Literarischer Kaffeeklatsch

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Dr. Eva Runge aus Radebeul findet am Sonntag, dem 24.02.2019 ab 15:00 Uhr in der petite galerie beatrice, Rosenstraße 10 in Neubrandenburg ein Nachmittag der besonderen Art statt.

Gestaltet wird die Veranstaltung von Autor und Multitalent Bernd Krause aus Waren und der Organistin Carmen Hein aus Neubrandenburg. Beide sind Mitglieder des Vereins Kunst, Kultur und Leben e.V. und bieten bei Kaffee und Kuchen mit einem
Augenzwinkern Unterhaltsames und Besinnliches zum Thema „Engel – zauberhafte Wesen“. Eine fachkundige Führung durch die Fotoausstellung „Taufengel in den Dorfkirchen Deutschlands“ ist natürlich auch geplant.

Fragen, vor allem auch zum historischen Hintergrund der zahlreichen und so unterschiedlichen Engelsfiguren in Kirchen Deutschlands sind ausdrücklich erwünscht. Alle, die sich gern in der entspannten Atmosphäre der kleinen Galerie verzaubern lassen wollen, sind herzlich willkommen. Anfragen und Voranmeldungen bitte unter 0395 57081396 oder per E-Mail an petite.galerie.beatrice@gmx.de

Best of Poetry Slam: "Kampf der Künste"

Slam, das ist das wohl interessanteste Kulturformat der Jetzt-Zeit, für Newcomer und alte Hasen – ein Mikrofon, ein Text, Applaus.

Der Poetry Slam ist aus der Hamburger Literatur- und Kulturszene nicht wegzudenken. Im „Kampf der Künste“ wird jeden Sommer der „Hamburger-Poetry-Stadtmeister“ bestimmt. Große Häuser wie das Thalia Theater, das Ernst Deutsch Theater und das DeutscheSchauSpielHaus geben dem Dichterwettstreit eine prominente Bühne. Kampf der Künste – das ist Liebe für die Bühne, die Literatur, die Poesie – nun auch in Neubrandenburg.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Sa. 23.2., 19:30 Uhr

6. Philharmonischen Konzert: TSCHAIKOWSKI

Ihr 6. Anrechtskonzert hat die Neubrandenburger Philharmonie Peter Tschaikowski gewidmet.

Unter Leitung von Gastdirigent Ruben Gazarian, seines Zeichens Chefdirigent des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt, gelangt neben der Vierten Sinfonie des Russen auch dessen berühmt-berüchtigtes b-Moll-Klavierkonzert zur Aufführung.

Solist ist Bernd Glemser, Klavier (artist in residence)

Konzertkirche Neubrandenburg: Do. 7.2., 10 Uhr und 19:30 Uhr

Endspurt für Hobbyfotografen

Der 6. Fotowettbewerb für Senioren 2018/19 hat alle Hobbyfotografen von 60 Jahren und älter, die in Neustrelitz und in näherer Umgebung der Residenzstadt wohnen, dazu aufgerufen, Zeugnisse Buttelschen Schaffens im Foto festzuhalten. Im November 2019 jährt sich der 150. Todestag des Neustrelitzer Landesbaumeisters Friedrich Wilhelm Buttel, dessen Bauwerke man nicht nur in Neustrelitz, sondern auch im Landkreis Mecklenburg-Strelitz und in Neubrandenburg schätzt.

Eingereicht werden sollen Bilder, die von 2017 bis 2019 aufgenommen wurden. Abgabeschluss von maximal 3 Papierbildern im Format DIN A4 (oder 20 x30 cm) und der dazugehörenden Foto-CD je Teilnehmer ist der 15.02.2019 im Amt für Bildung und Soziales, Markt1, 17235 Neustrelitz (auch Postsendung möglich). Die ausgewählten Fotos werden im Mai im Rathaus der Stadt Neustrelitz ausgestellt.

Der komplette Ausschreibungstext erschien im Amtlichen Bekanntmachungsblatt Strelitzer Echo 09/2018 vom 12.05.2018. Er ist unter www.neustrelitz.de/leben/strelitzer_echo nachzulesen.

