1. Arbeitsschutz-Handbuch für MV vorgestellt

Rudolph: Arbeitsschutz muss fest in Betriebsabläufe integriert sein und täglich neu bewusst gelebt werden – gerade für kleine Unternehmen eine große Herausforderung

„Arbeitsschutz in der Praxis“ diskutierten mehr als 250 Experten auf dem 3. Arbeitsschutztag in Güstrow (Landkreis Güstrow). Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph stellte vor Ort das erste „Arbeitsschutzhandbuch Mecklenburg-Vorpommern“ vor. „Arbeitsschutz ist kollektiver Selbstschutz mit dem Ziel, die eigene Gesundheit zu schützen und das gewollte Betriebsergebnis zu sichern. Wer am Arbeitsschutz spart, wird im Wettbewerb um Produktivität und Beschäftigte verlieren. Die kontinuierliche Stärkung des Bewusstseins um den Wert gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen ist durchweg als eine Bringeschuld des jeweiligen Unternehmensmanagements zu verstehen. Dabei hilft das 1. Arbeitsschutzhandbuch unseres Landes. Der Arbeitsschutz muss fest in Betriebsabläufe integriert sein und täglich neu bewusst gelebt werden. Das ist insbesondere für kleinere Unternehmen eine große Herausforderung. Der Leitfaden ist ein praxisnahes, verständliches Arbeitsbuch für jedes Unternehmen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph.

Schulungen für Klein- und Kleinstbetriebe geplant

Das Wirtschaftsministerium, das Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie die beiden Handwerkskammern des Landes haben das von der Arbeitsschutzbehörde Hamburg herausgegebene Arbeitsschutzhandbuch gemeinsam weiterentwickelt. Im inhaltlichen Fokus stehen kleinere und mittlere Handwerksbetriebe. In dem Buch ist unter anderem ein „Erstcheck“ in Form einer Prüfliste abgebildet, mit dem unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung möglich ist. Zahlreiche Beispiele im Handbuch helfen den Unternehmen, das rechtlich Geforderte in die Praxis umzusetzen. Der Anhang widmet sich dem Thema Baustellen (grundsätzliche Anforderungen, Sanitärräume usw.). „Das Handbuch ist erst der Anfang. Wir wollen – beginnend mit dem Handwerk – herausarbeiten, wie die notwendigen Maßnahmen rund um den Arbeitsschutz am besten in Klein- und Kleinstbetriebe transportiert werden. Um den Handwerksbetrieben einen sicheren Umgang mit dem Thema zu erleichtern, wird es spezielle Schulungen der Handwerkskammern geben. Denn: Für die Stärkung und Weiterentwicklung des betrieblichen Arbeitsschutzmanagements ist es maßgeblich, dass alle Beteiligten – Unternehmensinhaber und Mitarbeiter – selbstverständlich und sicher mit dem Thema umgehen“, sagte Rudolph.

„Die große Resonanz auf unseren Arbeitsschutztag auch bei seiner dritten Auflage zeigt, dass kleine und große Unternehmen das Angebot der kompakten Information und Fortbildung zu schätzen wissen“, sagt Dr. Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS. „So können sich Verantwortliche in kürzester Zeit das notwendige Rüstzeug holen und ihre gesetzliche Pflicht zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten besser erfüllen.“

„Arbeitsschutzbündnis Mecklenburg-Vorpommern“ geplant

Das Wirtschaftsministerium plant zudem die Einrichtung eines „Arbeitsschutzbündnis Mecklenburg-Vorpommern“. Darin sollen gesetzliche Voraussetzungen sowie die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Hinblick auf die Implementierung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit diskutiert werden. „Arbeitgeber, die Arbeitsschutz als selbstverständliche Managementaufgabe verstehen und für die Gesundheit ihrer Beschäftigten vorsorgen, profitieren von zufriedenen und leistungsfähigen Beschäftigten, sind zugleich für Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber und haben weniger Kosten durch niedrige Krankenstände sowie weniger Fluktuation“, hob Rudolph hervor.

