Weihnachtsgeschenke und Stromkosten

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt, bei der Auswahl von Weihnachtsgeschenken auf deren Stromverbrauch zu achten und dadurch das Portmonee und die Umwelt zu schonen.

Elektro- und Haushaltsgeräte: Wer ein Elektrogerät verschenken möchte, schaut am besten zuvor auf das Energielabel und wählt ein Gerät mit der höchsten verfügbaren Effizienzklasse aus. Bei Haushaltsgeräten wie Kühlschränken oder Geschirrspülern ist das A+++ und bei Fernsehern A++. Computer haben zwar kein Energielabel, dennoch unterscheiden sich die Verbrauchswerte enorm. Hier hilft ein Blick auf das Datenblatt des Geräts.

Spielekonsolen: Wahre Stromfresser können aktuelle Modelle von Spielekonsolen sein. Auch hier lohnt sich ein Vergleich der Datenblätter der Geräte. Bei einer täglich zweistündigen Spieldauer erreichen Modelle mit Spitzenverbräuchen jährliche Stromkosten von 30 bis 40 Euro. Hinzu kommt der Stromverbrauch des angeschlossenen Fernsehers.

Smart Home: Mit Smart Home lassen sich verschiedene Funktionen im Haus steuern und auf die Bedürfnisse der Bewohner anpassen. Dazu gehören neben vielen Elektrogeräten auch die Beleuchtung und die Heizung. Wer Smart Home so programmiert, dass Licht und Heizung zum Beispiel nur bei Anwesenheit in Betrieb sind, spart damit sogar Energie ein. Allerdings verbrauchen smarte Geräte, die sich ständig mit dem Internet verbinden, in der Regel zusätzlich Strom. Ein smartes Zuhause verbraucht also häufig mehr Strom als eines ohne diese Funktionen.

Energieberatung: „Eine Energieberatung durch die Verbraucherzentrale kann ein nützliches Geschenk sein. Der Verbraucher erhält hier vielfältige Tipps und eine individuelle und unabhängige Beratung, die durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie je nach Beratungsangebot kostenlos oder sehr preiswert ist“, erläutert Martin Brandis, Energieexperte der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Mögliche Themen sind das richtige Heizen, Auswahl von sparsamen Elektrogeräten, Heizungsoptimierung, Dämmung, Sanierung von Wohneigentum oder der Einsatz von erneuerbaren Energien. Weitere Informationen: verbraucherzentrale-energieberatung.de und 0800 809 802 400 (kostenfrei)

Jugendklimabeirat RUN aus M-V formiert sich als Verein

Der Jugend eine Stimme geben und gemeinsam für ein Vorankommen im Klimaschutz eintreten – das ist das ideelle Ziel des Rates für Umweltschutz und Nachhaltigkeit, kurz RUN, der im Mai 2019 von Jugendlichen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ins Leben gerufen wurde. Nun formiert sich der bislang lose Zusammenschluss von Schülern, Studierenden und Auszubildenden weiter: Mit der Gründung eines eingetragenen Vereins möchten die derzeit 24 Mitglieder eine Zäsur setzen und ihre Verhandlungsposition gegenüber Politik, Wirtschaft und anderen Interessenverbänden stärken.

Ein Großteil der Jugendlichen hat sich bereits bei Fridays for Future-Aktionen in Mecklenburg-Vorpommern aktiv engagiert, erklärte RUN-Initiatorin Theresia Crone. „Wir sind der tiefen Überzeugung, dass die Stimme der Jugend gehört werden muss. Wir wollen nicht länger abwarten und darauf hoffen, dass alles gut wird. Wir wollen unsere Zukunft aktiv mitgestalten und auf ein stärkeres Handeln gegenüber der Politik drängen. Der Klimawandel duldet keinen Aufschub!“, sagte sie weiter. Der Verein möchte sich daher inhaltlich auf landespolitische Themen der Nachhaltigkeit sowie den Umwelt-, Klima- und Naturschutz fokussieren.

Die Vereinsgründung nahmen die Jugendlichen außerdem zum Anlass, um ihre erste Kampagne „Bäume statt Böller“ vorzustellen. Ziel sei es, die Bevölkerung über die Auswirkungen des Zündens von Feuerwerkskörpern an Silvester auf die Luftgüte zu informieren. „Wir möchten die Konsumenten anregen, weniger oder am besten gar keine Feuerwerkskörper zu erwerben und dafür zu öffentlichen Feuerwerksveranstaltungen zu gehen“, informierte Crone. Das eingesparte Geld soll stattdessen über eine vom RUN zur Verfügung gestellten Webseite an die internationale Initiative „Plant for the Planet“ gespendet werden, die für jeden gespendeten Euro einen Baum pflanzt.

