Ausbildung bei Webasto ist ausgezeichnet

Werk Neubrandenburg ist „TOP-Ausbildungsbetrieb 2019“

Die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg hat den Webasto Standort Neubrandenburg zum achten Mal in Folge für sein Engagement in der Ausbildung junger Menschen in der Region ausgezeichnet.

Bildunterschrift: Der Präsident IHK Neubrandenburg, Dr. Wolfgang Blank, zeichnet den „TOP-Ausbildungsbetrieb 2019“ aus. Von links nach rechts: Jürgen Ramthun (Vizepräsident IHK), Steven Müller (Werkzeugmechaniker in Ausbildung bei Webasto), Katrin Lüttke (Vizepräsidentin IHK), Jasmin Döhmer (Industriekauffrau in Ausbildung bei Webasto), Dr. Wolfgang Blank, Matthias Schmidt (Ausbildungsleiter Webasto Neubrandenburg).

Die IHK würdigt mit dem Titel „TOP-Ausbildungsbetrieb 2019“ die hohe Qualität der Ausbildung sowie die Leistung in der Berufsorientierung des Automobilzulieferers. Bei der Preisverleihung im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung gratulierte der Präsident der IHK Neubrandenburg, Dr. Wolfgang Blank, dem Ausbildungsleiter Matthias Schmidt, Jasmin Döhmer, angehende Industriekauffrau, und Steven Müller, Werkzeugmechaniker im dritten Ausbildungsjahr am Webasto Standort Neubrandenburg.

Die Webasto Gruppe investiert kontinuierlich in ihre strategische Weiterentwicklung. „Dazu gehören selbstverständlich auch unsere Mitarbeiter. Denn kompetente Fachkräfte und qualifizierter Nachwuchs sind entscheidend für den künftigen Erfolg unseres Unternehmens. Jungen Menschen hier in der Region eine gute Ausbildung zu bieten und ihnen damit berufliche Perspektiven zu eröffnen, liegt uns am Herzen und ist Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Ich freue mich sehr, dass der hohe Anspruch, den wir an unsere Ausbildung haben, auch dieses Jahr wieder von der IHK gewürdigt wird“, betont Dr. Andreas Dikow, Werkleiter Webasto Neubrandenburg.

In Neubrandenburg produziert Webasto Heizsysteme für alle Antriebsarten und Fahrzeugtypen für Kunden in aller Welt. Derzeit absolvieren am Standort in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 45 junge Menschen in fünf Berufsbildern ihre Ausbildung. In diesem Jahr kommen zwei weitere Berufe hinzu: die Elektronikerin/der Elektroniker und die Fachinformatikerin/der Fachinformatiker; beide für Automatisierungstechnik.

IHK-Konjunkturumfrage: Regionale Wirtschaft mit guter Stimmung und starken Investitionsabsichten

Die Stimmung in der Wirtschaft in der IHK-Region ist besser als in Deutschland insgesamt. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage für den Frühsommer 2019 hervor. Die Kammer hat rund 800 Unternehmen aus den Branchen Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen befragt.

Die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate sind gegenüber dem Jahresbeginn 2019 gestiegen. Mehr Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage, so dass der sogenannte Erwartungsaldo (das ist die Differenz der prozentualen Anteile von „besser“ und „schlechter“) um fünf auf nunmehr zehn Prozentpunkte angestiegen ist. Die positive Stimmung liegt zum einen daran, dass sich die weltwirtschaftliche Abkühlung nicht so stark auf die regionale Wirtschaft auswirkt. Andererseits werden in der IHK-Region die konsumnahen Branchen wie der Handel und die haushaltsnahen Dienstleistungen von der im Vergleich zum Bundesdurchschnitt starken Steigerung der Kaufkraft pro Kopf profitieren.

Insbesondere die Branchen Bau, Handel und Dienstleistungen werden die Investitionstätigkeit in der IHK-Region anregen, so dass sich auch insgesamt eine Steigerung der Investitionsausgaben ergeben sollte. Die Beschäftigung wird nachfragebedingt noch ansteigen. Der Anstieg wird allerdings in allen Branchen, besonders stark aber in der Baubranche, durch den Arbeitskräftemangel begrenzt und hemmt somit die Entwicklungsmöglichkeiten der Region.

Die IHK-Neubrandenburg setzt sich deshalb dafür ein, das in der Region vorhandene Arbeitskräftepotential noch besser auszuschöpfen (z.B. durch berufsanschlussfähige Teilqualifikationen). Durch den „HeimkehrerTag“, einer Jobmesse direkt nach den diesjährigen Weihnachtsfeiertagen, sollen in den übrigen Bundesländern oder im EU-Ausland Arbeitende zu einer Rückkehr in die Region angeregt werden. Außerdem befürwortet die IHK-Neubrandenburg ein Zuwanderungsgesetz, das die Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten erleichtert.

