Zum letzten Mal: Verwechslungskomödie „Charleys Tante“

Die beiden Studenten Jack und Charley sind jung, unsterblich verliebt und chronisch pleite. Da spielt ihnen der Zufall in die Hände: Charleys Tante, die er noch nie gesehen hat, kündigt ihren Besuch an. Die Tante lebt in Brasilien und ist als reiche Witwe auf der Suche nach einem Erben. So willigen die Angebeteten der Beiden ein, zum Essen zu kommen. Die Ankunft der Tante verzögert sich, so dass ein Freund dazu überredet wird, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. – Der Schwank von Brandon Thomas ist inzwischen zu einem Klassiker avanciert und auch die Zuschauer in Neubrandenburg/Neustrelitz erleben eine rasante Verwechslungskomödie mit viel Slapstick.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Sa. 22.12., 19:30 Uhr

Karten: ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse
Vorverkauf: Service Neubrandenburg im Schauspielhaus, Pfaffenstraße 22, Telefon: 0395 – 569 98 32

Film "Mr. GAY SYRIA"

Im Kino Latücht wird der Film „Mr. GAY SYRIA“ am Mittwoch, 12. Dezember 2018 um 14 Uhr gezeigt. Die Initiative Rosa Lila zeigt ihn gemeinsam mit dem LSVD-Landesverbandes LSBTI* MV Gaymeinsam e.V. und mit Unterstützung des Ministerium für Soziales, Gleichstellung und Integration MV den aktuellen Dokumentarfilm der türkischen Filmemacherin Ayse Toprak.

Die Veranstaltung ist Abschluss unseres Integrationsprojektes, das die Initiative in den vergangenen zwei Jahren realisiert hatte. Partner war die Stadt Neubrandenburg. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, um sich in Gesprächen über eine weitere mögliche Zusammenarbeiten auszutauschen.

Penzliner Weihnachtsmarkt 2018 – Weihnachtszauber für die ganze Familie

Wenn die Tage bis Weihnachten gezählt werden, Tag für Tag ein Türchen im Adventskalender geöffnet wird, ist es wieder Zeit, dass sich die Burg Penzlin in ihr weihnachtliches Gewand hüllt und am Sonnabend, 08. Dezember 2018 von 14:00 bis 19:00 Uhr zum Weihnachtsmarkt lädt.

Die Organisatoren freuen sich auf den Besuch auf der Burg Penzlin.

Auf zum "Ökolino Advent"

Am Donnerstag, den 29. November, startet in der Kita „Ökolino“ um 16:00 Uhr der traditionelle Adventsnachmittag. Vorweihnachtliches Treiben in der Birkenstraße 17/19 mit Gesteck-Basteleien, Elternrat-Kreativ-Ecke, mit Ständen von Kooperationspartnern und dem gesamten Kita-Team wird weihnachtlich musikalisch im Bühnenraum eröffnet und lässt Vorfreude auf eine zauberhafte Zeit aufkommen.

Im Besucher-Café können Hunger und Durst gestillt werden. Ein Novum wird der Bratwurst- und Apfelpunsch-Stand vor der Kita sein. Der Freie Fanfarenzug Neubrandenburg führt um 18 Uhr den abschließenden Lampionumzug durch das Wohngebiet. Kita-Team um Leiterin Diana Zenke erwartet neben dem Mann im roten Mantel viele kleine und große Gäste aus der Vier-Tore-Stadt und Umgebung.

Festliches Weihnachtskonzert mit Deborah Sasson

Am 09. Dezember 2018 erlebt Neubrandenburg ein Weihnachtskonzert der Extraklasse. Den Abend bestreiten die weltbekannte Sopranistin Deborah Sasson, der Pianist Iwan Urwalow und der Geiger Ashraf Kateb. Zu hören gibt es Arrangements der schönsten Weihnachtslieder der Welt. „Das Weihnachtskonzert in Neubrandenburg wird ohne Zweifel ein ganz besonderes“, freut sich Deborah Sasson.