Fenster auf! Im Winter täglich lüften!

Auch wenn es draußen kalt ist und man es zu Hause wohlig warm haben möchte, sollte man nicht auf das Öffnen der Fenster verzichten. Das Lüften im Winter ist wichtig für ein gesundes Raumklima. Die eigenen vier Wände können bei richtigem Heizen und Lüften nicht auskühlen.

Häufigkeit des Lüftens hängt von der Anzahl der Personen ab

Wer täglich ein- bis zweimal zu Hause durchlüftet, kann sich und sein Heim schützen. Durch Stoßlüften kann man verhindern, dass Wände, Tapeten und Fußböden zu feucht werden. Vor allem das Kochen in der Küche, Dusch- und Wannenbäder aber auch die Atemluft lassen viel Raumfeuchtigkeit entstehen. Auch das nächtliche Schwitzen kann zur Entstehung von zu hoher Luftfeuchtigkeit beitragen. Eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60 Prozent kann zu Schimmelbildung und gesundheitlichen Problemen führen. Ein- bis zweimal am Tag durchzulüften bringt frische Luft hinein und befördert feuchtwarme Luft hinaus. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto häufiger sollte gelüftet werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt in den Wintermonaten eine Lüftungsdauer 3 bis 5 Minuten. Die Heizung sollte in der Zeit des Lüftens ausgeschaltet werden.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist nicht sichtbar

Ab einer relativen Luftfeuchte von 70 bis 80 Prozent direkt an der Wand, können Schimmelpilze wachsen. Die Wand fühlt sich dafür weder feucht an, noch kann man sehen ob sich Kondenswasser gebildet hat. Das kann man erst sehen, wenn die Luftfeuchtigkeit bei 100 Prozent liegt.

M-V ein Agrarland?

Mecklenburg-Vorpommern wird gemeinhin als Agrarland bezeichnet. Doch ist diese Charakterisierung wirklich zutreffend, obwohl die Bevölkerung nur noch zu einem geringen Teil direkt in der Landwirtschaft beschäftigt ist? Fakt ist, dass sich die ländlichen Räume in Mecklenburg-Vorpommern im Wandel befinden. Die Entwicklungen sind dabei – insbesondere in den letzten Jahren – jedoch nicht ausschließlich negativ. Heute entscheiden sich wieder immer mehr Menschen bewusst für das Leben auf dem Lande. Doch wie kann Landleben zukünftig so gestaltet werden, dass es für die Menschen attraktiv ist, die dort leben? Welche Potentiale und Chancen gibt es? Wo liegen die Probleme?

Um diesen und weiteren Fragen nachzugehen, laden die Europäische Akademie M-V, die Mecklenburger AnStiftung und die Ehrenamtsstiftung M-V alle Interessierten herzlich zum Vortrags- und Diskussionsabend am 13. Dezember ab 18:00 Uhr ins Haus des Gastes in Waren (Neuer Markt 21) ein. Zusammen mit Ihnen und Dr. Wolf Schmidt, Autor und Verantwortlicher des Projekts Neue Ländlichkeit in der Mecklenburger AnStiftung, soll den Themen Ländlichkeit und Landleben in MV auf den Grund gegangen werden.

Tipps für den entspannten Weihnachtsmarkt-Einkauf

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind wieder die Weihnachtsmärkte geöffnet. Sie werden aber nicht nur zum Rauchwurst und Backbanane essen und Glühwein trinken genutzt, sondern auch für den Weihnachtseinkauf. Die Verbraucherzentrale MV gibt ein paar Tipps zum entspannten Einkauf:

Was muss ich beim Kauf von Geschenken auf dem Weihnachtsmarkt beachten? Verbraucher sollten sich auch an Ständen einen Kaufbeleg und die Anschrift des Händlers geben lassen. Somit hat der Verbraucher auch nach Abbau des Weihnachtsmarktes noch die Möglichkeit, den entsprechenden Händler zu kontaktieren.

Was tun, wenn der Verkäufer keinen Beleg aushändigen will? Generell gilt: Es ist schwer ohne einen Kaufbeleg Ansprüche gegen den Händler durchzusetzen. Es sollte gut überlegt sein, bei einem Händler zu kaufen, der sich weigert, eine Quittung auszustellen.

