12-Stunden-Vorlesung "Wissen, Vernetzen, Studierendenkult"

An einem Samstag von 10:00 bis 22:00 Uhr in jeder Stunde neue Vorlesungen – insgesamt 23 Themen: Ihr wollt euer Wissen erweitern, euch vernetzen und den Studierendenkult aufleben lassen?! MACH MIT! So etwas hat es an unserer Hochschule noch nicht gegeben. Am 30. November ist es soweit.

Das Team mit Lea Sophie Rauch, Josephine Schallehn und Stanley Findeisen hat die Idee einer 24-Stunden-Vorlesung der Universität Greifswald aufgegriffen und organisiert erstmals für unsere Hochschule die 12-Stunden-Vorlesung.

Stanley erinnert sich: „Lea kam mit so großen Augen aus Greifswald zurück und meinte, dass wir das unbedingt auch in Neubrandenburg hinkriegen müssten.“ Josephine hat sich auch von Lea mitreißen lassen. „Das ist ein cooles Konzept, richtig, richtig gut. Wenn man so eine Veranstaltung in Angriff nimmt, ist es toll zu erleben, was man bewegen kann.“

Das Team ist hochmotiviert. Die Drei waren in der Einführungswoche bei den neuen Studierenden auf Werbetour und sind auf gute Resonanz gestoßen. Sie haben die volle Unterstützung vom Rektorat. Sie haben die Finanz-, Raum- und Personalplanung angepackt und bereits ein paar Hürden bei der Organisation geschafft. Was sie bereits seit November 2018 zielstrebig im Blick haben, nimmt nun Formen an.

Tatsächlich – am Samstag, 30.11.19 ab 10:00 Uhr starten parallel im Hörsaal 1 und Hörsaal 2 die 45-minütigen Vorlesungen plus 15 min Pause hintereinander bis 22:00 Uhr zu den verschiedensten Themen:

  • Einfluss von Windkraftanlagen auf die Wettervorhersage – Prof. Dr. Gerd Teschke
  • Glaube und Vernunft – Prof. Dr. Ralf Bernhard Bergmann
  • Wölfe in Mecklenburg-Vorpommerm – Prof. Dr. Michael Harth
  • Die 7 Geheimnisse des Geldes – Robin Sprengel
  • Life is short, make it sweet – Int. Topspeaker Satya Michael
  • Wie werde ich vom einfachen Student zum Bundeskanzler? – Felix Roller

Zum Vormerken: 30.11.19, Beginn um 10:00 Uhr – Hörsaal 1 und Hörsaal 2.

Kunst am Bau: Das architektonische Erbe der DDR

Zum künstlerischen und architektonischen Erbe der DDR gehören die vielfältigen Kunstwerke an Gebäuden und im öffentlichen Raum. Die Arbeiten von zahlreichen Künstlern wie beispielweise Erhard Großmann oder Wolfram Schubert sind auch heute noch – fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung – in Neubrandenburg zu entdecken.

Der Architekt und Fotograf Martin Maleschka stellt am Donnerstag, 24. Oktober, um 19 Uhr in der Hochschule Neubrandenburg (Hörsaal 2, Brodaer Str. 2) seine Veröffentlichung „DDR. Baubezogene Kunst“ vor und berichtet über diese Kunst am Bau sowie ihre verblichenen Überreste in der Gegenwart. Durch Sanierungen oder Abriss sind seit der Wiedervereinigung viele Arbeiten verloren gegangen. Sie wurden übermalt, abgetragen und eingelagert oder vernichtet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.

JAZZZEIT No. 18 – Saxophonquartett meets Rolf von Nordenskjöld

Am Sonnabend, den 19. Oktober, sind alle Jazzfreunde herzlich zur nächsten JAZZZEIT eingeladen. Das Konzert findet wie gewohnt an einem Samstag um 16:00 Uhr im Theaterlabor der Hochschule Neubrandenburg statt. (Einlass: 15:45 Uhr) Es musiziert das Neubrandenburger Saxophonquartett „SA(X)VIER“ mit dem Ausnahme-Musiker Rolf von Nordenskjöld aus Berlin (Fl., Klar., Sax., Komp,/Arr.) mit fast ausschließlich eigenen Kompositionen.

