Das DIALOGE-Festival sucht noch Bewerber aus ganz M-V für den Kulturpreis 2019

Das inklusive Landestheaterfestival DIALOGE wird auch dieses Jahr wieder und nunmehr bereits zum sechsten Mal Mecklenburg-Vorpommerns Kulturlandschaft bereichern und dabei auch das Thema Inklusion stärker als gewöhnlich in die Öffentlichkeit tragen. Vor allem aber bietet es eine hochwillkommene Möglichkeit, Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen künstlerisch miteinander tätig werden zu lassen.

Schon bevor das Festivals selbst im Oktober ein berühmtes inklusives Schweizer Theater nach Rostock holt und die Kinder und Jugendlichen eine Woche lang in sechs spannenden Workshops zusammenführt, lobt das Festivalteam – ebenfalls in guter Tradition – den DIALOGE Kulturpreis aus.

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6 Mio. Euro zusätzlich für die medizinische Versorgung auf dem Land

Die 14 LEADER-Aktionsgruppen Mecklenburg-Vor­pommerns (LAG) loben gemeinsam einen landesweiten Wettbewerb um bestmögliche Lösungen für einen Ausbau der ambulanten haus- und kinderärztlichen Versorgung im ländlichen Raum aus. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt unterstützen den Wettbewerb, indem sie sechs Millionen Euro für die Förderung der Siegervorhaben zusätzlich zu den Budgets der LAG bereitstellen.

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Innenministerium bestätigt Namenszusatz – Es ist (eine) Vier-Tore-Stadt

Vier-Tore-Stadt ist jetzt offizieller Namenszusatz für Neubrandenburg. Das hat heute Innenminister Lorenz Caffier bestätigt. „Wir freuen uns, dass das Ministerium unserem Antrag zugestimmt hat“, verdeutlichte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt. „Wir planen, dass erste Ortseingangsschild mit Vier-Tore-Stadt als Zusatz bereits zum Vier-Tore-Fest zu enthüllen.“

Die Stadtvertreter waren bereits im Mai dem Vorschlag von Silvio Witt mit einem entsprechenden Beschluss gefolgt. Dem Beschluss vorausgegangen war eine Umfrage, bei der sich 90 Prozent der Teilnehmer für diesen Zusatznamen entschieden hatten. „Tollenseseestadt” und „Hochschulstadt“ – als weitere Vorschläge – fanden keine Zustimmung.

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300.000 Euro für bauliche Investitionen in Tierheime

14 Tierschutzvereine erhalten dieses Jahr aus dem Landeshaushalt eine Förderung für bauliche Investitionen in den Tierheimen des Landes. Die entsprechenden Zuwendungsbescheide hat das Ministerium für Landwirt­schaft und Umwelt Anfang August den Vereinen zugestellt. Das Ministerium stellt für das Jahr 2019 erneut 300.000 Euro zur Verfügung, die mit den bewilligten Förderprojekten ausgeschöpft sind.

Bis Antragsschluss am 30. Juni war die Förderung von 18 Projekten beantragt worden. Die Vergabe erfolgte unter Einbeziehung des Tierschutzbeirates. Die geförder­ten Projekte reichen vom Einbau einer Tür mit Katzen­klappe im Werte von 1.300 Euro bis hin zum Neubau eines Katzen- und Kleintierhauses, für den der Tierschutz­verein Wismar und Umgebung rund 122.000 Euro bewilligt bekam.

Tierheime leisten durch die Aufnahme, Pflege, Betreuung und Weitervermittlung von Fundtieren oder abgegebenen sowie sichergestellten Tieren einen bedeutenden Beitrag zum Tierschutz vor Ort. Das Land sieht deshalb die ehrenamtliche Arbeit in den Tierheimen als wichtige Unterstützung der behördlichen Tierschutzarbeit an.

Protein-Power oder Werbemasche?

Die Werbung mit Proteinen verspricht Gesundheit und Fitness. Das positive Image von Protein, also Eiweiß, nutzen Lebensmittelhersteller sehr gern. Wer diese Produkte kauft, sollte genau auf der Verpackung nachlesen.

Auf Getränkeflaschen, Müslitüten oder Quarkpackungen prangt groß die Aufschrift „Proteine“. Diese Werbung soll dem Käufer sofort ins Auge springen und ein gesundheitliches Plus versprechen. Meist handelt es sich um Lebensmittel, die sowieso schon eiweißreich sind. Ein „High Protein Quark“ z. B. trumpft mit 9 Prozent Eiweiß auf, ganz normaler Magerquark hat meist rund 12 Prozent Eiweiß.

Wird bei einem Protein-Getränk auf der Verpackungsvorderseite mit einer Zahl geworben, z. B. „30 g Protein“, ist meist die Gesamtmenge in der Verpackung gemeint.

Foto: rawpixel/ Pixabay

„Beim Studieren der Zutatenliste auf der Rückseite wird aus einem tollen „Protein-Drink“ schnell eine Schokomilch mit einem bisschen Molkenpulver“, sagt Simone Goetz von der Verbraucherzentrale MV. „Die Nährwerttabelle zeigt dann z. B., dass das Fläschchen mit den 30 Gramm Protein gleichzeitig noch 25 Gramm Zucker liefert.“ Auch „16 Gramm der besten Proteine“ klingt verheißungsvoll. Beim genauen Hinsehen wird schnell deutlich, dass es sich meist um Zutaten aus normaler Milch handelt, wie Vollmilch(-pulver), Magermilch(-pulver) oder Molke(n-Pulver), zum Teil stark verarbeitet. Milch und Milchprodukte, wie Joghurt oder Quark, liefern ein hochwertiges Eiweiß – ganz unabhängig von der aktuellen „Protein-Mode“.

Und: Die meisten Menschen essen mehr Eiweiß, als ihr Körper verarbeiten kann. Das Ungenutzte wird dann ausgeschieden. Für gesunde Erwachsene scheint das unproblematisch zu sein, wenn gleichzeitig ausreichend getrunken wird.

"Von hier" – Wettbewerb um kreativste Vermarktung regionaler Produkte ausgerufen

Das Landwirtschaftsministerium hat am Freitag (09.08.2019) zur Teilnahme an einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem es um die kreativsten Ideen zur Vermarktung regionaler Produkte aus der Land- und Ernährungswirtschaft des Landes geht. Er trägt die Bezeichnung „Von hier – Wettbewerb für regionale Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern“. Honoriert werden sollen außergewöhnliche Ideen, um das eigene Produkt zu bewerben.

Alle eingereichten Wettbewerbsbeiträge werden durch eine Jury auf der Grundlage von bestimmten Kriterien bewertet. Die Jury wird beispielsweise bei ihrer Entscheidung berücksichtigen, inwieweit das Produkt typisch für das Land ist oder welche Rolle Authentizität und Tradition spielen. Die besten Ideen zur Bewerbung heimischer Produkte werden unterstützt. Der Höchstbetrag der Unterstützung kann für jedes ausgewählte Projekt bis zu 50.000 Euro betragen.

Gefördert werden können Kommunikationskonzepte, insbesondere für Werbemaßnahmen in und mit verschiedenen Medien. Mit Konzepten für soziale Medien, für Web- oder Messeauftritte kann man sich also ebenfalls beteiligen. Man muss dazu sein Vorhaben skizzieren und einen Kosten- sowie einen Zeitplan zur Realisierung beifügen.

Die Ausschreibung des Wettbewerbs ist auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums abrufbar (www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm).

Die vollständigen Wettbewerbungsunterlagen sind bis zum 30. September 2019 beim Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Referat 320, 19048 Schwerin einzureichen.

Jugend sammelt für Jugendgruppen

Noch bis zum 04. September können Jugendverbände und Jugendgruppen in Mecklenburg-Vorpommern die erforderlichen Unterlagen für die Teilnahme an der Jugendsammlung im Herbst anfordern. Darauf weist der Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern hin.

„In den drei Wochen vom 13.09. bis 13.10.2019 findet die, nach Landessammelliste vom 04.09.2018 abgestimmte, landesweite Sammlung statt. In dieser Zeit können junge Menschen überall im Land Geld für die Arbeit ihrer Jugendgruppen sammeln“, sagte Claudia Heibrock vom Landesjugendring in Schwerin.

„Mit ihren Ausweisen können die Jugendlichen sich dann an Haustüren, auf Straßen und Plätzen als Teilnehmende der Jugendsammlung legitimieren. Das ist schon sehr hilfreich; allerdings sammeln die Jugendlichen dort besonders gern und häufig, wo sie auch bekannt sind und sich dabei wohl fühlen. Eine kleine Überwindung ist das Klingeln an fremden Türen und das Ansprechen der Erwachsenen dennoch. Sehr oft wird daraus dann aber eine gute Erfahrung. So berichten uns die Kontaktpersonen in den Verbänden“, ergänzte die Verantwortliche für die Jugendsammlung beim Landesjugendring.

Im letzten Jahr kamen so landesweit 34.000 Euro zusammen. Das Geld wird überwiegend für Projekte und Gruppenräume der Jugendgruppen genutzt. Die Jugendlichen organisieren damit Sommercamps im nächsten Jahr oder renovieren ihre Clubräume.

„Das ist schon eine bemerkenswerte Leistung der Jugendlichen, die für die sammelnden Jugendgruppen oft auch eine wichtige zusätzliche Geldquelle ist. Und die Jugendlichen lernen noch etwas Wichtiges dabei: Es ist sinnvoll und gut, selbst wirksam zu werden und zu erfahren, dass Jugendliche etwas füreinander tun können!“, ist sich die 48-jährige sicher.