Widerstand gegen Polizeibeamte nach einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt und versuchtem Suizid

Am Montag, 14.10.2019, gegen 14:35 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Malchin zu einer häuslichen Gewalt in Altentreptow gerufen. Hier kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ehemaligen Lebenspartnern, bei welcher die 22-jährige Geschädigte durch ihren Ex-Partner körperlich angegriffen wurde. Der 20-jährige Beschuldigte äußerte anschließend gegenüber seiner Ex-Partnerin Suizidabsichten und verließ vor Eintreffen der Beamten die Wohnung. Anschließend begab sich der 20-Jährige zum Bahnübergang Teetzlebener Straße in Altentreptow und wollte sich augenscheinlich das Leben nehmen. Eine couragierte Passantin konnte ihn durch ein Gespräch daran hindern, sich auf die Gleise zu legen.

Der Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten in der Nähe der Gleise festgestellt werden. Er leistete aktiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass er zu Boden gebracht, fixiert und anschließend gefesselt werden musste. Während der Verbringung zum Funkstreifenwagen beleidigte der 20-Jährige die Beamten mehrfach und verletzte einen Polizisten mit einem Kopfstoß ins Gesicht. Zudem beschädigte er durch mehrere Fußtritte eine hintere Seitenscheibe des Funkwagens.

Da der 20-jährige Tatverdächtige Suizidabsichten äußerte und augenscheinlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde ein Notarzt angefordert. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Gegen den 20-jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidung und Sachbeschädigung ermittelt. Während des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Sie waren aber beide weiterhin dienstfähig.

Reichsbürger verhaftet – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Polizeibeamte des Polizeireviers Friedland vollstreckten am 05.09.2019, 21.10 Uhr einen Haftbefehl gegen einen 66-jährigen Mann, der in einem Dorf bei Woldegk lebt.

Um die Festnahme zu vereiteln, klemmte er zwei Beamte in der Eingangstür seines Hauses ein. Diese erlitten leichte Verletzungen an den Armen, überwältigen aber den Beschuldigten und fesselten ihn. Da er sich weigerte, die Geldstrafe in Höhe von 3600,-EUR wegen Beleidigung in fünf Fällen zu zahlen, wurde er zu ersatzweisen Verbüßung von 120 Tagen Freiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zusätzlich hat er sich ein weiteres Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingehandelt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Rentner der Reichsbürgerszene angehören.

Angemerkt

In welchem „Reich“ wollen die eigentlich leben? In dem ohne Krankenversicherung?  Oder dem ohne Rentenversicherung? Oder dem, wo „asoziale Elemente“ weggesperrt wurden?

Versuchte gefährliche Körperverletzung auf dem Marktplatz

Am Montag, 19.08.2019, gegen 19:35 Uhr ist es auf dem Neubrandenburger Marktplatz zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung gekommen. Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg vor Ort eintrafen, war der Tatverdächtige nicht mehr auf dem Marktplatz. Die Zeugen vor Ort konnten die Fluchtrichtung des Tatverdächtigen angeben, so dass die Beamten diesen zusammen mit zwei weiteren männlichen Personen in Tatortnähe feststellen konnten.

Nach bisherigem Kenntnisstand war der alkoholisierte (2,10 Promille) Tatverdächtige zusammen mit zwei weiteren Personen auf dem Marktplatz und fühlte sich von einer Gruppe feiernder Personen provoziert. Daraufhin wurde er aggressiver und fing an, die feiernden Personen zu beschimpfen. Der nichtbeteiligte 35-jährige Geschädigte bekam das Verhalten des syrischen Tatverdächtigen mit und stellte sich zwischen ihn und die Gruppe, um eine mögliche Auseinandersetzung zu verhindern. Daraufhin zog der 21-jährige Tatverdächtige seinen Ledergürtel aus der Hose und wollte auf den 35-Jährigen einschlagen. Dies wurde aber durch seine Begleitpersonen verhindert, so dass es zu keiner Körperverletzung gekommen ist. Der Tatverdächtige verließ daraufhin mit seinen beiden Begleitern den Marktplatz über die Turmstraße.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Köperverletzung aufgenommen. Auf Grund einer selbst hinzugefügten Verletzung am Arm, welche nicht im Zusammenhang mit der zuvor genannten gefährlichen Körperverletzung steht, wurde der 21-jährige Tatverdächtige zur ärztlichen Behandlung in das Klinikum eingeliefert.

Körperliche Auseinandersetzung auf dem Neubrandenburger Marktplatz

Am Montag, 05.08.2019, gegen 20:10 Uhr kam es auf dem Neubrandenburger Marktplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand gerieten fünf Personen, zwei Deutsche und drei Personen mit Migrationshintergrund, in Streit. Der Hintergrund des Streites ist derzeit noch unbekannt.

Der Streit endete in einer körperlichen Auseinandersetzung bei der Flaschen geworfen wurden und auch Reizgas eingesetzt worden sein soll. Unmittelbar nach der Tat flüchteten drei Tatverdächtige vom Tatort. Den eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es aufgrund von Zeugenhinweisen einen 23-jährigen Tatverdächtigen zu stellen. Ein zweiter, ebenfalls 23-jähriger Tatverdächtiger kehrte wenig später zum Tatort zurück und konnte somit namentlich festgestellt werden. Der dritte Tatverdächtige konnte auch im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nicht festgestellt werden. Ein Geschädigter wurde leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung wurde jedoch abgelehnt. Die Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen.

Die Beamten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Tat machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 zu melden.

Aufgrund der wiederholten körperlichen Auseinandersetzungen im Bereich der Neubrandenburger Innenstadt verstärken die Beamten des Polizeihauptrevier ihre Streifen und Präsenzmaßnahmen.

Zeugen nach gefährlicher Körperverletzung gesucht

Am Sonntag, 04.08.2019, gegen 20:45 Uhr kam es auf Gelände des Busbahnhofes am Friedrich-Engels-Ring zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil zweier Jugendlicher. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand kam es zwischen den beiden Geschädigten (15, 17 J.) und zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Hierbei soll einer der Tatverdächtigen mit einem Teleskopschlagstock auf den 15-jährigen Geschädigten eingeschlagen haben. Als der 17-jährige Geschädigte seinem Freund helfen wollte und dazwischen ging, bekam auch er Schläge. Erst als ein Busfahrer auf die Situation aufmerksam wurde und zur Hilfe kam, flohen die Tatverdächtigen jeweils in unterschiedliche Richtungen vom Tatort.

Der Tat vorausgegangen ist eine Situation im Linienbus der Linie 2. Sowohl die Geschädigten als auch die Beschuldigten fuhren in dem Bus. Hierbei beobachteten die Beschuldigten die Geschädigten intensiv. An der Station Lindenberg stiegen die Beschuldigten aus. Der 15-j. Geschädigte machte daraufhin zu dem Beschuldigten durch die Scheibe die sogenannte „Scheibenwischer“-Bewegung. Die Beschuldigten versuchten daraufhin zurück in den Bus zu steigen, was aber misslang, weil der Bus bereits abfuhr. Später trafen dann alle vier Personen am Busbahnhof zufällig erneut aufeinander.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

1. Tatverdächtiger

  • ca. 15-17 Jahre
  • ca. 180 cm groß
  • kurze schwarze Haare
  • schlank
  • schwarz gekleidet
  • T-Shirt mit der Aufschrift „Elesse“
  • südländisches Aussehen

2. Tatverdächtiger

  • ca. 15-17 Jahre
  • ca. 175 cm groß
  • helle Flecken im Gesicht
  • südländisches Aussehen

Die beiden Geschädigten mussten aufgrund ihrer Verletzungen ambulant im Neubrandenburger Klinikum behandelt werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen der Tat. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Sachbeschädigung und versuchte gefährliche Körperverletzung

Am Donnerstag, 25.07.2019, gegen 11:55 Uhr kam es im Markscheiderweg in Neubrandenburg zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw und einer gefährlichen Körperverletzung um Nachteil zweier Frauen. Nach bisherigem Ermittlungsstand trat ein Beschuldigter im Markscheiderweg gegen einen parkenden Pkw und verursachte dadurch einen Schaden in Höhe von 1.500 EUR. Eine Zeugin beobachtete die Tat und informierte ihre geschädigte Kollegin.

Die beiden Frauen verfolgten den Beschuldigten bis auf den Hinterhof einer dortigen Gemeinschaftsunterkunft und stellten ihn zur Rede. Der Beschuldigte nahm sein dort abgestelltes Fahrrad und versuchte zu flüchten. Vorher versuchte der Mann die Frauen mit seinem Fahrrad abzudrängen und schob es seitlich gegen sie. Weiter versuchte der Mann die Frauen mit Steinen zu bewerfen, was aber misslang. Beide Frauen wurden nicht getroffen und somit nicht verletzt.

Ein 25-jähriger Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft, der den Sachverhalt aus dem Fenster beobachtete, eilte den Frauen zur Hilfe und stellte sich vor sie. Den Frauen gelang es dadurch zu flüchten und die Polizei zu informieren. Der Täter flüchtet anschließend ohne sein Fahrrad zu Fuß vom Tatort. Im Rahmen der Fahndung konnte er nicht festgestellt werden. Zeugen konnten den Beschuldigten jedoch so gut beschreiben, dass er bereits identifiziert werden konnte. Es handelt sich dabei um einen 20-jährigen eritreischen Staatsbürger, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Gegen den Beschuldigten wurde einer Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Körperverletzung auf dem Marktplatz – Täter gestellt

Am Donnerstag, 18.07.2019, gegen 19:55 Uhr ist es auf dem Neubrandenburger Marktplatz, Höhe der Treppe vor der Touristen Information, zu einer Körperverletzung zwischen zwei Personen gekommen. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen gab es zunächst eine verbale Streitigkeit zwischen einem 34-jährigen Neubrandenburger und einem 21-jährigen Mann mit Migrationshintergrund (Syrer). Im weiteren Verlauf wurde der 34-jährige Geschädigte mit einem Messer in der Hand durch den 21-jährigen bedroht. Anschließend stach dieser mehrmals in Richtung des Geschädigten, der diese Angriffe abwehren konnte. Durch die Abwehrbewegungen wurde der Geschädigte an der Hand leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung des Geschädigten war nicht notwendig. Sowohl Opfer als auch Täter waren alkoholisiert.

Durch den schnellen Einsatz der Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg konnten der geflüchtete Täter nach fußläufiger Verfolgung auf einem Hinterhof in der Innenstadt festgenommen werden. Das Messer wurde aufgefunden und sichergestellt. Bei der Festnahme und der anschließenden Verbringung des Tatverdächtigen zum Polizeihauptrevier leistete dieser massiven Widerstand. Gegen den 21-jährigen Syrer wird nun wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zum Motiv aufgenommen und bittet um weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Angaben zum Sachverhalt oder Hinweise zu den Beteiligten der Auseinandersetzung machen kann,wird gebeten sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter Telefon 0395 5582 5224 zu melden.