Verkehrsunfall zwischen PKW und Radfahrer

Am Sonntagabend, 08.12.2019, um 20:00 Uhr kam es in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Fahrradfahrer.

Der 35-jährige PKW-Führer befuhr die Rasgrader Straße und wollte geradeaus über den Trockenen Weg in die Flurstraße einfahren. Hierbei erkannte er den 21-jährigen Fahrradfahrer zu spät, der den Trockenen Weg in Richtung Südstraße benutzte. Der Radfahrer befuhr den Radweg regelwidrig in entgegengesetzter Richtung und hatte zudem keine Beleuchtungseinrichtung am Fahrrad.

Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Radfahrer stürzte und sich Verletzungen am Kopf und im Halsbereich zuzog. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme war er ansprechbar, musste jedoch zur medizinischen Versorgung in das Klinikum Neubrandenburg eingeliefert werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1750 EUR.

Geschäft mit Farbbeuteln beschmiert

Das Geschäft eines AfD-Mitglieds ist Freitag gegen 04:50 Uhr im Neubrandenburger Schimmelweg mit Farbbeuteln beworfen worden. Die roten und schwarzen Verunreinigungen (je etwa 50 Zentimeter Durchmesser) befinden sich an der Fassade, die zur Straßenseite zeigt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wird nach zwei mutmaßlichen Täterinnen gefahndet, die dunkel gekleidet und vermummt waren. Ein politisch motivierter Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz der Kripo Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2223, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Diebstahl eines Audi Q7 Quattro in Neubrandenburg

In der Zeit vom 29.11.2019 zum 02.12.2019 wurde vom Gelände eines Autohauses in der Straße Am Eschenhof in Neubrandenburg ein Audi Q7 Quattro entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter widerrechtlich Zutritt zu dem umfriedeten Gelände verschafft und ein Fahrzeug der Marke Audi Q7 Quattro entwendet.

Das entwendete Fahrzeug ist blau-metallic, zehn Jahre alt und hat 22 Zoll Alufelgen. Die Besonderheit an dem Audi ist, dass an dem Fahrzeug der hintere Stoßfänger von einem V12 angebracht und ebenfalls blau-metallic lackiert wurde.

Der Wert des Fahrzeugs wird auf ca. 14.000 Euro geschätzt. Unmittelbar nach Bekanntwerden wurde das Fahrzeug in Fahndung gesetzt. Die Ermittlungen wegen des Fahrzeugdiebstahls wurden aufgenommen.

Zeugen, die am vergangenen Wochenende im Bereich der Straße Am Eschenhof auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Toter mit erheblichen Verletzungen in Wohnung aufgefunden

Am Mittwoch, 20.11.2019, gegen 14:20 Uhr kam es im Bereich des Reitbahnviertels zu einem größeren polizeilichen Einsatz. Hierbei informierte die Ex-Lebensgefährtin eines 59-jährigen Neubrandenburgers die Polizei darüber, dass sie ihren Ex-Lebensgefährten seit mehreren Tagen nicht mehr erreichen kann und das dieser auch nicht zur Arbeit gegangen ist.

Durch Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg wurde die Anschrift des 59-jährigen im Reitbahnviertel aufgesucht. Da dort niemand öffnete wurde die Wohnungstür durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg geöffnet. In der Wohnung wurde der 59-jährige tot aufgefunden. Dabei wurden am Leichnam mehrere Verletzungen festgestellt. Da ein Fremdverschulden des Todes nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg über den Sachverhalt informiert. Diese kamen zusammen mit einem Rechtsmediziner vor Ort und führten eine Leichenschau an dem Toten durch.

Das vorläufige Ergebnis dieser Leichenschau ist, dass die Verletzungen nicht auf ein Fremdverschulden zurückzuführen sind. Diese stehen vermutlich im Zusammenhang mit der
Krankengeschichte des Verstorbenen. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Mehrere Einbruchsdiebstähle im Reitbahnviertel – drei Tatverdächtige konnten gestellt werden

In der Nacht vom 17.11.2019 zum 18.11.2019 ist es zu mehreren Einbrüchen im Reitbahnweg Neubrandenburg gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Täter zwei Gartenlauben aufgebrochen sowie versucht, den dortigen Kiosk aufzubrechen. Am Abend des 18.11.2019 wurde zudem versucht, ein Zigarettenautomat aufzubrechen. Dabei konnten drei Tatverdächtige auf frischer Tat gestellt werden.

Am 18.11.2019 gegen 12:00 Uhr stellte ein Gartenbesitzer fest, dass die Täter gewaltsam in seine Laube am Reitbahnsee eingedrungen sind und sämtliches Mobiliar durchsucht haben. Zudem wurden Veränderungen vorgenommen, so dass davon auszugehen ist, dass die Täter in der Gartenlaube genächtigt und den vorgefundenen Alkohol konsumiert haben. Die Täter haben eine starke Unordnung, bzw. Verwüstung hinterlassen und dadurch einen Schaden von mindestens 500 Euro verursacht.

