Hermes-Fahrerin bei Verkehrsunfall verletzt

Am Donnerstag, 13.12.2018, gegen 19:00 Uhr kam es in Neubrandenburg in der Straße „Zur Wüstung“ zu einem Verkehrsunfall. Die 53-jährige Zustellerin des Hermesversandes befuhr mit ihrem Fahrzeug (Transporter Peugeot Boxer) die Straße „Zur Wüstung“ in der Neubrandenburger Oststadt. Dort stellte sie das Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand der abschüssigen Straße und zog die Handbremse an.

Als sie mit dem Fahrzeug wieder losfahren wollte, gelang es ihr vom Fahrersitz aus
nicht die links neben dem Fahrersitz befindliche Handbremse zu lösen. Aus diesem Grund stieg sie aus dem Fahrzeug, stellte sie sich neben den Transporter in die offenen Fahrertüre und versuchte es von dort aus die Handbremse zu lösen. Dieses gelang ihr auch.

Auf der abschüssigen Straße kam der Transporter sofort rückwärts ins Rollen und es gelang der Fahrzeugführerin nicht dieses wieder anzuziehen. Der Transporter rollte bis in den Vorgarten eines Einfamilienhauses. Dort geriet die Fahrzeugführerin mit einem Bein zwischen einem Pflanzstein und dem Vorderrad des Transporters. Dabei zog sie sich so
schwere Verletzungen am Bein zu, dass sie mit dem Rettungswagen ins Klinikum von Neubrandenburg gebracht werden musste. Dort wurde sie stationär aufgenommen.

Ein 48-jähriger Zeuge bekam das Geschehen mit und eilte der Hermes-Fahrerin zu Hilfe. Aber auch ihm gelang es nicht die Handbremse wieder anzuziehen und den Transporter anzuhalten. Auch er stieß sich sehr stark sein Bein an und wurde ebenfalls mit
einem Rettungswagen ins Klinikum von Neubrandenburg gebracht. Dieses konnte er aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000,- EUR.

Aufbruch eines Lebensmittelautomaten

Am Mittwoch, 12.12.2018, gegen 03:50 Uhr wurde ein Verkaufsautomat einer Landmanufaktur in der Lindenhofer Straße im Neubrandenburger Ortsteil Fritscheshof angegriffen. Nachdem ein Anwohner auffällige Flex-Geräusche aus Richtung des Verkaufsautomaten wahrgenommen hatte, informierte er die Polizei. Der Zeuge teilte weiterhin mit, dass die bislang unbekannten Täter noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten mit einem unbekannten Fahrzeug und einem Zweirad in Richtung Burg Stargard geflüchtet sind. Eine sofortige Absuche der unmittelbaren Umgebung durch die Polizeibeamten hat nicht zur Ergreifung der Täter geführt.

Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Die Täter haben den Verkaufsautomaten aufgeflext und daraus das Bargeld in noch unbekannter Höhe entwendet. Nach jetzigem Stand wird aber davon ausgegangen, dass sich sehr wenig Geld in dem Automaten befand. Somit wird der angerichtete Sachschaden wieder um ein vielfaches größer sein, als der Stehlschaden.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung vor Ort. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Straftat, den Tatverdächtigen oder dessen Fluchtfahrzeugen geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224.
Der hier beschriebene Automat wurde bereits in der Nacht vom 13.11.2018 zum 14.11.2018 durch bislang unbekannte Täter angegriffen. Die Begehungsweise war identisch mit der heutigen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Straftaten wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft.

Mit Radweg ist Lückenschluss vollzogen

Mehr als 600 Meter Radweg sind im November in der Carlshöher/Lindenhofer Straße in der Oststadt von der Zufahrt zum Kieswerk bis zum bestehenden Radweg Lindenhofer Straße gebaut worden. Der alte bestehende unbefestigte Weg wurde asphaltiert. So ist es beispielsweise Bewohnern der Eigenheimsiedlung Carlshöhe nun möglich, auf ausgebauten Radwegen bis in die Innenstadt zu gelangen. Der neue Radweg wird am Freitag, 7. Dezember, um 12:30 Uhr feierlich eingeweiht.

