Durchsuchungen in Neubrandenburg

In den heutigen frühen Morgenstunden (14.06.19) führten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln Durchsuchungen durch.

Die insgesamt 20 eingesetzten Kräfte durchsuchten zwei Wohnungen im Reitbahnviertel. Unterstützt wurden die Ermittler von Diensthundführern und Kräften des SEK, da der Verdacht bestand, dass die Beschuldigten Schusswaffen besitzen.

Der Durchsuchungsbeschluss war in diesem umfangreichen Verfahren vom Amtsgericht Neubrandenburg erlassen worden. Beschuldigt sind zwei Männer im Alter von 28 und 31, welche im Verdacht stehen mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel betrieben zu haben.

In den Wohnungen wurden geringe Mengen Marihuana, Amphetamine, Konsumutensilien, Verpackungsmaterialien und Streckmittel aufgefunden. Darüber hinaus stellten die Beamten Messer, ein Teleskopschlagstock und eine Waffe sicher. Die Waffe wird zur Untersuchung und Bestimmung der Beschussfähigkeit an das LKA MV geschickt. Momentan gehen die Ermittler jedoch von einer Schreckschusswaffe aus.

Die beiden Männer befinden sich auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Wohnungen durchsucht – Drogen gefunden

Dienstagmorgen haben Rauschgift-Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg parallel zwei Wohnungen in Neubrandenburg – im Reitbahn- bzw. Vogelviertel – durchsucht. Der Verdacht: gewerbsmäßiges Handeltreiben mit Drogen.

Bildunterschrift: Rund 12.000 Euro Bargeld, Marihuana und eine Schreckschusspistole wurden unter anderem sichergestellt. (Bild: Polizei)

Bei der 29-jährigen Tatverdächtigen und dem zwei Jahre jüngeren Tatverdächtigen wurde eine nicht geringe Menge von unter anderem Marihuana und Amphetaminen sichergestellt. Außerdem fanden die Ermittler rund 12.000 Bargeld, das szenetypisch gestückelt ist.

Sichergestellt wurde außerdem eine Schreckschusspistole und Verpackungsmaterial, das auf professionellen Drogenhandel schließen lässt.

Bei den Durchsuchungen kamen auch zwei Rauschgiftspürhunde des Polizeihauptreviers Anklam zum Einsatz.

 

Sicherstellung von Betäubungsmitteln nach Zeugenhinweis

Am Montag, 10.06.2019, gegen 12:00 Uhr meldete sich ein Zeuge über Notruf bei der Polizei und teilte mit, dass es aus einer Laube in der Gartenanlage Friedländer Weg in Monckeshof stark nach Betäubungsmittel riecht. Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten des Polizeirevieres Neubrandenburg bestätigte sich der Sachverhalt. Über die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die Laube und die Wohnung des Pächters der Laube erwirkt. Der Pächter konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.

Bei der Durchsuchung der Wohnung konnten zahlreiche, zerschnittene Cannabispflanzen, eine ganze Cannabispflanze sowie Waffen festgestellt werden. Im Anschluss erfolgte die Durchsuchung der Laube. Dort konnten nur noch Reste von Cannabispflanzen festgestellt werden, welche augenscheinlich frisch abgeerntet worden waren. Des Weiteren wurde ein Inddoorzelt mit Belüftungsanlage, eine Bodenheizung und Wärmestrahler festgestellt. Die Pflanzenreste und die Gegenstände zur Herstellung wurden ebenfalls sichergestellt.

Der polizeibekannte 33-jährige Tatverdächtige aus Neubrandenburg wurde im Anschluss aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wurde Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz erstattet.

37-Jähriger fährt ohne Führerschein und unter Betäubungsmitteleinfluss mit einem abgemeldeten, fremden Fahrzeug zu schnell und überholt unerlaubt

Am Donnerstagvormittag, 06.06.2019, fuhren die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow mit ihrem Videowagen im Stadtgebiet von Neubrandenburg. Gegen 10:40 Uhr fiel den Beamten in der Demminer Straße stadtauswärts ein Fahrzeug der Marke Nissan durch dessen rasante Fahrweise auf. Die Beamten schalteten die Videoaufnahme ein und folgten dem Fahrzeug, um die Fahrweise weiter beobachten zu können. Das Fahrzeug fuhr aus Neubrandenburg weiter die L35 in Richtung Neddemin und bog in Neddemin auf den Autobahnzubringer (L28) nach rechts ab. Auf Höhe Ortsausgang Neddemin überholte der Nissan plötzlich an der dortigen Bergkuppe, trotz Überholverbotes und vor der nicht einsehbaren Linkskurve mehrere vor ihm fahrende Fahrzeuge. Der Bereich der Linkskurve ist als Unfallschwerpunkt bekannt und auch als dieser ausgeschildert. Bei dem Überholvorgang konnte der Fahrer des Nissan den Gegenverkehr zu keiner Zeit einsehen.

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Kontroll-Ergebnisse Kampagne "Alkohol und Drogen" und Zusammenfassung Mai-Kampagne

Seit Dienstag, 04.06., kontrollieren Beamte in ganz Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“.
Seit dem Auftakt haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise MSE, VG, VR) rund 90 Beamte mehr als 600 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie zwölf Alkoholfahrten fest (fünf KfZ-Führer, sieben Radfahrer) sowie sieben Kraftfahrzeugführer, die im Verdacht stehen, berauscht gefahren zu sein. Außerdem haben die Beamten in den ersten vier Juni-Tagen bereits 459 Geschwindigkeits- und 24 Handyverstöße geahndet.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Im Monat Mai lag der Schwerpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ auf „Zweiradfahrern“. Im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg wurden 2.039 Fahrzeugführer, darunter themenbedingt überwiegend Zweiradfahrer, kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 124 verschiedenen Kontrollorten bei Radfahrern unter anderem 124-mal Handyverstöße, 30 Alkoholfahrten sowie eine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Außerdem gab es 38 Verstöße gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen (Fehler bei der Benutzungspflicht, technische Mängel). Und 206-mal wurden Vorfahrt- und Vorrangfehler festgestellt.

Bei Kradfahrern mussten die Beamten im Mai unter anderem bei einem Überholverstoß, zwei Alkoholfahrten und fünf Verstößen gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen tätig werden.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“

Heute, am 4. Juni, starten in ganz Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

Im Jahr 2018 gab es in Mecklenburg-Vorpommern beinahe 100 Unfälle mit schwerverletzten oder getöteten Menschen aufgrund von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg (Landkreise MSE, VR und VG) sind heute über 70 Beamte für diese Kontrollen im Einsatz.

Eine Präventionsveranstaltung zu diesem Thema findet in der Universitätsmedizin Greifswald statt. Umgesetzt wird das internationale Präventionsprogramm „P.A.R.T.Y.“ (Prevent Alkohol an Risk Related Trauma in Youth) der Unfallklinik rund um den medizinischen Handlungsablauf verursacht durch Drogen und/oder risikoreiches Verhalten im Straßenverkehr. Schüler einer 10. Klasse sollen Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Zahlreiche Alkoholfahrten an Himmelfahrt

Bereits am Mittwoch, 29.05.2019, gegen 21:45 Uhr wurden Neustrelitzer Polizeibeamte ins Krankenhaus gerufen, nachdem dort ein stark alkoholisierter 46-jähriger, verletzter Radfahrer nach einem Sturz eingeliefert wurde und sich gegenüber dem Klinikpersonal aggressiv verhielt. Wie sich bei der anschließenden Sachverhaltsklärung herausstellte, war der Mann mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund seiner Alkoholisierung in der Dr.-Schwentner-Straße in Neustrelitz gestürzt. Da der Mann nicht bereit war einen Atemalkoholtest durchzuführen, erfolgte eine Blutprobenentnahme zur Feststellung der Alkoholisierung. Hierbei leistete er Widerstand, weshalb ihn nun nicht nur eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erwartet.

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