Das Neubrandenburger Ensemble „SA(X)VIER“ musiziert & konzertiert seit fünf Jahren zusammen. – Helmut Lührs, Neubrandenburg, Sopran- & Altsaxophon, Hochschullehrer an der Hochschule Neubrandenburg; – Hendrik Grassel, Neubrandenburg, Altsaxophon, IT-Spezialist an der Hochschule Neubrandenburg; – Andreas Rosin, Neubrandenburg, Tenorsaxophon, Lehrer an der Kreismusikschule Kon.centus, musikalischer Leiter der HochschulBigBand Neubrandenburg; – Wolfgang Zimmerling, Rügen, Baritonsaxophon, Lehrer an der Musikschule des Landkreises Vorpommern-Rügen

Alle Saxophonisten sind auch Mitglieder der HochschulBigBand Neubrandenburg, die Konzerte in Berlin und in M/V gibt. Sie sind Mitveranstalter des Internationalen Bigband-Workshops in Neubrandenburg, der im Jahr 2020 bereits zum 24. Mal stattfindet.
Besetzung am 19. Oktober 2019: Gast: Baritonsaxofon/Basssaxophon: Rolf von Nordenskjöld (Berlin) Sopransaxofon/ Altsaxofon: Helmut Lührs (Neubrandenburg) Altsaxofon: Hendrik Grassel (Neubrandenburg) Tenorsaxofon: Andreas Rosin (Neubrandenburg) Baritonsaxofon: Wolfgang Zimmerling (Insel Rügen)

Vormerken! 19. Oktober 2019, Samstag 16:00 Uhr im Theaterlabor der Hochschule Neubrandenburg, Brodaer Straße 2, 17033 Neubrandenburg.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten!

Auf dem Weg zum berufsbegleitenden Studium Soziale Arbeit

Alljährlich im September erfüllen sich manche Berufstätige den Traum von einem berufsbegleitenden Studium Soziale Arbeit. Beim Institut für Weiterbildung (IfW) ging zum 17. Mal eine Studiengruppe an den Start.

31 „Auserwählte“, die das umfangreiche Auswahlverfahren durchlaufen hatten, kamen im Seebad Lubmin am Greifswalder Bodden zusammen, immer wieder ein spannender Moment. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde eine detaillierte Studienübersicht vermittelt. In der intensiven Vorstellungsrunde wurde die Vielfalt der Arbeitsbereiche deutlich, aus denen die Mit-Studierenden kommen. Das werden sehr spannende Jahre.

Neben dieser wichtigen Kennlernphase, die für eine feste Studiengruppe, die sich über einen Zeitraum von 42 Monaten regelmäßig zu Lehrveranstaltungen, Studienzirkeln, Prüfungen aber auch zum Feiern trifft, von größter Bedeutung ist, gab es auch eine erste inhaltliche Auseinandersetzung mit zentralen Herausforderungen in der Sozialen Arbeit.

Jetzt beginnt der „Studienalltag“ an den Studienwochenenden und einer Studienwoche pro Jahr, um dann im Jahr 2023 den langersehnten Bachelor Abschluss zu erreichen. Weitere Informationen zu diesem Studienstart und zum IfW finden Sie hier: www.ifw-neubrandenburg.de/

FÄLLT AUS: Der Kulturpark in Neubrandenburg – Gartenkunst als nationales Aufbauwerk (aktualisiert)

Zwischen 1969 und 1975 entsteht auf dem moorastigen Gelände zwischen Stadt und Tollensesee, dem Werderbruch, der heutige Kulturpark in Form eines Landschaftsgartens mit Wiesen, Spielplätzen, Staudengärten und zahlreichen Plastiken verschiedener Künstlerinnen und Künstler.

Am Mittwoch, 25.September, um 19 Uhr berichtet Prof. Dr. Caroline Rolka von der Hochschule Neubrandenburg im Neubrandenburger Stadtarchiv, Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße), über Hintergründe zur Entstehung des Neubrandenburger Gartendenkmals. Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks der DDR leisteten Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger freiwillige Arbeitsstunden beim Aufbau. 1981 erhielt der Park den Denkmalstatus.

Die Veranstaltung sollte im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ des Neubrandenburger Regionalmuseums stattfinden. Es wird gefördert durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Update: Die Veranstaltung fällt krankheitsbedingt aus. Sie wird zu einem späteren Termin nachgeholt.

Neuer Standort für die Hochschulbank

Sabine Renger, 2. Stellvertreterin des OB, Thomas Besse, Agentur für Arbeit, Prof. Gerd Teschke, Rektor (v. li.) bei der symbolischen Standorteinweihung. Die Hochschulbank hat seit wenigen Tagen einen neuen Standort am Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit im Ponyweg. Nach dem Start der „Wanderung“ im September 2017 ist das ihr 11. Standort.

