Medienkompetenz-Preis M-V 2019: Nur noch wenige Tage bis zur Preisverleihung

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2019 haben sich in diesem Jahr 31 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2019 wird am 25. April 2019 um 15.30 Uhr im Lichtspieltheater Wundervoll (Friedrichstraße 23, 18057 Rostock) zum Auftakt des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) verliehen. Er prämiert nunmehr zum 14. Mal die innovativsten und nachhaltigsten Projekte, die Medienkompetenz modellhaft an Menschen aller Altersgruppen vermitteln.

Der Preis (dotiert mit insgesamt 3.000 Euro) wird wieder in zwei Kategorien vergeben:

  • für „Außerschulische Projekte“ (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern),
  • für „Schulische Projekte“ (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur).

Die aus vielen Teilen unseres Bundeslandes eingereichten Projekte weisen eine große Methoden- und Themenvielfalt auf. So zum Beispiel produzierte eine Grundschule in Ribnitz-Damgarten in Zusammenarbeit mit dem NABU M-V einen Trickfilm, der sich kindgerecht dem Thema „Eutrophierung der Meere“ widmet. Ein Verein aus Greifswald bietet Computer- und Tablet-Kurse für Seniorinnen und Senioren an. Kinder und Jugendliche aus Güstrow produzieren gemeinsam einen Musiksampler – mit allem, was dazu gehört. In Demmin setzt sich ein Projektfachkurs der Klassenstufe 11 mit dem Thema „Terrorismus und dessen Beziehung zu den Medien“ auseinander.

Ein Auswahlgremium hat die 31 Einreichungen gesichtet und diskutiert, schließlich zehn Projekte ausgewählt und diese einer Preisjury empfohlen. Die Preisjury bestimmte aus den acht Bewerbern die vier besten Projekte, die sich am 25. April 2019 einem breiten Publikum präsentieren dürfen.

Dies sind:

  • der Soziale Bildung e. V./OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) aus Rostock mit dem medienübergreifenden Projekt „WE BUILD THIS CITY! Minecraft Rostock Gaming Projekt“
  • die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV mit dem Kitaprojekt „AMEISENKINDER“
  • die Jenaplanschule Rostock mit dem „Hörspielprojekt“
  • die Regionale Schule mit Grundschule „Anne Frank“ Tessin mit dem Projekt „Mein Beruf in Tessin“

Zur diesjährigen Preisjury gehören Katrin Kauer (Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Ulrike Möller (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V), Dr. phil. Anja Schwertfeger (Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock), Corinna Pfaff (Geschäftsführerin des Deutschen Journalisten-Verbandes M-V), Dr. Antje Draheim (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V, Abteilungsleiterin Abteilung Jugend und Familie) und Nadine Berlenbach (Landesinformationsstelle Schülerzeitung | Vertreterin der Medienkompetenz-Preis-Gewinnerinnen und -Gewinner 2018).

Beide Jurys haben lange gesichtet, diskutiert und bewertet. Wie jedes Jahr fiel es den Jurorinnen und Juroren nicht leicht, zu einem Ergebnis zu kommen. Jedes einzelne Projekt sei auf seine Weise sehr wertvoll und verdiene großes Lob und viel Anerkennung, so die übereinstimmende Meinung der Jurorinnen und Juroren. Auf jeden Fall zeige die Vielfalt der Konzepte und Projekte, dass Medienkompetenzvermittlung in Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Thema sei.

Am Tag der Verleihung des Medienkompetenz-Preises M-V 2019 können sich die Gäste von dem Ideenreichtum der medienpädagogischen Arbeit im Land überzeugen.

Durch die Preisverleihung wird Mark Sternkiker (Filmemacher und Medienpädagoge) führen.

Preisverleihung des 14. landesweiten Schülerzeitungswettbewerbs am 09. April 2019

In Neubrandenburg werden die besten Redaktionen Mecklenburg-Vorpommerns prämiert

Über 100 junge Nachwuchsjournalisten waren angereist: In Neubrandenburg wurden am 09. April 2019 Mecklenburg-Vorpommerns beste Schülerzeitungen gefeiert. Die Schülerredaktionen präsentierten ihre Werke, maßen sich im landesweiten Schülerzeitungswettbewerb, tauschten sich aus und kamen mit Profijournalisten ins Gespräch.

