Raubstraftat eines Handys – Haftbefehl gegen 32-Jährigen erlassen

Am Montag, 11.02.2019, gegen 13:30 Uhr ist es in der Neubrandenburger Oststadt zu einer Raubstraftat gekommen. Die 20-jährige Geschädigte ging fußläufig die Helmut-Just-Straße entlang. Dabei trug sie Kopfhörer, hörte Musik und hielt ihr Handy in der rechten Hand.

An einer Packstation traf sie auf ihren ehemaligen 32-jährigen deutschen Freund. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der 32-jährige plötzlich gegen den rechten Arm der 20-jährigen geschlagen, so dass ihr Handy auf den Boden fiel. Die 20-jährige hatte Schmerzen, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Der 32-jährige Tatverdächtige drohte ihr, nahm anschließend das Handy an sich und verließ den Tatort in Richtung Woldegker Straße.

Der Tatverdächtige konnte wenig später durch Polizeibeamte in der Sponholzer Straße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde in das Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht.

Bereits am 02.02.2019 ist es zu einer Raubstraftat zum Nachteil der 20-jährigen in ihrer eigenen Wohnung gekommen. An diesem Tag gegen 20:25 Uhr raubte der Tatverdächtige seiner Ex-Freundin unter Gewaltanwendung ein Tablet. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurde der 32-jährige vorläufig festgenommen. Im Rahmen der Festnahme leistete er Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und beleidigte die Polizeibeamten massiv. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er aber wieder entlassen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben am Dienstag, 12.02.2019, Vernehmungen durchgeführt und bei der zuständigen Staatsanwaltschaft die Beantragung eines Haftbefehls angeregt. Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl beantragt. Der Richter ist dem Antrag gefolgt und hat am Dienstag Nachmittag den Haftbefehl erlassen. Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg verbringen den 32-jährigen derzeit in die JVA nach Bützow.

Polizeieinsatz nach Schlägerei zwischen Jugendlichen

Am Dienstag, 22.01.2019, gegen 13 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine Schlägerei von 30 ausländischen Personen in der Neubrandenburger Oststadt gemeldet. Auf Grund dieser Information sind sechs Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg unter Einsatz von Sondersignalen zu dem besagten Parkplatz in der Kopernikusstraße gefahren.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellte sich der Sachverhalt anders dar als zuvor gemeldet: An der Schlägerei beteiligt waren insgesamt fünf männliche ausländische Personen. Alle anderen Personen vor Ort waren unbeteiligte Schaulustige oder Anwohner. Nach bisherigem Kenntnisstand gab es eine verbale und auch körperliche Auseinandersetzung zwischen drei 15- und 16-jährigen syrischen Jugendlichen zum Nachteil von zwei 14- und 15-jährigen syrischen Schülern der Regionalschule. Die beiden 14- und 15-jährigen Geschädigten wurden leicht verletzt, mussten aber nicht ärztlich behandelt werden.

Gegen die drei Tatverdächtigen wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die genauen Einzelheiten zum Tatablauf und zur Tatbeteiligung müssen im Rahmen der Ermittlungen geklärt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden ein religiöser sowie ein politischer Hintergrund für die Auseinandersetzung ausgeschlossen.

Verkehrsunfall zwischen Bus und Fußgängerin

Am Dienstag, 15.01.2019, gegen 06:25 Uhr ist es an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Weidenweg/Schwedenstraße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einer Fußgängerin gekommen.

Ein Linienbus befuhr die Busspur in der Neustrelitzer Straße stadteinwärts aus Richtung Bethanienberg kommend in Richtung Friedrich-Engels-Ring. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte eine 21-jährige Frau fußläufig die Neustrelitzer Straße aus Richtung Weidenweg kommend in Richtung Schwedenstraße beim Farbzeichen „rot“. Dabei wurde die Fußgängerin von dem Bus erfasst, kam zu Fall und wurde leicht verletzt. Zeugen vor Ort haben sofort erste Hilfe geleistet. Eine weitere ärztliche Behandlung erfolgte zunächst im Rettungswagen und später im Klinikum Neubrandenburg. An dem Linienbus entstand ein leichter Sachschaden. Die ca. 25 Fahrgäste im Bus wurden nicht verletzt.

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass die 21-Jährige In-Ear-Kopfhörer trug und darüber Musik hörte. Dadurch konnte sie die Geräusche im Straßenverkehr nicht bzw. nur sehr schlecht wahrnehmen. Zusätzlich zu dem Betreten der Fahrbahn bei ROT stellt das natürlich eine große Gefahr dar. Kopfhörer sollten im Straßenverkehr – wenn überhaupt – nur auf einem Ohr getragen werden oder die Musik so leise eingestellt werden, dass die Wahrnehmungen im Straßenverkehr dadurch nicht beeinträchtigt werden.

PKW-Fahrer fährt 7-jähriges Kind an

Am Montag, 14.01.2019, gegen 15:10 Uhr kam es in der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem PKW-Fahrer und einem 7-jährigen Kind. Der 57-jährige Fahrer eines PKW Opel befuhr die Neustrelitzer Straße aus Richtung Friedrich-Engels-Ring kommend in Richtung Ortsausgang.