Bei der zweiten angegriffenen Gartenlaube sind die Täter ebenfalls gewaltsam eingedrungen, haben aber nach ersten Erkenntnissen keine Veränderungen vorgenommen oder Gegenstände entwendet. Der Sachschaden wird hier auf ca. 200 Euro geschätzt.

Zudem haben die Täter mehrfach mit Gewalt versucht, in den Kiosk am Reitbahnsee einzubrechen. Dabei haben die Täter einen erheblichen Schaden angerichtet, der derzeit nicht genau bezifferbar ist, aber wohl vierstellig sein wird. Da es den Tätern nicht gelungen ist, in den Verkaufsraum zu gelangen, wurde nichts entwendet.

Am 18.11.2019 gegen 21:45 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge der Polizei mit, dass er beobachtet hat, wie drei Personen einen Zigarettenautomat in der Traberallee im Neubrandenburger Reitbahnviertel aufbrechen wollen. Die sofort eingesetzten Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg konnten vor Ort drei jugendliche Tatverdächtige (zwei 17-jährige männliche und eine 16-jährige weibliche Tatverdächtige) stellen. Die Drei gaben nach erfolgter Belehrung zu, dass sie den Zigarettenautomaten aufbrechen wollten, um aus Geldnot an Zigaretten zu kommen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde bekannt, dass es einen möglichen Zusammenhang zu den oben genannten festgestellten Einbruchsdiebstählen in die Gartenlauben und den Kiosk aus der Nacht vom 17.11.2019 zum 18.11.2019 gibt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wird peprüft, ob die drei Jugendlichen auch für die Einbruchsdiebstähle zur Verantwortung gezogen werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

An dieser Stelle bedankt sich die Polizei bei dem aufmerksamen Hinweisgeber. Nur durch die sofortige Mitteilung konnte sie die drei Tatverdächtigen stellen und Hinweise erlangen, die zur Aufklärung weiterer Straftaten führen könnten.

Symbolischer 1. Spatenstich "Sanierung Regionalschule Nord"

Schüler und Lehrer enthüllten gemeinsam mit Bildungsministerin Bettina Martin, Stadtpräsident Dieter Stegemann und Oberbürgermeister Silvio Witt das Bauschild.

Mit der Enthüllung des Bauschildes begannen heute die Sanierungsarbeiten an der Regionalschule Nord. Das Schulgebäude wird umfassend saniert. Mit Hilfe von Städtebaufördermitteln im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“ werden insgesamt 9,3 Millionen Euro (davon 6,4 Millionen Euro Städtebaufördermittel) investiert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 24 Monate dauern, so dass im 4. Quartal 2021 Schüler und Lehrer wieder einziehen können.

Mit der Regionalschule Nord werden Kapazitäten für die schulische Versorgung der Stadtgebiete Vogelviertel, Reitbahnviertel, Industrieviertel und Datzeberg geschaffen. Am Schulcampus Nord in der Traberallee wurden bereits die Turnhalle mit rund 2,7 Millionen Euro und die Grundschule Nord mit rund 5 Millionen Euro saniert und zur Nutzung übergeben.

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Im Zuge der Sanierung erfolgt die Anpassung und Ergänzung der Raumstrukturen für die Nutzung des Gebäudes als Regionalschule mit allen sozialen Funktionen einer Ganztagsschule sowie die Herstellung des bautechnischen Brand-, Schall- und Wärmeschutzes.

Die zwei Hauptgebäude werden saniert, der bestehende Verbindungsbau wird abgebrochen. In dem Zwischenraum der beiden Plattenbauten entsteht ein Foyer und eine Aula, die die verschiedenen Nutzungen miteinander verbindet. Der bisherige Schuleingang wird im Zuge der Sanierung in den Verbindungsbau integriert und barrierefrei hergestellt. Durch einen Aufzug im Neubau, der Anordnung von Behinderten-Toiletten und durch schwellenlose Ausbildung der Übergänge wird die Schule barrierefrei.

 

Einbruch in ein Fleischereifachgeschäft

In der Nacht vom Donnerstag, 14.11.2019, zum Freitag, 15.11.2019, ist es zu einem Einbruch in ein Fleischereifachgeschäft in der Ihlenfelder Straße gekommen. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme und Spurensicherung haben die Beamten des Polizeihauptreviers und des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg einen immensen Sachschaden feststellen müssen.

Die bislang unbekannten Täter haben auf verschiedene Begehungsweisen äußerst brutal versucht, sich Zugang zu den Räumlichkeiten zu verschaffen. Dabei ist ein Sachschaden von mindestens 8.000 Euro entstanden. Am Ende ist es den Tätern gelungen, sich Zutritt zu verschaffen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Täter dadurch eine geringe Menge Bargeld entwenden können.

Es wurde eine Strafanzeige wegen des Einbruchsdiebstahls aufgenommen. Zeugen, die in der betreffenden Nacht im Bereich der Kreuzung Ihlenfelder Straße/Pasewalker Straße/Prenzlauer Straße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder www.polizei.mvnet.de.