Bereits im Sommer hat der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ein erstes Teilstück des Radweges von Neubrandenburg (Carlshöhe) bis Lindenhof freigegeben. Mit dem jetzigen neuen Radweg in der Stadt wurde gleichzeitig ein Lückenschluss mit dem Radweg über die Stadtgrenze in den Landkreis vollzogen.

Lagerfeuer in einem leerstehenden Gebäude – Beschuldigter leistet Widerstand

Am Dienstag, 04.12.2018, gegen 18:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg einen Brand in einem leerstehenden Gebäude im Hauerweg in 17036 Neubrandenburg. Bei der Überprüfung durch zwei Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und der Berufsfeuerwehr konnte ein 22-jähriger, wohnungsloser Mann festgestellt werden, der in dem frei zugänglichen Gebäude ein Lagerfeuer entzündet hatte.

Da der Mann auf die Ansprache der Beamten nicht reagierte, sollte er vor Ort nach Ausweispapieren durchsucht werden. In diesem Zusammenhang leistete er aktiven Widerstand, bei welchem die beiden Beamten verletzt wurden. Den Beamten gelang es letztlich den Beschuldigten zu Boden zu bringen und ihm, trotz weiterer Gegenwehr, die Handfesseln anzulegen. Der Beschuldigte wurde anschließend dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zugeführt. Die zwei verletzten Beamten konnten ihren Dienst nicht weiter fortsetzen und sind bis auf weiteres dienstunfähig.

Bei dem Beschuldigten handelte es sich um einen 22-jährigen, ghanaischen Staatsbürger mit gültigem italienischem Aufenthaltstitel. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde der Beschuldigte am Mittwochvormittag, nach erfolgter Vernehmung, zuständigkeitshalber an die Ausländerbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte überstellt, um ihn nach den ausländerrechtlichen Bestimmungen nach Italien auszuweisen.

Verkehrsunfall mit schwerverletztem Radfahrer

Am Montag, 03.12.2018, gegen 08:00 Uhr ist es in der Neubrandenburger Oststadt zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei welchem ein Radfahrer schwer verletzt wurde.

Ein 42-jähriger Fahrradfahrer befuhr den rechten Radweg der Ziolkowskistraße in Richtung Fritscheshofer Straße. An der Kreuzung Robert-Koch-Straße/ Ziolkowskistraße/ Fritscheshofer Straße überquerte er die Straße Richtung Fritscheshofer Straße bei grünem Lichtzeichen. Ein 62-jähriger Fahrzeugführer befuhr die Robert-Koch-Straße in Richtung Fritscheshofer Straße. An der o.g. Kreuzung wollte der 62-Jährige nach rechts in die Fritscheshofer Straße abbiegen.

Dabei fuhr er bei rotem Lichtzeichen – mit grünem Blechpfeil – in den Kreuzungsbereich ein. Er übersah den vorfahrtsberechtigen 42-jährigen Radfahrer und es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern. Dabei wurde der 42-Jährige schwerverletzt mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum verbracht. Der entstandene Schaden wird auf ca. 100 Euro geschätzt.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

Am Sonnabend, 01.12.2018, um 17:15 Uhr ereignete sich in der Petrosawodsker Straße in Neubrandenburg ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer 80-jährigen Fußgängerin.

Ersten Ermittlungen zufolge überquerte die 80-jährige Fußgängerin gemeinsam mit ihrer 46-jährigen Tochter die Zufahrt zu den Wohnblöcken Petrosawodsker Straße 42-56, um weiter in Richtung Koszaliner Straße zu gehen. Ein 38-jähriger Neubrandenburger befuhr mit seinem Pkw Mercedes-Benz die Petrosawodsker Straße aus Richtung Koszaliner Straße kommend und bog nach links in die Zufahrt zur Petrosawodsker Straße 42-56 ab.

Dabei übersah er die noch mittig auf der Fahrbahn befindlichen Fußgängerinnen. Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der 80-jährigen Fußgängerin. Diese wurde schwer verletzt durch einen Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Diebstahl aus PKW – Scheibe eingeworfen

Unbekannte Täter haben am Freitag, 30.11.2018, in der Zeit von 17:45 bis 23:50 Uhr die Scheibe eines in der Lindenhofer Straße, Höhe am Spartenheim, geparkten PKW Seat eingeworfen und die darin befindliche Handtasche durchsucht und Bargeld entwendet. Es entstand ein Schaden von ca. 300 Euro.

