Lehrer und Künstler gesucht!

Die Aktionswoche Kulturelle Bildung gibt Künstlerinnen und Künstlern in Mecklenburg-Vorpommern die Möglichkeit, in Schulkooperationen neue Projekte anzustoßen.

„Wir helfen beim Verkuppeln“, fasst Christoph Martin Schmidt seinen Job zusammen. Der Koordinator der Fachstelle Kulturelle Bildung M-V will mit den vier Marktplätzen Schulen in die Zusammenarbeit mit Künstlern ihrer Region führen. „Für die Lehrer ist es schwierig, neben ihrem Arbeitsalltag in der Schule die richtigen Kooperationspartner zu finden – sowohl für außerschulische Veranstaltungen als auch für Projekte innerhalb des Unterrichts“, erklärt Christoph Martin Schmidt. „Das Organisieren braucht viel Zeit. Deshalb ist es sinnvoll, die Kompetenzen unserer Fachstelle für die Vermittlung zu nutzen.“
Koordinator Thomas Fehling ergänzt: „Die Schüler bekommen durch die Begegnungen mit Künstlern die Chance, selbst mit Musikern zu musizieren, mit Schriftstellern zu schreiben, mit Malern zu malen oder sich gar mit Bildhauern an Plastiken zu wagen. Selbstverständlich könnte man auch ganz andere Kulturideen umsetzen.“

Genau das will die „Aktionswoche Kulturelle Bildung“ vom 26. bis 29. November 2018 erreichen. Für die Organisation der Veranstaltungen hat die Fachstelle für Kulturelle Bildung M-V regionale Ansprechpartner gefunden, die sich mit den Besonderheiten ihrer Region auskennen. Sie organisieren jeweils an ihrem Standort den Marktplatz Kultur und Schule in M-V, auf dem Lehrer mit Künstlern zusammentreffen und erste Ideen für gemeinsame Projekte erörtern sollen. „Angesprochen sind dabei dabei ausnahmslos allen Sparten“, sagt Christoph Martin Schmidt. „Museen und Bibliotheken sind ebenso eingeladen wie Musiker, Filmemacher, Schriftsteller, Schauspieler oder bildende Künstler.“

Kulturministerin Birgit Hesse betont, wie wichtig es sei, dass man zum Lehren und Lernen das Klassenzimmer auch verlässt: „Hier in M-V lohnt sich der Schritt vor die Schultore, denn unser Land ist voll mit kulturellem Leben und Angeboten Kultureller Bildung.“

Das Kultusministerium in Schwerin hat auch die Preisgelder zur Verfügung gestellt, die bei den Marktplätzen vergeben werden: 1000 Euro gibt es auf jedem der vier Marktplätze für die beste Absichtserklärung für ein gemeinsames Projekt zwischen Schülern und Künstlern. Das Geld soll natürlich dazu verwendet werden, diesen Ideen auch Taten folgen zu lassen. Außerdem gibt es einen Sonderpreis in Höhe von 2000 Euro, der unter den Kooperationsideen aller vier Marktplätze vergeben wird. „Selbstverständlich sind wir auch auf alle anderen Projektideen gespannt, die durch die Gesprächen entstehen könnten“, sagt Thomas Fehling. „Es gibt ja abgesehen von den Preisgeldern auch noch andere Fördermöglichkeiten.“

Im Rahmen der Aktionswoche stellt die Fachstelle für Kulturelle Bildung M-V weitere Möglichkeiten der Vernetzung von Schule und Kulturschaffenden vor – vom Online-Kultur-Atlas über das Landesprojekt KULTUR.LAND.SCHULE. bis zum Bundesförderprogramm „Kultur macht stark“ für den Ganztagsbereich. An allen Orten wird zudem in der Zeit von 10:00 – 13:00 eine individuelle Förderberatung zum Programm „Kultur macht stark“ angeboten. Um ein persönliches Gespräch zu vereinbaren, bittet die Fachstelle um Anmeldung unter schmidt@kubi-mv.de.

Mehr Informationen und ein Online-Anmeldeformular gibt es unter www.kubi-mv.de

Termine der Aktionswoche Kulturelle Bildung:
Marktplatz Kultur und Schule im Landratsamt Parchim am 26. November 2018 ab 14 Uhr
Marktplatz Kultur und Schule im Kulturhaus Teterow am 27. November 2018 ab 14 Uhr
Marktplatz Kultur und Schule im Kunsthaus Neustrelitz am 28. November 2018 ab 14 Uhr
Marktplatz Kultur und Schule im Bibelzentrum Barth am 29. November 2018 ab 14 Uhr

Zwischen Smomby und Sozialtod – Medienaktiv M-V tagt heute in Neubrandenburg

Am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, fand im Landratsamt des Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Neubrandenburg die jährliche Herbsttagung des Netzwerkes Medienaktiv M-V statt. Unter dem Thema „digital • sucht • kompetenz“ wird ein praktischer Überblick zum gelingenden Einsatz von digitalen Anwendungen im pädagogischen Umfeld gegeben.

Thomas Müller, Dezernat IV und 2. Stellvertreter des Landrates, betonte in seiner Begrüßung „die hohe Professionalität des Netzwerkes Medienaktiv M-V“ und zeigte sich erfreut über die Veranstaltung in der Landkreisverwaltung Neubrandenburg. Bezugnehmend auf die inhaltliche Ausrichtung der Veranstaltung mahnte er einen „kritischen Blick und Umgang mit ständig verfügbaren und aktualisierten Informationen moderner Nachrichten- und Kommunikationskanäle“ an.

Birgit Grämke von der Landeskoordinierungstelle für Suchtthemen M-V e.V. beschrieb in ihrer Keynote „Zwischen Smomby und Sozialtod“ den schwierigen Spagat zwischen Chancen und Sucht bei der Nutzung digitaler Endgeräte und die verschiedenen gesellschaftskulturellen und wissenschaftlichen Auffassungen zu deren Nutzung: „Jede Generation hat ihre Form der Kommunikation. Durch die neuen digitalen Medien hat sich das kommunikative Handeln verändert, nicht nur bei Kindern und Jugendlichen. Das sollten wir akzeptieren. Wichtig ist nun aufzuzeigen, wie man sich sicher in diesen digitalen Räumen bewegt.“

Dieser Aufforderung wurde und wird in den darauffolgenden Praxis-Workshops zu den Bereichen „Medienkompetenz“, „Sicherheit“, „Mediensucht“ und „Digitaler Unterricht“ nachgegangen.

Das landesweite Netzwerk Medienaktiv M-V macht die Vielfalt der Medienangebote in Mecklenburg-Vorpommern wahrnehmbarer. Es berät Politik und Medienwirtschaft bei der Gestaltung der Medienlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern, greift effektiv aktuelle Entwicklungen der Medien auf und regt zum gemeinsamen Handeln an. Dabei stehen die Medienkompetenz-Förderung und der Medienschutz für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren im Mittelpunkt.

Weitere Informationen auf: medienkompetenz-in-mv.de/medienaktiv/medienaktiv-m-v.html

Foto: René Dettmann

Zeugnisübergabe für berufsbegleitenden Master-Studiengang

Zum zweiten Mal haben dieser Tage Absolventinnen und Absolventen im berufsbegleitenden Master-Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Nach zweieinhalb Jahren Studium und bestandenen Prüfungen feierten sie ihren erfolgreichen Abschluss.

Professorin Anke S. Kampmeier und Professorin Steffi Kraehmer erinnerten sich an den Auslöser für die Idee, diesen Studiengang zu entwickeln. Auf einer Konferenz in Wien wurde der Bedarf an kompetenten Fachkräften, die Inklusion in verschiedenen Organisationsstrukturen umsetzen sollen, deutlich gemacht. Sie waren sich einig, dass sie das Projekt „Master-Studiengang Organisationsentwicklung und Inklusion“ an unserer Hochschule voranbringen.

Seit 2014 gibt es diesen Studiengang, 32 Studierende haben abgeschlossen, und 22 sind aktuell im 2. Semester.

Medienbildung für junge Leute wird in Schwerin diskutiert

Am 26. September 2018 findet ab 9.30 Uhr im Plenarsaal des Landtages Mecklenburg-Vorpommern im Schloss Schwerin die Anhörung „Medienbildung für junge Leute im Kontext der Digitalisierung“ als Teil der öffentlichen Anhörungsreihe „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ statt. Eingeladen hat dazu der Ausschuss für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landtages M-V. Bei jeder Anhörung wirken neben den elf Abgeordneten des Sozialausschusses auch zehn Jugendliche mit, welche die Anhörungsreihe kontinuierlich begleiten, „auf Augenhöhe“ mitdiskutieren und in den Expertenanhörungen Fragen stellen.
Zu jeder Expertenanhörung werden darüber hinaus sechs Sachverständige eingeladen, die zu dem spezifischen Thema nähere Ausführungen machen können. Der Direktor der Medienanstalt M-V, Bert Lingnau, wird am 26. September 2018 einer dieser Sachverständigen sein und hierbei besonders den Fokus auf die außerschulische Medienbildung – die Stärkung der Medienkompetenz in allen Generationen – legen:
„Kreative und kritische Medienbildung mit dem Ziel, Medienkompetenz und digitale Teilhabe in allen Altersgruppen unserer Gesellschaft zu erreichen, muss schnellstmöglich flächendeckend umgesetzt werden. Medienbildung darf dabei nicht für sich allein und losgelöst von anderen gesellschaftlichen Aufgaben stehen. Sie sollte von Fachleuten und deren Multiplikatorinnen und Multiplikatoren – dazu gehören pädagogisches Fachpersonal, Eltern, Großeltern und Geschwister – altersangemessen und entwicklungsspezifisch begleitet und umgesetzt werden“, so Lingnau.
Mit den Publikationen Medienkompass M-V und Medienkompass M-V (II) hat die Medienanstalt in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald umfangreiche Hilfsmittel für die Stärkung von Medienkompetenz aller Generationen bereitgestellt.
Die seit 2007 bereits in dritter Fortsetzung entwickelte und praktisch umgesetzte „Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in M-V“ sowie die Aktivitäten des Netzwerkes Medienaktiv M-V haben erfolgreiche Ansätze hervorgebracht, wie Medienbildung in allen Teilen der „Bildungskette“ vom frühkindlichen Bereich über Familie, Schule, die Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Seniorenbildung praktiziert und strukturell ermöglicht werden kann.
Eindeutig muss aber festgestellt werden, dass das heutige Bildungssystem in allen Bereichen den Herausforderungen der Digitalisierung keinesfalls gewachsen ist. Die Einsicht zur Notwendigkeit von Medienbildung ist leider längst nicht in allen Ebenen der Gesellschaft und bei gesellschaftspolitischen Entscheidungsträgern, wie der Verwaltung und Politik, angekommen.

Technologiekonferenz MV 2018

Jedes Jahr initiiert der Strategierat Wirtschaft-Wissenschaft mindestens eine Technologiekonferenz in Mecklenburg-Vorpommern. Der Strategierat wurde 2010 auf Initiative des Wirtschaftsministeriums gegründet. Ihm gehören Vertreter der fünf Wirtschaftskammern, der Hochschulen, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, der Technologiezentren, der Ministerien für Wirtschaft, Bildung, Energie sowie Landwirtschaft an. Er diskutiert die Regionale Innovationsstrategie des Landes und bestimmt die Ausrichtung der wirtschaftsnahen Forschung im Land maßgeblich mit, treibt die Technologieoffensive voran und sorgt für eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung.
Das Hauptaugenmerk gilt den sechs technologischen Zukunftsfeldern für MV, Lenkungsteams mit externen Fachleuten unterstützen die Entwicklung und Aktivitäten dieser Zukunftsfelder.
Die Konferenz findet am 19. September 2018 im Konrad-Zuse-Haus, Albert-Einstein-Str. 22 in Rostock, Hörsaalgebäude der Physik, Albert-Einstein-Str. 23 statt.

4. Qualifizierungsreihe außerschulischer Partner

Die Serviceagentur Ganztägig lernen M-V möchte über ihre 4. Qualifizierungsreihe für außerschulische Partner an ganztägig arbeitenden Schulen in Hinblick auf die Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen in Mecklenburg-Vorpommern informieren. Die erste Veranstaltung findet im September in Güstrow statt.

Die Qualifizierungsreihe hat fünf aufeinander aufbauende Module. Die erfolgreiche Teilnahme an den einzelnen Modulen bestätigen wir jeweils mit einer Teilnahmebescheinigung. Bei Nachweis aller fünf Teilnahmebescheinigungen und einer Präsentation im Abschlussmodul erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Sie finden die Ziele und Inhalte des Qualifizierungsprogramms im Anhang.

Anmeldungen sind ab sofort möglich:

<www.raa-mv.de/gtl-qualifizierung4> www.raa-mv.de/gtl-qualifizierung4

Die Qualifizierungsreihe ist kostenlos. Leider können wir keine Reisekosten übernehmen.

So schrieb eine von den Teilnehmer*innen der 1. Qualifizierungsreihe:
Bitte richten Sie allen, die diesen tollen Kurs noch mit durchgeführt haben, ganz herzliche Grüße aus und noch einmal von mir ein großes Dankeschön, denn ohne diesen Kurs hätte ich es mich nicht getraut und hätte auch nicht gewusst, auf was es ankommt. Durch die tolle Hilfe, das Handout und auch die Gespräche sowie Erfahrungen aller Beteiligten ist dieses Gesamtpaket sehr hilfreich!

Die Serviceagentur Ganztägig lernen M-V ist ein Angebot der RAA Mecklenburg -Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern. Die RAA M-V ist eine staatlich anerkannte Einrichtung nach dem Weiterbildungsförderungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern.

Serviceagentur „Ganztägig lernen“ M-V | RAA M-V e.V. | Am Melzer See 1 | 17192 Waren(Müritz) | Telefon: (0 39 91) 66 96 0 | Fax: (0 39 91) 66 96 11 | E-Mail: ganztag@raa-mv.de | Internet: www.mv.ganztaegig-lernen.de <www.mv.ganztaegig-lernen.de/> | www.raa-mv.de