Ministerin Stefanie Drese bei Sportlern zu Gast

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Neubrandenburg bildet mit Leichtathletik, Kanu-Rennsport und Triathlon einen von drei Olympiastützpunkten in Mecklenburg-Vorpommern und bietet mit der Vereinslandschaft, dem Sportgymnasium und den Sportstätten optimale Bedingungen für den Leistungssport. Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, ist am Freitag einer Einladung von Oberbürgermeister Silvio Witt gefolgt und hat sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten gemacht.

Dabei ging es unter anderem um den Erhalt des Olympiastützpunktes in seiner jetzigen Form. Die Entscheidung wird nicht im Land getroffen. Die Landesministerin sagte aber: „Wir werden gemeinsam Rahmenbedingungen schaffen, dass im Bund hoffentlich eine Entscheidung in unserem Sinne fällt.“

Bis Ende 2020 ist der Olympiastützpunkt gesichert. Besonders die Triathleten, die sich auf den Nachwuchsleistungssport ausgerichtet haben, bangen darüber hinaus um ihren Status. Mit dem Oberbürgermeister sind die Verantwortlichen seit längerer Zeit deshalb im Gespräch. „Wir müssen zusammen mit dem Land für den Erhalt des Olympiastützpunktes ein starkes Signal setzen“, betonte Oberbürgermeister Silvio Witt.

Stefanie Drese kam bei ihrem Besuch im Jahnsportforum, im Sportgymnasium und in der Schwimmhalle mit Trainern und Sportlern ins Gespräch. Gleichzeitig machte sie sich ein Bild von den Sportstätten in der Vier-Tore-Stadt. Oberbürgermeister Silvio Witt verwies in diesem Zusammenhang auf anstehende Investitionen. Derzeit wird in der Großen Krauthöferstraße eine neue Sporthalle gebaut. Der Landkreis baut auf dem Datzeberg ebenfalls neu. Die Sanierung der Stadthalle soll noch in diesem Jahr beginnen.

Ein großes Thema in der Stadt ist die Schwimmhalle. Bis Ende des Jahres wird geprüft, welchen Anforderungen eine neue Halle entsprechen muss. Die Standortfrage muss geklärt werden und die Kosten und Finanzierung. Mit dem Jahnstadion befinde sich die Verwaltung ebenfalls in der Planungsphase und auch Sanierungsarbeiten am fast 25 Jahre alten Jahnsportforum sind ein großes Thema.

Heimliche Spannervideos sind strafbar

„Heimliche Spannervideos verletzen den höchstpersönlichen Lebensbereich und sind strafbar“, sagt Heinz Müller, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern. „Die auf dem Festival ‚Monis Rache‘ offenbar benutzten Minikameras gibt es in allen möglichen Ausfertigungen. Sie können in einem Rauchmelder, einem Kugelschreiber oder auch einem Ladegerät versteckt sein. Aufnahmen solcher Kameras können im Grunde jeden von uns treffen.“ Müller warnt: „Auch, wenn sie auf dem freien Markt erhältlich sind, lassen sich Minikameras nicht datenschutzkonform betreiben“.

Auf dem Festival „Monis Rache“ in Tutow (Vorpommern-Greifswald) hat ein Mann Medienberichten zufolge Kameras auf den Toiletten versteckt und die Benutzerinnen gefilmt. Nach einer Recherche des ARD-Magazins „Strg_F“ hat er die Aufnahmen später geschnitten und auf Porno-Plattformen verteilt. Damit soll er fast 8000 Euro verdient haben.

Die Polizeiinspektion Anklam hat nach der Veröffentlichung der Reportage von Amts wegen eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die dortige Kriminalpolizeiinspektion hat inzwischen Ermittlungen wegen des Verdachts der Begehung von Straftaten nach §§ 184 und 201a Strafgesetzbuch sowie § 23 Kunsturheberrechtsgesetz aufgenommen. Die Polizei bittet Personen, die 2018 auf dem Festival waren, die Dixi-Toiletten benutzt haben und somit Betroffene dieser Tat sein könnten, Anzeige zu erstatten. Das könne auch online unter www.polizei.mvnet.de geschehen.

Der oberste Datenschützer des Landes nimmt den Sachverhalt sehr ernst. Seine Behörde werde alle in ihrem Zuständigkeitsbereich möglichen Maßnahmen ergreifen. Zunächst liege das Verfahren aber bei der zuständigen Staatsanwaltschaft.

Ergebnisse Auftakt der Kontrollen "Fahren.Ankommen.LEBEN!" zum Thema Ablenkung

Am Dienstag haben die landesweiten Kontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr“ begonnen.

Mehr als 100 Beamte haben im gesamten Bundesland circa 1.000 Fahrzeuge an 71 Stellen kontrolliert und dabei 81 Handyverstöße festgestellt. Die meisten Handysünder waren Autofahrer. Für die Nutzung eines technischen Geräts am Steuer drohen ihnen ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Wer beim Radfahren telefoniert oder zum Beispiel das Handy nutzt, muss mit 55 Euro Bußgeld rechnen. Noch im gesamten restlichen Januar werden Polizisten im Land zu dem thematischen Schwerpunkt im Einsatz sein.

