Fahrplanwechsel beim regionalen Busverkehr

Nach den Winterferien gibt es ab dem 18. Februar 2019 einen Fahrplanwechsel für den regionalen Buslinienverkehr der Mecklenburg- Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG).

Die neuen Fahrpläne stehen ab dem 15. Februar 2019 auf der Interneseite mvvg-bus.de

Alle Informationen und Auskünfte gibt es selbstverständlich auch in der Mobilitätszentrale Mecklenburgische Seenplatte am Zentralen Omnibusbahnhof in Neubrandenburg. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr. Die Telefonnummer lautet: 0395 351 76350 und die E-Mail-Adresse: mobilitätszentrale@mvvg-bus.de

Hohe Nachfrage beim Risikokapitalfonds „innoSTARTup“

Große Resonanz beim neuen Risikokapitalfonds „MBMV in-noSTARTup“: Das Finanzmittel zur Gewährung von Beteiligungen bei kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen wird stark nachgefragt.

Das Wirtschaftsministerium hatte 2018 gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) einen Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Existenzgründer, digitale Geschäftsmodelle sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärker zu unterstützen.

Aus dem Fonds sind bereits wenige Monate nach dem Start Projekte und Vorhaben in Höhe von rund 5,15 Millionen Euro beantragt worden. Bislang haben sechs Unternehmen mit fünf stillen und zwei offenen Beteiligungen die Zusage einer Unterstützung erhalten. Dabei handelt es sich um Antragsteller aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Informations- und Gesundheitswirtschaft sowie sonstigem Gewerbe. Nahezu 40 Prozent der Antragsteller befassen sich in ihren Vorhaben mit digitalen Geschäftsmodellen.

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Dies geht als „stille Beteiligung“ bei Beträgen zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Vorhaben, als „offene Beteiligung“ mit einem Beteiligungsbetrag pro Vorhaben von maximal 50.000 Euro, über die Einbindung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) oder vergleichbarer Finanzierungspartner mit einem Höchstbetrag von 400.000 Euro pro Vorhaben oder als Kombination aus stiller und offener Beteiligung.

Das Programm „MBMV innoSTARTup“ ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, die Ressourcen werden ständig aufgefüllt durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp 12,4 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) beteiligt sich als privater Investor mit rund 2,6 Millionen Euro.

Informationen, Beratung und Antragstellung:

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin,
Michael Meis (Prokurist): michael.meis@mbm-v.de; Tel.: 0385 39 555-22, Fax: 0385 39 555-722

Lebensmittel nach dem Öffnen "gekühlt" lagern und "alsbald" verzehren

Angaben zur Lagerung von geöffneten Lebensmittelpackungen fehlen häufig oder sind zu allgemein. Das ist das Ergebnis eines Marktchecks der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e. V. Viele Lebensmittel müssen nach dem Öffnen gekühlt gelagert und schnell verbraucht werden. Die Hersteller sind dann verpflichtet, ihre Produkte entsprechend zu kennzeichnen. Ob und wie sie das tun, liegt in ihrer Verantwortung.

Wie unterschiedlich Hersteller Hinweise zu Kühllagerung und zum Verzehrzeitraum angeben, zeigt der Marktcheck „Hinweise zur Aufbewahrung von Lebensmitteln nach dem Öffnen der Verpackung“, den die Verbraucherzentrale MV 2018 durchführte. Es wurden 213 Produkte unter die Lupe genommen. „Vor allem für „ungekühlte Produkte“ wie Apfelsaft oder Salatdressings ändern sich die Aufbewahrungsbedingungen aus unserer Sicht nach dem Öffnen gravierend“, sagt Sandra Reppe von der Verbraucherzentrale. „Für Verbraucher sind deshalb Hinweise zur Kühllagerung und zum Verzehrzeitraum unerlässlich.“ 16 der 113 „ungekühlten Produkte“ trugen aber keinen Hinweis zur Kühllagerung nach dem Öffnen und 42 Produkte waren ohne Angabe eines Verzehrzeitraumes.

Bei „gekühlten Produkten“ wie zum Beispiel den empfindlichen Feinkostsalaten oder Räucherlachs fand die Verbraucherzentrale nur bei 35 der 100 Produkte eine Angabe zum Verzehrzeitraum. Vieler Hersteller verwendeten leider oft allgemeine Aussagen wie „kühl“ oder „im Kühlschrank“ bzw. „alsbald“, „schnell“ oder „zügig“. „Hilfreicher für Verbraucher sind jedoch konkrete Temperatur- bzw. Zeitangaben“, betont Sandra Reppe.

Den Marktcheckbericht mit allen Ergebnissen finden Interessierte unter www.verbraucherzentrale-mv.eu/

Losenet droht mit Mahnung und Zwangsvollstreckung

Mit nahezu gleichlautendem Text aber unterschiedlichen Absendern sind seit 2017 Inkassoforderungen wegen Gewinnspielbeteiligungen oder nicht bezahlten Zeitschriften-Abos im Umlauf. Der angebliche Absender ist zurzeit die „Losenet Group“ aus Hannover.

In der Vergangenheit waren es die „PLS Inkass Services Group“ aus Hannover, die „Enet Payment Group“ aus Bremen sowie die „DED Group“ aus Berlin. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie nicht im Rechtsdienstleistungsregister verzeichnet sind. Die geforderten Beträge von ca. 300 Euro sollen immer direkt auf ein rumänisches Konto überwiesen werden.

Diese Schreiben sind eine Falle. Wer unsicher ist, kann sich von der Verbraucherzentrale MV beraten lassen.

200.000 Euro für die Medienbildung in Mecklenburg-Vorpommern – MMV fördert auch 2019 viele Projekte

Die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV) fördert in diesem Jahr knapp 20 Projekte im ganzen Land, in denen Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt werden. Das hat der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern (MAMV), das Entscheidungsgremium der Medienanstalt, auf seiner Sitzungen am 30. Januar 2019 entschieden. Für das Jahr 2019 stehen insgesamt rund 200.000 Euro zur Verfügung.

Gefördert werden Medien-Projekte u.a. über das Internet, Computerspiele und die sogenannten sozialen Netzwerke, ebenso Seminare über Datenschutz, Mediensucht und Cybermobbing.

Unterstützt werden auch Projekte, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Seniorinnen und Senioren den praktischen Umgang mit Kameras, Licht und Aufnahmegeräten erlernen, um dann Fernseh- und Filmbeiträge beziehungsweise eigene Radiosendungen zu produzieren, die auch in den Programmen der Offenen Kanäle des Landes gesendet werden können. Dabei lernen sie u.a., wie unterschiedliche Medien funktionieren, wie man kritisch mit Medien umgehen sollte und welche medialen Manipulationen möglich sind.

Die Vermittlung von Medienkompetenz ist eine der wichtigsten Aufgaben der Medienanstalt M-V. Auch aufgrund der „Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in Mecklenburg-Vorpommern“, die im April 2015 zwischen der Staatskanzlei M-V, dem Innenministerium M-V, dem Bildungsministerium M-V, dem Sozialministerium M-V, dem Landesdatenschutz M-V und der Medienanstalt geschlossen wurde, gibt die MMV mit ihrer Medienkompetenz-Förderung viele medienpädagogische Impulse im Land. Allein im Jahr 2018 wurden 17 Projekte mit insgesamt ca. 200.000 Euro unterstützt.

Zahl der Trickbetrugsversuche ist weiter auf hohem Niveau – Landespolizei setzt auf Aufklärung und zielgerichtete Präventionsmaßnahmen um Straftaten zu verhindern

Bundesweit ist in den vergangenen Jahren die Anzahl der bei der Polizei angezeigten Trickstraftaten zum Nachteil älterer Menschen kontinuierlich angestiegen.

Diese Entwicklung zeichnet sich auch in Mecklenburg-Vorpommern ab und so ist bereits in den ersten Wochen dieses Jahres ein hohes Fallaufkommen zu verzeichnen.

Mit 1.442 angezeigten Fällen ist in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2018 das bisher höchste Fallaufkommen festzustellen (2017: 996 Fälle, 2016: 468 Fälle, 2015: 324 Fälle, 2014: 239 Fälle). Erfreulicherweise wächst durch regelmäßige Warnungen und zielgerichtete Aufklärung der Anteil der Taten, die im Versuchsstadium steckenbleiben. Der Anteil der Fälle, bei denen es zur Übergabe von Geld oder Wertsachen kam, konnte im Vergleich zu den Vorjahren (2017: 8 Prozent, 2016: 7,7 Prozent, 2015: 14,8 Prozent) weiter auf 6,9 Prozent gesenkt werden. Insgesamt wurden der Polizei 99 vollendete Trickbetrugsfälle im Jahr 2018 bekannt. Beim Gesamtschaden ist mit etwa 520.000 Euro ein ebenfalls Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2017: etwa 615.000 Euro) zu verzeichnen.

Die hohe Versuchsquote ist insbesondere auf eine höhere Sensibilisierung in der Bevölkerung zurückzuführen. Denn die Kenntnis von diesem Phänomen und seinen unterschiedlichen Begehungsweisen führt zu einer höheren Wachsamkeit, einem rechtzeitigen Erkennen des Betrugs sowie einer größeren Bereitschaft für deren Anzeige bei der Polizei, auch bei versuchten Taten. Dies gilt nicht nur für die Opfer selbst, sondern auch für Angehörige, Bankmitarbeiter, Taxifahrer u. a., die die betroffenen, älteren Menschen rechtzeitig über die Situation aufklären und die Polizei informieren.

Die Warnmeldungen und Hinweise der Polizei richten sich daher ausdrücklich nicht nur an die oftmals betroffene ältere Bevölkerung. Im Familien- und Bekanntenkreis sollte über Trickstraftaten gesprochen werden, um älteren Verwandten und Bekannten Handlungssicherheit im Umgang mit derartigen Anrufen oder Kontaktaufnahmen zu geben.

Typische Begehungsweisen der Trickstraftaten z. N. älterer Menschen sind nach wie vor der klassische Enkeltrick unter Vorspielen eines angeblichen Verwandtschafts- oder Bekanntschaftsverhältnisses, das Auftreten unter der Legende eines Polizeibeamten oder Staatsanwaltes, der Trickdiebstahl durch Ausnutzung der Arglosigkeit der Opfer, wie der „Deponiertrick“ oder die Bitte um Hilfe, der Gewinnspielbetrug, bei dem ein Geldgewinn in Aussicht gestellt wird, sobald „Gebühren“ für verschiedene Zwecke gezahlt wurden, sowie das Fordern von Geldbeträgen wegen angeblicher Schulden.

Da jeder vollendete Trickbetrug für die Betroffenen neben dem finanziellen Verlust häufig auch eine hohe psychische Belastung darstellt, setzt die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern seit vielen Jahren verstärkt auf die Vorbeugung derartiger Straftaten. Neben regelmäßigen Warnmeldungen und Präventionsveranstaltungen wird seit 2010 das Merkblatt für Geld und Kreditinstitute an alle im Land befindlichen Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen zur Sensibilisierung der Angestellten verteilt. Zudem beraten die ehrenamtlich tätigen Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater kostenlos zu typischen Gefahrensitationen und stärken somit das Sicherheitsgefühl der älteren Generation (siehe https://www.polizei.mvnet.de/Pr%C3%A4vention/Senioren/).

Tipps der Polizei gegen den Enkeltrick:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

Weitere Informationen und Präventionshinweise zum Themenfeld Trickbetrug gibt es unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.

Wirtschaft in MV: Konjunkturaufschwung kann ins siebte Jahr in Folge gehen

Die Wirtschaft im Land befindet sich auf moderaterem Wachstumskurs. In der aktuellen Konjunkturumfrage der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) beurteilen 58 Prozent der Unternehmen ihre Lage positiv, nur sechs Prozent sind unzufrieden.

Anders als im Vorjahr starten sie angesichts eines sehr schwierigen internationalen Umfelds mit vorsichtigeren Erwartungen ins neue Jahr. Auf die Einstellungs- und Investitionsbereitschaft der Firmen hat dies allerdings kaum Einfluss. Sie wollen im Jahresverlauf weiter Personal einstellen und auch in ihre Betriebe investieren.

Eine der zentralen Herausforderungen für die Wirtschaft im Land bleibt nach wie vor das Finden und Binden von geeigneten Mitarbeitern. Fast 70 Prozent der Unternehmen benennen in der aktuellen Umfrage den Fachkräftemangel als Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. „Die Unternehmen in MV sind gut aufgestellt. Wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht drastisch verschlechtern, wird der Aufschwung nunmehr ins siebte Jahr gehen“, so Ralf Pfoth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für die IHKs in MV. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, unterstützen wir verschiedene Initiativen zur Fachkräftesicherung.“

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sind auch im Internet der drei Kammern nachzulesen:
www.neubrandenburg.ihk.de

Medienkompetenz-Preis M-V 2019: Ausschreibung abgeschlossen

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2019 haben sich in diesem Jahr 31 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben. Die meisten Einreichungen kommen aus Rostock (fünf), Greifswald (drei), Wismar (drei) und Güstrow (drei). Daneben sind u.a. aus Schwerin, Ludwigslust, Carpin, Waren (Müritz), Kratzeburg, Demmin, Neubrandenburg, Gnoien, Sassnitz, Bad Sülze, Ribnitz-Damgarten, Tessin und Lärz Projekte eingereicht worden.

Ein großer Teil der Projekte beschäftigte sich vorrangig mit der Videoarbeit (17), weitere elf Projekte arbeiteten medienübergreifend, und drei Bewerbende realisierten Audio-Projekte und gehen damit ebenso ins Rennen um den Medienkompetenz-Preis M-V 2019.

Auch in diesem Jahr waren die eingereichten Projekte für die unterschiedlichsten Altersstufen konzipiert. Die Konzepte von 13 Bewerbungen hatten den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Kinder ausgerichtet, elf Projekte wurden hauptsächlich mit Jugendlichen durchgeführt, sechs Projekte richteten sich an Erwachsene oder waren generationenübergreifend angelegt. Ein medienpädagogisches Konzept richtete sich explizit an Menschen, die über 50 Jahre alt waren.

Neben der Vermittlung technischer und sozialer Kompetenzen gab es die vielfältigsten thematischen Schwerpunkte bei den Einreichungen. So setzten sich verschiedene Projekte mit historischen, lokalen und regionalen Stoffen auseinander, andere Projekte verknüpften Medienarbeit mit dem Thema „Berufsorientierung“, weitere Konzepte legten großen Wert auf die Medienreflektion und einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien. Auch die Themen „Umweltschutz und Natur“, „Zivilcourage“ oder „Gesellschaftliche Teilhabe durch digitale Medien“ standen in verschiedenen Konzepten im Fokus. Kurze Beschreibungen aller 31 eingereichten Projekte finden sich im Anhang und unter: www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Der Medienkompetenz-Preis M-V (dotiert mit insgesamt 3.000 Euro), der seit 2006 alljährlich die innovativsten Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern prämiert, wird auch 2019 in zwei Kategorien vergeben:
für Außerschulische Projekte (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern),
für Schulische Projekte (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur).

Am 7. Februar und 8. Februar 2019 wird ein Auswahlgremium alle Projekte sichten und je drei bis fünf Bewerber einer Preisjury vorschlagen. Zur Preisjury gehören in diesem Jahr Katrin Kauer (Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Uwe Dietsche (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern), Dr. phil. Anja Schwertfeger (Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock), Dr. Lars Schulhoff (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V), Corinna Pfaff (Geschäftsführerin des Deutschen Journalisten-Verbandes M-V) und Nadine Berlenbach (Landesinformationsstelle Schülerzeitung, Vertreterin der Gewinnerinnen und Gewinner des Medienkompetenz-Preises M-V 2018).

Die Preisjury wählt die diesjährigen Projekte aus, die auf der Preisverleihung am 25. April 2019 im Lichtspieltheater Wundervoll in Rostock (li.wu. in der Frieda23, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock) im Rahmen des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) ausgezeichnet werden.

Öffentliche Stellungnahme des Polizeipräsidiums Neubrandenburg Artikel des Nordkuriers vom 01.02.2019: „Gegen Pasewalker Polizisten wird nicht ermittelt“

Zum im heutigen Nordkurier (Printausgabe) veröffentlichten Beiträge „Gegen Pasewalker Polizisten wird nicht ermittelt“ hat das Polizeipräsidium Neubrandenburg folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Für uns als Behörde, deren oberste Aufgabe es ist, Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren und Straftaten zu verfolgen, ist es eine Selbstverständlichkeit, jedwedes Handeln in diesem Rahmen auch selbstkritisch zu hinterfragen. Das ist unsere Pflicht gegenüber unseren Bürgern und Mitarbeitern.

Sollten im Rahmen unseres Handelns Fehler festzustellen sein, dann müssen diese selbstverständlich ausgewertet werden und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zu treffen sein. Dabei geht es nicht darum, Mitarbeiter zu sanktionieren, sondern unser gesamtes Handeln zu verbessern.

Wie wir bereits öffentlich bekannt machten, gelang einem Beschuldigten am 14.01.2019 die Flucht aus dem Polizeihauptrevier in Pasewalk, nachdem ihm durch Kriminalbeamte die vorläufige Festnahme verkündet worden war. Das hätte nicht passieren dürfen. Und selbstverständlich müssen wir auch die Umstände dieser Flucht beleuchten und kritisch hinterfragen.

Dazu haben wir als Polizeipräsidium dem Ministerium für Inneres und Europa eine Stellungnahme übermittelt. Diese befindet sich in der Auswertung. Eventuelles Fehlverhalten einzelnen Beteiligten oder Nichtbeteiligten zuzuordnen, ist zu diesem Zeitpunkt verfrüht. Öffentliche Äußerungen sind somit kontraproduktiv und dienen nicht der objektiven und selbstkritischen Bewertung des gesamten Vorganges. Die eventuelle Einleitung disziplinarrechtlicher Maßnahmen nach Abschluss der Prüfung obliegt dem Polizeipräsidium. Die sicherheitstechnischen Aspekte und baulichen Gegebenheiten liegen nicht in der Verantwortung des „Hausherren“. Diese werden bei Notwendigkeit in Zusammenarbeit mit anderen Behörden ebenso gründlich betrachtet und ausgewertet.

Da wir den gesamten Vorgang sorgsam und gründlich nachbereiten, kann noch kein Zeitpunkt für den Abschluss der Auswertung benannt werden.

Ferienkalender erscheint im Februar 2019

Ab sofort online und somit für die Planung der Sommerferienfahrten von Kindern und Jugendlichen in unserem Land verfügbar, ist der Ferienkalender 2019 in den umweltschonenden, digitalen Versionen zum Online-Durchblättern oder zum Download als PDF-Datei (3 MB). Außerdem lassen sich die 61 verschiedenen Angebote in insgesamt 108 Durchgängen in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und Europa für bis zu 3.800 Kinder und Jugendliche in einer Online-Datenbank recherchieren.

Alle 26 Anbieter der im Kalender enthaltenen Freizeiten haben sich als öffentliche und freie Träger verpflichtet, die Anforderungen des Landesjugendrings für Kinder‐ und Jugendfreizeiten einzuhalten. Die verschiedenen Versionen des Online-Ferienkalenders finden Sie auf dem Jugendserver unter „www.ferien.ljrmv.de“. Ab Mitte Februar werden die Ferienkalender 2019 im ganzen Land bei Kreisjugendringen, Amtsverwaltungen, Jugendämtern und Stadtinformationen zum Abholen bereitliegen.

Bestellen können Eltern und Institutionen die 48-seitige Broschüre kostenlos beim Landesjugendring MV in 19053 Schwerin, Goethestraße 73, info@ljrmv.de oder per Kontaktformular auf dem Jugendserver „www.ljrmv.de“.