Die "Besten Neunten" kommen aus Malchin, Waren an der Müritz und Woldegk

24 Klassen regionaler Schulen und Gymnasien haben sich im vergangenen Schuljahr am Wettbewerb „Beste Neunte“ der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. Am Montagnachmittag nun (9. September, 15 Uhr) wurden die Sieger in der Kammer gekürt.

In der Kategorie „Beste Neunte“ an Regionalen Schulen geht die Auszeichnung an die Klasse 9 der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk um Klassenleiterin Kerstin Schlichting. In der Kategorie „Beste Neunte“ an Gymnasien macht die Klasse 9B des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin um Klassenleiterin Anne Willmann das Rennen. Und in der Kategorie „Beste Neunte“ mit der höchsten Leistungssteigerung hat die Klasse 9R2 der Regionalen Schule „Friedrich Dethloff“ in Waren an der Müritz um Klassenleiterin Marina Horn die Nase vorn. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro zur freien Verwendung verbunden.

Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK, würdigt die Leistungen der Schüler und das vorbildliche Engagement der Lehrer bei der Verleihung. Mit Blick darauf, wie sehr die Schulzeit zukünftige Berufs- oder Lebensentscheidungen prägt und zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt, sagt er zum Ziel dieses Leistungsvergleiches: „Wir wollten das Thema Leistungsbereitschaft von Schülerinnen und Schüler einmal von einer ganz anderen Seite fördern und loben.“

Sicher unterwegs mit neu.sw – Busschule hat begonnen

Nach dem Start des neuen Schuljahres haben die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe ihre Busschule wieder aufgenommen. Den Anfang machten in dieser Woche Erstklässler der Grundschule Mitte, die dank eindrucksvoll zerquetschter Schuhe und einer Vollbremsung jetzt bestens fürs Busfahren gerüstet sind.

Busschullehrer Andreas Teetz von den Neubrandenburger Verkehrsbetrieben (NVB) und Karl-Friedrich Demel von der Neubrandenburger Ortsverkehrswacht erklärten den 22 Steppkes auf dem Hof der NVB das richtige Verhalten am und im Bus. Vor dem Aussteigen nach rechts und links gucken, um nicht umgerannt oder umgefahren zu werden gehört dazu. Und natürlich der obligatorische und immer wieder eindrucksvolle Kartoffeltest, bei dem ein handelsüblicher Erdapfel den Fuß eines viel zu dicht am einfahrenden Bus stehenden Kindes ersetzt. Die Kartoffel ist Matsch. Genauso wie ein Schuh, der unter dem abgesenkten Bus feststeckt und aus seiner misslichen Lage trotz größter Mühen nicht befreit werden kann. So ein Stadtbus wiegt schließlich so viel wie drei ausgewachsene Elefanten. Fazit: an der Haltestelle zwei große Schritte Abstand zum Bus halten.

Zu guter Letzt lässt Andreas Teetz die Kleinen im Bus am eigenen Leib erleben, welche Fliehkräfte bei einer Vollbremsung wirken. Bei 30 Stundenkilometern tritt er das Bremspedal durch und stoppt den Bus. Während die Schüler vorbereitet sind und sich alle gut festhalten, fliegt eine ungesicherte Plastiktonne laut scheppernd durch den halben Bus.

Dieser besondere Unterricht sei immer ein Erlebnis für die Kinder, sagt Klassenlehrerin Andrea Karau, als sie schließlich mit den Kleinen – mit dem Bus – zur Schule zurückgebracht wird. „Das ist viel Input, aber kindgerecht vermittelt und das Wissen verfestigt sich besser, wenn die Kinder es selbst erlebt haben.“ Ein Grund, warum die kostenlose Busschule der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe (einer neu-sw Tochterfirma) auch im 14. Jahr in Folge wieder ausgebucht ist. Rund 500 Schülerinnen und Schüler werden in den kommenden Wochen dabei sein.

Kursbeginn in der Jugendkunstschule

Passend zum Schuljahresbeginn starten auch wieder alle Kurse in der Jugendkunstschule „Junge Künste“ in Neubrandenburg. In der Innenstadt kann in der Poststraße 4 Theater gespielt werden. Im Wiekhaus 21 treffen sich regelmäßig Mädchen und Jungs, um sich über aktuelle Jugendbuchliteratur auszutauschen.

Wer gerne handwerklich kreativ ist, kann im Haus der jungen Künste an der Hochstraße 13 einen Nähkurs belegen oder im Keramikstudio in der Oststadt dem Naturmaterial Ton Form und Farbe geben. Wer sich lieber auf Papier mit Pinsel, Stiften und Farbe ausdrückt, ist im Fachbereich Bildende Kunst richtig. Auch Instrumentalunterricht wird im Haus der jungen Künste angeboten.

Besonders würden wir uns über Zuwachs in der Medienwerkstatt freuen. Mit Aufnahmegerät und Kamera werden hier beispielsweise ganze Lego-Städte zum Leben erweckt. Kinder und Jugendliche lernen dabei den Umgang mit Technik und neuen Medienformen.

Wer Interesse hat, kann sich unter www.junge-kuenste.de genauer über das Kursangebot informieren. Anmeldungen und Nachfragen sind telefonisch unter 0395-77824822 (oder 0395-4226077) möglich.

Ende der Sommerferien – Verkehrskontrollen der Polizei zum Schulbeginn

Die Sommerferien gehen zu Ende und damit ist auch für viele BürgerInnen die Urlaubszeit vorbei. Aus diesem Grund ist ab kommendem Montag auf den Straßen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und insbesondere in den Städten mit mehr Verkehr zu rechnen. Für die Bewältigung des Straßenverkehrs sollte also mehr Zeit eingeplant werden.

Zudem werden an diesem Samstag zahlreiche Erstklässler in unseren Grundschulen eingeschult. Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass sich gerade die kleinsten und jüngsten Verkehrsteilnehmer sehr unsicher im Straßenverkehr bewegen, da sie noch Schwierigkeiten haben, die Gefahren des fließenden Verkehrs zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Wenn möglich, sollten die Eltern im Vorfeld den Schulweg üben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Kind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zur Schule gebracht wird. So können die ersten Unsicherheiten auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt genommen werden. Gehen Sie hierbei als Vorbild voran:

  • Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen und! Parkvorschriften
  • Schnallen Sie sich und alle anderen Fahrzeuginsassen an!
  • Telefonieren Sie nicht, wenn Sie ein Kraftfahrzeug führen oder mit dem Fahrrad fahren!
  • Achten Sie auf das Tragen eines Fahrradhelmes (mindestens) bei Ihrem Kind!
  • Benutzen Sie zum Überqueren von Straßen: die Ampel bei GRÜN, einen Zebrastreifen oder auch Verkehrsinseln!

Eine wichtige Bitte an alle Eltern, die Ihre Kinder mit dem Fahrzeug zur Schule bringen: Bitte fahren Sie mit Ihrem Fahrzeug nicht direkt bis vor die Schultür! Nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze und gehen Sie die letzten Meter bis zur Schule zu Fuß. Alle Eltern wollen ihre Kinder gesund und sicher zur Schule bringen. Da ist das Parkchaos, was sich morgens vor den meisten Schulen abspielt nicht förderlich!

Die Beamten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden ab Montag, den 12.08.2019 verstärkt Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe der Schulen durchführen, um so Präsenz zu zeigen und für die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Schülern und Schülerinnen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Oberbürgermeister Witt auf Dienstreise in den USA

Auf Einladung von US-Generalkonsul Richard Yoneoka nimmt Oberbürgermeister Silvio Witt an einem Austauschprogramm in den Vereinigten Staaten teil. Der Titel des Programms, organisiert vom Außenministerium der USA lautet „Small cities in a globalized world“.

14 Tage wird der Verwaltungschef nach einem Besuch der Hauptstadt Washington US-amerikanische Kommunalvertreter in verschiedenen Bundesstaaten kennenlernen und über die finanzielle Ausstattung der Städte, Wirtschaftsförderung oder Herausforderungen der Digitalisierung und Globalisierung diskutieren. Weiterer Teilnehmer des Programms wird Bürgermeister Sven Schrade aus der thüringischen Stadt Schmölln sein.

Hintergrund der Einladung zum Austausch unter den Kommunen sind die positiven Eindrücke und guten Kontakte, die der US-Generalkonsul bei mehreren Besuchen in Neubrandenburg gewonnen hat. „Ich bin gespannt auf die Einblicke in die Arbeit von Amtskollegen in den Vereinigten Staaten und bin sicher, dass der Besuch spannende Erfahrungen und viele Anregungen für Neubrandenburg bieten wird“, so Oberbürgermeister Witt vor Reiseantritt am 13.07.2019.

Turnhalle im Katharinenviertel kann neu gebaut werden

Nach fast 50 Jahren Nutzung soll die in Metallleichtbaumontage errichtete sogenannte „Ruhlandhalle“ neben der Pestalozzischule im Katharinenviertel dem Neubau einer zeitgemäßen und energetisch den heutigen Anforderungen angepassten Zweifeld-Halle weichen. Mit Beginn der Schulferien wird mit der Baustelleneinrichtung und dem Abbruch der alten Sportstätte begonnen. Mit den für Ende des III. Quartals geplanten Gründungs- und Fundamentarbeiten erfolgt der eigentliche Neubau. Im Oktober 2020 soll die neue Sporthalle am alten Standort für den Unterricht und Vereinssport genutzt werden können.

Dieser Neubau sichert langfristig den Schulsport der angrenzenden Regionalschule Mitte „Fritz Reuter“, der Grundschule Mitte „Uns Hüsung“ und des Förderzentrums „Pestalozzi“ ab. In den unterrichtsfreien Zeiten wird dieser Sportstättenneubau wie bisher Sportvereinen zur Verfügung stehen. Die Nutzfläche dieser Zweifeld-Halle ist 22 Meter breit und 45 Meter lang. Drei Schulklassen können parallel unterrichtet werden.

Aus wirtschaftlichen Gründen ist eine Sanierung der Sporthalle nicht zu vertreten gewesen. Als sogenannte „Ruhlandhalle“ wurde diese Tonnen-Turnhalle Anfang der 1970-iger Jahre als Sporthalle errichtet. Aufgrund der Ausführung und nach 45-jähriger Nutzung weist die Halle erhebliche bauliche, sportfunktionelle und sicherheitstechnische Mängel auf. Die heizungstechnischen, sanitären und elektrischen Anlagen sind verschlissen und entsprechen nicht den heutigen Standards und Normen. Laufende Betriebskosten für Heizung und Strom sind eine auch ökologisch nicht zu vertretende Belastung für den kommunalen Haushalt.

Kosten:
Investitionssumme: 4.300.000 Euro
Finanzmittel aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm des Bundes: 3.300.000 Euro

Die Jugendkunstschule und der Behindertenverband laden zur Sommerakademie ein

In der ersten Ferienwoche vom 01. bis 05. Juli 2019 kann man die Jugendkunstschule „Junge Künste“ einmal außerhalb der gewohnten vier Wände erleben: Im Kulturpark direkt am Tollensesee findet nun schon zum dritten Mal die Sommerakademie statt.

Was braucht es für ein friedliches Zusammenleben? Erich Kästner lässt in der „Konferenz der Tiere“ Elefant, Giraffe und Löwe nach pragmatischen Lösungen für den Weltfrieden suchen. Gemeinsam mit 50 bis 60 Kindern aus Neubrandenburg und Umgebung will die Jugendkunstschule das Thema „Frieden“ ebenfalls künstlerisch angehen. Unter dem Motto „Animals for Peace“ wird täglich von 10 bis 15 Uhr überlegt, was eigentlich ein friedliches Miteinander ausmacht. Dabei wird in Kleingruppen genäht, Theater gespielt, gezeichnet, musiziert und komponiert. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, den 4. Juli um 15:00 Uhr bei einer öffentlichen Abschlusspräsentation gezeigt.

Das Projekt endet mit einem besonderen Highlight: Am Freitag, den 5. Juli, plant die Sommerakademie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Kinderkonzert auf dem Fahrgastschiff „Mudder Schulten“ auf dem Tollensesee.

Gefördert wird das Projekt durch Aktion Mensch, den Landkreis MSE, den Europäischen Sozialfonds und die Stadt Neubrandenburg mit dem Progamm „Demokratie Leben“.