Deutsch-Polnischer Wirtschaftskreis heißt künftig "Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin"

Mit der Umbenennung des Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreises setzt die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern ein Zeichen für die weitere Entwicklung einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin. Ab sofort heißt das Gesprächsforum „Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin“. „Unter diesem neuen Namen wollen wir künftig noch stärker ausloten, welche neuen Entwicklungsimpulse sich für beide Seiten aus einem gemeinsamen Wirtschafts-, Lebens- und Bildungsraum ergeben können. In der Region leben rund 1,2 Millionen Menschen. Hierin liegt ein riesiges Potenzial, sagte der Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Wolfgang Blank, vor dem gerade stattgefundenen Wirtschaftskreistreffen im Stettiner Hotel Radisson Blu. Dieser steht traditionell im Zeichen des Tages der Deutschen Einheit. Erwartet wurden rund 75 Gäste. Darunter sind auch Vertreter der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, der Woiwodschaft Westpommern und der Stadt Szczecin.

Seit seiner ersten Zusammenkunft im April 2001 kam der Wirtschaftskreis rund 160 Mal zu wirtschafts- und gesellschaftspolitisch relevanten Themen mit deutschen und polnischen Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Diplomatie, Verwaltung und Medien zusammen. Mehr als 10.000 Gäste aus beiden Ländern nutzten bislang die Möglichkeit, Informationen von Experten aus erster Hand zu erhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen, deutsch-polnische Kontakte zu knüpfen und auszubauen. Jüngstes Ergebnis war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen der IHK Neubrandenburg und der Wirtschaftskammer Nord in Stettin am 12. September. Auf deren Grundlage wollen beide Organisationen künftig noch intensiver zusammenarbeiten, gemeinsame Projekte generieren und Schritt für Schritt umsetzen.

Neben dem Wirtschaftskreis ist die IHK Neubrandenburg mit weiteren Partnern auch mit dem „Haus der Wirtschaft“ seit fast 20 Jahren als Botschafter für die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Dessen Mitarbeiter sind Ansprechpartner für Unternehmer in der Grenzregion.

IHK bietet fachkundige Beratung zu Thomas Cook-Insolvenz

„Die IHK steht all jenen Unternehmen in der IHK-Region, die von den Auswirkungen der Thomas Cook-Insolvenz betroffen sind, mit fachkundiger und unkomplizierter Beratung zur Verfügung“, erklärt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der Kammer.

Dabei geht es sowohl um juristische Beratung als auch zum Beispiel um Beratung zu entsprechenden Förderprogrammen, sollten Unternehmen durch die Insolvenz des Reiseveranstalters in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Ansprechpartnerin in der IHK ist Angelika Seidel, die unter der Rufnummer 0395 5597 321 zu erreichen ist.

IHK startet während ihres Wirtschaftsempfangs eine Existenzgründungsoffensive 2020

Die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern startete am Freitag während ihres diesjährigen Wirtschaftsempfangs eine Offensive für mehr Existenzgründungen. „Mit unseren Vorhaben wollen wir einen wichtigen Impuls geben, um den Rückgang bei Existenzgründungen zu stoppen“, so Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK.

Die IHK-Initiative sieht im Einzelnen vor:

  1. Im kommenden Jahr wird ein Existenzgründerinnen-Wettbewerb unter dem Motto „Start up and fly“ gestartet.
  2. In enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren Neubrandenburg wird im Jahr 2020 ein Mentoring-Programm beginnen. Und anders als die Programme in der Vergangenheit oder auch derzeit laufende geht es um die gesamte Bandbreite der Unternehmen, um alle Regionen im Kammerbezirk.
  3. Gehört zur Gründungsoffensive, dass die IHK gezielt Geldgeber aus der privaten Wirtschaft mit Existenzgründern zusammenführen wird.

Die IHK gibt diesen Existenzgründungsimpuls vor dem Hintergrund, dass seit dem Jahr 2010 die Existenzgründungen in Mecklenburg-Vorpommern von rund 6600 auf knapp 3900 im Jahr 2018 zurückgegangen sind. Gleichzeitig will sich die IHK noch stärker als bisher für ein anderes gesellschaftliches Klima für Existenzgründungen einsetzen. „Existenzgründungen brauchen einen gesellschaftlichen Humus, der es ihnen erlaubt anzuwachsen, aufzuwachsen und zu gedeihen und bei einem Scheitern auf diesem Boden erneut an den Start gehen zu können. Mecklenburg-Vorpommern, ja Deutschland insgesamt, braucht dringend eine andere Gründerkultur“, so Dr. Blank.

Nach seiner Ansicht geht es vor allem darum:

  1. Es muss etwas gegen den Makel des Scheiterns getan werden. Häufig genug ist festzustellen, dass die Angst vorm Scheitern größer ist als die Angst vorm Gründen. Und man es dann lieber lässt, eine neue Idee in einem Start up umzusetzen.
  2. Gilt es, Türen für noch unsichtbare Talente zu öffnen. Für Frauen, für junge Menschen, für Migranten. Sie alle können neue, frische Ideen zur Gründerkultur in Deutschland beitragen.
  3. Geht es darum, den Erfolg herauszustellen. Nichts ist für andere motivierender als zu sehen, dass es mit einer Unternehmensgründung klappt, dass es gelingt, eine Idee umzusetzen.

