„PROJEKT WASCHBÄR“ – 6 Jahre Freilandforschung im Weltnaturerbe Serrahn

Der Waschbär hat Deutschland mittlerweile nahezu flächendeckend besiedelt. Seine Ausbreitung steht nicht nur im Fokus der wildbiologischen Forschung, er provoziert auch eine öff entliche Diskussion über den Umgang mit diesem „Neubürger“.

Dr. Berit Michler informiert über neueste Erkenntnisse aus der wildtierökologischen Forschung, insbesondere zu den Themen: Raum- und Sozialverhalten, Reproduktion und Populationsdynamik sowie Nahrungsökologie des Waschbären. In diesem Zusammenhang wird auch der Einfluss auf die angestammte heimische Fauna thematisiert.

Die von der Referentin vorgestellten Ergebnisse stammen aus einem sechsjährigen Projekt zum Waschbären im Müritz-Nationalpark. Neben zahlreichen Fachpublikationen sind daraus u.a. drei Doktor- und neun Diplomarbeiten entstanden. Im Anschluss des Vortrages wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben.

„PROJEKT WASCHBÄR“ – 6 Jahre Freilandforschung im Weltnaturerbe Serrahn –
mit Dr. Berit Michler von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
am Dienstag, den 07.05.2019
um 18:00 Uhr
im Ägyptischen Saal, Schloss Hohenzieritz

„PROJEKT WASCHBÄR“ – 6 Jahre Freilandforschung im Weltnaturerbe Serrahn

Der Waschbär hat Deutschland mittlerweile nahezu flächendeckend besiedelt. Seine Ausbreitung steht nicht nur im Fokus der wildbiologischen Forschung, er provoziert auch eine öff entliche Diskussion über den Umgang mit diesem „Neubürger“.

Dr. Berit Michler informiert über neueste Erkenntnisse aus der wildtierökologischen Forschung, insbesondere zu den Themen: Raum- und Sozialverhalten, Reproduktion und Populationsdynamik sowie Nahrungsökologie des Waschbären. In diesem Zusammenhang wird auch der Einfluss auf die angestammte heimische Fauna thematisiert.

Die von der Referentin vorgestellten Ergebnisse stammen aus einem sechsjährigen Projekt zum Waschbären im Müritz-Nationalpark. Neben zahlreichen Fachpublikationen sind daraus u.a. drei Doktor- und neun Diplomarbeiten entstanden. Im Anschluss des Vortrages wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben.

„PROJEKT WASCHBÄR“ – 6 Jahre Freilandforschung im Weltnaturerbe Serrahn –
mit Dr. Berit Michler von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
am Dienstag, den 07.05.2019
um 18:00 Uhr
im Ägyptischen Saal, Schloss Hohenzieritz

Wichtig zu wissen, so kurz vor Ostern: Hasenpopulation in M-V stabil und gesund

„In Mecklenburg-Vorpommern lebt eine stabile und gesunde Hasenpopulation. Die zweimal jährlich bundesweit durchgeführte Zählung der Feldhasen durch ehrenamtliche Jäger und Naturschützer zeigt, dass es den Hasen in MV in den letzten fünf Jahren gut ging. Der Bestand liegt aktuell bei fünf bis sechs Hasen je 100 Hektar Felder und Wiesen. Die Spanne reicht dabei je nach Lebensraumbedingungen von ein bis 23 Tiere je 100 Hektar“, informierte Umweltminister Dr. Till Backhaus mit Blick auf das bevorstehende Osterfest.

Vor allem die milden Winter der vergangenen Jahre und der schwindende Einfluss von Wildkrankheiten haben zu geringen Verlusten bei den Junghasen geführt, so der Minister. Das zeitige Frühjahr mit milden Temperaturen und einem raschen Blattaustrieb sorge für eine ideale Nahrungsgrundlage und eine gute Ausgangssituation für den Hasennachwuchs. Gerade bei den melde- und anzeigepflichtigen Tierseuchen beim Feldhasen und Wildkaninchen wurde den letzten Jahren kaum etwas verzeichnet. Der letzten Einzelfall von Tularämie, auch als Hasenpest bekannt, war beispielsweise 2014.

Dennoch sollte man Hausbestände von Kaninchen durch Impfung gegen hoch ansteckende und akut verlaufende Krankheiten wie die Chinaseuche (RHD) und Myxomatose schützen.

Für einen gesunden Hasenbestand sind viele Faktoren wichtig. Nasskaltes Wetter im Frühjahr setzt den Junghasen ebenso zu, wie viele Fressfeinde oder mangelhafte Habitate. „Zur Verbesserung der Überlebenschancen der Feldhasen und anderen Niederwildarten in unserem Bundesland können Landwirte, Jäger und Naturschützer aktiv beitragen, indem Maßnahmen, wie die Biotopverbesserung und eine konsequente Raubwildbejagung, durchgeführt werden“, sagte Backhaus.

Feldhasen sind wichtige Indikatoren für die Vielfalt und Naturnähe einer Kulturlandschaft. Mit einer umweltgerechten Landwirtschaft, beispielsweise durch die Anlage von Blühstreifen mit Wildkräutern, Feldgehölzen oder der extensiven Bewirtschaftung von Dauergrünland, können wir unserer Kulturlandschaft mehr Struktur gegeben und mehr Lebensraum schaffen. Arten- und strukturreiche Felder und Wiesen tragen zum Erhalt einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten bei.

Der Feldhasenbestand wird im Rahmen einer sogenannten Scheinwerfertaxation ermittelt. Helfer leuchten nachts entlang festgelegter Wegstrecken Felder mit normierten Scheinwerfern ab. Über die abgeleuchtete Fläche und die gezählten Individuen kann der Besatz ermittelt werden. Die Lichtreflexion der Hasenaugen ist eindeutig. Es besteht keine Verwechslungsgefahr zu anderen nachtaktiven Tieren wie Füchsen, streunende Hauskatzen oder Mardern. Für diese Taxation wenden jährlich in MV 130 ehrenamtliche Helfer insgesamt mehr als 500 Stunden auf.

Schon gewusst? – Wissenswertes zum Feldhasen (Lepus europaeus): Der Feldhase wird bis zu 80 Zentimeter lang und wird zwischen 2,5 und 7 Kilogramm schwer, wobei die Weibchen oftmals größer sind. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und bewegen sich in einem Revier von etwa 50 Hektar. Ein Hase springt bis zu zwei Meter hoch und im Schnitt 2,7 Meter weit. Er erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern. Der Hase ist außerdem ein guter Schwimmer. Die Paarungszeit (Rammeln) liegt beim Hasen von Januar bis Juni. Nach der Paarungszeit im Januar und Februar kommen Ende März/Anfang April pünktlich zum Osterfest die jungen Hasen zur Welt. Die Häsinnen bringen bis zu drei Mal im Jahr 2 bis 5 Junge zur Welt. Achtung: junge Einzelhasen nicht anfassen oder mitnehmen! Junge Hasen sind „Nestflüchter“, das heißt sie leben allein, aber nicht von der Mutter verlassen. Ein- bis zweimal pro Tag sucht die Häsin ihre Jungtiere zum Säugen auf. Übrigens hat das Verhalten der jungen Hasen in freier Flur sie zum Favoriten fürs Eierverstecken gemacht: Die jungen Feldhasen verharren still in einer Mulde, bis sie bei Gefahr in letzter Minute davon hoppeln. Die Stelle, auf der die Hasen gelegen haben, wurde oft als Platz der Eierablage – als „Osternest“ – interpretiert.

Gefiederte Meistersänger auf Frühjahrstournee

Im Frühling vereinen sich die vielen unterschiedlichen Vogelgesänge zu einer stimmgewaltigen Sinfonie des Waldes.

Die Ranger des Müritz-Nationalparks nehmen Sie im April mit auf Entdeckertour. Dann heißt es: Genau hingehört! Der Ranger weiß, wer da singt. Vor allem aber übersetzt er die geheime Sprache der Vögel. Ist es tatsächlich eine Liebeserklärung die da vertont wird, oder versuchen die gefiederten Musiker aus voller Kehle ihr Revier abzustecken? Vielleicht werden auch Artgenossen mit lautstarkem Gezeter vor drohender Gefahr gewarnt.

Getreu dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ laden Sie die Ranger an den Samstagen 20. und 27. April dazu ein, die vielfältige Vogelwelt des Müritz-Nationalparks zu erkunden. Frühaufsteher und Musikliebhaber kommen sicher auf ihre Kosten.

„Das gefiederte Volk und seine geheime Sprache“

Wo? Parkplatz Jugendwaldheim Steinmühle

Wann? Samstag, 20. und 27. April, 06:00 bis 09:00 Uhr

Etwa sechs Kilometer.

Veranstaltungsbroschüre "Unterwegs 2019 Mecklenburgische Seenplatte" erschienen

Warum in die Ferne schweifen, wenn einzigartige Naturschätze ganz in der Nähe des Wohn- bzw. Urlaubsortes zu finden sind? In der kürzlich erschienenen Veranstaltungsbroschüre „Unterwegs 2019 in der Mecklenburgischen Seenplatte“ gibt es dazu vielfältige Angebote. Es werden Führungen, Veranstaltungen und Ausstellungen der fünf in der Region liegenden Nationalen Naturlandschaften anschaulich erläutert.

Zu diesen gehört zum einen der „Müritz-Nationalpark“ mit seinen als UNESCO-Welterbe anerkannten Serrahner Buchenwäldern. Zum anderen sind das die bereits zum dritten Mal als Qualitätsnaturparks ausgezeichneten Naturparks „Sternberger Seenland“, „Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“, „Nossentiner/Schwinzer Heide“ und „Feldberger Seenlandschaft“.

Auch Angebote von Zertifizierten Natur- und Landschaftsführern/-innen sowie von weiteren engeren Kooperationspartnern finden sich in der Veranstaltungsbroschüre. Ob Seeadlerstunde, Fledermausnacht, Vogelkrimi, Floßexpedition oder kulinarische Radtour, für fast Jeden und jedes Wetter ist etwas dabei.

Das Veranstaltungsheft steht ab sofort unter www.mueritz-nationalpark.de <www.natur-mv.de> zum Download zur Verfügung. Ab Februar liegt das Heft auch an vielen Stadt- und Tourismusinformationen der Region aus. Zur neuen Saison können Sie es dann auch an allen Informationen des Müritz-Nationalparks kostenfrei erhalten.

Stadtradeln endet mit Baumpflanzaktion

Neubrandenburg hat sich im Sommer dieses Jahres erstmals an der Aktion Stadtradeln beteiligt. In dieser Woche findet diese Umweltaktion ihren Abschluss. Als Symbol für die Teilnahme wird am Donnerstag, 6. Dezember, um 14 Uhr beim Radlertreff im Kulturpark im Beisein von Oberbürgermeister Silvio Witt ein Baum gepflanzt. Interessierte sind dazu eingeladen.

Stadtradeln in Neubrandenburg

Innerhalb von 21 Tagen wurden insgesamt 52.601 Kilometer erradelt und somit 7.500 kg CO2 vermieden. Mit der bundesweiten Kampagne des Klima-Bündnisses wird aktiv für nachhaltige Mobilität geworben. Ziel ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben.

In Neubrandenburg haben sich in der Zeit vom 28. Mai bis 17. Juni 286 Radler daran beteiligt. Von elf teilnehmenden Kommunen und Landkreisen in Mecklenburg-Vorpommern hat Neubrandenburg den 7. Platz belegt.

Im nächsten Jahr wird Neubrandenburg wieder an der Aktion teilnehmen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Auf den Spuren der geheimnisvollen Jäger der Finsternis – 13. Kratzeburger Fledermausnacht

Schon zum 13. Mal findet am 3. August die beliebte Kratzeburger Fledermausnacht im „Flatterhus“ statt. Das Nationalparkamt Müritz und die Gemeinde Kratzeburg laden von 17 bis 23 Uhr zu vielfältigen Aktionen rund um die geheimnisvollen Jäger der Finsternis ein.
Fledermäuse sind faszinierende Tiere, sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten. Wie sie das genau machen, welche Arten im Müritz-Nationalpark und Umgebung vorkommen und warum sie gefährdet sind, zeigt das abwechslungsreiche Programm der 13. Kratzeburger Fledermausnacht am 3. August. Wer gerne Fledermauskästen baut, Fledermausexperten befragt, spannenden Geschichten lauscht und Masken bastelt, ist herzlich willkommen. An Ständen im Hinterhof gibt es ab 17 Uhr viel zu entdecken. Gesammeltes Wissen ist hilfreich für die Fledermaus-Ralley, denn natürlich werden Fledermauspreise ab 20 Uhr verliehen. Ab 20:30 Uhr nehmen die Nationalpark-Ranger die Besucher mit zu einer Tour in das nahe gelegene Fledermaus-Revier. Mit Detektoren spüren sie die nachtaktiven Tiere auf. Beim Nachtfalterfang wird die Vielfalt im Speiseplan der Fledermäuse sichtbar. Der Abend klingt am Lagerfeuer mit Stockbrot-Grillen gemütlich aus. Die Gemeinde Kratzeburg und das Nationalparkamt Müritz laden Kinder und Erwachsene recht herzlich an diesem Abend in die Nationalparkinformation in Kratzeburg ein.