Berufsbegleitend für den Bachelor-Abschluss Soziale Arbeit qualifizieren

Bereits zum 17. Mal bietet das Institut für Weiterbildung (IfW) als An-Institut der Hochschule Neubrandenburg ab 16. September wieder die berufsbegleitende Qualifizierung für den Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit an. Der Bewerbungszeitraum endet am 3. Juni 2019.
Dieses etablierte Angebot erfreut sich stets einer regen Nachfrage aus allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, aber auch darüber hinaus. Für viele „Quereinsteiger“ in die Sozialarbeit bietet sich so eine gute Möglichkeit, neben einer bereits ausgeübten Berufstätigkeit im sozialen Bereich, einen anerkannten akademischen Berufsabschluss zu erhalten. Teilweise sind Beschäftigte schon langjährig in ihren Arbeitsbereichen tätig und erleben dieses Studium neben der Arbeit als eine ausgezeichnete Möglichkeit, viel Neues auf wissenschaftlicher Grundlage zu lernen und die bisherige Berufspraxis zu reflektieren.

„Aufgrund des Fachkräftegebotes in den einschlägigen Sozialgesetzen wird eine akademische Qualifikation für in der Sozialarbeit tätige Menschen immer wichtiger“, führt Prof. Ulf Groth vom IfW aus. „Außerdem fördert so ein Abschluss auch die Karriereaussichten erheblich“, ergänzt er. Aber auch einschlägig ausgebildete Personen, z. B. Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Ergotherapeut*innen oder Krankenpflegekräfte, die sich weiter qualifizieren möchten, gehören zur Zielgruppe dieses Angebots. Rund 400 Fachkräfte haben das Studium am IfW bereits erfolgreich abgeschlossen und wirken heute in verschiedensten Praxisfeldern in ganz Deutschland. Die Liga der Freien Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern hat Unterstützung für die nötigen Freistellungen zum Studieren zugesagt.

Diese modular aufgebaute Weiterbildung dauert dreieinhalb Jahre beim IfW und findet an zehn bis elf Wochenenden und einer fünftägigen Studienwoche pro Jahr statt. Zur Vertiefung des gelernten Stoffes werden regionale, durch einen Studiengangsbegleiter betreute Studienzirkel angeboten. Studienbegleitend sind Modulprüfungen an der Hochschule abzulegen, etwa als Klausuren, mündliche Prüfungen oder Hausarbeiten sowie Präsentationen. Danach erfolgt eine Immatrikulation in das 6. Semester an der Hochschule: Hier wird dann die letzte Prüfung abgelegt und die Abschlussarbeit (Bachelor Thesis) verfasst. In insgesamt vier Jahren kann der akademische Abschluss erreicht werden. Die Studiengebühren betragen 235 EUR monatlich: „Eine gute Zukunftsinvestition!“, so Groth. „Die Nachfrage nach Fachkräften im Sozialbereich ist derzeit extrem hoch.“

Voraussetzung zur Zulassung ist die Hochschulzugangsberechtigung, also (Fach-)Abitur oder ein (DDR-)Berufsabschluss, der zum Studium berechtigt. Das Bildungsministerium in Schwerin erteilt gern Auskünfte, welche Berufsabschlüsse zum Studium berechtigen (Telefon: 0385 588-7217, Frau Olejko) und stellt auch Studienberechtigungsbescheinigungen aus. „Die 31 Plätze sind sehr begehrt und dennoch sollte sich jede interessierte Fachkraft bewerben“, so Silke Schwartz vom IfW. Auf der Webseite des IfW finden Interessierte umfassende Studieninformationen unter: www.ifw-neubrandenburg.de/

Ein Informationstermin wird am 10. Mai um 14.30 Uhr in der Hochschule Neubrandenburg vom IfW angeboten, um alle Fragen ausführlich persönlich zu beantworten. Studienbeginn ist am 16. September 2019.

