Verkehrsunfall mit schwer verletzter Radfahrerin

Am Sonnabend, 15.06.2019, gegen 17:50 Uhr, fuhr die 60-jährige Fahrerin eines PKW Skoda aus der Ikarusstraße kommend in die Ziolkowskistraße.

Auf der Kreuzung Juri-Gagarin-Ring/Salvador-Allende-Straße querte eine 12-jährige Radfahrerin trotz für sie roter Lichtzeichenanlage die Ziolkowskistraße.

Es kam zum Zusammenstoß zwischen PKW und Radfahrerin. Die Radfahrerin stürzte und wurde schwer verletzt (nicht lebensbedrohlich) durch Rettungskräfte in das Neubrandenburger Klinikum verbracht.

Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 550 EUR.

Ergebnisse der länderübergreifenden Schwerpunktkontrollen in der Binnenschifffahrt

Vom 30. Mai bis zum 10. Juni 2019 führten die Wasserschutzpolizeien der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt umfangreiche Schwerpunktkontrollen im Bereich der Berufs- und Freizeitschifffahrt auf den Binnengewässern durch. Die Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs ist oberstes Ziel der jährlich stattfindenden Schwerpunktkontrollen.

Kontrolliert wurden neben der Einhaltung geltender Verkehrsvorschriften unter anderem auch die Befähigung der Fahrzeugführer, Schiffs- und Bootspapiere sowie die Fahrtüchtigkeit im Hinblick auf Alkohol- und Betäubungsmittelgenuss. Aber auch die Einhaltung der Naturschutzgebietsverordnung sowie Umwelt- und Gewässerstraftaten stand dieses Jahr im Fokus der Kontrollen. Insgesamt kontrollierten die Wasserschutzpolizeien der Länder 232 Berufsschiffe (Güter- und Tankmotorschiffe, Schubverbände, Fahrgastschiffe und Fähren), 3920 Sportboote und 78 sonstige Fahrzeuge wie beispielsweise Flöße oder Tretboote.

Das Ergebnis der Kontrollen sind 314 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 820 Verwarnungen mit Verwarngeld, hauptsächlich wegen Verstößen gegen die Binnenschifffahrtsstraßenordnung und gegen die Verordnung über die Kennzeichnung von auf Binnenschiffahrtsstraßen verkehrenden Kleinfahrzeugen. Daneben wurden 23 Strafanzeigen im Bootsverkehr, größtenteils wegen des Führens eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss (Höchstwert 2,97 Promille), sowie mehrere Straftaten um den Bootsverkehr herum, wie zum Beispiel Gewässerverunreinigungen, Hausfriedensbrüche oder Fischwildereien festgestellt. Insgesamt 20 Schiffsführer konnten unter dem Einfluss von Alkohol festgestellt werden, davon neun Sportbootführer in Mecklenburg-Vorpommern.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden im genannten Zeitraum 615 Kontrollen durchgeführt, 10 Straf- und 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt sowie 102 Verwarnungen mit Verwarngeld ausgesprochen.

Durchsuchungen in Neubrandenburg

In den heutigen frühen Morgenstunden (14.06.19) führten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln Durchsuchungen durch.

Die insgesamt 20 eingesetzten Kräfte durchsuchten zwei Wohnungen im Reitbahnviertel. Unterstützt wurden die Ermittler von Diensthundführern und Kräften des SEK, da der Verdacht bestand, dass die Beschuldigten Schusswaffen besitzen.

Der Durchsuchungsbeschluss war in diesem umfangreichen Verfahren vom Amtsgericht Neubrandenburg erlassen worden. Beschuldigt sind zwei Männer im Alter von 28 und 31, welche im Verdacht stehen mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel betrieben zu haben.