Zum 14. Mal riefen der Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (JMMV) und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern zur Teilnahme am landesweiten Schülerzeitungswettbewerb auf. Bereits seit 2004 suchen die Veranstalter zusammen mit einer Fachjury jährlich die besten Schülerzeitungen des Landes. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Birgit Hesse waren Redaktionen aller Schularten dazu aufgerufen, ihre aktuelle Zeitungsausgabe ins Rennen zu schicken.
Aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich 27 Schülerzeitungen von Grund- und Förderschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien sowie Berufsschulen am Wettbewerb.

Die fachkundige Jury aus Journalist*innen von Ostsee-Zeitung, Nordkurier, Schweriner Volkszeitung, Pädagoginnen sowie Expert*innen von AOK Nordost, Landesmarketing MV, Institut für Qualitätsentwicklung MV, der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und JMMV-Aktiven beurteilte die eingesandten Zeitungen nach verschiedenen Kriterien. Die Bewertung erfolgte nach Schularten getrennt.

Am Dienstagvormittag nahmen die angereisten Redaktionen an einem Erfahrungsaustausch teil: Die jungen Redakteurinnen und Redakteure aller Schularten fragten neugierig ihre großen und kleinen Kollegen, erklärten sich gegenseitig, wie die Arbeit in ihrer Redaktion abläuft und holten sich in acht verschiedenen Workshops Tipps für die nächste Ausgabe. Journalismus-Profis boten Workshops zu Themen wie Filmgespräch, Journalistischem Schreiben, Themenfindung sowie Handwerk und Medien an.

Den Abschluss des Schülerzeitungswettbewerbs 2018/2019 bildete die Preisverleihung am Nachmittag. Die Jury gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs Mecklenburg-Vorpommern.

Grundschulen
1. MAG.net, Grundschule Marlow, 18337 Marlow
2. KIDS BLITZ, Grundschule West Parchim, 19370 Parchim
3. Schulhofgeflüster, Grundschule Binz, 18609 Binz
Förderpreis: AWOlino, Freie Schule Wismar, 23968 Wismar

Förderschulen
1. Filofax, Schule am Stettiner Haff, 17419 Zirchow

Regionale Schulen
1. Gingster Welle, Regionale Schule Gingst, 18569 Gingst
2. Knuutsch, Werner-von-Siemens-Schule, 19057 Schwerin
2. Wasserschaden, Regionalen Schule „Am Wasserturm“, 23936 Grevesmühlen

Gymnasien
1. Stichling, Friderico-Francisceum Gymnasium, 18209 Bad Doberan
2. Scorpion, Werkstattschule, 18059 Rostock
3. fsz – der durchblick, Freie Schule Zinnowitz, 17454 Ostseebad Zinnowitz

Berufsbildende Schule
1. B-log-SWV, Berufliche Schule für Wirtschaft & Verwaltung, 19059 Schwerin

Die Jury vergab außerdem mehrere Sonderpreise: „Newcomer“ für die beste Zeitung einer neugegründeten Redaktion und den „Mutmacher“-Preis für kritische Meinungsäußerung. Des Weiteren wurden die Gewinner des Sonderpreises Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK NordOst, des Sonderpreises „digital genial“ für das beste digitale Informationsangebot ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung, des Sonderpreises „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN.nord MV (Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien), sowie des Sonderpreises für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern ausgewählt.

Sonderpreis Newcomer
Schulhofgeflüster, Grundschule Binz

Sonderpreis Mutmacher
Wasserschaden, Regionale Schule „Am Wasserturm“, 17335 Strasburg (Uckermark)

Sonderpreis „digital genial“ ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung
– Der Schülerspiegel, Regionale Schule Windland, 18556 Altenkirchen

Sonderpreis für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
– Artikel „Wir bauen einen Bewegungsparcours“, Filofax (Schule am Stettiner Haff)
– Artikel „Das Leben als Konditorin“, AWOlino (Freie Schule Wismar)
– Artikel „Helden des Alltags / Held der Schule“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)