Und der Haifisch, der hat Zähne… in der "Dreigroschenoper"

Der großer Rivale des „Bettlerkönigs“ Jonathan Peachum ist Macheath. Als seine Tochter Polly ausgerechnet Macheath heiratet, schwört Peachum Rache. Als Macheath auch in den Flitterwochen die Londoner Huren aufsucht, wird er verhaftet. Sein alter Freund und Polizeichef Tiger Brown kann ihm auch nicht mehr helfen, Macheath soll hingerichtet werden…

Zum bis heute andauernden großen Erfolg des Brecht-Stücks trugen die unvergessenen Songs des Komponisten Kurt Weill bei, die auch außerhalb des Stückkontexts zu Hits wurden.

Nochmals im Schauspielhaus Neubrandenburg: Fr. 1.2., 19:30 Uhr

„Falladas Traum“ – Eine Großstadtrevue nach Hans Fallada

Berlin, 1923: Während ein Militärputsch vorbereitet wird, amüsieren sich die Gäste im Varieté am Wittenbergplatz als gäbe es kein Morgen. Unter ihnen der Autor Hans und sein Alter Ego, der selbstvergessene Spieler Wolfgang Pagel, der versucht, im Spielcasino das Geld für sich und seine Freundin Petra zu verdienen.

Hans Falladas Epochenroman „Wolf unter Wölfen“ ist im Kern eine Liebesgeschichte, melancholisch und ergreifend. Die Inszenierung vereint die Hauptfiguren des Romans mit der Biographie Falladas und Videobildern der Großstadt zu einer Revue der 1920er Jahre – eine Uraufführung in der Inszenierung der neuen Schauspieldirektorin Tatjana Rese – nochmals im Landestheater, bevor die Revue im Januar nach Neubrandenburg umgesetzt wird.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Fr. 11.1. 2019; 19:30 Uhr

Zum letzten Mal: Verwechslungskomödie „Charleys Tante“

Die beiden Studenten Jack und Charley sind jung, unsterblich verliebt und chronisch pleite. Da spielt ihnen der Zufall in die Hände: Charleys Tante, die er noch nie gesehen hat, kündigt ihren Besuch an. Die Tante lebt in Brasilien und ist als reiche Witwe auf der Suche nach einem Erben. So willigen die Angebeteten der Beiden ein, zum Essen zu kommen. Die Ankunft der Tante verzögert sich, so dass ein Freund dazu überredet wird, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. – Der Schwank von Brandon Thomas ist inzwischen zu einem Klassiker avanciert und auch die Zuschauer in Neubrandenburg/Neustrelitz erleben eine rasante Verwechslungskomödie mit viel Slapstick.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Sa. 22.12., 19:30 Uhr

Karten: ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse
Vorverkauf: Service Neubrandenburg im Schauspielhaus, Pfaffenstraße 22, Telefon: 0395 – 569 98 32

Eine Art Licht

Sven Ochsenreither, 1973 in Landau geboren, kam 1994 zum Studium nach Greifswald und ist in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Der Vollblutmaler lebt jetzt in Zölkow und zeigt in der Kunstsammlung Neubrandenburg vom 13.12.2018 bis zum 03.03.2019 seine erste museale Einzelausstellung.

Der Schwerpunkt liegt auf den Bildern der letzten fünf Jahre, in denen Kinder in vielen Situationen erscheinen: neugierig, spielend, verträumt, mit Masken, im Zwiegespräch mit Tieren, in surreale Gebilde gekleidet. Die Gesichter der Kinder wie auch die besonders beleuchteten Hintergründe variieren in Farben und delikaten Farbklängen.

Eröffnung am 12. Dezember 2018 um 18 Uhr.
Künstlergespräch am 13. Dezember 2018 um 17 Uhr.

Übrigens: Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26.12.2018) hat die Kunstsammlung wie immer an jedem Mittwoch von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Einladung

„Weihnachtlicher Hofzauber“ in der Neustrelitzer Innenstadt

Der „Weihnachtliche Hofzauber“ ist in Neustrelitz der traditionelle Auftakt in die Adventszeit. In acht Höfen der Innenstadt wird dort am Freitag, dem 30. November von 17 bis 21 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Dezember, von 14 bis 21 Uhr „Zauberhaftes“ präsentiert.

