Markus Heitz präsentiert „Der Tannenbaum des Todes“

Bestsellerautor Markus Heitz erzählt in dieser ganz besonderen Weihnachtsanthologie von einem Mädchen, das nicht nur den Nikolaus das Fürchten lehrt, weil sie statt dem gewünschten X-Mas-House-Of-Horror einen rosafarbenen Pullover bekommt, vom Treiben der Unheiligen drei Könige oder dem egoistischen Weihnachts-Muffel Quentin, dem eine Kita-Theater-Truppe mit einer ganz besonderen Vorstellung die Ehrfurcht vor dem Fest einbläut.

Von bitter-böse über gruselig bis fies und witzig: Mit diesen Weihnachts-Kurzgeschichten werden nicht nur Fantasy-Fans ihren Spaß haben, sondern alle, die zum Fest mal eine Pause von allzu viel Besinnlichkeit brauchen. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

Markus Heitz ist ein deutscher Fantasy, Horror- und Science Fiction Autor. Heitz gilt mit mehr als 5 Millionen verkauften Büchern alleine in Deutschland als einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy- Autoren. Seine Lesungen sind echt cool.

Datum: 20.11.2019
Beginn: 20:15 Uhr

Karten zum Preis von 12,50 € sind erhältlich in der Thalia Buchhandlung Neubrandenburg im Marktplatzcenter und unter der Telefonnummer 0395 36315115

Veranstaltungsort: Thalia Neubrandenburg – Marktplatz-Center

Vorlesetag und Kino in der Bibliothek

Am 15. November begeht die Regionalbibliothek zusammen mit Ihren Besuchern den bundesweiten Vorlesetag 2019 unter dem Motto „Sport und Bewegung“. Tagsüber stehen die kleinen Leser im Vordergrund: Sport und Lesen passen gut zueinander, denn während der Vorleserunde aufstehen und zappeln – das macht Spaß und hilft der Konzentration. Um 17 Uhr startet die traditionelle Reihe NB LIEST PLATT. Plattdeutsche Schriftsteller vom „Bund Niederdeutscher Autoren“ laden zu einem unterhaltsamen Abend für Liebhaber dieser Sprache ein.

Kino in der Bibliothek

Der Förderverein der Regionalbibliothek veranstaltet am 19. November um 17 Uhr zum fünften Mal das BiboKino. Zusammen mit der Seniorenvideogruppe „Rastlos“ zeigen die Mitglieder den Film „Eine Orgel für unsere Konzertkirche“.
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©Text und Foto: Walter Papentin, Seniorenvideogruppe „Rastlos“

Wer ist nicht begeistert von der neuen Orgel in unserer Konzertkirche? Diese Begeisterung hat auch die Seniorenvideogruppe „Rastlos“ beim Behindertenverband Neubrandenburg erfasst, als sie von dem Geschenk Günther Webers an die Stadt erfahren hat und machte sich sogleich Gedanken, das Projekt mit ihren Kameras zu begleiten. Ein Exposé war schnell erstellt und fand breite Zustimmung. Die Dreharbeiten unter Regie von Siegfried Franke konnten beginnen. Entstanden ist ein 73-minütiger Film als Zweiteiler über den Bau der Orgel in der Berliner Orgelbauwerkstatt Schuke und die Einweihung mit der lettischen Starorganistin Iveta Apkalna.“

Der Eintritt für beide Veranstaltungen ist frei.
pdf icon BiboKino_5_19.11.19.pdf

Helga Bürster „Luzies Erbe“ bei Hugendubel

Am Mittwoch, den 13.11.2019 stellt Helga Bürster ihren neuen Roman „Luzies Erbe“ vor, der im September im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Ein paar kurze Infos zum Inhalt:

Die fast hundertjährige Matriarchin Luzie Mazur hat sich Zeit gelassen mit dem Sterben. Doch nun ist sie doot bleeven, und hinterlässt ihrer Familie kaum mehr als einen abgewetzten Koffer voller Erinnerungen und fast ein Jahrhundert „Mazur´sches Schweigen“, das besonders ihrer Enkelin Johanne, selbst längst in den Fünfzigern, in den Ohren dröhnt.

