Jazz im Franziskanerkloster

Am Sonnabend, dem 12.10.2019, 19:00 Uhr, ist ein besonderes Konzerterlebnis im Dachgeschoss des Franziskanerklosters (Ausstellung des Regionalmuseums) garantiert. Bob Degen (D/USA) und Burkard Kunkel (D) spielen auf zwei harmonierenden Instrumenten, Klavier und Zither, und entlocken diesen einen selten zu erlebenden Zweiklang.

Pianist Bob Degen, geboren in Scranton/Pennsylvania, studierte am Berklee Colleg of Music. 1965 kam er nach Europa und spielte mit namhaften Jazzmusikern. 1967 kehrte er nach Boston zurück, um zusammen mit Paul Motian und Mark Levinson als Trio auf Tournee zu gehen. Von 1969 bis 1971 reiste Bob Degen mit der Original Glenn Miller Band um die Welt. Er lebt seit 1971 in Frankfurt am Main und hat entscheidend mit anderen Jazzgiganten wie Albert Mangelsdorff oder Heinz Sauer den „Frankfurt Sound“ mitgeprägt. 1973-1999 war Bob Degen Mitglied des HR-Jazzensembles, 2005 tourte er u. a. mit Charlie Mariano durch Japan. Degens melodisch-harmonisches Verständnis ist ein Wunder unendlichen Reichtums und er ist berühmt für sein feinsinniges Spiel zwischen Tradition und Experiment.

Burkard Kunkel kam als Siebenjähriger zur Zither. Irgendwann sperrte er die Zither 18 Jahre lang in den Schrank, hörte und spielte Rock, Funk und dann auch Free Jazz. Als Medizinstudent kam er 1991 nach Frankfurt und erhielt 1996 als Bassklarinettist das Arbeitsstipendium Jazz der Stadt Frankfurt. Er gibt neben seiner Arbeit als Kinder- und Jugendpsychiater der zeitgenössischen Jazzszene immer wieder neue Impulse, lässt auch Mozarts „Lieblingsinstrument“, das basset horn, die Zither aus seiner Kindheit (jetzt auch E-Zither) in neuem Gewand darstellen und hat mit Bob Degen einen kongenialen Partner gefunden.

Karten für die Veranstaltung sind im Franziskanerkloster (museum@neubrandenburg.de / 0395 5551271) für 10,00 € erhältlich.

Mudder Schulten und Dörchläuchting treffen sich auf neuem Platz

Die Restaurierung des Mudder-Schulten-Brunnens ist fast beendet. Am Freitag, 27. September, soll wieder Wasser um die beiden historischen Stadtfiguren Mudder Schulten und Dörchläuchting sprudeln. Wer dabei sein möchte, ist um 14 Uhr am Museum willkommen.

Foto: Stadt Neubrandenburg

Der Mudder-Schulten-Brunnen ist in den zurückliegenden Wochen nicht nur saniert worden, er hat auch im Zuge der Bauarbeiten der Freianlagen am sogenannten Bahnhofstor einen neuen Standort bekommen. Dort wurde mit dem Bau einer entsprechenden Wassertechnik dafür gesorgt, dass der Brunnen erstmals seit vielen Jahren seinem Namen wieder gerecht werden kann.

Die denkmalpflegerische Sanierung des Brunnens und die wassertechnische Ausstattung kosten rund 250 000 Euro im Rahmen der Bauarbeiten am Bahnhofstor. Für die Gestaltung des gesamten Bahnhofstors im Bereich des Walls (Stargarder Straße – Bahnhofstor) werden rund 1,3 Millionen Euro investiert. Die Stadt kann dabei auf Städtebaufördermittel in Höhe von 763 000 Euro zurückgreifen.

Der Mudder-Schulten-Brunnen ist nicht das einzige Element, das neu in Szene gesetzt wird. Auch Fritz Reuter sitzt auf seinem Sockel nun viel präsenter in einem neu gestalteten Umfeld. Aufmerksamen Beobachtern wird die neue Umrandung nicht entgangen sein. Mit der Inbetriebnahme des Mudder-Schulten-Brunnens sind die Bauarbeiten in dem Bereich keineswegs beendet. Rund 20 etwa sechs Meter hohe moderne Stahl-Stelen sind geplant, die die Form der historischen Stadtmauer aufnehmen werden.

Die Gestaltung des sogenannten Bahnhofstors gehört zum Gesamtkonzept der Stadtsanierung und schließt Wall, Stadtmauer und Franziskanerkloster als Denkmäler ein.

Kinderfest wie zu Mudder Schultens Zeiten

In die Zeit von Mudder Schulten geht es im Regionalmuseum Neubrandenburg am 19. September von 11 bis 17 Uhr. Dabei wird der Frage nachgegangen, womit sich Kinder und Jugendliche im ausgehenden 18. Jahrhundert beschäftigt haben.

Auf dem Hof und in den Räumen des Franziskanerklosters werden Körbe geflochten, Scherenschnitte gefertigt und alte Spiele ausprobiert. Der Kiepenkasper wird dabei sein und sorgt für Unterhaltung. Wer mit Tempera, Textil- oder Porzellanfarben malen möchte, darf sich gerne einen Malkittel mitbringen. Der Eintritt ist frei.

Kinderfest wie zu Mudder Schultens Zeiten

In die Zeit von Mudder Schulten geht es im Regionalmuseum Neubrandenburg am 19. September von 11 bis 17 Uhr. Dabei wird der Frage nachgegangen, womit sich Kinder und Jugendliche im ausgehenden 18. Jahrhundert beschäftigt haben.

Auf dem Hof und in den Räumen des Franziskanerklosters werden Körbe geflochten, Scherenschnitte gefertigt und alte Spiele ausprobiert. Der Kiepenkasper wird dabei sein und sorgt für Unterhaltung. Wer mit Tempera, Textil- oder Porzellanfarben malen möchte, darf sich gerne einen Malkittel mitbringen. Der Eintritt ist frei.

NEUBRANDENBURG historisch und alltäglich

Das Regionalmuseum nimmt den 80. Geburtstag von Malerin Gisela Oertel zum Anlass, in der Sonderausstellung „NEUBRANDEBURG historisch und alltäglich“ die Stadt aus dem Blickwinkel der Künstlerin zu beleuchten. Mehr als 40 Werke Gisela Oertels zeigen facettenreich hiesige Orte und Menschen.

Kunstinteressierte sind eingeladen, zur Eröffnung am heutigen Freitag, 16. August, um 18 Uhr ins Franziskanerkloster zu kommen. Die Künstlerin wird anwesend sein. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Oktober 2019.

Neue Ausstellung im Museum

Foto: Grit May Wolff

Das Regionalmuseum nimmt den 80. Geburtstag von Malerin Gisela Oertel zum Anlass, in der Sonderausstellung „NEUBRANDEBURG historisch und alltäglich“ die Stadt aus dem Blickwinkel der Künstlerin zu beleuchten. Mehr als 40 Werke Gisela Oertels zeigen facettenreich hiesige Orte und Menschen.

Kunstinteressierte und Medienvertreter sind eingeladen, zur Eröffnung am Freitag, 16. August, um 18 Uhr ins Franziskanerkloster zu kommen. Die Künstlerin wird anwesend sein.

Die Ausstellung läuft bis zum 6. Oktober 2019.

 

Restauratoren des Mudder-Schulten-Brunnens bei der Arbeit zu sehen

Wer den Restauratoren des Mudder-Schulten-Brunnens über die Schulter sehen möchte, der wird die Gelegenheit dazu bekommen.

Die KEG mbh Neubrandenburg und die Firma RAO – Restaurierung am Oberbaum GmbH aus Berlin laden alle interessierten Neubrandenburgerinnen, Neubrandenburger und Gäste der Stadt am 11. Juli in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr zur „Offenen Werkstatt“ im Innenhof des Regionalmuseums im Franziskanerkloster ein.