Dschungelcamp, Bachelor, DSDS & Co. wieder gestartet – was für Kinder problematisch ist

Wie immer beginnt das Jahr mit einigen TV-Formaten, die für Aufregung sorgen: Heute geht die 14. Staffel von Ich bin ein Star – holt mich hier raus, besser bekannt als Dschungelcamp an den Start. Der Bachelor und Deutschland sucht den Superstar laufen bereits. Germany‘s next Topmodel schickt ab 30. Januar wieder junge Frauen über den Laufsteg. Und im Februar ist ein Comeback von Big Brother geplant.

Was alle Sendungen gemeinsam haben: die Frage nach dem, was echt und was inszeniert ist. Selbst Erwachsene können oft nicht durchschauen, was an einer „Dschungelprüfung“ real ist oder ob ein Streit zwischen Kandidaten manipuliert wurde. Jüngere Zuschauer dürften damit noch größere Schwierigkeiten haben. Und gerade bei denen erfreuen sich Reality-Sendungen nach wie vor großer Beliebtheit. Späte Ausstrahlungstermine im Fernsehen können nicht immer verhindern, dass Kinder zusehen. Vieles ist über Mediatheken, begleitende Angebote im Internet oder Apps abrufbar. Die umfangreiche Berichterstattung auf Social-Media-Plattformen, im Fernsehen, in Printmedien oder im Internet macht Kinder neugierig. Sie wollen auch mitreden, wenn die neuesten Peinlichkeiten und Ekelbilder am Schulhof diskutiert werden.

Viele Eltern sind unsicher, wie sie mit diesen polarisierenden Sendungen umgehen sollen. FLIMMO gibt einen Überblick und zeigt auf, was an den unterschiedlichen Sendungen problematisch ist. Im Dschungelcamp oder bei Big Brother stehen häufig intime Geständnisse und Streitereien im Mittelpunkt. Bei Deutschland sucht den Superstar werden Kandidaten oft zur Unterhaltung der Zuschauer bloßgestellt und lächerlich gemacht. In Der Bachelor und bei Germany‘s next Topmodel wird ein fragwürdiges Frauenbild vermittelt.
Mehr zu den einzelnen Sendungen sowie Tipps für Eltern zum Umgang damit unter www.flimmo.tv.

Medienkompetenz-Preis M-V – Nur noch wenige Tage bis zum Einsendeschluss

Der Countdown läuft: Noch bis zum 17. Januar 2020 ist es Bildungsträgern und Schulklassen, Freizeit- und Kindereinrichtungen, Vereinen, Jugend- und Seniorengruppen sowie Einzelpersonen aus unserem Land möglich, ihre medienpädagogischen Projekte aus den Jahren 2018 bis 2020 einzureichen. Dies kann postalisch erfolgen oder unter www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Der Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern 2020 prämiert mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 6.000 € Medienbildungsprojekte aus den Bereichen:

  • Freizeit und Teilhabe (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern)
  • Schule und Bildung (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V)
  • Kindheit und Alter (Vergabe: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V)
  • gemeinsam30 – MV feiert! (Vergabe: Ministerpräsidentin des Landes M-V)

Die Projekte können aus allen Bereichen der Medienarbeit stammen. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. In erster Linie wird der pädagogische Prozess bewertet – also die Art und Weise, wie der Erwerb von Medienkompetenz bei den Teilnehmenden gefördert wurde. Projektprodukte fließen ergänzend in die Bewertung ein.

Die feierliche Preisverleihung findet am 29. April 2020 am Eröffnungstag des FiSH-Filmfestivals im Stadthafen in Rostock statt.

Den Anmeldebogen, die genauen Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie unter www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Seit 2006 verleiht die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern jährlich im Rahmen des Rostocker FiSH-Filmfestivals im Stadthafen den Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern. Der Preis ist herausragenden Projekten gewidmet, die nachhaltige und/oder innovative Medienarbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen durchgeführt haben. Hierbei liegt der Fokus auf dem Prozess der Medienarbeit und weniger auf der Qualität des entstandenen Produktes. Seit 2008 beteiligt sich das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V am Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern und ab 2020 ebenso das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V. Anlässlich des Jubiläums „30 Jahre MV“ vergibt die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Jahr 2020 einen Sonderpreis. Geehrt werden Projekte, die sich in vielfältiger Form gezielt mit der jüngsten Geschichte unseres Landes seit 1989 bis heute kritisch auseinandersetzen.

FLIMMO-Ausgabe 1/2020 jetzt kostenlos erhältlich: TV & Streaming – Gutes für Kinder auswählen

Zu viel Auswahl, zu wenig Zeit: Vor diesem Problem stehen inzwischen viele Eltern, wenn sie etwas zum Anschauen für ihre Kinder suchen. Die Lieblingssendung wird vermehrt über Streamingdienste wie Netflix, Amazon Prime oder YouTube angesehen. Das klassische Fernsehen verliert auch beim jungen Publikum an Bedeutung. Dazu kommt ein schier unübersichtliches Angebot an neuen Serien, Sendungen und Filmen. Wie findet man da Gutes für Kinder? Was muss man bei der Auswahl beachten?

In der neuen Ausgabe zeigt FLIMMO, was gute Inhalte für Kinder ausmacht – egal über welchen Bildschirm sie gesehen werden. Welche Kriterien dabei eine Rolle spielen und wie eine schnelle, altersgerechte Auswahl gelingt, können Eltern jetzt nachlesen. Zusätzlich gibt es eine Liste mit empfehlenswerten Serien und Filmen für Kinder unterschiedlichen Alters.

Weitere Texte und Tipps für den Familienalltag finden Sie im FLIMMO 1/2020:

  • Fernseherziehung: Disney in echt – Historische Promis
  • Neu im Kino: Vier zauberhafte Schwestern – Die Heinzels – Romys Salon
  • Fernsehen im Netz: Neue Streaming-Dienste – Streaming unterwegs

Wie immer gibt es die komplette Broschüre als PDF zum Herunterladen auf www.flimmo.tv.

Mit dieser Ausgabe erscheint die FLIMMO-Broschüre das letzte Mal in gewohnter Form. In Zukunft wird sich das Beratungsangebot stärker auf die veränderten Sehgewohnheiten ausrichten. Neben dem klassischen TV-Programm sollen auch Streaming-Angebote und Mediatheken systematisch berücksichtigt werden. Auch ein neues Print-Konzept ist gerade in Arbeit.

FLIMMO-Weihnachtsspecial jetzt online – TV-Highlights und Streaming-Tipps für Kinder und die ganze Familie

Nur noch wenige Tage bis Weihnachten und wie immer ist das Angebot im TV und auf Streaming-Plattformen rund um die Feiertage verlockend groß und unüberschaubar. Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Online-Special Sehenswertes im Fernsehen und auf Streaming-Portalen zusammengestellt. Für jedes Alter ist etwas dabei. Da aber nicht alles für Kinder in Frage kommt, weist FLIMMO auch darauf hin, was sie lieber nicht sehen sollten.

Märchen, Animationen oder Klassiker aus der eigenen Kindheit: Was eignet sich für welches Alter? Bei Kindern zwischen drei und sechs Jahren kommen kurze Geschichten über Freundschaft und Zusammenhalt gut an. Fantastische und märchenhafte Abenteuer finden bei Grundschulkindern großen Anklang. Für Ältere darf es mit Magie und ungewöhnlichen Helden schon richtig spannend werden. Geschichten mit originellen Figuren und witzigen Dialogen versprechen Unterhaltung für die ganze Familie und bieten im Anschluss Gesprächsstoff zwischen Groß und Klein.

Für Diskussionen können in diesen Tagen auch Mediengeschenke sorgen, die bei vielen Kindern ganz oben auf der Wunschliste stehen. Wie lange darf das neue (Kinder-)Tablet genutzt werden? Welche Spiele kommen auf die Konsole? Was beim Umgang mit Mediengeschenken beachtet werden sollte und weitere Tipps zur Medienerziehung finden Eltern unter www.flimmo.tv/weihnachten

Tag der offenen Tür bei NB-Radiotreff 88,0

Am Donnerstag, den 12.12.2019, von 10:00 bis 14:00 Uhr öffnen sich zum wiederholten Mal die Türen in der Treptower Straße 9 in Neubrandenburg für alle Interessierten, die einen Einblick in die Arbeit eines Bürgerradios und Bildungszentrums bekommen möchten.

Neben dem „Reinschnuppern“ in die Studios kann auch die Gelegenheit genutzt werden, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Nutzerinnen und Nutzern ins Gespräch zu kommen und sich das ein oder andere Radioformat sowie zahlreiche Medientreckerprojekte anzuhören.

Weiterhin informieren die Kolleginnen und Kollegen gern über mögliche Praktika und verschiedenste Projekte, Hörspiele oder weitere Produktionen, die bei NB-Radiotreff 88,0 stattfinden.

Hintergrund: NB-Radiotreff 88,0 ist der Offene Kanal Hörfunk der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern. Er bietet allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes die Möglichkeit, eigenverantwortlich Radiosendungen zu produzieren und auf drei Sendern im Umfeld von Neubrandenburg, Malchin und Greifswald sowie im Internet ausstrahlen zu lassen (www.nb-radiotreff.de/live). Als Medienbildungszentrum bietet der Offene Kanal außerdem vielfältige Angebote rund um Radio, Fernsehen, Internet, Soziale Medien und vieles andere mehr an.

„Mit Medien Regionalgeschichte entdecken“ – Fachtag für aktive Medienbildung im Kontext historischen Lernens fand Zustimmung

Aktive Medienbildung und die Erforschung von regionaler Geschichte waren das Motto des Fachtages „Medien zum Anfassen – Erinnerung gestalten. In der Hochschule Neubrandenburg fanden sich interessierte PädagogInnen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sowie Interessierte ein, um mehr über den Einsatz von Medien im Kontext von historischem Lernen zu erfahren. Die Erstellung eigener medialer Produkte ist ein großer Anreiz – gerade für junge Menschen – sich auf regionale Spurensuche zu begeben, Orte vor der Haustür zu entdecken und mit Menschen ins Gespräch zu treten. Das Erfahrene wird dabei kreativ über Medien verarbeitet. Dr. Constanze Jaiser vom Projekt zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung vertiefte dieses Thema in Ihrem Vortrag und stellte das große Potential heraus, welches die innovative Verknüpfung von Inhalten und kreativen Arbeitsformen bringt.

Damit die Einbindung von Medien gelingt, braucht es Pädagoginnen und Pädagogen, die mit den unterschiedlichen Medienformaten vertraut sind und in die Arbeit mit ihnen einführen können. Bei dem Medienfachtag mit historischem Schwerpunkt hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich in fünf Workshops ausprobieren. Als DozentInnen standen MedienpädagogInnen des Kunsthauses Neustrelitz, der Kunstschule Neubrandenburg, der Medienwerkstatt des Latücht – Film und Medien e. V., des Medientreckers der Medienanstalt M-V und der RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte bereit. Die thematische Bandbreit der Workshops reichte vom Führen von ZeitzeugInneninterviews, dem Erstellen von Filmen mit dem Tablet oder Audiobeiträgen über Animation bis hin zu Dokumentarischem Theater. Die TeilnehmerInnen probierten sich aus und erfuhren viel Neues.

Die entstandenen medialen Ergebnisse wurden im letzten Teil der Veranstaltung den anderen Teilnehmenden präsentiert. Für alle Anwesenden war die Vielfalt der Ergebnisse überraschend, vor allem in Hinblick auf die kurze Zeit und den geringen technischen Aufwand. Die Teilnehmenden äußerten sich durchweg positiv, sie entwickelten Ideen für eigene medienpädagogische Projekte und fühlten sich insbesondere ermutigt, selbst „Medien anzufassen“, theaterpädagogisch zu agieren oder Zeitzeugeninterviews pädagogisch zu begleiten. Viele äußerten den Wunsch nach weiteren Veranstaltungen dieser Art.

Der Fachtag ist eine Veranstaltung der RAA M-V e. V. Die Idee für diese Veranstaltung entstand im Rahmen des Projektes zeitlupe | Stadt.Geschichte & Erinnerung in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk AG Medien Mecklenburgische Seenplatte und der Hochschule Neubrandenburg.
Mitglieder des Netzwerkes AG Medien sind: RAAbatz Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte (RAA MV), Latücht – Film und Medien e. V., NB-Radiotreff 88,0, Medienwerkstatt im Kunsthaus Neustrelitz e. V., Jugendkunstschule Junge Künste Neubrandenburg e. V. sowie der Regionalbeauftragte für Medienbildung Neubrandenburg. Seit zwei Jahren organisiert das Netzwerk jährlich einen Fachtag zur aktiven Medienbildung und fördert somit die Weiterbildung von Fachkräften der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zu Themenfeldern der Medienpädagogik.

Gefördert wurde die Veranstaltung von der Freudenbergstiftung

Ausschreibung Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern 2020

Bildungsträger und Schulklassen, Freizeit- und Kindereinrichtungen, Vereine, Jugend- und Seniorengruppen sowie Einzelpersonen aus unserem Land können ab sofort ihre medienpädagogischen Projekte aus den Jahren 2018 bis 2020 online einreichen unter www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Projekte aus allen Altersgruppen und allen Bereichen der Medienarbeit sind willkommen. Der Konzeptvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Es werden Preisgelder in einer Gesamthöhe von 6.000 Euro vergeben.
Der Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern 2020 prämiert Medienbildungs-Projekte aus den Bereichen:
• Freizeit und Teilhabe (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern) • Schule und Bildung (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V)
• Kindheit und Alter (Vergabe: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V)
• gemeinsam30 – MV feiert! (Vergabe: Ministerpräsidentin des Landes M-V)

Eine Expertenjury wählt aus den eingereichten Beiträgen die eindrucksvollsten, innovativsten und nachhaltigsten Medienkompetenz-Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern aus. Diese werden zur feierlichen Preisverleihung nach Rostock eingeladen, zum Eröffnungstag des FiSH – Filmfestivals im Stadthafen am 29. April 2020.

Einsendeschluss ist der 17. Januar 2020. Den Anmeldebogen, die genauen Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie unter www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Hintergrund und weitere Informationen

Seit 2006 verleiht die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern jährlich im Rahmen des FiSH – Filmfestivals im Stadthafen in Rostock den Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern. Der Preis ist herausragenden Projekten gewidmet, die nachhaltige und/oder innovative Medienarbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen durchgeführt haben. Hierbei liegt der Fokus auf dem Prozess der Medienarbeit und weniger auf der Qualität des entstandenen Produktes.
Seit 2008 beteiligt sich das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V am Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern und ab 2020 ebenso das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V. Anlässlich des Jubiläums „30 Jahre MV“ vergibt die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Jahr 2020 einen Sonderpreis. Geehrt werden Projekte die sich in vielfältiger Form gezielt mit der jüngsten Geschichte unseres Landes seit 1989 bis heute kritisch auseinandersetzen.