Es lässt ihr keine Ruhe, was damals war, als ihre junge Großmutter sich in den polnischen „Fremdarbeiter“ Jurek verliebt hat. Johanne will endlich Frieden machen mit der Geschichte ihrer Familie und dem bis in die Gegenwart andauernden Getuschel der Leute im Dorf. Und sie will mehr über „ihn“ erfahren, Luzies große Liebe Jurek, eine Liebe die nicht sein durfte, weil da ein Krieg wütete, der der Liebe einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen wollte.

Helga Bürster erzählt wunderbar leicht und dabei doch tief bewegend davon, wie ein Schicksal die Jahrzehnte überdauert, wie das Schweigen über die Vergangenheit eine Familie überschattet und sie erzählt über vier Generationen starker Frauen und davon, dass es für Versöhnung nie zu spät ist.

Die Autorin Helga Bürster ist in einem Dorf bei Bremen aufgewachsen, wo sie auch heute wieder lebt. Sie studierte Theaterwissenschaften, Literaturgeschichte und Geschichte in Erlangen, war als Rundfunk- und Fernsehredakteurin tätig, seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Regionalkrimis und Sachbücher.

Vielleicht konnte ich Ihre Neugier wecken. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, Eintrittskarten zum Preis von 12,00 € sind in der Buchhandlung erhältlich. Mit der Hugendubel Kundenkarte erhalten Sie 30 % Rabatt auf den Eintrittspreis. Sie können auch gern telefonisch Ihre Plätze reservieren.

Markus Heitz präsentiert „Der Tannenbaum des Todes“

Bestsellerautor Markus Heitz erzählt in dieser ganz besonderen Weihnachtsanthologie von einem Mädchen, das nicht nur den Nikolaus das Fürchten lehrt, weil sie statt dem gewünschten X-Mas-House-Of-Horror einen rosafarbenen Pullover bekommt, vom Treiben der Unheiligen drei Könige oder dem egoistischen Weihnachts-Muffel Quentin, dem eine Kita-Theater-Truppe mit einer ganz besonderen Vorstellung die Ehrfurcht vor dem Fest einbläut.

Von bitter-böse über gruselig bis fies und witzig: Mit diesen Weihnachts-Kurzgeschichten werden nicht nur Fantasy-Fans ihren Spaß haben, sondern alle, die zum Fest mal eine Pause von allzu viel Besinnlichkeit brauchen. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

Markus Heitz ist ein deutscher Fantasy, Horror- und Science Fiction Autor. Heitz gilt mit mehr als 5 Millionen verkauften Büchern alleine in Deutschland als einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy- Autoren. Seine Lesungen sind echt cool.

Datum: 20.11.2019
Beginn: 20:15 Uhr

Karten zum Preis von 12,50 € sind erhältlich in der Thalia Buchhandlung Neubrandenburg im Marktplatzcenter und unter der Telefonnummer 0395 36315115

Veranstaltungsort: Thalia Neubrandenburg – Marktplatz-Center

Niklas Frank – „Dunkle Seele, Feiges Maul“ (Lesung)

Niklas Frank hat sich zeitlebens mit der Geschichte und Verantwortung seiner Familie auseinandergesetzt. Zusammen mit dem Stadtarchiv Neubrandenburg haben wir diesen Zeitzeugen eingeladen, um ihm zuzuhören, genau hinzuhören und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Was können wir für uns selbst daraus mitnehmen! Wie gehen wir mit unserer Geschichte um, 30 Jahre nach dem Mauerfall? Auf die Frage: „Glauben Sie, dass so etwas wie 1933 noch einmal passieren könnte?“ antwortet Frank: „Selbstverständlich! Ich jedenfalls spüre, wie es unter all dem demokratischen Getue in der deutschen Seele brodelt….“ Streitbar, kompromisslos, verbal messerscharf, aber auch voller Humor. Erleben Sie ihn einfach!

Sein Vater war ein Topnazi, für Niklas Frank ein Schock, der bis heute wirkt. Geboren wurde Niklas Frank als jüngstes von fünf Kindern von Hans Frank, der im Jahr des Überfalls auf Polen 1939 von Adolf Hitler zum obersten Chef der Zivilverwaltung im Generalgouvernement Polen ernannt wurde. Niklas Frank hat sich 1987 mit seinem Buch „Der Vater. Eine Abrechnung“ geoutet, Sohn eines Massen- und Judenmörders zu sein. Seitdem liest der heute 80-jährige aus seinen Büchern, die einen Einblick darüber geben, wie er seine Kindheit während des NS-Regimes und danach verbracht hat.

