Zwei Orchester feiern musikalisches Heldentum

Zwei Orchester und zwei Dirigenten feiern in der Reihe „Konzertkirche+“ musikalisches Heldentum in einem fulminanten Orchesterkonzert, in dem die NEUBRANDENBURGER PHILHARMONIE mit dem PHILHARMONISCHEN ORCHESTER VORPOMMERN kooperiert.

RICHARD STRAUSS wagte sich 1897/98 an eine Sinfonische Dichtung, die ursprünglich unter dem Titel „Held und Welt“ geplant war und sich letztlich als ein großes optimistisches, kraftstrotzendes Klangporträt des Komponisten selbst erweisen sollte. Seinem sogenannten „Heldenleben“ hat er mehrfach programmatische Erläuterungen beigefügt. Wie Strauss gegenüber Romain Rolland äußerte, reicht es aber am Ende aus zu wissen, dass das Werk „einen Helden im Kampf mit seinen Feinden beschreibt.“

Florian Csizmadia, der GMD vom Theater Vorpommern, wird zuvor ALEXANDER SKRJABINS Riesen-Orchester zum Credo ekstatischer Selbstbejahung führen. Skrjabin, der dem Symbolismus nahestand, hatte noch vor der Komposition seines „Poème de l’Extase“ ein Gedicht mit demselben Titel geschrieben, das – obwohl er es nicht der Partitur beifügte – für die Tondichtung aufschlussreich ist. Die Verse des Russen schildern Auseinandersetzungen des für Freiheit und Liebe eintretenden schöpferischen Geistes.

Die Helden aus FREDERICK DELIUS‘ Oper „Romeo und Julia auf dem Lande“ wählen indes den Freitod, da sie für sich keine andere Chance für ein gemeinsames Leben in Ehre und Anstand auf Erden fanden. „Der Weg zum Paradiesgarten“, das sanft-lyrische Intermezzo aus der Oper, eröffnet unter Csizmadias Leitung den vielversprechenden Konzertabend.

KONZERTPROGRAMM
Frederick Delius: „The Walk to the Paradise Garden“
Alexander Skrjabin: „Le Poème de l’Extase“ op. 54
Richard Strauss: „Ein Heldenleben“ op. 64

Neubrandenburger Philharmonisches / Orchester Vorpommern
DIRIGENTEN: GMD Sebastian Tewinkel, GMD Florian Csizmadia

TERMINE:
Konzertkirche Neubrandenburg: Sa. 25. Mai 2019, 17:00 Uhr
Dom St. Nikolai Greifswald: So., 26. Mai 2019, 19:30 Uhr

Im Theaterservice in der Pfaffenstraße 22 kann man nach Restkarten fragen oder unter 0395 569 98 32 oder www.theater-und-orchester.de.

Micha H. Echt liest aus seinem Kunst-Thriller „MI-SIX – Operation Bernsteinzimmer“

Können Sie sich noch an eine Lesung mit Micha H. Echt in der Buchhandlung Hugendubel erinnern? Vor ein paar Jahren stellte der Autor, der sich selbst abwechselnd „als Selbstständiger, Campingchef, Norddeutscher, Kaufmann oder Träumer … und natürlich als Autor und Leser“ bezeichnet, seinen Romanerstling „Der CaraWahn kommt selten allein“ vor.

Am Mittwoch, den 22. Mai 2019, um 19 Uhr liest Micha H. Echt aus seinem spannenden Kunst-Thriller „MI-SIX – Operation Bernsteinzimmer“. Der Roman ist im heimischen SPICA Verlag erschienen und spielt in den 1940er Jahren.

Eintrittskarten für die Abendveranstaltungen gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Hugendubel. Selbstverständlich auch mit telefonischer Reservierung.

Der Einfluss von Kunst, Kultur und Religion auf die Entwicklung der Menschheit

Der zweite Projekttag steht unter dem Motto: Projektgestaltung trifft Wandmalerei und wird sachkundig durch den bekannten Wandmaler Wilhelm Sehlke aus Neubrandenburg gestaltet. Ein interessanter Videobeitrag lässt die Geschichte der Wandmalerei und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Menschheit von Beginn an (vor ca. 40.000 Jahren) bis heute lebendig werden. Kunst, Religion, Kultur – wo und wie ist die Wandmalerei einzuordnen?

Wilhelm Sehlke beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit diesem Thema und gibt im Klönschnack bei „Süßem und Deftigem“, sowie in einer anschließenden Gesprächsrunde an der Feuerschale interessante Einblicke. Zusätzlich besteht in einem Mini-Workshop die Möglichkeit, selbst etwas Höhlenmalerei zu gestalten… Amri Habimana und Freunde unterstützen die Atmosphäre mit ihren Trommeln und freuen sich über aktive „Mittrommler“.

Der Thementag findet am Mittwoch, 22. Mai 2019, 17:00 Uhr im „HAUS BUCHHOF“ in 17039 Buchhof statt.

„Kooperation im Gemeinwesen, Partizipation sowie Stärkung von Mitbestimmung und Mitgestaltung von Bürger*innen aus der Gemeinde Trollenhagen und MSE“ – ein Projekt, bestehend aus sechs Veranstaltungen gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie“ im Landkreis MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0395 5708 1396 oder per E-Mail kunst-kultur-leben@gmx.de, weitere Infos unter www.kunst-kultur-leben.de

Auf ein Gespräch mit Künstlerin Gabriele Schulz

Am 9. Mai 2019 um 17 Uhr ist Gabriele Schulz zum Künstlergespräch zu Gast in der Kunstsammlung Neubrandenburg. Sie berichtet über ihre Arbeit, die aktuelle Ausstellung „Farbe bekennen“ und beantwortet Fragen des Publikums. Außerdem präsentiert sie ihren Katalog, der eine ausführliche Vita mit persönlichen Fotos enthält, und signiert diesen auf Wunsch.

Die umfassende Einzelausstellung der Kunstsammlung Neubrandenburg gewährt einen tiefgreifenden Einblick in das Schaffen der Künstlerin Gabriele Schulz, die 2019 ihren 70. Geburtstag feiert. 86 Exponate aus den Jahren 1969 bis 2018 zeigen die Vielfalt ihrer Motive vom Akt über das Porträt bis hin zur Landschaft und zum Katzenbild. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen dabei die Selbstporträts ein, die in einer wandfüllenden Hängung zu sehen sind. Die Ausstellung veranschaulicht, dass die Künstlerin vor allem Unikate auf Papier geschaffen hat.

Gabriele Schulz ist seit 1975 in Neubrandenburg und seit 1992 auch in Roga bei Friedland ansässig. Für das Studium der Malerei, Grafik, Wandmalerei und Glasgestaltung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden lebte sie viele Jahre in Sachsen. Nach dem Umzug nach Neubrandenburg war sie freischaffend tätig, übte aber immer wieder begleitende Tätigkeiten aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Zwei Orchester feiern musikalisches Heldentum

Zwei Orchester und zwei Dirigenten feiern in der Reihe „Konzertkirche+“ musikalisches Heldentum in einem fulminanten Orchesterkonzert, in dem die NEUBRANDENBURGER PHILHARMONIE mit dem PHILHARMONISCHEN ORCHESTER VORPOMMERN kooperiert.

RICHARD STRAUSS wagte sich 1897/98 an eine Sinfonische Dichtung, die ursprünglich unter dem Titel „Held und Welt“ geplant war und sich letztlich als ein großes optimistisches, kraftstrotzendes Klangporträt des Komponisten selbst erweisen sollte. Seinem sogenannten „Heldenleben“ hat er mehrfach programmatische Erläuterungen beigefügt. Wie Strauss gegenüber Romain Rolland äußerte, reicht es aber am Ende aus zu wissen, dass das Werk „einen Helden im Kampf mit seinen Feinden beschreibt.“

Florian Csizmadia, der GMD vom Theater Vorpommern, wird zuvor ALEXANDER SKRJABINS Riesen-Orchester zum Credo ekstatischer Selbstbejahung führen. Skrjabin, der dem Symbolismus nahestand, hatte noch vor der Komposition seines „Poème de l’Extase“ ein Gedicht mit demselben Titel geschrieben, das – obwohl er es nicht der Partitur beifügte – für die Tondichtung aufschlussreich ist. Die Verse des Russen schildern Auseinandersetzungen des für Freiheit und Liebe eintretenden schöpferischen Geistes.

Die Helden aus FREDERICK DELIUS‘ Oper „Romeo und Julia auf dem Lande“ wählen indes den Freitod, da sie für sich keine andere Chance für ein gemeinsames Leben in Ehre und Anstand auf Erden fanden. „Der Weg zum Paradiesgarten“, das sanft-lyrische Intermezzo aus der Oper, eröffnet unter Csizmadias Leitung den vielversprechenden Konzertabend.

KONZERTPROGRAMM
Frederick Delius: „The Walk to the Paradise Garden“
Alexander Skrjabin: „Le Poème de l’Extase“ op. 54
Richard Strauss: „Ein Heldenleben“ op. 64

Neubrandenburger Philharmonisches / Orchester Vorpommern
DIRIGENTEN: GMD Sebastian Tewinkel, GMD Florian Csizmadia

TERMINE:
Konzertkirche Neubrandenburg: Sa. 25. Mai 2019, 17:00 Uhr
Dom St. Nikolai Greifswald: So., 26. Mai 2019, 19:30 Uhr

Es gibt noch Karten. Im Theaterservice in der Pfaffenstraße 22, unter 0395 569 98 32 oder www.theater-und-orchester.de.

Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich

Saitenklang & Missetat
Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich
Freitag, 5. April 2019, 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz

Wilhelm Buch einmal anders: Ausgewählte, bekannte bis unbekannte Texte präsentiert von zwei Persönlichkeiten!

