Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden auf dem Friedrich-Engels-Ring

Am Mitwoch, 09.10.2019, gegen 10:15 Uhr ereignete sich auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 56-jähriger Fahrer eines Lkw Mercedes den mittleren Fahrstreifen des Friedrich-Engels-Rings in Richtung Oststadt. Auf dem Abschnitt zwischen der Ziegelbergstraße und Rathaus wechselte der Fahrer vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Dabei übersah der Fahrer einen rechts neben ihm fahrenden Pkw VW Golf einer 36-jährigen Frau, die in dieselbe Richtung fuhr und sich in etwa auf Höhe des Führerhauses befand.

Durch den Zusammenstoß wurde der Pkw nach rechts von der Fahrbahn auf den Gehweg geschoben. In der weiteren Folge stieß der Pkw dann gegen die Bushaltestelle „Rathaus“ und durchbrach diese, bevor er wenige Meter danach zum Stehen kam. Die Fahrerin des Pkw wurde durch den Unfall leicht verletzt. Sie wurde zur weiteren Behandlung ins Bonhoeffer-Klinikum gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 5.000 € geschätzt.

27-jähriger Tatverdächtiger nach Diebstahl eines LKW`s gestellt

Am Donnerstag, 26.09.2019, gegen 11:20 Uhr wurde in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg ein Lastkraftwagen der Marke Nissan Atleon entwendet. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg den Auftrag erhalten haben, wurde ihnen auch die Fluchtrichtung des Fahrzeugdiebes mitgeteilt. Trotz sofortiger Fahndung konnte der LKW nicht aufgefunden werden. Anschließend haben die Beamten den Geschädigten auf dem Gelände der Tankstelle aufgesucht, um nähere Angaben zu dem Fahrzeugdiebstahl und dem Tatverdächtigen zu erfahren.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Geschädigte mit seinem LKW auf das Gelände der dortigen Tankstelle gefahren und hat das Fahrzeug im nicht verschlossenen Zustand mit dem Schlüssel im Zündschloss abgestellt und ist in die Tankstelle gegangen. Als er nach ca. 10 Minuten wieder zu seinem Fahrzeug kam, sah er einen fremden Mann in dem Fahrerhaus seines LKW sitzen. Als der Geschädigte den Fremden ansprach, antwortete dieser aggressiv auftretend, dass er ihn in Ruhe lassen soll. Dann hat der Tatverdächtige die Tür zugeworfen und ist mit dem LKW davongefahren. Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen Diebstahls aufgenommen und die Sachfahndung für das Fahrzeug ausgelöst.

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Sattelauflieger mit defekter Bremsanlage aus dem Verkehr gezogen

Den Beamten des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow kontrollierten gestern am 11.09.2019 gegen 08:00 Uhr auf dem Parkplatz „Vier Tore“ an der A20 einen 44 Jahre alten Fahrer eines Sattelzuges, der in Fahrtrichtung Stettin gefahren war.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die erforderliche Sicherheitsüberprüfung am Sattelauflieger seit mehreren Monaten abgelaufen war. Der Halter, ein Unternehmer aus der Region Anklam, hatte den Sattelauflieger zwar im Mai zur Sicherheitsüberprüfung beim TÜV vorgestellt, dort war der Auflieger jedoch aufgrund erheblicher Mängel an der Bremsanlage durchgefallen und hätte demnach nicht mehr im Straßenverkehr geführt werden dürfen. Eine Überprüfung der im Sattelauflieger auf Paletten geladenen Getreidesäcke mit einem Gewicht von 21.000 kg ergab weiter, dass die Hälfte der Säcke nicht gesichert wurde, obwohl ausreichend Spanngurte vorhanden waren.

Als besonders gefährlich ist in diesem Sachverhalt zu nennen, dass der Fahrer den Sattelzug ohne Schuhe, also nur mit Socken bekleidet, gefahren ist. Hierzu erhält die Berufsgenossenschaft in Bezug auf die Unfallverhütungsvorschrift gesondert Kenntnis.
Aufgrund der festgestellten Mängel und des erhebliches Gefährdungspotentials wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt und auferlegt, die Ladung umzuladen. Außerdem wurde die sofortige Begutachtung und Mängelbeseitigung des Sattelanhängers angeordnet. Den Fahrer erwartet aufgrund des Führens eines Sattelzuges mit defekter Bremsanlage sowie wegen des Verstoßes zur Ladungssicherung ein Bußgeld von ca. 250 EUR sowie Punkte in Flensburg.

Auch gegen den Halter wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von ca. 270 EUR und 1 Punkt in der Verkehrssünderdatei.

Dieser Fall zeigt einmal mehr die hohe Bedeutung von Verkehrskontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Für die Sicherheit im Straßenverkehr sorgen heute bundesweit zahlreiche Beamte und führen im Rahmen der Aktion „sichermobilleben“ – Brummis im Blick, verstärkte Kontrollen durch.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow beteiligen sich mit Unterstützung des Zolls, der Bundespolizei, der Bundeswehr, des BAG und polnischen Polizeibeamten an der Aktion und führen noch bis in die Nachmittagsstunden eine Großkontrolle auf der A20 durch.

Verkehrsunfall mit alleinbeteiligtem mit Fäkalien beladenem Tanklastwagen

Am Dienstag, 11.06.2019 gegen 13:10 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 342 zwischen Feldberg und Conow ein Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Tanklastwagen.

Der Fahrer eines mit Fäkalien beladenen Tanklastkraftwagens befuhr die L 342 von Feldberg in Richtung Conow und kam dabei aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stecken. Der Fahrer blieb unverletzt.

