Schaurig-Schönes zu Halloween: Programmtipps auf flimmo.tv

Was eignet sich für Kinder? Was überfordert sie?

Kostümpartys, Bastelaktionen und kleine Geister auf der Jagd nach „Süßem oder Saurem“: Halloween hat in den letzten Jahren zunehmend Einzug in Familien, Schulen und sogar Kindergärten gehalten. Auch wenn Eltern dies nicht immer gut finden, bei Kindern erfreut sich das Gruselfest großer Beliebtheit. So flimmern rund um den 31. Oktober auch jede Menge Hexen, Monster und Vampire über den Bildschirm. Viele Eltern sind jedoch verunsichert: Wie viel Grusel und Nervenkitzel kann man dem Nachwuchs überhaupt zumuten? Was tun, wenn die Angst überwiegt?

Damit es beim Spaß am Gruseln bleibt, hilft FLIMMO Eltern mit einem Halloween-Special bei der Auswahl geeigneter Programme, die an diesem Tag im Fernsehen und bei Streaming-Anbietern laufen. Gerade bei Sendungen mit Gruselfaktor ist es wichtig, auf eine altersgerechte Auswahl zu achten. Fernsehanfänger kann schon ein lauter Knall oder ein dunkler Schatten ängstigen. Kinder ab Mitte des Grundschulalters haben dagegen mit Spannung oft mehr Erfahrung und können mit einem gewissen Maß an Nervenkitzel durchaus umgehen. Wo die Grenze liegt, ist jedoch bei jedem Kind unterschiedlich. Eltern sollten deshalb genau darauf achten, wie viel Spannung ihr Kind verträgt und am besten gemeinsam die Gruselgeschichte anschauen. Klar ist auch: Horrorfilme für Erwachsene sind grundsätzlich für Kinder aller Altersstufen tabu.

Weitere Informationen dazu, was Kindern in welchem Alter zu viel wird und wie Eltern damit umgehen können, sowie eine kindgerechte Auswahl an Halloween-Highlights für unterschiedliche Altersgruppen und die ganze Familie gibt es hier: www.flimmo.tv/halloween.

Zeitgeschichte beim Bürgerradio

Gesprächsreihe „Erinnern und Ermutigen“ schildert persönliche Erfahrungen vor und nach dem Mauerfall

Um Journalismus vor und nach dem Mauerfall geht es im fünften Gespräch der Reihe „Erinnern und Ermutigen“ bei NB-Radiotreff 88,0. Seit Juni stellt dieses Format Menschen vor, die in Neubrandenburg dabei waren, als es im Herbst 1989 die ersten Demonstrationen gab. Sie sprechen sehr persönlich über ihre Ängste, Wünsche und Erwartungen vor 30 Jahren und über die Zeit danach. Es geht um Engagement im Privaten und in der Politik, ums Scheitern und Weitermachen, um Chancen und Grenzen. Dabei entsteht ein Stück regionaler Zeitgeschichte.

Zu Gast waren bisher ein Bürgerbewegter, der der Politik treu blieb, ein Künstler, der Nachtschichten schiebt, um in seiner Kreativität unabhängig zu bleiben, eine Handwerkerin, die mit süßen Sachen bittere Erfahrungen machen musste und einen Mann der Kirche, der einen guten Ort für Menschen mit Handicap schuf. Im Oktober begrüßt die freie Autorin Angela Kuboth eine ehemalige Kollegin. Am 17. Oktober um 17 Uhr steht dann auch deren Gewerkschaftsarbeit zur Debatte. Anschließend kann die Sendung in der Mediathek des Bürgerradios empfangen werden. Und wiederholt wird sie am 26. Oktober um 15 Uhr.

Hintergrund: NB-Radiotreff 88,0 ist der Offene Kanal Hörfunk der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Er bietet jeder/m Bürger/-in des Landes die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiosendungen zu produzieren und auf drei Sendern im Umfeld von Neubrandenburg, Malchin und Greifswald sowie im Internet ausstrahlen zu lassen. Als Medienbildungszentrum bietet NB-Radiotreff 88,0 außerdem Bildungsveranstaltungen und die unterschiedlichsten Projekte zu einer breitgefächerten Themenpalette an.

Fit mit Medien aus den Herbstferien!

Ihr habt in den Herbstferien noch nichts vor? Ihr wollt lernen wie Film funktioniert? Dann seit ihr bei der Medienwerkstatt vom Latücht e.V. genau richtig.

In ihrem Ferienworkshop vom 9. bis 13. Oktober 2019 habt ihr die Möglichkeit, Teil einer richtigen Filmcrew zu sein. Ihr erwerbt erste Medienkompetenzen, indem ihr sie praktisch anwendet und kreativ eigene Ideen filmisch umsetzt. Und übrigens: Unsere Lage inmitten der Mecklenburgischen Seeenplatte lädt förmlich dazu ein, auch die Natur und Themen wie Klima- und Umweltschutz einzubeziehen.