Neue Vollversammlung der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat sich konstituiert

Am 13. Mai ist die neue Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern zu ihrer ersten Tagung zusammengekommen. Das höchste ehrenamtliche Gremium der IHK ist aus der Wahl – sie erfolgte zwischen dem 4. März und 4. April 2019 – hervorgegangen. Die in die Vollversammlung gewählten 42 Unternehmerinnen und Unternehmer repräsentieren rund 25000 Firmen der branchenbezogenen Wahlgruppen Industrie, Handel, Gastgewerbe/Tourismus/Gesundheitsdienstleistungen sowie sonstige Dienstleistungen.

Der neue Präsident ist der alte

In ihrer konstituierenden Sitzung wählten die Vollversammlungsmitglieder, sie kommen aus den zur IHK-Region gehörenden Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald, Dr. Wolfgang Blank (59) zum Präsidenten, der damit zum zweiten Mal dieses Amt bekleiden wird. Dr. Wolfgang Blank ist Geschäftsführer der Witeno GmbH in Greifswald. Seine zweite Präsidentschaft setzt Dr. Wolfgang Blank unter das Motto: „Unsere IHK als Dienstleister für die regionalen Unternehmen“. Dabei rückt er sieben Punkte in den Fokus seiner und der Arbeit der IHK:

  1. die Fachkräftesicherung inklusive der Maßnahmen des Zuzugsmarketings und der Entwicklung von Schulen sowie der Berufsschulen in der IHK-Region;
  2. die Entwicklung der Infrastruktur und die Anbindung der Region an die nationalen sowie internationalen Märkte;
  3. die Digitalisierung aller Bereiche in Wirtschaft und Verwaltung;
  4. die Stärkung der Wirtschaftsstruktur mit besonderen Schwerpunkten wie Industrie, Energie, aber auch Entrepreneurship, Unternehmertum und Start-Up-Kultur;
  5. der weitere Ausbau der Zusammenarbeit mit Polen;
  6. die Vertretung der regionalen Belange mit der Konzentration auf das östliche Mecklenburg-Vorpommern und die Vermarktung dieser Wirtschaftsregion;
  7. die Wahrnehmung der IHK und ihrer Leistungen durch die regionale Wirtschaft sowie im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Die Legislaturperiode der Vollversammlung endet im Jahr 2024.

Zu Vizepräsidenten/-innen wurden gewählt:

  • Wahlbezirk Demmin: Lutz Osterland (Geschäftsführer Spedition Gertner GmbH, Altentreptow)
  • Wahlbezirk Mecklenburg-Strelitz: Katrin Lüttke (Geschäftsführerin FIZ-Feldberger Integrations-Zentrum gGmbH, Feldberger Seenlandschaft)
  • Wahlbezirk Müritz: Birte Nagel (Inhaberin Hotel-und Gastronomieberatung Waren (Müritz))
  • Wahlbezirk Neubrandenburg: Frank Benischke (Geschäftsführer Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH, Neubrandenburg)
  • Wahlbezirk Ostvorpommern: Jürgen Ramthun (Geschäftsführer EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH, Rubenow)
  • Wahlbezirk Uecker-Randow: Torsten Peukert (Geschäftsführer Torsten Peukert Hygienedienste GmbH, Ueckermünde)

48 Einreichungen bewerben sich um den IHK-Medienpreis RUFER 2019

Über die große Resonanz auf die Auslobung des Medienpreises „RUFER“ freuen sich die Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV). Der Preis wurde dieses Jahr bereits zum elften Mal in Folge ausgeschrieben. Insgesamt 48 journalistische Beiträge (22 im Print-, 15 im Fernseh-, 8 im Hörfunkbereich und 3 in der Preiskategorie Wirtschaft online) sind im Wettbewerb um den IHK-Medienpreis „RUFER 2019“ fristgerecht eingegangen.

„Die Akzeptanz für diesen sehr wertigen Journalistenpreis freut uns sehr. Die IHKs in MV fördern mit dieser Auszeichnung Qualitätsjournalismus, der allgemein verständlich wirtschaftsrelevante Themen aufbereitet“, so Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer in Schwerin, die in diesem Jahr die Organisation und Ausrichtung des Preises übernommen hat. Eingereicht werden konnten Print-, Hörfunk- und Fernsehbeiträge sowie Online-Beiträge, die sich auf die Wirtschaft im Land Mecklenburg-Vorpommern beziehen, durch bestes journalistisches Handwerk und hohe journalistische Ansprüche bestechen und 2018 erstellt und veröffentlicht wurden.

Die Wettbewerbseinreichungen werden nun von einer unabhängigen Jury bewertet, die sich aus Medienvertretern und Vertretern der IHKs in Mecklenburg-Vorpommern zusammensetzt. Die festliche Preisverleihung findet am Dienstag, dem 3. September 2019 im Ludwig-Bölkow-Haus der IHK zu Schwerin statt. Alle Informationen zum Medienpreis RUFER sind abrufbar unter: www.neubrandenburg.ihk.de, www.rostock.ihk24.de, www.ihkzuschwerin.de.

