Start der THW-Grundausbildung in den zehn Ortsverbänden des Regionalbereiches Stralsund

Sich aktiv ehrenamtlich zu engagieren, das ist ganz einfach. Am 18. Mai 2019 startet im Regionalbereich Stralsund für die zehn zugehörigen Ortsverbände mit der nächsten THW-Grundausbildung. Unter dem Motto „Raus aus dem Alltag, rein ins THW“ haben Interessierte die Möglichkeit sich ehrenamtlich im Zivil- und Katastrophenschutz einzubringen und ein spannendes Hobby zu entdecken.

Grundausbildungsstart für die zehn Ortsverbände des Regionalbereiches Stralsund

Alle Interessierten ab 17 Jahren haben die Gelegenheit in den 10 Ortsverbänden im östlichen Bereich Mecklenburg-Vorpommerns des THW Regionalbereiches Straklsund mit einem sinnvollen neuen Hobby zu starten. Neben der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft sammeln die Helferinnen und Helfer des THW neue Erfahrungen, meistern Herausforderungen und bilden sich in verschiedenen Lehrgängen fort.

Ein Slogan beim THW lautet „Helfen Wollen ist gut – Helfen Können ist besser!“ In ca. sechs Monaten lernen die neuen Helferinnen und Helfer in den rein ehrenamtlich strukturierten Ortsverbänden die unterschiedlichen Aspekte der technisch-humanitären Hilfe.

Die zentrale Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Grundausbildung für die zehn Ortsverbände im Regionalbereich Stralsund – Barth, Bergen/Rg., Demmin, Greifswald, Neubrandenburg, Neustrelitz, Pasewalk, Stralsund, Waren und Wolgast – findet am 18. Mai statt. In der begleitenden THW-Kampagne zu dieser Grundausbildungsrunde wird die Vielfältigkeit der Ausbildung, verdeutlicht. Ein technischer Hintergrund oder Fachwissen wird für die Grundausbildung nicht benötigt.

Nach der Grundausbildung als ausgebildete(r) Helferin/Helfer in einem Ortsverband besteht eine umfangreiche Palette an Fort- und Weiterbildungen zur Verfügung, dazu können unter anderem Lkw- und Bootsführerscheine gehören. Weitere Ausbildungen, Fachlehrgänge werden vor allem in den beiden THW Ausbildungszentren Hoya (Niedersachsen) und Neuhausen (Baden-Württemberg), aber auch ortsnah angeboten.

Für Ausbildungsmaßnahmen kann es bei Überschneidungen auch berufliche Freistellungen geben. In der Gemeinschaft der Helferinnen und Helfer in den einzelnen Ortsverband wird jeder Neuling herzlich aufgenommen. Bundesweit sind rund 80.000 Helferinnen und Helfer in 668 Ortsverbänden ehrenamtlich organisiert. Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es 18 Ortsverbände. Teilnehmende Ortsverbände sind – Barth, Bergen/Rg., Demmin, Greifswald, Neubrandenburg, Neustrelitz, Pasewalk, Stralsund, Waren und Wolgast – Weitere Informationen bietet das Technische Hilfswerk auf der Internetseite www.thw-mv.de an.

Anmeldungen zur Teilnahme am Grundausbildungsstart sind bis zum 1. Mai bei der Regionalstelle Stralsund möglich.
THW Regionalstelle Stralsund
Ansprechpartnerin: Désirée Mattausch
Rudenstraße 18
18439 Stralsund
Zentrale 03831 / 28252-0
E-Mail: Desiree.Mattausch@thw.de
Telefon: 03831 28252-16
Außerhalb der Bürozeiten: 0174-1505754

Rettung einer leblosen Person im Birkengrund

Am Sonnabend, 23.02.2018 gegen 21:00 Uhr bemerkten ein 56-jähriger Spaziergänger und seine 52-jährige Ehefrau eine augenscheinlich leblose Person im Birkengrund, in der Nähe der Salvador-Allende-Straße in Neubrandenburg. Sie verständigten daraufhin unverzüglich die Einsatzleitstelle der Polizei Neubrandenburg.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg fuhren sofort unter Einsatz von Sonder- und Wegerechten zum Ereignisort und fanden eine Person ohne Vitalfunktionen vor. Die Beamten begannen umgehend mit den wiederbelebenden Maßnahmen an der Person.

Durch die Reanimation konnte der Wiederbelebte 40 Jährige in die Obhut der Rettungskräfte übergeben werden.Der Mann wurde anschließend mit dem Rettungswagen in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg gebracht.

Lediglich durch das vorbildliche Verhalten der Spaziergänger und der schnellen Reaktion der eingesetzten Beamten konnte der Neubrandenburger bis zum Eintreffen des Notarztes am Leben erhalten werden.

