"Schau-Tag" mit Collagen von Ursula Herold

„Schau-Tag“ mit Collagen von Ursula Herold
Am Sonntag, dem 14.10.2018, wird es wieder einen „Schau-Tag“ in der petite galerie beatrice, Rosenstraße 10 in Neubrandenburg geben. Ab 11.00 Uhr ist die aktuelle Ausstellung mit Collagen von Ursula Herold zu besichtigen. Dazu gibt es einen kleinen Herbstmarkt mit handgearbeitetem Schmuck und anderen kleinen Kostbarkeiten zur eigenen Freude oder als Geschenk für liebe Menschen im Hofgarten und im Obergeschoß der Galerie. Ab 15.00 Uhr gibt es hausgebackenen Kuchen und Kaffee beim gemeinsamen Klönschnack. Der Verein Kunst, Kultur und Leben e.V. freut sich auf interessierte Gäste.

Otto Bartning auf der Spur

Nach der Auftaktveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals laden die Projektpartner von „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ am 16. Oktober zu 18:30 Uhr in die Kirche St. Michael in der Straußstraße im Vogelviertel zur Veranstaltung „Otto Bartning auf der Spur“ ein.
Das 1951 geweihte Bauwerk entstand im Zuge des Notkirchenprogramms der Evangelischen Kirche in Deutschland und gehört zu einer Gruppe von nur 19 Diasporakapellen des Architekten Otto Bartning in Deutschland. Bartning prägte die Baukultur des 20. Jahrhunderts nachhaltig und wurde schon früh zum Protagonisten des modernen evangelischen Kirchenbaus.
Diese besonderen Akzente wurden bei der Kirchensanierung deutlich berücksichtigt sowie betont. Über die gelungene Sanierung wird die Architektin Marija Andersson berichten.

Landestheater und Schauspielhaus im Oktober

Oktober-Premieren
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Wiener Blut“ Komische Operette von Johann Strauß (Sohn)
Während beim Wiener Kongress die höchste Kunst der Diplomatie gefragt ist, ist sie nicht weniger gefragt bei Angelegenheiten der Liebe. Das muss auch Diplomat Graf Zedlau erkennen, der bei seinen amourösen Manövern gleich an drei verschiedenen Fronten sein Geschick unter Beweis stellen muss: bei seiner Frau, seiner Geliebten, der Tänzerin Franzi, und der Probiermamsell Pepi. Als Frau Gräfin ihren Besuch ankündigt, ist Zedlaus ganzes diplomatisches Geschick gefragt. Die große weltpolitische Diplomatie – der Wiener Kongress von 1815 – in den kleinen privaten Kreis gebracht, das ist Johann Strauߑ letzte Operette „Wiener Blut“. Wie hier so manch privates Techtelmechtel vor den großen Vorhang der internationalen Diplomatie platziert wird, ist nicht nur geistreich komisch, sondern auch äußerst lehrreich. Für sein Opus ultimo stellte Strauß eine Kompilation seiner großen Tanzmelodien zusammen, die das spritzige Libretto auf charmant-kongeniale Weise vorantreibt. Niemand sollte sich also wundern, dass ihm Walzerweisen wie die „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Wein, Weib und Gesang“, „Wiener Blut“ und „An der schönen blauen Donau“ begegnen werden.
Landestheater Neustrelitz: Sa. 6.10. / Fr. 19.10. Fr. 2.11., Sa. 22.12., jeweils 19:30 Uhr / So. 28.10., 16 Uhr
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Todesfalle“ Thriller von Ira Levin
Schon immer faszinieren uns Geschichten von Mord und Totschlag. Ist das perfekte Verbrechen möglich, diese Frage beschäftigt Krimifans, Autoren und Verbrecher seit jeher. Der ehemals erfolgreiche Krimi-Autor Sidney Bruhl hat seit Jahren kein gutes Theaterstück mehr geschrieben und bringt nur noch das Geld seiner Ehefrau Myra durch. Da taucht Nachwuchsautor Clifford mit einem überragenden Manuskript bei ihm auf… Ira Levin, bekannt vor allem als Autor von „Rosemaries Baby“, schuf mit Todesfalle ein überragendes Kriminalstück mit unverhofften Wendungen und viel Humor und einen der intelligentesten und spannendsten Thriller, die jemals für die Bühne geschrieben wurde. Landestheater Neustrelitz:
MATINEE am So. 14.10., 11 Uhr / PREMIERE: Sa. 20.10., 19:30 Sa. 27.10., Fr. 9.11., Sa. 15.12. jeweils 19:30 Uhr / So. 18.11. + 31.12., um 16 Uhr

„Woll‘n Sie meiner Frau nicht die Uhr aufzieh‘n?“ Ein ungezügelter LIEDERABEND
Der Zauber der Zwanzigerjahre ist ungebrochen. Keine Zeit brachte so viel Glamour, Stil und Avantgarde hervor, und eine nie gekannte Experimentierlust eroberte Kunst und Bühne. Der Zuschauer wird in die Bar-Atmosphäre der Goldenen Zwanziger zurückgeholt. Einen frivolen Unterhaltungswert garantiert auch die Livemusik. Und an ausgewählten Terminen können Sie im Anschluss an den Liederabend unter fachkundiger Anleitung eines Tanzlehrers im Sound der 20er schwofen.
Landestheater Neustrelitz: So. 21.10., Do. 25.10., jeweils 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg: So. 28.10., Sa. 3.11., Fr. 30.11., jeweils 19:30 Uhr

2. Philharmonischen Konzert: GRIEG
Edvard Grieg: „Im Herbst“ Konzert-Ouvertüre und Klavierkonzert a-Moll op. 16 Auszüge aus der Schauspielmusik zu Henrik Ibsens dramatischem Gedicht „Peer Gynt“ Neubrandenburger Philharmonie / Leitung: GMD Sebastian Tewinkel Solisten: Bernd Glemser, Klavier (artist in residence) / Katharina Ajyba, Sopran
Konzertkirche Neubrandenburg: Do. 11.10., 19:30 Uhr (10 Uhr Öffentliche Generalprobe / 18:45 Konzerteinführung im Turmzimmer der Konzertkirche)

Tanzperformance: „The Corona Effect“
Ein besonderes Tanzerlebnis über die Beziehungen von Körper und Licht! Jeder sich bewegende Körper ist von einer Energiehülle umgeben. Die neueste Technik ermöglicht es, diese Hülle sichtbar zu machen! Wenn diese Energie als Licht zum interaktiven Tanzpartner wird – dann erleben Sie den Corona-Effect. Erleben Sie eine faszinierende Begegnung von Spitzentechnologie und Bewegungskunst des Ensembles der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz!
Schauspielhaus Neubrandenburg: Fr. 12.10., 20.10., jeweils 19:30 Uhr

Verwechslungskomödie „Charleys Tante“
Die beiden Studenten Jack und Charley sind jung, unsterblich verliebt und chronisch pleite. Da spielt ihnen der Zufall in die Hände: Charleys Tante, die er noch nie gesehen hat, kündigt ihren Besuch an. Die Tante lebt in Brasilien und ist als reiche Witwe auf der Suche nach einem Erben. So willigen die Angebeteten der Beiden ein, zum Essen zu kommen. Die Ankunft der Tante verzögert sich, so dass ein Freund dazu überredet wird, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. – Der Schwank von Brandon Thomas ist inzwischen zu einem Klassiker avanciert und auch die Zuschauer in Neubrandenburg/Neustrelitz erleben eine rasante Verwechslungskomödie mit viel Slapstick.
Landestheater Neustrelitz: Fr. 12.10., Sa. 17.11.; jeweils 19:30 Uhr
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Falladas Traum“ – Eine Großstadtrevue nach Hans Fallada
Berlin, 1923: Während ein Militärputsch vorbereitet wird, amüsieren sich die Gäste im Varieté am Wittenbergplatz als gäbe es kein Morgen. Unter ihnen der Autor Hans und sein Alter Ego, der selbstvergessene Spieler Wolfgang Pagel, der versucht, im Spielcasino das Geld für sich und seine Freundin Petra zu verdienen. Hans Falladas Epochenroman „Wolf unter Wölfen“ ist im Kern eine Liebesgeschichte, melancholisch und ergreifend. Die Inszenierung vereint die Hauptfiguren des Romans mit der Biographie Falladas und Videobildern der Großstadt zu einer Revue der 1920er Jahre – eine Uraufführung in der Inszenierung der neuen Schauspieldirektorin Tatjana Rese.
Landestheater Neustrelitz: Sa. 13.10., Sa. 10.11., Sa. 8.12., jeweils 19:30 Uhr / Di. 23.10., 10 Uhr

