Verfassungsfeindliche Schmierereien an Burg Stargarder Regionalschule

In der Nacht vom 07.12.2019 zum 08.12.19 wurden in Burg Stargard an der Außenfassade der Regionalen Schule durch bisher unbekannte Täter mit schwarzer Farbe rechtsgerichtete Schmierereien aufgebracht. Durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Friedland wurden an der Außenwand des Schulgebäudes ein Schriftzug und zwei Symbole verfassungswidriger Organisationen auf einer Größe von etwa einem mal sechs Metern festgestellt. Die Schmierereien wurden durch einen Mitarbeiter der Schule entfernt, der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 600 Euro.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung aufgenommen.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle der Polizei Neubrandenburg unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei MV unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Erfolgreiche Fahndung nach Unfallflucht in Neustrelitz

Am Sonntagmorgen, 08.12.2019, gegen 06:20 Uhr meldete ein Zeuge der Neustrelitzer Polizei einen Verkehrsunfall mit Unfallflucht im Neustrelitzer Stadtgebiet.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein VW Caddy die Karbe-Wagner-Str. aus Richtung Strelitzer Chaussee kommend in Richtung Kirschenallee. Aus bisher unbekannter Ursache kam der weiße Caddy auf Höhe Bertolt-Brecht-Straße nach links von der Fahrbahn ab, beschädigte eine Straßenlaterne, einen geparkten Pkw Opel und kollidierte dann mit einem Straßenbaum. Nachdem der Pkw dort zu Stehen kam, entfernte sich der Fahrer zu Fuß unerlaubt vom Unfallort. Der Caddy war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit, Personen wurden nicht verletzt.

An beiden Pkw, der Laterne und dem Straßenbaum entstand ein Gesamtschaden von ca. 5.000 Euro. Durch den zuständigen Regiehof wurde der Strom der defekten Laterne abgeschaltet. Im Rahmen der Tatortbereichsfahndung konnte durch die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz ein 27-jähriger Neustrelitzer als Unfallfahrer ermittelt werden. Aufgrund eines Atemalkoholwertes von 2,04 Promille wurde der Führerschein und die Fahrzeugschlüssel des 27-Jährigen sichergestellt und eine Blutprobenentnahme veranlasst.

Die Neustrelitzer Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts
der Gefährdung des Straßenverkehr und des unerlaubten Entfernens vom
Unfallort.

Geschäft mit Farbbeuteln beschmiert

Das Geschäft eines AfD-Mitglieds ist Freitag gegen 04:50 Uhr im Neubrandenburger Schimmelweg mit Farbbeuteln beworfen worden. Die roten und schwarzen Verunreinigungen (je etwa 50 Zentimeter Durchmesser) befinden sich an der Fassade, die zur Straßenseite zeigt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wird nach zwei mutmaßlichen Täterinnen gefahndet, die dunkel gekleidet und vermummt waren. Ein politisch motivierter Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz der Kripo Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2223, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Sachbeschädigung an Polizeidienststelle

Am Sonntag, 01.12.2019, gegen 04:10 Uhr erschien eine 50-jährige männliche, stark alkoholisierte Person im Polizeirevier Friedland und wollte dort einen Sachverhalt zur Anzeige bringen.
Nachdem die vor Ort anwesenden Polizeibeamten ihn aufforderten, sich zunächst auszuweisen, beleidigte er die Kollegen und trat unvermittelt gegen die Eingangstür des Reviers, so dass die darin befindliche Glasscheibe zu Bruch ging. Als die Kollegen ihn von weiteren Tritten abhalten wollten, leistete er Widerstand. Daraufhin wurden ihm Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
An der Eingangstür entstand ein Schaden von ca. 200,-EUR. Gegen die Person werden entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Mehrere Einbruchsdiebstähle im Reitbahnviertel – drei Tatverdächtige konnten gestellt werden

In der Nacht vom 17.11.2019 zum 18.11.2019 ist es zu mehreren Einbrüchen im Reitbahnweg Neubrandenburg gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Täter zwei Gartenlauben aufgebrochen sowie versucht, den dortigen Kiosk aufzubrechen. Am Abend des 18.11.2019 wurde zudem versucht, ein Zigarettenautomat aufzubrechen. Dabei konnten drei Tatverdächtige auf frischer Tat gestellt werden.

Am 18.11.2019 gegen 12:00 Uhr stellte ein Gartenbesitzer fest, dass die Täter gewaltsam in seine Laube am Reitbahnsee eingedrungen sind und sämtliches Mobiliar durchsucht haben. Zudem wurden Veränderungen vorgenommen, so dass davon auszugehen ist, dass die Täter in der Gartenlaube genächtigt und den vorgefundenen Alkohol konsumiert haben. Die Täter haben eine starke Unordnung, bzw. Verwüstung hinterlassen und dadurch einen Schaden von mindestens 500 Euro verursacht.

Bei der zweiten angegriffenen Gartenlaube sind die Täter ebenfalls gewaltsam eingedrungen, haben aber nach ersten Erkenntnissen keine Veränderungen vorgenommen oder Gegenstände entwendet. Der Sachschaden wird hier auf ca. 200 Euro geschätzt.

Zudem haben die Täter mehrfach mit Gewalt versucht, in den Kiosk am Reitbahnsee einzubrechen. Dabei haben die Täter einen erheblichen Schaden angerichtet, der derzeit nicht genau bezifferbar ist, aber wohl vierstellig sein wird. Da es den Tätern nicht gelungen ist, in den Verkaufsraum zu gelangen, wurde nichts entwendet.

Am 18.11.2019 gegen 21:45 Uhr teilte ein aufmerksamer Zeuge der Polizei mit, dass er beobachtet hat, wie drei Personen einen Zigarettenautomat in der Traberallee im Neubrandenburger Reitbahnviertel aufbrechen wollen. Die sofort eingesetzten Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg konnten vor Ort drei jugendliche Tatverdächtige (zwei 17-jährige männliche und eine 16-jährige weibliche Tatverdächtige) stellen. Die Drei gaben nach erfolgter Belehrung zu, dass sie den Zigarettenautomaten aufbrechen wollten, um aus Geldnot an Zigaretten zu kommen.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde bekannt, dass es einen möglichen Zusammenhang zu den oben genannten festgestellten Einbruchsdiebstählen in die Gartenlauben und den Kiosk aus der Nacht vom 17.11.2019 zum 18.11.2019 gibt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wird peprüft, ob die drei Jugendlichen auch für die Einbruchsdiebstähle zur Verantwortung gezogen werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

An dieser Stelle bedankt sich die Polizei bei dem aufmerksamen Hinweisgeber. Nur durch die sofortige Mitteilung konnte sie die drei Tatverdächtigen stellen und Hinweise erlangen, die zur Aufklärung weiterer Straftaten führen könnten.

Nazisymbole in der Oststadt festgestellt

Unbekannte Täter sprühten in der Nacht zum Sonntag, dem 17.11.2019 in der Einsteinstraße 4 in Neubrandenburg Nazisymbole an Hauswände.

Am Durchgang zur Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde wurden ein großes Hakenkreuz und der Schriftzug „Heil Hitler“ in weißer Farbe aufgebracht.

Die Polizei ermittelt nun wegen dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die ersten Ermittlungen übernommen.

Halloween: Wo der Spaß aufhört und die Sachbeschädigung anfängt

Am Donnerstag wird man wieder vielerorts „Süßes, sonst gibt’s Saures!“ auf den Straßen Neubrandenburgs hören. Kleine Monster, Hexen und andere verkleidete Gestalten sind dann wieder auf der Suche nach Süßigkeiten. Wem diese verwehrt bleiben, revanchiert sich häufig mit etwas „Saurem“.

Derartige Streiche können lustig sein, jedoch auch schnell in eine – häufig ungewollte – Sachbeschädigung münden. Denn wer mit Zahnpasta das Auto der Nachbarn beschmiert oder schleimartige Substanzen in die Briefkästen gießt, begeht unter Umständen eine Straftat. Bei einer „gemeinschädlichen Sachbeschädigung“ kann sogar eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe drohen. Darunter fallen beispielsweise Vandalismus an Parkbänken oder das Demolieren von Bushaltestellenhäuschen.

Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern empfiehlt, sich die möglichen Folgen derartiger Streiche bewusst zu machen und auch mit den Kindern und Heranwachsenden darüber zu sprechen. Die Kreativität und Energie sollte eher in die Kostüme und Halloween-Dekoration fließen als in Streiche. Sonst kann aus dem Spaß schnell eine bittere Erfahrung werden.

Wer Zeuge oder Opfer einer solchen Straftat wird, sollte sich nicht scheuen, den Notruf 110 zu wählen.