Informationen zum ersten Arbeitsschutzhandbuch für Mecklenburg-Vorpommern

Das Arbeitsschutzhandbuch steht zum Download auf den Internetseiten des Wirtschaftsministeriums zur Verfügung. ( https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/ →Ministerium im Blickpunkt). Dort können unter anderem auch die Vordrucke direkt ausfüllen werden. Die Kapitel sind vom Inhaltsverzeichnis aus direkt erreichbar. Später ist die Herausgabe einer englischen Fassung des Handbuches geplant, um ausländischen Arbeitgebern und -nehmern den Zugang zum Arbeitsschutz in Mecklenburg-Vorpommern zu erleichtern.

Arbeitsschutz-Broschüre (5700kB)

Vollversammlung der Handwerkskammer tagt

Die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern teilt mit, dass die Vollversammlung der Handwerkskammer am Samstag, 27. April 2019, 10:00 Uhr, in der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern, Hauptverwaltungssitz Neubrandenburg (Friedrich-Engels-Ring 11, 17033 Neubrandenburg) stattfindet.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. folgende Punkte:

  • Begrüßung und Bestätigung der Tagesordnung sowie des Protokolls
  • Bericht des Präsidenten
  • Handwerks- und wirtschaftspolitische Positionen zur Wiedereinführung der Meisterpflicht für einzelne Handwerksberufe sowie Mindestausbildungsvergütung im Handwerk
  • Imagekampagne des Handwerks
  • Bericht über den Sachstand/Prozess der Umstrukturierung der Bildungsstätten der Handwerkskammer OM-V
  • Bildung
    1) Beschluss zur Ausbildungsregelung für behinderte Menschen gemäß § 66 BBiG/§ 42m HwO zum/zur Fachpraktiker/in für Fahrzeuglackierung
    2) Beschluss zur Änderung der Lehrgangsorte der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung aufgrund Standortverlagerung der Ausbildungsbereiche der Bildungsstätte Neubrandenburg
    3) Beschluss zur Durchführung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung in folgenden Ausbildungsberufen
    3-a) Bäcker/in (Grundstufe/Fachstufe)
    3-b) Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk -Schwerpunkt Bäckerei (Grundstufe/Fachstufe)
    3-c) Land- und Baumaschinenmechatroniker/in (Grundstufe)
    3-d) Maßschuhmacher/in (Grundstufe/Fachstufe)
    3-e) Technische/r Modellbauer/in (Grundstufe/Fachstufe)
  • Beschluss zur Bestellung eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers für die Prüfung der Jahresrechnung 2018 der Handwerkskammer OM-V
  • Beschluss zur Neufassung des Gebührenverzeichnisses
  • Verschiedenes

Wichtig zu wissen, so kurz vor Ostern: Hasenpopulation in M-V stabil und gesund

„In Mecklenburg-Vorpommern lebt eine stabile und gesunde Hasenpopulation. Die zweimal jährlich bundesweit durchgeführte Zählung der Feldhasen durch ehrenamtliche Jäger und Naturschützer zeigt, dass es den Hasen in MV in den letzten fünf Jahren gut ging. Der Bestand liegt aktuell bei fünf bis sechs Hasen je 100 Hektar Felder und Wiesen. Die Spanne reicht dabei je nach Lebensraumbedingungen von ein bis 23 Tiere je 100 Hektar“, informierte Umweltminister Dr. Till Backhaus mit Blick auf das bevorstehende Osterfest.

Vor allem die milden Winter der vergangenen Jahre und der schwindende Einfluss von Wildkrankheiten haben zu geringen Verlusten bei den Junghasen geführt, so der Minister. Das zeitige Frühjahr mit milden Temperaturen und einem raschen Blattaustrieb sorge für eine ideale Nahrungsgrundlage und eine gute Ausgangssituation für den Hasennachwuchs. Gerade bei den melde- und anzeigepflichtigen Tierseuchen beim Feldhasen und Wildkaninchen wurde den letzten Jahren kaum etwas verzeichnet. Der letzten Einzelfall von Tularämie, auch als Hasenpest bekannt, war beispielsweise 2014.

Dennoch sollte man Hausbestände von Kaninchen durch Impfung gegen hoch ansteckende und akut verlaufende Krankheiten wie die Chinaseuche (RHD) und Myxomatose schützen.

Für einen gesunden Hasenbestand sind viele Faktoren wichtig. Nasskaltes Wetter im Frühjahr setzt den Junghasen ebenso zu, wie viele Fressfeinde oder mangelhafte Habitate. „Zur Verbesserung der Überlebenschancen der Feldhasen und anderen Niederwildarten in unserem Bundesland können Landwirte, Jäger und Naturschützer aktiv beitragen, indem Maßnahmen, wie die Biotopverbesserung und eine konsequente Raubwildbejagung, durchgeführt werden“, sagte Backhaus.

Feldhasen sind wichtige Indikatoren für die Vielfalt und Naturnähe einer Kulturlandschaft. Mit einer umweltgerechten Landwirtschaft, beispielsweise durch die Anlage von Blühstreifen mit Wildkräutern, Feldgehölzen oder der extensiven Bewirtschaftung von Dauergrünland, können wir unserer Kulturlandschaft mehr Struktur gegeben und mehr Lebensraum schaffen. Arten- und strukturreiche Felder und Wiesen tragen zum Erhalt einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten bei.

Der Feldhasenbestand wird im Rahmen einer sogenannten Scheinwerfertaxation ermittelt. Helfer leuchten nachts entlang festgelegter Wegstrecken Felder mit normierten Scheinwerfern ab. Über die abgeleuchtete Fläche und die gezählten Individuen kann der Besatz ermittelt werden. Die Lichtreflexion der Hasenaugen ist eindeutig. Es besteht keine Verwechslungsgefahr zu anderen nachtaktiven Tieren wie Füchsen, streunende Hauskatzen oder Mardern. Für diese Taxation wenden jährlich in MV 130 ehrenamtliche Helfer insgesamt mehr als 500 Stunden auf.

Schon gewusst? – Wissenswertes zum Feldhasen (Lepus europaeus): Der Feldhase wird bis zu 80 Zentimeter lang und wird zwischen 2,5 und 7 Kilogramm schwer, wobei die Weibchen oftmals größer sind. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und bewegen sich in einem Revier von etwa 50 Hektar. Ein Hase springt bis zu zwei Meter hoch und im Schnitt 2,7 Meter weit. Er erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern. Der Hase ist außerdem ein guter Schwimmer. Die Paarungszeit (Rammeln) liegt beim Hasen von Januar bis Juni. Nach der Paarungszeit im Januar und Februar kommen Ende März/Anfang April pünktlich zum Osterfest die jungen Hasen zur Welt. Die Häsinnen bringen bis zu drei Mal im Jahr 2 bis 5 Junge zur Welt. Achtung: junge Einzelhasen nicht anfassen oder mitnehmen! Junge Hasen sind „Nestflüchter“, das heißt sie leben allein, aber nicht von der Mutter verlassen. Ein- bis zweimal pro Tag sucht die Häsin ihre Jungtiere zum Säugen auf. Übrigens hat das Verhalten der jungen Hasen in freier Flur sie zum Favoriten fürs Eierverstecken gemacht: Die jungen Feldhasen verharren still in einer Mulde, bis sie bei Gefahr in letzter Minute davon hoppeln. Die Stelle, auf der die Hasen gelegen haben, wurde oft als Platz der Eierablage – als „Osternest“ – interpretiert.

Vorsicht beim Osterfeuer: Im ganzen Land herrscht Waldbrandgefahr

Aus Anlass der bevorstehenden Osterfeiertage weist der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus darauf hin, dass im gesamten Land Waldbrand-Gefahrenstufen ausgelöst wurden.

„Nach einer kurzen Entspannung aufgrund örtlicher Niederschläge am vergangenen Wochenende hat das sonnige und trockene Frühlingswetter der letzten Tage wieder zu einem Anstieg der Brandgefahr in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns geführt. Derzeit gilt im Land überwiegend die Gefahrenstufe 3. Mit einem weiteren Anstieg ist am Osterwochenende zu rechnen, da kaum Niederschläge zu erwarten sind, die zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr führen können“, informierte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus. Im Land gab es in diesem Jahr bereits acht Waldbrände auf einer Gesamtfläche von rund vier Hektar.

