#GemeinsamNetzwerken – Unternehmer- und Gründerstammtisch

Unter dem Hashtag #GemeinsamNetzwerken findet am 30. Januar in der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern der erste Unternehmer- und Gründerstammtisch im neuen Jahr statt. Aber nicht nur der Titel hat sich geändert.

Künftig sollen auch verstärkt die Unternehmerinnen und Unternehmer mit einbezogen werden – sei es durch Themenwünsche, bei der Auswahl von Vorträgen oder mit eigenen Erfahrungsberichten, die Existenzgründern, erfahrenen Unternehmern und auch Führungskräften Inspiration und Anregungen geben sollen. Gestartet wird im neuen Jahr mit Asta Hübner von der AsBo VorsorgeKonzepte GmbH. Sie hat in vielen kleinen Schritten Prozesse im Unternehmen digitalisiert und es damit fit für die Zukunft gemacht. Wie sie vorgegangen ist und welche Herausforderungen es zu meistern gab, wird Gegenstand ihres kurzen Vortrages sein.

Beginnen wird der Stammtisch am 30. Januar wie gewohnt um 17:30 Uhr. Den Vortrag gibt es gegen 18 Uhr. Anschließend bleibt genug Zeit für Fragen und zum Netzwerken. Der Stammtisch endet gegen 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Foyer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern in der Katharinenstraße 48 in Neubrandenburg.

Um Anmeldung wird gebeten: Matthias Sachse, Telefon 0395 5597-302 oder per E-Mail: matthias.sachse@neubrandenburg.ihk.de

weiterbildung-mv.de knackt die 100.000-Marke bei Besucherinnen und Besucher

Auf weiterbildung-mv.de, der Weiterbildungsdatenbank für Mecklenburg-Vorpommern, recherchierten 2018 so viele Besucherinnen und Besucher wie nie zuvor zu Themen in der Weiterbildung“, berichtet Martina Schwartzer, Projektleiterin von weiterbildung-mv.de.

Wer sich weiterbilden will, steht vor einer riesigen Auswahl an Möglichkeiten. Neben den Volkshochschulen, Universitäten und Hochschulen gibt es viele lokale und überregionale Bildungsträger. Da ist es schwer, den Überblick zu behalten und die passende Weiterbildung herauszufiltern. „Auf weiterbildung-mv.de findet jeder an Weiterbildung Interessierte beste Voraussetzungen, um die Planung seiner Weiterbildung voranzutreiben“, sagt Martina Schwartzer. Neben Bildungsnews und Informationen zu Fördermöglichkeiten für Weiterbildung wurden im Herzstück des Portals im Jahr 2018 durchschnittlich 13.500 Kurse von 500 Bildungsdienstleistern veröffentlicht. Und diese Angebotsvielfalt wurde rege genutzt. Von Januar bis Dezember 2018 recherchierten 101.484 Besucherinnen und Besucher nach ihrer Wunschweiterbildung. Das sind 12 % mehr als im Jahr 2017. Am häufigsten wurde nach den Themen Erzieher, Englisch, Deutsch, Umschulung und Existenzgründung gesucht. „Die große Nachfrage nach dem Themengebiet Erzieher/Sozialpädagogik haben wir zum Anlass genommen und eine neue Seite erstellt. Die Adresse https://www.weiterbildung-mv.de/weiterbildung-erzieher widmet sich speziell diesem Themengebiet und seiner Zielgruppe“, erklärt Martina Schwartzer.

Manchmal kann die Recherche in einer Datenbank jedoch auch knifflig sein. Und da ist guter Rat teuer? „Nein! Wir unterstützen aktiv bei der Suche nach dem passenden Weiterbildungsangebot, beantworten Fragen zu Fördermöglichkeiten und vieles mehr,“ berichtet die Beraterin Nicole Dierker-Refke. „Und das kostenfrei und unabhängig. Im letzten Jahr haben wir 758 Beratungsgespräche, davon 171 mit Unternehmen, geführt. Die Topthemen in den Beratungen sind neben der Weiterbildungsrecherche die Bildungsfreistellung (auch als Bildungsurlaub bekannt) und bei Unternehmen die Förderung einer Weiterbildung der Beschäftigten wie z. B. durch den Bildungsscheck für Unternehmen.“

Auch zukünftig steht das unabhängige Portal allen an Weiterbildung Interessierten unter www.weiterbildung-mv.de zur Verfügung und die erfolgreiche Projektarbeit kann fortgeführt werden. Dieses ist durch die Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln der Europäischen Union, Europäischer Sozialfonds, möglich.

„So wie sich die meisten Menschen für das neue Jahr gute Vorsätze vorgenommen haben, wollen auch wir neue Ziele verfolgen und das Datenbankprojekt vorantreiben. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Netzwerkpartnern sind wieder viele Aktivitäten geplant, um das Portal mit seinem Beratungsangebot zu bewerben und weiter auszubauen. Ziel ist es, fest im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert zu sein,“ so Martina Schwartzer. „Unser schönstes Erlebnis ist immer wieder, wenn jemand sagt: weiterbildung-mv.de, die Website kenne ich. Hier habe ich meine Weiterbildung gefunden.“

"Entdecke die Jobbörse" – Informationsveranstaltung im BiZ

Am Donnerstag, 17. Januar, informiert die Neubrandenburger Arbeitsagentur im hauseigenen Berufsinformationszentrum (BiZ) zum Thema „Funktionen und Möglichkeiten der Jobbörse“. Beginn ist um 14 Uhr.

Das Portal der JOBBÖRSE wird täglich von knapp einer Million Besuchern genutzt und enthält nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern auch Mini-Jobs und Praktika. Mit aktuell über 2.215.000 Millionen Bewerberprofilen, mehr als 1.795.000 Millionen Arbeitsstellen und über 334.300 Ausbildungsstellen bietet die JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit derzeit Arbeitsuchenden einen umfassenden Überblick über die Stellenangebote in Deutschland und im Ausland.

Die Teilnehmer/innen unserer Veranstaltung erhalten Tipps und Anleitungen zu den Funktionen und Möglichkeiten der Jobbörse. Die Suchmöglichkeiten werden ausführlich dargestellt und können gleich selbst ausprobiert werden. Die Leiterin des Berufsinformationszentrums, Sabine Queitzsch, führt durch die Veranstaltung und sagt: „Mit der Jobbörse kann man gezielt nach Arbeits- und Ausbildungsstellen suchen, sein Bewerberprofil erfassen und pflegen sowie die komplette Bewerbungsmappe erstellen und sich online bewerben.“

Voranmeldung bitte bis zum 16. Januar unter 0395 766 490 1500 oder neubrandenburg.BiZ@arbeitsagentur.de

IHKs in MV informieren zum neuen Verpackungsregister

Ab dem 1. Januar gilt das neue Verpackungsgesetz (VerpackG). Damit verbunden sind gesetzliche Pflichten für alle Unternehmen, die mit Ware befüllte Verpackungen gewerbsmäßig und erstmals an den Endverbraucher abgeben. So muss für beteiligungspflichtige Verpackungen künftig nicht nur ein gültiger Vertrag mit einem dualen System vorliegen. Sondern: Neuerdings müssen die Unternehmen diese Verpackungen zusätzlich im Verpackungsregister „LUCID“ der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) registrieren. Über die Änderungen und Pflichten, die sich aus dem neuen Verpackungsgesetz für die gewerbliche Wirtschaft im Land ergeben, informieren die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) am Donnerstag, 17. Januar, in einer entsprechenden Veranstaltung. Beginn ist um 14 Uhr im Bürgerhaus Güstrow (Sonnenplatz 1, 18273 Güstrow).

Als Referenten konnten Jochen Rüth, Leiter Entsorgung bei der ZSVR, sowie Rolf Ziemke, Leiter des Dezernats „Siedlungsabfallwirtschaft, Deponien, Zertifizierungen“ beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie gewonnen werden. Sie stehen anschließend auch zu offenen Fragen Rede und Antwort.

Sehr viele Betriebe sind von den gesetzlichen Bestimmungen des Verpackungsgesetzes und der damit verbundenen Registrierungspflicht betroffen, da das Gesetz keine Bagatellgrenzen vorsieht. Somit sind nicht nur Hersteller eines verpackten Produktes, sondern auch viele Importeure, Kleinbetriebe, Dienstleister (z.B. wegen Umverpackungen) und Online-Händler (wegen der Versandverpackungen) registrierungspflichtig. Für Fragen zur Einordnung bestimmter Verpackungen in die Registrierungspflicht steht Ihnen auch die ZSVR unter der E-Mail-Adresse anfrage@verpackungsregister.org zur Verfügung. Für die Veranstaltung wird um Anmeldung bei den IHKs gebeten.

Ansprechpartner in der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern: Gunnar Hagemann, Tel. 0395 55 97-206 oder per E-Mail: gunnar.hagemann(at)neubrandenburg.ihk(dot)de

Lehrer und Künstler gesucht!

Die Aktionswoche Kulturelle Bildung gibt Künstlerinnen und Künstlern in Mecklenburg-Vorpommern die Möglichkeit, in Schulkooperationen neue Projekte anzustoßen.

„Wir helfen beim Verkuppeln“, fasst Christoph Martin Schmidt seinen Job zusammen. Der Koordinator der Fachstelle Kulturelle Bildung M-V will mit den vier Marktplätzen Schulen in die Zusammenarbeit mit Künstlern ihrer Region führen. „Für die Lehrer ist es schwierig, neben ihrem Arbeitsalltag in der Schule die richtigen Kooperationspartner zu finden – sowohl für außerschulische Veranstaltungen als auch für Projekte innerhalb des Unterrichts“, erklärt Christoph Martin Schmidt. „Das Organisieren braucht viel Zeit. Deshalb ist es sinnvoll, die Kompetenzen unserer Fachstelle für die Vermittlung zu nutzen.“
Koordinator Thomas Fehling ergänzt: „Die Schüler bekommen durch die Begegnungen mit Künstlern die Chance, selbst mit Musikern zu musizieren, mit Schriftstellern zu schreiben, mit Malern zu malen oder sich gar mit Bildhauern an Plastiken zu wagen. Selbstverständlich könnte man auch ganz andere Kulturideen umsetzen.“

Genau das will die „Aktionswoche Kulturelle Bildung“ vom 26. bis 29. November 2018 erreichen. Für die Organisation der Veranstaltungen hat die Fachstelle für Kulturelle Bildung M-V regionale Ansprechpartner gefunden, die sich mit den Besonderheiten ihrer Region auskennen. Sie organisieren jeweils an ihrem Standort den Marktplatz Kultur und Schule in M-V, auf dem Lehrer mit Künstlern zusammentreffen und erste Ideen für gemeinsame Projekte erörtern sollen. „Angesprochen sind dabei dabei ausnahmslos allen Sparten“, sagt Christoph Martin Schmidt. „Museen und Bibliotheken sind ebenso eingeladen wie Musiker, Filmemacher, Schriftsteller, Schauspieler oder bildende Künstler.“

Kulturministerin Birgit Hesse betont, wie wichtig es sei, dass man zum Lehren und Lernen das Klassenzimmer auch verlässt: „Hier in M-V lohnt sich der Schritt vor die Schultore, denn unser Land ist voll mit kulturellem Leben und Angeboten Kultureller Bildung.“

Das Kultusministerium in Schwerin hat auch die Preisgelder zur Verfügung gestellt, die bei den Marktplätzen vergeben werden: 1000 Euro gibt es auf jedem der vier Marktplätze für die beste Absichtserklärung für ein gemeinsames Projekt zwischen Schülern und Künstlern. Das Geld soll natürlich dazu verwendet werden, diesen Ideen auch Taten folgen zu lassen. Außerdem gibt es einen Sonderpreis in Höhe von 2000 Euro, der unter den Kooperationsideen aller vier Marktplätze vergeben wird. „Selbstverständlich sind wir auch auf alle anderen Projektideen gespannt, die durch die Gesprächen entstehen könnten“, sagt Thomas Fehling. „Es gibt ja abgesehen von den Preisgeldern auch noch andere Fördermöglichkeiten.“

Im Rahmen der Aktionswoche stellt die Fachstelle für Kulturelle Bildung M-V weitere Möglichkeiten der Vernetzung von Schule und Kulturschaffenden vor – vom Online-Kultur-Atlas über das Landesprojekt KULTUR.LAND.SCHULE. bis zum Bundesförderprogramm „Kultur macht stark“ für den Ganztagsbereich. An allen Orten wird zudem in der Zeit von 10:00 – 13:00 eine individuelle Förderberatung zum Programm „Kultur macht stark“ angeboten. Um ein persönliches Gespräch zu vereinbaren, bittet die Fachstelle um Anmeldung unter schmidt@kubi-mv.de.

Mehr Informationen und ein Online-Anmeldeformular gibt es unter www.kubi-mv.de

Termine der Aktionswoche Kulturelle Bildung:
Marktplatz Kultur und Schule im Landratsamt Parchim am 26. November 2018 ab 14 Uhr
Marktplatz Kultur und Schule im Kulturhaus Teterow am 27. November 2018 ab 14 Uhr
Marktplatz Kultur und Schule im Kunsthaus Neustrelitz am 28. November 2018 ab 14 Uhr
Marktplatz Kultur und Schule im Bibelzentrum Barth am 29. November 2018 ab 14 Uhr

Zwischen Smomby und Sozialtod – Medienaktiv M-V tagt heute in Neubrandenburg

Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, fand im Landratsamt des Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg die jährliche Herbsttagung des Netzwerkes Medienaktiv M-V statt. Unter dem Thema „digital • sucht • kompetenz“ wird ein praktischer Überblick zum gelingenden Einsatz von digitalen Anwendungen im pädagogischen Umfeld gegeben.

Thomas Müller, Dezernat IV und 2. Stellvertreter des Landrates, betonte in seiner Begrüßung „die hohe Professionalität des Netzwerkes Medienaktiv M-V“ und zeigte sich erfreut über die Veranstaltung in der Landkreisverwaltung Neubrandenburg. Bezugnehmend auf die inhaltliche Ausrichtung der Veranstaltung mahnte er einen „kritischen Blick und Umgang mit ständig verfügbaren und aktualisierten Informationen moderner Nachrichten- und Kommunikationskanäle“ an.

Birgit Grämke von der Landeskoordinierungstelle für Suchtthemen M-V e.V. beschrieb in ihrer Keynote „Zwischen Smomby und Sozialtod“ den schwierigen Spagat zwischen Chancen und Sucht bei der Nutzung digitaler Endgeräte und die verschiedenen gesellschaftskulturellen und wissenschaftlichen Auffassungen zu deren Nutzung: „Jede Generation hat ihre Form der Kommunikation. Durch die neuen digitalen Medien hat sich das kommunikative Handeln verändert, nicht nur bei Kindern und Jugendlichen. Das sollten wir akzeptieren. Wichtig ist nun aufzuzeigen, wie man sich sicher in diesen digitalen Räumen bewegt.“

Dieser Aufforderung wurde und wird in den darauffolgenden Praxis-Workshops zu den Bereichen „Medienkompetenz“, „Sicherheit“, „Mediensucht“ und „Digitaler Unterricht“ nachgegangen.

Das landesweite Netzwerk Medienaktiv M-V macht die Vielfalt der Medienangebote in Mecklenburg-Vorpommern wahrnehmbarer. Es berät Politik und Medienwirtschaft bei der Gestaltung der Medienlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern, greift effektiv aktuelle Entwicklungen der Medien auf und regt zum gemeinsamen Handeln an. Dabei stehen die Medienkompetenz-Förderung und der Medienschutz für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren im Mittelpunkt.

Weitere Informationen auf: medienkompetenz-in-mv.de/medienaktiv/medienaktiv-m-v.html

Foto: René Dettmann

Zeugnisübergabe für berufsbegleitenden Master-Studiengang

Zum zweiten Mal haben dieser Tage Absolventinnen und Absolventen im berufsbegleitenden Master-Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Nach zweieinhalb Jahren Studium und bestandenen Prüfungen feierten sie ihren erfolgreichen Abschluss.

Professorin Anke S. Kampmeier und Professorin Steffi Kraehmer erinnerten sich an den Auslöser für die Idee, diesen Studiengang zu entwickeln. Auf einer Konferenz in Wien wurde der Bedarf an kompetenten Fachkräften, die Inklusion in verschiedenen Organisationsstrukturen umsetzen sollen, deutlich gemacht. Sie waren sich einig, dass sie das Projekt „Master-Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion“ an unserer Hochschule voranbringen.

Seit 2014 gibt es diesen Studiengang, 32 Studierende haben abgeschlossen, und 22 sind aktuell im 2. Semester.

Medienbildung für junge Leute wird in Schwerin diskutiert

Am 26. September 2018 findet ab 9.30 Uhr im Plenarsaal des Landtages Mecklenburg-Vorpommern im Schloss Schwerin die Anhörung „Medienbildung für junge Leute im Kontext der Digitalisierung“ als Teil der öffentlichen Anhörungsreihe „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ statt. Eingeladen hat dazu der Ausschuss für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landtages M-V. Bei jeder Anhörung wirken neben den elf Abgeordneten des Sozialausschusses auch zehn Jugendliche mit, welche die Anhörungsreihe kontinuierlich begleiten, „auf Augenhöhe“ mitdiskutieren und in den Expertenanhörungen Fragen stellen.
Zu jeder Expertenanhörung werden darüber hinaus sechs Sachverständige eingeladen, die zu dem spezifischen Thema nähere Ausführungen machen können. Der Direktor der Medienanstalt M-V, Bert Lingnau, wird am 26. September 2018 einer dieser Sachverständigen sein und hierbei besonders den Fokus auf die außerschulische Medienbildung – die Stärkung der Medienkompetenz in allen Generationen – legen:
„Kreative und kritische Medienbildung mit dem Ziel, Medienkompetenz und digitale Teilhabe in allen Altersgruppen unserer Gesellschaft zu erreichen, muss schnellstmöglich flächendeckend umgesetzt werden. Medienbildung darf dabei nicht für sich allein und losgelöst von anderen gesellschaftlichen Aufgaben stehen. Sie sollte von Fachleuten und deren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – dazu gehören pädagogisches Fachpersonal, Eltern, Großeltern und Geschwister – altersangemessen und entwicklungsspezifisch begleitet und umgesetzt werden“, so Lingnau.
Mit den Publikationen Medienkompass M-V und Medienkompass M-V (II) hat die Medienanstalt in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald umfangreiche Hilfsmittel für die Stärkung von Medienkompetenz aller Generationen bereitgestellt.
Die seit 2007 bereits in dritter Fortsetzung entwickelte und praktisch umgesetzte „Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in M-V“ sowie die Aktivitäten des Netzwerkes Medienaktiv M-V haben erfolgreiche Ansätze hervorgebracht, wie Medienbildung in allen Teilen der „Bildungskette“ vom frühkindlichen Bereich über Familie, Schule, die Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Seniorenbildung praktiziert und strukturell ermöglicht werden kann.
Eindeutig muss aber festgestellt werden, dass das heutige Bildungssystem in allen Bereichen den Herausforderungen der Digitalisierung keinesfalls gewachsen ist. Die Einsicht zur Notwendigkeit von Medienbildung ist leider längst nicht in allen Ebenen der Gesellschaft und bei gesellschaftspolitischen Entscheidungsträgern, wie der Verwaltung und Politik, angekommen.

Technologiekonferenz MV 2018

Jedes Jahr initiiert der Strategierat Wirtschaft-Wissenschaft mindestens eine Technologiekonferenz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Strategierat wurde 2010 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Ihm gehören Vertreter der fünf Wirtschaftskammern, der Hochschulen, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, der Technologiezentren, der Ministerien für Wirtschaft, Bildung, Energie sowie Landwirtschaft an. Er diskutiert die Regionale Innovationsstrategie des Landes und bestimmt die Ausrichtung der wirtschaftsnahen Forschung im Land maßgeblich mit, treibt die Technologieoffensive voran und sorgt für eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung.
Das Hauptaugenmerk gilt den sechs technologischen Zukunftsfeldern für MV, Lenkungsteams mit externen Fachleuten unterstützen die Entwicklung und Aktivitäten dieser Zukunftsfelder.
Die Konferenz findet am 19. September 2018 im Konrad-Zuse-Haus, Albert-Einstein-Str. 22 in Rostock, Hörsaalgebäude der Physik, Albert-Einstein-Str. 23 statt.