Die Polizei bedankt sich für das schnelle und vorbildliche Verhalten der Ersthelfer.

Jobcenter gibt 120 Menschen eine neue Chance

Seit Januar 2019 hat das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd neue Möglichkeiten, Langzeitbezieher, die sich durch die lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben, bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Durch die Maßnahme „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Betriebe bis zu fünf Jahre Lohnkosten erstattet bekommen. Voraussetzung ist, dass sie Arbeitsuchende einstellen, die seit mehreren Jahren Leistungen vom Jobcenter erhalten. Das Jobcenter will so in diesem Jahr 120 Menschen in Arbeit bringen.

„Trotz der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt finden viele Menschen in der Region über Jahre hinweg keine Arbeit“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd. „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist ein Weg dieser Herausforderung zu begegnen, den wir ausdrücklich begrüßen.“ Mit „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Arbeitgeber fünf Jahre lang eine Förderung erhalten. In den ersten beiden Jahren ist ein Zuschuss von bis zu 100 Prozent der Lohnkosten möglich, einschließlich der Lohnnebenkosten. In den folgenden Jahren verringert sich der Betrag pro Jahr um zehn Prozent. Maßgeblich für die Berechnung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist der Mindestlohn, bei Tarifbindung der Tariflohn.

Die neue Mitarbeiterin oder der neue Mitarbeiter muss über 25 Jahre alt sein und mindestens sechs Jahre Leistungen vom Jobcenter bezogen haben und sich durch die sehr lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben. Bei Schwerbehinderung oder einem minderjährigen Kind in der Bedarfsgemeinschaft sind fünf Jahre Leistungsbezug ausreichend.

Zusätzlich kann das Jobcenter notwendige Weiterbildungen mit bis zu 3.000 Euro fördern. Ein begleitendes Coaching ist Bestandteil der neuen Maßnahme. Wenn Menschen lange arbeitslos gewesen sind, bedeutet der neue Job oft eine Umstellung mit vielen Herausforderungen. Das Coaching ist ein Unterstützungsangebot für beide Seiten, um das Arbeitsverhältnis dauerhaft stabil zu halten.

Das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd ist überzeugt, dass „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ein Erfolg wird. Für 2019 plant das Jobcenters 120 Arbeitsaufnahmen. „Unser Ziel ist, den Menschen über diesen Weg eine dauerhafte Existenz zu ermöglichen“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd.

Interessierte Arbeitgeber, die langzeitarbeitslosen Menschen eine Chance auf eine Arbeit geben möchten, können sich an Ihre persönlichen Ansprechpartner im gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters wenden. Sie erreichen den gemeinsamen Arbeitgeberservice auch unter der Servicenummer 0800 4 555520 (gebührenfrei) oder per Email unter neubrandenburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de . Oder einfach im Jobcenter anrufen. Hier steht Ihnen der Geschäftsführer, Herr Wegner, unter 0395/766-3000 direkt für Fragen zur Verfügung.

Aufruf zur Mitarbeit in einem Wahlvorstand

Am 26. Mai 2019 werden in unserem Landkreis für die Europawahl und die Kommunalwahlen mehr als 3.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt, die sich bereit erklären, am Wahltag ehrenamtlich in den Wahlvorständen mitzuarbeiten.

Diese Wahlen stellen nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Amts- und Gemeindeverwaltungen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger vor eine große Aufgabe. Da die Mitwirkung bei Wahlen zu den Ehrenpflichten gehört, ruft Kreiswahlleiter Lothar Schmidt zur aktiven Mitwirkung als Mitglied in einem Wahlvorstand auf.

Bürgerinnen und Bürger, die erstmals als Wahlhelfer zum Einsatz gelangen, können darauf vertrauen, dass sie in ihrem Wahlvorstand auf ein erfahrenes Team treffen werden. Natürlich erhalten alle Mitglieder des Wahlvorstandes für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung. Diese beträgt für den die Wahlvorsteherinnen und Wahlvorsteher 35 Euro und für alle weiteren Beisitzerinnen und Beisitzer 25 Euro. In einigen Gemeinden unseres Landkreises wurden diese Pauschalen inzwischen erhöht.

Um Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit als Wahlhelferin oder Wahlhelfer zu erklären, wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Amts- bzw. Gemeindeverwaltung.

1.350 Euro erlaufen: Spende für Theater-Projekt an Grundschule West in Neubrandenburg

Beim 5. Neujahrslauf des Polizeipräsidiums Neubrandenburg Am Augustabad in Neubrandenburg haben am Nachmittag 181 Teilnehmer insgesamt 1.350 Euro durch Laufen bzw. Nordic Walking erarbeitet. Die Summe wird traditionell gespendet. In diesem Jahr ist das Geld durch die Mitausrichter, die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin und die Stadt Neubrandenburg, sowie den Polizeipräsidenten Nils Hoffmann-Ritterbusch an die Grundschule West AM SEE aus Neubrandenburg mit einem symbolischen Scheck überreicht worden.

Deren Direktorin Petra Tannert sowie Schulsozialarbeiter René Heinzelmann und Martina Meinke, Vorsitzende des Schulfördervereins, haben sich über die hohe Summe gefreut. Sie wird verwendet für die Darstellergruppe von „Tandera Theater“, die mit Hilfe eines Puppenspiels die Erst- und Zweitklässler szenisch zum Thema „sexueller Missbrauch“ aufklären sollen. „Ohne die Spendensumme hätten wir dieses so wichtige Projekt nicht zu uns holen können“, sagte die Direktorin nach der Übergabe.

Die Etappen der Strecke waren drei, fünf bzw. zehn Kilometer lang. Veranstalter des Neujahrslaufs war die SV Turbine. Neben Mitarbeitern der Sparkasse und der Stadt machten auch Angehörige der Bundeswehr mit. Im vergangenen Jahr kamen 1100 Euro zusammen. Mit dem Geld wurde der Verein „Quo vadis“ unterstützt.

Zeugenaufruf nach Körperverletzung vor einer Diskothek in Neubrandenburg

Am Sonntag, 30.12.2018, gegen 03:20 Uhr ist es in der Straße An der Hochstraße in Neubrandenburg, vor der dortigen Diskothek, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden drei männliche Geschädigte im Alter von 23, 25 und 27 Jahren vor der Diskothek von fünf bislang unbekannten Tatverdächtigen, die nicht näher beschrieben werden können, geschlagen und mit Füßen getreten. Während zwei Geschädigte leicht verletzt wurden und keiner weiteren medizinischen Behandlung bedurften, musste der 27-jährige Geschädigte mit einer blutenden Platzwunde im Gesicht zur weiteren Versorgung ins Klinikum Neubrandenburg eingeliefert werden.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0395- 5582 5224 zu melden.

Damit der Gutschein ein gutes Geschenk ist und bleibt

Mit dem Kauf von Gutscheinen erspart man sich bei der Suche nach geeigneten Geschenken viel Zeit. Doch lässt der Beschenkte den Gutschein länger liegen, läuft er eventuell ab, warnt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Ist der Händler dann nicht kulant, ist das Geld im Zweifel weg.

Allgemeine Verjährungsfrist

Wurde nichts anderes mit dem Verkäufer vereinbart, gilt für kostenpflichtige Gutscheine die allgemeine Verjährungsfrist von drei Jahren. Findet man also einen Coupon von 2015 an der Pinnwand, kann man diesen noch bis Ende 2018 einlösen.

Befristete Gutscheine

Bei der befristeten Variante reicht es aus, wenn Händler in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf die Fristen hinweisen. Hier oder direkt auf dem Gutschein finden sich Formulierungen wie zum Beispiel „Einzulösen bis …“ oder „gültig 12 Monate ab Ausstellungsdatum…“. Die Zeiträume dürfen nicht zu knapp bemessen sein. Drei bis sechs Monate sollte man nicht akzeptieren.

Ausnahmen

Sind die Gutscheine etwa an bestimmte Ereignisse gebunden, kann die Frist kürzer ausfallen. Dies gilt beispielsweise für die Spieldauer eines Theaterstücks. Für Rabatt-Coupons, die man im Rahmen einer besonderen Marketingaktion erworben hat, befanden mehrere Gerichte eine Befristung auf weniger als ein Jahr für zulässig. Gratis-Gutscheine: Verschenkt der Händler Aktions-Gutscheine kann er im Rahmen der Vertragsfreiheit auch die Gültigkeitsdauer festlegen.

Gutschein verjährt – was nun?

Wird der Gutschein nicht rechtzeitig eingelöst, muss man auf die Kulanz des Händlers hoffen. Rechtlich gesehen darf er sich weigern, die im Gutschein vereinbarte Leistung zu erbringen. Nach Auffassung der Verbraucherzentrale ist ein Händler allerdings verpflichtet, den für den Gutschein gezahlten Betrag auszuzahlen. Einen Teil des entgangenen Gewinns darf er einbehalten – so sehen es einige Gerichte. Verhandeln sollte man in jedem Fall mit dem Geschäft. Unter Umständen erhält man zumindest einen Teil der Summe zurück.