Deshalb gehen wir mit Euch und der Technik gern an die frische Luft und verlegen unseren mehrtägigen Workshop in das Jugendwaldheim „Steinmühle“ im Müritz Nationalpark. Und das Beste ist: Ihr zahlt keinen Teilnehmerbeitrag, lediglich die An- und Abreise muss durch Eure Eltern organisiert werden.

Anmeldungen unter medienwerkstatt@latuecht.de oder 0395 5666880 / Ansprechpartnerin: Monique Herdam

Fit mit Medien aus den Herbstferien!

Ihr habt in den Herbstferien noch nichts vor? Ihr wollt lernen wie Film funktioniert? Dann seit ihr bei der Medienwerkstatt vom Latücht e.V. genau richtig.

In ihrem Ferienworkshop vom 9. bis 13. Oktober 2019 habt ihr die Möglichkeit, Teil einer richtigen Filmcrew zu sein. Ihr erwerbt erste Medienkompetenzen, indem ihr sie praktisch anwendet und kreativ eigene Ideen filmisch umsetzt. Und übrigens: Unsere Lage inmitten der Mecklenburgischen Seeenplatte lädt förmlich dazu ein, auch die Natur und Themen wie Klima- und Umweltschutz einzubeziehen.

Deshalb gehen wir mit Euch und der Technik gern an die frische Luft und verlegen unseren mehrtägigen Workshop in das Jugendwaldheim „Steinmühle“ im Müritz Nationalpark. Und das Beste ist: Ihr zahlt keinen Teilnehmerbeitrag, lediglich die An- und Abreise muss durch Eure Eltern organisiert werden.

Anmeldungen unter medienwerkstatt@latuecht.de oder 0395 5666880 / Ansprechpartnerin: Monique Herdam

FLIMMO-Ausgabe 3/2019 jetzt kostenlos erhältlich – Titelthema: Schreckmomente auf dem Bildschirm

Ein unheimlicher Schatten, der Bösewicht aus Harry Potter oder die gruselige Momo-Figur: Was Kinder auf dem Bildschirm erschreckt, ist ganz unterschiedlich und für Eltern nicht immer vorhersehbar. Wann aus Spaß am Nervenkitzel Angst wird und wie Eltern damit umgehen können, erklärt FLIMMO in der aktuellen Ausgabe.

Entscheidend ist vor allem das Alter der Mädchen und Jungen. Kleine Kinder kann schon ein lautes Geräusch erschrecken, Ältere haben dagegen bereits eine gewisse Filmerfahrung und können deutlich mehr verkraften. Wenn jedoch die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmt, mysteriöse oder gruselige Geschichten als echt dargestellt werden, kann es selbst für ältere Kinder zu viel werden.

Zu diesem Ergebnis kommt auch die aktuelle FLIMMO-Kinderbefragung: Viele der interviewten Grundschulkinder gaben an, dass ihnen neben Gruselgestalten aus Film und Fernsehen vor allem unheimliche Internet-Phänomene wie „Momo“ oder der „Game Master“ Angst machen. Eltern sollte bewusst sein, dass Kinder gerade auf YouTube oder anderen Social-Media-Plattformen ungewollt mit ängstigenden Inhalten in Berührung kommen können. Warum es wichtig ist, dass Eltern als Gesprächspartner bereitstehen, und worauf sie bei diesem Thema noch achten sollten, steht im neuen FLIMMO.

Eine Auswahl weiterer Texte in FLIMMO 3/2019:

  • FLIMMO erklärt: Kinder & Kino
  • Fernsehen im Netz: YouTube – Sicher für Kinder?
  • Sendungen im Fokus: Die Pfefferkörner – X-Factor: Das Unfassbare

Wie immer gibt es die komplette Broschüre als PDF zum Herunterladen auf www.flimmo.tv <www.flimmo.tv/>

Kinder und Jugendliche in Apps erheblichen Risiken ausgesetzt

Mobbing, Hass und Belästigung an der Tagesordnung | Betreiber müssen Schutzkonzepte verbessern | Jahresbericht von jugendschutz.net vorgestellt

Bedrohungen, sexuelle Belästigung, drastische Gewalt: Die Kommunikation in Apps birgt für Kinder und Jugendliche auch Gefahren. Die wenigsten Anbieter sorgen dafür, dass ihre jüngsten Userinnen und User ihre Dienste unbeschwert nutzen können. Dies zeigt der Jahresbericht 2018 von jugendschutz.net, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

„Die Nutzung beliebter Dienste wie WhatsApp, Instagram und TikTok ist für Kinder besonders riskant. Wo Fremde uneingeschränkt Kontakt aufnehmen und private Informationen einsehen können, sind Übergriffen Tür und Tor geöffnet“, sagt Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net. Das schränke den positiven Nutzen der Angebote erheblich ein und gefährde die Entwicklung von Heranwachsenden. Risiken seien zwar nie komplett auszuschließen, könnten aber durch ein gutes Schutzkonzept der Betreiber erheblich reduziert werden.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey: „Sichere Accounts und altersgerechte Voreinstellungen sind elementar, um Risiken vorzubeugen. Hier sind vor allem die globalen Player in der Pflicht, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen und Sicherheit im Netz auch für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Wir werden im Bundesjugendministerium mit einem modernen Jugendmedienschutzgesetz unseren Beitrag dazu leisten“, so Giffey. Um den jüngsten Userinnen und Usern eine unbeschwerte Teilhabe zu ermöglichen, brauche es auch Rat- und Hilfekonzepte für Kinder und Eltern.