In den Wohnungen wurden geringe Mengen Marihuana, Amphetamine, Konsumutensilien, Verpackungsmaterialien und Streckmittel aufgefunden. Darüber hinaus stellten die Beamten Messer, ein Teleskopschlagstock und eine Waffe sicher. Die Waffe wird zur Untersuchung und Bestimmung der Beschussfähigkeit an das LKA MV geschickt. Momentan gehen die Ermittler jedoch von einer Schreckschusswaffe aus.

Die beiden Männer befinden sich auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Ergebnisse der Drachenbootmeisterschaften auf dem Reitbahnsee

Am 14.06.2019 in der Zeit von ca. 08:00 bis 12:30 Uhr haben die 25. Drachenbootmeisterschaften der Schulen unter dem Motto „Sport statt Gewalt“ auf dem Neubrandenburger Reitbahnsee stattgefunden. 19 Mannschaften der acht Schulen aus Neubrandenburg, Waren, Friedland und Altentreptow sind an den Start gegangen, um die besten Zeiten und Platzierungen zu erkämpfen. Im Vergleich zu den wechselnden Wetterbedingungen des vergangenen Jahres hatten die Sportler heute perfekte Bedingungen bei strahlendem Sonnenschein und Windstille.

Die Schüller der Klassenstufe 9/10 von der Neuen Friedländer Gesamtschule waren das schnellste Team des Tages – in 52,53 Sekunden haben sie mit ihrem Drachenboot die 200m über den Reitbahnsee bezwungen.

Hier nun die Ergebnisse:

Altersklassen 7 und 8
1. Platz: Gymnasium Waren
2. Platz: Neue Friedländer Gesamtschule
3. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium II

Altersklassen 9 und 10
1. Platz: Neue Friedländer Gesamtschule
2. Platz: KGS Stella I
3. Platz: Gymnasium Waren

Altersklassen 11-13 und Ausbildungsjahre 1-3
1. Platz: Neue Friedländer Gesamtschule
2. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium I
3. Platz: Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung

Bei der abschließenden Siegerehrung gab es Pokale, Urkunden und Gutscheine für die besten Mannschaften.

Neben dem Drachenbootrennen konnten sich die Schüler über ihre beruflichen Zukunftsmöglichkeiten informieren. Der Zoll, die Bundespolizei, die Landespolizei, die Bundeswehr, neu.sw und die Agentur für Arbeit hatten jeweils einen Informationsstand aufgebaut, damit die Schüler sich über ihren möglichen beruflichen Werdegang informieren konnten.

Nach Auswertung der vergangenen Jahre fanden keine Wettkämpfe mehr im Tauziehen statt, da sich die Schüler lieber mehr auf die Drachenbootrennen vorbereiten wollten.

31-Jähriger beschädigt mit einem Hammer sieben Scheiben am Justizzentrum

Am Donnerstag, 13.06.2019, gegen 10:15 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass derzeit eine Sachbeschädigung am Justizzentrum am Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg begangen wird. Demnach soll ein unbekannter Täter mit einem Hammer mehrere Fensterscheiben eingeschmissen haben und anschließend in Richtung Nachtjackenviertel mit einem Fahrrad geflüchtet sein.

Auf Grund der detaillierten Täterbeschreibung durch mehrere Zeugen – TV: ca. 25-35 Jahre, rotes T-Shirt, schwarze, kurze Hose, lockiges Haar, barfuß, mit einem Hammer im mitgeführten Rucksack unterwegs – haben die Polizeibeamten die Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Der Tatverdächtige konnte zunächst nicht aufgegriffen werden. Den Beamten war aber aus ihrem polizeilichen Alltag eine männliche Person bekannt, welche barfuß unterwegs ist und auf wen die Personenbeschreibung passt. Die Beamten haben den 31-jährigen Mann in seiner Wohnung im Reitbahnweg aufgesucht. Als dieser die Wohnungstür öffnete, äußerte er den Beamten gegenüber spontan, dass er weiß, warum die Beamten bei ihm sind. Er sagte weiter, dass er im Moment schlecht drauf ist und deswegen die Scheiben eingeschlagen hat. Nach ausführlicher Belehrung als Beschuldigter gab der 31-Jährige an, dass unzufrieden mit einer Entscheidung des Gerichtes ist. Aus diesem Grund hat mit einem Hammer sieben Scheiben des Gerichtsgebäudes eingeschlagen, wodurch ein Schaden von mindestens 7.000 Euro entstanden ist. Der Tatverdächtige zeigte den Beamten den besagten Hammer, so dass dieser als Beweismittel sichergestellt werden konnte.

