Lieblingsbuch gesucht

Die Neubrandenburger Regionalbibliothek sucht in einer Aktion die Lieblingskinderbücher aus der Region. Sie werden dann in einer Ausstellung „Ihr LIEBLINGSKINDERBUCH“ vom 5. November 2018 bis 5. Januar 2019 gezeigt.
Die Bibliothek bittet darum, dass interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 26. Oktober 2018 unter dem Motto „Lieblingskinderbuch“ ein Foto des Lieblingskinderbuches mit einer kurzen Beschreibung zusenden, verbunden mit einen Hinweis zur Person (gern auch mit Foto) und einer Einverständniserklärung, dass Texte und Fotos für diese Aktion veröffentlicht werden dürfen.
Die Bilder können per E-Mail an elke.riedel@neubrandenburg.de geschickt werden. Der Postweg ist ebenfalls möglich: Regionalbibliothek Marktplatz 1 17033 Neubrandenburg.

Verleihung des Uwe-Johnson-Preises 2018 an Ralf Rothmann

Heute erhält der in Berlin lebende Schriftsteller Ralf Rothmann den mit 20.000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Preis für seinen aktuellen Roman »Der Gott jenes Sommers« (Suhrkamp Verlag). Die festliche Preisverleihung erfolgt in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Die Laudatio wird Dr. Julia Encke, Leiterin des Ressorts Literatur bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, halten.
Die Jury begründete ihre Entscheidung für Ralf Rothmann folgendermaßen:
»Mit ihrem Votum für ›Der Gott jenes Sommers‹ verleihen die Stifter den Uwe-Johnson-Preis 2018 an einen Autor, in dessen Gesamtwerk die unbestechliche Erinnerungsarbeit eine zentrale Rolle spielt. In seinem neuen Roman zeigt Ralf Rothmann aus der Sicht eines dreizehnjährigen Mädchens, dass Krieg nicht allein Tod und Verletzung, Entbehrung und Angst oder die Sorge um die Angehörigen bedeuten. Es geht ihm nicht nur um die Darstellung der äußeren Gewalt. Rothmann beschreibt eindrucksvoll, wie der Krieg die Seele angreift und die ‚ethische Sicherheit’ des einzelnen bedroht. ›Der Gott jenes Sommers‹ ist geprägt von einer Schreibweise, in der die präzise Darstellung des tagtäglichen Lebens vordringt zu einem minutiösen Abwägen zwischen Freiheit und Zwang, zwischen Widerstand und Resignation, Erlaubtem und Verbrechen – und deren Zwischenstufen. Indem der Autor in seinen Roman Erzählstücke hineinwebt, die im Dreißigjährigen Krieg angesiedelt sind, stellt er eine Verbindung der Zeiten her und wirft die existenzielle Frage auf, ob der Mensch aus den Kriegen ‚gelernt’ hat. Die außergewöhnliche Fülle an Details und die Art der Darstellung lassen uns staunend erfahren, wie das letzte Kriegsjahr und der Sommer 1945, die still und leise aus den Berichten von Zeitzeugen zu verschwinden drohen, durch das literarische Erinnern erneut wichtig werden für die Gegenwart. Ralf Rothmanns Kunst besteht darin, dem Individuum Rechnung zu tragen und es zugleich in den gesellschaftlichen Zeitläuften zu verorten, in die es – oft gegen seinen Willen – hineingezogen wird. Das impliziert neben dem Realismus des Erzählens, wie bei Uwe Johnson, die Wort für Wort artikulierte Hoffnung: Das private und allgemeine Verhängnis dürfen nicht das letzte Wort behalten.«
Der Uwe-Johnson-Preis wurde 1994 erstmals verliehen. Der Preisträger Ralf Rothmann folgt auf Jan Koneffke, Lutz Seiler, Christoph Hein, Christa Wolf, Uwe Tellkamp, Joochen Laabs, Norbert Gstrein, Jürgen Becker, Gert Neumann, Marcel Beyer, Walter Kempowski und Kurt Drawert.
Der Uwe-Johnson-Preis wird von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e.V. (Neubrandenburg) gemeinsam mit der Kanzlei Gentz und Partner Rechtsanwälte mbB (Berlin) und dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR im jährlichen Wechsel mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis vergeben.

24-Stunden-Lesung in Neubrandenburg

Am Samstag, 29.09. 2018, beginnt um 14 Uhr die Veranstaltung: „24 Stunden – Wir lesen für Frieden, Respekt und Toleranz“, zu der zahlreiche Autoren, Blogger und Vortragende aus ganz Deutschland erwartet werden.

Im stündlichen Wechsel sind bis Sonntag 13 Uhr in der Evangelischen Schule Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 6 Texte unterschiedlichster Art zu hören. Danach folgt noch eine Abschlussveranstaltung.

Der Eintritt ist frei.

Lesung "Darüber spricht man nicht"

Am Mittwoch, 26.09.2018 sind Sie um 19:30 Uhr herzlich in die Buchhandlung Hugendubel in Neubrandenburg eingeladen. An diesem Abend stellt die Hautärztin und Gesundheitsexpertin Dr. med. Yael Adler ihr neues Buch „Darüber spricht man nicht“ – Weg mit den Körpertabus – vor. In diesem Buch erzählt die Autorin unverkrampft, humor- und verständnisvoll von allen Tabuzonen und Tabuthemen des menschlichen Körpers. Ein Buch, das informiert, unterhält und vielen aus der Seele spricht. Karten für diese Veranstaltung sind bereits im Vorverkauf bei Hugendubel erhältlich.

8. Neubrandenburger Lesenacht in der Stargarder Straße

Am Sonnabend, 22. September 2018 sind alle Interessierten herzlich zur 8. Neubrandenburger Lesenacht in der Stargarder Straße eingeladen. Diese Traditionsveranstaltung beginnt gleichzeitig um 19:00 Uhr an allen teilnehmenden Veranstaltungsorten: Cafe Alte Post, Biomarkt, Wander-Optik, 25 Grad – Die Kaffeebar, Form-Welten, Regionalbibliothek Neubrandenburg und Buchhandlung Hugendubel.
Jeder Besucher zahlt einmalig den Eintritt von 5,00 € und ist damit berechtigt, auch andere Veranstaltungsorte zu besuchen. In diesem Jahr wird jeweils 30 Minuten gelesen und in den anschließenden 15 Minuten haben Sie die Möglichkeit zur nächsten Veranstaltung zu wechseln. Der Flyer mit den Lesern und Veranstaltungsorten ist gedruckt und bereits im Vorfeld an den Veranstaltungsorten erhältlich.
Höhepunkt der Lesenacht ist die Abschlussveranstaltung um 21:15 Uhr im Veranstaltungszentrum im HKB. Oberbürgermeister Silvio Witt und sein Vize Peter Modemann lassen mit Texten von Loriot den Abend ausklingen.

Uwe Johnson-Tage 2018

Die Uwe Johnson-Tage 2018 werden am 17. September 2018 in der Neubrandenburger Regionalbibliothek eröffnet durch Prof. Carsten Gansel, Vorsitzender der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft und Dr. Tilmann Wesolowski, Uwe Johnson-Bibliothek Güstrow.
Die Mecklenburgische Literaturgesellschaft e.V. und Neubrandenburger Regionalbibliothek laden ein zu drei Veranstaltungen in der Regionalbibliothek:
Dienstag, 18. September 2018 · 19.30 Uhr · „Beste Absichten“ Lesung und Gespräch mit Thomas Brussig, Eintrittspreis: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Mittwoch, 19. September 2018 · 19.30 Uhr · „Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie?“ Lesung und Gespräch mit Paul Schreyer, Eintrittspreis: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Montag, 24. September 2018 · 19.30 Uhr · „Meinst Du, die Russen wollen…?“ Lesung und Gespräch mit Carsten Gansel, Eintrittspreis: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Ein erster Einblick in das "Johann-Heinrich-Voß-Literaturhaus"

Ein kurzer Streifzug macht den Zuschauer neugierig auf das, was in wenigen Monaten fertiggestellt werden soll. Vielen Dank an das Team von neueins, die diesen wunderschönen Beitrag produziert haben.

Herzlichen Dank an unsere Sponsoren! • Wirtschaftsministerium • Innenministerium • Familie von Maltzahn • Ostdeutsche Sparkassenstiftung • Müritz-Sparkasse • Private Spender

Ausschreibung für den 20. Fritz-Reuter-Literaturpreis

Die Reuterstadt Stavenhagen und das Fritz-Reuter-Literaturmuseum schreiben zum 20. Mal den Fritz-Reuter-Literaturpreis aus.
Zur Bewerbung oder als Vorschlag sind erbeten:
– Arbeiten in niederdeutscher Sprache, Lyrik oder/und Prosa,
– Arbeiten zur niederdeutschen Sprache,
– Arbeiten zu Niederdeutsch-Autoren, ihrem Leben, dem Werk und der Rezeption.

Die Veröffentlichungen sollten nicht älter als 3 Jahre sein. Beschränkungen hinsichtlich des Wohnortes des Autors gibt es nicht.
Die Vorschläge oder Bewerbungen (mit Belegexemplar bzw. Belegen des Werks oder ausführlicher Dokumentation) werden bis zum 27. August 2018 erbeten. Sie sind einzusenden an das
Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen
Markt 1
17153 Stavenhagen.

Der Fritz-Reuter-Literaturpreis ist mit 2.000 € dotiert und wird von der Stadt Stavenhagen und der Sparkasse Neubrandenburg-Demmin finanziert. Die festliche Preisverleihung erfolgt traditionell am 7. November, dem Geburtstag Fritz Reuters, im Stavenhagener Schloss.