MSEunternehmen – eine Messe für die Unternehmen der Seenplatte

Mit der Unternehmensmesse MSEunternehmen am 21. März 2019 im Neubrandenburger „Haus der Kultur und Bildung“ (HKB) haben die Organisatoren von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte den Unternehmen des Landkreises erstmals und branchenübergreifend eine Plattform geboten, sich kennen zu lernen, miteinander ins Gespräch zu kommen, über das eigene Unternehmen hinaus auszutauschen. Ein Wunsch, der von den Unternehmen des Landkreises oft an die Wirtschaftsförderung herangetragen wurde und dem diese mit MSEunternehmen jetzt erstmals entsprach.

48 Aussteller und rund 220 Vertreter von Unternehmen in einem breiten Branchenmix von Nahrungsmittelindustrie über Gesundheitswirtschaft, Energie, Ver- und Entsorgung, Medien, IT, Bildung, Beratung, Handel und Dienstleistung nahmen das Angebot von MSEunternehmen an, suchten das Gespräch miteinander und mit den Förderern der Wirtschaft im Landkreis. Neben den bekannten wirtschaftlich relevanten Themen um Fachkräfte, Networking und Digitalisierung wurde im Rahmen von MSEunternehmen eben auch genau darüber gesprochen, was die Unternehmen aktuell bewegt, wo sie aktuell Unterstützung benötigen – ob von Seiten der Politik, der Wirtschaftsförderung oder auch seitens der Unternehmer des Landkreises selbst.

Entsprechend positiv fiel das Feedback der Aussteller und Messeteilnehmer zur Veranstaltung selbst aus. „Gut, dass es so eine branchenübergreifende Messe gibt.“, „Es haben sich viele gute Gespräche ergeben.“, „Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende aktiviert.“, „Ein so breites, branchenübergreifendes Angebot hat gefehlt.“, „Im nächsten Jahr bitte unbedingt wieder.“, waren die weitgehend einhelligen Statements der Unternehmen auf der MSEunternehmen.

„Natürlich gilt es nach dieser ersten Unternehmensmesse auch noch einiges zu optimieren“, wissen die Veranstalter der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte. „Aber darum genau geht es je bei MSEunternehmen – den Unternehmen eine Plattform zu bieten, sich und ihre Wünsche, Vorstellungen, Anregungen, Interessen bezüglich der Förderung der Unternehmen und damit der Wirtschaft im Landkreis mitzuteilen, sich auszutauschen, zu erfahren, welche anderen Unternehmen in welchen Branchen wie die Wirtschaft im Landkreis Seenplatte mitgestalten und wie wir ihnen dabei behilflich sein können“, sagt Sabine Lauffer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung WMSE GmbH zum Abschluss der ersten Unternehmensmesse des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Natürlich gab es auch ein paar Kritische Stimmen. Mehr dazu hier.

Fördermittel für Demokratie-Projekte bis 01.04.2019 beantragen

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wird auch im fünften Jahr als „Partnerschaft für Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert. Aus dem Programm stehen dem Landkreis im Jahr 2019 insgesamt 35.000 € für Projekte und 10.000 € für Ideen von jungen Menschen durch einen Jugendfonds zur Verfügung. Die Fördermittel sollen in unserem Landkreis für die nachhaltige Verankerung demokratischer Werte im Handeln von Bürgern und Bürgerinnen, Vereinen und Verbänden im Gemeinwesen, in Schule und Kita eingesetzt werden.

Über die ersten sieben Projektanträge hat der Begleitausschuss der Partnerschaft in seiner 13. Sitzung am 26.02.2019 im Rathaus Demmin entschieden. Die zweite Antragsfrist läuft gerade und endet am 01.04.2019. Vereine, Verbände, Bildungs- und Jugendhilfeträger, Bürgerinitiativen und junge Menschen können sich ab sofort mit ihren Projektideen bei der Koordinierungs- und Fachstelle zur Beratung melden.

Was ist Ihre und was ist Deine Idee für demokratisches Handeln im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte? Die Kontaktdaten der Koordinierungs- und Fachstelle und der federführenden Fachstelle Jugendförderung im Jugendamt des Landkreises findett man unter www.demokratie-mse.de. Über die Möglichkeiten der Mitwirkung in der „Partnerschaft für Demokratie“, die Beantragung von Fördermitteln zu den gemeinsam entwickelten Förderschwerpunkten oder regelmäßigen Informationen über Demokratie- und Toleranzförderung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kann man sich hier informieren.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ kann man auf den Seiten www.demokratie-leben.de nachlesen.

Hohe Nachfrage beim Risikokapitalfonds „innoSTARTup“

Große Resonanz beim neuen Risikokapitalfonds „MBMV in-noSTARTup“: Das Finanzmittel zur Gewährung von Beteiligungen bei kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen wird stark nachgefragt.

Das Wirtschaftsministerium hatte 2018 gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) einen Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Existenzgründer, digitale Geschäftsmodelle sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärker zu unterstützen.

Aus dem Fonds sind bereits wenige Monate nach dem Start Projekte und Vorhaben in Höhe von rund 5,15 Millionen Euro beantragt worden. Bislang haben sechs Unternehmen mit fünf stillen und zwei offenen Beteiligungen die Zusage einer Unterstützung erhalten. Dabei handelt es sich um Antragsteller aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Informations- und Gesundheitswirtschaft sowie sonstigem Gewerbe. Nahezu 40 Prozent der Antragsteller befassen sich in ihren Vorhaben mit digitalen Geschäftsmodellen.

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Dies geht als „stille Beteiligung“ bei Beträgen zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Vorhaben, als „offene Beteiligung“ mit einem Beteiligungsbetrag pro Vorhaben von maximal 50.000 Euro, über die Einbindung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) oder vergleichbarer Finanzierungspartner mit einem Höchstbetrag von 400.000 Euro pro Vorhaben oder als Kombination aus stiller und offener Beteiligung.

Das Programm „MBMV innoSTARTup“ ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, die Ressourcen werden ständig aufgefüllt durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp 12,4 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) beteiligt sich als privater Investor mit rund 2,6 Millionen Euro.

Informationen, Beratung und Antragstellung:

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin,
Michael Meis (Prokurist): michael.meis@mbm-v.de; Tel.: 0385 39 555-22, Fax: 0385 39 555-722

200.000 Euro für die Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern – MMV fördert auch 2019 viele Projekte

Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) fördert in diesem Jahr knapp 20 Projekte im ganzen Land, in denen Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt werden. Das hat der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern (MAMV), das Entscheidungsgremium der Medienanstalt, auf seiner Sitzungen am 30. Januar 2019 entschieden. Für das Jahr 2019 stehen insgesamt rund 200.000 Euro zur Verfügung.

Gefördert werden Medien-Projekte u.a. über das Internet, Computerspiele und die sogenannten sozialen Netzwerke, ebenso Seminare über Datenschutz, Mediensucht und Cybermobbing.

Unterstützt werden auch Projekte, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren den praktischen Umgang mit Kameras, Licht und Aufnahmegeräten erlernen, um dann Fernseh- und Filmbeiträge beziehungsweise eigene Radiosendungen zu produzieren, die auch in den Programmen der Offenen Kanäle des Landes gesendet werden können. Dabei lernen sie u.a., wie unterschiedliche Medien funktionieren, wie man kritisch mit Medien umgehen sollte und welche medialen Manipulationen möglich sind.

Die Vermittlung von Medienkompetenz ist eine der wichtigsten Aufgaben der Medienanstalt M-V. Auch aufgrund der „Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in Mecklenburg-Vorpommern“, die im April 2015 zwischen der Staatskanzlei M-V, dem Innenministerium M-V, dem Bildungsministerium M-V, dem Sozialministerium M-V, dem Landesdatenschutz M-V und der Medienanstalt geschlossen wurde, gibt die MMV mit ihrer Medienkompetenz-Förderung viele medienpädagogische Impulse im Land. Allein im Jahr 2018 wurden 17 Projekte mit insgesamt ca. 200.000 Euro unterstützt.

Unternehmensmesse im März

Am 21. März 2019, 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, findet im Haus der Kultur und Bildung (HKB) Neubrandenburg die erste Unternehmensmesse des Landkreises – MSEunternehmen – statt. Dazu sind alle Unternehmen herzlich eingeladen.

MSEunternehmen soll ein Treffpunkt und eine Plattform sein, um mit anderen Unternehmern im Landkreis ins Gespräch und ins Geschäft zu kommen. Unternehmen können sich möglichen Partnern und Kunden präsentieren und selbst neue Möglichkeiten für Kooperationen und Geschäftschancen entdecken.

Die Organisatoren bieten drei Möglichkeiten für die Teilnahme an:

  • Als Teilnehmer ohne Präsentation
  • Unternehmenspräsentation auf ca. 3 x 3 m Standfläche (inkl. 3 Teilnehmer)
  • Unternehmenspräsentation (wie zuvor) und Impulsvortrag im Bühnenprogramm

Alle Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Interessenten unter https://MSEunternehmen.de im Internet. Nach der Anmeldung gibt’s alle erforderlichen Unterlagen für die Planung der hoffentlich erfolgreichen Präsentation sowie eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer.

Förderung kleinerer Investitionen für die digitale Transformation jetzt möglich

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung MV hat jetzt die „Richtlinie zur Förderung der digitalen Transformation“ veröffentlicht. Damit wird eine Förderlücke geschlossen, die insbesondere kleine Unternehmen mit regionalem Kundenkreis betraf. Gefördert werden Investitionen mit dem Schwerpunkt digitaler Geschäftsmodelle oder der Umstellung von analogen auf digitale Prozesse sowie Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz, die eine Erhöhung des Digitalisierungsgrades ermöglichen (ausgeschlossen: Standardsoft- und Hardware).

Gefördert werden Unternehmen mit unter 250 Mitarbeitern und unter 50 Mio. EUR Jahresumsatz. Diese können bis zu 50 % nicht rückzahlbare Förderung auf Projektausgaben von 8.000 bis 20.000 EUR erhalten, im Fall besonders innovativer Projekte kann das Projektvolumen sogar bis zu 100.000 EUR betragen.

Alle Informationen, die Richtlinie sowie die Antragsformulare zu diesem Förderprogramm gibt es beim Landesförderinstitut MV. Wer zu dieser Förderung Fragen hat oder einen anderen Weg sucht, sein Digitalisierungsprojekt im Landkreis MSE umzusetzen, kann sich gerne an den Digitalisierungs-Referenten des Landkreises wenden: Michael Thurm, michael.thurm@wirtschaft-seenplatte.de, 0395 57087-4868

Künstlerstipendien 2019: Kunst braucht Freiräume, damit sie sich entfalten kann

Das Land vergibt im kommenden Jahr wieder Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien in den Bereichen Bildende Kunst/Fotografie, Darstellende Kunst/Tanzperformance, Musik/Komposition, Literatur und spartenübergreifende Vorhaben. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2019 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen. Im kommenden Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro für die Künstlerstipendien bereit.

„Kunst braucht Freiräume, damit sie sich entfalten kann. Mit den Stipendien ermöglichen wir den Künstlerinnen und Künstlern genau das“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Während der Aufenthalte in den Ateliers können sie sich voll und ganz ihren Werken widmen und ihre kreative Energie ausleben. In dieser Zeit werden sie durch das Land finanziell unterstützt, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Gerade für freischaffende Künstlerinnen und Künstler ist das besonders wichtig, weil sie von ihrer Kunst leben. Deswegen sind die Landesstipendien auch für sie gedacht“, sagte Hesse.

Die Stipendien werden in einem geregelten Bewerbungsverfahren vergeben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Künstlerinnen und Künstler ihren Sitz und Wirkungskreis in Mecklenburg-Vorpommern haben. Bei einem Aufenthaltsstipendium können sie eine monatliche Unterstützung von 1.000 Euro erhalten, bei einem Arbeitsstipendium sind es max. 5.000 Euro. Bei einem Reisestipendium handelt es sich um Zuschüsse in Höhe von max. 3.000 Euro je Projekt.

Die aktuelle Ausschreibung für die Stipendien ist auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlicht.