Brand des ehemaligen Gutshauses in Rockow

Am Sonntag, 01.12.2019, gegen 01:30 Uhr, kam es in Rockow zum Brand des ehemaligen Gutshauses. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Im Brandobjekt gibt es fünf Wohneinheiten, von denen derzeit nur eine ständig bewohnt ist. Die beiden Mieter dieser Wohnung, ein 60-Jähriger und seine 56-jährige Ehefrau, konnten sich nach Brandentdeckung unverletzt ins Freie retten und verständigten die Feuerwehr.

Zur Brandbekämpfung wurden 70 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Kraase, Waren, Möllenhagen, Lehsten, Penzlin und Marihn eingesetzt. Ein RTW war ebenfalls vor Ort. Da das Feuer auf zwei am Brandobjekt angrenzende Wohnhäuser überzugreifen drohte, wurden aus diesen vorsorglich fünf Bewohner zeitweilig evakuiert.

Durch die Löscharbeiten konnte jedoch ein Übergreifen der Flammen verhindert werden und die Bewohner kehrten anschließend in ihre Wohnungen zurück. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine genaue Untersuchung des Brandortes ist jedoch erst nach Abschluss der Löscharbeiten möglich. Die beiden Mieter des Gutshauses wurden vorübergehend in einer Ersatzwohnung im Ort untergebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf ca. 600.000 Euro geschätzt.

Brand einer Werkstatt in Blankensee

Am Donnerstag, 28.11.2019, gegen 10:30 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neunbrandenburg über eine brennende Werkstatt in der Straße Dorfplatz in Blankensee informiert.

Vor Ort bestätigte sich den eingesetzten Rettungskräften von Polizei und Feuerwehr der Brand einer freistehenden Werkstatt auf einem Privatgelände.

Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Blankensee, Wanzka, Carpin, Thurow und Klein Schönfeld gelang es den Brand unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Die Ermittlungen vor Ort haben ergeben, dass der Eigentümer Holz zum Trocknen auf einen Kamin, welcher in Betrieb war, gelegt hatte. Das Holz entzündete sich unbemerkt und es kam zu dem Brand. Dem Eigentümer entstand ein Sachschaden in Höhe von 2.000 EUR. Personen wurden nicht verletzt.

Großes Zeremoniell auf Neubrandenburger Markt – 140 Jahre Feuerwehr M-V

Der Landesfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern lädt anlässlich 140 Jahre Feuerwehr MV am Freitag, 1. November, zum Zapfenstreich auf dem Neubrandenburger Markt ein. Beginn ist um 18 Uhr.

Es spielt das niedersächsische Feuerwehrorchester mit Unterstützung eines Spielmannzuges und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus der Region. Zu dem Zeremoniell werden rund 200 Teilnehmer erwartet.

Zu den Gästen gehören neben Thomas Lenz, Staatssekretär im Innenministerium, auch Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt, Landesbrandmeister Hannes Möller und Kreisbrandmeister Norbert Rieger. Kommandierender ist an diesem Tag Mirko Uhlig von der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg.

M-V sichert Feuerwehr-Studie zu

Oberbürgermeister Silvio Witt hat über die gehäuften Krebserkrankungen bei der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr und dem Vorhaben, im nächsten Jahr doppelt so viel in die Ausrüstung der Kameraden zu investieren, berichtet. Das seitdem viel diskutierte Thema soll nun auch die Landespolitik beschäftigen. Das hat CDU-Landesvorsitzender und Landtagsabgeordneter Vincent Kokert bereits bei einem Besuch der Berufsfeuerwehr in der vergangenen Woche zugesichert.

CDU-Landeschef Vincent Kokert und Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt waren der Einladung von Stadtpräsident Dieter Stegemann zu einem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr gefolgt (Foto: Stadt Neubrandenburg)

Am Mittwoch war Kokert erneut in Neubrandenburg und Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr. Der Politiker sicherte am Rande der Veranstaltung zu, dass das Land bereit ist, eine Studie in Auftrag zu geben, damit die Neubrandenburger Feuerwehr valide Zahlen und Daten nachweisen kann. Daran mangelt es derzeit. Fest steht, dass neun Feuerwehrleute seit 2003 im Alter zwischen 50 und 60 Jahren an Krebs verstorben seien. Drei weitere Kameraden erkrankten, konnten aber nach erfolgreicher Behandlung wieder in den Dienst zurückkehren. Bei dem sogenannten „Feuerwehrkrebs“ handelt es sich um Lungen-, Lymphdrüsen- und urologisch-genitale Krebsarten. Im Unterschied zu anderen Ländern sind diese Krebsformen in Deutschland nicht als Berufskrankheit anerkannt unter anderem weil das Datenmaterial fehlt.

„Es ist schön, dass das Land so auf die alarmierenden Zahlen reagiert und uns unterstützt. Das hilft uns“, machte Oberbürgermeister Silvio Witt deutlich. Die vom Land finanzierte Studie wird bei Experten der Universität Greifswald in Auftrag gegeben. Derzeit laufen bei drei Berufsfeuerwehren in Deutschland solche Untersuchungen.

Brand eines Geschäftsgebäudes im Brauereiviertel

Am Mittwoch, 11.09.2019, gegen 23:00 Uhr, kam es zum Brand eines Geschäftsgebäudes im Neubrandenburger Brauereiviertel. Die Halle mit einer Größe von ca. 350 m² wurde durch eingemietete Firmen genutzt.

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Neubrandenburg-Innenstadt konnten das Gebäude nicht retten, jedoch ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindern.

Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Fördermittel für Feuerwehren

Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben am 29. Juli 20019 vom Landkreis Fördermittelbescheide für dringend notwendige Neuanschaffungen erhalten. Landrat Heiko Kärger überreichte Bürgermeistern und Wehrführern die entsprechenden offiziellen Schreiben über insgesamt mehr als 339 Tausend Euro.

Die größte Investition mit Gesamtkosten in Höhe von 160 Tausend Euro plant die Gemeinde Siedenbrünzow, die für die Freiwillige Feuerwehr in Sanzkow ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) anschaffen wird. Der Landkreis fördert die Hälfte der Kosten. Landrat Heiko Kärger dankte den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für die hohe Einsatzbereitschaft und die enormen Leistungen in diesem Sommer.
„Bitte richten Sie das auch allen ihren Kameradinnen und Kameraden aus. Und ich danke ebenso den Familienangehörigen, die mit großem Verständnis das ganz besondere Ehrenamt akzeptieren“, so Heiko Kärger.

Brand eines Mähdreschers auf einem Feld bei Wulkenzin

Am Montag, 05.08.19, kam es gegen 20:45 Uhr auf einem Feld zwischen den
Ortschaften Wulkenzin und Neu Rhäse zu einem Brand eines Mähdreschers.

Ausgebrannter Mähdrescher

Nach Angaben des unverletzten 44-jährigen Fahrzeugführers wurden auf Grund der Wetterlage die Arbeiten auf dem Feld eingestellt und dazu zunächst das Mähwerk abgestellt. Um den Motor abzukühlen, wurde dieser im Leerlauf weiterbetrieben, als der Fahrzeugführer eine Rauchentwicklung im Motorbereich feststellte.

Es gelang ihm noch, den Mähdrescher auf einen abgeernteten Bereich des Feldes zu fahren, bevor die Erntemaschine komplett ausbrannte. Im Mähdrescher befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch ca. 7 Tonnen Getreide.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 100.000,- EUR. Zum Einsatz kamen 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulkenzin, Woggersin, Chemnitz, Penzlin und die Berufsfeuerwehr aus Neubrandenburg.