Versuchter Raub zu Nachteil von zwei älteren Damen auf dem Friedhof – Tatverdächtiger gab sich als Bundesbeamter aus

Am Donnerstagnachmittag (14.02.2019) ist es auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt zu einem versuchten Raub gekommen. Gegen 12:05 Uhr teilte eine Frau der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass ein fremder Mann gegenwärtig versucht, ihre Geldbörse zu entwenden. Daraufhin sind die Polizeibeamten zu dem Neuen Friedhof gefahren und haben kurz vor der Ankunft eine männliche Person gesehen, welche in Richtung Trauerhalle flüchtete. Da die Zeugen vor Ort bestätigten, dass es sich hierbei um den Tatverdächtigen handelt, haben die Beamten die Verfolgung aufgenommen. Nach etwa 100 Metern konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei der Personenkontrolle des 26-Jährigen stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Da der Atemalkoholtest strikt verweigert wurde, erfolgte die Blutprobenentnahme im Neubrandenburger Klinikum. Hierbei leistete der 26-Jährige aktiven Widerstand, so dass er anschließend gefesselt blieb, um weitere Widerstandshandlungen zu vermeiden. Danach wurde der 26-Jährige zur Vernehmung zum Kriminalkommissariat Neubrandenburg gebracht. Während dieser polizeilichen Maßnahmen äußerte der 26-Jährige auch gegenüber den Beamten, dass er Bundesbeamter sei und die Damen der Spionage verdächtigt.

Zum Sachverhalt kann gesagt werden, dass sich zwei 77- und 78-jährige Damen auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt befanden, um dort Gradpflegearbeiten durchzuführen. Plötzlich tauchte ein ihnen unbekannter Mann auf und stellte sich den beiden Damen als „Bundesbeamter“ vor. Er forderte eine der beiden Geschädigten auf, unverzüglich ihre mitgeführte Tasche auf den Boden zu stellen. In der weiteren Folge durchsuchte der Tatverdächtige diese Tasche, ohne daraus etwas zu entnehmen. Dann wandte er sich an die zweite Dame und fing an, ihren auf dem Rücken mitgeführten Rucksack zu durchsuchen. Dagegen wehrte sich die Dame und holte ihr Handy aus der Jackentasche, um den Polizeinotruf zu wählen.

Während die Dame mit der Polizei sprach, versuchte der Tatverdächtige ihr das Handy gewaltsam zu entreißen, was ihm auf Grund der heftigen Gegenwehr der Dame jedoch nicht gelungen ist. Dann kam ein Zeuge zur Hilfe und ging zwischen den Tatverdächtigen und die beiden Geschädigten. In dieser Zeit betonte der Unbekannte weiterhin, dass er von der Bundespolizei ist und dass sie ihm gehorchen müssen. Gemeinsam sind die beiden Damen, der Zeuge und der Tatverdächtige in Richtung Ausgang gegangen, in der Hoffnung, dass die Polizei bald kommt. In dieser Zeit versuchte der 26-Jährige weiterhin, an das Handy der Dame zu kommen. Kurz vor dem Ausgang wollte der Tatverdächtige flüchten und über den Zaun springen. Ein weiterer Zeuge mit Hund forderte den Tatverdächtigen auf, stehen zu bleiben. Genau in diesem Moment erschienen die Polizeibeamten vom Polizeihauptrevier Neubrandenburg vor Ort und haben den Tatverdächtigen ergriffen und festgenommen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Raubes, der Freiheitsberaubung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Amtsanmaßung aufgenommen. Die Nacht wird der 26-Jährige im polizeilichen Gewahrsam verbringen. Weitere Entscheidungen werden im Laufe des morgigen Tages getroffen.

Straßensperrung Am Neuen Friedhof

Am 15.02.2019 werden in der Zeit von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr Arbeiten an einem Schachtbauwerk in der Straße „Am Neuen Friedhof“ zwischen der Abfahrt von der Woldegker Straße bis zum Juri-Gagarin-Ring durchgeführt.

Die Ausführung erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Für den Fahrzeugverkehr steht dann nur eine Fahrspur zur Verfügung. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit bei der Verflechtung der Verkehrsströme aus Richtung B104/Woldegker Straße sowie aus Richtung Sponholzer Straße wird im Bereich der Straße „Am Neuen Friedhof“ die Vorfahrtsregelung geändert.

Die Abfahrt von der Woldegker Straße wird als Vorfahrtsstraße beschildert, der Verkehr aus Richtung Sponholzer Straße kommend, hat während der Baumaßnahme die Vorfahrt zu gewähren. Dazu wird in der Straße „Am Neuen Friedhof“ ein „Stoppschild“ aufgestellt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Raubstraftat eines Handys – Haftbefehl gegen 32-Jährigen erlassen

Am Montag, 11.02.2019, gegen 13:30 Uhr ist es in der Neubrandenburger Oststadt zu einer Raubstraftat gekommen. Die 20-jährige Geschädigte ging fußläufig die Helmut-Just-Straße entlang. Dabei trug sie Kopfhörer, hörte Musik und hielt ihr Handy in der rechten Hand.