Aus gegebenem Anlass rät die Polizei persönliche Gegenstände nicht im Fahrzeug zurückzulassen. Für Zeugenhinweise rufen Sie bitte die Neubrandenburger Polizei unter 0395/5582-5224 an.

Verletzter Radfahrer in Neubrandenburg

Am Montag, 26.11.2018, um 15:18 Uhr befuhr ein 23-jähriger Neustrelitzer mit seinem Pkw die Robert-Koch-Straße in Neubrandenburg in Richtung Klinikum.

Aufgrund der tiefstehenden Sonne übersah er dabei einen vor sich fahrenden 76-jährigen Fahrradfahrer aus Neubrandenburg. Er fuhr in weiterem Verlauf auf den Radfahrer auf.

Dieser verletzte sich dabei schwer und wurde mittels RTW ins Klinikum Neubrandenburg eingeliefert. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 3.100,- EUR

Abschlusskonzerte des Chorprojektes "Masiphumelele"

Der Chor „Masiphumelele“ hat mit internationaler Besetzung ein wunderbares Repertoire von Liedern aus der ganzen Welt eingeprobt und neu arrangiert. Er zeigt damit auf harmonische Art, wie vielfältig und neu das Leben in der Nordstadt und in Neubrandenburg geworden und wie gemeinsam uns das Interesse am Musizieren ist.

Der Chor trifft und probt seit August in der St. Michael Gemeinde im Vogelviertel und hat sich als beliebtes und nachgefragtes Angebot etabliert. Hervorgegangen ist das Projekt aus dem Jugendmigrationsdienst im Quartier der AWO, mit der Absicht, das öffentliche Leben und die kulturelle Vielfalt in der Nordstadt voran zu bringen und eine Möglichkeit zu schaffen, sich über die gemeinsame Sprache der Musik näher zu kommen und Gemeinschaft zu leben.

Mit zwei Konzerten möchte der Jugendmigrationsdienst nicht nur die Arbeit des Chors präsentieren und würdigen, sondern sich auch für das Engagement aller Beteiligten und Unterstützer bedanken. Vor allem aber wird deutlich werden, welch inklusiven und exklusiven Charakter dieses Projekt für die Stadt Neubrandenburg hat. Nicht zuletzt dank einiger hochkarätiger Sängerinnen mit internationaler Erfahrung.

6. Dezember 19:00 Uhr St. Michael Gemeinde (Vogelviertel)
8. Dezember 19:00 Uhr Friedensgemeinde (Oststadt)

Sachbeschädigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen an Gemeinschaftsunterkunft

Am Sonntag, 25.11.18, kurz nach 02:00 Uhr, wurde die Polizei in Neubrandenburg über Notruf darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich eine Person an der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im Markscheiderweg befinden würde. Diese hätte die Eingangstür eingeschlagen und sei geflüchtet. Durch die sofort eingesetzten Kräfte konnte der Mann, auch durch Hinweise weiterer Zeugen, in der Mlada-Boleslaver-Straße in Tatortnähe festgestellt werden.

Bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen zufolge begab sich der Tatverdächtige, maskiert mit einer schwarzen Sturmhaube, die Treppe zur Eingangstür der Zuwandererunterkunft hinauf. Dabei führte er einen Baseballschläger und eine Machete mit sich. Mit dem Baseballschläger schlug er gegen die Tür, so dass die doppelverglaste Scheibe riss. Beim Weglaufen habe er „SS, SA, Germania!“ skandiert. An der Tür des Asylbewerberheimes entstand ein Sachschaden von etwa 500 EUR. Personen wurden nicht verletzt. Inwieweit die Bewohner etwas von dem Vorfall mitbekommen haben, ist hier derzeit nicht bekannt.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 22-jährigen Neubrandenburger. Er war bisher noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Die Tatmittel (Sturmhaube, Machete und Baseballschläger) wurden sichergestellt. Der Beschuldigte war alkoholisiert (Atemalkoholwert von 1,5 Promille) und wurde in das Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Durch den Kriminaldauerdienst erfolgte die Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen auf freiwilliger Basis. Hierbei wurden drei Flaggen, Aufkleber der NPD und der „Nationalen Sozialisten Mecklenburg und Pommern“ und ein Teleskopschlagstock fest- und sichergestellt. Es bestanden keine Haftgründe gegen den Beschuldigten.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen