IHK ehrte 178 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer im HKB

Im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung ehrte die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern Donnerstag Nachmittag (28. März, 14 Uhr) 178 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer. IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank zeichnet gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig davon 66 Frauen und Männer für ihre 25-jährige Prüfertätigkeit mit Ehrenurkunden aus. „Sie sind diejenigen, die das Prüfungswesen in den neunziger Jahren mit aus der Taufe gehoben haben“, würdigt der IHK-Präsident ihren herausragenden Einsatz für die berufliche Bildung in der Region. Weitere 36 erhalten die „Goldene Ehrennadel“ der Kammer für ihre 20-jährige engagierte Arbeit, 76 werden mit der „Silbernen Ehrennadel“ für zehnjähriges Wirken in einem Prüfungsausschuss der IHK geehrt.

„Sie sind das Rückgrat der beruflichen Bildung. Ohne ihre langjährige und verantwortungsvolle Tätigkeit sind die Ausbildungsleistungen der Wirtschaft und die Arbeit der IHK in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nicht denkbar“, dankt Dr. Wolfgang Blank den anwesenden ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern für die stets gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Zwischen-, Abschluss- und Fortbildungsprüfungen. Sein Dank gilt auch den Unternehmern und Führungskräften, die ihre Mitarbeiter mit Freistellungen für die ehrenamtliche Prüfertätigkeit unterstützen. „Das ist ein unbezahlbares Investment in die Fachkräftesicherung“, so der IHK-Präsident weiter.

Aktuell sind im Bereich der IHK Neubrandenburg 670 Prüferinnen und Prüfer in 183 Prüfungsausschüssen tätig. Sie haben im Vorjahr rund 2.360 Zwischen- und Abschlussprüfungen und rund 400 Prüfungen in der Höheren Berufsbildung abgenommen. Um die Arbeitsfähigkeit der Prüfungsausschüsse auch weiterhin zu gewährleisten, konnten in den vergangenen Jahren 49 neue Prüferinnen und Prüfer gewonnen werden.

Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern begrüßt intensivere Zusammenarbeit zur Entwicklung einer gemeinsamen Metropolregion Stettin

Nach dem jüngsten Treffen der Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sagte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern: „Die Wirtschaft begrüßt die beschlossene intensivere Zusammenarbeit zur weiteren Entwicklung einer gemeinsamen Metropolregion Stettin.“ Als langjähriger aktiver Verfechter einer grenzüberschreitenden deutsch-polnischen Zusammenarbeit sieht die IHK in der Einrichtung einer gemeinsamen Koordinierungsstelle einen deutlichen Schritt nach vorn, um die Vielzahl an Aktivitäten im Grenzraum zu bündeln und zu koordinieren.

„Die Landesregierung ist unserem Vorschlag gefolgt und geht mit der geplanten Koordinierungsstelle einen folgerichtigen und wichtigen Schritt! In der Metropolregion leben rund 1,2 Millionen Menschen – hierin liegt ein riesiges Potenzial“, betonte Torsten Haasch.

Die gemeinsame Metropolregion Stettin ist für das östliche Mecklenburg-Vorpommern ein langfristiges Kernprojekt – ebenso wie die Zusammenarbeit mit der südlichen Metropole Berlin. „Wir brauchen ein koordiniertes Vorgehen, damit die bereits vorliegenden Konzepte zur Umsetzung kommen“, so Haasch weiter.

Mit dem „Haus der Wirtschaft“ in Stettin ist die IHK Neubrandenburg mit ihren Partnern seit seiner Gründung im Jahr 2000 als Botschafter der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Torsten Haasch: „Wirtschaft ist Vorreiter und kann wichtige Erfahrungen beisteuern.“

Polen ist für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern neben vielfältigen regionalen Kooperationen der Unternehmen und der Zivilgesellschaft weiterhin der wichtigste Außenhandelspartner. Allein im Vorjahr wurden Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro ausgetauscht.

Wirtschaft in MV: Konjunkturaufschwung kann ins siebte Jahr in Folge gehen

Die Wirtschaft im Land befindet sich auf moderaterem Wachstumskurs. In der aktuellen Konjunkturumfrage der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) beurteilen 58 Prozent der Unternehmen ihre Lage positiv, nur sechs Prozent sind unzufrieden.

Anders als im Vorjahr starten sie angesichts eines sehr schwierigen internationalen Umfelds mit vorsichtigeren Erwartungen ins neue Jahr. Auf die Einstellungs- und Investitionsbereitschaft der Firmen hat dies allerdings kaum Einfluss. Sie wollen im Jahresverlauf weiter Personal einstellen und auch in ihre Betriebe investieren.

Eine der zentralen Herausforderungen für die Wirtschaft im Land bleibt nach wie vor das Finden und Binden von geeigneten Mitarbeitern. Fast 70 Prozent der Unternehmen benennen in der aktuellen Umfrage den Fachkräftemangel als Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. „Die Unternehmen in MV sind gut aufgestellt. Wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht drastisch verschlechtern, wird der Aufschwung nunmehr ins siebte Jahr gehen“, so Ralf Pfoth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für die IHKs in MV. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, unterstützen wir verschiedene Initiativen zur Fachkräftesicherung.“

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sind auch im Internet der drei Kammern nachzulesen:
www.neubrandenburg.ihk.de

Liste der Kandidaten zur Vollversammlungswahl ab sofort online

Die Liste mit den Kandidaten zur Wahl der IHK-Vollversammlung ist ab sofort online auf den Internetseiten der IHK unter www.neubrandenburg.ihk.de/wahl einsehbar. Insgesamt bewerben sich 85 Kandidatinnen und Kandidaten um die 42 Plätze in der neuen Vollversammlung der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Vor der Veröffentlichung der Kandidatenliste hatte der Wahlausschuss der IHK in seinen Sitzungen am 13. November 2018 und am 6. Dezember 2018 die eingegangenen Wahlvorschläge geprüft und alle gültigen Wahlvorschläge in alphabetischer Reihenfolge für die Wahlbezirke jeder Wahlgruppe zur Kandidatenliste zusammengefasst. In der Zeit vom 4. März bis 4. April 2019 erfolgt die Online- und Briefwahl.

Die Kandidatenliste wird ebenfalls in der Januar/Februar-Ausgabe der IHK-Zeitung „Faktor Wirtschaft“ (Erscheinungstag ist der 13. Februar 2019) veröffentlicht.

Realsteuerhebesätze steigen in der Region auch 2019 weiter an

Wie schon in den Vorjahren ist auch aktuell zu verzeichnen, dass die Hebesätze sowohl für die Grundsteuer als auch für die Gewerbesteuer kontinuierlich weiter steigen. Darauf weist die IHK Neubrandenburg hin. Anders als in den vorangegangenen Jahren hat keine einzige Gemeinde irgendeine Senkung vorgenommen. 43 Gemeinden haben im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wenigstens einen, vielfach aber auch alle drei Hebesätze angehoben.

Die höchste Anhebung relativ betrachtet liegt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bei der Grundsteuer A in Beggerow und der Grundsteuer B in Neetzka jeweils von 300 auf 400 Prozent. An den Spitzenpositionen der Hebesätze hat sich in der Mecklenburgischen Seenplatte wenig geändert. Bei der Gewerbesteuer liegt nach wie vor Neubrandenburg mit 440 Prozent vorn, gefolgt von Kublank mit 420 und Lindetal mit 405 Prozent. Bereits 12 Gemeinden verlangen 400 Prozent.

Auch bei dem Hebesatz der Grundsteuer B liegt Neubrandenburg mit 550 Prozent an der Spitze, gefolgt von Göhren-Lebbin mit 500 Prozent, Woldegk mit 450 und Blankensee mit 430 Prozent. Immerhin 14 Gemeinden erheben über 400 Prozent, weitere 29 liegen bei 400 Prozent. Da noch nicht alle Gemeinden die Haushaltssatzung für das Jahr 2019 erlassen haben, sind weitere Änderungen bzw. Erhöhungen möglich.

#GemeinsamNetzwerken – Unternehmer- und Gründerstammtisch am 30. Januar 2019

Unter dem Hashtag #GemeinsamNetzwerken findet am 30. Januar in der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern der erste Unternehmer- und Gründerstammtisch im neuen Jahr statt. Aber nicht nur der Titel hat sich geändert. Künftig sollen auch verstärkt die Unternehmerinnen und Unternehmer mit einbezogen werden – sei es durch Themenwünsche, bei der Auswahl von Vorträgen oder mit eigenen Erfahrungsberichten, die Existenzgründern, erfahrenen Unternehmern und auch Führungskräften Inspiration und Anregungen geben sollen.

Gestartet wird im neuen Jahr mit Asta Hübner von der AsBo VorsorgeKonzepte GmbH. Sie hat in vielen kleinen Schritten Prozesse im Unternehmen digitalisiert und es damit fit für die Zukunft gemacht. Wie sie vorgegangen ist und welche Herausforderungen es zu meistern gab, wird Gegenstand ihres kurzen Vortrages sein. Beginnen wird der Stammtisch am 30. Januar wie gewohnt um 17:30 Uhr. Den Vortrag gibt es gegen 18 Uhr. Anschließend bleibt genug Zeit für Fragen und zum Netzwerken. Der Stammtisch endet gegen 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Foyer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern in der Katharinenstraße 48 in Neubrandenburg.

Um Anmeldung wird gebeten: Matthias Sachse, Telefon 0395 5597-302 oder per E-Mail: matthias.sachse@neubrandenburg.ihk.de

#GemeinsamNetzwerken – Unternehmer- und Gründerstammtisch

Unter dem Hashtag #GemeinsamNetzwerken findet am 30. Januar in der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern der erste Unternehmer- und Gründerstammtisch im neuen Jahr statt. Aber nicht nur der Titel hat sich geändert.

Künftig sollen auch verstärkt die Unternehmerinnen und Unternehmer mit einbezogen werden – sei es durch Themenwünsche, bei der Auswahl von Vorträgen oder mit eigenen Erfahrungsberichten, die Existenzgründern, erfahrenen Unternehmern und auch Führungskräften Inspiration und Anregungen geben sollen. Gestartet wird im neuen Jahr mit Asta Hübner von der AsBo VorsorgeKonzepte GmbH. Sie hat in vielen kleinen Schritten Prozesse im Unternehmen digitalisiert und es damit fit für die Zukunft gemacht. Wie sie vorgegangen ist und welche Herausforderungen es zu meistern gab, wird Gegenstand ihres kurzen Vortrages sein.

Beginnen wird der Stammtisch am 30. Januar wie gewohnt um 17:30 Uhr. Den Vortrag gibt es gegen 18 Uhr. Anschließend bleibt genug Zeit für Fragen und zum Netzwerken. Der Stammtisch endet gegen 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Foyer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern in der Katharinenstraße 48 in Neubrandenburg.

Um Anmeldung wird gebeten: Matthias Sachse, Telefon 0395 5597-302 oder per E-Mail: matthias.sachse@neubrandenburg.ihk.de