Ursache des Brandes eines Geschäftshauses noch immer gesucht

Wie bereits berichtet wurde, kam es am 11.09.2019 gegen 23:00 Uhr in der Gerstenstraße in Neubrandenburg zu einem Brand eines Geschäftsgebäudes, welches dabei vollständig ausbrannte. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 350.000 EUR.

Neben den Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg, kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg am Donnerstag, 12.09.2019, ein Brandursachenermittler zum Einsatz, dessen Ermittlungen sich am Freitag, 13.09.2019, fortsetzen.

Insofern können zur Brandursache weiterhin keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen des Verdachtes der Brandstiftung dauern an.

Die Polizei bittet indes Zeugen, die am Mittwochabend gegen 23:00 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 zu melden.

Brand eines Geschäftsgebäudes im Brauereiviertel

Am Mittwoch, 11.09.2019, gegen 23:00 Uhr, kam es zum Brand eines Geschäftsgebäudes im Neubrandenburger Brauereiviertel. Die Halle mit einer Größe von ca. 350 m² wurde durch eingemietete Firmen genutzt.

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Neubrandenburg-Innenstadt konnten das Gebäude nicht retten, jedoch ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindern.

Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Brand eines Mähdreschers auf einem Feld bei Wulkenzin

Am Montag, 05.08.19, kam es gegen 20:45 Uhr auf einem Feld zwischen den
Ortschaften Wulkenzin und Neu Rhäse zu einem Brand eines Mähdreschers.

Ausgebrannter Mähdrescher

Nach Angaben des unverletzten 44-jährigen Fahrzeugführers wurden auf Grund der Wetterlage die Arbeiten auf dem Feld eingestellt und dazu zunächst das Mähwerk abgestellt. Um den Motor abzukühlen, wurde dieser im Leerlauf weiterbetrieben, als der Fahrzeugführer eine Rauchentwicklung im Motorbereich feststellte.

Es gelang ihm noch, den Mähdrescher auf einen abgeernteten Bereich des Feldes zu fahren, bevor die Erntemaschine komplett ausbrannte. Im Mähdrescher befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch ca. 7 Tonnen Getreide.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 100.000,- EUR. Zum Einsatz kamen 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulkenzin, Woggersin, Chemnitz, Penzlin und die Berufsfeuerwehr aus Neubrandenburg.

Brand eines Kornfeldes im Datzetal

Am Freitag, 26.07.2019, gegen 14:55 Uhr, wurde die Rettungsleitstelle des Landkreises über einen Brand eines Kornfeldes an der B197 zwischen den Ortslagen Sadelkow und Sadelkow Ausbau informiert. Dieser soll bereits zum Meldezeitpunkt eine Ausdehnung von über einem Kilometer haben. Die Brandwirkung wird durch starken Wind erheblich verstärkt und flächenmäßig ausgeweitet.

Aufgrund der Brandrichtung zur Ortschaft Sadelkow war die Feuerwehr primär damit beschäftigt, die Gebäude und Wohnhäuser der Ortschaft zu schützen. Jedoch konnte nicht verhindert werden, dass Gebäudeteile eines Lagerschuppens mit Werkzeugen, zwei Bürocontainer und drei Fahrzeuge eines Autohandels unmittelbar an der Ortsgrenze Opfer der Flammen wurden. Nach einer ersten Einschätzung des geschädigten Landwirtes stand eine Fläche von ca. 150 Hektar in Brand.

Der entstandene Sachschaden ist gegenwärtig nicht bekannt. Ursächlich für den Brand ist nach derzeitigem Erkenntnisstand ein durch Erntearbeiten ausgelöster Funkenflug eines Mähdreschers. Die B197 musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Zur Brandbekämpfung kamen 21 Feuerwehren mit 44 Fahrzeugen und 150 Einsatzkräften aus den Amtsbereichen Friedland, Woldegk, Altentreptow und aus der Stadt Neubrandenburg zum Einsatz. Zur Versorgung der Einsatzkräfte waren ebenfalls der Sanitätszug aus Neustrelitz, der Leitende Notarzt mit 2 Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen am Einsatzort. Bei der Brandbekämpfung wurden 3 Kameraden der Feuerwehr leicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg geführt.

Brand einer 10mx50m großen Scheune – Schaden 90.000 EUR

Am Freitag, 05.07.2019, gegen 06:15 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg Qualm aus einer Scheune in Loitz bei Burg Stargard gemeldet. Als die Beamten des Polizeireviers Friedland vor Ort eintrafen, brannte ein massives Stallgebäude mit einer Größe von 10mx50m.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Burg Stargard, Dewitz, Groß Nemerow und Rowa waren zur Brandbekämpfung im Einsatz, wobei sie das Abbrennen des Stallgebäudes nicht verhindern konnten. Somit wurde das gesamte Stallgebäude vernichtet, zu welchem auch ein Bereich gehörte, welcher als Schlaf- und Wohnräumlichkeit genutzt wurde. Der entstandene Schaden wird auf ca. 90.000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt und waren auch zu keiner Zeit in Gefahr. Im Stall waren neun Kaninchen, 21 Hühner und drei Katzen untergebracht. Lediglich die Hühner konnten gerettet werden; die Kaninchen und Katzen haben das Feuer nicht überlebt.

Beamte des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung vor Ort. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass ein genutzter Gaskocher die Ursache für den Brand ist. Nach ersten Erkenntnissen soll es einen lauten Knall gegeben haben, in deren Folge es angefangen hat zu brennen. Genaue Einzelheiten werden im Rahmen der Ermittlungen geklärt. Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen.

Erntebeginn: Minister Backhaus warnt vor Feldbränden

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Landwirte am Wochenende mit der Ernte der Wintergerste begonnen. Im ganzen Land herrscht auch auf den Feldern des Landes extreme Trockenheit. „Die Gefahr von Feldbränden ist derzeit enorm hoch, vergleichbar mit dem Vorjahr. Sie fordert bereits in den Wäldern bei Lübtheen ihren Tribut. Es kommt deshalb auf uns alle an, konsequent die Brandrisiken zu minimieren“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Als für die Landwirtschaft zuständiger Minister bittet er die Landwirte nochmals ausdrücklich darum, bei der Ernte und der Ernteeinlagerung die Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes einzuhalten. So sei bei der Getreideernte auf Feldern mit einem Abstand von weniger als 50 Metern zum Waldrand auf der dem Wald zugekehrten Erntefläche ein 6 Meter breiter Wundstreifen anzulegen. So sieht es Paragraf 5 der Waldbrandschutzverordnung vor. Für die Brandbekämpfung seien während der Mähdrescharbeiten zusätzlich Wasser und Pflug zur Erstbekämpfung bereitzuhalten.

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Blitzeinschläge verursachen zwei Brände

Am Abend des 20.05.2019 kam es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zu zwei Bränden, welche durch Blitzeinschläge verursacht wurden.

Um 18:40 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zum Brand eines reetgedeckten Einfamilienhauses in Balm auf der Insel Usedom gerufen. Hier schlug der Blitz im Dach ein, wodurch der komplette Dachstuhl schnell in Brand geriet. Der 79-jährige Bewohner, welcher sich zum Zeitpunkt des Blitzeinschlages im Erdgeschoß befand, konnte rechtzeitig das Haus verlassen und sich in Sicherheit bringen. Er blieb zum Glück unverletzt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Balm und den umliegenden Gemeinden waren mit 79 Kameraden vor Ort und begannen sofort mit den Löscharbeiten. Sie konnten jedoch nicht
verhindern, dass das Haus bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Der 79-jährige Hauseigentümer, welcher allein lebt, kommt bei seinem in der Nachbarschaft wohnenden Sohn unter. Die unmittelbar am Brandhaus befindliche Kreisstraße 35 wurde während der Löscharbeiten voll gesperrt und bleibt dies auch mindestens bis zum 21.05.19. Es besteht die Gefahr, dass Teile des nun einsturzgefährdeten Hauses auf die
Kreisstraße stürzen könnten.

Gegen 19:15 Uhr schlug der Blitz in das Reetdach eines Ferienhauses in Letzin ein. Auch hier brannte der Dachstuhl bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei in voller Ausdehnung. Das Ferienhaus ist derzeit unbewohnt, so dass keine Gefahr für Bewohner bestand. Auch dieses Haus ist aufgrund des Brandes und der Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Der hier entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.