„Zu den Feiertagen gilt es daher, bei den traditionellen Osterfeuern besondere Vorsicht walten zu lassen und die einschlägigen Brandschutzmaßnahmen, wie die ständige Aufsicht über das Feuer, das Bereithalten von Löschmitteln – am besten in Abstimmung mit den örtlichen Feuerwehren – einzuhalten“, sagte der Minister weiter.

Da sich die Waldbrandgefahr weiter verschärfen werde, bittet er Bürger und Gäste des Landes, alles zu unterlassen, was zu einem Brand in der Wald- und Feldflur führen könnte:

  • Rauchen Sie nicht im Wald und in der Feldflur!
  • Werfen Sie keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto!
  • Nutzen Sie für Lagerfeuer und Grillabende nur ausgewiesene Grill- und Lagerfeuerplätze, auf denen Sie einen ausreichenden Brandschutz sichern können. Im und am Wald (Mindestabstand 50m) darf kein Feuer entzündet werden!
  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Waldparkplätzen, trockene Bodenvegetation an Waldrändern kann sich am Katalysator entzünden und einen Waldbrand verursachen. Ermöglichen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit den Lösch- und Rettungskräften eine rasche und ungehinderte Zufahrt zum Brandherd, indem Sie die Waldwege freihalten!
  • Melden Sie alle Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110)!

Die Waldbrandbereitschaftsdienste der Forstbehörden sind aktiviert. Ein wesentlicher Pfeiler der Vorsorge ist die 2014 in Mirow in Betrieb gegangene Waldbrandüberwachungszentrale. Von dort aus werden über 277.000 Hektar, also über die Hälfte der Wälder des Landes in den besonders waldbrandgefährdeten Gebieten, durch 21 hochmoderne Kamerasysteme überwacht.

Weitere Informationen zu den Waldbrandgefahrenstufen und allgemeine Hinweise zum Waldbrandschutz finden Sie auf der Internetseite der Landesforstanstalt M-V: www.wald-mv.de

Medienkompetenz-Preis M-V 2019: Nur noch wenige Tage bis zur Preisverleihung

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2019 haben sich in diesem Jahr 31 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2019 wird am 25. April 2019 um 15.30 Uhr im Lichtspieltheater Wundervoll (Friedrichstraße 23, 18057 Rostock) zum Auftakt des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) verliehen. Er prämiert nunmehr zum 14. Mal die innovativsten und nachhaltigsten Projekte, die Medienkompetenz modellhaft an Menschen aller Altersgruppen vermitteln.

Der Preis (dotiert mit insgesamt 3.000 Euro) wird wieder in zwei Kategorien vergeben:

  • für „Außerschulische Projekte“ (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern),
  • für „Schulische Projekte“ (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur).

Die aus vielen Teilen unseres Bundeslandes eingereichten Projekte weisen eine große Methoden- und Themenvielfalt auf. So zum Beispiel produzierte eine Grundschule in Ribnitz-Damgarten in Zusammenarbeit mit dem NABU M-V einen Trickfilm, der sich kindgerecht dem Thema „Eutrophierung der Meere“ widmet. Ein Verein aus Greifswald bietet Computer- und Tablet-Kurse für Seniorinnen und Senioren an. Kinder und Jugendliche aus Güstrow produzieren gemeinsam einen Musiksampler – mit allem, was dazu gehört. In Demmin setzt sich ein Projektfachkurs der Klassenstufe 11 mit dem Thema „Terrorismus und dessen Beziehung zu den Medien“ auseinander.

Ein Auswahlgremium hat die 31 Einreichungen gesichtet und diskutiert, schließlich zehn Projekte ausgewählt und diese einer Preisjury empfohlen. Die Preisjury bestimmte aus den acht Bewerbern die vier besten Projekte, die sich am 25. April 2019 einem breiten Publikum präsentieren dürfen.

