68-jähriger Mann verursacht zwei Polizeieinsätze wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr

Ein 68-jähriger alkoholisierter Mann hat die Polizeibeamten aus Friedland und Neubrandenburg in den letzten Stunden beschäftigt.

Am Mittwoch, 06.11.2019 gegen 20:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Friedland nach Burg Stargard gerufen, da dort eine männliche Person trotz starken Alkoholkonsums mit einem Fahrzeug fahren wollte. Durch Zeugen vor Ort konnte er bisher daran gehindert werden, da ihm der Fahrzeugschlüssel weggenommen wurde. Die Zeugen benötigen dafür aber Unterstützung und haben aus dem Grund die Polizei gerufen.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnten sie zunächst mit den Zeugen vor Ort sprechen. Während der Sachverhaltsklärung erschien der 68-Jährige in einem stark schwankenden Gang. Die Beamten versuchten, ihm die Sachlage zu erläutern, dass er in dem alkoholisierten Zustand kein Fahrzeug führen darf. Dies konnte bzw. wollte er so nicht verstehen und trat zunehmend beleidigend und körperlich aggressiver den Beamten gegenüber auf, so dass der 68-Jährige zu Boden gebracht werden musste. Dabei trat er mit beschuhtem Fuß gegen die linke Schulter eines Beamten.

Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der 68-Jährige gefesselt, wobei er weiterhin aktiven Widerstand leistete. Der Widerstand brach plötzlich ab, da beim Tatverdächtigen gesundheitliche Probleme durch ein bekanntes Herzleiden auftraten. Nach wenigen Minuten besserte sich der Zustand. Der 68-Jährige wurde trotzdem mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht. Dabei hat er sich kooperativ und einsichtig verhalten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,71 Promille ergeben. Die Beamten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der 68-Jährige muss sich trotzdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Am Donnerstag, 07.11.2019 gegen 07:45 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipräsidiums mitgeteilt, dass der 68-Jährige unter Einfluss von Alkohol von Burg Stargard nach Neubrandenburg fährt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten das Fahrzeug des 68-Jährigen an der Kreuzung Carlshöher Straße/Lindenhofer Straße in Neubrandenburg stoppen.

Der durchgeführte Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,76 Promille ergeben. Dem 68-Jährigen wurde die Rechtslage und weitere Verfahrensweise erläutert. Es folgte die Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg und Beschlagnahme seines Führerscheines.

Zu Verhinderung einer erneuten Fahrt unter Alkoholeinfluss stellten die Beamten auch den Fahrzeugschlüssel sicher. Nach der Belehrung, dass er nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde der 68-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Verfolgungsfahrt mit der Polizei endet mit Verkehrsunfall und Führerscheinentzug

Ein 26-jähriger Fahrzeugführer eines Personenkraftwagens lieferte sich in den späten Abendstunden des Montag, 23.09.2019, eine wilde Verfolgungsfahrt mit einem Streifenwagen des PR Friedland und einem
weiteren Streifenwagen des PHR Neubrandenburg.

Das Fahrzeug des 26-Jährigen, in dem sich noch eine 17-jährige weibliche und eine 23- jährige männliche Person befanden, war einer Streifenwagenbesatzung auf der Demminer Straße mit Fahrtrichtung Stadtzentrum mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Anhalteversuchen der Streifenwagenbesatzung mittels Anhaltesignal und eingeschalteten Sondersignal entzog sich der Fahrzeugführer durch eine Flucht ins Neubrandenburger Reitbahnviertel.

Mit Geschwindigkeiten von 140 bis 160 Stundenkilometern setzte der Fahrzeugführer seine Flucht über die Demminer Straße weiter auf der L35 bis Neddemin und von dort weiter auf der L28 in Richtung Brunn fort.

Bei dieser Fahrt missachtete der Fahrzeugführer an passierten Lichtzeichenanlagen bei Rotlicht das Haltegebot und missachtete fortgesetzt die gegeben Haltesignale des verfolgenden Funkstreifenwagens.

Beim Abbiegen von der L28 in Richtung Rossow und einem sich anschließenden Wendemanöver konnte der Funkstreifenwagen sich vor das
flüchtende Fahrzeug setzen. Der Fahrzeugführer rammte schließlich denFunkstreifenwagen. Bei einem weiteren Wendeversuch konnte durch den Funkstreifenwagen und einen weiteren zwischenzeitlich eingetroffenen Funkstreifenwagen das PHR Neubrandenburg eine Weiterfahrt des
Fahrzeugführers verhindert und selbiger mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem PKW gezogen werden.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 26-jährigen Fahrzeugführer ergab schließlich einen Atemalkoholwert von 0,93 Promille. Bedingt durch eine Spontanaussage zu einem vorausgegangen Betäubungsmittel-Konsum besteht zudem der Verdacht des Fahrens unter BtM-Einwirkung. Es erfolgte eine Blutprobenentnahme und eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen den Fahrzeugführer. Der Führerschein
wurde sichergestellt. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von 3.500,00 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen gefährdete der Fahrzeugführer nicht nur sich, seine Fahrzeuginsassen und die verfolgenden Polizeibeamten sondern auch zufällig auf der Fluchtstrecke im Gegenverkehr befindliche Fahrzeuge. Die Polizei bittet diese Fahrzeugführer sich bei der Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle optional über die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

17 Cannabispflanzen nach Zeugenhinweis auf Privatgrundstück sichergestellt

Am Nachmittag des 23.08.2019 wurde der Polizei mitgeteilt, dass auf einem Grundstück in Friedland mehrere Cannabispflanzen gesehen wurden. Bei der Inaugenscheinnahme des Grundstückes durch die Beamten des Polizeireviers Friedland bestätigte sich der Sachverhalt.

Es folgte die Durchsuchung des besagten Grundstückes, wobei die Beamten insgesamt 17 Cannabispflanzen sicherstellen konnten. Die Pflanzen waren unterschiedlicher Größe – bis zu 3 Meter groß. Bei der anschließenden Durchsuchung der Räumlichkeiten des 28-jährigen Tatverdächtigen wurden keine weiteren Betäubungsmittel festgestellt.

Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland aufgenommen. Der 28-Jährige ist zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

56-Jähriger fährt mit kaputtem Fahrzeug mit 3,16 Promille

Am Dienstag, 25.06.2019, gegen 17:30 Uhr haben Beamte des Polizeireviers Friedland auf dem Gelände der Tankstelle in der Neubrandenburger Straße in Friedland ein Fahrzeug mit frischen Unfallspuren festgestellt. Diese Spuren zeigten sich in Form einer rechtsseitig abgerissenen und über den Boden schleifenden Frontschürze.

Der Fahrzeugführer hielt mit seinem Fahrzeug mittig auf der Fahrbahn an und stellte den Motor ab. Als der Fahrzeugführer ausstieg, bemerkten die Beamten dessen unsicheren Gang und fragten ihn, ob alles in Ordnung sei. Er bejahte dies. Weiterhin fragten die Beamten nach den Unfallschäden, woraufhin der Mann antwortete: „Welche Unfallschäden?“. Daraufhin zeigten die Beamten ihm den Schaden und bekamen als Antwort: „Ach du scheiße“.

Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 56-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 3,16 Promille. Es folgten die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg, die Anzeigenerstattung wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und die Sicherstellung des Führerscheines. Nach erfolgter Belehrung, dass der 56-Jährige nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Derzeit ist nicht bekannt, wie es zu den Schäden an dem Fahrzeug gekommen ist. Das wird Gegenstand der Ermittlungen in der Kriminlakommissariatsaußenstelle Friedland sein.

130.000 Euro Schaden: Wechselrichter einer Solaranlage gestohlen

Vom Solarpark in Friedland haben bisher unbekannte Täter in den frühen Morgenstunden über 40 Wechselrichter gestohlen. Gegen 09:00 Uhr wurde der Diebstahl festgestellt. Der Schaden beträgt etwa 130.000 Euro.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen übernommen.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wendet sich bitte an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2223, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle.

Polizei stellt flüchtigen PKW nach Verfolgungsfahrt in Friedland

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird jetzt gegen einen Autofahrer ermittelt, der sich in der vergangenen Nacht eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte. Der BMW-Fahrer drosselte zunächst seine Geschwindigkeit, als er den Streifenwagen des Polizeireviers Malchin in Altentreptow bemerkte.

Plötzlich beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug und fuhr die L 237 über die Ortschaft Werder nach Friedland. Bei seiner Flucht ignorierte der Fahrzeugführer mehrmals das polizeilich gegebene Anhaltesignal. Nach einer längeren Verfolgungsfahrt konnten die Beamten den BMW im Stadtgebiet Friedland feststellen. Der Fahrer sowie zwei Mitfahrer des PKW flüchteten sofort zu Fuß. Durch die eingesetzten Beamten konnten drei männliche Personen, im Alter von 19, 17 und 15 Jahren festgestellt werden. Bei dem Polizeieinsatz wurden keine Personen verletzt.

Bei der Überprüfung des amtlichen Kennzeichens stellten die Beamten fest, dass die angebrachten Kennzeichentafeln nicht zu diesem Fahrzeug gehören. Auch der BMW selbst ist abgemeldet und somit nicht versichert. Gegen den 19- jährigen Fahrer und Halter des BMW wird nun wegen Verkehrsgefährdung, Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die ohnehin schon polizeibekannten Jugendlichen müssen sich auch wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Fahrer will Wildunfall anzeigen – Beamte stellen Atemalkohol beim Fahrer fest

Am Montag, 01.04.2019, erschien am späten Nachmittag ein 39-jähriger Fahrzeugführer im Polizeirevier Friedland, um einen Wildunfall vom Vortag zu melden. Demnach war der Fahrer am 31.03.2019 gegen 19:45 Uhr mit seinem Pkw Opel auf der K 35 in Richtung Rowa unterwegs, als er plötzlich mit einem Reh zusammenstieß. Hierbei sei ein Schaden von 1.000 EUR an dem Pkw entstanden. Das Reh flüchtete von der Unfallstelle.

Während der Unfallaufnahme am Polizeirevier in Friedland bemerkte der aufnehmende Beamte Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,79 Promille. Aus diesem Grund wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Fahrens unter Alkoholeinfluss eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Fahrzeugschlüssel wurden anschließend an seine Mitfahrerin übergeben.