Den offiziellen Startschuss zum „Hofzauber“ gibt wie immer der Neustrelitzer Weihnachtsmann. Er lädt alle Kinder am 30. November um 17 Uhr auf den Marktplatz ein. Dort wird er die vielen hundert Lichter an der Weihnachtskrone und am Weihnachtsbaum vor dem Rathaus anzünden. Dabei helfen ihm die Schneekönigin und die Kinder Kay und Gerda aus dem Märchen von Hans Christian Andersen, die von Tänzerinnen und Tänzern der Deutschen Tanzkompanie dargestellt werden. Der „Strelitzer Posaunenchor“ wird alle Besucher mit Musik vom Rathausbalkon erfreuen.

Anschließend erwarten die „Hofzauberer“ ihre kleinen und großen Gäste. Hier einige Höhepunkte aus dem umfangreichen Programm:

Stadtvertreter organisieren auf dem Rathaushof wieder einen Flohmarkt, bringen selbst gebackene Plätzen mit und lesen Kindern Märchen vor.
Hinter dem Fürstenhof singen am Freitag um 17 Uhr die Kinder aus der Kita Abenteuerland und am Sonnabend um 19 Uhr gibt es dort Live-Musik mit Isabella Wichmann und Christian Friedrich, die schöne Weihnachtssongs in moderner Version darbieten.
Im Borwinheim erwartet die Besucher am Sonnabend ein Kunsthandwerkermarkt.
In der Hofpassage Venusberg 15 öffnet der Schauspieler Klaus Herre einen Märchenladen, Kunsthandwerker kommen und es gibt einen Schminkstand mit Detlef Kersten.
Im Kulturquartier wird am Sonnabend um 14 Uhr die Sonderausstellung „Leihgaben und Schenkungen“ eröffnet, um 15 Uhr spielt dort das Duo „Collec Tiv“.
Das Kunsthaus zaubert am Sonnabend eine „Interkulturelle Weihnachtswerkstatt“ herbei.
In der Mecklenburger Antikdiele kann man selben Tag um 17 Uhr Antiquitäten schätzen lassen.
Das Mehrgenerationenhaus spricht beim Hofzauber für Sonnabend um 14 Uhr eine Einladung zum Märchenerzählen aus.

Drumherum können die Besucher allerlei basteln, naschen, schlemmen, Stockbrot backen und bei Glühwein und regionalen Produkten die vorweihnachtliche Atmosphäre genießen. Wer in Büchern stöbern möchte, darf das an beiden Tagen bis 21 Uhr nach Herzenslust in der Buchhandlung Wilke tun.

Flyer mit dem kompletten Hofzauber-Programm liegen überall im Neustrelitzer Stadtzentrum aus.

Künstlerstipendien 2019: Kunst braucht Freiräume, damit sie sich entfalten kann

Das Land vergibt im kommenden Jahr wieder Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien in den Bereichen Bildende Kunst/Fotografie, Darstellende Kunst/Tanzperformance, Musik/Komposition, Literatur und spartenübergreifende Vorhaben. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2019 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen. Im kommenden Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro für die Künstlerstipendien bereit.

„Kunst braucht Freiräume, damit sie sich entfalten kann. Mit den Stipendien ermöglichen wir den Künstlerinnen und Künstlern genau das“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Während der Aufenthalte in den Ateliers können sie sich voll und ganz ihren Werken widmen und ihre kreative Energie ausleben. In dieser Zeit werden sie durch das Land finanziell unterstützt, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Gerade für freischaffende Künstlerinnen und Künstler ist das besonders wichtig, weil sie von ihrer Kunst leben. Deswegen sind die Landesstipendien auch für sie gedacht“, sagte Hesse.

Die Stipendien werden in einem geregelten Bewerbungsverfahren vergeben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Künstlerinnen und Künstler ihren Sitz und Wirkungskreis in Mecklenburg-Vorpommern haben. Bei einem Aufenthaltsstipendium können sie eine monatliche Unterstützung von 1.000 Euro erhalten, bei einem Arbeitsstipendium sind es max. 5.000 Euro. Bei einem Reisestipendium handelt es sich um Zuschüsse in Höhe von max. 3.000 Euro je Projekt.

Die aktuelle Ausschreibung für die Stipendien ist auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlicht.