Randalierer auf Tankstellengelände in Möllenhagen

Am Donnerstag, 02.08.2018 gegen 17:45 Uhr verständigte eine Mitarbeiterin der Tankstellen in Möllenhagen die Polizei, nachdem dort eine stark alkoholisierte männliche Person randalierte. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, konnten sie den aggressiven und laut schreienden Mann sofort ausfindig machen. Als dieser die Polizeibeamten bemerkte, kam er laut pöbelnd und bedrohlich auf die Beamten zu. Da der Mann auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht stehen blieb und anderen Passanten währenddessen mit Schlägen drohte, wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und Handfesseln angelegt.
Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 35-Jährige bereits gegen 15:00 Uhr in der Tankstelle alkoholische Getränke und Tabakwaren gekauft hatte. Dabei fiel ihm eine Tüte mit einer rauschgiftverdächtigen Substanz unbemerkt aus der Tasche, die ein weiterer Kunde fand und der Angestellten übergab. Anschließend verließ der Beschuldigte das Gelände und kehrte gegen 17:30 Uhr stark alkoholisiert und aggressiv zurück. Der Beschuldigte trat dann auf dem Gelände gegen einen Mülleimer und drei Werbeaufsteller und beschädigte diese. Außerdem trat er gegen einen abgestellten Pkw VW Golf und schlug bei einem Pkw Skoda mit der Hand auf die Motorhaube. Der Pkw Golf wurde dadurch leicht beschädigt.
Einem Zeugen, der den Beschuldigten zur Rede stellte, drohte er Schläge an. Noch bevor der Beschuldigte das Tankstellengelände wieder verlassen konnte, trafen die alarmierten Polizeibeamten ein. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,62 Promille bei dem Beschuldigten, der außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Beschuldigte wurde im Anschluss zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und ins Polizeihauptrevier Waren gebracht.
Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren haben die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen aufgenommen. Die rauschgiftverdächtige Substanz wurde außerdem sichergestellt. Hierzu erwartet den Beschuldigten ein gesondertes Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. Inzwischen ist der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen worden.

96 Hanfpflanzen auf einem Sonnenblumenfeld sichergestellt

Am Dienstag, 10.07.2018 wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg darüber informiert, dass mehrere Hanfpflanzen auf einem umfriedeten Sonnenblumenfeld bei Trollenhagen wachsen sollen. Als die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg vor Ort eintrafen, konnten sie beim genaueren Betrachten des beschriebenen Feldes zahlreiche Hanfpflanzen feststellen, welche allerdings nicht den typischen Geruch aufzeigten. Es bestand daher der Verdacht, dass es sich bei den Pflanzen um Nutzhanf handelte. Auf Grund des Anfangsverdachtes haben die Beamten eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen ein Ehepaar aus der Umgebung von Neubrandenburg erstattet und die 96 Hanfpflanzen sichergestellt. Diese werden nun getrocknet und geerntet, um den Wirkstoffgehalt zu bestimmen. Die Ermittlungen im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden aufgenommen.