Vermisster Jugendliche gefunden

Der Gesuchte 14-jährige Jugendliche konnte am Abend des 14.12.2019 durch Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aufgefunden und in Obhut genommen werden.

Betrugsmaschen in Waren, Neubrandenburg, Pasewalk, Stralsund und Greifswald

Derzeit kommt es wieder verstärkt zu Betrügereien am Telefon zum Nachteil älterer Menschen. Innerhalb kurzer Zeit sind drei dieser Maschen geglückt.

In Waren (Müritz) verlor eine 80-jährige Frau 18.000 EUR. Ihr angeblicher Neffe bat am Telefon um Hilfe für den Kauf einer Eigentumswohnung. Auch ein „Notar“ telefonierte mit der Seniorin und schickte einen Boten. Auf einem Parkplatz verabredete man die Geldübergabe. Dabei telefonierte sie am Handy des Boten noch einmal mit dem Notar und übergab dem Abholer schließlich das Bargeld. Den Boten beschrieb die Geschädigte als 30 bis 40 Jahre alt, ca. 170 cm groß, mit einer schlanken Figur. Erst ein Telefonat am nächsten Tag mit ihrem echten Neffen deckte den Betrug auf.

In Neubrandenburg wurde eine 79-jährige Frau von ihrem „Neffen“ angerufen, der nach einem Unfall um 23.000 EUR bat. Als sie ihm sagte, dass sie nicht helfen wird, beschimpfte und beleidigte er die Seniorin auf das Übelste.

In Pasewalk wurde ein 80-jähriges Ehepaar um 10.000 EUR betrogen. Ergänzend zur Pressemitteilung vom 12.12.19, 16:35 Uhr können wir mitteilen, dass der falsche Enkel ebenfalls behauptete, einen Unfall gehabt zu haben. Er gab dem Paar sogar vor, was sie bei der Sparkasse sagen sollen, um das Geld zu bekommen und er derzeit nicht zurück gerufen werden könne. Den späteren Geldabholer beschrieb das Paar als südländisch aussehend, 45 bis 50 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank. Der Unbekannte war komplett schwarz gekleidet.

In der Nähe von Stralsund fiel ein 65-jähriger Mann auf ein falsches Gewinnspielversprechen rein. Für einen Gewinn von 157.000 EUR sollte er 213 EUR Notarkosten bezahlen. Der Mann überwies das Geld.

In Greifswald wurde ein 79-jähriger Mann von einem Mitarbeiter einer Rossmann-Filiale vor einem Verlust bewahrt. Auch dieser Senior wurde von unbekannten Tatverdächtigen angerufen und ihm wurde ein Gewinn in Höhe von 49.000 EUR versprochen. Dafür sollte er Gutscheinkarten im Wert von 900 EUR erwerben. Im Drogeriemarkt wurde er von dem Mitarbeiter vor einem möglichen Betrug gewarnt.

60 km Flucht mit geraubtem Postauto – Tatverdächtige konnte gestellt werden (nochmals ergänzend aktualisiert)

Am Mittwoch, 11.12.2019, in der Zeit von 13:30 bis 14:15 Uhr ist es zu einem großen Polizeieinsatz mit einer Verfolgungsfahrt gekommen. Gegen 13:15 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums gemeldet, dass in Salow bei Friedland eine Postzustellerin von zwei jungen männlichen Personen niedergeschlagen wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen hat einer der Tatverdächtigen die Dame nach einer Zigarette gefragt, während der andere Tatverdächtige die Dame niedergeschlagen hat. Im Anschluss sind die beiden Personen mit dem Postauto geflüchtet. Die geschädigte Frau wurde mit Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Sofort wurde eine Fahndung nach den flüchtigen Tätern eingeleitet. Insgesamt 30 Beamte aus den Polizeiinspektionen Neubrandenburg und Anklam sowie der Bereitschaftspolizei aus Anklam waren bei den Fahndungs- und Verfolgungsmaßnahmen beteiligt. Auch der Polizeihubschrauber war im Einsatz.

Der flüchtende Tatverdächtige fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit und gefährlicher Fahrweise auf die L35 in Richtung Norden. Durch Kräfte der Autobahnpolizei Altentreptow, darunter auch der Videowagen, konnte das Fluchtfahrzeug auf der L35 auf Höhe Altentreptow gesichtet werden. Die Beamten haben die Verfolgung aufgenommen. Der Tatverdächtige ist durchweg mit bis zu 150 km/h auch durch Ortschaften gefahren. Dabei ist es zu gefährlichen Situationen gekommen, bei welchen es nur durch umsichtiges Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer zu keinen Verkehrsunfällen gekommen ist.

