem Mehrfamilienhaus „unangenehm“ rieche.

Foto: Polizei

Als sie sich zum Wohnhaus begaben, nahmen sie im Treppenflur den starken Geruch nach Marihuana wahr. Der Geruch führte sie zur Wohnung eines 44-Jährigen, der spontan äußerte, Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Daraufhin haben die Beamten mit seinem Einverständnis die Wohnung betreten und unter anderem kleine Indoorplantagen und Behältnisse zum Eigenanbau festgestellt. Die hinzugezogenen Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben unter anderem mehrere Pflanzen sowie Utensilien zur Aufzucht von Drogen und etwa 200 Gramm Marihuana sichergestellt.

Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern an.

Haft nicht angetreten – Drogen gefunden

Als Polizeibeamte gestern bei einem 30-Jährigen in Neubrandenburg klingelten, wollten sie ihn eigentlich nur abholen, um ihn in die JVA zu bringen. Denn seine sechsmonatige Haftstrafe wegen mehrfachen Betruges hatte er bisher nicht freiwillig und fristgerecht angetreten.
Doch die Beamten haben sofort den richtigen Riecher gehabt, nachdem er die Wohnungstür geöffnet hatte: Sie fanden bei ihm Drogen. In nicht unerheblicher Menge. Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg wurden zu dem Fall hinzugezogen. Sie stellten unter anderem mehr als 100 Gramm Amphetamine, fast 200 Gramm Haschisch und knapp 100 Gramm Marihuana sicher sowie eine fast vierstellige Summe Bargeld. Es ist davon auszugehen, dass der 30-Jährige gewerbsmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln treibt.

Unabhängig von den „Überraschungsfunden“ und den Ermittlungen, die dazu jetzt laufen, wurde natürlich der ursprüngliche Polizeieinsatz erfolgreich beendet: Er sitzt nun in Haft.

Betäubungsmittel in einem Wohnhaus in Altentreptow beschlagnahmt

In der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg war am Sonntag, dem 31.03.19, der telefonische Hinweis über vorhandene Betäubungsmittel in einem Haus in Altentreptow eingegangen.

Beamte des Polizeireviers Malchin begaben sich darauf zu der genannten Adresse. Hier trafen sie gegen 14:00 Uhr auf die drei Bewohner des Hauses. Diese zeigten sich nach dem Tatvorwurf mit der Durchsuchung des Hauses einverstanden. Nachdem im Keller des Hauses die ersten Betäubungsmittel aufgefunden wurden, wurde der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg zu Unterstützung der weiteren Durchsuchungsmaßnahmen hinzugezogen.

Im Haus wurden insgesamt etwa 800 g Marihuana und ca. 500 g Amphetamine aufgefunden und durch die Beamten beschlagnahmt. Die Betäubungsmittel haben einen Wert von etwa 13.000 EUR. Die drei tatverdächtigen Bewohner des Hauses, ein Frau im Alter von 32 Jahren und zwei Männer im Alter von 19 und 25 Jahren, wurden zur Vernehmung und für erkennungsdienstliche Maßnahmen nach Neubrandenburg verbracht.

Noch ist nicht eindeutig geklärt, wer Eigentümer der Betäubungsmittel ist. Die Ermittlungen werden gegen alle drei Beschuldigten wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge geführt und dauern an.

Drogen per Paket geliefert bekommen – Tatverdächtiger in Haft

Anfang dieses Monats erwartete eine Zeugin in einem Dorf bei Neubrandenburg ein Paket. Als die Post ihr schließlich eines übergab, achtete sie überhaupt nicht auf den eigentlichen Empfänger und öffnete das Paket. Umso überraschter war sie, als sie anstatt der erwarteten Schuhe darin Betäubungsmittel vorfand. Sie handelte richtig und informierte die Polizei.

