14. Neustrelitzer Lesenacht „Ausgezahlt und hingetuscht“

Trister Januar? Von wegen! In Neustrelitz bringt der Hans-Fallada-Klub am 25. Januar mit der 14. Neustrelitzer Lesenacht Farbe in die Innenstadt. „Ausgezahlt und hingetuscht“ lautet diesmal das Motto des literarischen Potpourris mit halbstündlich wechselndem Programm an sechs Lese-Orten. Ausgezahlt, weil die Veranstaltung diesmal Abschied nimmt von den Zahlenspielen der vergangenen Jahre wie zuletzt „Jetzt schlägt’s 13“; hingetuscht, weil die einzelnen Schauplätze mit hintersinnigem Farbenspiel benannt sind: Da wetteifern „Das Gelbe vom Ei“ und „Das Blaue vom Himmel“ um „Die rosarote Brille“, kommen aber auch die „Weiße Weste“ und „Goldene Zeiten“ zu dem Schluss: „Schwarz ist die Seele“.

Nach mehreren Jahren am Stadthafen kehrt die beliebte Veranstaltung diesmal in die Innenstadt zurück: Das Kunsthaus und das Kulturquartier in der Schlossstraße, das Borwinheim in der Bruchstraße, das ISBW am Markt sowie der WeinWeltLaden und der shop2rock in der Zierker Straße fungieren als Schauplätze für die literarischen Kostproben im Halbstundentakt. Menschen aus unterschiedlichsten Berufen beteiligen sich mit Kostproben ihrer Lieblingslektüre, so zum Beispiel der Leiter des Polizeireviers, Danilo Kohagen, oder die Tänzer Halka und Axel Rothe; Fielmann-Filialleiter Steffen Schmidt und Nordkurier-Journalistin Marlies Steffen; Feuerwehrmann Jörg Westphal und die langjährige Tanzremise-Patriarchin Andrea Lichterfeld; der Neubrandenburger Museumsleiter Rolf Voß oder Hotelier Thomas Kraus in „Tateinheit“ mit Schauspielerin Martina Block; Lesepatin Lilly Sauer oder Stadtführerin Ruth Koziel … und viele mehr!

Von einigen Texten über literarische Werke aus alter und neuer Zeit bis hin zu einer Einstimmung auf das Beethoven-Jahr reicht das literarische Spektrum. Für den einmal entrichteten Eintritt kann jeder Besucher den ganzen Abend lang unterwegs sein; mal hier, mal dort zuhören oder auch mal zum Plaudern Station machen. Das Programm dauert von 19 bis 23 Uhr. Ein Flyer mit dem detaillierten Programm soll demnächst an vielen Orten in Neustrelitz ausliegen.

"ODYSSEE" – 25 Touren zu den Kreativen der Mecklenburgischen Seenplatte

Um die kulturellen Höhepunkte der Mecklenburgischen Seenplatte erlebbar zu machen, hat der Kunstverein Teterow e.V. mit der „ODYSSEE“ eine Broschüre geschaffen, die in 25 Routen zu Ausflugszielen aus der Kreativwirtschaft führt. Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums ist so eine Übersicht attraktiver Reiseziele entstanden, die für die vielen Kulturschaffenden im Landkreis werben.

Die „Odyssee“ schlägt in individuellen Tourenvorschlägen jeweils drei bis fünf konkrete Haltepunkte der Kunstszene vor. Ergänzt werden diese von wertvollen Tipps für Zwischenstopps bei regionalen Erzeugern, gastronomischen Anbietern oder öffentlichen Einrichtungen mit besonderer Attraktivität.

Das Hauptaugenmerk der Broschüre liegt auf Erlebnissen fernab bekannter touristischer Destinationen. Auf urigen Feldwegen lassen sich märchenhafte Schlösser und Parks entdecken. Dazu gesellen sich einsame Bauernhäuser, wahre Kirchenschätze sowie ausgezeichnete Restaurants und Cafés mit gesunden, regionalen Angeboten. Im Mittelpunkt stehen jedoch immer die Künstler in ihren Ateliers.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtkosten des Projektes von 195.000 Euro mit 120.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). www.odyssee-mv.de

Großer Puccini Opernabend – Premiere: Il Trittico

Es erwartet die Zuschauer/innen des Landestheaters Neustrelitz ein großer Puccini Opernabend mit „Il trittico“ (Das Triptychon). Drei kurze Opern von ca. 50 Minuten Dauer, drei Handlungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und deren Gegensätzlichkeit sie doch zusammengefügt – das ist Puccinis Operntrilogie „Il trittico“.

Im Drama „Il tabarro“ (Der Mantel) werden Menschen mit ihren Emotionen und Hoffnungen konfrontiert. Eifersucht führt zu einem furchtbaren Verbrechen. In dem lyrischen Drama „Suor Angelica“ (Schwester Angelika) trägt die Titelfigur ein trauriges Geheimnis in sich und in der skurrilen Komödie „Gianni Schicchi“ löst das Ableben eines reichen Mannes ein absurdes Spiel zwischen den geldgierigen Verwandten aus. Puccini erzählt uns von Liebe, Eifersucht, Geldgier, Betrug, von Verlust und Tod und darüber hinaus von den skurrilen Absurditäten des Lebens.

Am Samstag, 25. Januar 2020 um 19:30 Uhr, ist Premiere im Landestheater Neustrelitz. Unter 03981 20 64 00 oder www.theater-und-orchester.de gibt’s noch Karten. Am Sonntag, den 12.01., findet auch noch eine Matinee statt. Weitere Termine der Oper gibt es bis in den April.

Großer Puccini Opernabend _ „Il trittico“ (Das Triptychon)
PREMIERE, Sa., 25.1.2020, 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz
Musikalische Leitung: GMD Sebastian Tewinkel
Inszenierung: Sven Müller
Ausstattung: Madeleine Boyd
Chor: Gotthard Franke

Tipp:
Matinee: Stückeinführung durch das Regieteam und Darsteller.
So.12.1., 11 Uhr, Landestheater Neustrelitz – Der Eintritt ist frei!

Weitere Vorstellungen:
08.02. | 23.02. | 13.03. I 10.04. | 24.04.

Der Kulturpark in Neubrandenburg – Gartenkunst als nationales Aufbauwerk

Zwischen 1969 und 1975 entstand auf dem moorastigen Gelände zwischen Stadt und Tollensesee, dem Werderbruch, der heutige Kulturpark in Form eines Landschaftsgartens mit Wiesen, Spielplätzen, Staudengärten und zahlreichen Plastiken verschiedener Künstler.

Nachdem die Veranstaltung im September krankheitsbedingt ausfiel, berichtet Prof. Dr. Caroline Rolka von der Hochschule Neubrandenburg nun am Mittwoch, 15. Januar, um 19 Uhr im Neubrandenburger Stadtarchiv, Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße), über Hintergründe zur Entstehung des Neubrandenburger Gartendenkmals. Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks der DDR leisteten die Einwohner freiwillige Arbeitsstunden, um den Kulturpark herzurichten. 1981 erhielt der Park den Denkmalstatus.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

14. Neustrelitzer Lesenacht „Ausgezahlt und hingetuscht“

Trister Januar? Von wegen! In Neustrelitz bringt der Hans-Fallada-Klub am 25. Januar mit der 14. Neustrelitzer Lesenacht Farbe in die Innenstadt. „Ausgezahlt und hingetuscht“ lautet diesmal das Motto des literarischen Potpourris mit halbstündlich wechselndem Programm an sechs Lese-Orten. Ausgezahlt, weil die Veranstaltung diesmal Abschied nimmt von den Zahlenspielen der vergangenen Jahre wie zuletzt „Jetzt schlägt’s 13“; hingetuscht, weil die einzelnen Schauplätze mit hintersinnigem Farbenspiel benannt sind: Da wetteifern „Das Gelbe vom Ei“ und „Das Blaue vom Himmel“ um „Die rosarote Brille“, kommen aber auch die „Weiße Weste“ und „Goldene Zeiten“ zu dem Schluss: „Schwarz ist die Seele“.

Nach mehreren Jahren am Stadthafen kehrt die beliebte Veranstaltung diesmal in die Innenstadt zurück: Das Kunsthaus und das Kulturquartier in der Schlossstraße, das Borwinheim in der Bruchstraße, das ISBW am Markt sowie der WeinWeltLaden und der shop2rock in der Zierker Straße fungieren als Schauplätze für die literarischen Kostproben im Halbstundentakt. Menschen aus unterschiedlichsten Berufen beteiligen sich mit Kostproben ihrer Lieblingslektüre, so zum Beispiel der Leiter des Polizeireviers, Danilo Kohagen, oder die Tänzer Halka und Axel Rothe; Fielmann-Filialleiter Steffen Schmidt und Nordkurier-Journalistin Marlies Steffen; Feuerwehrmann Jörg Westphal und die langjährige Tanzremise-Patriarchin Andrea Lichterfeld; der Neubrandenburger Museumsleiter Rolf Voß oder Hotelier Thomas Kraus in „Tateinheit“ mit Schauspielerin Martina Block; Lesepatin Lilly Sauer oder Stadtführerin Ruth Koziel … und viele mehr!

Von einigen Texten über literarische Werke aus alter und neuer Zeit bis hin zu einer Einstimmung auf das Beethoven-Jahr reicht das literarische Spektrum. Für den einmal entrichteten Eintritt kann jeder Besucher den ganzen Abend lang unterwegs sein; mal hier, mal dort zuhören oder auch mal zum Plaudern Station machen. Das Programm dauert von 19 bis 23 Uhr. Ein Flyer mit dem detaillierten Programm soll demnächst an vielen Orten in Neustrelitz ausliegen.

Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zeigt die Ausstellung: „Schnee von gestern? Neustrelitzer Winter“

Das Team des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz hat in Kooperation mit Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt eine winterliche Ausstellung zusammengestellt. Sie wird anlässlich des Weihnachtlichen Hofzaubers am Freitag, dem 29.11.2019, um 18:30 Uhr eröffnet und ist bis zum 29. Februar 2020 zu sehen.

Persönliche Erinnerungsstücke, originelle Objekte aus dem Museumsdepot, Berichte zum Weihnachtsfest vor 100 Jahren und ein historischer „Väterchen Frost-Schlitten“ – sie alle erzählen Geschichten von weihnachtlich-winterlichen Bräuchen und möchten große und kleine Menschen zum Staunen bringen. Über 40 Bilder der beiden bekannten Neustrelitzer Fotografen Herbert Jung und Herbert Krüger (gest. 2019) zeigen bezaubernde Winteransichten der Stadt, Vergnügungen mit Schlitten, Ski und Schlittschuhen sowie unermüdliche Schneeschipper bei der Arbeit.

„Die Objekte und Bilder sprechen hoffentlich viele Menschen an und lassen sie ins Gespräch kommen“, wünscht sich die Geschäftsführerin des Kulturquartiers Dorothea Klein-Onnen. Auf dem gemütlichen Sofa der Heimatforscherin Annalise Wagner können Besucherinnen und Besucher sich im Sonderausstellungsraum niederlassen und in eine weihnachtlich-winterliche Medienauswahl der Stadtbibliothek eintauchen. Kinder dürfen auf Schlitten Platz nehmen, sich Vorlesen lassen oder selbst in Büchern blättern. Wer Inspirationen für die winterliche Küche sucht, findet auf einem Festtagstisch eine Auswahl an klassischen Winter- und Weihnachtsrezepten zum Mitnehmen.

Das Kulturquartier freut sich auf Besucher, die sich vom „Schnee von gestern“ verzaubern lassen.

Die Winterausstellung im Kulturquartier vom 29. November 2019 bis 29. Februar 2020
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Schlossstraße 12/13, 17235 Neustrelitz
Telefon: 03981 23909-99
kulturquartier-neustrelitz.de

Novemberhighlights im Theater

Stellen Sie sich vor: der weltberühmte Tenor Tito Merelli hat zugesagt, als „Otello“ im Opernhaus Cleveland zu gastieren. Die ganze Stadt ist im Opernfieber! Doch Merelli fällt durch zu viele Tabletten aus. Eine Absage kommt nicht infrage und so schlüpft Max, die rechte Hand des Operndirektors und selbst passionierter Tenor, in die Rolle…
Die Vorstellung findet statt, das Publikum merkt den Betrug nicht.

Doch Merelli wird kurz vor Vorstellungsbeginn wieder wach! Panisch springt er in das zweite Kostüm und rast zur Opernbühne…
Aber dort steht ja schon sein Doppelgänger!

Was dann so alles passier, zeigt die Premiere: Otello darf nicht platzen  am Samstag, 16. November um 19:30 Uhr im Landestheater. Tickets gibt es HIER.

Im 3. Philharmonisches Konzert MEMENTO, erklingen Werke von Stephan, Ravel, Tschaikowski. Solistin und ARD-Preisträgerin Marianna Shirinyan spielt Ravels Klavierkonzert D-Dur für die linke Hand. Am Donnerstag, 7.November in der Konzertkirche Neubrandenburg, am Sonntag, 10. November im Landestheater in Neustrelitz. Mit Walzer, Tango und Disco-Fox begeistert die Neubrandenburger Philharmonie auch in diesem Jahr wieder die Ballgäste in der Stadthalle Neubrandenburg. Der Ball findet am Samstag, 23. November, statt. Special Guest ist die Magical Mystery Band!

Die Deutsche Tanzkompanie bringt am Freitag, 8. November, Das kalte Herz als Tanzmärchen auf die Bühne.

Und am Ende des Monats wird auch schon die Märchenzeit eingeläutet und das gleich doppelt, denn im Schauspielhaus in Neubrandenburg wird DER satanarchäolügenialkohöllische WUNSCHPUNSCH gebraut, PREMIERE ist am Mittwoch, 27. November und im Landestheater Neustrelitz geht ALICE IM WUNDERLAND auf eine phantastische Reise, Premiere ist am Sonntag, 1. Dezember!

Außerdem können Theaterbesucher/innen den Barbier von Sevilla treffen, eine Nacht im Schlafzimmer von Alice verbringen und in Wiener Blut einem Grafen bei seinen amourösen Manövern an gleich drei verschiedenen Fronten zusehen. Sie können bei einem Abschiedsdinner für gute Freunde dabei sein, in Unterleuten hinter die Kulisse eines idyllischen Dorfes blicken und auch mit Effi B. mitfühlen.