4. Philharmonisches Konzert: DEBUSSY / RAVEL

Meisterwerke des französischen Impressionismus

„Die Musiker sind dazu ausersehen, den ganzen Zauber einer Nacht oder eines Tages, der Erde oder des Himmels einzufangen. Sie allein können ihre Atmosphäre oder ihren ewigen Pulsschlag erwecken“, konstatierte Claude Debussy. Ihm ging es darum, in seinen Kompositionen die Stimmung eines Augenblicks einzufangen. Musik war für ihn in erster Linie eine Klang- und Farbkunst. Debussy, der als Hauptvertreter des französischen Impressionismus gilt, und seinem Kollegen Maurice Ravel widmet die Neubrandenburger Philharmonie im Dezember eine Hommage.
Das Programm wird von Debussys exotisch anmutendem „VORSPIEL ZUM NACHMITTAG EINES FAUN“ eröffnet, in dem Flöten- und Harfenklänge für ein schwül-laszives Fluidum sorgen. Das Werk wurde von Stéphane Mallarmés gleichnamigem Gedicht angeregt, das von einem flötenspielenden Faun erzählt, der davon träumt, zwei schlafende Nymphen zu verführen. Maurice Ravels Ballett „MA MÈRE L’OYE“ („Mutter Gans“) basiert auf diversen Märchen, darunter so bekannte wie „Die Schöne und das Biest“ oder „Der kleine Däumling“.
Ebenfalls von Debussy stammen die beiden TÄNZE „SACRÉE“ und „PROFANE“ für Harfe und Streichorchester, die im Auftrag der Firma Pleyel entstanden. Die traditionsreiche Instrumentenbaufirma hatte eine neue chromatische Harfe entwickelt, deren Verkauf angeregt werden sollte. Zwar setzte sich letztlich die Pleyel-Harfe nicht durch, doch immerhin war das Repertoire der Harfenisten nun um zwei attraktive Stücke reicher. Rosa Díaz Cotán, die Soloharfenistin der Philharmonie, wird Debussys Danses gemeinsam mit ihren Orchesterkollegen interpretieren.
Maurice Ravels (klang-)farbenprächtiges Ballett „DAPHNIS ET CHLOÉ“ hielt Igor Strawinsky für „eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik“. Aus dem Bühnenwerk, das Sergej Djaghilews Russisches Ballett herausbrachte, hat Ravel zwei Suiten abgeleitet, von denen die zweite erklingt.

Claude Debussy: „Prélude d‘un faune“ / „Claire de lune“ / „Danse sacrée et danse profane“ für Harfe und Streicher
Maurice Ravel: „Ma mère l’oye“ / Suite „Daphnis et Chloé”

Neubrandenburger Philharmonie / Solistin: Rosa Díaz Cotán, Harfe / Dirigent: GMD S. Tewinkel
(10 Uhr Öffentl. Generalprobe / 18:45 Uhr Konzerteinführung im Turmzimmer der Kirche)

Und der Haifisch, der hat Zähne …

Der „Bettlerkönig“ Jonathan Peachum organisiert die Londoner Bettler und macht damit großen Gewinn. Sein großer Rivale ist Macheath, der sich auf die Gaunerei verlegt hat. Daher ist Peachum ungehalten darüber, als seine Tochter Polly ausgerechnet Macheath heiratet. Peachum schwört Rache und hetzt seinem Schwiegersohn die Londoner Polizei auf den Hals. Als Macheath auch in den Flitterwochen die Londoner Huren aufsucht, wird er verhaftet. Sein alter Freund und Polizeichef Tiger Brown kann ihm auch nicht mehr helfen, Macheath soll hingerichtet werden…