Dies sind:

  • der Soziale Bildung e. V./OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) aus Rostock mit dem medienübergreifenden Projekt „WE BUILD THIS CITY! Minecraft Rostock Gaming Projekt“
  • die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV mit dem Kitaprojekt „AMEISENKINDER“
  • die Jenaplanschule Rostock mit dem „Hörspielprojekt“
  • die Regionale Schule mit Grundschule „Anne Frank“ Tessin mit dem Projekt „Mein Beruf in Tessin“

Zur diesjährigen Preisjury gehören Katrin Kauer (Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Ulrike Möller (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V), Dr. phil. Anja Schwertfeger (Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock), Corinna Pfaff (Geschäftsführerin des Deutschen Journalisten-Verbandes M-V), Dr. Antje Draheim (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V, Abteilungsleiterin Abteilung Jugend und Familie) und Nadine Berlenbach (Landesinformationsstelle Schülerzeitung | Vertreterin der Medienkompetenz-Preis-Gewinnerinnen und -Gewinner 2018).

Beide Jurys haben lange gesichtet, diskutiert und bewertet. Wie jedes Jahr fiel es den Jurorinnen und Juroren nicht leicht, zu einem Ergebnis zu kommen. Jedes einzelne Projekt sei auf seine Weise sehr wertvoll und verdiene großes Lob und viel Anerkennung, so die übereinstimmende Meinung der Jurorinnen und Juroren. Auf jeden Fall zeige die Vielfalt der Konzepte und Projekte, dass Medienkompetenzvermittlung in Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Thema sei.

Am Tag der Verleihung des Medienkompetenz-Preises M-V 2019 können sich die Gäste von dem Ideenreichtum der medienpädagogischen Arbeit im Land überzeugen.

Durch die Preisverleihung wird Mark Sternkiker (Filmemacher und Medienpädagoge) führen.

Start der THW-Grundausbildung in den zehn Ortsverbänden des Regionalbereiches Stralsund

Sich aktiv ehrenamtlich zu engagieren, das ist ganz einfach. Am 18. Mai 2019 startet im Regionalbereich Stralsund für die zehn zugehörigen Ortsverbände mit der nächsten THW-Grundausbildung. Unter dem Motto „Raus aus dem Alltag, rein ins THW“ haben Interessierte die Möglichkeit sich ehrenamtlich im Zivil- und Katastrophenschutz einzubringen und ein spannendes Hobby zu entdecken.

Grundausbildungsstart für die zehn Ortsverbände des Regionalbereiches Stralsund

Alle Interessierten ab 17 Jahren haben die Gelegenheit in den 10 Ortsverbänden im östlichen Bereich Mecklenburg-Vorpommerns des THW Regionalbereiches Straklsund mit einem sinnvollen neuen Hobby zu starten. Neben der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft sammeln die Helferinnen und Helfer des THW neue Erfahrungen, meistern Herausforderungen und bilden sich in verschiedenen Lehrgängen fort.

Ein Slogan beim THW lautet „Helfen Wollen ist gut – Helfen Können ist besser!“ In ca. sechs Monaten lernen die neuen Helferinnen und Helfer in den rein ehrenamtlich strukturierten Ortsverbänden die unterschiedlichen Aspekte der technisch-humanitären Hilfe.

Die zentrale Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Grundausbildung für die zehn Ortsverbände im Regionalbereich Stralsund – Barth, Bergen/Rg., Demmin, Greifswald, Neubrandenburg, Neustrelitz, Pasewalk, Stralsund, Waren und Wolgast – findet am 18. Mai statt. In der begleitenden THW-Kampagne zu dieser Grundausbildungsrunde wird die Vielfältigkeit der Ausbildung, verdeutlicht. Ein technischer Hintergrund oder Fachwissen wird für die Grundausbildung nicht benötigt.