UND: Fallada-Lesung
Der Fallada-Sohn Achim Ditzen liest am So., 14.10., um 16 Uhr im Rangfoyer des Landestheaters aus „Ohne Euch wäre ich aufgesessen: Geschwisterbriefe“. In den Briefen spiegelt sich das wechselvolle Leben des großen Schriftstellers und zugleich 20 Jahre bewegter deutscher Geschichte wieder. Eine eindrückliche und spannende Lektüre, zusammengestellt von seinem Sohn, kürzlich im Aufbau-Verlag erschienen. Im zweiten Teil liest Michael Goralczyk aus Falladas „Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein“.

Musik zur Kaffeezeit: „Die Harfe von anderer SAITE“
In der Reihe „Musik zur Kaffeezeit“ stellt die Soloharfenistin der Philharmonie, Rosa Cotán Díaz, die ungeheuer vielseitigen Klangmöglichkeiten ihres Instruments vor: Durch neue Kompositions- und Spieltechniken wurde die Harfe in den vergangenen 100 Jahren noch einmal neu „erfunden“, könnte man meinen! Freuen Sie sich auf spannende Hörerlebnisse! Das Programm zeichnet sich durch eine beeindruckende stilistische Vielfalt aus, die vom Impressionismus über Minimal Music bis hin zu lateinamerikanischer Musik und Jazz reicht.
Schauspielhaus Neubrandenburg: So. 21.10., 16 Uhr

Theater für Kinder – mobil:

Johnny Hübner greift ein _ Theaterabenteuer von Hartmut El Kurdi
Theaterspielen ist Leidenschaft und Theater kann viel Spaß machen. Ein Schauspieler, ein paar Requisiten und viel Phantasie – mehr braucht es nicht, um euch in dieses Abenteuer mit hineinzuziehen. Begleitet Johnny Hübner vom mobilen Geschichten-Rettungskommando in eine Fantasiereise über den Zauber der Vorstellungskraft. Hartmut El Kurdis rasantes Stück ist ein wildes Piratenabenteuer – ein Stück, das Lust auf Geschichten und Lesen macht. am 16. Oktober im Landestheater Neustrelitz, Probenhaus und in den Schulen der Region

Die Duftsammlerin _ Kinderstück von Sabine Zieser
Gerüche sind allgegenwärtig in der Welt. Man kann Angstschweiß riechen oder jemand sagen, dass er duftet. Lecker riechendes Essen lässt uns das Wasser im Mund zusammen laufen und wenn man jemand nicht mag, kann man ihn sprichwörtlich nicht riechen. Doch unsere Nase kann viel mehr. Das Mädchen Tishina erfährt von ihrer Großmutter wie Atem und Duft in die Welt kamen und wie man mit Düften zu den Sternen reisen kann. Das poetische Märchen über die Kraft des Riechens, voller Phantasie und Magie erzählt gleichzeitig von der innigen Beziehung einer Enkelin zu ihrer Großmutter. Ein Stück zum Riechen, Hören und Erleben, das auch mobil in den Schulen gespielt wird. am 18. Oktober im Schauspielhaus Neubrandenburg, Probebühne und in den Schulen der Region

