Betäubungsmitteln in Burg Stargard beschlagnahmt

Am Sonnabend, den 19. Januar 2019, kam es zu einem Einsatz des Polizeireviers Friedland in Burg Stargard. Der Eigentümer eines Fahrrades hatte sein in diesem Monat entwendetes Fahrrad vor einer Garage wiedererkannt, obwohl dies bereits äußerlich verändert worden war. Durch die eingesetzten Beamten konnte die unverschlossene Garage geöffnet werden. Darin befand sich das betreffende Fahrrad. Zudem schlief dort ein bereits polizeibekannter Mann, der jedoch nicht Garageneigentümer ist.

Er wurde geweckt und zum Sachverhalt befragt. Zwar stritt dieser eine Tatbeteiligung an dem Fahrraddiebstahl ab, jedoch wurden im Zusammenhang mit der Befragung diverse Cannabis- und Ecstasy-Betäubungsmittel sowie Konsumhilfsmittel festgestellt und beschlagnahmt.

Zudem wurden zwei Schreckschusswaffen festgestellt, für die kein kleiner Waffenschein vorlag. Auch diese wurden beschlagnahmt. Das ursprünglich entwendete Fahrrad wurde sichergestellt. Es wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Waffengesetz von Amts wegen aufgenommen.

Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Ergebnisse der Kontrollen zum aktuellen Thema der Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Seit dem 1. Dezember kontrollieren im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Beamte zum Monatsthema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ (siehe dazu hier)

Am Tag des Auftakts am 1. Dezember waren präsidiumsweit 67 Beamte an 57 verschiedenen Kontrollorten im Einsatz. Sie haben insgesamt 604 Fahrzeugführer vor allem in den Abendstunden kontrolliert. Dabei wurden acht Alkohol- und drei Drogenverstöße festgestellt. Den Spitzenwert erreichte ein 33-jähriger Radfahrer in Greifswald, der mit 2,74 Promille in der Innenstadt unterwegs war. Zusätzlich stellten die Beamten bei den Kontrollen unter anderem acht Handy-, 16 Vorfahrt- und Vorrang- sowie 13 Gurtverstöße fest.

Die verstärkten Kontrollen zu „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ finden im gesamten Monat Dezember statt. Für den Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (mit den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Rügen und Vorpommern Greifswald sowie der Stadt Neubrandenburg) wurden seit Jahresbeginn bis Ende Oktober 284 alkoholbedingte Verkehrsunfälle aufgenommen, dabei wurden drei Menschen getötet, 33 schwer und 87 leicht verletzt. Unter Drogeneinfluss wurden 19 Verkehrsunfälle aufgenommen, bei denen es vier schwer Verletzte und vier leicht Verletzte gab.

Im Monat November kontrollierten anlässlich der Kampagne mehr als 400 eingesetzte Kräfte im gesamten Bereich des Präsidiums 67.114 Fahrzeugführer zum Thema „Geschwindigkeit“. Im Rahmen dieser Kontrollmaßnahmen wurden 3.293 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt und geahndet.

Fahren.Ankommen.LEBEN! Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“

Heute, am 01. Dezember 2018, werden in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte (Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg), Vorpommern-Greifswald (PI Anklam) und Vorpommern-Rügen (PI Stralsund) die ersten Kontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ durchgeführt.

Das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zählt zu den Hauptunfallursachen im Land.

Die Anhaltekontrollen werden im gesamten Monat Dezember laufen.

Heute am Auftakttag wird es im Bereich der Inspektion Neubrandenburg in der Zeit von 15 bis 17 Uhr eine Informations- und Präventionsveranstaltung zur Thematik mit Beamten im Friedländer Volkshaus geben.

Auftaktveranstaltung zur Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" im Dezember – "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr"

Mit Kumpels um die Häuser ziehen, in Clubs die Nächte durchtanzen oder jetzt in der Adventszeit über die Weihnachtsmärkte des Landes schlendern: Für viele Jugendliche und Erwachsene gehören Bier, Cocktails oder Glühwein auch dazu. Und am Ende mit dem Auto oder Rad nach Hause? Auf keinen Fall! Das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ steht im Monat Dezember in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Mittelpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

Denn das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zählt zu den Hauptunfallursachen im Land. Im Präsidium Neubrandenburg waren es im Jahr 2017 338 Alkoholunfälle bei denen drei Menschen ihr Leben verloren haben und 55 schwer verletzt worden sind. 2018 waren es bisher 397 Unfälle unter Alkoholeinfluss mit vier Getöteten und 53 Schwerverletzten. Unter dem Einfluss von Drogen ist es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 2017 zu 34 Verkehrsunfällen gekommen. Im Zuge dieser Unfälle hat es vier schwer verletzte Menschen gegeben.

