Karnevalauftakt in der Vier-Tore-Stadt

Die fünfte Jahreszeit beginnt auch in Neubrandenburg traditionell am 11. 11. um 11:11 Uhr. Das närrische Volk (KC Tollensia, KC Vier Tore, SV Turbine/Abt. Tanzsport und die Vier Tore Musikanten) trifft sich am Montag um 10 Uhr im Hotel Jahnke (Rostocker Straße). Von dort startet der Umzug über den Marktplatz in die Turmstraße und wieder zurück zum Markt.

In diesem Jahr werden die Schlüssel nicht im Rathaus in Empfang genommen. Das Gebäude wird saniert und die Bauarbeiten haben begonnen. Deshalb nehmen die Karnevalisten um 10:45 Uhr Aufstellung auf der HKB-Treppe, um von dort um 11 Uhr in den Saal einzumarschieren. Pünktlich um 11:11 Uhr werden sie die Rathausschlüssel aus den Händen von Oberbürgermeister Silvio Witt entgegennehmen. Mit einem Programm stimmen die Karnevalisten auf die diesjährige Saison ein.

Wer sich den Karnevalauftakt nicht entgehen lassen möchte, ist willkommen.

Backwerkprüfung in neuem Bauwerk

Jährlich werden im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei, in der Außenstelle Neubrandenburg neben vielen anderen Lebens- und Futtermitteln sowie Hygieneproben etwa 250 Backwaren auf unterschiedliche Parameter, wie Inhaltsstoffe oder mikrobiologische Beschaffenheit untersucht. Dafür arbeiten hier in der Fachabteilung 31 Landesangestellte.

Wie bei vielen anderen Gebäuden mit einer wechselvollen Geschichte, ist es nun auch in der Demminer Straße 46 (Gebäude der ehemaligen Tierklinik) so weit gewesen, dass eine bauliche Sanierung dringend Not tat. Investitionen von über 3 Millionen Euro, davon 1,4 Millionen EU-Fördermittel, verbaut über die Landesbaubehörde BBL, ermöglichten eine Teilsanierung. „Eine energetische Sanierung der Gebäudehülle einschließlich einer Fassadenerneuerung und die komplette Erneuerung des Verwaltungsbereiches – das ist zusammengefasst das, was im Jahr 2017 bei laufendem Untersuchungsbetrieb begonnen wurde“, sagt Prof. Feldhusen bei seiner Rede zur Übergabe des Gebäudekomplexes von der BBL an das LALLF am Mittwoch. Das Gebäude ist nun auch behindertengerecht gestaltet. Die Mitarbeiteranzahl konnte nach Sanierung in dem Bürohausteil erweitert werden. Jetzt arbeiten hier weiterhin sechs Kolleginnen und Kollegen des Pflanzenschutzdienstes (vorher Groß Nemerow) und drei auf dem Fachgebiet der Landwirtschaftlichen Bildungsförderung.

„Demnächst steht zum Beispiel die Untersuchung von „Berlinern“, den gern gegessenen Pfannkuchen an, die unter anderem auf den Gehalt an schädlichen Transfettsäuren überprüft werden“, weiß Feldhusen. „Die Kolleginnen im Labor sind sehr dankbar, dass eine starke Sonneneinstrahlung durch die neue Dämmung und Spezialbeschichtung der Südseitenfenster reduziert wird“, unterstreicht er.

Bauarbeiten beendet: Im Magnolienweg kann wieder gebolzt werden

Foto: Stadt Neubrandenburg

Auf dem Lindenberg Süd wurde im Magnolienweg ein Bolzplatz für rund 100 000 Euro neu ausgestattet. Der Bolzplatz ist ab Mittwoch, 30. Oktober, für die Öffentlichkeit freigegeben. Der Platz wurde mit einem neuen Spielfeldbelag (Asphalt) ausgestattet. Zwei Fußballtore, ein Streetballständer, eine Boulderwand, ein Reifenschwinger, ein Kletterfindling und zwei Bänke machen den Platz komplett.

Die Stadt baut nach dem Spielplatzentwicklungskonzept in jedem Jahr Spielplätze neu oder setzt diese instand. Aufgrund der finanziellen Mittel ist eine Umsetzung des Konzeptes nur schrittweise möglich. In diesem Jahr werden rund 500 000 Euro in die Spielplätze der Stadt investiert.

In der Ravensburgstraße ist zum Beispiel ein Spielplatz im Bau, der noch in diesem Jahr fertig werden soll. Mit Hilfe von Städtebaufördermitteln werden an dieser Stelle rund 300 000 Euro investiert. Auf dem Lindenberg Süd in der sogenannten „Grünachse“ wird ein Spinnenspielplatz entstehen, der im Frühjahr 2020 fertig wird.

Auf dem Spielplatz am Füllortweg in Fritscheshof werden etwa 35 000 Euro investiert, um unter anderem marode Spielplatzgeräte zu ersetzen. In der Bachstraße beginnen in den nächsten Wochen die Bauarbeiten für einen neuen Spielplatz fürs Jahnviertel.

