Aktualisierung zum Angriff auf einen Polizeibeamten in Neubrandenburg

Der Richter am zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg hat am Dienstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft den Unterbringungsbefehl erlassen. Der 23-jährige Beschuldigte wird in eine forensische Klinik gebracht.

Entgegen der Gerüchte in sozialen Netzwerken möchte die Polizei klarstellen, dass es sich bei dem Beschuldigten nicht um den syrischen Staatsangehörigen handelt, der im vergangenen Jahr im Neubrandenburger Reitbahnviertel unter anderem durch Zerstechen von Reifen auffällig geworden ist.

Angriff auf einen Polizeibeamten

Am Montagabend (20.01.20) gegen 19:45 Uhr kam es im Neubrandenburger Polizeihauptrevier zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten.

Der 34-jährige Polizeikommissar befand sich im Vorraum des Reviers in einem Gespräch mit einem Bürger, als es an der Eingangstür klingelte. Der Beamte öffnete von innen die Tür, als der Tatverdächtige plötzlich ein Messer zog und in Richtung des Polizisten stach. Der Beamte konnte dem Stich ausweichen und die Tür wieder schließen.

Er konnte den Tatverdächtigen durch die Tür in ein Gespräch verwickeln. Währenddessen begaben sich zwei weitere Beamte über den Hof des Reviers zum Haupteingang und konnten hier den Tatverdächtigen überwältigen und vorläufig festnehmen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23-jährigen Syrer. Er war aus einer psychiatrischen Einrichtung, in der er gerichtlich untergebracht war, ausgebüxt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete die Festnahme des 23-Jährigen an und beantragt die Erlangung eines Unterbringungsbefehls beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg.

Tatverdächtiger nach Messerstecherei in U-Haft

Wie gestern berichtet, ist es am Dienstagabend im Reitbahnviertel in Neubrandenburg zu einer Messerstecherei gekommen, bei der das Opfer schwer verletzt wurde.

Am Donnerstag ist der 33-jährige Tatverdächtige nach der Vorführung beim Haftrichter in Untersuchungshaft gekommen. Es wird nun wegen versuchten Totschlags gegen ihn ermittelt. Der zweite ebenfalls zunächst festgenommene tatverdächtige 32-Jährige wurde gestern Nachmittag wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

Das Opfer wurde zunächst notoperiert und konnte inzwischen vernommen werden. Der 33 Jahre alte Tatverdächtige verweigert bisher die Aussage. Alle Beteiligten sind polizeibekannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand kannten sich der Geschädigte und der Tatverdächtige vor der Tat nicht.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen unter anderem auch zu einem möglichen Motiv übernommen.

Gefährliche Körperverletzung im Reitbahnviertel

In den späten Abendstunden des 07.01.2020 ist es im Neubrandenburger Reitbahnviertel zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen, bei der ein 24-jähriger Neubrandenburger schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 24-Jährige zusammen mit zwei 32- und 33-jährigen Neubrandenburgern in einer Wohnung in der Traberallee. Im Laufe des Abends ist es zunächst zu einer verbalen und später zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Dabei wurde der 24-Jährige mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt und musste im Klinikum Neubrandenburg notoperiert werden.

Die beiden 32- und 33-jährigen Tatverdächtigen waren beide alkoholisiert. Sie wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg laufen derzeit die weiteren Ermittlungen.

Streit in Malchin eskaliert

Am Sonntag kam es gegen 02:42 Uhr im Malchiner Stadtgebiet zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Die zwei späteren Geschädigten (39-Jähriger und 19-Jährige, beide wohnhaft in Malchin) gingen zusammen mit einem weiteren 29-Jährigen Malchiner vom Marktplatz zur Ecke Karl-Dressel-Straße. Dort trafen sie auf den Tatverdächtigen (26-Jähriger, ebenfalls wohnhaft in Malchin), welcher ebenfalls in Begleitung mehrerer weiterer Personen war. Zwischen dem 39-jährigem Geschädigten und dem Tatverdächtigen kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der Tatverdächtige einen sog. Teleskop-Schlagstock per Handbewegung ausfuhr, diesen jedoch nicht einsetzte.

Aus der Gruppe um den Tatverdächtigen wurde dann Reizgas oder Pfefferspray in Richtung der Geschädigten gesprüht. Anschließend entfernten sich der Tatverdächtige und die anderen Personen in unbekannte Richtung. Durch das Reizgas bzw. Pfefferspray erlitten beide Geschädigten Reizungen der Augen und mussten von einer Rettungswagen-Besatzung vor Ort behandelt werden. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung durch zwei Funkstreifenwagen des Malchiner Polizeireviers konnte der Tatverdächtige oder mögliche Zeugen nicht mehr festgestellt werden.

Die Kriminalpolizei Malchin ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, sich an das Polizeirevier Malchin unter 03994 2310, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Gefährliche Körperverletzung und Nötigung

Freitag Mittag gegen 13:00 Uhr hat eine Hinweisgeberin der Einsatzleitstelle eine Schlägerei auf dem Busbahnhof in Neubrandenburg gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen zwei männliche Tatverdächtige zuvor in einem Stadtbus während der Fahrt einen 12-jährigen Syrer ins Gesicht geschlagen haben und ihn anschließend an der Haltestelle Demminer Straße aus dem Bus hinaus gedrängt haben.

Dem Schüler wollte ein Fahrgast, ein 18-jähriger Neubrandenburger, zur Hilfe kommen. Dieser wurde nach jetzigen Kenntnissen ebenfalls durch die zwei und einem weiteren Tatverdächtigen körperlich angegangen. Der Schüler und der Helfer erlitten leichte Verletzungen.

Bei Eintreffen der Beamten des Hauptreviers Neubrandenburg war die körperliche Auseinandersetzung beendet. Die Tatverdächtigen konnten trotz Nahbereichsfahndung zunächst nicht mehr festgestellt werden. Der 12 Jahre alte Junge wurde durch die Beamten nach Hause gefahren.

Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die drei Tatverdächtigen, welche ersten Erkenntnissen zufolge einen Migrationshintergrund haben sollen, wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Nötigung. Die Ermittlungen – auch zu den möglichen Hintergründen der Auseinandersetzung – dauern an.

Mögliche weitere Zeugen des Vorfalls wenden sich mit sachdienlichen Hinweisen an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle.

Körperliche Auseinandersetzung zwischen vier Personen

Am Mittwoch, 13.11.2019, gegen 19:15 Uhr kam es in Neubrandenburg im REWE-Markt am Sattelplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit vier beteiligten Personen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand provozierte ein 35-jähriger Neubrandenburger verbal einen 41-jährigen syrischen Staatsbürger und seine 15 und 11 Jahre alten Söhne. Daraufhin entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. In der weiteren Folge kam es zu wechselseitig begangenen körperlichen Übergriffen.

Der 35-Jährige erlitt eine Kopfplatzwunde, welche im Klinikum Neubrandenburg erstversorgt werden musste. Anschließend konnte er das Klinikum verlassen. Der 41-jährige syrische Staatsbürger und sein 15-jähriger Sohn erlitten leichte Verletzungen an den Händen, welche nicht behandelt werden brauchten. Der 11-Jährige, der ersten Ermittlungen zufolge nicht direkt am Tatgeschehen beteiligt war, blieb unverletzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.