Einladung zum Tag der Bibliotheken

Ein guter Anlass, mal wieder in Büchern, Zeitschriften, Filmen, Hörbüchern, Noten oder Spielen zu stöbern, ist der Tag der Bibliotheken am 24.10.2018. In der Neubrandenburger Regionalbibliothek spielt dazu Peter Bauer von 14 bis 17 Uhr beliebte Melodien am Piano. Bei einem Tässchen Kaffee kommen Mitglieder des Fördervereins mit den Gästen ins Gespräch und geben Einblicke, wie sie die Regionalbibliothek künftig ehrenamtlich unterstützen möchten und halten Informationen zum Aufgabenspektrum des Vereins bereit.

In den Begegnungen geht es möglicherweise auch um Lieblingsbücher aus Kindertagen. Ab November will die Bibliothek Lieblingskinderbücher in einer kleinen Ausstellung zeigen. Zu den Lieblingsbüchern mehrerer Generationen gehören sicher auch die „galaktisch coolen“ Episoden der Star Wars-Saga. Am Tag der Bibliotheken werden spannende Bastel-, Rätsel- und (Vor)Lese-Ideen bereit gehalten, die vor Ort auch gleich ausprobiert werden können.

Mit Unterstützung des Lesekreises werden zwischen 14 und 17 Uhr Medien zum kleinen Preis veräußert. Den Glanzpunkt setzt um 18 Uhr die Lesung aus „Hans Fallada. Die Biographie“ mit dem Literaturhistoriker Dr. Peter Walther. Für dieses Werk erhielt er den Annalise-Wagner-Preis 2018. Erika Becker vom Neubrandenburger Literaturzentrum moderiert den Abend.

Schon ab 13 Uhr kann man am Infostand der Annalise-Wagner-Stiftung erfahren, wie diese entstand oder weshalb der Annalise-Wagner-Preis auf den Wert von Texten für das „Gedächtnis der Region Mecklenburg-Strelitz“ aufmerksam macht.

Weihnachtskonzert mit dem Knabenchor Berlin

Der Knabenchor Berlin ist hervorgegangen aus dem ehemaligen Knabenchor der St. Hedwigskathedrale. Die Wurzeln gehen zurück bis in die Gründungszeit
des Bistums Berlin. Die Knaben sangen regelmäßig in Produktionen der Deutschen Oper Berlin, wie z.B. „Hänsel und Gretel“, „Carmina burana“, „Parsifal“, „Oedipe“ und „Werther“. Im Jahr 2015 überzeugte der Knabenchor bei einem Live- Auftritt in der ARD Fernsehshow „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ sowie in der ZDF Spendengala „Ein Herz für Kinder“. Zurzeit besteht der Knabenchor Berlin aus etwa 140 Sängern, die in drei verschiedene Chorgruppen eingeteilt sind und ein Repertoire von der klassischen Vokalpolyphonie bis zur Literatur der Gegenwart bieten.

Am Sonntag, den 16.12.2018, präsentiert der Knabenchor Berlin in der Konzertkirche Neubrandenburg einen bunten Strauß deutscher und europäischer
Weihnachtslieder, die in der jeweiligen Landessprache gesungen werden. Lieder aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, England und der Ukraine werden ergänzt durch eindrucksvolle Solovorträge der Knaben- und Männersolisten.

Otto Bartning auf der Spur

Nach der Auftaktveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals laden die Projektpartner von „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ am 16. Oktober zu 18:30 Uhr in die Kirche St. Michael in der Straußstraße im Vogelviertel zur Veranstaltung „Otto Bartning auf der Spur“ ein.
Das 1951 geweihte Bauwerk entstand im Zuge des Notkirchenprogramms der Evangelischen Kirche in Deutschland und gehört zu einer Gruppe von nur 19 Diasporakapellen des Architekten Otto Bartning in Deutschland. Bartning prägte die Baukultur des 20. Jahrhunderts nachhaltig und wurde schon früh zum Protagonisten des modernen evangelischen Kirchenbaus.
Diese besonderen Akzente wurden bei der Kirchensanierung deutlich berücksichtigt sowie betont. Über die gelungene Sanierung wird die Architektin Marija Andersson berichten.

Neue Fontäne wird getestet – Ihre Meinung ist gefragt

Die Fontäne im Tollensesee soll erweitert werden. Doch bevor dies endgültig umgesetzt wird, startet die Stadt Neubrandenburg in Zusammenarbeit mit den Firmen Automation & Software Günther Tausch, MBA Melms & Brückner Anlagenbau GmbH und WOL-TEC Automatisierungstechnik GmbH am Montag, 1. Oktober, eine mehrwöchige Testphase.

Ziel der Testphase ist die Umsetzung eines Gedankens von Günther Tausch, die Fontäne in der kommenden Saison attraktiver und möglicherweise sogar via App oder Multimediaanbindung für die Neubrandenburger und deren Gäste zugänglich zu machen. Die ersten Vorbereitungen dafür wurden bereits getroffen. In den vergangenen Wochen fanden die nötigen Umbaumaßnahmen statt. Die vorhandene Fontäne wurde um zwei seitlich positionierte Fontänen samt Lichteffektanlage erweitert. Während der Testphase wird somit „Fontäne in Flammen“ in Kleinformat nachgestellt.

Die erweiterte Fontänen-Anlage mit Lichteffektshow wird von Montag bis Donnerstag und am Sonntag in der Zeit von 20 bis 21 Uhr sowie am Freitag und Samstag von 20 bis 22 Uhr in Betrieb sein (vorausgesetzt die Windgeschwindigkeit am Tollensesee lässt einen Betrieb der Anlage zu). Die Dauer der Lichteffektshow variiert zwischen fünf bis zehn Minuten und wiederholt sich innerhalb der täglichen Schaltzeit.

Wie kommt die neue Fontäne an? Hinweise und Meinungen bitte an kommunikation@neubrandenburg.de oder über die Facebook-Seite der Stadt.

Auf ein Gespräch mit Hans-Christian Schink

Im Gewölbesaal der Neubrandenburger Kunstsammlung wird am Donnerstag, 4. Oktober, Hans-Christian Schink erwartet. Er stellt unter dem Motto UNTERWEGS NACH MECKLENBURG – FOTOGRAFIE seine Aufnahmen zu Motiven in aller Welt und sein Ankommen in Mecklenburg-Vorpommern vor.
Das Künstlergespräch beginnt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst heute“ um 17 Uhr.
Nach dem Vortrag hat das Publikum die Möglichkeit, dem 1961 in Erfurt geborenen und in Leipzig ausgebildeten Fotografen, Fragen zu stellen.

Bach-Kantate zum Mitsingen

Eine herzliche Einladung zum Mitsingen spricht die St. Johanniskirche in Neubrandenburg an alle Sangesfreudigen aus. Die Tage vom Mittwoch, 03.10.2018, bis Sonntag, 07.10.2018, stehen unter dem Motto „Bach-Kantzate zum Mitsingen. Dabei geht es um die Kantate 117 „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ von Johann Sebastian Bach.
Die Proben finden am Mittwoch, 03.10., 10:00 bis 12:00 Uhr (Feiertag!) und Samstag, 06.10., 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Die Aufführung erfolgt im Kantaten-Gottesdienst zu Erntedank am Sonntag, 07.10., 10:00 Uhr. Zuvor um 08:45 Uhr trifft man sich zum Einsingen und zur Probe mit den Instrumentalisten. Die St. Johanniskirche findet sich in der Neubrandenburger Innenstadt in der Nähe des Bahnhofs.

Feierliche Immatrikulation für die neuen Studierenden

Mit fast 700 neuen Studierenden, wieder so viele wie im vergangenen Jahr, und knapp 2.200 Studierenden insgesamt beginnt in dieser Woche das Wintersemester 2018/2019 an der Hochschule Neubrandenburg. In diesem Jahr 2018 haben wir (einschließlich dem Sommersemester) knapp 800 Studierende in unsere mehr als 30 Studiengänge eingeschrieben.
„Wir haben festgestellt, dass sich die heutigen Abiturienten relativ spät für ein Studium entscheiden. Die meisten Einschreibungen haben wir Ende August registriert. Umso erfreulicher ist es, dass wir zwei Jahre in Folge eine so konstante Entwicklung aufweisen und wieder um die 800 Studierende in diesem Jahr bei uns begrüßen können“, erklärt Prof. Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg.
Nachdem der Rektor der Hochschule die Veranstaltung eröffnet hat, hielt Christian Stähr, Kantor der Kirchengemeinde St. Johannis, die diesjährige Festrede und warb für den Studienstandort Neubrandenburg. Gemeinsam mit dem AStA-Vorsitzenden, Jonathan Volker, und der Stupa-Präsidentin, Laura Glöde, hießen die Absolventen Christian Brechler und Marten Jeschky sowie die Absolventinnen Daniela Zorn, Katrin Michels und Maria Semikowa die neuen Studierenden mit ihren persönlichen Worten herzlich willkommen. Stellvertretend für alle wurden 16 „Erstis“ auf der Bühne begrüßt. Auch zwei Schülerinnen und ein Schüler der 9. Klasse des Albert-Einstein-Gymnasiums Neubrandenburg wurden vom Rektor als „Junior-Studierende“ in den Kreis der Hochschulangehörigen aufgenommen. Seit neun Jahren haben Schüler/innen die Möglichkeit, sich regulär an der Hochschule für ein „Juniorstudium“ einzuschreiben und Module zu belegen, die sich nach erfolgreicher Prüfungsleistung zum tatsächlichen Studienbeginn anrechnen lassen können. Im Wintersemester 2018/2019 werden die drei Juniorstudierenden Anna Klämt im Studiengang Lebensmitteltechnologie, Yvette Schöler im Studiengang Soziale Arbeit und Wilhelm Krüger im Studiengang Geoinformatik dieses in M-V einmalige Angebot nutzen.
Musikalisch gestaltete das Programm die HochschulBigband. Die Konzert-Orgel ließ der Festredner, Kantor Christian Stähr, persönlich erklingen.
Herkunft der neuen Studierenden Insgesamt 48 Prozent der Neu-Immatrikulierten sind aus Mecklenburg-Vorpommern, (Vergleiche in Prozent: 2008: 68, 2009: 62, 2010: 59,2, 2014: 55, 2015: 53,3). Der Anteil aus Berlin und Bundesland Brandenburg beträgt 17 Prozent, aus Berlin 7 Prozent. Die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein folgen mit 6 bzw. 4 Prozent. Aber auch aus Nordrhein-Westfalen und sogar Baden-Württemberg und Bayern sind Studierende zu uns nach Neubrandenburg gekommen. Wir haben unter den neuen Studierenden 46 internationale Erstsemester. Herkunftsländer sind z. B. Syrien (7), Indien (5), Iran (5), Ukraine (6), auch Nepal (1), Taiwan (1), China (2).
Campustaschen Zum Abschluss der Feierlichen Immatrikulation wurden Campus-Beutel mit wichtigen Informationen zum Studium mit Stadtplan, Studierendenkalender und kleinen Give Aways für die „Erstis“ ausgegeben. Für den gemütlichen Teil nach dem Festakt gab es wie im Vorjahr eine besondere Überraschung für unsere Studierenden. Zur Feier des Tages haben der Rektor und der Oberbürgermeister Freigetränke ausgeschenkt. Gesponsert haben die Fässer Freibier und auch alkoholfreie Geränke der Oberbürgermeister, der AStA und der Rektor.

Aktionswoche Kinderschutz 2018 – Aktion Kranich

„Gemeinsam für das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen“
Nun war es soweit! Der Herbstzug der Kraniche zog Montagmorgen über die Stadtverwaltung in Penzlin. Mit Hilfe der Regionalen Schule „Heinrich Schliemann“ Möllenhagen und der Regionalen Schule mit Grundschule „Johann Heinrich Voß“ Penzlin wurden liebevoll über 400 Kraniche gebastelt. Diese fliegen nun friedlich und federleicht durch das Verwaltungsgebäude und symbolisieren Wachsamkeit, Klugheit und Glück.
Kinderschutz beginnt schon mit Kleinigkeiten, so Bürgermeister Sven Flechner. Er begrüßte die neuen Flugobjekte und animierte die Kinder zu rücksichtsvollem miteinander, sprach von Gewalt, Mobbing und sexuellem Missbrauch. Auch Thomas Diener ließ sich das fröhliche flattern nicht entgehen und verteilte großzügig bunte Kraniche in der Verwaltung. Ihm war es wichtig, die Kinder zum Thema Cyber-Mobbing zu sensibilisieren und wies auf den richtigen Umgang mit neuen Medien hin.

Raketen zu den Planeten – Friedensballone von Peenemünde

Anlässlich der diesjährigen Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung, die am 4. Oktober 2018 im Historisch-Technischen Museum Peenemünde eröffnet werden, starten die Veranstalter, der Förderverein Peenemünde e.V. und die Initiative 2000 plus aus Neubrandenburg eine Friedensaktion.
Die Veranstaltung bildet auch den Auftakt zur World Space Week der UNO. Von der UN-Weltraumorganisation UNOOSA wird eine entsprechende Videobotschaft eingespielt werden.
Im 61. Jahr von Sputnik 1 am 4. Oktober werden gegen 10:15 Uhr vom Historisch-Technischen Museum Peenemünde 61 Ballone (Durchmesser 30 cm) aufsteigen. An ihnen befinden sich kleine Kärtchen mit E-Mail-Adressen aus der ganzen Welt. Einige haben ihre persönlichen Friedensbotschaften mitgeschickt.
Irgendwo werden diese Ballone wieder heruntergehen. Wer sie findet und somit auch die jeweiligen Kärtchen, möchte doch bitte an die E-Mail-Adressen schreiben, dass er den Ballon gefunden hat. Der Empfänger wird sich bestimmt sehr freuen. Denn vielleicht wohnt er in Afrika, Australien, Amerika oder auch nur um die Ecke.
Für Kurzentschlossene gibt es noch die Möglichkeit bis Sonntag, den 30.9., eine persönliche Botschaft mit Name, Wohnort und E-Mail-Adresse an: peace-message@t-online.de zu schicken. Sie wird dann auf einem der Ballone mitfliegen. Dies kann beispielsweise eine Vision für eine Welt in 100 Jahren sein oder nur ein ganz persönlicher Wunsch.

Bewerbungsfrist Master of Slam 2018

Bereits zum fünften Mal werden im Auftrag von „Studieren mit Meerwert“ talentierte Slamer/innen ihr Können auf der Bühne des Literaturhauses Rostock zeigen. Neben dem Titel „Master of Slam 2018“, der mit einem einwöchigen Künstlerstipendium mit Mentor*in an der Ostsee verbunden ist, werden der Jurypreis, eine Teilnahme am Lesebühnenfestival PROSANOVA und der Facebook-Preis, vier Karten für das Festival Pangea, verliehen.
Auch in diesem Jahr können Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren in der Kategorie „Newcomer“ am Wettbewerb teilnehmen. Gesucht werden herzergreifende Geschichten, charmant-witziges Storytelling mit Comedy-Touch oder salvenartigen Rap-Lyrics!
Bewerbung: Studierende aus ganz Deutschland und Schüler/innen aus MV können sich wieder mit zwei Texten für den „Master of Slam“ bis zum 14. Oktober 2018 unter post@literaturhaus-rostock.de bewerben. Die Teilnahmebedingungen sind unter www.master-of-slam-2018.info zu finden.