Der Fäkalieninhalt wurde inzwischen aus dem Tank abgepumpt. Für den Verkehr ergaben sich keine Behinderungen, da das verunfallte Fahrzeug im Straßengraben steht. Der Tanklaster wird am 12.06.2019 im Laufe des Tages geborgen. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen auf der L 342 kommen.

Die Schadenshöhe ist beläuft sich gegenwärtig mindestens auf 20.000 EUR.

56-jähriger Fahrer mit qualmendem Lkw und ohne Fahrerlaubnis auf der B96 unterwegs

Am 15.04.2019 gegen 18:50 Uhr meldete ein Polizeibeamter, der privat unterwegs war, der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen auffällig fahrenden und qualmenden, türkischen Lkw auf der Bundesstraße 96 bei Neustrelitz, welcher in Fahrtrichtung Berlin fuhr.

Zuvor konnte der Zeuge beobachten, wie der Lkw-Fahrer an der Kreuzung Kiefernheide eine Rotlicht zeigende Ampel überfahren hatte. Aufgrund der angegebenen Fahrtrichtung nach Berlin wurden neben den Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz auch das Polizeirevier in Gransee alarmiert.

Den eingesetzten Kräften gelang es den Lkw-Fahrer kurz hinter der brandenburgischen Landesgrenze anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 56-jährigen türkischen Staatsbürger, der von den Behörden wegen des Entzugs der Fahrerlaubnis zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Fahrerlaubnis war dem Mann bereits rechtskräftig und unanfechtbar entzogen worden. Aufgrund dessen wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Der Lkw wurde aufgrund technischer Mängel auf einem Parkplatz abgestellt.

Da der Beschuldigte ohne erforderliche Fahrerlaubnis gefahren ist, wurde ein entsprechendes Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Des Weiteren wurde aufgrund der begangenen Rotlichtfahrt eine entsprechende Sicherheitsleistung einbehalten.

Diebstahl eines Radladers – Täter nach kurzer Verfolgung durch Zeugen gestellt

Am Sonntag, 14.04.2019, gegen 16:30 Uhr ging in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Meldung ein, dass soeben an einem Waldrand zwischen Alt Rehse und Siehdichum ein Radlader entwendet wurde und der Tatverdächtige mit dem Gefährt in Richtung Neuhof flüchtig ist.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen kann zum Sachverhalt folgendes gesagt werden.
Am Nachmittag des 14.04.2019 führten mehrere Mitarbeiter eines Landwirtschaftsbetriebes auf dem Acker zwischen Alt Rehse und Siehdichum Arbeiten durch. Ein Mitarbeiter fuhr hierbei mit seinem Ackerschlepper samt Anhänger an eine Lagerstelle für Streugut und führte gegen 16:15 Uhr Ladetätigkeiten mit einem dort vorgehaltenen Radlader durch. Nachdem er fertig war, stellte er den Radlader zurück an die Lagerstelle, schloss die Tür des Radladers und fuhr mit seinem Ackerschlepper zurück auf den Acker. Den Schlüssel lies der Mitarbeiter im Radlader stecken, damit weitere Mitarbeiter diesen ebenfalls für Ladetätigkeiten nutzen konnten.

Da sich der Arbeiter in Sichtweite zum Radlader befand, bemerkte er, wie sich dieser plötzlich in Richtung Neuhof in Bewegung setzte. Zunächst dachte er sich nichts dabei, doch als der Radlader außer Sicht geriet, verständigte er seinen Vorgesetzten. In dem Gespräch wurde klar, dass ein unbekannter Täter die Arbeitsmaschine entwendet hatte. Der Zeuge nahm mit seinem Traktor die Verfolgung auf und konnte den Täter im Radlader anhalten und zur Rede stellen. Nach einem kurzen Gespräch, indem der Beschuldigte dem Zeugen Schläge androhte sollte er die Polizei rufen, stieg der Beschuldigte aus, griff sich sein Fahrrad, welches er in der Ladeschaufel transportiert hatte und flüchtete.
Der Arbeiter, begab sich zurück zum nahegelegenen Betriebsgelände. In der Zwischenzeit hatten die Beamten des Polizeihauptreviers Waren die Anzeige vor Ort aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg übernahm am Tatort die Spurensuche und -sicherung.

Gegen 18:50 Uhr bemerkte der Zeuge plötzlich, wie der Beschuldigte mit seinem Fahrrad an dem Firmengelände vorbeifuhr. Zusammen mit seinem Vorgesetzten nahm er mittels Pkw die Verfolgung auf. Nach 100m hatten sie den Beschuldigten eingeholt. Auch die Flucht auf den angrenzenden Acker half da nicht mehr, denn mit zwei weiteren Kollegen gelang es ihnen den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Der Beschuldigte wurde anschließend in Gewahrsam genommen und dem PHR Neubrandenburg zugeführt. Es handelt sich um einen 36-Jährigen Neubrandenburger. Nachdem ihm rechtliches Gehör geboten wurde und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er gegen 22:30 Uhr entlassen.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Waren ermitteln gegen den 36-Jährigen wegen des Verdachtes des Diebstahls und Nötigung.

Verkehrsunfall mit 15.000 Euro Sachschaden

Am Montagmorgen, 11.03.2019, gegen 08:40 Uhr ist es in der Platanenstraße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von 15.000 Euro gekommen.

Eine 58-jährige PKW-Fahrerin befuhr die Platanenstraße. Ein 25-jähriger LKW-Fahrer befuhr die Robinienstraße in Richtung der Platanenstraße und wollte an der Kreuzung Platanenstraße/Hainbuchenstraße/Robinienstraße nach links abbiegen. Nach bisherigem Erkenntnisstand übersah der 25-Jährige beim Abbiegevorgang nach links die heranfahrende 58-jährige Fahrzeugführerin. In der Kreuzungsmitte kam es dadurch zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.