Sonderpreis „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN.nord MV (Regionale Netztstelle Nachhaltigkeitsstrategien)
– Artikel „Wir kämpfen Um die Welt!“, Campus Times (RecknitzCampus Laage)
– Artikel „Artenvielfalt und Schulgarten“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)
– Rubrik Umweltschutz, Der Schülerspiegel (Regionale Schule Altenkirchen)
Motivationspreise:
– Artikel „Stadtradeln in Parchim – Fritz-Reuter-Schüler radelten mit“, Fritzi (Fritz-Reuter-Schule Parchim)
– Artikel „Stadtradeln – auch wir waren mit dabei“, Fritzes Schulbote (Grundschule Fritz-Reuter Ludwigslust)
– Artikel „Hier und anderswo – Müll in der Welt“, Bärentatze (Grundschule Lüssow)
– Kategorie Gesundheit und Umwelt, Blog Schlossgeist (Schlossgymnasium Gützkow)

Sonderpreis Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK Nordost
– Artikel „Sind wir in Geschlechterrollen gefangen?“, Scorpion (Werkstattschule Rostock)
– Artikel „Gleichberechtigung & Menschen wie wir“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)
– Titelthema Individualität, Stichling (Friderico-Francisceum Gymnasium Bad Doberan)

Der Schülerzeitungswettbewerb 2018/2019 wird unterstützt durch die Veranstaltungspartner Schweriner Volkszeitung, Nordkurier, Ostsee-Zeitung, AOK Nordost, Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern (gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung), Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und RENN.nord MV bei der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV.

Informationen zum Wettbewerb unter: www.jmmv.de/szwettbewerb

Preisverleihung des 14. landesweiten Schülerzeitungswettbewerbs

In Neubrandenburg werden die besten Redaktionen Mecklenburg-Vorpommerns prämiert

Zum vierzehnten Mal riefen der Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (JMMV) und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit der Landesinfostelle Schülerzeitung (LiSZ) sowie dem Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern zur Teilnahme am landesweiten Schülerzeitungswettbewerb auf.

Bereits seit 2004 suchen die Veranstalter gemeinsam mit einer Fachjury jährlich die besten Schülerzeitungen des Landes. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Birgit Hesse waren Redaktionen aller Schularten dazu aufgerufen, ihre aktuelle Zeitungsausgabe ins Rennen zu schicken. Aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich 27 Schülerzeitungen von Grund- und Förderschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien sowie Berufsschulen am Wettbewerb. Am 09. April 2019 werden in Neubrandenburg die besten Schülerzeitungen prämiert.

Am Mittwoch, dem 09. Januar 2019, traf die fachkundige Jury aus Journalist/inn/en von Ostsee-Zeitung, Nordkurier, Schweriner Volkszeitung, Pädagoginnen sowie Expert/inn/en von AOK Nordost, Landesmarketing MV, Institut für Qualitätsentwicklung MV, der Akademie für Nachhaltige Entwicklung M‐V, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und JMMV-Aktiven zusammen und beurteilte die eingesandten Zeitungen nach verschiedenen Kriterien. Die Bewertung erfolgte nach Schularten getrennt. Bekanntgegeben werden hier die besten drei Zeitungen je Schulart, aufgezählt in willkürlicher Reihenfolge. Die genaue Platzierung wird erst auf der feierlichen Preisverleihung am 09. April in Neubrandenburg verkündet.

Vierzehn Grundschulredaktionen beteiligten sich am diesjährigen Wettbewerb, von denen die Jury drei Zeitungen auszeichnen möchte. Zu den verdienten Siegern gehören die Schülerzeitung „KIDS BLITZ“ der Grundschule West Parchim, „Schulhofgeflüster“ der Grundschule Binz sowie der „MAG.net“ von der Grundschule Marlow. Es wird außerdem ein Förderpreis für eine Grundschul-Redaktion vergeben.

Zu den Gewinnern unter den Schülerzeitungen von Regionalen Schulen zählen die „Knuutsch“ von der Werner-von-Siemens-Schule Schwerin, der „Wasserschaden“ aus der Regionalen Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen und die „Gingster Welle“ der Regionalen Schule mit Grundschule in Gingst. Bei den Gymnasien setzten sich die Redaktion des „fsz – der durchblick“ von der Freien Schule Zinnowitz, der „Stichling“ vom Friderico-Francisceum Gymnasium Bad Doberan sowie der „Scorpion“ der Werkstattschule Rostock durch.