Beginn der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema Ablenkung

Heute beginnen in Mecklenburg-Vorpommern die neuen Kontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. In beiden Präsidien des Landes werden 115 Beamte an den Kontrollstellen in allen acht Polizeiinspektionsbereichen im Einsatz sein. Sie kontrollieren und
sensibilisieren die Fahrzeugführer zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“.

Nicht nur Handynutzung während der Fahrt kann Fahrer ablenken, sondern auch Essen und Trinken, Mitfahrer oder Dinge am Straßenrand.

Die Schwerpunktkontrollen zum Thema „Ablenkung“ finden noch den gesamten Monat Januar statt. Solche Kontrollen sind wichtig, da es im vergangenen Jahr nach derzeitigem Stand einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle gab – um knapp ein Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Getöteten nahm um mehr als drei Prozent zu, die Zahl der schwer Verletzten um knapp zwei Prozent.

Der Bürgerbeauftragte kommt nach Neubrandenburg

Der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Crone, wird am 16. Januar 2020 seinen nächsten Sprechtag in Neubrandenburg durchführen. Er wird sich vor Ort den Fragen der Bürger stellen und Anregungen, Bitten und Beschwerden entgegennehmen.

Um Wartezeiten zu vermeiden, bittet er um telefonische Anmeldung über sein Büro in Schwerin, Telefon 0385 5252709.

Der Sprechtag findet im Außenstandort der Stadtverwaltung, Lindenstraße 63, in Neubrandenburg, statt.

Der Bürgerbeauftragte kann helfen, wenn es Probleme mit der öffentlichen Verwaltung im Land gibt und Rechte der Bürger verletzt wurden oder zu wahren sind. Er und seine Mitarbeiter beraten und unterstützen auch in sozialen Angelegenheiten.

Im persönlichen Gespräch beim Sprechtag lassen sich Anliegen oft leichter und besser darlegen. Der Bürgerbeauftragte prüft dann, unterstützt von den Fachleuten seines Teams, ob und wie Unterstützung und Hilfe gegeben werden können.

Hilfreich ist es, wenn Unterlagen – wie Bescheide und Schriftwechsel mit den Behörden – zum Termin mitgebracht werden.

Unternehmer des Jahres 2020 – „Preis der Wirtschaft“ in M-V ausgelobt

Wer wird Unternehmer des Jahres 2020 in Mecklenburg-Vorpommern? Ab sofort beginnt die Bewerbungs- und Vorschlagsphase für den Preis. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten und Unternehmen in den Kategorien Unternehmerpersönlichkeit, Unternehmensentwicklung sowie Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit.

„Die Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern sind mit ihren Mitarbeitern ein Garant für die wirtschaftliche Stabilität des Landes. Sie übernehmen Verantwortung, schaffen und sichern Arbeitsplätze und entwickeln innovative Produkte und Dienstleistungen. Dieses hohe Engagement wollen wir mit der Auszeichnung würdigen. Wir wollen wissen, was unsere Unternehmen besonders macht und freuen uns über jede Bewerbung“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe zum Start der Bewerbungsphase. Im vergangenen Jahr sind 136 Nominierungen für den Preis eingegangen.

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"ODYSSEE" – 25 Touren zu den Kreativen der Mecklenburgischen Seenplatte

Um die kulturellen Höhepunkte der Mecklenburgischen Seenplatte erlebbar zu machen, hat der Kunstverein Teterow e.V. mit der „ODYSSEE“ eine Broschüre geschaffen, die in 25 Routen zu Ausflugszielen aus der Kreativwirtschaft führt. Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums ist so eine Übersicht attraktiver Reiseziele entstanden, die für die vielen Kulturschaffenden im Landkreis werben.

Die „Odyssee“ schlägt in individuellen Tourenvorschlägen jeweils drei bis fünf konkrete Haltepunkte der Kunstszene vor. Ergänzt werden diese von wertvollen Tipps für Zwischenstopps bei regionalen Erzeugern, gastronomischen Anbietern oder öffentlichen Einrichtungen mit besonderer Attraktivität.

Das Hauptaugenmerk der Broschüre liegt auf Erlebnissen fernab bekannter touristischer Destinationen. Auf urigen Feldwegen lassen sich märchenhafte Schlösser und Parks entdecken. Dazu gesellen sich einsame Bauernhäuser, wahre Kirchenschätze sowie ausgezeichnete Restaurants und Cafés mit gesunden, regionalen Angeboten. Im Mittelpunkt stehen jedoch immer die Künstler in ihren Ateliers.

Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Gesamtkosten des Projektes von 195.000 Euro mit 120.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). www.odyssee-mv.de