Hochschulbank „wanderte“ vom Stadtteilbüro zur Handwerkskammer

Bei Stefan Vosse, Mitarbeiter im Stadtteilbüro Oststadt, und Torben Behrens, Student der Sozialen Arbeit im Praktikum, kam am Tag zuvor etwas Abschiedsstimmung auf. „War schon etwas Besonderes, dass die Hochschulbank vor unserem Stadtteilbüro stand. Wir wurden oft gefragt, warum und wie lange sie hier am Eingang ist. Sehr viele haben die große Bank als Treffpunkt genutzt oder ein Erinnerungsfoto gemacht.

Iris Röhner ist begeistert, dass sich ihr Wunsch erfüllt, die Hochschul-Wanderbank am Gebäude der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern aufzustellen. Als Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiß sie, wie wichtig es ist, wahrgenommen zu werden. „Das ist  der  Hingucker.“ Bis Mitte Juni macht die Bank hier Station, links neben dem Bahnhof, direkt am Friedrich-Engels-Ring.

Im September 2017 wurde die XXL-Bank erstmals vor der Konzertkirche aufgebaut und „wandert“ seit dem etwa alle zwei Monate an Standorte, die einen Bezug zur Hochschule haben, z. B. Regionalbibliothek, Kunstsammlung, AWO-Begegnungsstätte, „Latücht“, Klinikum-Foyer und Stadtteilbüro Oststadt, sogar an das Standesamt im Friedländer Tor. Sie verdeutlicht symbolisch den Verbund zwischen Stadt, Hochschule, Neubrandenburger Institutionen, Unternehmen und Vereinen und ermöglicht viele Kontakte.

Im Gespräch mit Katrin Rzeszutek, der Beauftragten für Innovation und Technologie bei der Handwerkskammer, wird der Bezug zur Hochschule schnell deutlich. Sie hat mit den Technologie- und Innovationsberatern an den Hochschulen in M-V zu tun. Mit Dr. Olaf Strauß von der Hochschule Neubrandenburg arbeitet sie zusammen, um Zukunftsthemen der Handwerksbetriebe, vor allem in der Ernährungs- und Lebensmittelbranche voranzubringen. Sie plant z. B. Informationsveranstaltungen, um den Bedarf für Forschung und Innovation zu erfassen. Sören Hohn ist verantwortlich für Fort- und Weiterbildung und Meister-Vorbereitungskurse. Er weiß die Nähe der Hochschule und ihrer Bibliothek für seine angehenden Meister zu schätzen. Sie erwerben mit dem Meisterabschluss den Fachhochschulzugang. Gemeinsam mit der Stadt wirbt die Handwerkskammer für die berufliche Ausbildung im Handwerk, z. B. auf der Jobmesse.

„Wir sitzen alle auf einer Bank“, meint Iris Röhner passend zum Fototermin. Die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Heidrun Zinke (Bildmitte) hatte die Kollegen Robert Genz, Projektmitarbeiter für passgenaue Besetzung, Sören Hohn, verantwortlich für Fort- und Weiterbildung, den technischen Berater Jens Hafemeister, sowie Frank Stiller, Leiter des Handwerksbildungszentrums, gebeten, mit ihr gemeinsam auf der Hochschul-Wanderbank Platz zu nehmen.

Noch mehr zur Hochschulbank.

Professorinnen am Netzwerk-Abend unter sich

Am 9. April hat erstmals ein Netzwerk-Abend nur für Professorinnen der Hochschule Neubrandenburg stattgefunden.
Aus den vier Fachbereichen der Neubrandenburger Hochschule nahmen 11 Professorinnen das Angebot des Gleichstellungsbüros an.

Sie erhielten von der renommierten Trainerin Deborah Ruggieri einen fachlichen Input zum Thema „Gremienarbeit und Verhandlungstechniken“. Zwischendurch und nach dem Vortrag nutzten sie die Zeit für informelle Vernetzungsmöglichkeiten auch über den eigenen Fachbereich hinaus.

Der Abend wurde im Rahmen des Professorinnen-Programms finanziell unterstützt und durchgeführt. Schwerpunkt dieses Programms ist die Erhöhung des Frauenanteils in wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Der Wunsch der Teilnehmerinnen nach einer Fortsetzung und Etablierung des Formates lässt sich nach diesem erfolgreichen Auftakt sicherlich umsetzen.