IHK ehrte 178 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer im HKB

Im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung ehrte die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern Donnerstag Nachmittag (28. März, 14 Uhr) 178 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer. IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank zeichnet gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig davon 66 Frauen und Männer für ihre 25-jährige Prüfertätigkeit mit Ehrenurkunden aus. „Sie sind diejenigen, die das Prüfungswesen in den neunziger Jahren mit aus der Taufe gehoben haben“, würdigt der IHK-Präsident ihren herausragenden Einsatz für die berufliche Bildung in der Region. Weitere 36 erhalten die „Goldene Ehrennadel“ der Kammer für ihre 20-jährige engagierte Arbeit, 76 werden mit der „Silbernen Ehrennadel“ für zehnjähriges Wirken in einem Prüfungsausschuss der IHK geehrt.

„Sie sind das Rückgrat der beruflichen Bildung. Ohne ihre langjährige und verantwortungsvolle Tätigkeit sind die Ausbildungsleistungen der Wirtschaft und die Arbeit der IHK in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nicht denkbar“, dankt Dr. Wolfgang Blank den anwesenden ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern für die stets gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Zwischen-, Abschluss- und Fortbildungsprüfungen. Sein Dank gilt auch den Unternehmern und Führungskräften, die ihre Mitarbeiter mit Freistellungen für die ehrenamtliche Prüfertätigkeit unterstützen. „Das ist ein unbezahlbares Investment in die Fachkräftesicherung“, so der IHK-Präsident weiter.

Aktuell sind im Bereich der IHK Neubrandenburg 670 Prüferinnen und Prüfer in 183 Prüfungsausschüssen tätig. Sie haben im Vorjahr rund 2.360 Zwischen- und Abschlussprüfungen und rund 400 Prüfungen in der Höheren Berufsbildung abgenommen. Um die Arbeitsfähigkeit der Prüfungsausschüsse auch weiterhin zu gewährleisten, konnten in den vergangenen Jahren 49 neue Prüferinnen und Prüfer gewonnen werden.

Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern begrüßt intensivere Zusammenarbeit zur Entwicklung einer gemeinsamen Metropolregion Stettin

Nach dem jüngsten Treffen der Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sagte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern: „Die Wirtschaft begrüßt die beschlossene intensivere Zusammenarbeit zur weiteren Entwicklung einer gemeinsamen Metropolregion Stettin.“ Als langjähriger aktiver Verfechter einer grenzüberschreitenden deutsch-polnischen Zusammenarbeit sieht die IHK in der Einrichtung einer gemeinsamen Koordinierungsstelle einen deutlichen Schritt nach vorn, um die Vielzahl an Aktivitäten im Grenzraum zu bündeln und zu koordinieren.

„Die Landesregierung ist unserem Vorschlag gefolgt und geht mit der geplanten Koordinierungsstelle einen folgerichtigen und wichtigen Schritt! In der Metropolregion leben rund 1,2 Millionen Menschen – hierin liegt ein riesiges Potenzial“, betonte Torsten Haasch.

Die gemeinsame Metropolregion Stettin ist für das östliche Mecklenburg-Vorpommern ein langfristiges Kernprojekt – ebenso wie die Zusammenarbeit mit der südlichen Metropole Berlin. „Wir brauchen ein koordiniertes Vorgehen, damit die bereits vorliegenden Konzepte zur Umsetzung kommen“, so Haasch weiter.

Mit dem „Haus der Wirtschaft“ in Stettin ist die IHK Neubrandenburg mit ihren Partnern seit seiner Gründung im Jahr 2000 als Botschafter der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Torsten Haasch: „Wirtschaft ist Vorreiter und kann wichtige Erfahrungen beisteuern.“

Polen ist für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern neben vielfältigen regionalen Kooperationen der Unternehmen und der Zivilgesellschaft weiterhin der wichtigste Außenhandelspartner. Allein im Vorjahr wurden Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro ausgetauscht.

Wirtschaft in MV: Konjunkturaufschwung kann ins siebte Jahr in Folge gehen

Die Wirtschaft im Land befindet sich auf moderaterem Wachstumskurs. In der aktuellen Konjunkturumfrage der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) beurteilen 58 Prozent der Unternehmen ihre Lage positiv, nur sechs Prozent sind unzufrieden.

Anders als im Vorjahr starten sie angesichts eines sehr schwierigen internationalen Umfelds mit vorsichtigeren Erwartungen ins neue Jahr. Auf die Einstellungs- und Investitionsbereitschaft der Firmen hat dies allerdings kaum Einfluss. Sie wollen im Jahresverlauf weiter Personal einstellen und auch in ihre Betriebe investieren.

Eine der zentralen Herausforderungen für die Wirtschaft im Land bleibt nach wie vor das Finden und Binden von geeigneten Mitarbeitern. Fast 70 Prozent der Unternehmen benennen in der aktuellen Umfrage den Fachkräftemangel als Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. „Die Unternehmen in MV sind gut aufgestellt. Wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht drastisch verschlechtern, wird der Aufschwung nunmehr ins siebte Jahr gehen“, so Ralf Pfoth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für die IHKs in MV. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, unterstützen wir verschiedene Initiativen zur Fachkräftesicherung.“

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sind auch im Internet der drei Kammern nachzulesen:
www.neubrandenburg.ihk.de