Gründerinnen und Gründer brauchen kein Unverständnis, keine Skepsis, keine endlos Debatten darüber, warum und weshalb sie gründen wollen. „Gründerinnen und Gründer brauchen einen roten Teppich, den ihnen die Gesellschaft ausrollen muss“, fordert der IHK-Präsident.

IHK-Präsident: Neu eröffnete Geschäftsstelle "Metropolregion Stettin" in Anklam ist eine richtige Entscheidung

Die Entwicklung einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin gewinnt an Struktur. Im Vorfeld des heutigen Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreises im Stettiner Hotel Vulcan zeigte sich Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, erfreut über die jetzt eröffnete Geschäftsstelle in Anklam, die künftig das weitere Zusammenwachsen beider Wirtschafts- und Lebensräume koordinieren soll.

„Es war die einzig richtige Entscheidung und höchste Zeit, die Geschäftsstelle im östlichen Landesteil anzusiedeln. Hier sitzen die Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, deren kontinuierliche Arbeit damit eine Aufwertung erfährt. Neue Perspektiven eröffnen sich, auch für die in der Grenzregion lebenden rund 1,2 Millionen Menschen“, so der IHK-Präsident. Er sichert dem für die Geschäftsstelle „Metropolregion Stettin“ zuständigen Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann zu, dass die IHK Neubrandenburg auch weiterhin diesen Prozess aktiv begleiten und mitgestalten wird. Der Staatssekretär stellt die Arbeit der Geschäftsstelle und seine Vorstellungen zur Entwicklung der Metropolregion dem Wirtschaftskreis am Nachmittag vor. Rund 70 deutsche und polnische Gäste werden erwartet.

Mit dem „Haus der Wirtschaft“ ist die IHK Neubrandenburg mit ihren Partnern seit seiner Gründung vor fast 20 Jahren als Botschafter der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Polen ist für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern neben vielfältigen regionalen Kooperationen der Unternehmen und der Zivilgesellschaft weiterhin der wichtigste Außenhandelspartner. Allein im Vorjahr wurden Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro ausgetauscht.

Die "Besten Neunten" kommen aus Malchin, Waren an der Müritz und Woldegk

24 Klassen regionaler Schulen und Gymnasien haben sich im vergangenen Schuljahr am Wettbewerb „Beste Neunte“ der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. Am Montagnachmittag nun (9. September, 15 Uhr) wurden die Sieger in der Kammer gekürt.

In der Kategorie „Beste Neunte“ an Regionalen Schulen geht die Auszeichnung an die Klasse 9 der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk um Klassenleiterin Kerstin Schlichting. In der Kategorie „Beste Neunte“ an Gymnasien macht die Klasse 9B des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin um Klassenleiterin Anne Willmann das Rennen. Und in der Kategorie „Beste Neunte“ mit der höchsten Leistungssteigerung hat die Klasse 9R2 der Regionalen Schule „Friedrich Dethloff“ in Waren an der Müritz um Klassenleiterin Marina Horn die Nase vorn. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro zur freien Verwendung verbunden.

Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK, würdigt die Leistungen der Schüler und das vorbildliche Engagement der Lehrer bei der Verleihung. Mit Blick darauf, wie sehr die Schulzeit zukünftige Berufs- oder Lebensentscheidungen prägt und zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt, sagt er zum Ziel dieses Leistungsvergleiches: „Wir wollten das Thema Leistungsbereitschaft von Schülerinnen und Schüler einmal von einer ganz anderen Seite fördern und loben.“

Fristverlängerung für LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2019

Für die Einreichung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zum LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis haben alle Interessenten noch zwei Wochen mehr Zeit.

Bewerbungen können jetzt bis zum 13. September eingereicht werden. Aufgerufen sind Unternehmen, Einzelpersonen und auch Projektgruppen von Forschungseinrichtungen, ihre Innovationen einem breiten Publikum bekannt zu machen. Die Preisverleihung ist am 23. Oktober in Greifswald.

Seit 2003 wird der „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ jährlich vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den drei Industrie- und Handelskammern des Landes vergeben.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter www.boelkow-preis.de zu finden.

Unternehmer des Jahres in Dargun geehrt

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe übergab am 4. Juli 2019 gemeinsam mit den Trägern in der Kloster- und Schlossanlage Dargun (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) die Preise für den „Unternehmer des Jahres“.

Der „Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern“ wurde in diesem Jahr zum 12. Mal vergeben. Insgesamt gingen 136 Nominierungen aus dem gesamten Land ein, aus denen neun Finalisten, drei Preisträger und zwei Sonderpreisträger hervorgingen – vier davon aus der Seenplatte. Die Bewerbungen wurden von Städten, Gemeinden, Kammern, Verbänden, Sparkassen und Belegschaften der Unternehmen eingereicht.

Die Gewinner wurden in den drei Kategorien „Unternehmerpersönlichkeit“, „Unternehmensentwicklung“ sowie „Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit“ ausgezeichnet. Zudem wurden zwei Sonderpreise vergeben. Ausgelobt wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, jeweils eine Urkunde und eine hochwertige Stele aus der Werkstatt der Rostocker Designerin Anna Silberstein.

Träger des landesweiten und branchenübergreifenden Wettbewerbs sind das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, der Ostdeutsche Sparkassenverband mit den Sparkassen in Mecklenburg-Vorpommern, die drei Industrie- und Handwerkskammern in MV, die beiden Handwerkskammern sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände Mecklenburg-Vorpommern (VUMV).