Datum: 04.11.2019
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)
Eintritt: 15,00 Euro
Veranstaltungsort: Stadtarchiv Neubrandenburg, Marktplatz 1/ Eingang Darrenstraße

Karten sind erhältlich in der Thalia Buchhandlung im Marktplatzcenter und unter der Telefonnummer 0395 36315115.

209. Geburtstag Fritz Reuters: Lesung im Museum

In diesem Jahr wäre der 209. Geburtstag Fritz Reuters (7.11.1810). Seit nunmehr 15 Jahren liest aus diesem Anlass Annegret Voß, Ehrenmitglied der Niederdeutschen Bühne der Stadt Neubrandenburg, im Neubrandenburger Museum. Die Geburtstagslesung findet am Sonnabend, 2. November, 14 Uhr im Regionalmuseum, Ausstellung Franziskanerkloster, statt.

Annegret Voß liest „De Reis na Bellingen“ von 1855. Darin beschreibt Fritz Reuter wie zwei Bauern mit ihren Söhnen zwecks höherer landwirtschaftlicher Bildung nach Belgien reisen wollen und was sie dabei erleben.

Alle Interessenten sind zu der Lesung willkommen.

Die Fritz-Reuter-Gesellschaft erinnert am 7. November an den Geburtstag des niederdeutschen Schriftstellers, der von April 1856 bis Juni 1863 in Neubrandenburg gewohnt und gewirkt hat. In jenen Jahren reifte seine literarische Schaffenskraft zu voller Blüte. Vermutlich trug die Schönheit der Natur dazu bei und wohl auch manche kulturelle Anregung, die Reuter im Kontakt mit den hier lebenden Menschen erhielt. In jedem Fall liebte Fritz Reuter „die Freundliche Vorderstadt“. Auf diese Zuneigung sind die Neubrandenburger bis heute stolz und sie vergessen Fritz Reuter nicht, der einst in ihrer Stadt zu Hause war.

Die Fritz-Reuter-Gesellschaft lädt Interessenten zur Ehrungsveranstaltung am 7. November um 11 Uhr auf dem Wall am Neuen Tor ein.

Autorenlesung Manja Präkels „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“

Zum Thema 30 Jahre Wendezeit gibt es am 25. Oktober 2019 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „ zeitlupe : zeit & geschichte(n)“ (Projekt zeitlupe der RAA MV und Regionalbibliothek) im Neubrandenburger Lessing-Gymnasium für rund 100 Schüler „Kirschen mit Musik‘“:

Manja Präkels stellt ihren Roman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ in einer szenisch-musikalischen Lesung vor. Sie wird live begleitet von den Musikern Thorsten Müller und Benjamin Hiesinger aus ihrer Band der „Der Singende Tresen.

Manja Präkels‘ Roman „erzählt vom Verschwinden der DDR in einem brandenburgischen Kleinstadtidyll, dem Auftauchen verloren geglaubter Gespenster, von Freundschaft und Wut.“ (gedankenmanufaktur.de) Er erfasst das Lebensgefühl junger Leute kurz vor und nach der Wende, beobachtet erschütternd genau die Radikalisierung von Jugendlichen, beschreibt verstörend Rechtsradikalismus und Gewalt. Und er macht „spürbar, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen“ (Clemens Hoffmann / SWR2).

„Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ erhielt u. a. den Anna- Seghers-Preis 2018, das Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium 2018 und den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018. In der Begründung zum „Deutschen Jugendliteraturpreis“ heißt es u. a. „ Präkels porträtiert eine Generation, die den Niedergang der DDR abseits der Großstädte weniger als Befreiung denn als widersprüchliches gesellschaftliches Ereignis erlebt. All dies gelingt ihr mit einer mal sachlichen, mal poetischen Sprache, die den Lesern Mimis Kindheitserinnerungen ebenso anschaulich vor Augen führt wie die zunehmende Beklemmung und Angst angesichts rechter Gewaltexzesse. Dieser Roman über das Jungsein in einem sich verändernden Land schließt eine Lücke im literarischen Schreiben über die Wiedervereinigung Deutschlands.“

Mehr Informationen:

https://www.verbrecherverlag.de/book/detail/908
https://www.planet-wissen.de/video–jahre-mauerfall–der-lange-weg-zur-einheit-100.html
https://www.gedankenmanufaktur.net/project/kirschen-mit-musik/