Unermüdlicher Einsatz für Menschen mit Behinderung – Siemerling-Preis 2019 geht an Ursula Hase

Mit dem Siemerling-Preis 2019 wird auf Beschluss des Kuratoriums der Neubrandenburger Dreikönigsstiftung Ursula Hase (75) aus Hagenow geehrt. Sie engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Frau Hase hat die Gründung der Lebenshilfe im Jahr 1990 maßgeblich befördert und deren Arbeit über die Jahre mit hohem Einsatz unterstützt. Für das Lebenshilfewerk Hagenow hat sie 1993 die Pflege- und Fördereinrichtung für 40 Menschen mit schwerstmehrfachen Behinderungen aufgebaut, mitgestaltet und bis zum Eintritt ins Rentenalter geleitet. Noch heute, nach langjähriger Tätigkeit, hat sie den Vereinsvorsitz der Lebenshilfe Hagenow inne und setzt sich tatkräftig für Menschen mit Handicap ein. Zudem arbeitet Ursula Hase ehrenamtlich als Stadtvertreterin in Hagenow sowie seit 2008 als Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Lebenshilfewerk für Menschen mit Behinderung.

„Frau Hase hat sich den Siemerling-Preis aufgrund ihres langjährigen, unermüdlichen Engagements für Menschen mit Handicap wirklich verdient“, sagt Rainer Prachtl, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung. Mit dem Preis werde auch ihr soziales Lebenswerk geehrt.

Die Laudation anläßlich der Verleihung des Siemerling-Preises 2019 Anfang kommenden Jahres wird Dr. Andreas von Maltzahn, Bischof der Nordkirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern halten.

Mit dem Preis wird an die Neubrandenburger Familie Siemerling erinnert, die seit dem
18. Jahrhundert über mehrere Generationen als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers wirkte. Die Familienmitglieder setzten sich für die Förderung des städtischen Gemeinwesens, des wirtschaftlichen Aufstiegs und des geistigen Lebens ein. Mit ihm werden Menschen geehrt, die sich im besonderen Maße um christlich-humanistische, kulturelle oder soziale Werte verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Ehrung wird durch die von dem Franziskanerpater Laurentius Englisch geschaffene Skulptur „Das Lamm im offenen Buch“ symbolisiert. Es handelt sich um den ersten Sozialpreis in Mecklenburg-Vorpommern.

Zuletzt war 2018 der Franziskaner-Bruder Gabriel geehrt worden, der sich seit Jahren in der Seelsorge für Gefangene engagiert. 2017 hatten sich die beiden Rostockerinnen Elisabeth Lellbach sowie Dorothee Barndt den Siemerling-Preis für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement für die Schwachen der Gesellschaft geteilt. Weitere Preisträger waren unter anderem: Die Schweriner Publizistin und Historikerin Dr. Renate Krüger (2016), Dr. Heidrun Niemann aus Neu Tenze in der Mecklenburgischen Schweiz (2015), Karl Jens Brammann und Fred Freese aus Neubrandenburg (2014), Schwester Gratia Kukla, Missionsschwester vom heiligen Namen Mariens in Graal-Müritz (2013), sowie der Greifswalder Hinrich Kuessner (2011).

Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg schreibt den Siemerling-Sozialpreis 2019 aus

Zum 26. Mal wird in diesem Jahr der Siemerling-Sozialpreis durch die Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg ausgeschrieben. Die Auszeichnung wird seit über zwei Jahrzehnten an Menschen, Vereine und Initiativen verliehen, die sich im besonderen Maße im sozialen und kulturellen Bereich in Mecklenburg-Vorpommern verdient gemacht haben, sagte der Vorsitzende des Dreikönigsvereins, Rainer Prachtl. Dabei spielt ehrenamtliches Engagement eine herausragende Rolle.
Vorschläge für den Preis können bis zum 15. November 2018 beim Kuratorium der Dreikönigs-Stiftung eingereicht werden. Dem Kuratorium, das über die Vergabe des Preises beschließt, gehören neben Mitgliedern des in der Viertorestadt ansässigen Dreikönigsvereins auch kooptierte Mitglieder an. Der Siemerling-Sozialpreis 2019 wird Anfang kommenden Jahres verliehen. Dem Preisträger wird die Plastik “Das Lamm im offenen Buch”, geschaffen von Franziskanerpater Laurentius (Ulrich) Englisch, verliehen. Zudem ist ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro mit der Auszeichnung verbunden.
Zuletzt war der Preis dem Franziskanerbruder Gabriel Zörnig zugesprochen worden, der sich unter anderem in der Gefangenenseelsorge engagiert. Weitere Preisträger der vergangenen Jahre waren unter anderem Elisabeth Lellbach sowie Dorothee Barndt aus Rostock (2017), die Kunsthistorikerin, Schriftstellerin und Publizistin Dr. Renate Krüger aus Schwerin (2016), der frühere Landtagspräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Hinrich Kuessner (2011), die Diakonissen in Ludwigslust (2009), Landesrabbiner William Wolff (2006) und Pfarrer Hans-Joachim Beier aus Siedenbollentin (1995).
Ein Teil der Neubrandenburger Familie Siemerling wirkte seit dem 18. Jahrhundert über mehrere Generationen als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers. Diese Familienmitglieder setzten sich für die Förderung des städtischen Gemeinwesens, des wirtschaftlichen Aufstiegs und des geistigen Lebens ein. 1994 wurde der Preis erstmals von der Dreikönigs-Stiftung verliehen, an den Michaelshof in Rostock, eine evangelische Pflege und Fördereinrichtung für die Betreuung, Pflege und Förderung Behinderter.
Nähere Angaben zu den Modalitäten der Bewerbung finden Sie auf der Homepage des Dreikönigsvereins: www.dreikoenigsverein.de

Neubrandenburger Bürgerinitiative sucht ehrenamtliche Mitarbeiter/innen

Die Bürgerinitiative „Leben am Reitbahnweg“ e.V. sucht dringend Rentner/innen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Gesucht werden eine Person für die Nähstube, die gerne an der Nähmaschine arbeitet (1x in der Woche/mittwochs) und eine Person für die Holzwerkstatt. (2x in der Woche mit Hortkindern).
Wer Interesse hat, kann sich bei uns melden. Tel.: 0395 4690227 Frau Horner E-Mail: buergerinitiative.reitbahnweg@t-online.de Homepage: www.reitbahnweg-nb.de

Vorschläge gesucht: Wer ist ehrenamtlich besonders aktiv?

Seit 1999 würdigt die Stadt Neubrandenburg Mitbürgerinnen und Mitbürger, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit aufopferungsvolle und unentbehrliche Arbeit zum Wohle unserer Stadt erbringen.
Anlässlich des 29. Bürgerempfangs der Stadt Neubrandenburg am 4. Januar 2019 sollen als Anerkennung besonderer Wertschätzung wiederum Bürgerinnen und Bürger durch die Stadtpräsidentin und den Oberbürgermeister für ihr ehrenamtliches Engagement in Neubrandenburg gewürdigt werden.
Die Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen der Stadt Neubrandenburg sind aufgerufen, diejenigen ihrer ehrenamtlichen Mitglieder zu benennen, die für eine Ehrung in Frage kommen. Auch die Benennung von jüngeren Menschen ist ausdrücklich erwünscht.
Bitte reichen Sie Ihre Anträge auf Würdigung des Ehrenamtes bis zum 30. September 2018 schriftlich bei der Stadtpräsidentin ein. Benutzen Sie das dafür vorgesehene Formular.
Die Stadtvertretung Neubrandenburg beschließt im nichtöffentlichen Teil der Oktobersitzung über den Personenkreis der zu Würdigenden. Die Geehrten erhalten eine Ehrenurkunde, eine namentliche Veröffentlichung in der der Ehrung folgenden Ausgabe des Stadtanzeigers sowie auf der Internetseite der Stadt.
Außerdem erfolgt eine Eintragung in das Ehrenbuch der Stadt Neubrandenburg.

Vorschläge gesucht: Wer ist ehrenamtlich besonders aktiv?

Ehre fürs Ehrenamt. Die Stadt Neubrandenburg würdigt seit 1999 ehrenamtliches Engagement. Auch 2019 sollen Einwohner, die sich mit ihrer Arbeit zum Wohle der Stadt hervorgetan haben während des Stadtempfangs am 4. Januar eine Anerkennung durch die Stadtpräsidentin und den Oberbürgermeister bekommen. Diese Auszeichnung geht mit einem Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt einher. Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen sind deshalb aufgerufen, Vorschläge dafür zu unterbreiten, wer für eine Ehrung in Frage kommen könnte. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Junge ehrenamtlich Aktive können genauso vorgeschlagen werden, wie Aktive, die sich schon seit vielen Jahren engagieren.
Es wird darum gebeten, den Antrag auf Würdigung des Ehrenamtes bis zum 30. September schriftlich bei der Stadtpräsidentin einzureichen. Das dafür vorgesehene Formular ist auf der Internetseite der Stadt Neubrandenburg zu finden. www.neubrandenburg.de