6 Mio. Euro zusätzlich für die medizinische Versorgung auf dem Land

Die 14 LEADER-Aktionsgruppen Mecklenburg-Vor­pommerns (LAG) loben gemeinsam einen landesweiten Wettbewerb um bestmögliche Lösungen für einen Ausbau der ambulanten haus- und kinderärztlichen Versorgung im ländlichen Raum aus. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt unterstützen den Wettbewerb, indem sie sechs Millionen Euro für die Förderung der Siegervorhaben zusätzlich zu den Budgets der LAG bereitstellen.

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Jetzt anmelden: Jugend im Landtag MV (#jil18)

Vom 25. bis 28. September 2018 treffen sich etwa 80 junge Leute aus ganz Mecklenburg-Vorpommern im Landtag, um die Abgeordneten für junge Politik und Ideen zu gewinnen. Die Teilnehmenden bringen ihre Themen mit, entwickeln zusammen Vorschläge für ein jugendgerechteres MV und diskutieren ihre Ideen und Forderungen mit Abgeordneten des Landtages.

In diesem Jahr wird das landesweite Kooperationsprojekt der Jugendbeteiligung und politischen Bildung in Kooperation von Landesjugendring und Landtag Mecklenburg-Vorpommern 18 Jahre alt! Anlass genug, zurückzuschauen und nach vorne zu blicken; allerdings auch Anlass genug, mit jugendlicher Frische Grenzen auszuloten und unerwartete Forderungen zu stellen. So heißt der Titel des Formats „Jugend im Landtag MV“ dann auch in diesem Jahr: Wind of Change – Wir bringen Chaos in die Ordnung!

Achtzehn Jahre lang gelingt es Jugendlichen und Abgeordneten zunehmend, eine Woche lang in diesem Beteiligungsprojekt aufeinander zuzugehen, die Position und den Blickwinkel des anderen, aber auch die Zwänge und Abläufe, in denen sie sich bewegen, besser zu verstehen. An so manchen Themen sind die Jugendlichen und die Abgeordneten noch eine Weile drangeblieben (Wählen mit 16), abgesehen von den Dauerbrennern wie Mobilität, Schule, Ausbildung und Gehen oder Bleiben.

Oft ist das erhoffte Ergebnis nicht schnell zu erzielen oder nur in abgewandelter Form. Das beste Beispiel dazu ist die bei Jugend im Landtag 2016 in einem Jugendregierungsprogramm geforderte Enquete-Kommission „Jung sein in MV“, die nun allerdings als Anhörungsreihe im Sozialausschuss jugendliche Meinungen und Erfahrungen von Jugendpolitik stärker in den Fokus rücken soll. Ein Erfolg, der von sich reden machen wird und von dem auch wir bei Jugend im Landtag reden werden, denn die Jugendanhörung zum Thema Medienbildung findet genau in der Woche von #jil18 statt.

In diesem Jahr ist schon etwas anders als sonst: Zum einen ist Jugend im Landtag als Bildungsveranstaltung anerkannt, was die Teilnahme von Jugendlichen aus Berufsschulen und jungen Berufstätigen erleichtern soll. Zum anderen gelten die MV-Tickets für Teilnehmende am Anreisetag schon vor 9:00 Uhr. Eine Wertschätzung des Engagements durch verringerte Anreisekosten.

„Derzeit haben Jugendliche aus MV, zwischen 14 und 25 Jahren, noch bis zum 14. September die Chance, sich online auf www.jugend-im-landtag.de anzumelden! Obwohl die Teilnehmerzahl begrenzt ist, hat jeder gute Chancen, denn wir wollen Mädchen und Jungen aus ganz MV, unterschiedlichen Alters und Ausbildungsgrades zusammenbringen – junge Leute, die etwas bewirken wollen und für die Werte unseres Zusammenlebens eintreten“, sagt die Projektverantwortliche des Landesjugendrings, Yvonne Griep.

Die Teilnahme an #jil18 kostet 20 Euro. Für die Übernachtung, die Verpflegung während des Programms und den Shuttle-Transport zwischen dem Schweriner Schloss und der Unterkunft im Ferienpark Retgendorf fallen keine zusätzlichen Kosten an.

Weitere Informationen vor, während und nach #jil18: auf der Website des Landesjugendrings unter www.jugend-im-landtag.de, • im Weblog mit Jugendbeteiligung unter www.jil.ljrmv.de, • bei Yvonne Griep, y.griep@ljrmv.de, M. 0176 21788774, im Landesjugendring und in der Beteiligungswerkstatt, • auf den Seiten des Landtags MV www.landtag-mv.de.

Kulturstiftung des Bundes fördert drei Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern

Stadt- und Regionalmuseen beschäftigen sich längst nicht nur mit Historischem, sondern begegnen den Herausforderungen der Gegenwart auf vielfältige Weise. Als Orte der Information und des Austauschs über die lokale und regionale Geschichte und Identität sind sie besonders geeignet, auch neue Bevölkerungsgruppen anzusprechen und gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort aktuelle Themen zu bearbeiten.
Der Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes fördert seit 2015 Projekte von Stadtmuseen, die aktuelle Themen aufgreifen, kooperative Arbeitsweisen erproben und andere Perspektiven ins Museum bringen. Auch in der dritten und letzten Förderrunde sind Vorhaben aus ganz Deutschland dabei und drei der 19 ausgewählten Projekte werden von Museen aus Mecklenburg-Vorpommern realisiert. Insgesamt werden 344.000 Euro an die mecklenburg-vorpommerschen Projekte ausgereicht.
Neben der Stiftung Mecklenburg in Schwerin und einem Projekt des Heimatmuseums Krummes Haus in Bützow wurde auch das Regionalmuseum Neubrandenburg bedacht. Das Museum setzt sich in Kooperation mit unterschiedlichsten städtischen Interessengruppen mit der Stadtentwicklung Neubrandenburgs im 20. Jahrhundert auseinander und thematisiert die architektonischen Positionen der Stadt im Rahmen einer Ausstellung.