In den folgenden Wochen bis zum 6. Dezember wird der aktuelle Gastgeber die Wanderbank symbolisch in die geplanten Veranstaltungen, Messen und Workshops einbeziehen. Dabei spielt das Thema „MINT“ eine wichtige Rolle. Die Hochschul-Wanderbank sei groß genug, um mit Vertreterinnen und Vertretern Neubrandenburger Institutionen, Unternehmen und Vereinen Platz zu nehmen und Ideen zu schmieden, meinte Thomas Besse von der Agentur für Arbeit. „Wir setzen ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Hochschule, nachdem wir auch gemeinsam auf dem Vier-Tore-Fest Präsenz gezeigt haben“.

Prof. Gerd Teschke, Rektor der Hochschule, verwies auf die bisherigen Standorte der Hochschulbank und auf die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit der Hochschule in der Stadt, bei ihren Partnern und den Bürgerinnen und Bürgern. Sabine Renger, 2. Stellvertreterin des Oberbürgermeisters, meinte, dass die Hochschulbank passend zum Ende der Urlaubssaison von dem Ort der Entspannung am Tollensesee nun bei der Agentur für Arbeit einen sehr geeigneten Platz findet.

Tchoukball als Teamsport neu etabliert

Besonders spannend ist dabei der schnelle Wechsel zwischen Angriff und Abwehr, da die beiden Rahmen nicht einer Mannschaft zugeordnet sind, sondern von beiden bespielt werden können. Tchoukball ist ein kontaktloser Ballsport, die Spielzüge der gegnerischen Mannschaft dürfen nicht unterbrochen werden. Ein faires und gewaltfreies Miteinander, sowie Respekt, Toleranz und Teamgeist stehen an erster Stelle.

Das Tchoukball-Team der Hochschule wurde Anfang März 2019 mit Unterstützung des Hochschulsportvereins Neubrandenburg e.V. von Pavla Jebavá, einer bereits erfahrenen Spielerin aus der Tschechischen Republik, gegründet. Pavla ist Studentin des Master-Studiengangs Beratung. Während ihres Bachelorstudiums in ihrem Heimatland hat sie Tchoukball kennen- und lieben gelernt. Besonders der Leitgedanke der Fairness ist für die heute 27-Jährige der wichtigste Punkt, der Tchoukball für sie und alle Mitspielenden so einzigartig macht. „Durch seine offene Ausrichtung ermöglicht Tchoukball das Zusammenkommen von Menschen unterschiedlicher Geschlechter, Altersgruppen und sportlicher Vorerfahrungen. Niemand wird ausgeschlossen – es gibt ein gemeinschaftliches Miteinander auf dem Spielfeld, auch zwischen den gegnerischen Teams“, sagt Pavla Jebavá. Die Begeisterung am Sport möchte sie weitergeben. Seit Trainingsbeginn haben mehr als 30 Interessierte Tchoukball ausprobieren können, zurzeit nehmen 15 Spieler/innen im Alter von 19 bis 30 Jahren regelmäßig am Training teil. Darunter befinden sich Studierende verschiedenster Fachrichtungen, teilweise aus anderen Ländern, sowie Nicht-Studierende.

Bereits im Juni diesen Jahres ging es für das noch junge Team nach Weimar zur Thüringenliga, wo es gegen drei weitere Teams antreten konnte. Der Wettkampf diente zur Vorbereitung auf die 10. Deutschen Meisterschaften im Tchoukball, die zwei Wochen später in Erfurt stattgefunden haben. „Es war eine großartige Chance, drei Tage lang Tchoukball mit erfahrenen Gegenspieler*innen aus ganz Deutschland zu spielen. Es war für alle ein enorm anstrengendes Wochenende, aber dennoch hatten wir viel Spaß und konnten viele Erfahrungen sammeln. So sind wir im umso dankbarer, dass uns die Teilnahme durch die Unterstützung des Hochschulsportvereins HSV Neubrandenburg ermöglicht wurde. Niemand von uns hätte vor vier Monaten, als unsere Trainerin uns von der Idee einer Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berichtete, wirklich geglaubt, dass dies möglich sei“, so Spieler Paul Barkam.

Neugierig auf Tchoukball?

Das Training findet seit dem 12. August regelmäßig jeweils am Montag und Mittwoch von 20 bis 22 Uhr in der Webasto-Arena (Binsenwerder 2, gegenüber der Hochschule Neubrandenburg) statt.

Kontakt: tchoukball.nb(at)gmail.com
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