Die Beamten beschlagnahmten das Paket. Darin befanden sich – nach ersten Testergebnissen – etwa 1000 g Amphetamine und etwa 10 g Kokain. Die Betäubungsmittel haben einen Wert von über 10.000 EUR. Die Beamten konnten den eigentlichen Empfänger ermitteln. Es handelt sich um einen 38-Jährigen aus der Region ohne festen Wohnsitz.

Durch weitergehende Ermittlungen konnte der Mann jetzt ausfindig gemacht werden. Er wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat das Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl erlassen und der Beschuldigte wurde in eine JVA verbracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg, zum Beispiel zum Absender der Betäubungsmittel, dauern an.

Pkw nach Verfolgungsfahrt in Mirow gestellt

Am Montag, 25.03.2019, gegen 23:20 Uhr fuhren zwei Beamte des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow die Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg stadtauswärts. Hierbei wurden sie noch in der Ortschaft von einem Pkw Audi mit stark überhöhter Geschwindigkeit überholt. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle und gaben dem Fahrer Haltesignale. Dieser ignorierte jegliche Anhalte- und Sondersignale und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Neustrelitz, sodass er kurzzeitig aus Sicht geriet.

Dennoch ist es im Zusammenwirken mit weiteren Polizeikräften des Polizeihauptreviers Neustrelitz und des Polizeireviers Röbel gelungen, das Fahrzeug in der Ortschaft Mirow zu stoppen. Im Fahrzeug befanden sich der 31-jähriger Fahrer und sein 23-jähriger alkoholisierter Beifahrer. Bei der Überprüfung ergaben sich den Beamten Hinweise auf eine Rauschmittelbeeinflussung bei dem Fahrer. Ein Urinvortest verlief positiv. Eine Alkoholisierung wurde nicht festgestellt. Im Anschluss wurde der Fahrer zur Durchführung der Blutprobenentnahme ins Klinikum Neustrelitz gebracht. Er wurde anschließend aus der Maßnahme entlassen.

Der Beifahrer hingegen verweigerte den Beamten gegenüber Angaben zu seiner Person, weshalb er vor Ort nach Ausweisdokumenten durchsucht wurde. Hierbei fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,19 Promille. Der Beifahrer versuchte im Anschluss zu flüchten, was aber misslang. Er wurde in Gewahrsam genommen. Hiergegen wehrte er sich und leistete Widerstand, weshalb er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden musste. Beim Anlegen der Handfesseln kniff er einem Beamten in den Oberschenkel und biss ihm in die Hand. Der Beamte blieb unverletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg erfolgte auch bei dem Beifahrer eine Blutprobenentnahme. Er verblieb die Nacht über im Gewahrsam des PHR Neustrelitz und wurde in den frühen Morgenstunden des 26.03.2019 entlassen. Die beiden Männer müssen sich nun für ihr Verhalten verantworten. Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz haben die Ermittlungen aufgenommen.

Erfolgreiche Ermittlungen im Bereich der Drogenkriminalität

Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg ist es gelungen, mehrere Tatverdächtige auf frischer Tat bei einem mutmaßlichen Handel mit Betäubungsmitteln festzustellen.

Am Freitagabend, dem 22.03.19, erhärtete sich durch intensive Ermittlungen für die Kriminalisten der Verdacht, dass in einer Neubrandenburger Wohnung gegenwärtig mit Betäubungsmitteln gehandelt wird. Mit Unterstützung der Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg erfolgte deshalb der Zugriff und in der Wohnung konnten vier männliche Beschuldigte im Alter von 24 bis 31 vorläufig festgenommen werden.

Am Freitag und Sonnabend erfolgten die Durchsuchungen von Wohnungen, einer Garage und eines Fahrzeuges der Beteiligten. Dabei wurden mehrere Kilogramm Marihuana und mehrere Gramm Kokain festgestellt. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten mehr als 11.000 EUR Bargeld, mehrere Waffen, gefährliche Gegenstände und Equipment zum Betreiben einer Cannabis-Plantage.

Am Sonnabend wurden durch das Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehle gegen alle vier Beschuldigte erlassen. Sie wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht. Aus ermittlungstaktischen Gründen konnte dieser Ermittlungserfolg erst zum jetzigen Zeitpunkt veröffentlicht werden. Die Ermittlungen dauern an.

Betäubungsmittel im Wert von ca. 4.000 Euro und Bargeld sichergestellt

Am Mittwoch, 13.02.2019, gegen 10:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg von den Mitarbeitern des Veterinäramtes um Amtshilfe gebeten. Die Polizeibeamten sollten unterstützen, da nicht klar war, ob und was für ein Hund sich in der betroffenen Wohnung im Neubrandenburger Reitbahnviertel befindet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, haben sie zusammen mit den zwei Kollegen des Veterinäramtes und zwei Kameraden der Feuerwehr die Wohnung betreten und dort auch die 18-jährige Mieterin angetroffen. Des Weiteren haben die Beamten eine männliche Person festgestellt, welche sich gebückt auf dem Balkon versteckte und dabei eine große Tasche in der Hand hielt. Zur Klärung des Sachverhaltes sollte der 17-jährige Freund der Wohnungsmieterin die Tasche öffnen. Dabei stellten die Beamten diverse Betäubungsmittel in nicht geringen Mengen fest. Daraufhin wurde die gesamte Wohnung durchsucht und weitere Betäubungsmittel, Geld, mehrere Gegenstände, welche auf den Betäubungsmittelhandel hindeuten, sowie einen waffenähnlichen Gegenstand gefunden. Hierbei war auch ein Drogenspürhund im Einsatz.

Da der Verdacht bestand, dass der 17-jährige auch in seiner elterlichen Wohnung Betäubungsmittel hat, wurde durch den zuständigen Richter des Amtsgerichtes Neubrandenburg ein Durchsuchungsbeschluss für diese Wohnung erteilt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg wollten dann zusammen mit dem 17-jährigen in diese Wohnung im Reitbahnviertel fahren. Vor der Fahrt wurde der 17-jährige durchsucht. Dabei leistete er aktiven Widerstand, welcher durch drei Polizeibeamte gebrochen werden konnte. Er wurde zu Boden gebracht und gefesselt, damit weitere Widerstandhandlungen verhindert werden. Ein Kollege wurde bei dem Widerstand verletzt, konnte aber seinen Dienst fortsetzen.

Bei der Durchsuchung der elterlichen Wohnung war die Mutter des 17-jährigen anwesend. Es wurden weitere Betäubungsmittel, Geld, Verpackungsmaterialen, Waffen (Springmesser, Schlagstock, Munition) sowie ein selbstgebauter Knallkörper gefunden und sichergestellt. Nach der Durchsuchung wurde der 17-jährige zusammen mit seiner Mutter zum Polizeihauptrevier gebracht, um die Beschuldigtenvernehmung und die erkennungsdienstliche Behandlung durchzuführen.

Bei den sichergestellten Betäubungsmitteln handelt es sich um verschiedene Substanzen (Cannabis, Ecstasy) in verschiedenen Formen (Pillen, Plättchen) mit einem Wert von ca. 4.000 Euro. Dazu wurde ca. 1.000 Euro in Scheinen sichergestellt.

Der 17-jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz, Betäubungsmittelgesetz und Sprengstoffgesetz verantworten. Da auch bei der 18-Jährigen Betäubungsmittel in geringer Menge sichergestellt wurden, muss auch sie sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Zudem haben die Beamten gegen die 18-jährige eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Der Hund, um welchen es bei der Amtshilfe ging, war verletzt. Zudem war am Zustand der Wohnung erkennbar, dass sich die 18-jährige nicht ausreichend um den Hund kümmert. Die Amtstierärztin des Veterinäramtes hat den Hund mitgenommen, um ihn nach der tierärztlichen Behandlung im Tierheim unterzubringen.