John Gays „Beggar‘s Opera“ wurde bereits 1728 in London uraufgeführt. Zusammen mit Elisabeth Hauptmann, die das Stück übersetzte, erarbeitete Bertolt Brecht „Die Dreigroschenoper“, die 1928 – genau 200 Jahre später – in Berlin uraufgeführt wurde. Zum bis heute andauernden großen Erfolg des Stücks trugen die unvergessenen Songs des Komponisten Kurt Weill bei, die auch außerhalb des Stückkontexts zu Hits wurden.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Sa. 1.12., Fr. 14.12., Fr. 28.12.; jeweils 19:30 Uhr

Zauberhaftes Puppenspiel zur MärchenStunde

Neben den großen opulenten Weihnachtsmärchen auf den Hauptbühnen des Neubrandenburger Schauspielhauses oder des Landestheaters in Neustrelitz gibt es auf den Probebühnen wieder die beliebten Gastspiele der Puppenbühnen: Um Freundschaft und das Vertragen geht es in den Spiel „Du hast angefangen …“ am 24.11. im Schauspielhaus.

Im Dezember folgen „Das tapfere Schneiderlein“ am 1.12., „Gans, der Bär“ am 8.2., „Dornröschen“ am 11.12., 12.12. und 13.12., „Die Weihnachtsgans Auguste“ am 15., 16., 17.12., „Hänsel und Gretel“ mit Musikmotiven aus der Kinderoper von Engelbert Humperdinck am 18., 19.12., „Die Wichtelmänner“ am 22.12.; jeweils auf der Probebühne des Schauspielhauses.
In Neustrelitz gibt es den „Froschkönig“ am 10.12., 11.12., 12.12. und „Zimtsterntaler“ am 22.12., ebenfalls auf der Probebühne.

Puppenspiel jeweils samstags im Schauspielhaus Neubrandenburg, monatlich an einem Sonntag im Landestheater Neustrelitz oder Müritzeum Waren (9.12. „Zimtsterntaler“). Beginn für alle großen und kleinen Puppenfreunde (ab 4) immer um 15 Uhr, oder während der Woche um 10 Uhr.

Theaterhighlights in den kommenden Wochen

Die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg / Neustrelitz teilt mit:

Am Freitag, 23.11. können die Zuschauer zum letzten Mal eine musikalische Reise zum Mond erleben – mit Joseph Haydns komischer Oper „Die Welt auf dem Monde“ . Hier geht es um zwei junge Männer, die in die Töchter des Hobbyastrologen Buonafede verliebt sind. Sie wollen sie für sich gewinnen und gaukeln dem Vater eine Welt auf dem Mond vor, in der alle Verhältnisse auf den Kopf gestellt sind. Es erwartet Sie märchenhafter Zauber und musikalische Magie.

Ein besonderes Programm findet am Sonntag, dem 25. November im Schauspielhaus statt. In Kooperation mit dem Literaturzentrum Neubrandenburg e.V. widmen wir uns dem Roman „Franziska Linkerhand“ der Schriftstellerin Brigitte Reimann, die in diesem Jahr 85 Jahre alt geworden wäre. Mitglieder des Schauspielensembles lesen aus dem Roman und Solisten des Musiktheaters und der Opernchor tragen Ausschnitte aus der Oper „Linkerhand“ von Moritz Eggert vor. Der literarisch-musikalische Nachmittag ist die Abschlussveranstaltung des „Brigitte Reimann Jahres 2018“.

Und wir läuten die Märchenzeit ein und das in diesem Jahr gleich doppelt. Wir spielen „Räuber Hotzenplotz“ nach dem Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler am Landestheater in Neustrelitz und „Rumpelstilz“, nach den Brüdern Grimm im Schauspielhaus Neubrandenburg. Premiere feiern wir mit beiden Märchen am Mittwoch, dem 28. November 2018 um 10 Uhr! Wir freuen uns auf insgesamt 48 Vorstellungen für Schulklassen und Familien!

