Fußgänger in Neubrandenburg bei Verkehrsunfall schwerverletzt

Am Donnerstag, dem 18.04.2019 gegen 15.55 Uhr fuhr ein 86-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW Citroen in Neubrandenburg, vom Parkplatz eines Fleischereifachgeschäftes auf die Pasewalker Straße. Dabei übersah er einen auf dem Gehweg befindlichen 21-jährigen Fußgänger und erfasste diesen.

Der Fußgänger fiel dabei auf die Motorhaube des PKW und in der weiteren Folge in die Frontscheibe. Der Fahrzeugführer verlor daraufhin die Kontrolle über seinen PKW und fuhr auf der gegenüberliegenden Straßenseite in einen Grundstückszaun. Dieser wurde dabei beschädigt.

Der Fußgänger wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Am PKW und am Zaun entstand ein Schaden von 2500 Euro. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde durch den Abschleppdienst geborgen. Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Brand von Ödland in Neubrandenburg

Am Sonntagabend, 14.04.2019, um 22:14 Uhr, wurde der Rettungsleitstelle ein Flächenbrand auf dem Neubrandenburger Datzeberg in der Nähe des Sportplatzes Rasgrader Straße gemeldet. Es brannte eine Fläche von ca. 1000 m² Ödland und Wiese. Der entstandene Sachschaden ist derzeit noch unbekannt.

Die Berufsfeuerwehr der Stadt Neubrandenburg war im Einsatz. Während
der Löscharbeiten kam es zu einer kurzzeitigen Geruchsbelästigung,
Gefahr für Personen oder Sachen bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen und geht nach ersten Erkenntnissen von fahrlässiger Brandstiftung aus.

Bürger können sich mit sachdienlichen Hinweisen gern an die Polizei
Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395-5582-5224, über die Internetwache der Polizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede
andere Polizeidienststelle wenden.

Widerstand von sogenannten Reichsbürgern bei einer Zwangsräumung

Am Donnerstag (11.04.19) gegen 09:30 Uhr bat eine Gerichtsvollzieherin in Neubrandenburg um Amtshilfe bei der Zwangsräumung eines Grundstückes am Kuhdamm (Reitbahnviertel). Schon zuvor war bekannt, dass der Mann, bei welchem die Maßnahmen vollstreckt werden sollten, der Reichsbürgerszene angehört. Daher begaben sich die Gerichtsvollzieherin, drei Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und ein Team des Staatsschutzes der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg zum Einsatzort.

Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Bereits vor dem Grundstück befanden sich fünf Personen, von denen zwei den Beamten gegenüber sofort aggressiv auftraten. Auf dem betreffenden umzäunten Grundstück, welches es zu räumen galt, befanden sich acht Personen und verweigerten den Beamten den Zutritt. Gegen die beiden aggressiv auftretenden Männer wurde mehrfach ein Platzverweis ausgesprochen. Als dieser bei Nichtbefolgung durchgesetzt werden sollte, leisteten die 50 und 54 Jahre alten Männer Widerstand. Dieser konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden. Dabei klagte der 54-Jährige plötzlich über Schmerzen. Für ihn wurde ein Rettungswagen gerufen. Der Mann hatte sich jedoch nach kurzer Zeit selbst aus der Behandlung entlassen und erschien wieder am Kuhdamm. Der 50-Jährige, welcher zudem Phantasiedokumente (Führerschein des 2. Deutschen Reiches) bei sich führte, wurde im Polizeihauptrevier Neubrandenburg kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Die acht Personen auf dem Gelände zeigten sich weiterhin unkooperativ und verweigerten den Zutritt, daher wurden über die Einsatzleitstelle Unterstützungskräfte angefordert. Aus den benachbarten Revieren trafen nach und nach weitere Funkstreifenwagen ein. Auch Kräfte der Bundespolizei begaben sich zum Einsatzort. Schließlich befanden sich über 30 Beamte unter Führung des Neubrandenburger Revierleiters im Einsatz. Angesichts der Beamten zeigten sich nun auch die Personen auf dem Gelände kooperativ und das Grundstück konnte durch die Beamten betreten werden.

Die Zwangsräumung wurde durch die Gerichtsvollzieherin vollstreckt. Von allen 13 Störern wurden die Identitäten festgestellt und ihnen wurden Platzverweise ausgesprochen, an welche sie sich hielten. Es handelt sich um vier Frauen und neun Männer im Alter von 30 bis 69 Jahren aus den Landkreisen MSE, VR und VG. Sie sind der sogenannten Reichsbürgerszene zuzuordnen bzw. stehen dieser nahe. Um 11:15 Uhr wurde der Einsatz beendet. Beamte wurden nicht verletzt. Gegen die zwei Männer (50 und 54) wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gefertigt.

Diebstahl eines Transporters der Marke Citroen Jumper

In der Zeit vom 04.04.2019 15:00 Uhr bis 05.04.2019 13:00 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter vom Grundstück eines Autohauses in der Warliner Straße in Neubrandenburg einen Transporter der Marke Citroen Jumper in der Farbe Weiß.

Das Fahrzeug ist ein Jahr alt und war erst am 04.04.2019 zum Verkauf angeliefert und im Außenbereich des Autohauses abgestellt worden. Der Wert des Fahrzeugs beträgt ca. 21.000 EUR.

Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zur Tatzeit verdächtige Personen in Tatortnähe gesehen hat, wird gebeten sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395-5582 5224 zu melden.

Quartiersfrühstück mit Unternehmen vor Ort

Das Quartiersmanagement „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ lädt am Donnerstag, 11. April 2019 im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr zum monatlichen Quartiersfrühstück ein.

Zu Gast wird mit Webasto ein Neubrandenburger Unternehmen sein. Im Gespräch wollen wir die Firmengeschichte sowie die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten am Standortes in Neubrandenburg vorstellen und gleichzeitig auf die Chancen und Möglichkeiten eines regional verwurzelten Unternehmens verweisen. Interessierte mit Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt in den Stadtteilen Vogelviertel, Ihlenfelder Vorstadt und Reitbahnweg sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Frühstück und zur Redezeit

Das Angebot wird organisiert vom Quartiersmanagement Neubrandenburg „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“. Anmeldungen oder Nachfragen gern unter Tel. 0395 430 96 34 oder per E-Mail an quartiersmanagement@neubrandenburg.de.

14. Osterwanderung zur Ravensburg

Osterspiele, Ponyreiten und Picknick für die ganze Familie

Traditionell laden die Ehrenamtlichen des Stadtteilvereins KULTIV e.V. am Karfreitag zur Osterwanderung ein.

Am 19. April wird das Ziel der Wanderung bereits zum vierzehnten Mal die Wallanlage der ehemaligen Ravensburg im Burgholz sein. Der Treffpunkt für die Osterwanderung ist die Kreuzung Sponholzer Straße/Ravensburgstraße. Von dort aus geht es um 13.30 Uhr in Richtung Burgholz. Im Burgwall angekommen, warten neben einem gemütlichen Picknick bei leckerem Kuchen, Deftigem vom Grill wiederum sportliche Spiele für Groß und Klein.

Als besondere Attraktion erwartet die kleinen Wanderfreunde das Ponyreiten, angeboten vom Regebogen e.V.. Nicht nur Wanderwillige nutzten dieses österliche Angebot des KULTIV-Vereins in den vergangenen Jahren. Immer mehr Radfahrer finden sich vor Ort ein, um gemeinsam mit Freunden und der Familie einen geselligen Nachmittag in der Natur zu verbringen. Statt Süßigkeiten bekommen die Kinder auch in diesem Jahr mit kostenlosem Obst eine gesunde Alternative angeboten. Organisiert und durchgeführt wird die 14. Osterwanderung vom KULTIV e.V.. Unterstützer sind einmal mehr der Regenbogen e.V. sowie Uta Graf vom Mosaik e.V.. Zur Freude der Vereinsmitglieder gibt es auch in diesem Jahr wieder die finanzielle Unterstützung durch einen Bewohner des Vogelviertels.

Für Nachfragen und Anregungen ist Marko Bennin unter 01522 9089890 sowie unter info@kult-iv.de erreichbar.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Radfahrerin

Am Montag, 01.04.2019, gegen 07:35 Uhr ereignete sich in der Stavener Straße in Neubrandenburg ein Verkehrsunfall, bei welchem eine 16-jährige Radfahrerin schwer verletzt wurde.

Nach jetzigem Ermittlungsstand befuhr die 52-jährige Fahrerin eines Pkw Audi die Stavener Straße aus Richtung Johannesstraße kommend. Am Ende der Stavener Straße beabsichtigte sie nach links in die Ravensburger Straße abzubiegen. Nachdem die Fahrerin zunächst im Einmündungsbereich hielt, um dem Durchgangsverkehr Vorfahrt zu gewähren, setzte sie ihren Abbiegevorgang fort. Hierbei übersah sie die von rechts kommende Radfahrerin und es kam zum Zusammenstoß.

Die 16-jährige Radfahrerin, welche auf der falschen Seite den Radweg benutzte, stieß gegen den Pkw und stürzte. Dabei verletzte sich die Jugendliche schwer. Sie wurde zur weiteren Behandlung mittels Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg eingeliefert. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 700,- EUR.