„Kinder, Jugendliche und Eltern benötigen bei der Auswahl geeigneter Angebote verlässliche Altersangaben. Es darf nicht sein, dass erhebliche Risiken bei der Bewertung von Apps unberücksichtigt bleiben. So müssen in die Bewertung auch Gefahren wie Mobbing, Belästigung und Kaufanreize einfließen“, bemerkt die rheinland-pfälzische Jugendministerin Anne Spiegel. Auch sie appelliert an die großen Player. Diese dürften sich auch nicht dahinter verstecken, ihre Angebote seien für ältere Personen gedacht. Wer Angebote mache, die kinderaffin gestaltet sind und von denen bekannt ist, dass die meisten Kinder und Jugendliche sie regelmäßig nutzen, müsse auch für deren effektiven Schutz sorgen.

„Kinder und Jugendliche sind vor allem in Social Media unterwegs. Bestehende Schutzprogramme sind dort jedoch nahezu wirkungslos“, konstatiert Dr. Wolfgang Kreißig, der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz. Es sei daher ein Gebot der Stunde, dass die Global Player verlässliche Alterskontrollen durchführten und ihre Algorithmen und entwickelten Techniken zur automatisierten Erkennung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzten.

jugendschutz.net überprüfte 2018 über 80.000 Angebote auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz und stellte 6.575 Verstoßfälle fest. In 81 % der Fälle erreichte jugendschutz.net mit seinen Aktivitäten eine schnelle Löschung der Inhalte.

Der aktuelle Jahresbericht von jugendschutz.net steht zum Download bereit unter:
www.jugendschutz.net/fileadmin/download/pdf/bericht2018.pdf

jugendschutz.net ist das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Jugendministerien haben die Stelle 1997 gegründet. Sie ist seit 2003 an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden, um eine einheitliche Aufsicht über Rundfunk und Internet zu gewährleisten. Die Arbeit von jugendschutz.net wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP).

Medienregulierung, Medienbildung und privater Rundfunk

Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV), die Aufsichtsbehörde für den privaten Rundfunk und die Telemedien in Mecklenburg-Vorpommern und das Kompetenz-Zentrum des Landes für Medienbildung, legt ihren Jahresbericht 2018 vor.

Dargestellt wird die umfangreiche Medienkompetenz-Förderung der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern: Die MMV gibt etwa die Hälfte der ihr jährlich zur Verfügung stehenden Mittel dafür aus. Zu einem großen Teil fließen die Gelder in die Offenen Kanäle. In diesen Medienbildungs-Einrichtungen in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Greifswald und Malchin können die Bürgerinnen und Bürger unseres Bundeslandes alle Mediengattungen für sich und ihre Ideen nutzen und zugleich über sämtliche Medien auch kritische Informationen erhalten.

Medienbildung und Medienkompetenz werden aber nicht nur bei der Medienanstalt selbst gefördert, sondern von zahlreichen Institutionen in unserem Bundesland, zum Beispiel von Medienwerkstätten, Schulen, Kirchen, Vereinen oder sonstigen freien Trägern der Jugendarbeit. Im Jahr 2018 hat die MMV wieder 16 solcher Projekte und ein Bürgermedium mit insgesamt rund 205.000 Euro unterstützt.

2018 fand auch ein intensiver Austausch mit den Medienpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen über die Aufgaben und Aktivitäten der MMV statt. Der Offene Kanal Malchin feierte sein 15-jähriges Bestehen, das Vernetzungsprojekt zur Förderung von Lokal-TV wurde um ein Jahr verlängert, und die MMV erhielt Aufgaben als Datenschutz-Aufsichtsbehörde für die privaten Rundfunkveranstalter in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Themen „Digitalisierung“ und „Konvergenz der Medien“ spielten eine wichtige Rolle in der Arbeit der Medienanstalt – sowohl bundesweit als auch im eigenen Bundesland. Begleitet wurde die Abschaltung der Rundfunkübertragung über analoge Kabelnetze sowie die Umstellung auf digitale Kabelnetze. Diskutiert wurde die künftige Übertragung privater Radioprogramme in Mecklenburg-Vorpommern über DAB+.

Bei der Vergabe des Deutschen Regionalfernsehpreises 2018 in Koblenz waren die Sender aus Mecklenburg-Vorpommern sehr erfolgreich. Sie gewannen zwei der sieben Kategorien und erreichten außerdem in zwei Kategorien den zweiten Platz.

Weitere Themen des Jahresberichtes sind u.a.:
– Menschen machen Medien
– Privater Rundfunk in Mecklenburg-Vorpommern
– Bundesweite Medienregulierung

Der Jahresbericht 2018 ist kostenlos bei der Medienanstalt erhältlich und als PDF-Datei herunterladbar.