Walter Plathe ist zu Gast im Schauspielhaus Neubrandenburg. Am 24.11. liest er aus seinem Buch „Ich habe nichts ausgelassen“. Im Landestheater ist der David Copperfield Deutschlands, DER HEXER: Frank Musilinski, zu Gast. Er ist der Weltmeister der Illusionen und kommt am 24.11. mit seiner „Hexer Magic-Show“.

Am 1. Dezember feiern wir unsere nächste Premiere – wir laden alle zur „Großen Musical-Gala“ in das Landestheater ein. Zu einem zauberhaften Abend mit den Hits der Broadway-Legenden Rodgers & Hammerstein.

Neuer Intendant für TOG gefunden

Als neuer Intendant der Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz ist Sven Müller vorgesehen. „Die gesetzlichen Vertreter der TOG-Gesellschafter beabsichtigen, demnächst eine Bestellung vorzunehmen, um den Weg für die Anstellung des Geschäftsführers zu bereiten“, bestätigte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt als Vorsitzender der Personalfindungskommission und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

Der Aufsichtsrat hat die Nominierung Sven Müllers bereits bestätigt. „Wir sind sehr glücklich, in einem aufwändigen Findungsverfahren, mit Sven Müller einen Intendanten gefunden zu haben, der Erfahrung und Offenheit in die TOG mitbringt“, so Silvio Witt.

Sven Müller startete 1992 als freiberuflicher Regieassistent und Regisseur ins Berufsleben. Im Jahr 2000 wechselte er an die Oper Graz, an der er zunächst als Künstlerischer Betriebsdirektor und ab 2004 als Operndirektor tätig war. An der Portugiesischen Nationaloper Sao Carlos, Lissabon hielt er in der Zeit von 2007 bis 2008 die Position des Stellvertretenden Künstlerischen Leiters inne, bevor er im Jahr 2008 an die Königliche Oper Kopenhagen als Ensemblechef und stellvertretender künstlerischer Leiter wechselte. In der Zeit 2012 bis Juli 2017 war Sven Müller dort als Künstlerischer Leiter tätig.

(k)ammerteure e.V. : „Linie1“ und „Ein Sommernachtstraum”

Die generationenübergreifende Theatergruppe nimmt ihre Produktion „Linie 1“ wieder auf. Das Stück führt nach Berlin, wo ein Kleinstadtmädchen das an Gegensätzen extreme Großstadtleben kennenlernt und in der U-Bahn-Linie 1 die unterschiedlichsten Typen, Schicksale und aufeinanderprallenden Ansichten kennenlernt.

In der komödiantischen Inszenierung von Shakespeares „Sommernachtstraum“ entfaltet sich mit viel Spielfreude, wunderschönen Kostümen, stimmungsvollem Licht ein turbulenter Liebesreigen. Beide Inszenierungen unter der Regie von Andrea Schulze laden mit einem gut geführten spielfreudigen Ensemble zu heiter besinnlichem Theatererlebnis ein.

Probebühne Neubrandenburg: Linie 1: Do. 8.11., 18 Uhr , Fr. 7.12., 19 Uhr
Ein Sommernachtstraum: Fr. 9.11., Do. 6.12.; 19 Uhr

Karten: ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse
Vorverkauf: Service Neubrandenburg im Schauspielhaus, Pfaffenstraße 22, Telefon: 0395 – 569 98 32

TheaterFrühstück mit der Schauspieldirektorin

TheaterFrühstück mit der Schauspieldirektorin
In der beliebten Reihe „TheaterFrühstück“ können sie am Sonntag, dem 7. Oktober, mit der neuen Schauspieldirektorin Tatjana Rese ins Gespräch kommen. Inspiriert von der schönen waldreichen Landschaft unserer Region wird sie unter dem Motto „Es rauscht der Wald“ Texte und Gedichte von Rainer Maria Rilke, Clemens Brentano, Georg Trakl bis zu Ernst Jünger, Durs Grünbein und Heiner Müller präsentieren. Begleitet wird das Programm von einem kleinen französischen Sektfrühstuck, mit dem Sie sich den Sonntagmorgen versüßen können. Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen Sie der neuen Schauspieldirektorin Fragen, die Sie interessieren, sei es zum neuen Spielplan oder ganz persönlicher Natur. Sie sind herzlich eingeladen! Landestheater Neustrelitz, Rangfoyer: So. 7.10., 11:00 Uhr

