"Silberner Meridian" – Ein Preis Europäischer Raumfahrtvereine und -freunde

Zum zweiten Mal wird der Europäische Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“ vergeben. Die Ehrung wird anlässlich der 35. Neubrandenburger Tage der Raumfahrt am 09.11.2019 in der Mensa der Hochschule Neubrandenburg vorgenommen.

Der Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“ wurde erstmals 2018 vergeben. Preisträger war der kürzlich verstorbene erste Deutsche im All, Dr. Sigmund Jähn, der den Preis für sein Lebenswerk erhielt. Der Preis wird einmal jährlich verliehen. Der Verleihungsinitiative gehören acht Raumfahrtvereine und drei Einzelpersönlichkeiten an.

Die Auszeichnung ist eine ringförmige Anstecknadel, in der ein Meridian mit Mond und Raumfahrzeug dargestellt ist. Sie besteht aus 950er Platin. Außerdem enthält der Ring einen blauen Lasurstein, der die Erde symbolisieren soll.

Starastronom in Neustrelitz

Die Mecklenburg-Vorpommern-Tournee der „Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung“ ist auf der Zielgrade. Letzte Stationen vor dem Neubrandenburger Finale vom 8. bis 10. November sind das DLR und das Kulturquartier in Neustrelitz.

Stargast ist am Donnerstag, den 7.11., um 19:30 Uhr im Kulturquartier der Gründer und heutige Direktor des SETI-Projektes, der US-amerikanische Astronom Seth Shostak. Ziel des 1984 gegründeten privat-gemeinnützigen Unternehmens ist die Suche nach intelligentem außerirdischem Leben, speziell die Suche nach entsprechenden Signalen mittels Radioteleskopen. Provokativ wird die Frage diskutiert: „Sollten wir uns auf Außerirdische vorbereiten?“

Wie man denn möglicherweise zu anderen bewohnten Welten kommen kann, verrät Rüdiger Vaas aus Stuttgart mit seinem Einführungsvortrag „Überlichtschnelle Raumfahrt“. Anschließend findet im Kulturforum eine Podiumsdiskussion mit dem NASA-Experten Stuart McClung und dem russischen Kosmonauten Juri Baturin zu den jeweiligen Mondprogrammen der USA und Russlands statt.

Der Eintritt im Kulturquartier ist frei.

Aktuelle Infos auch auf www.raumfahrt-concret.de

Finale Raumfahrt in Neubrandenburg – 35. Tage der Raumfahrt auf der Zielgrade

Die Mecklenburg-Vorpommern Tournee der „Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung“ erlebt vom 8. bis 10. November in der Vier-Tore-Stadt ihre Höhepunkte. Stargast ist am Freitag, den 8.11., in der Hochschule der Gründer und heutige Direktor des SETI-Projektes, der US-amerikanische Astronom Seth Shostak. Ziel des 1984 gegründeten privat-gemeinnützigen Unternehmens ist die Suche nach intelligentem außerirdischem Leben, speziell die Suche nach entsprechenden Signalen mittels Radioteleskopen. Provokativ wird die Frage diskutiert: „Sollten wir uns auf Außerirdische vorbereiten?“

Um das Thema drehen sich noch verschiedene Ansätze mit hochkarätigen Referenten. Prof. Dr. Dieter B. Herrmann wird beispielsweise untersuchen, ob die Menschheit eines Tages ins All aussiedeln wird/muss. Es geht aber nicht nur um Außerirdische, sondern auch um Bedrohungen, die der Menschheit gefährlich werden können. Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Institut des Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems referiert über „The Andromeda Strain – sind Viren eine Bedrohung für die Menschheit?“

Weitere Spitzenleute werden am Samstag, den 9.11., in der Mensa der Hochschule erwartet. Die DLR-Vorstandvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund philosophiert über ihr Hausthema: „Astrobiologische Forschung heute und morgen“. Neueste Informationen zum amerikanischen Mondprogramm werden vom NASA-Referenten Stuart McClung erwartet. Last but not least kommt ein ehemaliger Politiker, Kosmonaut und Freund von Präsident Putin nach Neubrandenburg – Juri Baturin. Er erläutert das künftige russische Mondprogramm.

Der Sonntag beschließt dann mit „Aktuelles aus der Raumfahrt“ die Veranstaltungsreihe.

Für Neubrandenburger gibt es wieder das Cityticket zum Preis von 3,50 Euro, das an der Rezeption des Hotels Am Ring oder unmittelbar vor Beginn erhältlich ist. Aktuelle Infos auch auf www.raumfahrt-concret.de

Flyer

Weltraum-Weltrekordler kommt nach Neubrandenburg

In Kürze beginnen die 34. Neubrandenburger Tage der Raumfahrt. Der Russe Gennadi Padalka ist der Mensch, der mit 878 Tagen bisher am längsten im Weltraum weilte. Der 60-jährige wird am Samstag, 24.11.2018, Gast auf den 34. Neubrandenburger Tagen der Raumfahrt sein.

Bereits 1998 startete er erstmals, damals noch zur Raumstation MIR, ins All. Danach war er sage und schreibe viermal Gast auf der Internationalen Raumstation. Er absolvierte zehn Außenbordeinsätze mit einer Gesamtdauer von 38 Stunden 38 Minuten.

Das Training zum sechsten Flug wurde begonnen, Padalka musste jedoch mangels Unterstützung sowie Interesse am neuen Rekord „Über 1000 Tage im All“ seitens Roskosmos und dem Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum am 28. April 2017 aus dem russischen Kosmonauten-Korps ausscheiden.

Flyer der 34. Tage der Raumfahrt

Sind wir allein im All? Schwarze Löcher und deutsche Flugscheiben

In Kürze beginnen die 34. Neubrandenburger Tage der Raumfahrt. Am Freitag, den 23. November, stellen renommierte Experten von 14:00 bis 18:00 Uhr im VI. Forum Space3000 im Neubrandenburger „Hotel Am Ring“ wieder spekulative und visionäre Ansichten vor.

Prof. Rainer Schimming beschreibt dabei in einer fiktiven Reise zu einem „Schwarzen Loch” die Faszination der interstellaren Raumfahrt. Generell auf der Suche nach Leben in unserem Sonnensystem begibt sich Dr. Alessandro Airo von der TU Berlin. Der Berliner Historiker Dr. Ralf Bülow geht dem Mythos der „Deutschen Flugscheiben“, einer angeblichen Geheimwaffe des Drittes Reiches mit außerirdischer Technologie, nach. Schließlich stellt der Münchener Wissenschaftsjournalist Eugen Reichl die Frage: „Die Welt der Fremden, oder wo sind sie?“

Das Cityticket zum Preis von 3,50 Euro ist an der Rezeption des Hotels Am Ring oder unmittelbar vor Beginn zu erwerben. Aktuelle Infos auch auf www.raumfahrt-concret.de

Raketen zu den Planeten – Friedensballone von Peenemünde

Anlässlich der diesjährigen Nordischen Wochen der Raumfahrt und Weltraumforschung, die am 4. Oktober 2018 im Historisch-Technischen Museum Peenemünde eröffnet werden, starten die Veranstalter, der Förderverein Peenemünde e.V. und die Initiative 2000 plus aus Neubrandenburg eine Friedensaktion.
Die Veranstaltung bildet auch den Auftakt zur World Space Week der UNO. Von der UN-Weltraumorganisation UNOOSA wird eine entsprechende Videobotschaft eingespielt werden.
Im 61. Jahr von Sputnik 1 am 4. Oktober werden gegen 10:15 Uhr vom Historisch-Technischen Museum Peenemünde 61 Ballone (Durchmesser 30 cm) aufsteigen. An ihnen befinden sich kleine Kärtchen mit E-Mail-Adressen aus der ganzen Welt. Einige haben ihre persönlichen Friedensbotschaften mitgeschickt.
Irgendwo werden diese Ballone wieder heruntergehen. Wer sie findet und somit auch die jeweiligen Kärtchen, möchte doch bitte an die E-Mail-Adressen schreiben, dass er den Ballon gefunden hat. Der Empfänger wird sich bestimmt sehr freuen. Denn vielleicht wohnt er in Afrika, Australien, Amerika oder auch nur um die Ecke.
Für Kurzentschlossene gibt es noch die Möglichkeit bis Sonntag, den 30.9., eine persönliche Botschaft mit Name, Wohnort und E-Mail-Adresse an: peace-message@t-online.de zu schicken. Sie wird dann auf einem der Ballone mitfliegen. Dies kann beispielsweise eine Vision für eine Welt in 100 Jahren sein oder nur ein ganz persönlicher Wunsch.

Europäische Raumfahrtvereine und -freunde verleihen erstmals den "Silbernen Meridian"

Anlässlich der Festveranstaltung zum 40. Jahrestag des ersten Deutschen im All, erhält Dr. Sigmund Jähn, am 26. August in seinem Geburtsort Morgenröthe-Rautenkranz unter Anwesenheit von viel Prominenz den „Silbernen Meridian“.
In der Laudation dazu heißt es: „Mit der Verleihung des Ehrenpreises dankt die Verleihungsinitiative Dr. Jähn für seinen unermüdlichen und uneigennützigen Einsatz bei der Vermittlung der Faszination Raumfahrt und für seinen großen persönlichen Beitrag, den er als Mentor und Berater deutscher Astronauten für das gegenseitige Verständnis zwischen deutschen und russischen Raumfahrtakteuren geleistet hat. Unvergesslich ist in diesem Zusammenhang, auch seine Schilderung der Verletzlichkeit unseres Planeten und sein Appell zur Bewahrung des Friedens und unserer Erde. Die Verleihungsinitiative ist froh und stolz mit ihrem Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“ einen großartigen und gleichzeitig so bescheidenen Menschen ehren zu können.“
Die Idee zu diesem Preis entwickelten der Münchener Verein zur Förderung der Raumfahrt (VFR) und das Team der Neubrandenburger Zeitschrift „Raumfahrt Concret“. Weitere vier deutsche Raumfahrtvereine sowie die Schweizerische Raumfahrt-Vereinigung (SRV) schlossen sich der Verleihungsinitiative an. Konzipiert und hergestellt wurde der Preis komplett in Neubrandenburg, woran Goldschmied Hendrik Eickhoff, Grafikdesigner Jörg Hinz und die Druckerei Walther beteiligt waren.
Die Auszeichnung ist eine ringförmige Anstecknadel, in der ein Meridian mit Mond und Raumfahrzeug dargestellt ist. Sie besteht aus 950er Platin. Außerdem enthält der Ring einen blauen Lasurstein, der die Erde symbolisieren soll.
Der “Silberne Meridian“ stellt die höchste Auszeichnung der Verleihungsinitiative dar und soll jedes Jahr an Menschen verliehen werden „…die sich in besonderem Maße um die Darstellung der Faszination Raumfahrt und um die begeisternde Vermittlung raumfahrtwissenschaftlichen, -technischen oder -historischen Wissens sowie der völkerverständigenden Idee einer internationalen Zusammenarbeit im Kosmos verdient gemacht haben…“, wie es in der Satzung der Verleihungsinitiative zu lesen ist.
Die Auswahl findet öffentlich über die beteiligten Vereine statt, wo jedermann seine Vorschläge einbringen kann. Ein Beirat trifft dann die endgültige Entscheidung.