HIT 2019 – Hochschulinformationstag

Das Programm garantiert Einblicke und umfangreiche Beratung zu allen Themen rund um das Studieren. Die Besucherinnen und Besucher können Vorführungen und Experimente in den Laborgebäuden und die Vorträge zu den Studiengängen in den Hörsälen erleben. An den Ständen im Hauptgebäude können sie vieles zum Wohnen, zum Bafög, zu Versicherungen und zu Freizeitangeboten erfahren. Landtechnik, Drohnen, 3D-Drucker und Mikroskope kommen zum Einsatz oder Aroma- und Kostproben werden im Technikum der Lebensmitteltechnologie vorbereitet.

Die Hochschule Neubrandenburg zeichnet sich mit ihren über 30 Studiengängen in vier Fachbereichen durch ein einzigartiges Profil aus. Das vielfältige Studienangebot mit den Bachelor- und Masterabschlüssen oder auch den dualen und berufsbegleitenden Angeboten, zum Beispiel:

  • Pflege- und Gesundheitswissenschaften,
  • Agrarwirtschaft,
  • Lebensmitteltechnologie,
  • Naturschutz und Landnutzungsplanung,
  • Soziale Arbeit,
  • Early Education,
  • Berufspädagogik für Soziale oder Gesundheitsfachberufe sowie
  • Geodäsie und Messtechnik,
  • Geoinformatik oder
  • Landschaftsarchitektur,

zieht aktuell etwa 2.100 Studierende in die Neubrandenburger Hochschule. Sie schätzen neben den Studieninhalten vor allem die persönliche Atmosphäre und gute Betreuung sowie die kurzen Wege auf dem Campus. Auch die günstige Wohnsituation in der Stadt und die schöne Umgebung mit viel Natur und Seen, die Nähe zu Berlin und zur Ostseeküste sind entscheidend für die Wahl ihres Studienstandortes auf.

Am HIT sind viele Studierende, Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzutreffen, die über die Studieninhalte und die Bewerbung informieren. Nicht nur die dualen Angebote und die Bachelor-Studiengänge mit den vielfältigen beruflichen Aussichten, sondern auch die Master-Studiengänge und verschiedene Weiterbildungsangebote, die durchaus für Berufstätige interessant sind, werden präsentiert.

Die Studierenden der Fachschaften werden über ihre Gremienarbeit, über das Leben auf dem Campus mit Studentenradio, Club, Hochschulkino, Mensa-Partys, Drachenbootrennen oder weitere Sportevents berichten.

Am Hochschulinformationstag (HIT), am 6. April, von 10:00 bis 14:00 Uhr sind die Türen der Hochschule zu den Einrichtungen und Laboren für interessierte Schülerinnen und Schüler der oberen Klassenstufen, für Eltern, Lehrer und interessierte Gäste geöffnet.

Beteiligung an zwei Exzellenz-Forschungsverbünden

Die Professoren des Fachbereiches Gesundheit, Pflege, Management der Hochschule Neubrandenburg, Axel Mühlbacher und Stefan Schmidt, beteiligen sich jeweils an einem der vier Forschungsverbünde mit dem Schwerpunkt der Digitalisierung, die über das Exzellenzforschungsprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern eine Förderung erhalten.

In der Pressemitteilung des Ministeriums heißt es dazu: „Eine unabhängige Fachjury hat aus 20 eingegangenen Bewerbungen vier Forschungsprojekte ausgewählt. Mit dem dritten Aufruf des Exzellenzforschungsprogramms sollen die Kapazitäten für hervorragende Forschung im Land um den Schwerpunkt Digitalisierung erweitert und der Forschungsstandort Mecklenburg-Vorpommern gestärkt werden. Die Förderung erfolgt mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020. Den vier Verbünden stehen insgesamt 8,6 Millionen Euro zur Verfügung.“

Im Vorhaben „Evidenz-basierte Robot-Assistenz in der Neurorehabilitation (E-BRAiN)“ der Universitätsmedizin Greifswald gemeinsam mit der Universität Rostock, Universität Greifswald und der Hochschule Neubrandenburg wird im Kern zum Einsatz von Robotern in der Neurorehabilitation, vor allem in der Schlaganfallforschung, gearbeitet.

