Gefährliche Körperverletzung und Nötigung

Freitag Mittag gegen 13:00 Uhr hat eine Hinweisgeberin der Einsatzleitstelle eine Schlägerei auf dem Busbahnhof in Neubrandenburg gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen zwei männliche Tatverdächtige zuvor in einem Stadtbus während der Fahrt einen 12-jährigen Syrer ins Gesicht geschlagen haben und ihn anschließend an der Haltestelle Demminer Straße aus dem Bus hinaus gedrängt haben.

Dem Schüler wollte ein Fahrgast, ein 18-jähriger Neubrandenburger, zur Hilfe kommen. Dieser wurde nach jetzigen Kenntnissen ebenfalls durch die zwei und einem weiteren Tatverdächtigen körperlich angegangen. Der Schüler und der Helfer erlitten leichte Verletzungen.

Bei Eintreffen der Beamten des Hauptreviers Neubrandenburg war die körperliche Auseinandersetzung beendet. Die Tatverdächtigen konnten trotz Nahbereichsfahndung zunächst nicht mehr festgestellt werden. Der 12 Jahre alte Junge wurde durch die Beamten nach Hause gefahren.

Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die drei Tatverdächtigen, welche ersten Erkenntnissen zufolge einen Migrationshintergrund haben sollen, wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Nötigung. Die Ermittlungen – auch zu den möglichen Hintergründen der Auseinandersetzung – dauern an.

Mögliche weitere Zeugen des Vorfalls wenden sich mit sachdienlichen Hinweisen an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle.

Körperliche Auseinandersetzung zwischen vier Personen

Am Mittwoch, 13.11.2019, gegen 19:15 Uhr kam es in Neubrandenburg im REWE-Markt am Sattelplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit vier beteiligten Personen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand provozierte ein 35-jähriger Neubrandenburger verbal einen 41-jährigen syrischen Staatsbürger und seine 15 und 11 Jahre alten Söhne. Daraufhin entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. In der weiteren Folge kam es zu wechselseitig begangenen körperlichen Übergriffen.

Der 35-Jährige erlitt eine Kopfplatzwunde, welche im Klinikum Neubrandenburg erstversorgt werden musste. Anschließend konnte er das Klinikum verlassen. Der 41-jährige syrische Staatsbürger und sein 15-jähriger Sohn erlitten leichte Verletzungen an den Händen, welche nicht behandelt werden brauchten. Der 11-Jährige, der ersten Ermittlungen zufolge nicht direkt am Tatgeschehen beteiligt war, blieb unverletzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Widerstand gegen Polizeibeamte nach einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt und versuchtem Suizid

Am Montag, 14.10.2019, gegen 14:35 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Malchin zu einer häuslichen Gewalt in Altentreptow gerufen. Hier kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ehemaligen Lebenspartnern, bei welcher die 22-jährige Geschädigte durch ihren Ex-Partner körperlich angegriffen wurde. Der 20-jährige Beschuldigte äußerte anschließend gegenüber seiner Ex-Partnerin Suizidabsichten und verließ vor Eintreffen der Beamten die Wohnung. Anschließend begab sich der 20-Jährige zum Bahnübergang Teetzlebener Straße in Altentreptow und wollte sich augenscheinlich das Leben nehmen. Eine couragierte Passantin konnte ihn durch ein Gespräch daran hindern, sich auf die Gleise zu legen.

Der Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten in der Nähe der Gleise festgestellt werden. Er leistete aktiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass er zu Boden gebracht, fixiert und anschließend gefesselt werden musste. Während der Verbringung zum Funkstreifenwagen beleidigte der 20-Jährige die Beamten mehrfach und verletzte einen Polizisten mit einem Kopfstoß ins Gesicht. Zudem beschädigte er durch mehrere Fußtritte eine hintere Seitenscheibe des Funkwagens.

Da der 20-jährige Tatverdächtige Suizidabsichten äußerte und augenscheinlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde ein Notarzt angefordert. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Gegen den 20-jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidung und Sachbeschädigung ermittelt. Während des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Sie waren aber beide weiterhin dienstfähig.

Reichsbürger verhaftet – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Polizeibeamte des Polizeireviers Friedland vollstreckten am 05.09.2019, 21.10 Uhr einen Haftbefehl gegen einen 66-jährigen Mann, der in einem Dorf bei Woldegk lebt.

Um die Festnahme zu vereiteln, klemmte er zwei Beamte in der Eingangstür seines Hauses ein. Diese erlitten leichte Verletzungen an den Armen, überwältigen aber den Beschuldigten und fesselten ihn. Da er sich weigerte, die Geldstrafe in Höhe von 3600,-EUR wegen Beleidigung in fünf Fällen zu zahlen, wurde er zu ersatzweisen Verbüßung von 120 Tagen Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zusätzlich hat er sich ein weiteres Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingehandelt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Rentner der Reichsbürgerszene angehören.

Angemerkt

In welchem „Reich“ wollen die eigentlich leben? In dem ohne Krankenversicherung?  Oder dem ohne Rentenversicherung? Oder dem, wo „asoziale Elemente“ weggesperrt wurden?

Versuchte gefährliche Körperverletzung auf dem Marktplatz

Am Montag, 19.08.2019, gegen 19:35 Uhr ist es auf dem Neubrandenburger Marktplatz zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung gekommen. Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg vor Ort eintrafen, war der Tatverdächtige nicht mehr auf dem Marktplatz. Die Zeugen vor Ort konnten die Fluchtrichtung des Tatverdächtigen angeben, so dass die Beamten diesen zusammen mit zwei weiteren männlichen Personen in Tatortnähe feststellen konnten.

Nach bisherigem Kenntnisstand war der alkoholisierte (2,10 Promille) Tatverdächtige zusammen mit zwei weiteren Personen auf dem Marktplatz und fühlte sich von einer Gruppe feiernder Personen provoziert. Daraufhin wurde er aggressiver und fing an, die feiernden Personen zu beschimpfen. Der nichtbeteiligte 35-jährige Geschädigte bekam das Verhalten des syrischen Tatverdächtigen mit und stellte sich zwischen ihn und die Gruppe, um eine mögliche Auseinandersetzung zu verhindern. Daraufhin zog der 21-jährige Tatverdächtige seinen Ledergürtel aus der Hose und wollte auf den 35-Jährigen einschlagen. Dies wurde aber durch seine Begleitpersonen verhindert, so dass es zu keiner Körperverletzung gekommen ist. Der Tatverdächtige verließ daraufhin mit seinen beiden Begleitern den Marktplatz über die Turmstraße.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Köperverletzung aufgenommen. Auf Grund einer selbst hinzugefügten Verletzung am Arm, welche nicht im Zusammenhang mit der zuvor genannten gefährlichen Körperverletzung steht, wurde der 21-jährige Tatverdächtige zur ärztlichen Behandlung in das Klinikum eingeliefert.

Körperliche Auseinandersetzung auf dem Neubrandenburger Marktplatz

Am Montag, 05.08.2019, gegen 20:10 Uhr kam es auf dem Neubrandenburger Marktplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand gerieten fünf Personen, zwei Deutsche und drei Personen mit Migrationshintergrund, in Streit. Der Hintergrund des Streites ist derzeit noch unbekannt.

Der Streit endete in einer körperlichen Auseinandersetzung bei der Flaschen geworfen wurden und auch Reizgas eingesetzt worden sein soll. Unmittelbar nach der Tat flüchteten drei Tatverdächtige vom Tatort. Den eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es aufgrund von Zeugenhinweisen einen 23-jährigen Tatverdächtigen zu stellen. Ein zweiter, ebenfalls 23-jähriger Tatverdächtiger kehrte wenig später zum Tatort zurück und konnte somit namentlich festgestellt werden. Der dritte Tatverdächtige konnte auch im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nicht festgestellt werden. Ein Geschädigter wurde leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung wurde jedoch abgelehnt. Die Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.

Die Beamten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 zu melden.

Aufgrund der wiederholten körperlichen Auseinandersetzungen im Bereich der Neubrandenburger Innenstadt verstärken die Beamten des Polizeihauptrevier ihre Streifen und Präsenzmaßnahmen.

Zeugen nach gefährlicher Körperverletzung gesucht

Am Sonntag, 04.08.2019, gegen 20:45 Uhr kam es auf Gelände des Busbahnhofes am Friedrich-Engels-Ring zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil zweier Jugendlicher. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand kam es zwischen den beiden Geschädigten (15, 17 J.) und zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Hierbei soll einer der Tatverdächtigen mit einem Teleskopschlagstock auf den 15-jährigen Geschädigten eingeschlagen haben. Als der 17-jährige Geschädigte seinem Freund helfen wollte und dazwischen ging, bekam auch er Schläge. Erst als ein Busfahrer auf die Situation aufmerksam wurde und zur Hilfe kam, flohen die Tatverdächtigen jeweils in unterschiedliche Richtungen vom Tatort.

Der Tat vorausgegangen ist eine Situation im Linienbus der Linie 2. Sowohl die Geschädigten als auch die Beschuldigten fuhren in dem Bus. Hierbei beobachteten die Beschuldigten die Geschädigten intensiv. An der Station Lindenberg stiegen die Beschuldigten aus. Der 15-j. Geschädigte machte daraufhin zu dem Beschuldigten durch die Scheibe die sogenannte „Scheibenwischer“-Bewegung. Die Beschuldigten versuchten daraufhin zurück in den Bus zu steigen, was aber misslang, weil der Bus bereits abfuhr. Später trafen dann alle vier Personen am Busbahnhof zufällig erneut aufeinander.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

1. Tatverdächtiger

  • ca. 15-17 Jahre
  • ca. 180 cm groß
  • kurze schwarze Haare
  • schlank
  • schwarz gekleidet
  • T-Shirt mit der Aufschrift „Elesse“
  • südländisches Aussehen

2. Tatverdächtiger

  • ca. 15-17 Jahre
  • ca. 175 cm groß
  • helle Flecken im Gesicht
  • südländisches Aussehen

Die beiden Geschädigten mussten aufgrund ihrer Verletzungen ambulant im Neubrandenburger Klinikum behandelt werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen der Tat. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.