Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Radfahrer

Am Montag, 10.06.2019, gegen 21:20 Uhr befuhr ein 40-jähriger Radfahrer die Kirschenallee in Richtung Lindenstraße in Neubrandenburg. Die Straße hat dort ein Gefälle von 8 Prozent.

In einer Rechtskurve verlor der Radfahrer die Kontrolle über sein Fahrrad und fuhr geradeaus. Er prallte gegen den Bordstein und stürzte in der weiteren Folge. Dabei wurde er schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,06 Promille. Es wurde eine Blutprobenentnahme veranlasst und eine Strafanzeige gefertigt.

Der verletzte Radfahrer wurde im Klinikum Neubrandenburg stationär aufgenommen. Am Fahrrad entstand kein Sachschaden.

Vier Tatverdächtige nach Verdacht des Betruges als Spendensammler

Am Montag, 27.05.2019, gegen 14:40 Uhr wurde die Polizei in Neubrandenburg über eine vermeintliche Betrugsstraftat informiert. Die 82-jährige Geschädigte teilte den Beamten mit, dass sie gegen 14:00 Uhr einen Supermarkt in der Traberallee im Neubrandenburger Reitbahnviertel verließ und ihre Einkäufe im Fahrradkorb verstaute, als plötzlich eine südländisch aussehende Frau vor ihr stand. Die Frau hielt der Geschädigten einen A4-Zettel vor die Nase, auf welchem Stand, dass sie Spendengelder für den Gehörlosenverband sammelt. Auf der Spenderliste standen mögliche Beträge von 5 oder 10 Euro. Die Geschädigte sagte, dass sie 5 Euro geben möchte. Da sie nur einen 10 Euro-Schein hatte, übergab sie der fremden Frau diesen und bekam 4 Euro Kleingeld zurück.

Auf dem Heimweg wurde die Geschädigte misstrauisch und hinterfragte sich, wie die fremde Frau sie denn verstehen konnte (dass sie nur 5 Euro geben möchte), obwohl sie eigentlich taub ist. Die 82-jährige rief beim Behindertenverband an und fragte nach der Rechtmäßigkeit der Spendensammler, welche den Verdacht äußerten, dass sie Opfer eines Betruges wurde. Aus diesem Grund informierte die Geschädigte die Polizei.

Fast zeitgleich – und ohne Wissen der Kollegen – bemerkten zwei Beamte im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Neustrelitzer Straße einen Audi mit bulgarischem Kennzeichen und beabsichtigten, dieses Fahrzeug zu kontrollieren. Die Beamten folgten dem Fahrzeug und stoppten das Fahrzeug auf einem Parkplatz in der Lindenstraße. In dem Fahrzeug saßen vier rumänische Staatsbürger (zwei Frauen und zwei Männer) im Alter von 19, 20, 23 und 25 Jahren. Eine Überprüfung der Insassen ergab, dass diese bereits mehrfach wegen Betrugsdelikten polizeilich bekannt sind und zwei Personen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben sind. Während der Kontrolle hörten die Beamten über Funk, dass es zu einer Betrugsstraftat einer Spendensammlerin gekommen sein soll. Über Funk wurde ebenfalls eine Personenbeschreibung der Spendensammlerin durchgegeben, die exakt auf eine Insassin passte. Zudem fielen den Beamten mehrere Klemmbretter zwischen den Frontsitzen auf. Aus diesem Grund wurde das Fahrzeug durchsucht. Dabei wurden vier Klemmbretter, ca. 30 Blankospendenlisten und vier ausgefüllte und zerknüllte Spendenlisten aufgefunden, welche der Beifahrer versuchte, unter dem Sitz verschwinden zu lassen.

Da sich dadurch der Verdacht einer Betrugsstraftat ergeben hat, wurden die vier rumänischen Staatsbürger nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg vorläufig festgenommen, als Beschuldigte vernommen und nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.

Die Polizei möchte daraufhin weisen, dass Sie sich bei vermeintlichen Spendensammlern einen Ausweis zeigen lassen sollten. Seriöse Vereine haben immer richtige Ausweisdokumente.

Tageswohnungseinbruch in Neubrandenburg

In der Zeit vom Dienstag, 21.05.2019, 06:15 Uhr bis 17:30 Uhr kam es in der Robinienstraße in Neubrandenburg zu einem Einbruch in Einfamilienhaus.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand öffneten bislang unbekannte Täter während der Abwesenheit der Eigentümer gewaltsam ein Fenster und drangen so in das Haus ein. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten und das Inventar nach Wertsachen. Die Täter entwendeten Schmuck und Bargeld.

Der Gesamtschaden beträgt ca. 10.000 EUR. Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer am Dienstag in der Zeit von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Wohngebietes Lindenberg-Süd, insbesondere in der Robinienstraße bemerkt hat, wird gebeten sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 – 5582 5224 zu melden.

Verkehrsraumeinschränkungen wegen »Mecklenburger Seenrunde 2019«

Im Zusammenhang mit der Radsportveranstaltung „Mecklenburger Seenrunde 2019“ kommt es in der Zeit vom 24. Mai bis 26. Mai 2019 zu Verkehrsraumeinschränkungen im Bereich des Kulturparks und der Südstadt.

Die Teilnehmer der Veranstaltung starten in Gruppen, sodass es während des Starts und der Zieleinfahrten im Kulturpark zu kurzfristigen Sperrungen der Schwedenstraße kommt. Um den Teilnehmern eine sichere Fahrt durch das innerstädtische Straßennetz zu gewähren, wird die Polizei die einzelnen Gruppen begleiten. Dabei kann es erforderlich sein, einzelne Straßenkreuzungen auf der Wegstrecke (Neustrelitzer Straße, Bergstraße, Fünfeichener Weg, Fünfeichen) kurzfristig zu sperren.

Für die Dauer der Veranstaltung stehen die Parkplätze in der Schwedenstraße nicht zur Verfügung. Teilnehmern und Besuchern wird empfohlen, ihre Fahrzeuge außerhalb des Kulturparks abzustellen bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderten Verkehrsbedingungen zu beachten.

Neubrandenburger Kulturparklauf

Im Zusammenhang mit der Durchführung des Neubrandenburger Kulturparklaufes wird die Lessingstraße im Abschnitt zwischen Parkstraße und Wielandstraße am 04.05.2019 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Dementsprechend werden die Schwedenstraße und die Lessingstraße als Sackgasse beschildert. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Neuer Lehrpfad in Neubrandenburg

Unter der Überschrift „Spurensuche – Orte der Gewalt“ ist in Neubrandenburg ein neuer Lehrpfad entstanden. Dieser widmet sich der Geschichte der Torpedoversuchsanstalt (TVA) und des ehemaligen VEB Reparaturwerk Neubrandenburg (RWN). Der Pfad wurde auf dem einstigen Werksgelände am Tollensesee eingerichtet.

Insgesamt gibt es im Stadtgebiet bisher vier dieser Lehrpfade zu den Themen Jüdisches Leben in Neubrandenburg, Zwangsarbeit in der Nordstadt, Lager in Fünfeichen und DDR-Staatssicherheit auf dem Lindenberg.

Am Montag, 29. April, wird der fünfte Lehrpfad eingeweiht. Gefördert wurde die Errichtung des Lehrpfades durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Vollsperrung Am Anger

Im Zusammenhang mit der Verlegung eines Schmutzwasseranschlusses wird die Straße Am Anger zwischen den Hausnummern 5 und 7 am 23.04.19 und 24.04.19 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Um die Erreichbarkeit aller Stellflächen und Zufahrten in der Seelenbinder Straße sowie Am Anger zu gewährleisten, werden in beiden Straßen die Einbahnstraßenregelungen aufgehoben. Die im Innenhof liegende Seelenbinder Straße 14 kann für die Dauer der Vollsperrung über die John-Schehr-Straße entlang der Zufahrt Am Anger 1-5 angefahren werden.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zubeachten.