Das zweite Vorhaben „Digitales Trainieren von Pflege- und Gesundheitsmanagement (DigiCare)“ der Universität Rostock gemeinsam mit der Hochschule Neubrandenburg und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Standort Rostock/Greifswald, wird sich mit der Entwicklung von innovativen digitalen Modulen für Studiengänge im Bereich der Pflege unter Nutzung Künstlicher Intelligenz beschäftigen.

Die Förderung der Forschungsverbünde erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit am IfW absolviert

Im Februar beendeten 31 Studierende der 13. Studiengruppe, die im Herbst 2015 ihr Studium beim Institut für Weiterbildung (IfW) der Neubrandenburger Hochschule aufgenommen hatten, ihr berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit.

Über 400 Absolventinnen und Absolventen haben beim IfW ein Studium absolviert. Aktuell studieren über 90 Personen beim IfW. Für diese Studierenden ist es aber noch nicht ganz geschafft. Sie müssen noch eine mündliche Modulprüfung absolvieren und abschließend ihre Bachelor-Arbeit fertigstellen und verteidigen.

Darauf haben sich 31 Studierende während des Abschlusskolloquiums im Ostseebad Boltenhagen intensiv vorbereitet. Für die Studiengruppe, die während dieser berufsbegleitenden Studienzeit zusammengewachsen ist, war dies ein würdiger Abschluss. „Mich hat die Fülle der überaus interessanten und ambitionierten Themen für die Bachelorarbeiten sehr überrascht“ resümierte die Studiengangsbegleiterin Angela Weging vom IfW. Sie kann „ihre Schützlinge“ mit einem guten Gefühl entlassen. Die Rückmeldungen der Kommilitoninnen und Kommilitonen zum absolvierten Studium waren überaus gut. Eine Studierende sagte abschließend: „Ich habe den Kopf jetzt frisch und schaue begeistert nach vorn!“

Während sie sich auf die Bachelorarbeit konzentrieren, laufen im IfW die Vorbereitungen für das des Aufnahmeverfahren der nächsten Studiengruppe. Im September 2019 wird bereits die 17. Studiengruppe ihr berufsbegleitendes Studium beginnen. Bewerbungsbeginn ist der 1. April 2019. Infos unter http://www.ifw-neubrandenburg.de/

Noch freie Studienplätze in Master-Studiengängen an Neubrandenburger Hochschule

Noch bis zum 28. Februar können sich Interessierte mit einem ersten Studienabschluss an der Neubrandenburger Hochschule für einen Studienplatz in einem der Master-Studiengänge bewerben. Das Masterstudium dauert meistens zwei bis vier Semester und ergänzt ein bereits absolviertes grundständiges Studium, in aller Regel ein Bachelor-Studium.
Insbesondere in den Master-Studiengängen Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie, Geodäsie und Geoinformatik sowie Agrarwirtschaft sind noch freie Studienplätze.

Das über drei Semester angelegte Masterprogramm in der Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie ermöglicht neben der Vertiefung der Lebensmitteltechnologie eine Spezialisierung auf die Herstellung von Non-Food-Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen. Der Master-Studiengang Agrarwirtschaft baut auf einem Bachelor-Studiengang Agrarwirtschaft auf, spezialisiert das Gelernte oder erweitert es fächerübergreifend. Der Master-Studiengang im Bereich Geodäsie und Geoinformatik bietet ein modernes, vielseitiges und anwendungsorientiertes Studium, womit dem rasanten technischen Fortschritt in der Vermessung und der Datenverarbeitung Rechnung getragen wird.

Die Informationen zu allen Master-Studiengängen und zur Bewerbung finden Sie hier: www.hs-nb.de/studium-weiterbildung/vor-dem-studium/bewerbung/