An der Kreuzung Neustrelitzer Straße / Nonnenhofer Straße beachtete er das für seine Fahrspur geltende Farbzeichen „Rot“ der Lichtzeichenanlage nicht. Zur gleichen Zeit wollte am Fußgängerüberweg ein 7-jähriger Junge die Fahrbahn überqueren, da die Lichtzeichenanlage für ihn das Farbzeichen „Grün“ anzeigte. Er betrat die Fahrbahn und wurde dabei von dem PKW des 57-jährigen Fahrzeugführers erfasst.

Hierbei zog sich der Junge eine Verletzung am Kopf zu und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum von Neubrandenburg gebracht werden. Dort wurde er vorsorglich stationär aufgenommen. Am PKW entstand ein Sachschaden von ca. 300,-EUR. Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Fußgängerin

Am Mittwoch, 09.01.2019, gegen 17:55 Uhr ist in Neubrandenburg an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Schwedenstraße/Weidenweg zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei welchem eine Fußgängerin schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 28-jähriger Fahrzeugführer die Schwedenstraße in Richtung Neustrelitzer Straße und beabsichtigte an der Kreuzung bei Farbzeichen „Grün“ nach links auf die Neustrelitzer Straße in Richtung Fr.-Engels-Ring aufzufahren. Dabei beachtete er nicht, dass auch die Fußgänger zum Überqueren der Neustrelitzer Straße grün haben. Eine 69-jährige Fußgängerin kam aus Richtung des ehemaligen Divi-Parkplatzes und wollte die Neustrelitzer Straße in Richtung Schwedenstraße überqueren. Der 28-jährige Fahrer übersah die 69-jährige und es kam zum Zusammenstoß. In der Folge stürzte die Dame und verletzte sich dabei schwer. Sie wurde mit Kopfverletzungen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht und dort stationär aufgenommen.

Diesen Verkehrsunfall nimmt die Polizei zum Anlass, anbei ein paar Hinweise zur richtige Kleidung und Beleuchtung in der dunklen Jahreszeit zu geben. Wer als Fußgänger im Straßenverkehr unterwegs ist, sollte helle oder reflektierende Kleidung tragen, um für die anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein. Insbesondere beim Kauf der Kinderkleidung sollten Eltern darauf achten. Zudem ist es bei Fahrradfahrern die richtige Beleuchtung überlebenswichtig. Im Stadtgebiet Neubrandenburg fahren viele Fahrradfahrer (auch Kinder) ohne oder mit unzureichender Beleuchtung. Damit gefährden die Radfahrer nicht nur sich, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer.

Auseinandersetzung zwischen "geblitztem" Pkw-Fahrer und zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes des LK MSE

Am Donnerstag, 03.01.2019, um 16:30 Uhr kam es in Basedow zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Pkw-Fahrer und zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Nach bisherigem Ermittlungsstand führten zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte an der L 20 auf Höhe der Ortschaft Basedow eine Geschwindigkeitsmessung mittels eines mobilen Blitzers durch. Dabei wurde ein 61-jähriger Pkw-Fahrer geblitzt. Als der Fahrer das bemerkt, kehrte er um und fuhr zum Standort des Blitzers zurück. Dort tat gegenüber den Ordnungsamtsmitarbeitern seinen Ärger kund, stieß den Blitzer um und versuchte die Kabel am Blitzer herauszureißen. Noch bevor der Fahrer flüchten konnte, begab sich die vor Ort befindliche Mitarbeiterin des Ordnungsamtes zur Beifahrertür des 61-Jährigen und öffnete diese um ein Foto zu machen. Daraufhin fuhr der Mann rückwärts, sodass die am Fahrzeug stehende Frau stürzte. Die Frau blieb nach jetzigem Stand unverletzt. Anschließend fuhr der Mann davon. Er konnte anhand des Pkw-Kennzeichens schnell ermittelt und an seiner Wohnanschrift in Malchin angetroffen werden.

Er muss sich nun für seine Taten verantworten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung, der Störung öffentlicher Betriebe und Anlagen sowie Körperverletzung eingeleitet. Wie hoch die Geschwindigkeitsüberschreitung des 61-Jährigen war, ist nicht bekannt. Zur Beschädigung und zur Schadenshöhe des mobilen Blitzers können keine Angaben gemacht werden, da das Gerät erst überprüft werden muss.

Zeugenaufruf nach Körperverletzung vor einer Diskothek in Neubrandenburg

Am Sonntag, 30.12.2018, gegen 03:20 Uhr ist es in der Straße An der Hochstraße in Neubrandenburg, vor der dortigen Diskothek, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurden drei männliche Geschädigte im Alter von 23, 25 und 27 Jahren vor der Diskothek von fünf bislang unbekannten Tatverdächtigen, die nicht näher beschrieben werden können, geschlagen und mit Füßen getreten. Während zwei Geschädigte leicht verletzt wurden und keiner weiteren medizinischen Behandlung bedurften, musste der 27-jährige Geschädigte mit einer blutenden Platzwunde im Gesicht zur weiteren Versorgung ins Klinikum Neubrandenburg eingeliefert werden.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0395- 5582 5224 zu melden.