Fördermittel für Feuerwehren

Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben am 29. Juli 20019 vom Landkreis Fördermittelbescheide für dringend notwendige Neuanschaffungen erhalten. Landrat Heiko Kärger überreichte Bürgermeistern und Wehrführern die entsprechenden offiziellen Schreiben über insgesamt mehr als 339 Tausend Euro.

Die größte Investition mit Gesamtkosten in Höhe von 160 Tausend Euro plant die Gemeinde Siedenbrünzow, die für die Freiwillige Feuerwehr in Sanzkow ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) anschaffen wird. Der Landkreis fördert die Hälfte der Kosten. Landrat Heiko Kärger dankte den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für die hohe Einsatzbereitschaft und die enormen Leistungen in diesem Sommer.
„Bitte richten Sie das auch allen ihren Kameradinnen und Kameraden aus. Und ich danke ebenso den Familienangehörigen, die mit großem Verständnis das ganz besondere Ehrenamt akzeptieren“, so Heiko Kärger.

Brand eines Mähdreschers auf einem Feld bei Wulkenzin

Am Montag, 05.08.19, kam es gegen 20:45 Uhr auf einem Feld zwischen den
Ortschaften Wulkenzin und Neu Rhäse zu einem Brand eines Mähdreschers.

Ausgebrannter Mähdrescher

Nach Angaben des unverletzten 44-jährigen Fahrzeugführers wurden auf Grund der Wetterlage die Arbeiten auf dem Feld eingestellt und dazu zunächst das Mähwerk abgestellt. Um den Motor abzukühlen, wurde dieser im Leerlauf weiterbetrieben, als der Fahrzeugführer eine Rauchentwicklung im Motorbereich feststellte.

Es gelang ihm noch, den Mähdrescher auf einen abgeernteten Bereich des Feldes zu fahren, bevor die Erntemaschine komplett ausbrannte. Im Mähdrescher befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch ca. 7 Tonnen Getreide.

Es entstand ein Sachschaden von ca. 100.000,- EUR. Zum Einsatz kamen 50 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulkenzin, Woggersin, Chemnitz, Penzlin und die Berufsfeuerwehr aus Neubrandenburg.

Brand eines Kornfeldes im Datzetal

Am Freitag, 26.07.2019, gegen 14:55 Uhr, wurde die Rettungsleitstelle des Landkreises über einen Brand eines Kornfeldes an der B197 zwischen den Ortslagen Sadelkow und Sadelkow Ausbau informiert. Dieser soll bereits zum Meldezeitpunkt eine Ausdehnung von über einem Kilometer haben. Die Brandwirkung wird durch starken Wind erheblich verstärkt und flächenmäßig ausgeweitet.

Aufgrund der Brandrichtung zur Ortschaft Sadelkow war die Feuerwehr primär damit beschäftigt, die Gebäude und Wohnhäuser der Ortschaft zu schützen. Jedoch konnte nicht verhindert werden, dass Gebäudeteile eines Lagerschuppens mit Werkzeugen, zwei Bürocontainer und drei Fahrzeuge eines Autohandels unmittelbar an der Ortsgrenze Opfer der Flammen wurden. Nach einer ersten Einschätzung des geschädigten Landwirtes stand eine Fläche von ca. 150 Hektar in Brand.

Der entstandene Sachschaden ist gegenwärtig nicht bekannt. Ursächlich für den Brand ist nach derzeitigem Erkenntnisstand ein durch Erntearbeiten ausgelöster Funkenflug eines Mähdreschers. Die B197 musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Zur Brandbekämpfung kamen 21 Feuerwehren mit 44 Fahrzeugen und 150 Einsatzkräften aus den Amtsbereichen Friedland, Woldegk, Altentreptow und aus der Stadt Neubrandenburg zum Einsatz. Zur Versorgung der Einsatzkräfte waren ebenfalls der Sanitätszug aus Neustrelitz, der Leitende Notarzt mit 2 Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen am Einsatzort. Bei der Brandbekämpfung wurden 3 Kameraden der Feuerwehr leicht verletzt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch den Kriminaldauerdienst Neubrandenburg geführt.

Drei Brandstiftungen am Reitbahnsee

In der Nacht vom 07.07.2019 zum 08.07.2019 ist es im Neubrandenburger Stadtgebiet Reitbahnweg zu drei Brandstiftungen gekommen. Gegen 02:15 Uhr wurde der Polizei zunächst der Brand eines Wohnwagens auf dem Parkplatz (bei der Wasserskianlage) des Reitbahnsees gemeldet. Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg vor Ort eintrafen, wurde der Brand bereits durch den Eigentümer des Wohnmobils mit einem Handfeuerlöscher gelöscht. Zufällig bemerkt wurde das Feuer durch einen Zeugen, der mit seinem Hund spazieren gegangen ist. Nachdem er das Feuer bemerkte, klopfte der Zeuge an den Wohnwagen, um zu prüfen, ob sich jemand in dem Wohnwagen befindet. Die drei Personen im Alter von 11, 17 und 42 Jahren wurden durch das Klopfen wach und konnten sich unverletzt aus dem Wohnwagen befreien. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde versucht, den Wohnwagen im hinteren Bereich anzustecken. Die Außenhülle des Wohnwagens brannte im hinteren Teil, so dass eine Fläche von ca. 50cm x 120cm beschädigt wurde. Der entstandene Schaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.

Während der Anzeigenaufnahme vor Ort bemerkten die Beamten ein Feuer in unmittelbarer Nähe der Arche Noah am anderen Ende des Reitbahnsees. Die Beamten fuhren zu dieser Brandstelle und stellten fest, dass die ca. 3 m hohe Holzstatur brannte, die als Bücherregal bzw. -ausleihe genutzt wird. Wahrscheinlich wurden die darin befindlichen Bücher angezündet, so dass das Feuer auf die Statue übergreifen konnte. 14 Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg waren im Einsatz und konnten das Feuer schnell löschen. Personen oder andere Gegenstände waren hier zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Die Höhe des Schadens ist derzeit nicht bezifferbar.

Kurz nach Beendigung der Löscharbeiten wurde den Beamten der Brand einer leerstehenden Gartenlaube gemeldet. Die Beamten fuhren zu der ruinenähnlichen Gartenlaube, die sich am Verbindungsweg zwischen Reitbahnsee und Reitbahnweg befindet. Die Gartenlaube wurde vorsätzlich angezündet und konnte durch die Kameraden der Berufsfeuerwehr gelöscht werden. Augenscheinlich wurde schon mehrfach versucht, die Gartenlaube anzuzünden, da zahlreiche Brandspuren vorhanden waren.

Im Rahmen der Anzeigenaufnahmen bemerkten die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg eine 23-jährige männliche Person, die sich auffällig an allen Tatorten aufhielt, Fragen stellte und zudem Gegenstände mit sich führte, die zum Legen der Brände geeignet sind. Auf Grund dessen wurde der 23-Jährige vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Nach erfolgter Beschuldigtenvernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 23-Jährige nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen der schweren Brandstiftung dauern weiter an.

Im Rahmen der Durchsuchung des 23-Jährigen und seiner Sachen wurden Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde aufgenommen.

Schwerer Verkehrsunfall – Frau fährt gegen Garagentor und Wohnhaus

Am Freitag, 28.06.2019, gegen 18:00 Uhr ereignete sich auf einem Privatgrundstück in der Straße Am Blocksberg in Neubrandenburg ein Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten weiblichen Person.

Eine 68-jährige Frau hatte die Absicht, ihr Fahrzeug in die Garage zu fahren, die sich im Keller ihres Einfamilienhauses befindet. Hierbei verlor sie jedoch uns bisher ungeklärtem Grund auf der stark abschüssigen Zufahrt die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte in der weiteren Folge mit dem Garagentor sowie einer Mauer des Wohnhauses.

Bei der Kollision wurden die beiden Frontairbags des Fahrzeuges ausgelöst und die 68-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Fahrzeugführerin musste
durch den Rettungsdienst und die Berufsfeuerwehr der Stadt Neubrandenburg aus ihrem Fahrzeug befreit und auf Grund ihrer schweren Verletzungen zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Am Fahrzeug sowie am Gebäude entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Leblose Person im Tollensesee aufgefunden

Am Mittwoch, 26.06.2019, um 16:28 Uhr, meldeten Zeugen eine regungslos treibende Person im Tollensesee am Strand nahe dem Hotel „Badehaus“.

Durch die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und der Feuerwehr konnte eine 83-jährige Dame aus Neubrandenburg nur noch leblos aus dem Wasser geborgen werden. Die unverzüglich eingeleiteten Reanimierungsversuche verliefen erfolglos. Ein Notarzt stellte den Tod der lebensälteren Person durch Ertrinken fest.

Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit die genauen Umstände des Todes.

Feuerwehr appelliert an Bürger: Bitte keine Scheu vor Notrufnummer

Wer einen Brand oder eine Gefahr für Leben und Gesundheit feststellt, wählt die Notrufnummer 112. Die Neubrandenburger Feuerwehr musste in der jüngsten Vergangenheit allerdings feststellen, dass anscheinend viele Bürger es scheuen, diese Nummer zu wählen, da sie bei einem Fehlalarm oder grundsätzlich befürchten, die Kosten tragen zu müssen. Deshalb appelliert die Feuerwehr noch einmal, Alarm über diese Nummer zu schlagen, wenn beispielsweise ein Rauchwarnmelder auslöst oder Rauchentwicklung bemerkt wird.

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