Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Altentreptow

Am Samstag, dem 19.10.2019, ereignete sich gegen 19:20 Uhr in Altentreptow auf der L 35 ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 68-jähriger Fahrzeugführer befuhr mit dem Pkw Nissan die L 35 aus Richtung Neubrandenburg kommend in Fahrtrichtung Altentreptow. Auf Höhe der Einmündung L35/Gewerbehof wollte der Fahrzeugführer geradeaus in Richtung Altentreptow fahren. Im Gegenverkehr aus Richtung Altentreptow kommend, wollte nach bisherigem polizeilichen Ermittlungsstand, ein 38-jähriger Fahrzeugführer nach links in den Gewerbehof einbiegen.

Durch Missachtung des Vorrangs des entgegenkommenden Fahrzeugs kam es beim Abbiegevorgang zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden der 68-Jährige Fahrzeugführer sowie die 61-Jährige Mitinsassin des PKW/Nissan schwer verletzt. Der Fahrzeuginsasse des PKW/Audi blieb unverletzt.

Die Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Es entstand ein Sachschaden von 6.000 Euro und beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die polizeilichen Ermittlungen zum Verkehrsunfall hat die Kriminalpolizei übernommen.

Verkehrsunfall mit einem verletzten Baby und drei beteiligten Fahrzeugen

Am Mittwoch, 16.10.2019, gegen 13:40 Uhr kam es auf der L 35 zwischen Neddemin und Altentreptow, in Höhe der Gartenanlage Waidmannslust, zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Kleinkind verletzt wurde. Drei PKW befanden sich auf der L 35 und fuhren aus Richtung Neubrandenburg in Richtung Altentreptow. Auf Höhe der Unfallstelle mussten die ersten beiden PKW verkehrsbedingt halten.

Die 33-jährige Opel Fahrerin bemerkte das Halten zu spät und fuhr auf das letzte Fahrzeug auf. In der Folge wurden die zwei vorderen Fahrzeuge, ein PKW Kia und ein PKW Seat, aufeinander geschoben. Bei diesem Unfall wurde ein Baby (ein Monat alt), dass sich im PKW Opel befand am Kopf verletzt. Durch einen Rettungswagen wurde der verletzte Junge zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Die drei beteiligten PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca.15000,- Euro. Zur Aufnahme des Verkehrsunfalls und der Beseitigung der Unfallfahrzeuge wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Pkw kommt von der Fahrbahn ab – Beifahrerin tödlich und Fahrer schwer verletzt

Am Dienstag, 15.10.2019, um 18:40 Uhr kam es in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 69-jähriger Neubrandenburger befuhr mit seinem Ford die Ihlenfelder Straße stadteinwärts. Auf Höhe des Blähtonwerkes kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den kombinierten Rad-/Fußweg, einen Grünstreifen und kollidierte frontal mit einem Zaun und einem Betonpfeiler einer Fernwärmeleitung. Beide Fahrzeuginsassen wurden im Pkw eingeklemmt.

Bei der 52-jährigen Beifahrerin konnte durch den Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden. Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Zur Ermittlung der Unfallursache kam ein Dekra-Gutachter zum Einsatz. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 12.000,- Euro.

Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen auf der B104

Am Sonnabend, 12.10.2019, gegen 16:00 Uhr, befuhr ein 72-jähriger Neubrandenburger mit seinem Pkw Hyundai die B104 aus Richtung Friedland kommend in Fahrtrichtung Neubrandenburg.

Kurz hinter der Ortschaft Küssow kam der Fahrzeugführer, augenscheinlich aufgrund eines körperlichen Mangels, nach links von der Fahrbahn ab. Dort stieß er mit seinem Pkw frontal gegen einen Straßenbaum, wodurch der Pkw im weiteren Verlauf wieder auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Das Fahrzeug wurde in der Front dabei so stark beschädigt, dass der Fahrer eingeklemmt wurde. Die 71-jährige Beifahrerin konnte das Fahrzeug mit Hilfe von Zeugen verlassen. Der Fahrer musste durch Kräfte der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg aus dem Fahrzeug befreit werden.

Beide Insassen wurden mittels RTW ins Klinikum Neubrandenburg gebracht und dort stationär aufgenommen. Weitere Fahrzeuge und Personen wurden glücklicherweise nicht beteiligt. Am Pkw entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 15.500,- Euro. Die B104 war für den Zeitraum der Unfallaufnahme und Bergung des PKW für etwa eine Stunde voll gesperrt.

Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden auf dem Friedrich-Engels-Ring

Am Mitwoch, 09.10.2019, gegen 10:15 Uhr ereignete sich auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 56-jähriger Fahrer eines Lkw Mercedes den mittleren Fahrstreifen des Friedrich-Engels-Rings in Richtung Oststadt. Auf dem Abschnitt zwischen der Ziegelbergstraße und Rathaus wechselte der Fahrer vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Dabei übersah der Fahrer einen rechts neben ihm fahrenden Pkw VW Golf einer 36-jährigen Frau, die in dieselbe Richtung fuhr und sich in etwa auf Höhe des Führerhauses befand.

Durch den Zusammenstoß wurde der Pkw nach rechts von der Fahrbahn auf den Gehweg geschoben. In der weiteren Folge stieß der Pkw dann gegen die Bushaltestelle „Rathaus“ und durchbrach diese, bevor er wenige Meter danach zum Stehen kam. Die Fahrerin des Pkw wurde durch den Unfall leicht verletzt. Sie wurde zur weiteren Behandlung ins Bonhoeffer-Klinikum gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 5.000 € geschätzt.

Verfolgungsfahrt mit der Polizei endet mit Verkehrsunfall und Führerscheinentzug

Ein 26-jähriger Fahrzeugführer eines Personenkraftwagens lieferte sich in den späten Abendstunden des Montag, 23.09.2019, eine wilde Verfolgungsfahrt mit einem Streifenwagen des PR Friedland und einem
weiteren Streifenwagen des PHR Neubrandenburg.

Das Fahrzeug des 26-Jährigen, in dem sich noch eine 17-jährige weibliche und eine 23- jährige männliche Person befanden, war einer Streifenwagenbesatzung auf der Demminer Straße mit Fahrtrichtung Stadtzentrum mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Anhalteversuchen der Streifenwagenbesatzung mittels Anhaltesignal und eingeschalteten Sondersignal entzog sich der Fahrzeugführer durch eine Flucht ins Neubrandenburger Reitbahnviertel.

Mit Geschwindigkeiten von 140 bis 160 Stundenkilometern setzte der Fahrzeugführer seine Flucht über die Demminer Straße weiter auf der L35 bis Neddemin und von dort weiter auf der L28 in Richtung Brunn fort.

Bei dieser Fahrt missachtete der Fahrzeugführer an passierten Lichtzeichenanlagen bei Rotlicht das Haltegebot und missachtete fortgesetzt die gegeben Haltesignale des verfolgenden Funkstreifenwagens.

Beim Abbiegen von der L28 in Richtung Rossow und einem sich anschließenden Wendemanöver konnte der Funkstreifenwagen sich vor das
flüchtende Fahrzeug setzen. Der Fahrzeugführer rammte schließlich denFunkstreifenwagen. Bei einem weiteren Wendeversuch konnte durch den Funkstreifenwagen und einen weiteren zwischenzeitlich eingetroffenen Funkstreifenwagen das PHR Neubrandenburg eine Weiterfahrt des
Fahrzeugführers verhindert und selbiger mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem PKW gezogen werden.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 26-jährigen Fahrzeugführer ergab schließlich einen Atemalkoholwert von 0,93 Promille. Bedingt durch eine Spontanaussage zu einem vorausgegangen Betäubungsmittel-Konsum besteht zudem der Verdacht des Fahrens unter BtM-Einwirkung. Es erfolgte eine Blutprobenentnahme und eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen den Fahrzeugführer. Der Führerschein
wurde sichergestellt. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von 3.500,00 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen gefährdete der Fahrzeugführer nicht nur sich, seine Fahrzeuginsassen und die verfolgenden Polizeibeamten sondern auch zufällig auf der Fluchtstrecke im Gegenverkehr befindliche Fahrzeuge. Die Polizei bittet diese Fahrzeugführer sich bei der Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle optional über die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Diebstahl eines PKW BMW

Am Montag, 23.09.2019, um 14:57 Uhr teilte ein Bürger per Notruf mit, dass sein PKW BMW (5-Reihe) in einer Gartenanlage „Am Küssower Berg“ entwendet wurde. Der Fahrzeughalter hatte seinen PKW gegen 12:00 Uhr auf einem Weg innerhalb der Gartenanlage abgestellt und verschlossen.

Den Fahrzeugschlüssel deponierte er zusammen mit seiner Brieftasche in seiner Gartenlaube. Diese war nicht verschlossen. Dann verrichtete er hinter der Gartenlaube Gartenarbeiten. Gegen 14:45 Uhr stellte der Geschädigte fest, dass der Fahrzeugschlüssel und die Brieftasche nicht mehr am Ablageort waren. Daraufhin prüfte er den Abstellort seines PKW und stellte fest, dass dieser entwendet worden war.

Bei dem PKW handelt es sich um einen neun Jahre alten BMW. Der Schaden beträgt ca. 8000,- Euro. Fahndungsmaßnahmen führten bisher noch nicht zur Feststellung des Fahrzeuges. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.