Nach erneuter Belehrung und Nachfrage gab der 31-Jährige an, dass er auch für die Sachbeschädigung an der Sparkasse in der Kranichstraße am gestrigen 12.06.2019 verantwortlich ist. Auch in diesem Fall war er unzufrieden mit dem Handeln der Sparkasse und hat aus diesem Grund mit einer Wasserflasche gegen eine Fensterscheibe der Sparkasse geworfen. Dabei wurde die Fensterscheibe beschädigt, so dass ein Schaden von ca. 3.000 Euro entstanden ist.

Da der 31-Jährige während der polizeilichen Maßnahmen starke Stimmungsschwankungen hatte, wurde er durch einen Notarzt ärztlich untersucht. Dieser konnte aber keine Eigen- oder Fremdgefährdung feststellen. Abschließend haben die Beamten den 31-Jährigen belehrt, dass er derartige Sachbeschädigungen zu unterlassen hat. Anschließend wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Zwei Verkehrsunfälle auf der Salvador-Allende-Straße

Am Mittwoch, 12.06.2019, gab es innerhalb von nur fünf Minuten zwei Verkehrsunfälle in der Neubrandenburger Oststadt. Gegen 11:00 Uhr ist es zu einem Verkehrsunfall auf Grund eines Vorfahrtfehlers an der Kreuzung Salvador-Allende-Straße/Robert-Koch-Straße gekommen.

Ein 66-jähriger Fahrzeugführer ist zusammen mit seiner 63-jährigen Ehefrau die Salvador-Allende-Straße aus Richtung Stadt kommend in Richtung Fritscheshof gefahren. Ein 18-jähriger Fahranfänger befuhr die Salvador-Allende-Straße aus Richtung Fritscheshof kommend und beabsichtigte an der Kreuzung Salvador-Allende Straße/Robert-Koch-Straße nach links zum Klinikum abzubiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt des zuvor genannten 66-jährigen Fahrzeugführers und es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. In der Folge prallte das Fahrzeug des 66-Jährigen gegen einen Baum und kam dort zum Stehen. Das Ehepaar wurde leichtverletzt und wurde nach ambulanter Behandlung mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.

Gegen 11:05 Uhr ist es auf der Salvador-Allende-Straße, nur wenige Hundert Meter vom ersten Unfallort entfernt, zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Fahrzeug gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist die 54-jährige Fahrzeugführerin auf Grund gesundheitlicher Probleme nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen das Bushaltestellenschild „Kopernikusstraße“ gefahren. In der Folge hat sich das Fahrzeug überschlagen und ist auf dem Dach zum Liegen gekommen. Die 54-Jährige wurde leichtverletzt durch Kräfte der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. An dem Fahrzeug und dem Bushaltestellenschild entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Vereinzelt witterungsbedingte Schäden im Polizeipräsidium Neubrandenburg

Im Bereich des Polizeipräsidium Neubrandenburg sind witterungsbedingte Schäden nur vereinzelt aufgetreten.

Diverse herausgefallene Äste haben für Hindernisse auf dem Fahrbahnen gesorgt. Vereinzelt sind Verkehrsschilder, Warnbarken bzw. Baustellenabsprerrungen umgefallen und mussten wieder aufgerichtet werden.

Darüber hinaus haben die Alarmanlagen einiger Geschäfte auf das Gewitter reagiert und zu Fehlalarmen geführt.