Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zeigt die Ausstellung: „Schnee von gestern? Neustrelitzer Winter“

Das Team des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz hat in Kooperation mit Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt eine winterliche Ausstellung zusammengestellt. Sie wird anlässlich des Weihnachtlichen Hofzaubers am Freitag, dem 29.11.2019, um 18:30 Uhr eröffnet und ist bis zum 29. Februar 2020 zu sehen.

Persönliche Erinnerungsstücke, originelle Objekte aus dem Museumsdepot, Berichte zum Weihnachtsfest vor 100 Jahren und ein historischer „Väterchen Frost-Schlitten“ – sie alle erzählen Geschichten von weihnachtlich-winterlichen Bräuchen und möchten große und kleine Menschen zum Staunen bringen. Über 40 Bilder der beiden bekannten Neustrelitzer Fotografen Herbert Jung und Herbert Krüger (gest. 2019) zeigen bezaubernde Winteransichten der Stadt, Vergnügungen mit Schlitten, Ski und Schlittschuhen sowie unermüdliche Schneeschipper bei der Arbeit.

„Die Objekte und Bilder sprechen hoffentlich viele Menschen an und lassen sie ins Gespräch kommen“, wünscht sich die Geschäftsführerin des Kulturquartiers Dorothea Klein-Onnen. Auf dem gemütlichen Sofa der Heimatforscherin Annalise Wagner können Besucherinnen und Besucher sich im Sonderausstellungsraum niederlassen und in eine weihnachtlich-winterliche Medienauswahl der Stadtbibliothek eintauchen. Kinder dürfen auf Schlitten Platz nehmen, sich Vorlesen lassen oder selbst in Büchern blättern. Wer Inspirationen für die winterliche Küche sucht, findet auf einem Festtagstisch eine Auswahl an klassischen Winter- und Weihnachtsrezepten zum Mitnehmen.

Das Kulturquartier freut sich auf Besucher, die sich vom „Schnee von gestern“ verzaubern lassen.

Die Winterausstellung im Kulturquartier vom 29. November 2019 bis 29. Februar 2020
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Schlossstraße 12/13, 17235 Neustrelitz
Telefon: 03981 23909-99
kulturquartier-neustrelitz.de

Novemberhighlights im Theater

Stellen Sie sich vor: der weltberühmte Tenor Tito Merelli hat zugesagt, als „Otello“ im Opernhaus Cleveland zu gastieren. Die ganze Stadt ist im Opernfieber! Doch Merelli fällt durch zu viele Tabletten aus. Eine Absage kommt nicht infrage und so schlüpft Max, die rechte Hand des Operndirektors und selbst passionierter Tenor, in die Rolle…
Die Vorstellung findet statt, das Publikum merkt den Betrug nicht.

Doch Merelli wird kurz vor Vorstellungsbeginn wieder wach! Panisch springt er in das zweite Kostüm und rast zur Opernbühne…
Aber dort steht ja schon sein Doppelgänger!

Was dann so alles passier, zeigt die Premiere: Otello darf nicht platzen  am Samstag, 16. November um 19:30 Uhr im Landestheater. Tickets gibt es HIER.

Im 3. Philharmonisches Konzert MEMENTO, erklingen Werke von Stephan, Ravel, Tschaikowski. Solistin und ARD-Preisträgerin Marianna Shirinyan spielt Ravels Klavierkonzert D-Dur für die linke Hand. Am Donnerstag, 7.November in der Konzertkirche Neubrandenburg, am Sonntag, 10. November im Landestheater in Neustrelitz. Mit Walzer, Tango und Disco-Fox begeistert die Neubrandenburger Philharmonie auch in diesem Jahr wieder die Ballgäste in der Stadthalle Neubrandenburg. Der Ball findet am Samstag, 23. November, statt. Special Guest ist die Magical Mystery Band!

Die Deutsche Tanzkompanie bringt am Freitag, 8. November, Das kalte Herz als Tanzmärchen auf die Bühne.

Und am Ende des Monats wird auch schon die Märchenzeit eingeläutet und das gleich doppelt, denn im Schauspielhaus in Neubrandenburg wird DER satanarchäolügenialkohöllische WUNSCHPUNSCH gebraut, PREMIERE ist am Mittwoch, 27. November und im Landestheater Neustrelitz geht ALICE IM WUNDERLAND auf eine phantastische Reise, Premiere ist am Sonntag, 1. Dezember!

Außerdem können Theaterbesucher/innen den Barbier von Sevilla treffen, eine Nacht im Schlafzimmer von Alice verbringen und in Wiener Blut einem Grafen bei seinen amourösen Manövern an gleich drei verschiedenen Fronten zusehen. Sie können bei einem Abschiedsdinner für gute Freunde dabei sein, in Unterleuten hinter die Kulisse eines idyllischen Dorfes blicken und auch mit Effi B. mitfühlen.

populi potentia – wundert euch nicht! Sanders-Jubiläumsjahr erreicht seinen Höhepunkt

Torsten Harder

Das Daniel-Sanders-Jahr geht seinem Ende entgegen – und wartet mit seinen Höhepunkten auf. Am Freitag, den 8.11.2019 wird um 19:30 Uhr in der Aula des Gymnasium Carolinum das konzertante Musical „populi potentia – wundert euch nicht“ uraufgeführt. Torsten Harder hat sich in den letzten Monaten mit Sanders‘ „Xenien der Gegenwart“ beschäftigt und daraus ein aufregendes Musical komponiert. Die alten Sanders-Texte übersetzt Harder in Pop, Rock, Blues und Klassik und lässt sie von einem einmaligen Projektchor und Sprechern vortragen.

Eine erstklassige Crossover-Band sorgt für das musikalische Fundament des Werkes. Gesang, Sprache, Tanz, Licht und Musik entfachen ein Feuerwerk der Sinnlichkeit. Dieses grandiose Zusammenspiel trägt Sanders gesellschaftskritische Schriften in unsere heutige Zeit. „Ich will mit dem Musical wachrütteln“ beschreibt Harder sein Werk. Auf überraschende Weise verdeutlicht es, wie frech, ironisch, witzig und gleichzeitig bitter ernst Sanders‘ Texte waren und welche Aktualität ihnen noch heute innewohnt. Die Trägerschaft für das Musical liegt beim Kulturquartier. Gefördert wurde das Projekt durch den Fond „Demokratie leben“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die zweite Aufführung des Musicals findet am Freitag, den 13.12.2019, in der Stadtkirche Neustrelitz statt. Für beide Aufführungen erhalten Sie Karten im Kulturquartier in der Schlossstraße 12/13 und im Theaterservice in der Strelitzer Straße 38. Für Jugendliche bis 17 Jahren ist der Eintritt frei. Ab 18 Jahren kostet der Eintritt 12€, ermäßigt 5€.

Einen weiteren Höhepunkt des ausklingenden Sanders-Jahres bildet die öffentliche Festveranstaltung am 16.11.2019, die von 16 bis 20 Uhr im Kulturquartier stattfindet. Seit 25. Oktober 2019 wird im Kulturquartier außerdem nochmal die Daniel Sanders-Ausstellung präsentiert (voraussichtlich bis Mitte Dezember). Im Rahmen der Festveranstaltung am 16.11.2019 bietet Christoph Poland ab 15 Uhr für alle Interessierten Führungen durch die Ausstellung an.

Außergewöhnliches Konzerterlebnis in neu.sw Industriehalle

Eine verlassene „Wasserhalle“ in der Ihlenfelder Straße hat sich am Wochenende als neuer Kulturort in Neubrandenburg empfohlen. Das früher zur Behandlung von Fernwärmewasser genutzte Industriegebäude der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) war Schauplatz eines außergewöhnlichen Klassikkonzerts junger Musiktalente. neu.sw hatte im Rahmen der Initiative „Energie für Nachwuchs“ gemeinsam mit der Young Academy Rostock (YARO) und der Kreismusikschule Kon.centus zu der Veranstaltung eingeladen.

Die kam so gut an, dass Oberbürgermeister Silvio Witt darin schon einen ersten Schritt zur Revitalisierung des gesamten Industriegebietes sehen mochte. Allerdings werde dies trotz in der Stadtverwaltung vorhandener Ideen noch eine ganze Weile dauern, fügte er hinzu. Auch YARO-Leiter Professor Stephan Imorde zeigte sich begeistert angesichts der in rotes und blaues Licht getauchten Kulisse. Die Idee, „Klassik trifft Industrie“ sei „grandios umgesetzt“, sagte er.

Es spielten Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer besonderen Begabung ins Netzwerk der YARO aufgenommen wurden. Die Akademie, die zur Hochschule für Musik und Theater in Rostock gehört, arbeitet seit einiger Zeit intensiver mit den Musikschulen im gesamten Land zusammen – und damit auch mit der Kreismusikschule Kon.centus. Die Nachwuchsmusiker können so speziell gefördert werden, mit Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock zum Beispiel. Sie alle streben aktuell ein Musikstudium an und sollen auf ihrem Weg dorthin optimal begleitet werden.

