Verkehrsunfall mit alleinbeteiligtem mit Fäkalien beladenem Tanklastwagen

Am Dienstag, 11.06.2019 gegen 13:10 Uhr ereignete sich auf der Landesstraße 342 zwischen Feldberg und Conow ein Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Tanklastwagen.

Der Fahrer eines mit Fäkalien beladenen Tanklastkraftwagens befuhr die L 342 von Feldberg in Richtung Conow und kam dabei aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stecken. Der Fahrer blieb unverletzt.

Der Fäkalieninhalt wurde inzwischen aus dem Tank abgepumpt. Für den Verkehr ergaben sich keine Behinderungen, da das verunfallte Fahrzeug im Straßengraben steht. Der Tanklaster wird am 12.06.2019 im Laufe des Tages geborgen. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen auf der L 342 kommen.

Die Schadenshöhe ist beläuft sich gegenwärtig mindestens auf 20.000 EUR.

56-jähriger Fahrer mit qualmendem Lkw und ohne Fahrerlaubnis auf der B96 unterwegs

Am 15.04.2019 gegen 18:50 Uhr meldete ein Polizeibeamter, der privat unterwegs war, der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen auffällig fahrenden und qualmenden, türkischen Lkw auf der Bundesstraße 96 bei Neustrelitz, welcher in Fahrtrichtung Berlin fuhr.

Zuvor konnte der Zeuge beobachten, wie der Lkw-Fahrer an der Kreuzung Kiefernheide eine Rotlicht zeigende Ampel überfahren hatte. Aufgrund der angegebenen Fahrtrichtung nach Berlin wurden neben den Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz auch das Polizeirevier in Gransee alarmiert.

Den eingesetzten Kräften gelang es den Lkw-Fahrer kurz hinter der brandenburgischen Landesgrenze anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 56-jährigen türkischen Staatsbürger, der von den Behörden wegen des Entzugs der Fahrerlaubnis zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Fahrerlaubnis war dem Mann bereits rechtskräftig und unanfechtbar entzogen worden. Aufgrund dessen wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Der Lkw wurde aufgrund technischer Mängel auf einem Parkplatz abgestellt.

Da der Beschuldigte ohne erforderliche Fahrerlaubnis gefahren ist, wurde ein entsprechendes Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Des Weiteren wurde aufgrund der begangenen Rotlichtfahrt eine entsprechende Sicherheitsleistung einbehalten.

Diebstahl eines Radladers – Täter nach kurzer Verfolgung durch Zeugen gestellt

Am Sonntag, 14.04.2019, gegen 16:30 Uhr ging in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Meldung ein, dass soeben an einem Waldrand zwischen Alt Rehse und Siehdichum ein Radlader entwendet wurde und der Tatverdächtige mit dem Gefährt in Richtung Neuhof flüchtig ist.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen kann zum Sachverhalt folgendes gesagt werden.
Am Nachmittag des 14.04.2019 führten mehrere Mitarbeiter eines Landwirtschaftsbetriebes auf dem Acker zwischen Alt Rehse und Siehdichum Arbeiten durch. Ein Mitarbeiter fuhr hierbei mit seinem Ackerschlepper samt Anhänger an eine Lagerstelle für Streugut und führte gegen 16:15 Uhr Ladetätigkeiten mit einem dort vorgehaltenen Radlader durch. Nachdem er fertig war, stellte er den Radlader zurück an die Lagerstelle, schloss die Tür des Radladers und fuhr mit seinem Ackerschlepper zurück auf den Acker. Den Schlüssel lies der Mitarbeiter im Radlader stecken, damit weitere Mitarbeiter diesen ebenfalls für Ladetätigkeiten nutzen konnten.

Da sich der Arbeiter in Sichtweite zum Radlader befand, bemerkte er, wie sich dieser plötzlich in Richtung Neuhof in Bewegung setzte. Zunächst dachte er sich nichts dabei, doch als der Radlader außer Sicht geriet, verständigte er seinen Vorgesetzten. In dem Gespräch wurde klar, dass ein unbekannter Täter die Arbeitsmaschine entwendet hatte. Der Zeuge nahm mit seinem Traktor die Verfolgung auf und konnte den Täter im Radlader anhalten und zur Rede stellen. Nach einem kurzen Gespräch, indem der Beschuldigte dem Zeugen Schläge androhte sollte er die Polizei rufen, stieg der Beschuldigte aus, griff sich sein Fahrrad, welches er in der Ladeschaufel transportiert hatte und flüchtete.
Der Arbeiter, begab sich zurück zum nahegelegenen Betriebsgelände. In der Zwischenzeit hatten die Beamten des Polizeihauptreviers Waren die Anzeige vor Ort aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg übernahm am Tatort die Spurensuche und -sicherung.

Gegen 18:50 Uhr bemerkte der Zeuge plötzlich, wie der Beschuldigte mit seinem Fahrrad an dem Firmengelände vorbeifuhr. Zusammen mit seinem Vorgesetzten nahm er mittels Pkw die Verfolgung auf. Nach 100m hatten sie den Beschuldigten eingeholt. Auch die Flucht auf den angrenzenden Acker half da nicht mehr, denn mit zwei weiteren Kollegen gelang es ihnen den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Der Beschuldigte wurde anschließend in Gewahrsam genommen und dem PHR Neubrandenburg zugeführt. Es handelt sich um einen 36-Jährigen Neubrandenburger. Nachdem ihm rechtliches Gehör geboten wurde und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er gegen 22:30 Uhr entlassen.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Waren ermitteln gegen den 36-Jährigen wegen des Verdachtes des Diebstahls und Nötigung.

Verkehrsunfall mit 15.000 Euro Sachschaden

Am Montagmorgen, 11.03.2019, gegen 08:40 Uhr ist es in der Platanenstraße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von 15.000 Euro gekommen.

Eine 58-jährige PKW-Fahrerin befuhr die Platanenstraße. Ein 25-jähriger LKW-Fahrer befuhr die Robinienstraße in Richtung der Platanenstraße und wollte an der Kreuzung Platanenstraße/Hainbuchenstraße/Robinienstraße nach links abbiegen. Nach bisherigem Erkenntnisstand übersah der 25-Jährige beim Abbiegevorgang nach links die heranfahrende 58-jährige Fahrzeugführerin. In der Kreuzungsmitte kam es dadurch zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.

Überladener LKW mit gebrochenem Rahmen und abgebrochenen Radbolzen kontrolliert

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers (AVPR) Altentreptow (AVPR) unterstützten am 18.02.2019 das Bundesamt für Güterverkehr. Gemeinsam wurde auf dem Rastplatz „Vier Tore Stadt Ost“ auf der A20 eine Kontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein polnisches Sattelkraftfahrzeug, welches mit Holzstämmen für ein Sägewerk vollbeladen war, einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Hierbei kam auch die Radlastwaage des AVPR Altentreptow zum Einsatz.

Die Beamten diagnostizierten bei der Sattelzugmaschine eine Überladung um 10,5 %. Ab 10% Überladung spricht man von einer erheblichen Überladung, so dass der Fahrzeugführer zur Umladung vor Ort verpflichtet wird. Bei der genaueren Kontrolle stellten die Beamten zudem an einem Rad des Sattelaufliegers drei abgebrochene Radbolzen und einen mehrfach gebrochenen Rahmen fest. Die zur Ladungssicherung erforderlichen Rungen waren zudem fast alle lose.

Demzufolge wurde eine Umladung der Holzstämme angeordnet. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt. Es werden mehrere Bußgelder in hohem dreistelligen Betrag fällig.

Zum Glück wurde diese Sattelzugmaschine aus dem Verkehr gezogen. Mit abgebrochenen Radbolzen, gebrochenem Rahmen und völlig überladen war der Sattelzug eine Gefahr im Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang bittet die Bevölkerung darum, aufmerksam zu sein. Die Beamten können nicht überall sein. Wenn Sie auffällige Fahrzeuge oder Fahrzeugführer mit auffälliger Fahrweise sehen, informieren Sie uns bitte telefonisch unter 110.

Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden auf der A20

Am Montag, 21.01.2019, gegen 07:00 Uhr ereignete sich auf der A20 kurz vor der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost in Fahrtrichtung Stettin ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein Lkw mit Anhänger die A20 in Richtung Stettin. Hinter dem Lkw befuhr ein 45-jähriger polnischer Pkw-Fahrer mit seinem BMW ebenfalls die Autobahn. Kurz vor der Anschlusstelle Neubrandenburg Ost fuhr der Fahrer des BMW aufgrund von Unaufmerksamkeit auf den vorausfahrenden Lkw auf. Während der Lkw samt Anhänger auf dem Standstreifen zum Stehen kam, geriet der Pkw BMW nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke.

Der 45-jährige Fahrer wurde leichtverletzt ins Klinikum nach Neubrandenburg verbracht. Zur Bergung der verunfallten Fahrzeuge und während der Unfallaufnahme war die A20 für ca. 3 Stunden vollgesperrt. Der Pkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt ca. 11.000 EUR.

Aufgrund von umliegenden Trümmerteilen kam es kurz nach dem Unfall zu zwei weiteren Verkehrsunfällen auf der A20 mit jeweils 1.000 EUR Sachschaden. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden.

Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und zwei schwerverletzten Personen

Am Donnerstag, 17.01.2019, gegen 07:10 Uhr ist es zu einem Verkehrsunfall auf der L35 bei Neddemin Ausbau gekommen. Bei diesem Unfall waren vier Fahrzeuge (drei PKW und ein LKW) beteiligt und zwei Personen wurden schwerverletzt.

Die Fahrzeuge sind auf der L35 von Neubrandenburg in Richtung Altentreptow gefahren. Als vor dieser Fahrzeugkolonne ein Fahrzeug in Neddemin-Ausbau nach links abgebogen ist, musste der folgende Fahrzeugführer des LKW verkehrsbedingt anhalten. Die beiden hinter diesem Fahrzeug fahrenden Fahrzeugführer haben auf Grund dessen ebenfalls angehalten. Der darauffolgende 35-jährige Fahrzeugführer des vierten Fahrzeuges schaffte es nicht, rechtzeitig anzuhalten und fuhr auf den vor ihm fahrenden PKW auf. Dieser Pkw wurde auf den vor ihm befindlichen Pkw, und dieser wiederum auf den LKW geschoben.

Die zwei Fahrzeugführer der beiden aufgeschobenen PKW wurden schwer verletzt mit zwei Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Altentreptow und Neubrandenburg gebracht. Der Unfallverursacher und der Lkw-Fahrer blieben unverletzt. An den vier Fahrzeugen ist ein Schaden von insgesamt 13.000 Euro entstanden. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme und ärztliche Behandlung der Verletzten musste die L35 für ca. eine halbe Stunde voll gesperrt werden.