"Von Büchern und Pastoren" – Erfahren Sie mehr über die Historische Kirchenbibliothek St. Marien

„Von Büchern und Pastoren“ können die Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Rostock allerhand berichten. Immerhin arbeiten sie schon länger an dem Projekt „Historische Kirchenbibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern – Modelle der Vernetzung, Erhaltung, Erschließung und Nutzung“. Auch die Bücher der Kirchenbibliothek St. Marien aus Neubrandenburg sind im Rahmen des Projektes gesichtet, begutachtet, repariert und erfasst worden, bevor sie hierher zurückkehren konnten.

Viele dieser Drucke sind Zeugnisse der Kirchengeschichte und beinhalten theologische Abhandlungen in deutscher und lateinischer Schrift. Sie stammen zum großen Teil aus dem Besitz von Pastoren der Kirche und anderen kirchlichen Amtsinhabern aus Mecklenburg.

Auf Besonderheiten und einige Raritäten aus dieser beeindruckenden Bibliothek machen die Mitarbeiter der Abteilung Sondersammlung der Universitätsbibliothek Rostock mit diesem Vortag aufmerksam.

Für historisch Interessierte sicher eine Gelegenheit, die Bestände der Kirchenbibliothek kennen zu lernen und mit einer Besichtigung der Magazinräume zu verbinden.
Die Veranstaltung (Eintritt ist frei) findet am Montag, 25. Februar, um 17 Uhr im gemeinsamen Studienbereich von Bibliothek und Stadtarchiv im HKB (Eingang Darrenstraße) statt.

Vortrag im BiZ: Lehrer/-in werden in M-V

Am Dienstag, 26. Februar, um 16.00 Uhr gibt Christiane Schnippert, Referentin für Lehrernachwuchsgewinnung am Institut für Qualitätsentwicklung M-V, im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, Ponyweg 37, umfangreiche Informationen zum Thema: „Lehrer/-in werden in MV“ und beantwortet Fragen der Interessierten.

Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung nicht erforderlich.

Literarischer Kaffeeklatsch

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Dr. Eva Runge aus Radebeul findet am Sonntag, dem 24.02.2019 ab 15:00 Uhr in der petite galerie beatrice, Rosenstraße 10 in Neubrandenburg ein Nachmittag der besonderen Art statt.

Gestaltet wird die Veranstaltung von Autor und Multitalent Bernd Krause aus Waren und der Organistin Carmen Hein aus Neubrandenburg. Beide sind Mitglieder des Vereins Kunst, Kultur und Leben e.V. und bieten bei Kaffee und Kuchen mit einem
Augenzwinkern Unterhaltsames und Besinnliches zum Thema „Engel – zauberhafte Wesen“. Eine fachkundige Führung durch die Fotoausstellung „Taufengel in den Dorfkirchen Deutschlands“ ist natürlich auch geplant.

Fragen, vor allem auch zum historischen Hintergrund der zahlreichen und so unterschiedlichen Engelsfiguren in Kirchen Deutschlands sind ausdrücklich erwünscht. Alle, die sich gern in der entspannten Atmosphäre der kleinen Galerie verzaubern lassen wollen, sind herzlich willkommen. Anfragen und Voranmeldungen bitte unter 0395 57081396 oder per E-Mail an petite.galerie.beatrice@gmx.de

Bundespolizei nimmt per Haftbefehl gesuchten „Schwarzfahrer“ fest

Am Sonntagmorgen (17.02.2019) nutzte ein Reisender die Regionalbahn von Stralsund nach Neubrandenburg ohne einen gültigen Fahrschein zu besitzen.

Die Zugbegleiterin informierte die Bundespolizei, die bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neubrandenburg den Reisenden kontrollierte. Die Überprüfung ergab, dass der 51-jährige Mann durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig zur Festnahme ausgeschrieben und gesucht wurde.

Der polnische Staatsangehörige war bereits im Jahr 2017 zur Zahlung einer Geldstrafe von 573,50 Euro oder zu 50 Tagen ersatzweise Freiheitsstrafe strafrechtlich verurteilt. Bislang war er der Aufforderung aber nicht nachgekommen. Auch am Sonntag konnte der Mann die Einzahlung nicht vornehmen. Nach Anzeigenaufnahme, nun erneut wegen Erschleichen von Leistungen, ging es für den Mann direkt in die Justizvollzugsanstalt Stralsund.

Best of Poetry Slam: "Kampf der Künste"

Slam, das ist das wohl interessanteste Kulturformat der Jetzt-Zeit, für Newcomer und alte Hasen – ein Mikrofon, ein Text, Applaus.