Auf L35 auf Höhe Stresow hat der flüchtende Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er ist von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Fahrzeug im Graben verunfallt. Der 20-jährige flüchtige Fahrzeugführer und dessen 19-jähriger Beifahrer wurden vor Ort festgenommen. Da beide bei dem Unfall schwerverletzt wurden, wurden sie unter Polizeischutz mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Bei der ca. 60-km-langen Flucht hat der 20-jährige tatverdächtige Fahrzeugführer insgesamt neun Funkstreifenwagen gerammt. Ein Gesamtschaden ist derzeit nicht bezifferbar. Bei den beiden 19- und 20-Jährigen handelt es sich um die beiden Tatverdächtigen, die auch für den Einbruch in den Raumausstatter in Neubrandenburg verantwortlich sind, bei welchem ebenfalls ein Transporter entwendet wurde.

Aktualisierung (Stand: 11.12.2019, 21:32 Uhr)

Im geraubten Postauto befanden sich 3 Personen. Nach deren Unfall auf Höhe der Ortslage Stresow wurden alle 3 Personen festgenommen. Der 20-jährige Fahrer und sein 19 Jahre alter Beifahrer sowie eine 15-jährige Insassin wurden verletzt und ins Uni Klinikum nach Greifswald gebracht.

Der 19-jährige Beifahrer wurde bereits aus dem Krankenhaus entlassen und befindet sich im Polizeigewahrsam. Die beiden anderen bleiben weiterhin zur Beobachtung im Klinikum. Bei dem Einsatz waren 19 Streifenwagen der Polizei aus den Polizeiinspektionen Neubrandenburg, Anklam sowie der Bereitschaftspolizei aus Anklam und ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Bei der Verfolgung und der Festnahme wurde ein Polizeibeamter leicht an der Hand verletzt. Dieser konnte aber seinen Dienst fortsetzen. Glücklicherweise wurden dann auch nur 2 (!) Funkstreifenwagen beschädigt.

Aktualisierung II (Stand 12.12.2019, 15:31 Uhr)

Im Rahmen der Verfolgung des flüchtigen Fahrzeuges kam es zum Schusswaffeneinsatz durch Polizeibeamte. Dadurch ist niemand verletzt worden. Die genauen Umstände werden geklärt und sind ebenfalls Gegenstand von Ermittlungen.

Gegen die beiden 19 und 21 Jahre alten Tatverdächtigen hat die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehle beantragt.

Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Funkstreifenwagens

Am Mittwoch, 11.12.2019, gegen 19:30 Uhr haben zwei Beamte des Polizeireviers Malchin den Auftrag bekommen, zu einem Verkehrsunfall mit Unfallflucht in der Ortslage Buchar bei Altentreptow zu fahren. Die Beamten sind dazu mit Sonder- und Wegerechten die L35 aus Richtung Neubrandenburg in Fahrtrichtung Klatzow gefahren. Eine 67-jährige Fahrzeugführerin befuhr in Altentreptow die Fritz-Peters-Straße aus Richtung Werder kommend in Richtung Fritz-Reuter-Straße.

Bei dem Befahren des Kreuzungsbereiches kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden die 67-jährige Fahrerin sowie der 56-jährige Polizeibeamte, der den Streifenwagen geführt hat, leicht verletzt. Beide Verletzten wurden mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht, wo sie nach ambulanter Behandlung entlassen wurden.

An den beiden Fahrzeugen ist ein Schaden von ca. 10.000 Euro entstanden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Verkehrsunfall – alkoholisierter Fahrzeugführer flüchtete

Am Mittwoch, 11.12.2019, gegen 19:25 Uhr ist es in der Ortslage Buchar bei Altentreptow zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem der Fahrzeugführer erheblich alkoholisiert war und vom Unfallort geflüchtet ist.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 64-jährige Fahrzeugführer die Verbindungsstraße zur L35, als er in der Ortslage Buchar in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und gegen die Bankette fuhr. Nach Aussagen eines Zeugen stieg der Fahrer aus und entfernte sich fußläufig in Richtung Klatzow. Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow konnten den flüchtigen Fahrzeugführer auf der besagten Verbindungsstraße auf Höhe des dortigen Kieswerkes stellen.

Die Beamten bemerkten bei der anschließenden Kontrolle deutlichen Atemalkoholgeruch bei dem 64-Jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,32 Promille ergeben. Als die Beamten dem 64-Jährigen die folgenden polizeilichen Maßnahmen erläuterten, versuchte er zu flüchten. Er musste durch die Beamten gefesselt werden.

Im Anschluss erfolgte die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg. Auf dem Weg zum Klinikum beleidigte der Tatverdächtige die Beamten mehrfach. Der Führerschein des 64-Jährigen wurde sichergestellt. Zudem wurden Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung erstattet.