Die weltweit erfolgreiche Sopranistin ist Meisterin des Cross-Over, beherrscht jede musikalische Richtung perfekt. Und so werden auch beim Weihnachtskonzert viele Titel verschiedener Genres aufgeführt. „Gerade für mich als US-Amerikanerin ist Weihnachten etwas ganz besonderes. Der Glanz, die festliche Atmosphäre und diese ganz besondere Spannung, die gegen Jahresende in der Luft liegt, sind wunderbar“, so die gebürtige Bostonerin. Ein Stück ihrer Heimat hat sie darum mitgebracht: „Rudolph, The Red Nosed Reindeer“ und „Jingle Bells“ oder „Santa Clause Is Coming To Town“ sind natürlich zu hören. Den ersten Teil des Konzertes bilden aber die großen Klassiker wie „Gloria“, das „Ave Maria“ oder „Panis angelicus“. Zu Gehör gebracht werden Weihnachtslieder aus Deutschland, England, Frankreich und den USA. Klassisch arrangiert aber modern interpretiert – das ist das Markenzeichen von Echo-Klassik-Preisträgerin Deborah Sasson.

Begleitet am Piano wird sie von Iwan Urwalow. Der russische Künstler wurde in St. Petersburg geboren und genoss dort eine umfassende musikalische Ausbildung. Seit 1991 lebt er in Deutschland. An der Musikakademie Kassel leitet er eine gefragte Klavierklasse, aus der mehrfach Preisträger bei internationalen Wettbewerben hervorgingen. Tschaikowski-Preisträger Urwalow verbindet in seinem Spiel das virtuose Element mit einer tief empfunden Musikalität und einer seltenen sensiblen Gestaltungskraft. Von der Presse wird immer wieder seine beeindruckende Technik, seine kraftvolle Virtuosität, seine souveräne Eleganz sowie sein facettenreiches und ausdrucksvolles Spiel bewundert.

Nicht minder begabt und vielseitig ist der Geiger Ashraf Kateb. Der gebürtige Syrer studierte Musik an den Konservatorien von Aleppo, Moskau, Berlin und Krakau. Bereits in seiner Kindheit gewann er führende Preise in Syrien und Polen. Gespielt hat er als arabischer Vertreter der Philharmonie der Nationen unter anderem unter der Leitung von den berühmten Dirigenten Leonard Bernstein, Justus Franz und vielen anderen. Heute lebt er in Berlin, wo er als Solist in Kammermusikensembles und Orchestern mitwirkt und als Lehrer tätig ist. Mit Iwan Urwalow bildet er das Duo Aruso, das auf der ganzen Welt gastiert. Für Neubrandenburg hat der Weltstar Deborah Sasson etwas ganz besonderes vorbereitet.

Abschlusskonzerte des Chorprojektes "Masiphumelele"

Der Chor „Masiphumelele“ hat mit internationaler Besetzung ein wunderbares Repertoire von Liedern aus der ganzen Welt eingeprobt und neu arrangiert. Er zeigt damit auf harmonische Art, wie vielfältig und neu das Leben in der Nordstadt und in Neubrandenburg geworden und wie gemeinsam uns das Interesse am Musizieren ist.

Der Chor trifft und probt seit August in der St. Michael Gemeinde im Vogelviertel und hat sich als beliebtes und nachgefragtes Angebot etabliert. Hervorgegangen ist das Projekt aus dem Jugendmigrationsdienst im Quartier der AWO, mit der Absicht, das öffentliche Leben und die kulturelle Vielfalt in der Nordstadt voran zu bringen und eine Möglichkeit zu schaffen, sich über die gemeinsame Sprache der Musik näher zu kommen und Gemeinschaft zu leben.

Mit zwei Konzerten möchte der Jugendmigrationsdienst nicht nur die Arbeit des Chors präsentieren und würdigen, sondern sich auch für das Engagement aller Beteiligten und Unterstützer bedanken. Vor allem aber wird deutlich werden, welch inklusiven und exklusiven Charakter dieses Projekt für die Stadt Neubrandenburg hat. Nicht zuletzt dank einiger hochkarätiger Sängerinnen mit internationaler Erfahrung.

6. Dezember 19:00 Uhr St. Michael Gemeinde (Vogelviertel)
8. Dezember 19:00 Uhr Friedensgemeinde (Oststadt)

Die Geschichte beider Belvedere

Fast 250 Jahre kennen die Neubrandenburger Belvedere. 1775 im Fachwerkstil als herzogliches Sommerhaus für Dörchläuchting erbaut, wurde es nach seinem Abriss zwanzig Jahre später und einem Wiederaufbau in der Innenstadt erst ein Stadtpalais, dann ein Lazarett, Freimaurerdomizil, später Gartenrestaurant und Tanzpalast, ein SA-Sturmlokal und schließlich ein Kriegsgefangenenlager. Dann verging das erste Belvedere in den Flammen des Zweiten Weltkrieges.

