Auf den Spuren der Drei Könige – Köche folgen einem sozialen Stern

Der Neubrandenburger Dreikönigsverein hat mehrere Köche unserer Region gewinnen können, die künftig regelmäßig für die Bewohner des Dreikönigshospizes zu kochen. Die Küchenchefs aus unterschiedlichen Restaurants werden die Gäste einmal im Monat mit auserlesenen Speisen verwöhnen. Die Restaurantleiter und erfahrenen Köche aus dem „Fürstenkeller“ Neubrandenburg, Jörg Faustmann, sowie der Gaststätte „Klüschenberg“ Burg Stargard, Daniel Hömke waren die ersten, die zugesagt haben.

„Viel Überzeugungsarbeit war bei den beiden Köchen aber auch bei vielen anderen Küchenchefs nicht notwendig. Ich bin sehr froh über die unkomplizierte Unterstützung“, sagte Rainer Prachtl, der Vorsitzende des Dreikönigsvereins.

Bisher haben zwölf Restaurants zugesagt. Dazu gehören das neu eröffnete Restaurant „Herr Grünfink“, der Dorfkrug Waldeslust in Neuendorf sowie die Restaurants „Zur Elster“, „Lohmühle“, „Mudder Schulten Stuben“, „Badehaus“ sowie das Hotel Am Ring.

Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit

Bereits zum 17. Mal beginnt im September 2019 ein bewährter berufsbegleitender Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Neubrandenburg beim dortigen Institut für Weiterbildung (IfW). Ziel ist der international anerkannte Bachelor Abschluss.

Speziell für ausgebildete Erzieher/innen, Krankenpflegekräfte, Ergotherapeuten oder auch Quereinsteiger/innen in verschiedene Arbeitsbereiche der Sozialarbeit (z.B. in der Betreuung von behinderten Menschen) bietet sich dieser dreieinhalbjährige Studiengang an, um einen akademischen Abschluss zu erwerben und dann als Fachkräfte zu wirken.

Am Freitag, 10.05., um 14:30 Uhr findet in der Hochschule Neubrandenburg (Haus 1) ein Informationsnachmittag statt: Hier können sich alle Studieninteressierte umfassend über dieses spezielle Studienangebot informieren.

Infos auch unter www.ifw-neubrandenburg.de

Berufsbegleitend für den Bachelor-Abschluss Soziale Arbeit qualifizieren

Bereits zum 17. Mal bietet das Institut für Weiterbildung (IfW) als An-Institut der Hochschule Neubrandenburg ab 16. September wieder die berufsbegleitende Qualifizierung für den Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit an. Der Bewerbungszeitraum endet am 3. Juni 2019.
Dieses etablierte Angebot erfreut sich stets einer regen Nachfrage aus allen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns, aber auch darüber hinaus. Für viele „Quereinsteiger“ in die Sozialarbeit bietet sich so eine gute Möglichkeit, neben einer bereits ausgeübten Berufstätigkeit im sozialen Bereich, einen anerkannten akademischen Berufsabschluss zu erhalten. Teilweise sind Beschäftigte schon langjährig in ihren Arbeitsbereichen tätig und erleben dieses Studium neben der Arbeit als eine ausgezeichnete Möglichkeit, viel Neues auf wissenschaftlicher Grundlage zu lernen und die bisherige Berufspraxis zu reflektieren.

„Aufgrund des Fachkräftegebotes in den einschlägigen Sozialgesetzen wird eine akademische Qualifikation für in der Sozialarbeit tätige Menschen immer wichtiger“, führt Prof. Ulf Groth vom IfW aus. „Außerdem fördert so ein Abschluss auch die Karriereaussichten erheblich“, ergänzt er. Aber auch einschlägig ausgebildete Personen, z. B. Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen, Ergotherapeut*innen oder Krankenpflegekräfte, die sich weiter qualifizieren möchten, gehören zur Zielgruppe dieses Angebots. Rund 400 Fachkräfte haben das Studium am IfW bereits erfolgreich abgeschlossen und wirken heute in verschiedensten Praxisfeldern in ganz Deutschland. Die Liga der Freien Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern hat Unterstützung für die nötigen Freistellungen zum Studieren zugesagt.

Diese modular aufgebaute Weiterbildung dauert dreieinhalb Jahre beim IfW und findet an zehn bis elf Wochenenden und einer fünftägigen Studienwoche pro Jahr statt. Zur Vertiefung des gelernten Stoffes werden regionale, durch einen Studiengangsbegleiter betreute Studienzirkel angeboten. Studienbegleitend sind Modulprüfungen an der Hochschule abzulegen, etwa als Klausuren, mündliche Prüfungen oder Hausarbeiten sowie Präsentationen. Danach erfolgt eine Immatrikulation in das 6. Semester an der Hochschule: Hier wird dann die letzte Prüfung abgelegt und die Abschlussarbeit (Bachelor Thesis) verfasst. In insgesamt vier Jahren kann der akademische Abschluss erreicht werden. Die Studiengebühren betragen 235 EUR monatlich: „Eine gute Zukunftsinvestition!“, so Groth. „Die Nachfrage nach Fachkräften im Sozialbereich ist derzeit extrem hoch.“

Voraussetzung zur Zulassung ist die Hochschulzugangsberechtigung, also (Fach-)Abitur oder ein (DDR-)Berufsabschluss, der zum Studium berechtigt. Das Bildungsministerium in Schwerin erteilt gern Auskünfte, welche Berufsabschlüsse zum Studium berechtigen (Telefon: 0385 588-7217, Frau Olejko) und stellt auch Studienberechtigungsbescheinigungen aus. „Die 31 Plätze sind sehr begehrt und dennoch sollte sich jede interessierte Fachkraft bewerben“, so Silke Schwartz vom IfW. Auf der Webseite des IfW finden Interessierte umfassende Studieninformationen unter: www.ifw-neubrandenburg.de/

Ein Informationstermin wird am 10. Mai um 14.30 Uhr in der Hochschule Neubrandenburg vom IfW angeboten, um alle Fragen ausführlich persönlich zu beantworten. Studienbeginn ist am 16. September 2019.

Berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit am IfW absolviert

Im Februar beendeten 31 Studierende der 13. Studiengruppe, die im Herbst 2015 ihr Studium beim Institut für Weiterbildung (IfW) der Neubrandenburger Hochschule aufgenommen hatten, ihr berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit.

Über 400 Absolventinnen und Absolventen haben beim IfW ein Studium absolviert. Aktuell studieren über 90 Personen beim IfW. Für diese Studierenden ist es aber noch nicht ganz geschafft. Sie müssen noch eine mündliche Modulprüfung absolvieren und abschließend ihre Bachelor-Arbeit fertigstellen und verteidigen.

Darauf haben sich 31 Studierende während des Abschlusskolloquiums im Ostseebad Boltenhagen intensiv vorbereitet. Für die Studiengruppe, die während dieser berufsbegleitenden Studienzeit zusammengewachsen ist, war dies ein würdiger Abschluss. „Mich hat die Fülle der überaus interessanten und ambitionierten Themen für die Bachelorarbeiten sehr überrascht“ resümierte die Studiengangsbegleiterin Angela Weging vom IfW. Sie kann „ihre Schützlinge“ mit einem guten Gefühl entlassen. Die Rückmeldungen der Kommilitoninnen und Kommilitonen zum absolvierten Studium waren überaus gut. Eine Studierende sagte abschließend: „Ich habe den Kopf jetzt frisch und schaue begeistert nach vorn!“

Während sie sich auf die Bachelorarbeit konzentrieren, laufen im IfW die Vorbereitungen für das des Aufnahmeverfahren der nächsten Studiengruppe. Im September 2019 wird bereits die 17. Studiengruppe ihr berufsbegleitendes Studium beginnen. Bewerbungsbeginn ist der 1. April 2019. Infos unter http://www.ifw-neubrandenburg.de/