Brandursache des Brandes des ehemaligen Gutshauses in Rockow

Wie bereits berichtet, ist es am 01.12.2019 gegen 01:30 Uhr zu dem Brand des ehemaligen Gutshauses in Rockow gekommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ist der Brandursachenermittler zum Einsatz gekommen.

Im Ergebnis der Untersuchung kann gesagt werden, dass der benutzte Nachtspeicherofen ursächlich für den Brandausbruch gewesen ist. Vorsätzliche Brandstiftung kann nach derzeitigen Erkenntnissen ausgeschlossen werden.

Derzeit sind alle Wohnungen in dem Gutshaus unbewohnbar. Teile des Objektes sind sogar einsturzgefährdet. Der Schaden wird auf mindestens 600.000 Euro geschätzt.

Brand des ehemaligen Gutshauses in Rockow

Am Sonntag, 01.12.2019, gegen 01:30 Uhr, kam es in Rockow zum Brand des ehemaligen Gutshauses. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Im Brandobjekt gibt es fünf Wohneinheiten, von denen derzeit nur eine ständig bewohnt ist. Die beiden Mieter dieser Wohnung, ein 60-Jähriger und seine 56-jährige Ehefrau, konnten sich nach Brandentdeckung unverletzt ins Freie retten und verständigten die Feuerwehr.

Zur Brandbekämpfung wurden 70 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Kraase, Waren, Möllenhagen, Lehsten, Penzlin und Marihn eingesetzt. Ein RTW war ebenfalls vor Ort. Da das Feuer auf zwei am Brandobjekt angrenzende Wohnhäuser überzugreifen drohte, wurden aus diesen vorsorglich fünf Bewohner zeitweilig evakuiert.

Durch die Löscharbeiten konnte jedoch ein Übergreifen der Flammen verhindert werden und die Bewohner kehrten anschließend in ihre Wohnungen zurück. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine genaue Untersuchung des Brandortes ist jedoch erst nach Abschluss der Löscharbeiten möglich. Die beiden Mieter des Gutshauses wurden vorübergehend in einer Ersatzwohnung im Ort untergebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 600.000 Euro geschätzt.

Brand einer Werkstatt in Blankensee

Am Donnerstag, 28.11.2019, gegen 10:30 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neunbrandenburg über eine brennende Werkstatt in der Straße Dorfplatz in Blankensee informiert.

Vor Ort bestätigte sich den eingesetzten Rettungskräften von Polizei und Feuerwehr der Brand einer freistehenden Werkstatt auf einem Privatgelände.

Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Blankensee, Wanzka, Carpin, Thurow und Klein Schönfeld gelang es den Brand unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Die Ermittlungen vor Ort haben ergeben, dass der Eigentümer Holz zum Trocknen auf einen Kamin, welcher in Betrieb war, gelegt hatte. Das Holz entzündete sich unbemerkt und es kam zu dem Brand. Dem Eigentümer entstand ein Sachschaden in Höhe von 2.000 EUR. Personen wurden nicht verletzt.

Ursache des Brandes eines Geschäftshauses noch immer gesucht

Wie bereits berichtet wurde, kam es am 11.09.2019 gegen 23:00 Uhr in der Gerstenstraße in Neubrandenburg zu einem Brand eines Geschäftsgebäudes, welches dabei vollständig ausbrannte. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 350.000 EUR.

Neben den Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg, kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am Donnerstag, 12.09.2019, ein Brandursachenermittler zum Einsatz, dessen Ermittlungen sich am Freitag, 13.09.2019, fortsetzen.

Insofern können zur Brandursache weiterhin keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen des Verdachtes der Brandstiftung dauern an.

Die Polizei bittet indes Zeugen, die am Mittwochabend gegen 23:00 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 zu melden.

Brand eines Geschäftsgebäudes im Brauereiviertel

Am Mittwoch, 11.09.2019, gegen 23:00 Uhr, kam es zum Brand eines Geschäftsgebäudes im Neubrandenburger Brauereiviertel. Die Halle mit einer Größe von ca. 350 m² wurde durch eingemietete Firmen genutzt.

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Neubrandenburg-Innenstadt konnten das Gebäude nicht retten, jedoch ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindern.

Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Brand eines Mähdreschers auf einem Feld bei Wulkenzin

Am Montag, 05.08.19, kam es gegen 20:45 Uhr auf einem Feld zwischen den
Ortschaften Wulkenzin und Neu Rhäse zu einem Brand eines Mähdreschers.

Ausgebrannter Mähdrescher

Nach Angaben des unverletzten 44-jährigen Fahrzeugführers wurden auf Grund der Wetterlage die Arbeiten auf dem Feld eingestellt und dazu zunächst das Mähwerk abgestellt. Um den Motor abzukühlen, wurde dieser im Leerlauf weiterbetrieben, als der Fahrzeugführer eine Rauchentwicklung im Motorbereich feststellte.

Es gelang ihm noch, den Mähdrescher auf einen abgeernteten Bereich des Feldes zu fahren, bevor die Erntemaschine komplett ausbrannte. Im Mähdrescher befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch ca. 7 Tonnen Getreide.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 100.000,- EUR. Zum Einsatz kamen 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulkenzin, Woggersin, Chemnitz, Penzlin und die Berufsfeuerwehr aus Neubrandenburg.

Brand eines Kornfeldes im Datzetal

Am Freitag, 26.07.2019, gegen 14:55 Uhr, wurde die Rettungsleitstelle des Landkreises über einen Brand eines Kornfeldes an der B197 zwischen den Ortslagen Sadelkow und Sadelkow Ausbau informiert. Dieser soll bereits zum Meldezeitpunkt eine Ausdehnung von über einem Kilometer haben. Die Brandwirkung wird durch starken Wind erheblich verstärkt und flächenmäßig ausgeweitet.

Aufgrund der Brandrichtung zur Ortschaft Sadelkow war die Feuerwehr primär damit beschäftigt, die Gebäude und Wohnhäuser der Ortschaft zu schützen. Jedoch konnte nicht verhindert werden, dass Gebäudeteile eines Lagerschuppens mit Werkzeugen, zwei Bürocontainer und drei Fahrzeuge eines Autohandels unmittelbar an der Ortsgrenze Opfer der Flammen wurden. Nach einer ersten Einschätzung des geschädigten Landwirtes stand eine Fläche von ca. 150 Hektar in Brand.

Der entstandene Sachschaden ist gegenwärtig nicht bekannt. Ursächlich für den Brand ist nach derzeitigem Erkenntnisstand ein durch Erntearbeiten ausgelöster Funkenflug eines Mähdreschers. Die B197 musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Zur Brandbekämpfung kamen 21 Feuerwehren mit 44 Fahrzeugen und 150 Einsatzkräften aus den Amtsbereichen Friedland, Woldegk, Altentreptow und aus der Stadt Neubrandenburg zum Einsatz. Zur Versorgung der Einsatzkräfte waren ebenfalls der Sanitätszug aus Neustrelitz, der Leitende Notarzt mit 2 Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen am Einsatzort. Bei der Brandbekämpfung wurden 3 Kameraden der Feuerwehr leicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg geführt.