Am Hochufer von Broda entstand 1822 am gleichen Platz ein neues Belvedere. Gut hundert Jahre später gestaltete Professor Heinrich Tessenow das der Neuen Wache in Berlin ähnelnde Sommerschlösschen ebenso zu einem Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, wie er es zuvor mit dem berühmten Schinkelbau in der Hauptstadt getan hatte. In DDR-Zeiten sollte sich Belvedere zur unterkellerten Kulisse einer Freilichtbühne verwandeln. Weil aber Geld und Kapazitäten fehlten, besitzen die Neubrandenburger heute nicht nur einen sehenswerten Eheschließungsort sondern einen einzigartigen Platz am Tollensesee.

Helmut Borth, Neubrandenburger Journalist und Autor, präsentiert in seiner neuen Publikation die Geschichte beider Belvedere mit zahlreichen Ansichten, Aussichten und spannenden Einsichten. Die Buchpremiere findet am 5. Dezember 2018 um 19:30 Uhr im Studienbereich des Neubrandenburger Stadtarchivs am Marktplatz statt.

„Weihnachtlicher Hofzauber“ in der Neustrelitzer Innenstadt

Der „Weihnachtliche Hofzauber“ ist in Neustrelitz der traditionelle Auftakt in die Adventszeit. In acht Höfen der Innenstadt wird dort am Freitag, dem 30. November von 17 bis 21 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Dezember, von 14 bis 21 Uhr „Zauberhaftes“ präsentiert.

Den offiziellen Startschuss zum „Hofzauber“ gibt wie immer der Neustrelitzer Weihnachtsmann. Er lädt alle Kinder am 30. November um 17 Uhr auf den Marktplatz ein. Dort wird er die vielen hundert Lichter an der Weihnachtskrone und am Weihnachtsbaum vor dem Rathaus anzünden. Dabei helfen ihm die Schneekönigin und die Kinder Kay und Gerda aus dem Märchen von Hans Christian Andersen, die von Tänzerinnen und Tänzern der Deutschen Tanzkompanie dargestellt werden. Der „Strelitzer Posaunenchor“ wird alle Besucher mit Musik vom Rathausbalkon erfreuen.

Anschließend erwarten die „Hofzauberer“ ihre kleinen und großen Gäste. Hier einige Höhepunkte aus dem umfangreichen Programm:

Stadtvertreter organisieren auf dem Rathaushof wieder einen Flohmarkt, bringen selbst gebackene Plätzen mit und lesen Kindern Märchen vor.
Hinter dem Fürstenhof singen am Freitag um 17 Uhr die Kinder aus der Kita Abenteuerland und am Sonnabend um 19 Uhr gibt es dort Live-Musik mit Isabella Wichmann und Christian Friedrich, die schöne Weihnachtssongs in moderner Version darbieten.
Im Borwinheim erwartet die Besucher am Sonnabend ein Kunsthandwerkermarkt.
In der Hofpassage Venusberg 15 öffnet der Schauspieler Klaus Herre einen Märchenladen, Kunsthandwerker kommen und es gibt einen Schminkstand mit Detlef Kersten.
Im Kulturquartier wird am Sonnabend um 14 Uhr die Sonderausstellung „Leihgaben und Schenkungen“ eröffnet, um 15 Uhr spielt dort das Duo „Collec Tiv“.
Das Kunsthaus zaubert am Sonnabend eine „Interkulturelle Weihnachtswerkstatt“ herbei.
In der Mecklenburger Antikdiele kann man selben Tag um 17 Uhr Antiquitäten schätzen lassen.
Das Mehrgenerationenhaus spricht beim Hofzauber für Sonnabend um 14 Uhr eine Einladung zum Märchenerzählen aus.

Drumherum können die Besucher allerlei basteln, naschen, schlemmen, Stockbrot backen und bei Glühwein und regionalen Produkten die vorweihnachtliche Atmosphäre genießen. Wer in Büchern stöbern möchte, darf das an beiden Tagen bis 21 Uhr nach Herzenslust in der Buchhandlung Wilke tun.

Flyer mit dem kompletten Hofzauber-Programm liegen überall im Neustrelitzer Stadtzentrum aus.

Rumpelstilz – Märchen nach den Brüdern Grimm

Der Müller preist auf dem Markt seine schöne Tochter an und behauptet, sie könne Stroh zu Gold spinnen. Sofort lässt der König die Müllerstochter kommen und sperrt sie ein, damit sie das angekündigte Spinnwunder vollbringen kann. Lena ist verzweifelt und lässt sich mit einem Kobold ein: Dieser kleine, garstige Geist macht, dass das Stroh über Nacht zu Gold wird. Der junge König ist begeistert und verliebt sich prompt in das schöne junge Mädchen. Doch seine Goldgier bändigt das nicht; noch zweimal soll die Müllerstochter das Wunder vollbringen und zahlt einen hohen Preis: Das erste Kind, das sie als Frau des Königs zur Welt bringt, muss sie dem Kobold versprechen.
Am Ende rettet sie nur, dass sie seinen Namen errät: eben Rumpelstilzchen.

Schauspielhaus Neubrandenburg: zahlreiche Vormittagstermine / Familienvorstellungen:
So. 2.12., So. 9.12., So. 16.12., Mi. 26.12., Do. 27.12., jeweils um 15 Uhr

Karten: ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse
Vorverkauf: Service Neubrandenburg im Schauspielhaus, Pfaffenstraße 22, Telefon: 0395 – 569 98 32

„Es hat etwas begonnen“ – Queere Zukunftswerkstatt entwickelt Ideen für ein buntes und vielfältiges Neubrandenburg

Die über 25 Teilnehmenden der queeren Zukunftswerkstatt haben am vergangenen Freitag bewiesen, dass Neubrandenburg bunt und vielfältig ist. Vertreter aus verschiedenen Vereinen und Institutionen sowie Privatpersonen sammelten Ideen, kamen miteinander ins Gespräch und überlegten, wie die Zukunft für Lesben, Schwule, Bi- und Intersexuelle sowie Trans* und queere Menschen in Neubrandenburg gemeinsam gestaltet werden kann.

Dabei ging es neben Freizeitaspekten, wie Partys und Gemeinschaft auch darum, öffentlich sichtbarer zu werden und politisch Stellung zu beziehen. Konkret diskutiert wurde dabei ein Christopher Street Day für 2019. „Wir wollen das gemeinsam anpacken, um auch die freundschaftlichen Bindungen zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz auszubauen“, kündigte Christian Arnold vom CSD Neustrelitz an. Um die Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu erhöhen, wurde die Schaffung eines Symbols für eine vielfältige Stadtgemeinschaft, ähnlich der Hochschulbank, diskutiert. Auch die Teilnahme mit einem Regenbogen-Drachenboot an den Wassersportspielen am Reitbahnsee war im Gespräch. Dabei appellierte Silvio Witt, „ein geschlossenes Auftreten der Community ist wichtig, um sich stärker in die Stadtgemeinschaft einbringen zu können“.

Betont wurde auch die hohe Bedeutung der Vernetzung mit anderen Institutionen und Personen. Iris Röhner von der Pressestelle der Handwerkskammer sagte dazu: „Das ist für uns ein wichtiges Thema. Es ist durchaus vorstellar, konkrete Projekte zu unterstützen.“
Die Zukunftswerkstatt wurde durch die Partnerschaft für Demokratie Neubrandenburg finanziert. Eine ausführliche Dokumentation über Ablauf und Ergebnisse ist online verfügbar.

Am Freitag, den 30. November werden diese und weitere Ideen in einer Projektwerkstatt weiterbearbeitet. Dazu sind alle Interessierten eingeladen, die Vielfalt Neubrandenburgs mitzugestalten. Die Veranstaltung wird 16–19 Uhr im Rathaus stattfinden.

Die private Initiative queerNB wurde Ende 2017 gegründet. Das nichtkommerzielle Angebot schafft eine Plattform für queere Personen in Neubrandenburg. Dazu erscheint monatlich ein Heft mit Terminen und Neuigkeiten. In der Regel am letzten Freitag im Monat findet ab 20 Uhr im Torcafé der Queere Stammtisch statt. Außerdem setzt der Regenbogenstand auf Stadt- und Straßenfesten ein Zeichen für Vielfalt. Das Projekt wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert.