ROCK TALES live@NEUBRANDENBURG

Ein unterhaltsamer Mix aus spannenden, amüsanten Rock- und Pop-Storys, Live-Hits & Multimedia!
2 sympathische Musiker mit einem Abend voller Anekdoten und legendärer Melodien – auf X Instrumenten!

am: Samstag, 16. November 2019, 19.00 Uhr sind wir damit zu Gast
im: wunderschönen Veranstaltungszentrum LATÜCHT
in: Große Krauthöferstr. 16, 17033 NEUBRANDENBURG


28. dokumentART: Die Gewinner/innen

TRACING ADDAI von der deutschen Filmemacherin Esther Niemeier gewinnt den Hauptpreis, Neubrandenburger Filmemacherin Anne-Christine Plate erhält lobende Erwähnung
Bei der feierlichen Preisverleihung der 28. dokumentART – films & future wurden am Sonnabend-Abend im Cinestar Neubrandenburg die fünf Preise im Gesamtwert von 10.000 EURO sowie eine lobende Erwähnung vergeben. Moderiert wurde das Programm von Moderator, Schauspieler und Autor Max Moor.Der mit 5.000 EURO dotierte Hauptpreis, verliehen von einer internationalen Jury, ging an TRACING ADDAI von der deutschen Filmemacherin Esther Niemeier. In dem animierten kurzen Dokumentarfilm verfolgt Niemeier den Weg eines jungen Mannes, der sich dem IS anschließt, um in Syrien zu kämpfen.

Übersicht der Preisträger/innen:

Preise der Internationalen Jury
Jurymitglieder: Kornel Miglus, Margit Schild, Elmar Szücs, Maryam Tafakory, Daniel Yacavone

Latücht-Preis des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern / 5.000 EUR
TRACING ADDAI von Esther Niemeier (Deutschland, 2018, 29’54 Min.)
Jurybegründung: „Wir vergeben den Hauptpreis an den Film, der uns am meisten berührt hat. Über das persönliche Drama hinaus ist der Film sowohl ästhetisch formal innovativ als auch direkt emotional ansprechend. Er nimmt uns mit auf eine kraftvolle und verstörende Reise und erkundet dabei Themen wie Eltern-Kind-Beziehung, psychische Erkrankung, Entfremdung und Radikalisierung. Das Werk zeichnet ein scharfes Bild soziopolitischer Zusammenhänge und zeigt damit die Verantwortung für die Zukunft, die bei uns allen liegt.”

Preis der Stadt Neubrandenburg / 2.000 EUR
BIOTOPE (BIOTOP) von Paul Scholten (Deutschland, 2018, 10 Min.)
Jurybegründung: „Wir vergeben den Preis der Stadt Neubrandenburg an einen Film, der ein regionales Ereignis in Süddeutschland in eine starke Metapher für unsere gegenwärtige weltweite Situation übersetzt – mit einer eleganten, minimalistischen Ästhetik, einem Hauch von absurdem Humor, ausgestattet mit messerscharfer Ironie und einer kraftvollen Untertreibung. Die Mauer, mit der wir im Film konfrontiert werden, ist die physische Manifestation von Ängsten, die jedes Maß überschritten haben und bereits in einzelne menschliche Biotope eingedrungen sind.”

Lobende Erwähnung
IKTAMULI von Anne-Christine Plate (Deutschland, 2019, 5’28 Min.)

Preis des Studierendenwerkes Greifswald / 1.000 EUR
Vergeben von Studierenden der Hochschule Neubrandenburg und Universität Greifswald. Jurymitglieder: Konrad Bossmann, Fabian Linden, Sophie Loebjinski, Isa Radau, Olivia Schuster.
TRAITOR (REETUR) von Philip Kaat und Ali Moniri (Estland, 2018, 13 Min.)
Jurybegründing: „Einen Film zu finden, der die Zukunft von jungen Menschen in besonderer Weise in den Fokus nimmt, war sehr schwierig, da viele Aspekte dort reinspielen. In dem Film, den wir auszeichnen wollen, werden wir als Publikum in eine Situation geworfen, in die jeder von uns geraten könnte. Der Film thematisiert dabei Zivilcourage, Generationskonflike, Alltagsrassismus, plötzliche Flucht und die zunehmende Relevanz der Technik. Die Zuschauenden finden sich, wie die Protagonist*innen in Situationen wieder, in der eine schnelle Entscheidung getroffen werden muss.”
Preis des Latücht e.V. / 1.000 EUR
Vergeben von Mitgliedern des Latücht e.V. Der Preis würdigt den Film, der am überzeugendsten Menschen dazu ermutigt, sich gesellschaftlich und ökologisch zu engagieren.
HAMAMA & CALUNA von Andreas Anouk Muggli (Schweiz, 2018, 22’40’’)
Jurystatement: „Dieser Film zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie ein Mensch seine persönlichen Pläne über den Haufen wirft und sich auf eine Reise mit ungewissem Ausgang einlässt. Der Film erhält den Preis für den Mut und die Offenheit sich zu engagieren, auf erster Ebene in sozialer Hinsicht, aber auch im Kontext von Ereignissen von globalem Ausmaß, die unter anderem auf Klimakatastrophen und dem ausbeuterischen Kampf um Ressourcen basieren.”
Publikumspreis des Norddeutschen Rundfunks (NDR) / 1.000 EUR
THE SCHOOL TRIP (LA GITA) von Salvatore Allocca (Italien, 2018, 14’35 Min.)

28. dokumentART veröffentlicht Programm // Thema Zukunft & Nachhaltigkeit

dokART-Programm steht: Themenschwerpunkt Zukunft – 82 Filme // Neue Programmreihen: „2×4 Animationen aus Polen und Deutschland“ & Familienprogramm „NoBody is perfect“ // Neuer Preis

Das komplette Programm der 28. dokumentART – films & future ist ab sofort auf der neuen Internetseite des Festivals einsehbar. Insgesamt werden in den Neubrandenburger Kinos Latücht und CineStar zwischen dem 15. und 20. Oktober 82 Dokumentar-, Animations- und Kurzspielfilme aus 30 Ländern laufen. Zu dem traditionellen Fokus auf Osteuropa sowie auf Filme, die sich vielfältig mit Zukunftsfragen befassen, legt das Festival in diesem Jahr einen zusätzlichen Schwerpunkt auf das Thema „Nachhaltigkeit“.

Altbewährt: Fokus Osteuropa, Werkschau einer Filmhochschule, Filme aus MV und NDR Spezial

Auf der Region Osteuropa liegt seit Gründung der dokumentART ein wichtiger Schwerpunkt, steht das Festival doch für grenzüberschreitende Kooperationen und die Vernetzung des europäischen Filmnachwuchses im Kontext eines erweiterten, auch geographisch gedachten, Europas. So werden auch in diesem Jahr in zwei FOKUS OSTEUROPA-Programmen insgesamt acht Filme diverser Genres gezeigt, die sich teils ernst, teils humorvoll-ironisch, mal analytisch, und mal beobachtend in dokumentarischen oder fiktiven Szenarien mit dem Umgang des „Anderen“ auseinandersetzen.

Eine weitere Tradition bei der dokumentART ist der Präsentation einer europäischen Filmhochschule gewidmet. In diesem Jahr ist die renommierte Filmakademie Baden-Württemberg aus Ludwigsburg zu Gast. In zwei Blöcken stellen die Filmemacher*innen drei Filme vor, die in unterschiedlicher Form das Thema Körper und Körperlichkeit behandeln.
Schließlich können sich die Zuschauer*innen auf zwei feste und beliebte Bestandteile im dokART-Programm freuen: die Präsentation der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern (Filme aus MV) sowie Beiträge des NDR, dem langjährigen Medienpartner und Preisstifter der dokumentART.