Landestheater und Schauspielhaus im Oktober

Oktober-Premieren
„
Wiener Blut“ Komische Operette von Johann Strauß (Sohn)
Während beim Wiener Kongress die höchste Kunst der Diplomatie gefragt ist, ist sie nicht weniger gefragt bei Angelegenheiten der Liebe. Das muss auch Diplomat Graf Zedlau erkennen, der bei seinen amourösen Manövern gleich an drei verschiedenen Fronten sein Geschick unter Beweis stellen muss: bei seiner Frau, seiner Geliebten, der Tänzerin Franzi, und der Probiermamsell Pepi. Als Frau Gräfin ihren Besuch ankündigt, ist Zedlaus ganzes diplomatisches Geschick gefragt. Die große weltpolitische Diplomatie – der Wiener Kongress von 1815 – in den kleinen privaten Kreis gebracht, das ist Johann Strauߑ letzte Operette „Wiener Blut“. Wie hier so manch privates Techtelmechtel vor den großen Vorhang der internationalen Diplomatie platziert wird, ist nicht nur geistreich komisch, sondern auch äußerst lehrreich. Für sein Opus ultimo stellte Strauß eine Kompilation seiner großen Tanzmelodien zusammen, die das spritzige Libretto auf charmant-kongeniale Weise vorantreibt. Niemand sollte sich also wundern, dass ihm Walzerweisen wie die „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Wein, Weib und Gesang“, „Wiener Blut“ und „An der schönen blauen Donau“ begegnen werden.
Landestheater Neustrelitz: Sa. 6.10. / Fr. 19.10. Fr. 2.11., Sa. 22.12., jeweils 19:30 Uhr / So. 28.10., 16 Uhr
„
Todesfalle“ Thriller von Ira Levin
Schon immer faszinieren uns Geschichten von Mord und Totschlag. Ist das perfekte Verbrechen möglich, diese Frage beschäftigt Krimifans, Autoren und Verbrecher seit jeher. Der ehemals erfolgreiche Krimi-Autor Sidney Bruhl hat seit Jahren kein gutes Theaterstück mehr geschrieben und bringt nur noch das Geld seiner Ehefrau Myra durch. Da taucht Nachwuchsautor Clifford mit einem überragenden Manuskript bei ihm auf… Ira Levin, bekannt vor allem als Autor von „Rosemaries Baby“, schuf mit Todesfalle ein überragendes Kriminalstück mit unverhofften Wendungen und viel Humor und einen der intelligentesten und spannendsten Thriller, die jemals für die Bühne geschrieben wurde. Landestheater Neustrelitz:
MATINEE am So. 14.10., 11 Uhr / PREMIERE: Sa. 20.10., 19:30 Sa. 27.10., Fr. 9.11., Sa. 15.12. jeweils 19:30 Uhr / So. 18.11. + 31.12., um 16 Uhr

„Woll‘n Sie meiner Frau nicht die Uhr aufzieh‘n?“ Ein ungezügelter LIEDERABEND
Der Zauber der Zwanzigerjahre ist ungebrochen. Keine Zeit brachte so viel Glamour, Stil und Avantgarde hervor, und eine nie gekannte Experimentierlust eroberte Kunst und Bühne. Der Zuschauer wird in die Bar-Atmosphäre der Goldenen Zwanziger zurückgeholt. Einen frivolen Unterhaltungswert garantiert auch die Livemusik. Und an ausgewählten Terminen können Sie im Anschluss an den Liederabend unter fachkundiger Anleitung eines Tanzlehrers im Sound der 20er schwofen.
Landestheater Neustrelitz: So. 21.10., Do. 25.10., jeweils 19:30 Uhr Schauspielhaus Neubrandenburg: So. 28.10., Sa. 3.11., Fr. 30.11., jeweils 19:30 Uhr

2. Philharmonischen Konzert: GRIEG
Edvard Grieg: „Im Herbst“ Konzert-Ouvertüre und Klavierkonzert a-Moll op. 16 Auszüge aus der Schauspielmusik zu Henrik Ibsens dramatischem Gedicht „Peer Gynt“ Neubrandenburger Philharmonie / Leitung: GMD Sebastian Tewinkel Solisten: Bernd Glemser, Klavier (artist in residence) / Katharina Ajyba, Sopran
Konzertkirche Neubrandenburg: Do. 11.10., 19:30 Uhr (10 Uhr Öffentliche Generalprobe / 18:45 Konzerteinführung im Turmzimmer der Konzertkirche)

Tanzperformance: „The Corona Effect“
Ein besonderes Tanzerlebnis über die Beziehungen von Körper und Licht! Jeder sich bewegende Körper ist von einer Energiehülle umgeben. Die neueste Technik ermöglicht es, diese Hülle sichtbar zu machen! Wenn diese Energie als Licht zum interaktiven Tanzpartner wird – dann erleben Sie den Corona-Effect. Erleben Sie eine faszinierende Begegnung von Spitzentechnologie und Bewegungskunst des Ensembles der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz!
Schauspielhaus Neubrandenburg: Fr. 12.10., 20.10., jeweils 19:30 Uhr

Verwechslungskomödie „Charleys Tante“
Die beiden Studenten Jack und Charley sind jung, unsterblich verliebt und chronisch pleite. Da spielt ihnen der Zufall in die Hände: Charleys Tante, die er noch nie gesehen hat, kündigt ihren Besuch an. Die Tante lebt in Brasilien und ist als reiche Witwe auf der Suche nach einem Erben. So willigen die Angebeteten der Beiden ein, zum Essen zu kommen. Die Ankunft der Tante verzögert sich, so dass ein Freund dazu überredet wird, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. – Der Schwank von Brandon Thomas ist inzwischen zu einem Klassiker avanciert und auch die Zuschauer in Neubrandenburg/Neustrelitz erleben eine rasante Verwechslungskomödie mit viel Slapstick.
Landestheater Neustrelitz: Fr. 12.10., Sa. 17.11.; jeweils 19:30 Uhr
„
Falladas Traum“ – Eine Großstadtrevue nach Hans Fallada
Berlin, 1923: Während ein Militärputsch vorbereitet wird, amüsieren sich die Gäste im Varieté am Wittenbergplatz als gäbe es kein Morgen. Unter ihnen der Autor Hans und sein Alter Ego, der selbstvergessene Spieler Wolfgang Pagel, der versucht, im Spielcasino das Geld für sich und seine Freundin Petra zu verdienen. Hans Falladas Epochenroman „Wolf unter Wölfen“ ist im Kern eine Liebesgeschichte, melancholisch und ergreifend. Die Inszenierung vereint die Hauptfiguren des Romans mit der Biographie Falladas und Videobildern der Großstadt zu einer Revue der 1920er Jahre – eine Uraufführung in der Inszenierung der neuen Schauspieldirektorin Tatjana Rese.
Landestheater Neustrelitz: Sa. 13.10., Sa. 10.11., Sa. 8.12., jeweils 19:30 Uhr / Di. 23.10., 10 Uhr

UND: Fallada-Lesung
Der Fallada-Sohn Achim Ditzen liest am So., 14.10., um 16 Uhr im Rangfoyer des Landestheaters aus „Ohne Euch wäre ich aufgesessen: Geschwisterbriefe“. In den Briefen spiegelt sich das wechselvolle Leben des großen Schriftstellers und zugleich 20 Jahre bewegter deutscher Geschichte wieder. Eine eindrückliche und spannende Lektüre, zusammengestellt von seinem Sohn, kürzlich im Aufbau-Verlag erschienen. Im zweiten Teil liest Michael Goralczyk aus Falladas „Sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein“.

Musik zur Kaffeezeit: „Die Harfe von anderer SAITE“
In der Reihe „Musik zur Kaffeezeit“ stellt die Soloharfenistin der Philharmonie, Rosa Cotán Díaz, die ungeheuer vielseitigen Klangmöglichkeiten ihres Instruments vor: Durch neue Kompositions- und Spieltechniken wurde die Harfe in den vergangenen 100 Jahren noch einmal neu „erfunden“, könnte man meinen! Freuen Sie sich auf spannende Hörerlebnisse! Das Programm zeichnet sich durch eine beeindruckende stilistische Vielfalt aus, die vom Impressionismus über Minimal Music bis hin zu lateinamerikanischer Musik und Jazz reicht.
Schauspielhaus Neubrandenburg: So. 21.10., 16 Uhr

Theater für Kinder – mobil:

Johnny Hübner greift ein _ Theaterabenteuer von Hartmut El Kurdi
Theaterspielen ist Leidenschaft und Theater kann viel Spaß machen. Ein Schauspieler, ein paar Requisiten und viel Phantasie – mehr braucht es nicht, um euch in dieses Abenteuer mit hineinzuziehen. Begleitet Johnny Hübner vom mobilen Geschichten-Rettungskommando in eine Fantasiereise über den Zauber der Vorstellungskraft. Hartmut El Kurdis rasantes Stück ist ein wildes Piratenabenteuer – ein Stück, das Lust auf Geschichten und Lesen macht. am 16. Oktober im Landestheater Neustrelitz, Probenhaus und in den Schulen der Region

Die Duftsammlerin _ Kinderstück von Sabine Zieser
Gerüche sind allgegenwärtig in der Welt. Man kann Angstschweiß riechen oder jemand sagen, dass er duftet. Lecker riechendes Essen lässt uns das Wasser im Mund zusammen laufen und wenn man jemand nicht mag, kann man ihn sprichwörtlich nicht riechen. Doch unsere Nase kann viel mehr. Das Mädchen Tishina erfährt von ihrer Großmutter wie Atem und Duft in die Welt kamen und wie man mit Düften zu den Sternen reisen kann. Das poetische Märchen über die Kraft des Riechens, voller Phantasie und Magie erzählt gleichzeitig von der innigen Beziehung einer Enkelin zu ihrer Großmutter. Ein Stück zum Riechen, Hören und Erleben, das auch mobil in den Schulen gespielt wird. am 18. Oktober im Schauspielhaus Neubrandenburg, Probebühne und in den Schulen der Region

Nipplejesus _ KOMÖDIE von Nick Hornby _
Der ehemalige Türsteher Dave nimmt einen Job als Wachmann in einem angesehenen Museum an. Sein Posten ist ein abgetrennter Raum, mit einer Warnung davor. Darin soll er ein Kunstwerk bewachen – den Nipplejesus. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das Bild als Mosaik aus kleinen Bildchen, mühsam ausgeschnitten und aufgeklebt. Und auf jedem Bild ist eine weibliche Brustwarze. Ein Jesus aus Nippeln aus Pornoheften. Zunächst hasst Dave das Bild, aber dann beginnt er sich mit „seinem“ Kunstwerk zu identifizieren – er ist stolz auf den Medienrummel und bewacht gewissenhaft das Bild gegen religiöse Fanatiker, die es zerstören wollen. Eine vielschichtige Komödie, über jemand, der keine Ahnung von Kunst hat, aber mehr davon versteht als diejenigen, die sich damit beschäftigen.
KOOPERATION mit KUNSTSAMMLUNG Neubrandenburg: Fr. 19.10. Sa. 27.10., Fr. 2., 9.11., jeweils 19:30 Uhr

Theater-Comedy „Caveman“
Die Theater-Comedy „Caveman“ wirft einen ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Tom (Raúl Gonzalez), der sympathische Held im Beziehungsdickicht, trifft seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sich Sammlerinnen. Das erfolgreiche Solo-Stück von Rob Becker startete in Deutschland in der Regie von Esther Esther Schweins und ist Vergnügen pur.
Landestheater Neustrelitz.: Fr. 26.10., 19:30 Uhr

Zauberhaftes Puppenspiel zur MärchenStunde
Wieder als Gastspiele auf unseren Probebühnen: „Fischer und seine Frau“ vom Theater Maskotte am 9.10. im Schauspielhaus und am 10.10. im Landestheater. „Der Froschkönig“ vom Dorftheater Siemitz ist am 13.10. und Puppentheater Gospodarek mit den „Zeitdieben“ am 20.10. zu Gast in Neubrandenburg. In den Herbstferien kommt das „Entchen“ vom Puppentheater Parthier am 27.10. ins Schauspielhaus und am 28.10. ins Landestheater. Beginn immer um 15 Uhr auf den Probebühnen.

OPERNKLANG: Eine Stunde mit Musik
Mit diesem Nachmittag möchten wir besonders Kinder und ihre Familien für die Welt der Oper aufschließen und begeistern. So wird nun auch die Inszenierung „Die Welt auf dem Monde“ im nächsten OPERNKLANG kindgerecht aufgearbeitet und am So. 27.10., im Rangfoyer des Landestheaters präsentiert, Beginn 15 Uhr.

KONZERTKIRCHE + VON LIEBE, LEIDENSCHAFT UND GOTTVERTRAUEN
Rodion Schtschedrin: Carmen-Suite / Torsten Harder: Sinfonie (URAUFFÜHRUNG) Konzertkirche Neubrandenburg: Sa. 27.10., 17 Uhr Mitwirkende: Neubrandenburger Philharmonie + Mitglieder der jungen norddeutschen philharmonie (jnp) / Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz (Choreographie: Lars Scheibner) / Dirigent: GMD S. Tewinkel Die Uraufführung wird ermöglicht durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz

Falladas Traum – Eine Großstadtrevue nach Hans Fallada

Hans Falladas Epochenroman „Wolf unter Wölfen“ ist im Kern eine Liebesgeschichte, melancholisch und ergreifend. Die Inszenierung vereint die Hauptfiguren des Romans mit der Biographie Falladas und Videobildern der Großstadt zu einer Revue der 1920er Jahre – eine Uraufführung in der Inszenierung der neuen Schauspieldirektorin Tatjana Rese.
Berlin, 1923: Während ein Militärputsch vorbereitet wird, amüsieren sich die Gäste im Varieté am Wittenbergplatz als gäbe es kein Morgen. Unter ihnen der Autor Hans und sein Alter Ego, der selbstvergessene Spieler Wolfgang Pagel, der versucht, im Spielcasino das Geld für sich und seine Freundin Petra, genannt Peter, zu verdienen.
Landestheater Neustrelitz: Sa. 29.9., 19:30 Uhr

Tanzperformance: "The Corona Effect"

Ein besonderes Tanzerlebnis über die Beziehungen von Körper und Licht! Jeder sich bewegende Körper ist von einer Energiehülle umgeben. Die neueste Technik ermöglicht es, diese Hülle sichtbar zu machen! Wenn diese Energie als Licht zum interaktiven Tanzpartner wird – dann erleben Sie den Corona-Effect. Erleben Sie eine faszinierende Begegnung von Spitzentechnologie und Bewegungskunst des Ensembles der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz! Landestheater Neustrelitz: Fr. 28.9., 19:30 Uhr