An einer Packstation traf sie auf ihren ehemaligen 32-jährigen deutschen Freund. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der 32-jährige plötzlich gegen den rechten Arm der 20-jährigen geschlagen, so dass ihr Handy auf den Boden fiel. Die 20-jährige hatte Schmerzen, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Der 32-jährige Tatverdächtige drohte ihr, nahm anschließend das Handy an sich und verließ den Tatort in Richtung Woldegker Straße.

Der Tatverdächtige konnte wenig später durch Polizeibeamte in der Sponholzer Straße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde in das Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht.

Bereits am 02.02.2019 ist es zu einer Raubstraftat zum Nachteil der 20-jährigen in ihrer eigenen Wohnung gekommen. An diesem Tag gegen 20:25 Uhr raubte der Tatverdächtige seiner Ex-Freundin unter Gewaltanwendung ein Tablet. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurde der 32-jährige vorläufig festgenommen. Im Rahmen der Festnahme leistete er Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und beleidigte die Polizeibeamten massiv. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er aber wieder entlassen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben am Dienstag, 12.02.2019, Vernehmungen durchgeführt und bei der zuständigen Staatsanwaltschaft die Beantragung eines Haftbefehls angeregt. Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl beantragt. Der Richter ist dem Antrag gefolgt und hat am Dienstag Nachmittag den Haftbefehl erlassen. Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg verbringen den 32-jährigen derzeit in die JVA nach Bützow.

Polizei ermittelt nach Bränden

Am Freitagabend, 08.02.2019, gegen 23:40 Uhr, gingen in der Einsatzleitstelle der Polizei innerhalb weniger Minuten Hinweise zu drei Bränden in der Neubrandenburger Oststadt ein.

Sowohl die Berufs- als auch die Freiwillige Feuerwehr löschten an den Einsatzorten mehrere Papier- und Biomülltonnen. Bei einem Feuer griffen die Flammen außerdem auf eine Hausfassade über, so dass dort ca. 10 qm beschädigt wurden. Das Mehrfamilienhaus musste während der Löscharbeiten nicht evakuiert werden und ist weiterhin bewohnbar.

Personen wurden bei den Bränden nicht verletzt. Zur Schadenshöhe können aktuell keine Aussagen getroffen werden. Der Kriminaldauerdienst kam an den Brandorten zum Einsatz und hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Präventionsprojekt mit der Grundschule Ost

Zurückboxen oder miteinander reden? Wut am Mülleimer auslassen oder sie einfach ins Kissen schreien? Und wie reagieren, wenn mir ein Mitschüler etwas klaut? Bei dem ersten gemeinsamen Präventionsprojekt des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dem Landespolizeiorchester MV und der Stadt Neubrandenburg zusammen mit der Neubrandenburger Grundschule Ost „Hans Christian Andersen“ werden sich die Erst- bis Viertklässler vor allem musikalisch und tänzerisch in den nächsten Monaten mit diesen Themen beschäftigen.

Unter dem Titel „Unser Schulhof“ wird jede Klasse ein Teilprojekt bearbeiten. Dafür steht ihnen neben ihren Lehrern auch Anne Neumann, Präventionsberaterin der Polizeiinspektion Neubrandenburg, mit Rat und Tat zur Seite. „Gewalt“, „Cyber-Mobbing“, „Sachbeschädigung“, „Diebstahl“ oder aber die „Gesundheit“ ohne Zigarette oder Alkohol stehen dabei im Fokus.

Die Mitglieder des Landespolizeiorchesters unter Leitung von Christof Koert begleiten die Steppkes mal schwungvoll, mal leise und mal dramatisch an Tuba, Trompete oder Schlagzeug. Lehrer und die Theaterpädagogin des Vereins Jugendkunstschule „Junge Künste“, Heidrun Piechot, üben mit den Schülern kleine Tanz-Choreografien und szenische Darstellungen rund um die Präventionsthemen ein.

Das Endprodukt soll dann am 19. Juni auf einer großen Bühne präsentiert werden. Heute Mittag hat es bereits in der Turnhalle der Grundschule einen sehr rhythmischen Vorgeschmack aufs Ohr und fürs Auge gegeben. Mit dabei waren neben mehreren hundert Schülern und ihren Lehrern auch der Vize-Oberbürgermeister Peter Modemann und natürlich der Neubrandenburger Polizeipräsident, Nils Hoffmann-Ritterbusch. Er wünschte den Kindern in den nächsten Monaten „viel Spaß beim Üben“ und zeigte sich nach der ersten Vorstellung ebenso beeindruckt vom Auftritt der Polizeimusiker und Schüler wie Schuldirektor Hardi Dräger.


Verdacht der Fahrlässigen Brandstiftung

Am Sonntag, 27.01.19, gegen 12:50 Uhr erhielten Feuerwehr und Polizei Kenntnis von der Auslösung eines Brandmelders in der Ziolkowskistraße in Neubrandenburg. Brandort war eine Wohnung in der elften Etage eines Mehrfamilienhauses. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg mussten die Tür der betroffenen Wohnung öffnen und stellten beim Betreten der Wohnung eine starke Rauchentwicklung fest.

