Richtfest für neue Leitstelle

Am 9. Dezember 2019 wurde die Richtkrone auf dem Rohbau für die neue Integrierte Leitstelle bei Neuendorf aufgezogen. Die Bauarbeiten laufen zuverlässig und planmäßig lobte der Stellvertretende Landrat Thomas Müller, der gemeinsam mit Kreistagspräsident Thomas Diener den symbolischen letzten Nagel in das Dachgebälk schlagen durfte.

In gut einem Jahr – Ende 2020/Anfang 2021 – werden die Disponenten der Integrierten Leitstelle in die neuen Räume auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) einziehen können.

Zurzeit arbeiten sie in der Neubrandenburger Ziegelbergstraße im Gebäude der Berufsfeuerwehr. Jedoch die Arbeitsbedingen genügen den heuteigen Anforderungen nicht mehr. Hinzu kommt, dass die Zahl der eingehenden Notrufe steigt. Im vergangenen Jahr waren rund 57 000 Notrufe unter der 112 eingegangen.

Neuer Geschäftsführer im Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd

Nach dem Wechsel von Andreas Wegner in die Agentur für Arbeit nach Greifswald hat das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd nun seinen neuen Geschäftsführer. Es ist Guido Dörband, 51 Jahre alt, verheiratet, eine Tochter.

Am 20. November 2019 wurde er mit Wirkung zum 1.12.2019 von der Trägerversammlung zum neuen Geschäftsführer des Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd bestellt. Guido Dörband ist bereits seit 2005 im Jobcenter tätig und kennt die Aufgaben dort. Im Jahr 2009 übernahm er im Jobcenter Mecklenburg-Strelitz die Funktion eines Bereichsleiters im Bereich Markt & Integration.

Diese Aufgabe führte er auch nach der Zusammenlegung der beiden Jobcenter Mecklenburg-Strelitz und dem „Vier-Tore-Job-Service Neubrandenburg“ zum neuen Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd im Jahr 2014 weiterhin aus und übernahm ab November 2015 zusätzlich die Abwesenheits-vertretung des Geschäftsführers.

Mit dem Wechsel von Andreas Wegner im September 2019 wurde Guido Dörband bis zur abschließenden Besetzung des Dienstpostens bereits mit der Geschäftsführung beauftragt. Diese Aufgabe übernimmt er nun nach der Entscheidung der Trägerversammlung auf Dauer.

Treffen der Wirtschaftsförderer MSE: Kreative Nutzung von Potenzialen

Kreative Konzepte zur Nutzung bestehender Raumpotenziale, Netzwerke(n) in der Seenplatte und die bestimmende Frage nach innovativen Lösungen für den wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Menschen, die die Seenplatte für sich gewinnen und vor allem hier halten will, waren die bestimmenden Themen des dritten Treffens der Wirtschaftsförderer des Landkreises am 13.11.2019 in der Neuen Burg Penzlin.

Von 9 bis 14 Uhr ließen sich rund 30 Vertreter aus Kommunen und Verwaltung inspirieren von einem breiten Themenspektrum rund um die Potenziale des Landkreises und wie man diese zur Förderung von Wirtschaft und für die Bewältigung alltäglicher Herausforderungen nutzen kann.

Dabei ging es beim diesjährigen Treffen nicht um die in Wirtschaftsfördererkreisen hinlänglich bekannten Probleme. Stattdessen referierten Projektverantwortliche aus kreativen Bereichen und verschiedener Netzwerkinitiativen in MV und im Landkreis über ihre innovativen Lösungsansätze zu eben diesen.

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Tourismusverband zeichnete Pastor i.R. Eckart Hübener aus

Der Mecklenburger Kapellenweg ist untrennbar mit seinem Namen verbunden: Eckart Hübener. Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. hat den Pastor im Ruhestand jetzt mit dem diesjährigen Tourismuspreis ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis an touristischen Unternehmen, Netzwerke oder Privatpersonen, die sich die Tourismusentwicklung in der Mecklenburgischen Seenplatte verdient gemacht haben. Der Geehrte hatte die Idee zu dieser besonderen Route.

Eckart Hübener hat den 35 Kilometer langen Mecklenburger Kapellenweg entwickelt und mit vielen Freiwilligen in die Tat umgesetzt. Sowohl auf dem Fahrrad als auch per Pedes oder mit dem Auto können Neugierige die sieben Orte erkunden. Sie können längst vergessene Kapellenplätze anhand von sichtbaren Feldsteinmauern, Holzkreuzen und Sitzbänken erkennen. Der Weg führt durch kleine Anhöhen der Mecklenburgischen Schweiz. Gekennzeichnet ist er durch grün-weiße Richtungsschilder, ein Logo sowie Tafeln. „Besucher können schöne Aussichten genießen“, so der in Rambow lebende Eckart Hübener, der die Idee zu der Route hatte.

In seiner Laudatio erinnerte Bert Balke vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, daran, dass  es in der Region einst sieben Kapellen gab, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört und im Jahr 1750 die nicht mehr auffindbar war. Eckart Hübener habe einmal gesagt: Die Kapellen seien einfach untergepflügt worden und dies hat Pastor Hübener genervt, wie er es einmal selbst formulierte.