Gibt es auf dem Weihnachtsmarkt ein Umtauschrecht bei Nichtgefallen? Hier kann man als Verbraucher nur auf die Kulanz des Händlers hoffen. Ein gesetzliches Umtauschrecht bzw. Widerrufsrecht gibt es nämlich im stationären Handel nicht. Verbraucher sollten sich daher schon bei dem Kauf ein Umtauschrecht auf dem Kaufbeleg vom Händler zusichern lassen.

Was tun, wenn das gekaufte Geschenk einen Mangel hat? Bei beschädigter bzw. funktionsgestörter Ware, haben Verbraucher gegenüber dem Verkäufer ein zweijähriges Gewährleistungsrecht. Dieses gilt unabhängig davon, ob das Geschenk auf dem Weihnachtsmarkt oder im sonstigen stationären Handel gekauft wurde. Es ist aber zu bedenken, dass Weihnachtsmarktstände nur eine gewisse Zeit aufgebaut sind. Grundsätzlich ist eine Reklamation in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf immer einfach. Der Händler darf den Käufer in dieser Zeit nicht mit dem Argument zurückweisen, dieser habe den Mangel selbst verursacht, denn tritt ein Mangel in den ersten sechs Monaten auf, wird vermutet, dass der Mangel bereits beim Kauf vorhanden war. Aber: Dass überhaupt ein Mangel vorliegt, muss nach wie vor der Kunde beweisen.

Mehr Frische geht nicht: Landesforst M-V startet Weihnachtsbaumverkauf

Weihnachtsbäume vom Förster können ab Samstag, dem 7. Dezember 2019, in allen 29 Forstämtern der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern erworben werden.

Die Nordmann-Tanne sei der Spitzenreiter unter den Weihnachtsbäumen, sagte er weiter. Es folgten im weiten Abstand die Küstentanne, Fichte und Kiefer. Was die Form des Weihnachtsbaumes angeht, variierten die Meinungen. Sowohl der etwas lichtere als auch der dichte Weihnachtsbaum fänden ihre Liebhaber. Auch der Grünton werde ganz unterschiedlich als schön empfunden. Entscheidend sei die Größe: Am beliebtesten seien Bäume zwischen zwei und 2,5 Metern.

Im Jahr 2018 hat die Landesforst M-V rund 25.000 Weihnachtsbäume verkauft. In der Regel liegt das Alter zwischen 8 und 15 Jahren – je nach Baumart und Größe. Deutschlandweit würden jährlich rund 23 Millionen Weihnachtsbäume verkauft.

Viele Forstämter bieten Besuchern neben dem Weihnachtsbaumverkauf auch ein vorweihnachtliches Rahmenprogramm, sagte der Staatssekretär. Auf eigens organisierten Weihnachtsmärkten können Schmuckreisig, Brennholz oder kulinarische Besonderheiten erworben werden. So vermarkte die Landesforst MV Wildbret von Reh, Wildschwein, Rot- und Damwild – küchenfertig vorbereitet oder weiterveredelt.

Generell könnten verarbeitete Wildprodukte stetig in den Forstämtern Torgelow, Schildfeld, Neu Pudagla, Bad Doberan und Stavenhagen/ Ivenacker Eichen erworben werden. Ganze Wildtiere würden – solange der Vorrat reicht – in jedem Forstamt verkauft. Jedes Stück Wild werde durch den extra dafür geschulten Jäger begutachtet. Alle verarbeiteten Wildprodukte, die unter dem Siegel „Wild vom Förster“ verkauft werden, würden zuvor einer amtlichen Fleischbeschau durch die zuständige Veterinärbehörde unterzogen. Bei Schwarzwild erfolge gleichzeitig auch die sogenannte Trichinen-Untersuchung.

Weitere Informationen zu den Terminen der Weihnachtsbaumverkäufe und Weihnachtsmärkte in den Forstämtern unter: www.wald-mv.de.

Landesamt für Gesundheit und Soziales: Sprechzeiten zu den Feiertagen

Am Montag, 23.12.2019, und auch am letzten Montag des Jahres, also am 30.12.2019, sind die Versorgungsämter des LAGuS in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Das gilt für Neubrandenburg und Stralsund sowie für Schwerin und Rostock.

Im Fachbereich Pro*SABI entfällt die Sprechzeit am 30.12.2019. Am 23.12. wird demnach die letzte Sprechzeit des Jahres 2019 angeboten, wie gewohnt von 14 bis 16 Uhr.

Am 24. und am 31.12.2019 gibt es in keine Sprechzeiten im gesamten LAGuS.