Randalierender Patienten wirft medizinische Geräte aus Fenster der Notaufnahme

Am Montag, 08.04.2019, gegen 11:25 Uhr kam es in der Notaufnahme des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg zu einem Polizeieinsatz, nachdem das Klinikpersonal per Notruf mitgeteilt hatte, dass ein Patient in der Notaufnahme randaliert.

Nach jetzigem Kenntnisstand wurde der 22-jährige Patient am Vormittag mit einem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum eingeliefert. Während er sich in einem Behandlungszimmer der Notaufnahme befand, begann er plötzlich zu randalieren und zerstörte eine Fensterscheibe. Im Anschluss warf er ein medizinisches Gerät zur Blutdiagnostik sowie einen dazugehörenden Drucker durch das zerstörte Fenster nach draußen. Die Geräte wurden dabei vollständig zerstört. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 10.600 EUR.

Den eintreffenden Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gelang es den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt zu fixieren und dem Klinikpersonal zu übergeben. Aufgrund einer psychischen Erkrankung verblieb der junge Mann im Krankenhaus. Verletzt wurde niemand.

Vollsperrung der Einsteinstraße

Aufgrund von Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn wird die Einsteinstraße auf Höhe der Hausnummern 1-17 im Zeitraum vom 01.04.2019 bis 09.04.2019 abschnittsweise voll gesperrt.

Um sowohl die Fräsarbeiten als auch den Asphalteinbau zu gewährleisten, ist es erforderlich, die an der Fahrbahn liegenden Stellflächen zeitweise zu sperren. Um die Erreichbarkeit der Stellflächen in den nicht gesperrten Bereichen zu ermöglichen, wird jeweils die Einbahnstraßenregelung vor den Hausnummer 1-15 bzw. 17-23 aufgehoben.

Die Anlieger und sonstigen Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die sich ändernden Verkehrsbedingungen zu beachten.

Zeugenaufruf nach Handtaschenraub einer 81-Jährigen

Am 26.03.2019 gegen 10:20 Uhr ist es in der Neubrandenburger Oststadt zu einem Handtaschenraub zum Nachteil einer älteren Dame gekommen. Die 81-jährige Dame war am heutigen Vormittag zusammen mit ihrem Ehemann im Lindethalcenter einkaufen. Nach dem Einkauf wollten beide nach Hause gehen und nutzten dafür die Heinrich-Hertz-Straße. Ein junger Mann kam auf die Dame zu und plötzlich entriss ein anderer junger Mann der 81-Jährigen von hinten ihre Handtasche, welche sie am rechten langen Arm festhielt. Als der Tatverdächtige ihr die Handtasche entrissen hatte, drehte sich die Geschädigte zum diesem um und sah, wie er mit ihrer Handtasche flüchtete. Sie lief wie im Reflex dem Tatverdächtigen hinterher und rief lautstark um Hilfe, damit Mitbürger auf sie aufmerksam werden. Ein 32-jähriger Mann hatte die Hilferufe der Geschädigten wahrgenommen und die Verfolgung des Tatverdächtigen aufgenommen, als die 81-Jährige auf Höhe des Seiteneinganges auf Grund fehlender Kräfte anhalten musste.

In diesem Moment warf der Tatverdächtige die Handtasche weg, so dass der 32-Jährige die Verfolgung stoppte und die Handtasche an sich nahm. Nach der Überprüfung wurde festgestellt, dass ca. 20 Euro aus der Geldbörse in der Handtasche entwendet wurden. Die Handtasche und auch die Geldbörse wurden zur Beweissicherung sichergestellt.

Eine anschließende Nahbereichsfahndung durch die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg hat nicht zur Ergreifung der Täter geführt. Der 32-jährige couragierte Zeuge sowie zwei weitere Zeugen des Handtaschenraubes wurden zur Vernehmung zum Kriminalkommissariat Neubrandenburg gebracht. In Ergebnis dessen geht die Polizei derzeit von zwei männlichen Tätern aus. Beide wurden als jugendlich, höchstens 20 Jahre alt beschrieben. Der eine dunkelhaarige Tatverdächtige hat sich demnach unauffällig der Geschädigten genähert, um diese augenscheinlich abzulenken. In diesem Moment hat der Tatverdächtige mit den rot-blonden Haaren der Dame die Handtasche entrissen und ist geflüchtet.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handtaschenraubes aufgenommen. Dazu werden weitere Zeugen gesucht: Wer hat am heutigen (26.03.2019) Vormittag zwischen 10:00 und 11:00 Uhr im Bereich des Lindethalcenters und der Heinrich-Hertz-Straße in Neubrandenburg zwei auffällige männliche Personen festgestellt, die als Tatverdächtige in Frage kommen. Wer kann nähere Angaben zu dem Handtaschenraub machen? Wer Angaben zu den Personalien der Tatverdächtigen machen? Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 entgegen oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de entgegen.

Verkehrsunfall mit einem Stadtbus – ohne verletzte Insassen

Am Dienstag, 12.03.2019, gegen 07:45 Uhr ist es in der Neubrandenburger Oststadt zu einem Verkehrsunfall mit einem Stadtbus gekommen.

Der 23-jährige Fahrer eines Stadtbusses befuhr die Salvador-Allende-Straße aus der Woldegker Straße kommend in Richtung Carlshöher Straße und benutzte dabei den rechten der zwei Fahrstreifen. Der ortsfremde 40-jährige Fahrzeugführer eines PKW fuhr direkt hinter dem Stadtbus, überholte diesen und scherte kurz vor der Kreuzung Salvador-Allende-Straße/Robert-Koch-Straße vor dem Bus wieder in die rechte Fahrspur ein. Kurze Zeit später bremste der 40-Jährige sein Fahrzeug ohne erkennbaren Grund plötzlich bis zum Stilstand ab. Der 23-jährige Busfahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf das Heck des Fahrzeuges auf.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass der ortsfremde PKW-Fahrer an der Kreuzung Salvador-Allende-Straße/Robert-Koch-Straße nach rechts zum Klinikum abbiegen wollte und durch den Überholvorgang die Abfahrt verpasst und dadurch abrupt sein Fahrzeug abgebremst hat. Weder die beiden Fahrzeugführer noch die sieben Insassen des Stadtbusses wurden bei dem Unfall verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge waren fahrbereit und konnten nach Abschluss der Unfallaufnahme ihre Fahrt fortsetzen.

Gedenkveranstaltung für die Opfer des KZ Ravensbrück

Wie in jedem Jahr führt der Kreisvorstand Neubrandenburg/Mecklenburg-Strelitz des Demokratischen Frauenbundes e. V. anlässlich des Internationalen Frauentages eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des KZ Ravensbrück in Neubrandenburg am Frauenehrenmal in der Neubrandenburger Oststadt (Zufahrt über den Mühlendamm Neubrandenburg ) am 8. März, 10:00 Uhr, durch. Dazu sind alle Interessenten recht herzlich einladen.

Die Gedenkrede hält in diesem Jahr Brigitte Triems, die Bundesvorsitzende des Demokratischen Frauenbundes e. V. Gelesen wird aus der Dokumentation des dfb e. V. „Wo es nichts zu weinen gibt“. Zum Abschluss der Gedenkveranstaltung können Blumen niedergelegt werden.

Rettung einer leblosen Person im Birkengrund

Am Sonnabend, 23.02.2018 gegen 21:00 Uhr bemerkten ein 56-jähriger Spaziergänger und seine 52-jährige Ehefrau eine augenscheinlich leblose Person im Birkengrund, in der Nähe der Salvador-Allende-Straße in Neubrandenburg. Sie verständigten daraufhin unverzüglich die Einsatzleitstelle der Polizei Neubrandenburg.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg fuhren sofort unter Einsatz von Sonder- und Wegerechten zum Ereignisort und fanden eine Person ohne Vitalfunktionen vor. Die Beamten begannen umgehend mit den wiederbelebenden Maßnahmen an der Person.

Durch die Reanimation konnte der Wiederbelebte 40 Jährige in die Obhut der Rettungskräfte übergeben werden.Der Mann wurde anschließend mit dem Rettungswagen in das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg gebracht.

Lediglich durch das vorbildliche Verhalten der Spaziergänger und der schnellen Reaktion der eingesetzten Beamten konnte der Neubrandenburger bis zum Eintreffen des Notarztes am Leben erhalten werden.

Die Polizei bedankt sich für das schnelle und vorbildliche Verhalten der Ersthelfer.

Versuchter Raub zu Nachteil von zwei älteren Damen auf dem Friedhof – Tatverdächtiger gab sich als Bundesbeamter aus

Am Donnerstagnachmittag (14.02.2019) ist es auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt zu einem versuchten Raub gekommen. Gegen 12:05 Uhr teilte eine Frau der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass ein fremder Mann gegenwärtig versucht, ihre Geldbörse zu entwenden. Daraufhin sind die Polizeibeamten zu dem Neuen Friedhof gefahren und haben kurz vor der Ankunft eine männliche Person gesehen, welche in Richtung Trauerhalle flüchtete. Da die Zeugen vor Ort bestätigten, dass es sich hierbei um den Tatverdächtigen handelt, haben die Beamten die Verfolgung aufgenommen. Nach etwa 100 Metern konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei der Personenkontrolle des 26-Jährigen stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Da der Atemalkoholtest strikt verweigert wurde, erfolgte die Blutprobenentnahme im Neubrandenburger Klinikum. Hierbei leistete der 26-Jährige aktiven Widerstand, so dass er anschließend gefesselt blieb, um weitere Widerstandshandlungen zu vermeiden. Danach wurde der 26-Jährige zur Vernehmung zum Kriminalkommissariat Neubrandenburg gebracht. Während dieser polizeilichen Maßnahmen äußerte der 26-Jährige auch gegenüber den Beamten, dass er Bundesbeamter sei und die Damen der Spionage verdächtigt.

Zum Sachverhalt kann gesagt werden, dass sich zwei 77- und 78-jährige Damen auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt befanden, um dort Gradpflegearbeiten durchzuführen. Plötzlich tauchte ein ihnen unbekannter Mann auf und stellte sich den beiden Damen als „Bundesbeamter“ vor. Er forderte eine der beiden Geschädigten auf, unverzüglich ihre mitgeführte Tasche auf den Boden zu stellen. In der weiteren Folge durchsuchte der Tatverdächtige diese Tasche, ohne daraus etwas zu entnehmen. Dann wandte er sich an die zweite Dame und fing an, ihren auf dem Rücken mitgeführten Rucksack zu durchsuchen. Dagegen wehrte sich die Dame und holte ihr Handy aus der Jackentasche, um den Polizeinotruf zu wählen.

Während die Dame mit der Polizei sprach, versuchte der Tatverdächtige ihr das Handy gewaltsam zu entreißen, was ihm auf Grund der heftigen Gegenwehr der Dame jedoch nicht gelungen ist. Dann kam ein Zeuge zur Hilfe und ging zwischen den Tatverdächtigen und die beiden Geschädigten. In dieser Zeit betonte der Unbekannte weiterhin, dass er von der Bundespolizei ist und dass sie ihm gehorchen müssen. Gemeinsam sind die beiden Damen, der Zeuge und der Tatverdächtige in Richtung Ausgang gegangen, in der Hoffnung, dass die Polizei bald kommt. In dieser Zeit versuchte der 26-Jährige weiterhin, an das Handy der Dame zu kommen. Kurz vor dem Ausgang wollte der Tatverdächtige flüchten und über den Zaun springen. Ein weiterer Zeuge mit Hund forderte den Tatverdächtigen auf, stehen zu bleiben. Genau in diesem Moment erschienen die Polizeibeamten vom Polizeihauptrevier Neubrandenburg vor Ort und haben den Tatverdächtigen ergriffen und festgenommen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Raubes, der Freiheitsberaubung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Amtsanmaßung aufgenommen. Die Nacht wird der 26-Jährige im polizeilichen Gewahrsam verbringen. Weitere Entscheidungen werden im Laufe des morgigen Tages getroffen.