„Heute sind Andachtsräume unter freiem Himmel entstanden – ein Angebot das perfekt ins touristische Konzept unserer Destination passt“, so Bert Balke weiter. „Bei der Suchmaschine Google gibt es seitenweise Material über Eckart Hübener. Die jüngeren Beiträge stehen fast alle im Zusammenhang mit seinem touristischen Wirken. Er ist ein wandelndes Heimatmuseum. Und für die, die ihn kennen Symbol dafür, dass Tourismus im ländlichen Raum sehr viel mehr ist als ein Zimmer und ein Bett.“

"Tag der Möglichkeiten"

Die Veränderungen von morgen beginnen heute!

Wie geht Konsum eigentlich anders? So anders, dass wir gemeinsam etwas bewirken können? Euch erwartet ein veganes Buffet aus geretteten Bio-Lebensmitteln, Upcycling-Handarbeit zum Selbermachen, eine Tauschbörse, faire Lebensmittel, Waren aus dem Eine-Welt-Laden sowie die Möglichkeit, mitgebrachte Elektrogeräte mit erfahrenen Bastler*in nen zu reparieren, statt sie wegzuwerfen! Begleitet wird das Programm von Vorträgen zuden Themen Urban Gardening, Sozialer Gartenbau, Permakultur sowie Dach- und Fassadenbegrünung.

Weitere Akteur*innen, wie die BUNDjugend Neubrandenburg oder der Kreisjugendring MSE informieren über Bildungsprojekte und Mitmachmöglichkeiten für Kinder und junge Erwachsene. Warum warten? Die Veränderungen von morgen beginnen heute.

„Tag der Möglichkeiten“ Samstag, 16.11.19 | 14 – 18 Uhr Hochschule, Haus 1, Foyer

Eine Frau verliert 8.700 Euro durch die Liebesbetrugsmasche „love scamming“

Am Montag, 04.11.2019, wurde bei der Polizei in Neubrandenburg eine Strafanzeige wegen Betruges erstattet, da eine 58-jährige Dame Opfer eines Liebesbetruges, des sogenannten „love scamming“ wurde. Die 58-Jährige berichtete, dass sie vor ca. einem Jahr bei facebook einen Mann kennengelernt hat, der angab, in Kabul für eine Telekommunikationsfirma zu arbeiten. Im Laufe der Kennlernphase soll der Mann ein Paket für die 58-Jährige verschickt haben, in welchem sich wohl 100.000 Euro in bar befinden sollen. Wenig später wurde die 58-Jährige telefonisch von einem vermeintlichen Mitarbeiter eines Kurierunternehmens kontaktiert, dass sie 1.300 Euro überweisen müsse, damit das Paket auch bei ihr ankommen kann. Diese Überweisung hat sie auch vorgenommen.

In den folgenden Monaten hat die 58-Jährige nach Aufforderung des Kurierunternehmens weitere Überweisungen vorgenommen, in der Absicht, dass ihr nur so das Paket zugestellt werden kann. Insgesamt 8.700 Euro hat die Geschädigte an das vermeintliche Kurierunternehmen überwiesen. Bei der letzten Zahlung vor wenigen Tagen in Höhe von 1.500 Euro wurden die Mitarbeiter ihres Geldinstitutes aufmerksam und sprachen die 58-Jährige an. Dadurch wurde sie misstrauisch und erstattete Strafanzeige wegen des Betruges.

Die Mitarbeiter des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen aufgenommen

„Love Scamming“ ist wie eine Art Liebesbetrug in der digitalen Welt. Wir gehen von einem hohen Dunkelfeld aus, da viele Opfer aus Scham keine Anzeige bei der Polizei erstatten und auch in ihrem sozialen Umfeld mit niemanden darüber reden.

Beim „love scamming“ oder auch „romance scamming“ wird dem Opfer durch regen Nachrichtenverkehr (SMS, Whatsapp, E-Mail) das Entstehen oder Vorhandensein einer Liebesbeziehung vorgetäuscht. Das Opfer gerät zum Teil in emotionale Abhängigkeit zum Täter, obwohl es nie zum direkten Kontakt kommt. Es werden Versprechungen gemacht, die nie eingehalten werden. Durch die aufgebaute emotionale Abhängigkeit verfällt das Opfer dem Täter und macht alles, um seine Gunst nicht zu verlieren. Oft überweist das Opfer dem Täter über einen längeren Zeitraum mehrere Geldbeträge.

„Love scamming“ ist noch immer ein Tabuthema in der heutigen Gesellschaft. Wie auch beim Thema „Enkeltrick“ ist es aber wichtig, darüber zu reden und im regen Austausch zu sein, weil man nur so aufmerksam bleibt und rechtzeitig gewarnt werden kann.

Ausführliche Informationen zu den verschiedensten Formen des „love scamming“ finden Sie unter: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/.

„Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“

Am kommenden Dienstag, dem 5. November 2019, starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen werden über den gesamten Monat November fortgeführt.

Das Missachten von Vorfahrts- und Vorrangregelungen zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen im Land. Die Beamten werden Fahrzeugführer daher für die Gefahren der Missachtung sensibilisieren – an Kreuzungen mit und ohne Ampel, aber auch in 30-km/h-Zonen mit „rechts vor links“.

Es wird jedoch nicht nur hauptsächlich darum gehen, Rotlichtverstöße festzustellen und zu ahnden. Vielmehr sollen auch die Verkehrsteilnehmer angehalten werden, die während der Gelbphase stark beschleunigen, um in den Kreuzungsbereich einzufahren – ein Verhalten, das regelmäßig zu Gefahrensituationen im Straßenverkehr führt.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg wird in allen drei zugehörigen Landkreisen (Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte) verstärkt kontrolliert.