Nipplejesus _ KOMÖDIE von Nick Hornby _
Der ehemalige Türsteher Dave nimmt einen Job als Wachmann in einem angesehenen Museum an. Sein Posten ist ein abgetrennter Raum, mit einer Warnung davor. Darin soll er ein Kunstwerk bewachen – den Nipplejesus. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Bild als Mosaik aus kleinen Bildchen, mühsam ausgeschnitten und aufgeklebt. Und auf jedem Bild ist eine weibliche Brustwarze. Ein Jesus aus Nippeln aus Pornoheften. Zunächst hasst Dave das Bild, aber dann beginnt er sich mit „seinem“ Kunstwerk zu identifizieren – er ist stolz auf den Medienrummel und bewacht gewissenhaft das Bild gegen religiöse Fanatiker, die es zerstören wollen. Eine vielschichtige Komödie, über jemand, der keine Ahnung von Kunst hat, aber mehr davon versteht als diejenigen, die sich damit beschäftigen.
KOOPERATION mit KUNSTSAMMLUNG Neubrandenburg: Fr. 19.10. Sa. 27.10., Fr. 2., 9.11., jeweils 19:30 Uhr

Theater-Comedy „Caveman“
Die Theater-Comedy „Caveman“ wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Tom (Raúl Gonzalez), der sympathische Held im Beziehungsdickicht, trifft seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sich Sammlerinnen. Das erfolgreiche Solo-Stück von Rob Becker startete in Deutschland in der Regie von Esther Esther Schweins und ist Vergnügen pur.
Landestheater Neustrelitz.: Fr. 26.10., 19:30 Uhr

Zauberhaftes Puppenspiel zur MärchenStunde
Wieder als Gastspiele auf unseren Probebühnen: „Fischer und seine Frau“ vom Theater Maskotte am 9.10. im Schauspielhaus und am 10.10. im Landestheater. „Der Froschkönig“ vom Dorftheater Siemitz ist am 13.10. und Puppentheater Gospodarek mit den „Zeitdieben“ am 20.10. zu Gast in Neubrandenburg. In den Herbstferien kommt das „Entchen“ vom Puppentheater Parthier am 27.10. ins Schauspielhaus und am 28.10. ins Landestheater. Beginn immer um 15 Uhr auf den Probebühnen.

OPERNKLANG: Eine Stunde mit Musik
Mit diesem Nachmittag möchten wir besonders Kinder und ihre Familien für die Welt der Oper aufschließen und begeistern. So wird nun auch die Inszenierung „Die Welt auf dem Monde“ im nächsten OPERNKLANG kindgerecht aufgearbeitet und am So. 27.10., im Rangfoyer des Landestheaters präsentiert, Beginn 15 Uhr.

KONZERTKIRCHE + VON LIEBE, LEIDENSCHAFT UND GOTTVERTRAUEN
Rodion Schtschedrin: Carmen-Suite / Torsten Harder: Sinfonie (URAUFFÜHRUNG) Konzertkirche Neubrandenburg: Sa. 27.10., 17 Uhr Mitwirkende: Neubrandenburger Philharmonie + Mitglieder der jungen norddeutschen philharmonie (jnp) / Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz (Choreographie: Lars Scheibner) / Dirigent: GMD S. Tewinkel Die Uraufführung wird ermöglicht durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz

"JAZZZEIT" NO.4

Alle Freunde der Jazzmusik sind am Sonnabend, den 29.September 2018 um 16:00 Uhr recht herzlich zur „JAZZZEIT“ NO.4 in das Theaterlabor der Hochschule Neubrandenburg (Brodaer Straße 2, 17033 Neubrandenburg) eingeladen. Der Eintritt ist frei!
Es spielt Rolf von Nordenskjöld (Saxophone) und das Saxophonquartett „SAXVIER“. Sie bieten ein unterhaltsames Programm mit Eigenkompositionen des Berliner Saxophonisten, Komponisten & Arrangeurs Rolf von Nordenskjöld im Rahmen der Konzertreihe „MUSIKZEIT“