Unterstützt wird dieses Projekt von den Energieversorgern in Mecklenburg-Vorpommern – auch den Neubrandenburger Stadtwerken. Sie geben nicht allein Geld, sondern sorgen unter anderem für einzigartige Konzert-Orte. Zur Entwicklung der Musiktalente gehört es schließlich auch, Konzerterfahrung zu sammeln – zum Beispiel bei einem außergewöhnlichen Klassikabend in einer Industriehalle der Neubrandenburger Stadtwerke.

Hilfestellung in Sachen Fördermöglichkeiten für Kulturschaffende

In allen Landkreisen und kreisfreien Städten Mecklenburg-Vorpommerns werden im Spätsommer 2019 wieder kostenfreie Sprechtage angeboten, um über Fördermöglichkeiten im Kulturbereich zu informieren und Fragen zur Antragstellung und Zuwendungsverfahren zu beantworten.

Neben der konkreten Beratung zur Kulturförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, kann das Servicecenter Kultur auch bei der Suche nach Fördermöglichkeiten für Kulturprojekte behilflich sein. Der Sprechtag in Neubrandenburg finden am 02.09.2019 zwischen 10 und 14 Uhr im Brigitte-Reimann-Literaturhaus in der Gartenstraße 6 statt.

Im Anschluss an den Sprechtag findet zusätzlich eine Info-Veranstaltung des Bildungsministeriums M-V statt. Frau Dr. Karin Schmidt stellt Vereinfachungsmöglichkeiten bei Antragstellung vor und beantwortet dazu aufkommende Fragen. Die Infoveranstaltungen finden zwischen 14:30 und 16 Uhr statt.

Termine können mit vorheriger Anmeldung per E-Mail oder Telefon unter info@servicecenter-kultur.de sowie 0381 20 354 09 ab jeweils 10 Uhr stattfinden

Das DIALOGE-Festival sucht noch Bewerber aus ganz M-V für den Kulturpreis 2019

Das inklusive Landestheaterfestival DIALOGE wird auch dieses Jahr wieder und nunmehr bereits zum sechsten Mal Mecklenburg-Vorpommerns Kulturlandschaft bereichern und dabei auch das Thema Inklusion stärker als gewöhnlich in die Öffentlichkeit tragen. Vor allem aber bietet es eine hochwillkommene Möglichkeit, Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen künstlerisch miteinander tätig werden zu lassen.

Schon bevor das Festivals selbst im Oktober ein berühmtes inklusives Schweizer Theater nach Rostock holt und die Kinder und Jugendlichen eine Woche lang in sechs spannenden Workshops zusammenführt, lobt das Festivalteam – ebenfalls in guter Tradition – den DIALOGE Kulturpreis aus.

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Detect Classic Festival der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Musik auf der Rethra – das gibt es nicht oft. Am Sonnabend, den 27. Juli 2019, aber werden Fahrgäste das Linienschiff der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (NVB) gleich mehrmals als Konzertstätte erleben. Dann ist die Rethra im Einsatz für das neue DETECT CLASSIC FESTiVAL der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Bei dem insgesamt dreitägigen Event auf und am RWN-Gelände in Neubrandenburg treffen Musikwelten mit Klassik-, Techno- und elektronischen Klängen aufeinander.

Zwischen 12:00 und 18:00 Uhr legt die Rethra am Yachthafen jeweils mit neuen Musikern ab und schippert Festivalgäste über den Tollensesee. Stündlich geht es für etwa 45 Minuten aufs Wasser, so der Plan der Festspiele. Mitfahren darf jeder, der Eintritt für das Festival bezahlt hat und ein entsprechendes Bändchen am Arm trägt. Die beiden regulären Linienfahrten unseres Schiffes fallen an diesem Tag aus.

Eingebettet in das DETECT-Konzept sind auch zwei Konzerte in der Konzertkirche, mit der Jungen Norddeutschen Philharmonie und Percussion-Solist Alexej Gerassimez beziehungsweise mit dem STEGREIF.orchester. Dafür haben die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit Hilfe der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe einen Shuttleservice für Festivalgäste eingerichtet. NVB-Busse bringen die Besucher vom RWN-Gelände zur Konzertkirche und nach der Veranstaltung wieder zurück.

Die Neubrandenburger Stadtwerke unterstützen das DETECT CLASSIC FESTiVAL, das die Reihe kultureller Veranstaltungen in der Stadt bereichern wird, gern und sponsern deshalb unter anderem die Busfahrten und die Ausflüge mit dem Linienschiff Rethra.

https://detectclassicfestival.de/lineup/