Dezember Geiler-Steiler-Heiler

Bereits ein geringer Alkoholgenuss wirkt sich auf die Fahrtüchtigkeit aus. Das Nachlassen der Konzentration und des Sehvermögens können ausreichen, einen Verkehrsunfall zu verursachen. Noch komplexer sind die körperlichen Auswirkungen auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Zudem ist vielen Drogenkonsumenten nicht bewusst, dass nicht nur Alkohol, sondern auch Rauschgift und bestimmte Arzneimittel teils erheblichen und lang andauernden Einfluss auf die Fahrtauglichkeit haben können.

Durch die verstärkten Kontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen“ im Dezember sollen Autofahrer zu diesen Themen sensibilisiert werden. Beamte werden dabei auch mit Verkehrsteilnehmern ins Gespräch kommen und an Alternativen zum Selbstfahren erinnern, etwa den Rückweg mit dem Taxi anzutreten. In vielen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns soll zudem das „Fifty-Fifty“-Projekt gerade junge Leute ansprechen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wird ab dem 1. Dezember in den Revieren der Polizeiinspektionen Anklam, Neubrandenburg und Stralsund vor allem in den Abendstunden und an den Wochenenden verstärkt kontrolliert werden. Am Tag des Auftaktes wird es im Bereich der Inspektion Neubrandenburg in der Zeit von 15 bis 17 Uhr eine Informations- und Präventionsveranstaltung zur Thematik mit Beamten im Friedländer Volkshaus geben.

Randalierer auf Tankstellengelände in Möllenhagen

Am Donnerstag, 02.08.2018 gegen 17:45 Uhr verständigte eine Mitarbeiterin der Tankstellen in Möllenhagen die Polizei, nachdem dort eine stark alkoholisierte männliche Person randalierte. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, konnten sie den aggressiven und laut schreienden Mann sofort ausfindig machen. Als dieser die Polizeibeamten bemerkte, kam er laut pöbelnd und bedrohlich auf die Beamten zu. Da der Mann auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht stehen blieb und anderen Passanten währenddessen mit Schlägen drohte, wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und Handfesseln angelegt.
Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 35-Jährige bereits gegen 15:00 Uhr in der Tankstelle alkoholische Getränke und Tabakwaren gekauft hatte. Dabei fiel ihm eine Tüte mit einer rauschgiftverdächtigen Substanz unbemerkt aus der Tasche, die ein weiterer Kunde fand und der Angestellten übergab. Anschließend verließ der Beschuldigte das Gelände und kehrte gegen 17:30 Uhr stark alkoholisiert und aggressiv zurück. Der Beschuldigte trat dann auf dem Gelände gegen einen Mülleimer und drei Werbeaufsteller und beschädigte diese. Außerdem trat er gegen einen abgestellten Pkw VW Golf und schlug bei einem Pkw Skoda mit der Hand auf die Motorhaube. Der Pkw Golf wurde dadurch leicht beschädigt.
Einem Zeugen, der den Beschuldigten zur Rede stellte, drohte er Schläge an. Noch bevor der Beschuldigte das Tankstellengelände wieder verlassen konnte, trafen die alarmierten Polizeibeamten ein. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,62 Promille bei dem Beschuldigten, der außerdem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Beschuldigte wurde im Anschluss zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und ins Polizeihauptrevier Waren gebracht.
Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren haben die Ermittlungen gegen den 35-Jährigen aufgenommen. Die rauschgiftverdächtige Substanz wurde außerdem sichergestellt. Hierzu erwartet den Beschuldigten ein gesondertes Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. Inzwischen ist der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen worden.

96 Hanfpflanzen auf einem Sonnenblumenfeld sichergestellt

Am Dienstag, 10.07.2018 wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg darüber informiert, dass mehrere Hanfpflanzen auf einem umfriedeten Sonnenblumenfeld bei Trollenhagen wachsen sollen. Als die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg vor Ort eintrafen, konnten sie beim genaueren Betrachten des beschriebenen Feldes zahlreiche Hanfpflanzen feststellen, welche allerdings nicht den typischen Geruch aufzeigten. Es bestand daher der Verdacht, dass es sich bei den Pflanzen um Nutzhanf handelte. Auf Grund des Anfangsverdachtes haben die Beamten eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen ein Ehepaar aus der Umgebung von Neubrandenburg erstattet und die 96 Hanfpflanzen sichergestellt. Diese werden nun getrocknet und geerntet, um den Wirkstoffgehalt zu bestimmen. Die Ermittlungen im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden aufgenommen.