Die Jury schätzte jeweils eine Schülerzeitungsredaktion in der Kategorie der Förderschulen und der Berufsbildenen Schulen als auszeichnungswürdig ein. Die glücklichen Gewinner werden auf der feierlichen Preisverleihung verraten.

Die Jury vergab außerdem mehrere Sonderpreise: „Newcomer“ für die beste Zeitung einer neugegründeten Redaktion und den „Mutmacher“-Preis für kritische Meinungsäußerung. Desweiteren wurden die Gewinner des Sonderpreises Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK NordOst, des Sonderpreises „digital genial“ für das beste digitale Informationsangebot ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung, des Sonderpreises „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN (REgionale Netztstelle Nachhaltigkeitsstrategien), sowie des Sonderpreises für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan.“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern ausgewählt.

Die genauen Platzierungen aller Preisträger werden zur Preisverleihung am 09. April 2019 in Neubrandenburg bekanntgegeben. Rund 100 Schülerinnen und Schüler werden zur feierlichen Veranstaltung erwartet. Am Vormittag können sie in Schülerzeitungen stöbern oder sich mit anderen Redaktionen austauschen. Es werden außerdem Workshops zu verschiedenen interessanten Themen für die Redakteurinnen und Redakteure angeboten.

Die Verleihung der Preise beginnt anschließend um ca. 13:30 Uhr im Güterbahnhof Neubrandenburg, Friedrich-Engels-Ring 1, 17033 Neubrandenburg. Weitere Infos zum Wettbewerb können unter www.jmmv.de/szwettbewerb eingeholt werden.

Der Schülerzeitungswettbewerb 2018/2019 wird unterstützt durch die Veranstaltungspartner Schweriner Volkszeitung, Nordkurier, Ostsee-Zeitung, AOK Nord-Ost, Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern (gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung), Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und RENN.nord MV bei der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV.

Jugend hackt MV: Digitalisierung kann nur erfolgreich sein mit der Jugend

Zum zweiten Mal in MV treffen sich vom 14. bis 16. Juni 2019 Jugendliche mit besonderen Interessen und Fähigkeiten zu einem landesweit mit Spannung erwarteten Event: Jugend hackt!

„Wir freuen uns sehr, mit ‚Jugend hackt MV‘ Teil der mehrfach ausgezeichneten Jugend-hackt-Bewegung zu sein. Nach dem Start für MV 2018 in Schwerin, gibt es nun ein zweites Event dieser Art Medienbildung mit IT für Jugendliche, diesmal in Rostock. Auch hier brauchen wir Unterstützung und gute Partner in den Netzwerken der Hackspace-Vereine und IT-Begeisterten, der Wirtschaft und der Verwaltung, der Politik, der Jugendarbeit und Medienbildung. Die haben wir oder besser gesagt: Wir sind auf dem Weg, dieses Netzwerk zu knüpfen“, sagt der Projektverantwortliche vom Landesjugendring MV, Andreas Beck.

„Die Digitalisierung ist für manche neu, für jüngere eher das Leben, so wie sie es vorgefunden haben, als sie sich aufmachten es zu erkunden und sich zu beteiligen. Dazu wollen wir alle gemeinsam ermuntern“, so Beck weiter. „Moderne Medienbildung befähigt zur Teilhabe und Mitgestaltung der Gesellschaft. Es ist klar, dass Kinder und Jugendliche, aber auch alle anderen Altersgruppen in der Gesellschaft hier noch viel zu lernen haben. Das Programm ‚Jugend hackt‘ weist uns dabei den Weg: Die Digitalisierung wird nicht ohne die Jugend zum Vorteil der Gesellschaft werden können. Neue Wege erfordern neue Kompetenzen und neue Sichtweisen. Dazu brauchen wir die jungen Menschen dringend als Partner auf Augenhöhe!“

Jugend hackt MV in Rostock startet am 14. Juni nachmittags im Technologiezentrum Warnemünde (TZW) mit 60 teilnehmenden Jugendlichen und weiteren 20 jugendlichen und erwachsenen Mentorinnen und Mentoren aus der IT-Branche in MV. Bis zum Sonntagnachmittag können die Teilnehmenden eigene Projekte entwickeln, um mit Code die (Um-)Welt zu verbessern. Direkt an der Organisation beteiligt sind neben den gemeinnützigen Gründervereinen ‚Open Knowledge Foundation Deutschland e. V.‘ und ‚mediale pfade.org e. V.‘, der im TGZ Schwerin ansässige Hackspace Schwerin e. V. (Hacklabor), der Hackspace Rostock e. V. und der Datenschutzbeauftragte in MV. Gefördert wird das Projekt durch den Strategiefonds MV über das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern.

Die Anmeldung erfolgt online auf www.jugendhackt.org. Dort finden Interessierte auch alle weiteren Infos und Ansprechpartnerinnen und -partner.

Schülerzeitungs-Vernetzungstreffen

Der JMMV e.V. führt ab Mitte März in Mecklenburg-Vorpommern Schülerzeitungs-Vernetzungstreffen durch. Bei diesen können mit dem Jugendmedienverband Verbundene zusammen schauen, was die regionalen Schülerzeitungen in diesem Schuljahr schon alles geschafft haben, Erfolge feiern und schauen wo es noch hingehen kann. Dies ist ein Angebot für Schülerzeitungsredaktionen und Mentor(inn)en.

In Neubrandenburg trifft man sich am 02. April 2019 von 16 bis 18 Uhr, Ort: Info hier. Weitere Infos gibt es auf www.schuelerzeitung-mv.de

Mehr Medienscouts für MV – Starke Medienscouts sorgen für mehr Sicherheit im Internet

Der 14. Ausbildungsdurchgang der Medienscouts MV fand vom 15. bis 17. März 2019 im Maritimen Jugenddorf Greifswald/Wieck statt. Wieder wurden über 30 Jugendliche aus ganz Mecklenburg-Vorpommern zu Medienscouts MV ausgebildet. Wissen und Materialien über Privatsphären-Check, Fallen im Netz, Apps und Einstellungen gehören dann in das Survival-Kit der Jugendlichen, die unter anderem aus Malchow, Anklam, Ahlbeck und Parchim kamen.

Die 14. Generation der Medienscouts MV wurde in Greifswald ausgebildet. Foto: Sabine Münch

Nach dem Wochenende können die Medienscouts MV nun ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Freunde über diese Themen informieren und ihre Fragen beantworten. „Wir wollen jüngeren Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Medien anhand von Projekten näherbringen“, sagen Luise und Josie, angehende Medienscouts MV. Seit Beginn des Projektes wurden bereits an rund 80 Schulen im Land Medienscouts MV ausgebildet.

„Wir erhalten immer mehr Anfragen, ob Medienscouts auch an Grundschulen kommen können“, so Antje Kaiser, Projektleiterin beim Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit M-V. Medienscouts werden als sogenannte Peers ausgebildet und vor allem im eigenen Umfeld und in ihrer Schule wirksam. „Allein die Organisation von Workshops und Projekttagen an den eigenen Schulen erfordert sehr viel ehrenamtliches Engagement der Jugendlichen“, so Antje Kaiser weiter. Wir brauchen: Mehr Medienscouts für MV!

Die nächste Medienscout-Ausbildung findet vom 15. bis 17. November 2019 in Schwerin statt. Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie unter www.medienscouts-mv.de.

Über das Projekt

Seit 2012 wurden insgesamt rund 400 Medienscouts MV ausgebildet. Sie vermitteln ihr Wissen jährlich an 3.500 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern. Medienscouts MV waren bisher an knapp 80 Schulen tätig, ein Drittel dieser Schulen sendet regelmäßig neue Jugendliche zu den Ausbildungswochenenden und fördert die „Nachwuchs-Scouts“ in ihrer Arbeit an den Schulen. Dort werden die Jugendlichen in ihrer Peer-to-Peer-Arbeit zudem von dem Medienscouts-MV-Expertenteam unterstützt.

An den Ausbildungs-Wochenenden können auch pädagogische Fachkräfte teilnehmen. Für sie gelten die gleichen Bedingungen (kostenfrei, Anerkennung als Fortbildung) wie für die Jugendlichen. Nach dem Wochenende unterstützen die Fachkräfte die Jugendlichen und begleiten sie pädagogisch.

Medienscouts MV ist ein gemeinsames Projekt von sechs Partnern. Dies sind der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit M-V, die Medienanstalt M-V, das Landeskriminalamt M-V, der Landesjugendring M-V, die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen M-V und die ComputerSpielSchule Greifswald.

Kinder vorm Bildschirm: Wann ist genug?

Internet-ABC-Umfrage: Wie Eltern die „Medienzeiten“ ihrer Kinder regeln

Die Frage, wie viel Zeit Kinder vor dem Bildschirm verbringen dürfen, sorgt in vielen Familien immer wieder für Diskussionen. Das Medienkompetenz-Portal Internet-ABC (www.internet-abc.de) hat Eltern gefragt, ob sie die „Medienzeiten“ ihrer Kinder festlegen. Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen, dass es in den meisten Familien (66 %) feste Regeln gibt, wie lange Kinder Handy, Fernseher und Konsole täglich nutzen dürfen. Auch Kindermedienexperte Thomas Feibel spricht sich im Interview dafür aus, dass Eltern Medienzeiten ihrer Kinder begrenzen.

In den meisten Familien, die sich an der Befragung des Internet-ABC beteiligt haben (66 %), gelten bei dem Thema feste Vereinbarungen: Rund jeder fünfte Befragte (21,1 %) gibt an, genau darauf zu achten, dass die vereinbarten Zeiten für TV, Computer und Smartphone auch eingehalten werden. 44,9 % der Eltern erklären, dass es bei ihnen Zuhause zu dem Thema klare Verabredungen gibt, Ausnahmen aber immer wieder zugelassen werden. Keine festen Regeln gelten bei rund einem Drittel der Eltern (31,6 %). Der Großteil dieser Gruppe stimmt jedoch der Aussage zu „keine fixen Vereinbarungen“ zu treffen, „aber wenn es zu viel wird, schreite ich ein“ (11,9 %). „Nein, bei uns gibt es keine zeitliche Regelung“ geben 5,8 % der Befragten an. 3,7 % setzen bei dem Thema auf das Prinzip Selbstbestimmung. Hier gilt: „Das Kind regelt das schon für sich selbst.“

Auch die Kommentare der Eltern zur Internet-ABC-Umfrage belegen, dass das Thema „Medienzeiten“ in vielen Familien ein Thema mit hohem Konfliktpotenzial ist. Bei der Art und Weise, wie Eltern mit diesem „Streitthema“ umgehen, gibt es allerdings eine große Bandbreite: Sie reicht über eine gewisse Ratlosigkeit und Frustration bei Eltern bis dahin, dass sie Diskussionen mit ihren Kindern über das Thema Medienzeit als positiv und wünschenswert betrachten. Mehrere Eltern geben an, es sei ihnen wichtig, dass Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen. Sie sind der Ansicht, strenge Verbote seien eher kontraproduktiv und verhinderten, dass Kinder einen souveränen Umgang mit Medien erlernten.

Konflikte zwischen Eltern und Kinder sind aus Elternperspektive aber eben auch normal. Wichtig dabei sei für Eltern, mit ihren Kindern im Austausch zu bleiben.

Diesen Grundsatz unterstreicht auch der Kindermedienexperte Thomas Feibel. Strikte Verbote: Nein! Gemeinsam erstellte Regeln: Ja! Wichtig sei, dass gemeinsam vereinbarte Regelungen auch eingehalten werden – selbst wenn es hierbei immer wieder zu Machtkämpfen zwischen Eltern und Kinder kommen kann. „Wer eine halbe Stunde zusagt, muss auch das Ende einfordern und durchsetzen“, sagt Thomas Feibel. „Dabei können Eltern Haltung zeigen, denn Kinder wollen Autorität, auch wenn sie das nicht zugeben würden.“ (Interview)

Mehr Informationen unter www.internet-abc.de/pm-medienzeiten

Fragen und Antworten bei der Mediennutzung:
Unterstützung bei ihren alltäglichen Fragen rund um die Medienerziehung erhalten geforderte Eltern mit der Broschüre „Internet gemeinsam entdecken“ des Vereins, kostenfrei bestellbar unter: www.internet-abc.de/broschuere-internet-gemeinsam-entdecken.
Gemeinsam Regeln finden:
Unterstützen kann hier der Mediennutzungsvertrag von Internet-ABC und der EU-Initiative klicksafe unter www.mediennutzungsvertrag.de.