Nach der Grundausbildung als ausgebildete(r) Helferin/Helfer in einem Ortsverband besteht eine umfangreiche Palette an Fort- und Weiterbildungen zur Verfügung, dazu können unter anderem Lkw- und Bootsführerscheine gehören. Weitere Ausbildungen, Fachlehrgänge werden vor allem in den beiden THW Ausbildungszentren Hoya (Niedersachsen) und Neuhausen (Baden-Württemberg), aber auch ortsnah angeboten.

Für Ausbildungsmaßnahmen kann es bei Überschneidungen auch berufliche Freistellungen geben. In der Gemeinschaft der Helferinnen und Helfer in den einzelnen Ortsverband wird jeder Neuling herzlich aufgenommen. Bundesweit sind rund 80.000 Helferinnen und Helfer in 668 Ortsverbänden ehrenamtlich organisiert. Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es 18 Ortsverbände. Teilnehmende Ortsverbände sind – Barth, Bergen/Rg., Demmin, Greifswald, Neubrandenburg, Neustrelitz, Pasewalk, Stralsund, Waren und Wolgast – Weitere Informationen bietet das Technische Hilfswerk auf der Internetseite www.thw-mv.de an.

Anmeldungen zur Teilnahme am Grundausbildungsstart sind bis zum 1. Mai bei der Regionalstelle Stralsund möglich.
THW Regionalstelle Stralsund
Ansprechpartnerin: Désirée Mattausch
Rudenstraße 18
18439 Stralsund
Zentrale 03831 / 28252-0
E-Mail: Desiree.Mattausch@thw.de
Telefon: 03831 28252-16
Außerhalb der Bürozeiten: 0174-1505754

Preisverleihung des 14. landesweiten Schülerzeitungswettbewerbs am 09. April 2019

In Neubrandenburg werden die besten Redaktionen Mecklenburg-Vorpommerns prämiert

Über 100 junge Nachwuchsjournalisten waren angereist: In Neubrandenburg wurden am 09. April 2019 Mecklenburg-Vorpommerns beste Schülerzeitungen gefeiert. Die Schülerredaktionen präsentierten ihre Werke, maßen sich im landesweiten Schülerzeitungswettbewerb, tauschten sich aus und kamen mit Profijournalisten ins Gespräch.

Zum 14. Mal riefen der Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (JMMV) und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern zur Teilnahme am landesweiten Schülerzeitungswettbewerb auf. Bereits seit 2004 suchen die Veranstalter zusammen mit einer Fachjury jährlich die besten Schülerzeitungen des Landes. Unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Birgit Hesse waren Redaktionen aller Schularten dazu aufgerufen, ihre aktuelle Zeitungsausgabe ins Rennen zu schicken.
Aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich 27 Schülerzeitungen von Grund- und Förderschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien sowie Berufsschulen am Wettbewerb.

Die fachkundige Jury aus Journalist*innen von Ostsee-Zeitung, Nordkurier, Schweriner Volkszeitung, Pädagoginnen sowie Expert*innen von AOK Nordost, Landesmarketing MV, Institut für Qualitätsentwicklung MV, der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV, der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und JMMV-Aktiven beurteilte die eingesandten Zeitungen nach verschiedenen Kriterien. Die Bewertung erfolgte nach Schularten getrennt.

Am Dienstagvormittag nahmen die angereisten Redaktionen an einem Erfahrungsaustausch teil: Die jungen Redakteurinnen und Redakteure aller Schularten fragten neugierig ihre großen und kleinen Kollegen, erklärten sich gegenseitig, wie die Arbeit in ihrer Redaktion abläuft und holten sich in acht verschiedenen Workshops Tipps für die nächste Ausgabe. Journalismus-Profis boten Workshops zu Themen wie Filmgespräch, Journalistischem Schreiben, Themenfindung sowie Handwerk und Medien an.

Den Abschluss des Schülerzeitungswettbewerbs 2018/2019 bildete die Preisverleihung am Nachmittag. Die Jury gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs Mecklenburg-Vorpommern.

Grundschulen
1. MAG.net, Grundschule Marlow, 18337 Marlow
2. KIDS BLITZ, Grundschule West Parchim, 19370 Parchim
3. Schulhofgeflüster, Grundschule Binz, 18609 Binz
Förderpreis: AWOlino, Freie Schule Wismar, 23968 Wismar

Förderschulen
1. Filofax, Schule am Stettiner Haff, 17419 Zirchow

Regionale Schulen
1. Gingster Welle, Regionale Schule Gingst, 18569 Gingst
2. Knuutsch, Werner-von-Siemens-Schule, 19057 Schwerin
2. Wasserschaden, Regionalen Schule „Am Wasserturm“, 23936 Grevesmühlen

Gymnasien
1. Stichling, Friderico-Francisceum Gymnasium, 18209 Bad Doberan
2. Scorpion, Werkstattschule, 18059 Rostock
3. fsz – der durchblick, Freie Schule Zinnowitz, 17454 Ostseebad Zinnowitz

Berufsbildende Schule
1. B-log-SWV, Berufliche Schule für Wirtschaft & Verwaltung, 19059 Schwerin

Die Jury vergab außerdem mehrere Sonderpreise: „Newcomer“ für die beste Zeitung einer neugegründeten Redaktion und den „Mutmacher“-Preis für kritische Meinungsäußerung. Des Weiteren wurden die Gewinner des Sonderpreises Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK NordOst, des Sonderpreises „digital genial“ für das beste digitale Informationsangebot ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung, des Sonderpreises „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN.nord MV (Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien), sowie des Sonderpreises für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern ausgewählt.

Sonderpreis Newcomer
Schulhofgeflüster, Grundschule Binz

Sonderpreis Mutmacher
Wasserschaden, Regionale Schule „Am Wasserturm“, 17335 Strasburg (Uckermark)

Sonderpreis „digital genial“ ausgeschrieben von Nordkurier, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung
– Der Schülerspiegel, Regionale Schule Windland, 18556 Altenkirchen

Sonderpreis für regionale Wirtschaftskraft: „Handwerkshelden von nebenan“ ausgeschrieben von der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
– Artikel „Wir bauen einen Bewegungsparcours“, Filofax (Schule am Stettiner Haff)
– Artikel „Das Leben als Konditorin“, AWOlino (Freie Schule Wismar)
– Artikel „Helden des Alltags / Held der Schule“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)

Sonderpreis „Nachhaltigkeit – 17 Ziele für MV“ Welt retten? Welt retten! ausgeschrieben von der Akademie für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit mit RENN.nord MV (Regionale Netztstelle Nachhaltigkeitsstrategien)
– Artikel „Wir kämpfen Um die Welt!“, Campus Times (RecknitzCampus Laage)
– Artikel „Artenvielfalt und Schulgarten“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)
– Rubrik Umweltschutz, Der Schülerspiegel (Regionale Schule Altenkirchen)
Motivationspreise:
– Artikel „Stadtradeln in Parchim – Fritz-Reuter-Schüler radelten mit“, Fritzi (Fritz-Reuter-Schule Parchim)
– Artikel „Stadtradeln – auch wir waren mit dabei“, Fritzes Schulbote (Grundschule Fritz-Reuter Ludwigslust)
– Artikel „Hier und anderswo – Müll in der Welt“, Bärentatze (Grundschule Lüssow)
– Kategorie Gesundheit und Umwelt, Blog Schlossgeist (Schlossgymnasium Gützkow)

Sonderpreis Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ausgeschrieben von der AOK Nordost
– Artikel „Sind wir in Geschlechterrollen gefangen?“, Scorpion (Werkstattschule Rostock)
– Artikel „Gleichberechtigung & Menschen wie wir“, Wasserschaden (Regionale Schule „Am Wasserturm“ Grevesmühlen)
– Titelthema Individualität, Stichling (Friderico-Francisceum Gymnasium Bad Doberan)

Der Schülerzeitungswettbewerb 2018/2019 wird unterstützt durch die Veranstaltungspartner Schweriner Volkszeitung, Nordkurier, Ostsee-Zeitung, AOK Nordost, Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern (gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung), Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern und RENN.nord MV bei der Akademie für Nachhaltige Entwicklung MV.

Informationen zum Wettbewerb unter: www.jmmv.de/szwettbewerb