Erfolgreiche Volleyballmeisterschaften der Schulen unter dem Motto „Sport statt Gewalt“

Beste Spieler

Am 12.12.2019 fand das 18. Volleyballturnier der Neubrandenburger Schulen und Bildungseinrichtungen statt. Diese Veranstaltung stand wie in den Vorjahren unter dem Motto „Sport statt Gewalt“ und wurde in der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums durchgeführt. „Sport statt Gewalt“ – das heißt Miteinander im fairen Wettkampf.

Insgesamt 12 Mannschaften aus Neubrandenburg und Altentreptow waren am Start, um in fairen, aber hart umkämpften Spielen die besten Mannschaften zu ermitteln. Neben dem gemeinsamen sportlichen Wettkampf stand auch der Präventionsgedanke im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, da die Schüler und Auszubildenden mit den anwesenden Präventionsberatern ins Gespräch kommen konnten.

Zu Beginn des Turniers hat jeder Spieler einen Weihnachtsmann erhalten, welche vom Bethaniencenter gesponsert wurden. Die 12 Mannschaften boten den Zuschauern dann spannende und faire Spiele. Im Ergebnis konnte sich bei den Mädchen die Mannschaft des Albert-Einstein-Gymnasiums und bei den Jungs die Mannschaft des anderen Gymnasiums durchsetzen. Hier die Platzierungen:

Weiblich:

1. Platz Albert-Einstein-Gymnasium I
2. Platz Albert-Einstein-Gymnasium II
3. Platz RBB Gesundheit-Sozial- und Sonderpädagogik und Technik

Männlich:

1. Platz Das andere Gymnasium
2. Platz Das andere Gymnasium
3. Platz Albert-Einstein-Gymnasium I

Die drei Erstplazierten der Mädchen- und Jungsmannschaften haben Gutscheine für ihre Klassenkassen erhalten, welche durch das Bethaniencenter gesponsert wurden.

Auch die besten Spieler wurden durch die Polizeibeamten Torsten Dowe und Jörg Mielke sowie Herrn Peter Modemann geehrt. Bei den Mädchen hat Lisa Meier vom Albert-Einstein-Gymnasium und bei den Jungen hat Jonas Schuster vom anderen Gymnasium mit der Spielleistung überzeugt.

Ein besonderer Dank gilt neben dem PSV 90 Neubrandenburg e.V. insbesondere dem Bethaniencenter als Förderer dieser Veranstaltung sowie den Mitorganisatoren und Helfern des Albert-Einstein-Gymnasiums.

Drei Tatverdächtige nach Einbruch und Diebstahl eines Fahrzeuges gestellt

Wie bereits berichtet, ist es in der Nacht vom 06.12.2019 zum 07.12.2019 zu einem Einbruch in die Werkstatt einer Firma für Raumausstattungen im Hauerweg in Neubrandenburg gekommen. Die Täter haben dabei einen Transporter mit Originalschlüssel entwendet und sind mit diesem geflüchtet. Der mit Werkzeug gefüllte Transporter hatte einen Wert von ca. 17.000 Euro. Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gab es nicht.

Am 10.12.2019 gegen 10:00 Uhr hat ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt, dass er den oben genannten Transporter des Raumaustatters mit Originalkennzeichen in der Ortschaft Usadel in Fahrtrichtung Neubrandenburg gesehen hat. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten den besagten Transporter im Gegenverkehr an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Mirabellenstraße erkennen. Sie wendeten den Streifenwagen, um die Verfolgung aufzunehmen. Ca. 500m vor der Lichtzeichenanlage der Ortsumgehung Neubrandenburg ist es den Beamten gelungen, den Transporter zu stoppen. Im Fahrzeug saßen drei Personen – eine weibliche 15-jährige Person und zwei männliche 19- und 20-jährige Personen.

Die Beamten forderten die drei tatverdächtigen Personen auf, das Fahrzeug zu verlassen. Sie wurden als Beschuldigte belehrt und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellen die Beamten fest, dass der 20-jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis besitzt und zudem Anzeichen auf den Konsum von Betäubungsmitteln aufzeigte. Aus diesem Grund wurde er zur Blutprobenentnahme in das Klinikum Neubrandenburg verbracht.
Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben die Spurensicherung am Fahrzeug übernommen. Zudem wurde ein Tankbetrug bekannt, der am 08.12.2019 an einer Tankstelle in Neustrelitz mit dem entwendeten Transporter begangen wurde.

Die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen wegen des Einbruchsdiebstahls und des Tankbetruges sowie des Fahrens ohne Führerschein und unter Betäubungsmitteleinfluss gegen den 20-Jährigen dauern weiter an.