Der Poetry Slam ist aus der Hamburger Literatur- und Kulturszene nicht wegzudenken. Im „Kampf der Künste“ wird jeden Sommer der „Hamburger-Poetry-Stadtmeister“ bestimmt. Große Häuser wie das Thalia Theater, das Ernst Deutsch Theater und das DeutscheSchauSpielHaus geben dem Dichterwettstreit eine prominente Bühne. Kampf der Künste – das ist Liebe für die Bühne, die Literatur, die Poesie – nun auch in Neubrandenburg.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Sa. 23.2., 19:30 Uhr

Mehrere Anzeigen auf dem Datzeberg

Ein Mitarbeiter eines Bistro meldete sich am Sonnabend, 16.02.2019, um 01:09 Uhr in der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg und teilte mit, dass der Betreiber des Bistros von drei männlichen Personen angegriffen und hierbei auch verletzt worden sei. Darüber hinaus soll auch mit einer Schreckschusswaffe geschossen worden sein.

Nach dem Eintreffen mehrerer Funkstreifenwagenbesatzungen des PHR Neubrandenburg sowie des PR Friedland erfolgte eine erste Befragung aller vor Ort festgestellten Personen. Danach stellte sich der Sachverhalt wie folgt dar: Am 16.02.2019 gegen 01:05 Uhr erschienen drei deutsche männliche Personen im Alter von 23, 28 und 30 am Stern-Bistro mit der Absicht dort Bier zu erwerben. Der 23-jährige betrat das Geschäft trotz eines für ihn bestehenden Hausverbotes, währenddessen die anderen beiden Personen vor dem Geschäft auf ihn warteten. Da es in der Vergangenheit bereits zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen dem 52-jährigen Bistrobetreiber und dem jungen Mann gekommen war, forderte er diesen nun auf, sein Geschäft unverzüglich zu verlassen. Um sein Hausrecht durchzusetzen, schob er den 23-jährigen Mann vor die Tür seines Geschäfts.

Hier kam es nun zu einer Schubserei zwischen dem Bistrobetreiber und den drei männlichen Personen, in deren Folge der 23-jährige einen Schraubendreher aus seiner Bekleidung hervorholte und damit gezielt in Richtung des Bistrobetreibers zustieß. Diesen Stoß konnte der Bistrobetreiber zwar mit seiner rechten Hand abwehren, zog sich hierbei jedoch eine blutende Schnittwunde am Mittelfinger der rechten Hand zu. Der 30-jährige Mann der Gruppe wollte sich, nach seiner Aussage schlichtend dazwischen stellen und bekam vom Betreiber des Bistros einen Faustschlag ins Gesicht. Die 28-jährige Person der Gruppe zog nun eine Schreckschusswaffe aus seiner Bekleidung hervor und schoss damit einmal in die Luft. Der Betreiber zog sich daraufhin zügig in sein Bistro zurück und wartete auf das Eintreffen der Polizei.

Der Schraubenzieher, die Schreckschusswaffe, sowie zwei Patronenhülsen konnten in Tatortnähe aufgefunden und sichergestellt werden. Diese waren zuvor durch die beiden Tatverdächtigen hinter einer Abfalltonne versteckt worden. Gegen den 23-jährigen tatverdächtigen Mann der Gruppe wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Ein beim Beschuldigten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille, woraufhin eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde. Gegen den 28-jährigen Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Gegen den Betreiber des Bistros wird ein Ermittlungsverfahren wegen einfacher Körperverletzung zum Nachteil der 30-jährigen männlichen Person eingeleitet.

Zwei PKW in Brand geraten

Eine dunkle Rauchsäule war heute gegen 14:35 Uhr über der Neubrandenburger Südstadt zu sehen.

Ein 55-jähriger Fahrzeugführer soll einen 20 Jahre alten PKW Audi gestartet haben, als unmittelbar danach Flammen aus dem Motorraum zu sehen gewesen seien. Der Fahrer verließ seinen PKW unverletzt.

Die alarmierte Berufsfeuerwehr kam gemeinsam mit der Polizei zum Einsatz. Trotz des schnellen Eintreffens konnte nicht verhindert
werden, dass das Feuer auf einen daneben parkenden 14 Jahre alten PKW Ford übergriff. Im Ergebnis brannten beide Fahrzeuge vollständig aus.

Durch das Feuer entstand ein Gesamtschaden von ca. 3.000 EUR.

Ladendieb gestellt – er wollte Waren im Wert von 684 Euro entwenden

Am Donnerstag, 14.02.2019, gegen 11:00 Uhr ist es in einem Supermarkt im Neubrandenburger Vogelviertel zu einem Ladendiebstahl. Nach bisherigem Kenntnisstand hielt sich der 46-jährige Tatverdächtige ca. eine Stunde im Verbrauchermarkt auf und legte sich verschiedene Waren in den Einkaufskorb.

Aufgrund der ungewöhnlichen langen Aufenthaltszeit wurden die Mitarbeiter auf den Mann aufmerksam. Um 11:10 Uhr beobachtete der Marktleiter, wie der Tatverdächtige mit dem randvoll gepackten Einkaufskorb den Verkaufsbereich über den ungesicherten Eingangsbereich verließ. Nachdem er den Verkaufsbereich verlassen hatte und in Richtung Ein-und Ausgang des Marktes ging, sprach der Marktleiter den 46-Jährigen an und forderte ihn auf, mit in das Büro zu kommen, da der Verdacht des Diebstahls besteht. Der Tatverdächtige weigerte sich und wollte ohne das Diebesgut den Markt verlassen. Zusammen mit weiteren Angelstellten und auch Kunden ist es dem Marktleiter gelungen, die Flucht zu verhindern und den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, erfolgte die vorläufige Festnahme des 46-jährigen polnischen Tatverdächtigen. Er wurde zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Im Rahmen der ersten Ermittlungen haben die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg die Zeugen und den 46-Jährigen als Beschuldigten vernommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 46-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen.

Bei dem Diebesgut handelt es sich um mehrere Flaschen alkoholischer Getränke sowie teure Lebensmittel (Markenschokolade, Nüsse) und Waschmittel im Wert von 684,37 EUR. Die Ware verblieb in dem Supermarkt.

Polizeieinsatz auf Grund einer angemeldeten Versammlung

Am Nachmittag des 14.02.2019 führte das Polizeihauptrevier Neubrandenburg einen polizeilichen Einsatz mit eigenen und unterstellten Kräften durch.

Es waren 25 Beamte der Polizeihauptrevieres Neubrandenburg und der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Anlass dazu war die Anmeldung einer Versammlung einer Privatperson zu dem Thema „Für ein weltoffenes Neubrandenburg“ in der Stargarder Straße.

In der Zeit von 16:00 bis 17:30 Uhr waren ca. 50 Versammlungsteilnehmer vor Ort. Die Versammlung ist störungsfrei verlaufen und wurde ohne besondere Vorkommnisse beendet.

Versuchter Raub zu Nachteil von zwei älteren Damen auf dem Friedhof – Tatverdächtiger gab sich als Bundesbeamter aus

Am Donnerstagnachmittag (14.02.2019) ist es auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt zu einem versuchten Raub gekommen. Gegen 12:05 Uhr teilte eine Frau der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass ein fremder Mann gegenwärtig versucht, ihre Geldbörse zu entwenden. Daraufhin sind die Polizeibeamten zu dem Neuen Friedhof gefahren und haben kurz vor der Ankunft eine männliche Person gesehen, welche in Richtung Trauerhalle flüchtete. Da die Zeugen vor Ort bestätigten, dass es sich hierbei um den Tatverdächtigen handelt, haben die Beamten die Verfolgung aufgenommen. Nach etwa 100 Metern konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei der Personenkontrolle des 26-Jährigen stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Da der Atemalkoholtest strikt verweigert wurde, erfolgte die Blutprobenentnahme im Neubrandenburger Klinikum. Hierbei leistete der 26-Jährige aktiven Widerstand, so dass er anschließend gefesselt blieb, um weitere Widerstandshandlungen zu vermeiden. Danach wurde der 26-Jährige zur Vernehmung zum Kriminalkommissariat Neubrandenburg gebracht. Während dieser polizeilichen Maßnahmen äußerte der 26-Jährige auch gegenüber den Beamten, dass er Bundesbeamter sei und die Damen der Spionage verdächtigt.

Zum Sachverhalt kann gesagt werden, dass sich zwei 77- und 78-jährige Damen auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt befanden, um dort Gradpflegearbeiten durchzuführen. Plötzlich tauchte ein ihnen unbekannter Mann auf und stellte sich den beiden Damen als „Bundesbeamter“ vor. Er forderte eine der beiden Geschädigten auf, unverzüglich ihre mitgeführte Tasche auf den Boden zu stellen. In der weiteren Folge durchsuchte der Tatverdächtige diese Tasche, ohne daraus etwas zu entnehmen. Dann wandte er sich an die zweite Dame und fing an, ihren auf dem Rücken mitgeführten Rucksack zu durchsuchen. Dagegen wehrte sich die Dame und holte ihr Handy aus der Jackentasche, um den Polizeinotruf zu wählen.

Während die Dame mit der Polizei sprach, versuchte der Tatverdächtige ihr das Handy gewaltsam zu entreißen, was ihm auf Grund der heftigen Gegenwehr der Dame jedoch nicht gelungen ist. Dann kam ein Zeuge zur Hilfe und ging zwischen den Tatverdächtigen und die beiden Geschädigten. In dieser Zeit betonte der Unbekannte weiterhin, dass er von der Bundespolizei ist und dass sie ihm gehorchen müssen. Gemeinsam sind die beiden Damen, der Zeuge und der Tatverdächtige in Richtung Ausgang gegangen, in der Hoffnung, dass die Polizei bald kommt. In dieser Zeit versuchte der 26-Jährige weiterhin, an das Handy der Dame zu kommen. Kurz vor dem Ausgang wollte der Tatverdächtige flüchten und über den Zaun springen. Ein weiterer Zeuge mit Hund forderte den Tatverdächtigen auf, stehen zu bleiben. Genau in diesem Moment erschienen die Polizeibeamten vom Polizeihauptrevier Neubrandenburg vor Ort und haben den Tatverdächtigen ergriffen und festgenommen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Raubes, der Freiheitsberaubung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Amtsanmaßung aufgenommen. Die Nacht wird der 26-Jährige im polizeilichen Gewahrsam verbringen. Weitere Entscheidungen werden im Laufe des morgigen Tages getroffen.