Auf ein Gespräch mit Hans-Christian Schink

Im Gewölbesaal der Neubrandenburger Kunstsammlung wird am Donnerstag, 4. Oktober, Hans-Christian Schink erwartet. Er stellt unter dem Motto UNTERWEGS NACH MECKLENBURG – FOTOGRAFIE seine Aufnahmen zu Motiven in aller Welt und sein Ankommen in Mecklenburg-Vorpommern vor.
Das Künstlergespräch beginnt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst heute“ um 17 Uhr.
Nach dem Vortrag hat das Publikum die Möglichkeit, dem 1961 in Erfurt geborenen und in Leipzig ausgebildeten Fotografen, Fragen zu stellen.

Die Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten – Kammermusikalische Dichtung für drei Posaunen und Schlagzeug Familien-Veranstaltung mit percussion posaune leipzig am 16. Dezember 2018 um 11 Uhr in der Konzertkirche Neubrandenburg
Das Schicksal und die Musik führen sie zusammen – die Bremer Stadtmusikanten. Da begegnen sich vier tierische Kumpel, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ein erschöpfter Esel, ein imposanter Hahn, ein unterwürfiger Hund und eine verwöhnte Katze. Eine Combo auf dem Weg zum Erfolg – der Verlauf ist bekannt. Das Ensemble percussion posaune leipzig interpretiert die Geschichte der vier tierischen Gesellen auf eine neue und amüsante Art. Der Berliner Komponist Frank Schwemmer hat das Werk 2012 eigens für das Leipziger Ensemble als kammermusikalische Dichtung für drei Posaunen und Schlagzeug geschrieben. Schon allein dies weckt Neugier. „So haben Sie die Geschichte sicher noch nicht gehört und gesehen“, sagt Ensembleleiter und Bassposaunist Joachim Gelsdorf. In zehn rein musikalischen Episoden werden Elemente der Geschichte und die Charakteristik der Protagonisten nachgezeichnet. Mit stark theatralischen Momenten präsentieren die Musiker eine ungewöhnliche Interpretation eines alten Klassikers der Gebrüder Grimm. Visuell ergänzt das Riesenbuch mit Illustrationen des Leipzigers Ulrich Hoepfner die zehn Bilder der kammermusikalischen Dichtung.
Die temporeich entwickelte Aufführung mit einer Fülle von szenischen Ideen ist famos realisiert. Spielerisch leicht wirkt die Balance zwischen Mensch und Tier und die Überlebenskunst der Abgehalfterten. Die Moderation ist Kind gerecht und unterhaltsam. Lebendige Mimik und Gestik der Musiker verstärken die Wirkung der Szene. Musikalisch qualitätsvoll und vielgestaltig, instrumental vorzüglich: von klassischen Jagdmotiven bis zu einer eindrucksvollen Vielfalt an Klanginstrumenten von Percussionist Wolfram Dix. Die Vertonung des Grimmschen Märchens ist ein Exempel an Originalität und einer Fülle an Kuriosa. Fazit: Eine vorzüglich realisierte Geschichte. Das Konzert verspricht garantiert ein tierisches Vergnügen für Fünfjährige und Erwachsene.
percussion posaune leipzig – dahinter verbirgt sich ein Ensemble mit drei Posaunisten und einem Schlagzeugzeuger. Die instrumentale Zusammensetzung ist an sich schon ein Erlebnis. Das Ensemble wurde 1992 gegründet. Die vier Profi-Musiker sind seitdem mit verschiedenen Programmen europaweit unterwegs. Sei es nun alte Musik – im eher klassischen Gewand oder neu arrangiert und frisch präsentiert – oder neuere Kompositionen, beschwingte Klassiker oder unterhaltsame Kinderprogramme: percussion posaune leipzig bieten von Klassik bis Jazz Musikgenuss auf höchstem Niveau. Manchmal holen sie sich Verstärkung in Form von tanzenden Sängerinnen oder einer Orgel.
Die Verbindung von Altem und Neuem ist seit den Gründungstagen ein Grundanliegen. In jedem Fall ist ihre Musik entstaubt, aufgeschüttelt sowie frisch und unterhaltsam serviert. Gastauftritte führten die Musiker ebenso als Solisten durch Asien, Nord- und Südamerika sowie Afrika. Schlagzeuger Wolfram Dix arbeitete bereits mit namhaften Künstlern wie Herb Geller, Nina Hagen, Jiggs Whigham, Nigel Kennedy u.a. zusammen.
www.percussion-posaune.de Vorverkaufsstellen: Ticket-Service Neubrandenburg (Marktplatz 1, 0395-5595127) Nordkurier-Servicepunkt (Medienhaus, Friedrich-Engels-Ring 29) Nordkurier-Ticketservice unter 08004575 033 (Anruf kostenfrei). Tickets online bestellen unter www.eventim.de