Ausstellungseröffnung an der Hochschule

Am Montag eröffnet in der Neubrandenburger Hochschule die Ausstellung „Wir*hier! Lesbisch, schwul und trans* zwischen Hiddensee und Ludwigslust“. Nach Grußworten des Oberbürgermeisters Silvio Witt, des Rektors der Hochschule Prof. Gerd Teschke und Prof.in Claudia Steckelberg gibt es eine thematische Einführung in die Ausstellung und lokale Initiativen stellen sich vor. Im Anschluss wird zum gemeinsamen Austausch beim Buffet und zu einer kurzen Führung durch die Ausstellung eingeladen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch musikalische Untermalung von der Künstlerin Amy Wald.
Termin: am Montag, den 13. Mai 2019, 16:00 Uhr im Foyer der Hochschule Neubrandenburg, Brodaer Straße 2.

Gern heißt die Hochschule Gäste auch bei folgenden Veranstaltungen unseres Begleitprogramms willkommen:
14.05.2019, 12 Uhr Mittagsformat der denkbar für alle Angehörigen der HS im Foyer
21.05.2019, 17:30 Uhr Vortrag „Sprache und Gewalt“, Theaterlabor HS
18.06.2019, 19 Uhr Lesung „Nicht nur Mütter waren schwanger“ im SKBZ, Wiekhaus 18
25.06.2019, 17:30 Uhr Vortrag „Verfolgtes Begehren, späte Anerkennung: Das Gedenken an verfolgte Homosexuelle in Deutschland und Österreich“ im Foyer der HS

Die Ausstellung von Lola für Demokratie in MV wandert seit Juni 2018 durch Mecklenburg-Vorpommern. Im Anschluss an die Zeit in Neubrandenburg geht es nach Prora auf Rügen (25.07-08.09.19) und Parchim (11.09-16.10.19).
Das Begleitprogramm in Neubrandenburg wurde im Rahmen des PR2 Projektes von Studierenden des 6. Semesters Soziale Arbeit erstellt und organisiert, unter der Anleitung von Prof.in Claudia Steckelberg und mit freundlicher Unterstützung des AStA Referates „Soziales: Beratung, Förderung und Diversität“, Lola für Demokratie in MV und des Gleichstellungsbüros der Hochschule Neubrandenburg.

Geschafft: Neubrandenburg freut sich über neue Station

Die Deutsche Bahn beendet nach zweijähriger Bauzeit eines ihrer wichtigsten Vorhaben in Mecklenburg-Vorpommern. Christian Pegel, Landesminister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Oberbürgermeister Silvio Witt und Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn, feierten Mittwoch in Neubrandenburg die Wiedereröffnung der umfangreich erneuerten Verkehrsstation.

Im Zuge der Arbeiten wurde der nördliche Teil der Stadt besser erschlossen. Die bestehende Personenunterführung wurde vollständig erneuert, um zwölf Meter verlängert und in das Wegeleitsystem einbezogen. Die zwei erneuerten 140 Meter langen Inselbahnsteige für den Regionalverkehr sind jetzt auch barrierefrei über Aufzüge zu erreichen. Bahnsteige und Zugänge erhielten neue Dächer einschließlich Beleuchtung.

Das Schweriner Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung förderte das Projekt mit rund acht Millionen Euro, davon allein 3,4 Millionen Euro für die Verlängerung der Personenunterführung mit dem zusätzlichen Eingang. Insgesamt wurden knapp 17 Millionen Euro investiert.

Der Bahnhof Neubrandenburg wird täglich von rund 2.500 Reisenden genutzt. Hier kreuzen sich die Bahnstrecken Lübeck-Stettin und die Berliner Nordbahn Berlin-Stralsund.

Uferpromenade wird übergeben

An der Uferpromenade am Tollensesee kann erneut das symbolische Band nach Ende der Bauarbeiten durchschnitten werden. 1,3 Kilometer Weg wurden zwischen Gätenbachbrücke und Augustabad in den vergangenen Wochen instandgesetzt. Rund 55 000 Euro wurden dafür investiert.

Die Müritzer Oberflächentechnik GmbH hat im November eine wassergebundene Decke in Anlehnung an den Weg am Oberbach aufgebracht. Am kommenden Dienstag wird der neugestaltete Weg übergeben.

"Bahn frei" für Radfahrer

Am 13. August 2018 ist der neue Fahrradweg zwischen Mallin und Wulkenzinoffiziell für die Radfahrer freigegeben worden. Mit der Fertigstellung des letzten Teilstücks kann man jetzt zwischen Penzlin und Neubrandenburg durchgängig auf dem ehemaligen Bahndamm fahren, ohne die Bundesstraße überqueren zu müssen. Das ist sowohl förderlich für den Tourismus, als auch für die Sicherheit von Pendlerinnen und Pendlern. Die symbolische Verkehrsfreigabe nahmen der Bürgermeister von Wulkenzin, Sven Blank, die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte, Sabine Lauffer, der Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel, Landrat Heiko Kärger und der Bürgermeister von Penzlin, Sven Flechner gemeinsam vor . Der 1,5 Kilometer lange Bauabschnitt kostet rund 268 000 Euro, wobei etwa 181 000 Euro aus Fördergeldern der Europäischen Union, dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“, stammen. Weitere Fördermittel stammen aus den Strukturförderprogrammen des Landes Mecklenburg-Vorpommern.