Das Feuer ist an einem Bürodrehstuhl, auf dem sich ein Bekleidungsstück befand, ausgebrochen. Anschließend griff dieses auf Teile des Teppichbodenbelages über. Es kam zu keinem offenen Feuer sondern zu einem Schwelbrand, der schnell durch die Feuerwehr gelöscht wurde.

Die 41-jährige Wohnungsinhaberin befand sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in ihrer Wohnung. Eine Gefahr für andere Hausbewohner bestand nicht und es musste niemand aus dem Haus evakuiert werden. Alle Hausbewohner blieben unverletzt.

Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt. Nach derzeitigem
Ermittlungsstand ist von einer fahrlässigen Handlung der Wohnungsinhaberin auszugehen, die dann zum Brandausbruch führte. Die
Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden.

Polizeieinsatz nach Schlägerei zwischen Jugendlichen

Am Dienstag, 22.01.2019, gegen 13 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine Schlägerei von 30 ausländischen Personen in der Neubrandenburger Oststadt gemeldet. Auf Grund dieser Information sind sechs Funkstreifenwagen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg unter Einsatz von Sondersignalen zu dem besagten Parkplatz in der Kopernikusstraße gefahren.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellte sich der Sachverhalt anders dar als zuvor gemeldet: An der Schlägerei beteiligt waren insgesamt fünf männliche ausländische Personen. Alle anderen Personen vor Ort waren unbeteiligte Schaulustige oder Anwohner. Nach bisherigem Kenntnisstand gab es eine verbale und auch körperliche Auseinandersetzung zwischen drei 15- und 16-jährigen syrischen Jugendlichen zum Nachteil von zwei 14- und 15-jährigen syrischen Schülern der Regionalschule. Die beiden 14- und 15-jährigen Geschädigten wurden leicht verletzt, mussten aber nicht ärztlich behandelt werden.

Gegen die drei Tatverdächtigen wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Die genauen Einzelheiten zum Tatablauf und zur Tatbeteiligung müssen im Rahmen der Ermittlungen geklärt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden ein religiöser sowie ein politischer Hintergrund für die Auseinandersetzung ausgeschlossen.

Einbruch in acht Gartenlauben

Einbruch in acht Gartenlauben

In der Zeit vom 15.01.2019 bis 18.01.2019 haben unbekannte Täter in der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg fünf Gartenlauben gewaltsam aufgebrochen und einen Akku-Schrauber, eine Schlagbohrmaschine sowie weiteres Werkzeug entwendet. Der vorläufige Gesamtschaden wird auf ca. 900,-EUR geschätzt.

Zu weiteren Einbrüchen in drei Gartenlauben kam es in einer Kleingartenanlage in der Woldegker Straße in Neubrandenburg. Der Tatzeitraum kann hier auf die Zeit vom 16.01.2019 bis 18.01.2019 eingegrenzt werden. Auch hier verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang in die Lauben und entwendeten unter anderem einen Benzinrasenmäher, einen 20 l Benzinkanister, einen Elektrogrill und ein Partyzelt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 700,-EUR beziffert.

Zur Spurensuche und -sicherung war der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg im Einsatz. Zeugen, die verdächtige Personen in den jeweiligen Kleingartenanlagen bemerkt haben, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0395- 5582 5224 bei der Polizei in Neubrandenburg zu melden.

Diebstahl eines Abschleppwagens

In der Nacht vom 09.01.2019 zum 10.01.2019 wurde vom Gelände eines Neubrandenburger Autohauses ein Abschleppwagen entwendet.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich bislang unbekannte Täter auf das umfriedete Gelände in der Steinstraße begeben und von dort einen als Abschleppwagen umgebauten Transporter der Marke Mercedes Sprinter entwendet. Der Transporter ist grau und zwei Jahre alt. Auf dem Abschleppwagen befand sich kein weiteres Fahrzeug. Auf Grund der Spurenlage kann gesagt werden, dass die Täter mit dem entwendeten Fahrzeug den Zaun durchbrochen haben und so das Gelände verlassen haben. Der Wert des Fahrzeugs beträgt 40.000 Euro.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensicherung vor Ort. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falles des Diebstahls wurden aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl geben können oder das entwendete Fahrzeug gesehen haben, meldet sich bitte bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224.

Bedrohung mit einem Messer

Am Morgen des 05.01.2019 um 5:35 Uhr kam es vor der „Global 21 Weinbar“ im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ursächlich hierfür war, dass den 3 männlichen Tatverdächtigen im Alter von 21, 21 und 22 Jahren der Einlass verwehrt wurde, da die Betreiber gerade schließen wollten.

Daraufhin kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung in deren Verlauf einer der Täter ein Messer zückte und zuerst einen Mitarbeiter und im Anschluss noch unbeteiligte Gäste vor der Tür bedrohte. Die Geschädigten verbarrikadierten sich daraufhin in der Bar, so dass die Täter anschließend flüchteten. Diese konnten jedoch in Tatortnähe durch die Polizei Neubrandenburg gestellt werden.

Es handelte sich um 3 syrische Asylbewerber. Diese wurden in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung wurde eingeleitet und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Es wurde niemand verletzt.