Stadtarchiv lädt ein

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt das Neubrandenburger Stadtarchiv am 27. Januar in den Studienbereich (Eingang Darrenstraße) ein. Der Neustrelitzer Autor Reinhard Simon widmet sich an diesem Tag dem Thema Euthanasie während der NS-Zeit. Reinhard Simon stellt die Dokumentation „Domjücher Schicksale. Patienten der Heil- und Pflegeanstalt“ vor, für die er 2019 den Annalise-Wagner-Preis erhielt.

Die Veranstaltung wird ergänzt durch einen persönlichen Beitrag von Christoph von Kaufmann aus Neubrandenburg, dessen Onkel Euthanasieopfer ist.

Außerdem stellt die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse an dem Abend eine kleine Ausstellung bereit, die den vorhandenen regionalen Bezug zur Thematik verdeutlicht.

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Studienbereich des Stadtarchivs am Markt (Eingang über die Darrenstraße)
Montag, 27. Januar
Beginn: 19 Uhr

Ausschreibung für Uwe-Johnson-Preis 2020 startet

Für den mit 20.000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Preis können Autorinnen und Autoren oder deren Verlage bis zum 13. März 2020 unveröffentlichte sowie seit April 2018 veröffentlichte Arbeiten aus den Bereichen Prosa und Essayistik einreichen. Der Uwe-Johnson-Preis würdigt deutschsprachige Autorinnen und Autoren, in deren Schaffen sich Bezugspunkte zu Johnsons Poetik finden und die heute mit ihren Texten ebenso unbestechlich und jenseits der »einfachen Wahrheiten« deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektieren.

Die Preisverleihung findet am Freitag, dem 9. Oktober 2020, in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Berlin statt. Im Rahmen der Uwe-Johnson-Tage in Neubrandenburg wird die Preisträgerin oder der Preisträger zudem vor einem breiten Publikum lesen. Eine weitere Lesung wird in Berlin stattfinden.

Vor zwei Jahren wurde der Uwe-Johnson-Preis Rolf Rothmann und seinem Roman »Der Gott jenes Sommers« zugesprochen. Zu den Preisträgern der letzten Jahre zählen Jan Koneffke (2016), Lutz Seiler (2014), Christoph Hein (2012), Christa Wolf (2010) und Uwe Tellkamp (2008). Seiler und Tellkamp erhielten kurz nach der Verleihung des Uwe-Johnson-Preises auch den Deutschen Buchpreis. »Wir sind gespannt, ob und in welcher Weise von jüngeren Autorinnen und Autoren Texte zur Einreichung kommen, die im Sinne von Uwe Johnson vereinfachte Formen der Wirklichkeitserkundung unterlaufen und mit ihren Texten die Leser dazu einladen, ihre ‚Version der Wirklichkeit‘ mit jener zu vergleichen, die sie „unterhalten und pflegen«, kommentiert Jurysprecher Carsten Gansel, Professor für Neuere deutsche Literatur und Germanistische Literatur- und Mediendidaktik an der Universität Gießen, die neuerliche Ausschreibung.

Der Uwe-Johnson-Preis wurde 1994 erstmals verliehen, Kurt Drawert (1994), Walter Kempowski (1995) und Marcel Beyer (1997) gehören zu den ersten Preisträgern. Der mit 20.000 Euro dotierte Uwe-Johnson-Preis wird von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e.V. gemeinsam mit dem der Kanzlei Gentz und Partner mbB, Berlin und dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg im jährlichen Wechsel mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis vergeben. Der mit 5.000 Euro Preisgeld ausgelobte Uwe-Johnson-Förderpreis würdigt herausragende Debütromane. 2019 wurde Kenah Cusanit für ihren Roman »Babel« ausgezeichnet.

Vorschläge können bis zum 13. März 2020 bei der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e.V., 2. Ringstraße 21, 17033 Neubrandenburg eingereicht werden.

„Sechse kommen durch die ganze Welt“ – Internationales Sextett zu Gast

Die Strelitzer Musikfreunde e.V. laden am Sonntag, 02. Februar, zu einem ganz besonderen Konzert in den Schliemannsaal (Glambecker Straße 10) ein.

Das Bläserquintett der Neubrandenburger Philharmonie mit Samuel Muñoz Bernardeau – Flöte, Luise Rummel – Oboe, Seunghoo Lee – Klarinette, Lazar Pajić – Horn und Frank Bachmeier – Fagott schließt sich mit dem Pianisten Mark McNeill zu einem Sextett zusammen und bringt Werke von Debussy, Gershwin, Marquez u.a. zu Gehör.

Es wird ein bunter aufregender Abend, da Musik aus Frankreich, Russland, Mexiko, den USA und der Schweiz zu hören sein wird. Der Geist der Zeit spiegelt sich auch in der internationalen Besetzung der Formation wieder. Neben zwei Deutschen befinden sich ein Spanier, ein Serbe, eine Südkoreanerin sowie ein US-Amerikaner unter den Musikern.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Neustrelitzer Touristinformation sowie an der Tageskasse erhältlich. (R. Gatzke)

Die Schneekönigin – Familienmusical in der Konzertkirche Neubrandenburg

Bildquelle: Richard Ohme

Die faszinierende Geschichte der Schneekönigin – präsentiert von einem jungen, spielfreudigen, 8-köpfigen Ensemble, allesamt Absolventen renommierter Musical-Schulen – ist seit 2012 erfolgreich auf Deutschland-Tournee und bezaubert Kinder, Kindgebliebene und Märchenfreunde ungebrochen. Eingängige Songs, witzige Dialoge, berührende Szenen, Choreografien zum Nachmachen und effektvolles Lichtdesign beeindrucken in einer liebevollen, geradlinigen Inszenierung.

An einem kalten Wintertag, an dem der Schnee besonders dicht fällt, bekommt Kai Besuch von der Schneekönigin. Ihre seelenlose Kälte bemächtigt sich seines Herzens und sie verschleppt ihn in ihr eiskaltes Reich. Doch die Schneekönigin hat nicht mit der mutigen Gerda gerechnet, die nichts unversucht lässt, um ihren Liebsten Kai zu finden. Eine abenteuerliche, zauberhafte und gefährliche Reise liegt vor ihr, die sie zum verwunschenen Frühlingsgarten, auf das Fest der Sommerprinzessin und in den Herbststürmen in die Hände einer Räuberbande führt, bis sie endlich den eisigen Palast der Schneekönigin erreicht. Ob es Gerda gelingt, Kai zu retten, erfahren Sie in der immer wieder berührenden Geschichte der Schneekönigin mit eingehender, wunderbarer Musik.

Lassen Sie sich in die zauberhafte Welt des Märchens entführen. Am Sonntag, den 26.01.2020, um 17:00 Uhr, wird in der Neubrandenburger Konzertkirche „Die Schneekönigin – Das Musical“ aufgeführt.

Vorverkaufsstellen:
Ticket-Service Neubrandenburg (Marktplatz 1, 0395 5595127)

Axel Petermann präsentiert "Diagramme des Todes"

„Du bemerkst mich nicht – dabei habe ich dich längst auserwählt: Ich beobachte dich. Ich sehe nachts durch dein Fenster. Ich folge dir auf der Straße. In die Tiefgarage. In den Fahrstuhl. Ich kann einfach nicht anders, ich muss dir folgen…“

In seinem zweiten True-Crime-Fall bekommt es Hauptkommissar Kiefer Larsen mit einem perfiden Serienmörder zu tun, der exakte Diagramme vom Realisieren seiner Fantasien zeichnet, um Emotionen bei seinen Morden immer wieder erleben zu können und seine Lust am Töten maximal zu steigern.

Axel Petermann war Leiter einer Mordkommission in Bremen und als Ermittler für die Aufklärung mehrerer spektakulärer Mordfälle verantwortlich. Seine Bücher wurden Bestseller. Als Berater und Story-Lieferant war er an den preisgekrönten Tatort-Folgen aus Bremen und Frankfurt beteiligt. Heute gilt er als Mitbegründer der Fallanalyse in Deutschland und als einer der besten Profiler Europas und ist einem breiten Publikum durch seine Auftritte in Talk-Shows und Nachrichtensendungen bekannt.

Datum: 05.02.2020
Beginn: 20:15 Uhr
Eintritt: 15,00 Euro
Veranstaltungsort:
Thalia Neubrandenburg
Marktplatz-Center
Krämerstr. 1a
17033 Neubrandenburg

Karten sind erhältlich in der Thalia Buchhandlung Neubrandenburg und unter Kartentelefon 0395 36315115

 

„Früher konnten Helden fliegen, heute kommen sie mit dem Boot!“

Der AStA der Neubrandenburger Hochschule und das AJZ veranstalten gemeinsam einen SeaWatch Soliabend im AJZ Neubrandenburg, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind. Neben Informationen aus erster Hand von AktivistInnen in Vortrag und Diskussion kann man auch tolle Preise bei einer Tombola gewinnen. Der Chor „roter Hering“ aus Rostock hat an dem Abend ebenso seinen Auftritt wie die Querbeetdisko, bei deren Musik man für den guten Zweck tanzen kann. Auch für Essen und Getränke ist gesorgt.

Termin: 25. Januar ab 17:00 Uhr im Alternativen Jugendzentrum (AJZ) Neubrandenburg

Sea-Watch e.V. ist eine gemeinnützige Initiative, die sich der zivilen Seenotrettung von Menschen auf dem Mittelmeer verschrieben hat. Angesichts der humanitären Katastrophe leistet Sea-Watch Erste Hilfe und fordert sichere und legale Fluchtwege. SeaWatch ist politisch und religiös unabhängig und finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Reinhold Beckmann in der Konzertkirche Neubrandenburg

Am Samstag, den 25.01.2020, um 19:30 Uhr, ist Reinhold Beckmann mit seinem Programm „Freispiel“ zu Gast in der Neubrandenburger Konzertkirche. Mit Herzblut und Feinsinn kommt mit dem beliebten Moderator, Schauspieler und Entertainer nicht nur ein Könner, sondern auch ein Kenner guter Musik auf die Bühne. Was an ihm am meisten verblüfft, ist die Selbstverständlichkeit seines musikalischen Auftretens. Charmant, nachdenklich und angenehm selbstironisch erzählt er seine Songgeschichten. Das selbstbezweifelnde Scheitern gehört genauso dazu, wie der Blick auf die kleinen Macken des Alltags.

Dabei hat Reinhold Beckmann sich seinen forschenden, kritischen Blick durchaus bewahrt: Wenn er gesellschaftliche und politische Themen in seinen Liedern aufgreift, dann hat er es nicht nötig, mit dem moralischen Zeigefinger zu fuchteln. Seine Stärken sind die leisen, fast schon zerbrechlichen Songs. Balladen, die von großen Gefühlen erzählen, wohltuend unprätentiös und ohne Kitsch. In „Beckmann – Freispiel“ wird er begleitet von Johannes Wennrich auf der Gitarre.

Vorverkaufsstellen:

Ticket-Service Neubrandenburg (Marktplatz 1, 0395-5595127)
Nordkurier-Servicepunkt (Medienhaus, Friedrich-Engels-Ring 29)
Nordkurier-Ticketservice unter 08004575 033 (Anruf kostenfrei).
Lokalfuchs-Büro, Turmstraße 13, Neubrandenburg