Falladas Traum – Eine Großstadtrevue nach Hans Fallada

Hans Falladas Epochenroman „Wolf unter Wölfen“ ist im Kern eine Liebesgeschichte, melancholisch und ergreifend. Die Inszenierung vereint die Hauptfiguren des Romans mit der Biographie Falladas und Videobildern der Großstadt zu einer Revue der 1920er Jahre – eine Uraufführung in der Inszenierung der neuen Schauspieldirektorin Tatjana Rese.
Berlin, 1923: Während ein Militärputsch vorbereitet wird, amüsieren sich die Gäste im Varieté am Wittenbergplatz als gäbe es kein Morgen. Unter ihnen der Autor Hans und sein Alter Ego, der selbstvergessene Spieler Wolfgang Pagel, der versucht, im Spielcasino das Geld für sich und seine Freundin Petra, genannt Peter, zu verdienen.
Landestheater Neustrelitz: Sa. 29.9., 19:30 Uhr

Tanzperformance: "The Corona Effect"

Ein besonderes Tanzerlebnis über die Beziehungen von Körper und Licht! Jeder sich bewegende Körper ist von einer Energiehülle umgeben. Die neueste Technik ermöglicht es, diese Hülle sichtbar zu machen! Wenn diese Energie als Licht zum interaktiven Tanzpartner wird – dann erleben Sie den Corona-Effect. Erleben Sie eine faszinierende Begegnung von Spitzentechnologie und Bewegungskunst des Ensembles der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz! Landestheater Neustrelitz: Fr. 28.9., 19:30 Uhr

Ein Sommernachtstraum

Komödie von William Shakespeare, dargeboten von den (k)ammerteure e.V. Neubrandenburg Der Shakespeare Klassiker, sprachlich sehr modern, lädt ein, dem ewigen Ringen um Liebe nach zu träumen. Gefühle außer Rand und Band. Grenzenlose Verwirrung und doch die Zauberkraft der Komödie mit Happy End. Schauspielhaus Neubrandenburg, Probebühne: Di. 25.9., 18 Uhr

Wiener Blut – Komische Operette von Johann Strauß (Sohn)

Während beim Wiener Kongress von 1815 die höchste Kunst der Diplomatie gefragt ist, ist sie nicht weniger gefragt bei Angelegenheiten der Liebe. Das muss auch Diplomat Graf Zedlau erkennen, der bei seinen amourösen Manövern gleich an drei verschiedenen Fronten sein Geschick unter Beweis stellen muss: bei seiner Frau, seiner Geliebten, der Tänzerin Franzi, und der Probiermamsell Pepi. Als Frau Gräfin ihren Besuch ankündigt, ist Zedlaus ganzes diplomatisches Geschick gefragt.
Musikalisch begeistern die Walzerweisen von Johann Strauß wie die „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Wein, Weib und Gesang“, „Wiener Blut“ oder „An der schönen blauen Donau“ …
Matinee am So. 23.9., 11 Uhr
Premiere Sa. 6.10. 19:30 Uhr
weitere Aufführungen Fr. 19.10., Fr. 2.11.; jeweils 19:30 Uhr / So. 28.10., 16 Uhr alles am Landestheater Neustrelitz