Foto: Frank Fröhlich www.frankfroehlich.de/gunter-schoss.html

Schauspieler Gunter Schoß ist auf vielen Bühnen zu Hause. 1964 feierte er seinen ersten großen Filmerfolg mit „Egon und das Achte Weltwunder“. Danach spielte er in mehr als 150 Filmen über 50 Haupt- und Titelrollen und ist nicht zuletzt als mdr-Moderator der Dokumentarreihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ und des Geschichtsmagazins „Barbarossa“ in „aller Ohr“. Der als Sprecher mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Berliner lieh seine markante, unverwechselbare Stimme bisher u.a. Donald Sutherland, Robert Forster, Steven Williams und führt als Erzähler durch den Film „The Big Lebowski“. Er versteht es, diese humorvollen und oft hintersinnigen Texte so vorzutragen, wie es Wilhelm Busch gebührt: leicht, charmant, klug, unverschämt vor allem aber: unverschämt gut!

1964 geboren wurde der Dresdner Gitarrist, Komponist und Hörbuchverleger Frank Fröhlich. Er spielte bereits auf vielen namhaften Festivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England. Er veröffentlichte 38 CD`s und erspielte sich mit seinen vielfältigen Projekten einen Namen als ideenreicher und inspirierender Musiker. So trat er mit Schauspielern wie Rolf Hoppe, Otto Mellies und Gunther Emmerlich auf, spielte mit Jazzmusikern wie Joe Sachse (Gitarre) und Volker Schlott (Saxophon), begleitete Schriftsteller wie Peter Härtling und Walter Kempowski bei ihren Lesungen, spielte mit afrikanischen und chilenischen Musikern, schuf maßgeschneiderte Filmmusik zu den Komödien Buster Keatons und hat mit seinen Konzerten für Kinder Publikum und Presse zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen!
Er spielt, immer feinfühlig abgestimmt auf Wilhelm Busch´s Texte, Musik von Bach bis Flamenco und Tango in der ihm eigenen Spielfreude und Virtuosität. Kaum zu glauben, dass da nur eine(r) Gitarre spielt!

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“
Wohl jeder kennt dieses Zitat und natürlich Wilhelm Buschs Verse, die uns mit ihrer unglaublichen Leichtigkeit und Beschwingtheit in ihren Bann ziehen, die ihren ganz eigenen Rhythmus haben, der wie das Ticken einer Uhr unaufhörlich weiter schlägt. Wir sind Busch gefolgt, weiter und weiter in sein Leben hinein, vom Bekannten zum Unbekannten, vom Humorigen zum Nachdenklichen, um schließlich auf Töne zu treffen, die sich zu Akkorden, zu Musik verbinden. Lassen Sie sich überraschen, von einem teils eher unbekannten Busch, der Klavier spielt, Konzerte besucht und über sein Leben reflektiert. So dass sich am Ende mancher verwundert die Augen reibt, „wenn’s anders kommt, als wie er denkt.“

TICKETS unter: 03981 20 64 00 oder www.theater-und-orchester.de
weitere Infos

Premiere: Das Herz eines Boxers

Zwei Außenseiter, zwei Generationen, eine verrückte Freundschaft. Jojo ist ein echt cooler Typ mit viel Pech: keine Lehrstelle, keine Freundin, keine Hoffnung. Und dann wurde Jojo auch noch zu Sozialstunden verdonnert, er soll im Seniorenheim das Zimmer des ehemaligen Profi-Boxers Leo neu streichen. Die Einsamkeit des kargen Zimmers erscheint zunächst als unüberwindbares Hindernis zwischen den beiden. Und anfänglich schweigt Leo beharrlich, wenn Jojo sich über die Alten aufregt, doch irgendwann öffnet sich jeder dem anderen.

Eine verrückte Freundschaft beginnt, die das Leben der beiden völlig verändert. Manchmal zeigt sich, dass Alt und Jung gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Liebe, Beruf, Träume, Hoffnungen – jeder hat sie, kennt und versteht sie, wenn man bereit ist, sich auf den anderen einzulassen. Das vielschichtige Zwei-Personen-Stück liefert das bewährte Ziemlich-Beste-Freunde-Schema: der Jüngere holt die Träume im Alten hervor, der Alte gibt dem Jungen von seinem Erfahrungsschatz – ein Stück über Fairness und Unfairness, Regeln und Regelbrüche, über äußere und innere Kämpfe. Lutz Hübner ist einer der erfolgreichsten deutschen Gegenwartsautoren. Für das Stück dieser rührenden Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft erhielt er 1998 den Deutschen Jugendtheaterpreis.

HERZ EINES BOXERS Stück von Lutz Hübner  
PREMIERE, Donnerstag, 04.04.2019, 10:00 Uhr, Schauspielhaus Neubrandenburg 
weitere Vorstellungen: 
Fr., 05.04., 10:00 Uhr und 19:30 Uhr, Schauspielhaus Neubrandenburg 
Di., 09.04., 11:00 Uhr, Landestheater Neustrelitz, anschließend Publikumsgespräch im Rangfoyer 
Mi., 10.04., 10:00 Uhr;  Sa., 13.04., 19:30 Uhr jeweils im Schauspielhaus Neubrandenburg 
So., 28.04., 16:00 Uhr, Landestheater Neustrelitz 

Tickets gibt es unter 03981 20 64 00, 0395 569 98 32 oder www.theater-und-orchester.de