Betäubungsmittel im Wert von über 14.000 EUR festgestellt

Bei mehreren Durchsuchungen stellten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg eine Vielzahl von Betäubungsmitteln sicher.

Am Dienstag, 06.08.19, wurde die Wohnung eines 40-jährigen Beschuldigten in Stavenhagen durchsucht. Im Einsatz waren hier vier Beamte und ein Rauschgiftspürhund. Die Durchsuchung fand im Rahmen eines umfangreichen Verfahrens wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln statt. Die Beamten konnten Rauschgift auffinden und beschlagnahmen. Die Maßnahme steht in Zusammenhang mit den Durchsuchungen, welche am 31.07.19 in Stavenhagen stattfanden.

Unabhängig von dem Sachverhalt in der Reuterstadt wurden am heutigen Tage (08.08.19) im Rahmen eines anderen Komplexverfahrens wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in Neubrandenburg und Burg Stargard zeitgleich vier Wohnungen durchsucht. In Neubrandenburg fanden die Durchsuchungen bei einer 26-jährigen Frau und zwei Männern (30 und 36 Jahre alt) in den Stadtteilen Ihlenfelder Vorstadt und Datzeberg statt. In Burg Stargard wurde die Wohnung eines 28-jährigen Tatverdächtigen durchsucht. Heute waren zehn Beamte mit drei Rauschgiftspürhunden im Einsatz.

Bei einer heutigen Durchsuchungsmaßnahme in Neubrandenburg mussten die Ermittler einen Klempner hinzuziehen. Ein Tatverdächtiger hatte versucht, Beweismittel über die Toilette zu vernichten. Im Abflussrohr fanden die Ermittler schließlich etwa 100 g Amphetamine auf.

Insgesamt wurden bei den fünf Durchsuchungen nach bisherigen Erkenntnissen über 1 kg Amphetamine, etwa 20 g Kokain und mehrere Gramm Neue psychoaktive Substanzen (NPS) beschlagnahmt. Die Stoffe müssen jedoch noch über das LKA getestet und gerichtsfest bestimmt werden. Darüber hinaus wurden durch die Beamten etwa 700 g Substanzen sichergestellt, bei denen es sich vermutlich um sogenannte Selbstlaborate handelt. Auch diese müssen noch durch das LKA bestimmt werden.

Aussagen dazu, wieviel und welche Substanzen in welcher Wohnung aufgefunden wurden, können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. Die beschlagnahmten Betäubungsmittel haben einen Wert von etwa 14.000 EUR. Die Ermittlungen gegen die fünf Tatverdächtigen dauern an.

Drogenfund in Stavenhagen

Dienstag Abend haben Beamte des Polizeireviers Malchin Hinweise darauf erhalten, dass es in einem Mehrfamilienhaus „unangenehm“ rieche.

Foto: Polizei

Als sie sich zum Wohnhaus begaben, nahmen sie im Treppenflur den starken Geruch nach Marihuana wahr. Der Geruch führte sie zur Wohnung eines 44-Jährigen, der spontan äußerte, Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Daraufhin haben die Beamten mit seinem Einverständnis die Wohnung betreten und unter anderem kleine Indoorplantagen und Behältnisse zum Eigenanbau festgestellt. Die hinzugezogenen Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben unter anderem mehrere Pflanzen sowie Utensilien zur Aufzucht von Drogen und etwa 200 Gramm Marihuana sichergestellt.

Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern an.

Brand von sechs Heuballen bei Stavenhagen

Am Sonntag, 07.04.2019, meldeten Zeugen der Rettungsleitstelle gegen 19:45 Uhr mehrere brennende Heuballen.

Die alarmierte Feuerwehr aus Stavenhagen und Pribbenow war mit 15 Kameraden vor Ort und konnte die entfachten Heuballen binnen 20 Minuten löschen. Die Ballen lagerten auf einer Wiese zwischen Stavenhagen und Basepohl, jeweils im Abstand von mindestens 100 Metern und brannten gleichzeitig. Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandstiftung aufgenommen.

Der Schaden beträgt ca. 180 EUR. Wer Hinweise zur Tat geben kann, meldet diese bitte der Polizei Malchin (Tel: 03994/2310) oder jeden anderen Polizeidienststelle.

Unfall mit Transporter auf der B104 bei Stavenhagen

Am Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr befuhr ein 33-jähriger Fahrzeugführer mit einem Dienst-PKW Fiat Ducato die B 104 aus Richtung Neubrandenburg in Richtung Stavenhagen.

Auf gerader Strecke Höhe Voßholz verlor der Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich beim Durchfahren des Straßengrabens und kam an einem Straßenbaum auf der Seite zum liegend.

Der 33-jährige Fahrer, gegen den der Verdacht besteht das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis geführt zu haben, sowie sein ebenfalls 33-jähriger Beifahrer wurden verletzt ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Am PKW entstand mit ca. 10.000 Euro ein Totalschaden.

Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der B 104

Am Freitag, 22.03.2019, gegen 09:00 Uhr ist es auf der B104 zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen, bei welchem eine Person leichtverletzt wurde. Die drei Fahrzeuge sind die B104 aus Neubrandenburg in Richtung Stavenhagen gefahren.
Der ganz vorne fahrende Fahrzeugführer eines PKW wollte nach links in Richtung Duckow abbiegen.

Nach bisherigen Erkenntnissen zeigte der Fahrzeugführer dies zu spät an, so dass der nachfolgende Fahrer des LKW stark abbremsen musste und auf den PKW auffuhr. Der 74-jährige Fahrzeugführer des hinter dem LKW fahrenden PKW erkannte das Bremsmanöver zu spät und fuhr auf den LKW auf. Der 74-Jährige wurde dabei leichtverletzt und mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

An den drei Fahrzeugen ist ein Schaden von ca. 10.000 Euro entstanden. Das Fahrzeug des 74-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs musste die B104 für ca. eine halbe Stunde vollgesperrt werden.

Wochenendbilanz: Sieben Fahrzeugführer mit mehr als 1,1 Promille am Steuer kontrolliert

Am vergangenen Wochenende vermeldete die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zwei Verkehrsunfälle, bei welchen die Fahrzeugführer unter Einfluss von Alkohol gefahren sind. Bei beiden Unfällen wurden die beiden Unbeteiligten schwer verletzt. Die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg haben am vergangenen Wochenende sieben weitere Trunkenheitsfahrten festgestellt. Die Fahrzeugführer haben mit weit mehr als 1,1 Promille ihr Fahrzeug geführt und damit eine Straftat begangen. Auch die Feststellzeiten sind erschreckend, da diese zum Teil mitten am Tag sind:

Am Freitag, 08.02.2019, gegen 11:40 Uhr wurde in der Salower Straße in Friedland ein 46-jähriger Fahrzeugführer mit 1,67 Promille kontrolliert. Gegen 13:20 Uhr wurde ein 39-jähriger Fahrzeugführer mit 3,41 Promille in der Fritz-Reuter-Straße in Stavenhagen kontrolliert. Gegen 22:15 Uhr kontrollierten die Beamten auf dem Bethanienberg in Neubrandenburg einen 53-jährigen Fahrzeugführer, welcher 2,56 Promille pustete.

Am Sonnabend, 09.02.2019, gegen 18:30 Uhr kam ein 26-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug gegen ein anderes Fahrzeug. Danach verließ er den Unfallort unerlaubt. Als die Beamten den 26-Jährigen aufsuchten, bemerkten sie Atemalkoholgeruch – der Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,34 Promille ergeben. Gegen 20:30 Uhr wurde die 39-jährige Fahrzeugführerin zur Klärung eines anderen Sachverhaltes angehalten und kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,67 Promille ergeben.

Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 03:20 Uhr wurde auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein 48-jähriger Fahrzeugführer kontrolliert, welcher 1,14 Promille pustete.

In den genannten Fällen wurden Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Die alkoholisierten Fahrzeugführer mussten jeweils eine Blutprobe sowie ihren Führerschein abgeben. Sie dürfen nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen.

Verkehrsunfall auf der B104

Am Mittwoch, 06.02.2019, gegen 07:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 104 zwischen Malchin und Stavenhagen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

Nach jetzigem Ermittlungsstand befuhr ein 61-jähriger Pkw-Fahrer die B104 aus Malchin kommend in Fahrtrichtung Stavenhagen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über seinen Pkw Peugeot, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und durchfuhr einen Straßengraben.

In der weiteren Folge überschlug sich der Pkw einmal und kam dann auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer und wurde im Anschluss mittels Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Neubrandenburg geflogen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 25.000 EUR. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B 104 bis 09:05 Uhr voll gesperrt werden.