Betäubungsmitteln in Burg Stargard beschlagnahmt

Am Sonnabend, den 19. Januar 2019, kam es zu einem Einsatz des Polizeireviers Friedland in Burg Stargard. Der Eigentümer eines Fahrrades hatte sein in diesem Monat entwendetes Fahrrad vor einer Garage wiedererkannt, obwohl dies bereits äußerlich verändert worden war. Durch die eingesetzten Beamten konnte die unverschlossene Garage geöffnet werden. Darin befand sich das betreffende Fahrrad. Zudem schlief dort ein bereits polizeibekannter Mann, der jedoch nicht Garageneigentümer ist.

Er wurde geweckt und zum Sachverhalt befragt. Zwar stritt dieser eine Tatbeteiligung an dem Fahrraddiebstahl ab, jedoch wurden im Zusammenhang mit der Befragung diverse Cannabis- und Ecstasy-Betäubungsmittel sowie Konsumhilfsmittel festgestellt und beschlagnahmt.

Zudem wurden zwei Schreckschusswaffen festgestellt, für die kein kleiner Waffenschein vorlag. Auch diese wurden beschlagnahmt. Das ursprünglich entwendete Fahrrad wurde sichergestellt. Es wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Waffengesetz von Amts wegen aufgenommen.

Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Einbruch in einen Getränkemarkt

In der Nacht vom Dienstag, 08.01.19, zum Mittwoch, 09.01.2019, ist zu einem Einbruch in einen Getränkemarkt in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Friedland gekommen. Bislang unbekannte Täter haben sich äußerst gewaltsam Zutritt zu den Verkaufsräumen verschafft und dann im Inneren die Türen zu weiteren Räumen sowie Mobiliar gewaltsam geöffnet. Die Täter haben einen dreistelligen Bargeldbetrag sowie eine bislang unbekannte Menge an Zigarettenstangen entwendet. Die Höhe des Stehlschadens kann noch nicht abschließend beziffert werden, wird aber derzeit auf mindestens 2.000 Euro geschätzt. Zudem ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro entstanden.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Die Ermittlungen wegen des Einbruchsdiebstahls wurden aufgenommen. Zeugen, die in der vergangenen Nacht auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben könne, richten diese bitte an die Polizei in Friedland unter 039601-300 224.

Polizeibeamte stellen Diebesgut und Tatverdächtige in einer Gartenanlage fest

Am Mittwoch, 12.12.2018, waren die Beamten des Polizeireviers Friedland im Rahmen der Streifentätigkeit im Stadtgebiet von Friedland, dabei speziell auch in der Kleingartenanlage im Verwaltergang, unterwegs. Gegen 00:30 Uhr bemerkten sie in einem Garten mehrere Personen, welche sich dort mit Kopflampen aufhielten. Die Polizeibeamten verharrten vor Ort und beobachteten das Geschehen zunächst. Als klar wurde, dass es sich hierbei um keinen Einbruch handelt, haben die Beamten zur Überprüfung des Sachverhaltes den Garten aufgesucht und die Personen kontrolliert. In dem besagten Garten und auf dem Gelände des Gartens haben sich insgesamt neun Personen im Alter von 19 bis 37 Jahren aufgehalten. Alle Personen kommen aus Friedland und Umgebung und sind polizeibekannt, unter anderem wegen Eigentumsdelikten.

Bei der Überprüfung des Gartengrundstückes stellten die Beamten ein zur Fahndung ausgeschriebenes Mofa (Diebstahl am 22.01.2018 in Friedland), entwendete Kennzeichentafeln (Diebstahl vom 04.12.2018 aus Friedland), einen Schreckschussrevolver, einen Schlagring sowie 12 elektrisch betriebene Gartengeräte fest, bei welchen kein Eigentumsnachweis vorgelegt werden konnte. Alle aufgeführten Gegenstände wurden sichergestellt und zum Polizeirevier Friedland gebracht.

Die Beamten haben Strafanzeigen wegen Diebstahls, Hehlerei und Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Als Tatverdächtige gelten drei Männer im Alter von 22, 30 und 31 Jahren. Die genauen Tatzusammenhänge sind aber Gegenstand der Ermittlungen. Zudem wird überprüft, ob auch die sichergestellten elektrischen Gartengeräte aus Diebstahlshandlungen stammen.

Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens der Polizei

Am Donnerstag, 13.12.2018, gegen 18:15 Uhr kam es auf der B104 in der Ortschaft Woldegk zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Friedland und einem PKW. Hierbei befuhr der 58-jährige Fahrer eines PKW Opel die Straße „Wiesengrund“ in Richtung der B104.

Zur gleichen Zeit befuhr eines Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeirevieres Friedland die B104 aus Richtung Stadtzentrum kommend in Richtung der ortschaft Petersdorf. Dabei nutzten sie Blaulicht und Sirene, da sie auf dem Weg zu einem polizeilichen Einsatz waren. An der Einmündung Wiesengrund / B104 fuhr der 58-jährige auf die B104 ohne die Vorfahrt und das Blaulicht mit Sirene des Funkstreifenwagens zu beachten. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Hierbei wurden die beiden Fahrzeugführer und die Beifahrerin im Funkstreifenwagen verletzt. Alle wurden mit Rettungsfahrzeugen ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Die beiden Polizeibeamten konnten dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der 58-jährige Unfallverursacher wurde stationär aufgenommen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000,-EUR. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Während der Unfallaufnahme musste die B104 für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt werden.

LKW-Fahrer unter erheblicher Einwirkung von Alkohol gestellt

Am Freitag, 07.12.2018, gegen 15:40 Uhr informierte ein Zeuge über den Notruf die Polizei darüber, dass auf der B197 ein LKW mit Sattelauflieger fährt und der Fahrzeugführer durch seine unsichere Fahrweise auffällt.

Durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Friedland konnte der LKW in Friedland gestoppt und kontrolliert
werden. Während der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 37-jährigen Fahrzeugführers fest. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,28 Promille.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Fahrens unter Alkohol erstattet und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Benefizkonzert in Friedland wieder ein voller Erfolg – 9.900 Euro Spendengelder gesammelt

Am Sonnabend, 01.12.2018, pünktlich um 15:00 Uhr hat der Leiter des Polizeireviers Friedland und damit auch der Cheforganisator Jens Apelt das 15. Benefizkonzert im Friedländer Volkshaus eröffnet. Unter der Leitung des Dirigenten Christof Koert schaffte es das Landespolizeiorchester, wie auch in den vergangenen Jahren, die 320 Gäste im fast ausverkauften Volkshaus abwechslungsreich und stimmungsvoll zu unterhalten. Dabei war vom Konzertwalzer „Amphytrion“ über Musik aus dem Ballett „Der Nussknacker“ oder aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ alles dabei.

Im feierlichen Rahmen konnte Jens Apelt am Ende verkünden, dass durch die Spenden der Sponsoren, den Einnahmen der Eintrittsgelder und des Kuchenbasars und der zahlreichen Spenden in der Spendenbox am Ende eine Spendensumme von ca. 9.900 Euro zusammen gekommen ist. Jens Apelt bedankte sich dafür bei allen Organisatoren, den langjährigen Sponsoren und Unterstützern und natürlich bei den Besuchern des Benefizkonzertes. Zahlreiche regionale Vereine und Institutionen sowie soziale Projekte werden in den nächsten Wochen einen Teil dieser Spendengelder erhalten, um diese für ihre gemeinnützigen Zwecke zu nutzen.

Mit großer Freude übergab Jens Apelt zusammen mit dem Polizeipräsidenten des Polizeipräsidiums Neubrandenburg Nils Hoffmann-Ritterbusch und dem Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg Bernhard Roloff schon am heutigen Abend einen Scheck von jeweils 1.250 Euro an die diesjährigen Hauptbegünstigten: die Evangelische integrative Kindertagesstätte „Benjamin“ in Friedland, der Friedländer Karnevals Klub und der Friedländer Fanfarenzug „Friederike Krüger“.

Nach eineinhalb Stunden musikalischer Unterhaltung ging das erfolgreiche 15. Benefizkonzert zu Ende. Jens Apelt ließ es sich zum Abschluss nicht nehmen und hat alle Besucher auch schon für das 16. Benefizkonzert des Polizeireviers Friedland eingeladen, welches am 30.11.2019 im Friedländer Volkshaus stattfinden wird.


Bild mit den Hauptbegünstigten der Spendengelder von der Polizei v.l.: PP Nils Hoffmann-Ritterbusch, POR Bernhard Roloff, EPHK Jens Apelt

Bundesfreiwilligendienst an Schulen

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bietet jungen Menschen die Möglichkeit, an seinen Schulen den einjährigen Bundesfreiwilligendienst zu leisten. Die Plätze sind beschränkt. Wer an seine „Wunsch-Schule“ kommen möchte, sollte sich deshalb möglichst bald bei der entsprechenden Schulleitung persönlich vorstellen. Die Höhe des Taschengeldes beträgt derzeit 390 Euro. Sachleistungen werden nicht gewährt. Nähere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst gibt es auf der Internetseite: www.bundesfreiwilligendienst.de/

Und das sind unsere Schulen, die sich auf die neuen Bundesfreiwilligen freuen:

In Neubrandenburg:
Überregionales Förderzentrum Neubrandenburg, Robert-Blum-Straße 34/36
Berufliche Schule Wirtschaft, Handwerk, Industrie, Sponholzer Straße 18
Albert-Einstein-Gymnasium, Demminer Straße 42
Kranichschule Neubrandenburg, Berthold-Brecht-Straße 1a
Sprachheilschule Neubrandenburg, Baumhaselweg 10-12

In Waren:
Richard-Wossidlo-Gymnasium Waren, Güstrower Straße 11

In Malchin:
Schule am Wedenhof, Am Wedenhof 6

In Altentreptow:
Förderschule Altentreptow, Westphalstraße 3

In Demmin:
Goethegymnasium Demmin, An der Mühle 7

In Friedland:
Förderschule Friedland, August-Bebel-Platz 17

In Neustrelitz:
Förderschule Neustrelitz, Höhenstraße, 51

In Holzendorf:
Mosaikschule Holzendorf, Schulstraße 11

In Sietow:
Müritz-Schule Sietow, Neubaustraße 14

Verkehrsunfall mit einer getöteten Person

Am Dienstagmorgen, 20.11.2018, gegen 02:05 Uhr, ereignete sich auf der B 197 zwischen Kavelpaß und Friedland ein Verkehrsunfall mit einer getöteten Person.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stellt sich der Unfallhergang wie folgt dar: Der 32-jährige Fahrer eines PKW Skoda befuhr die Straße aus Richtung Anklam kommend in Richtung Friedland. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er ca. 800 Meter vor dem Ortseingang Friedland nach rechts von der Fahrbahn ab.

Das Fahrzeug kollidierte mit einem am rechten Straßenrand befindlichen Straßenbaum, wurde dann über die Fahrbahn in den linken Straßengraben geschleudert und kollidierte dort erneut mit einem Baum. Der Fahrer wurde während des Unfalls aus dem PKW geschleudert. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Hinweise auf die Beteiligung eines weiteren PKW gibt es nicht.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger der DEKRA angefordert. Zum Sachschaden wird auf ca. 5.000,- Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

Verkehrsunfall eines Viehtransporters

Am Mittwoch, 07.11.2018, gegen 10:55 Uhr ist es in Friedland zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Viehtransporters gekommen.

Der Fahrer eines Traktors mit zwei mit Rindern beladenen Anhängern befuhr die Riemannstraße. Nach den derzeitigen Erkenntnissen ist beim Abbiegen in die Schwanbecker Straße der hintere Anhänger an den rechten Bordstein gekommen und hat sich dadurch aufgeschaukelt. In der Folge dessen ist der mit zehn Rindern beladene Anhänger auf die Seite gekippt.

Nach der Untersuchung durch einen Amtstierarzt (alle Rinder gesund) wurden diese zehn Rinder auf einen anderen Anhänger umgeladen. Mit Hilfe der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Friedland konnte der umgekippte Hänger wieder aufgestellt werden, so dass der Traktor seine Fahrt um 12:40 Uhr fortsetzen konnte.

Bis zu diesem Zeitpunkt war die Einmündung in Richtung Schwanbeck vollgesperrt. Am Bordstein ist ein Schaden von ca. 2.000 Euro entstanden.

Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ – Ergebnisse des ersten Kontrolltages zum Thema Geschwindigkeit

Im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ haben Dienstag (06.11.2018) über 200 Beamte der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im gesamten Bundesland Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt „Geschwindigkeit“ durchgeführt. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg waren 136 Polizisten an mehr als 60 Kontrollorten im Einsatz. Rund 19.800 Fahrzeugführer wurden kontrolliert. 1262 Geschwindigkeitsverstöße wurden festgestellt.

Ein 16-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades, der sich noch in der Probezeit befindet, befuhr in Ückeritz auf Usedom eine 30 km/h-Zone (Schulwegkontrolle in der Schulstraße) mit 67 gemessenen Stundenkilometern. Ihm drohen nun u.a. ein einmonatige Fahrverbot, zwei Punkte und ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro. Spitzenreiter bei der Messung in Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) im Voßweg wurde zur Mittagszeit ein Fahrzeugführer mit 86 km/h statt der erlaubten 50. Mit Abzug der drei km/h Toleranz drohen ihm nun ein Monat Fahrverbot sowie ein Bußgeld über 160 Euro. Bereits kurz zuvor wurde an gleicher Stelle ein Fahrzeugführer erwischt, der mit 85 Stundenkilometer fast genauso so schnell innerorts unterwegs war.

Überhöhte Geschwindigkeit bleibt Hauptunfallursache auf den Straßen in MV. Im Jahr 2017 kamen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 20 Menschen durch zu schnelles Fahren ums Leben.