Über dokumentART I films & future
Nach dem Fall der Mauer veranstaltete der Latücht – Film & Medien e. V. 1992 die erste dokumentART und setzte die Geschichte des Dokumentarfilms in Neubrandenburg nach der letzten Ausgabe der Nationalen Dokumentarfilmwochen der DDR im Jahr 1990 nicht nur fort, sondern hob das Festival auf die europäische Ebene. Auch heute ist die dokumentART – films & future mit über 60 internationalen Dokumentarfilmen, Kurzspielfilmen und Animationen das einzige internationale Kulturfestival in der Region. 2019 findet die dokART unter den neuen Leiterinnen Anna Bartholdy und Daniela Silvestrin statt.

25. Neubrandenburger Jugendmedienfest

An drei Tagen trifft sich im Kino Latücht die junge Medienszene unseres Bundeslandes. Hier wird eine Auswahl der besten, spannendsten und interessantesten Medienproduktionen für Auge und Ohr präsentiert und diskutiert.Eine Medienbörse gibt Euch Einblicke in die praktische Medienarbeit.

Es warten viele verlockende Mitmachangebote rund um Video, Radio und Multimedia auf Euch. Dabei habt Ihr die Möglichkeit, Euch als Kameramann/-frau, RadioreporterIn und ProgrammiererIn auszuprobieren oder Ihr kommt mit Freunden oder mit der Klasse einfach nur als Zuschauer vorbei, um die Wettbewerbe zu erleben und mitzudiskutieren.

Am ersten und zweiten Abend werden um 19.00 Uhr die zwei Spielfilme „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (22.05.) und „Rate Your Date“ (23.05.) gezeigt. Der abschließende Höhepunkt des Jugendmedienfestes ist die feierliche Preisverleihung am Abend des letzten Festivaltages mit anschließender Live-Musik, Karaoke und Grillbuffet.

Der Eintritt ist für alle Tagesveranstaltungen und den Abschlussabend frei.

25. Neubrandenburger Jugendmedienfest

In knapp einer Woche beginnt das 25. Neubrandenburger Jugendmedienfest. Dann wird das Kino Latücht wieder zum Treffpunkt der jungen Medien-Szene aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. In diesem Jahr gehen vom 22. Mai an mehr als 70 Produktionen in drei Wettbewerben ins Rennen um die verschiedenen Preise wie „Die große Klappe“ oder „Das dritte Auge“. Das Festival endet am 24. Mai mit der feierlichen Preisverleihung. Es wird vom Latücht Film & Medien e.V. und seiner Medienwerkstatt organisiert, in Zusammenarbeit mit NB-Radiotreff 88,0, dem offenen Radiokanal der Landesmedienanstalt Mecklenburg-Vorpommern.

Besonders auffällig: Unter den 44 Einreichungen für den Jugendvideowettbewerb sind in diesem Jahr „total coole, experimentelle Filme“, urteilt Monique Herdam von der Medienwerkstatt, die alle Produktionen gesichtet hat. Die Jugendlichen erprobten neue Sichtweisen auf ihre Themen, zu denen traditionell zum Beispiel die erste Liebe gehört. Dagegen seien unter den 26 Clips des Schulvideowettbewerbs gleich mehrere Dokumentationen, für die die Klassen oder Arbeitsgemeinschaften über einen längeren Zeitraum gearbeitet haben. Ihre Themen sind unter anderem Rassismus, Toleranz, Migration, Mobbing und Freundschaft. Zusätzlich gibt es in diesem Jahr nach längerer Pause wieder einen Radiowettbewerb.

Premiere hat auch eine Medienbörse, die am 23. Mai Schülerinnen und Schülern genauso wie Pädagoginnen und Pädagogen Einblicke in die praktische Medienarbeit geben soll. Darunter sind Mitmachangebote rund um Video, Radio und Multimediaformate. Wer mag, kann sich als Kameramann/ -frau, Radioreporter(in) und Programmierer(in) erproben und Medienberufe kennenlernen. Lehrer und Erzieher erfahren mehr über die Organisation von Film- und Radioprojekten und in Schulen und Jugendeinrichtungen. Mit dabei sind neben der Medienwerkstatt des Latücht-Vereins vier weitere medienpädagogische Einrichtungen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: der Medientrecker von NB-Radiotreff 88,0, die Jugendkunstschule Junge Künste NB e.V. sowie die Medienwerkstatt des Kunsthauses Neustrelitz und die RAAbatz Medienwerkstatt Waren/ Müritz.

„Es wird immer schwieriger medienpädagogische Angebote zu finanzieren, deshalb ist es umso wichtiger zu zeigen, welche Arbeit beispielsweise Medienwerkstätten leisten können“, sagt Latücht-Geschäftsführer Holm-Henning Freier. „Es geht neben Kreativität und filmischem Handwerk auch um Recherche und kritisches Hinterfragen von Themen. Das wiederum ist wichtiger Bestandteil gelebter Demokratie.“ Schulen allein könnten diese Aufgabe nicht übernehmen, erfahrene Medienpädagogen, wie es sie überall im Land gebe, könnten dabei aber ein wichtiger Partner sein.

Ein detailliertes Programm des 25. Jugendmedienfestes mit allen Wettbewerben und weiteren Veranstaltungen finden Sie im Anhang. Mit Ausnahme der beiden Abendfilme am Mittwoch und Donnerstag ist der Eintritt für die Veranstaltungen übrigens frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch beim Festival im Kino Latücht!

25. Jugendmedienfest in diesem Jahr wieder mit Radiowettbewerb

Vom 22. bis 24. Mai 2019 findet das 25. Neubrandenburger Jugendmedienfest im Kino Latücht statt. Bereits zum zweiten Mal ist NB-Radiotreff 88,0 mit dem landesweiten Jugendradiowettbewerb „Freisprecher“ dabei.

Der Offene Kanal ist auf der Suche nach interessanten und spannenden Audiobeiträgen. Die Beitragsform ist nicht entscheidend – ob Hörspiel, Reportage, Interview, Trailer, Magazin usw. – alles ist möglich! Alle Kinder, Jugendlichen sowie Schülerinnen und Schüler unseres Bundeslandes sind aufgerufen, Beiträge aus den Jahren 2018/2019 einzuschicken.

Einsendeschluss für die Radioproduktionen ist der 20. Mai 2019. Das Anmeldeformular gibt es auf der Homepage www.jugendmedienfest.de zum Downloaden und Ausdrucken. Die Beiträge werden von einer unabhängigen Jury nach ihrer Originalität sowie Kreativität bewertet und ins Wettbewerbsprogramm gewählt.

NB-Radiotreff 88,0 freut sich auf euch und viele spannende Beiträge!

Veranstalter des 25. Neubrandenburger Jugendmedienfestes ist der Latücht – Film & Medien e.V. Neubrandenburg in Kooperation mit NB-Radiotreff 88,0 – Der Offene Kanal Hörfunk der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Er wird gefördert von der Stadt Neubrandenburg, dem Land Mecklenburg-Vorpommern, der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern u.v.a.

Filmtipp "Sie hatten keine Wahl"

Der Frauenpolitische Runde Tisch lädt herzlich zur Filmvorführung „Die Hälfte der Welt gehört uns – Als Frauen das Wahlrecht erkämpften“ ein.

Gezeigt wird der Film anlässlich des 100. Jahrestags der ersten allgemeinen Wahlen in Deutschland in Kooperation mit dem Landesbüro M-V der Friedrich-Ebert-Stiftung am 21. Januar 2019 um 18 Uhr im Latücht.

Der Eintritt beträgt 3€.