Jubiläum 25 Jahre Amateurtheatertage in Neubrandenburg

Morgen feiern die Amateurtheatertage Neubrandenburg Ihr 25-jähriges Bestehen, in diesem Jahr vom 12.06. bis zum 28.06.2019 im Schauspielhaus Neubrandenburg. Hier treffen sich die Amateurtheatergruppen der Region zu einem Theaterfestival und Erfahrungsaustausch. Sie zeigen Produktionen ihrer diesjährigen künstlerischen Arbeit, kommen darüber miteinander ins Gespräch und freuen sich auf die Auftritte vor Publikum und auf die Resonanz der Zuschauer und Mitwirkenden.

Zur Eröffnung des Festivals am Mittwoch, 12 Juni, 16 Uhr, gibt es eine gemeinsame Bühnenshow, in der die teilnehmenden Gruppen Ausschnitte aus ihren Inszenierungen zeigen, und die Neugier auf den Spielplan der Werkstatttage wecken. Die mitwirkenden Vereine, Schulen und Gruppen bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Chance, ihre kreativen Fähigkeiten durch Theaterspiel zu entfalten. Sie wissen sehr genau, wie intensiv Theaterspielen das persönliche Wachstum und Selbstbewusstsein der Akteure fördert und in einer sinnvollen Freizeitgestaltung demokratisches Miteinander bestärkt. In den Aufführungen wird davon viel zu erleben sein. Unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Neubrandenburg Silvio Witt

Freuen Sie sich auf ein buntes Programm: Eine Übersicht gibt es HIER.

Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich

Saitenklang & Missetat
Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich
Freitag, 5. April 2019, 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz

Wilhelm Buch einmal anders: Ausgewählte, bekannte bis unbekannte Texte präsentiert von zwei Persönlichkeiten!

Foto: Frank Fröhlich www.frankfroehlich.de/gunter-schoss.html

Schauspieler Gunter Schoß ist auf vielen Bühnen zu Hause. 1964 feierte er seinen ersten großen Filmerfolg mit „Egon und das Achte Weltwunder“. Danach spielte er in mehr als 150 Filmen über 50 Haupt- und Titelrollen und ist nicht zuletzt als mdr-Moderator der Dokumentarreihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ und des Geschichtsmagazins „Barbarossa“ in „aller Ohr“. Der als Sprecher mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Berliner lieh seine markante, unverwechselbare Stimme bisher u.a. Donald Sutherland, Robert Forster, Steven Williams und führt als Erzähler durch den Film „The Big Lebowski“. Er versteht es, diese humorvollen und oft hintersinnigen Texte so vorzutragen, wie es Wilhelm Busch gebührt: leicht, charmant, klug, unverschämt vor allem aber: unverschämt gut!

1964 geboren wurde der Dresdner Gitarrist, Komponist und Hörbuchverleger Frank Fröhlich. Er spielte bereits auf vielen namhaften Festivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England. Er veröffentlichte 38 CD`s und erspielte sich mit seinen vielfältigen Projekten einen Namen als ideenreicher und inspirierender Musiker. So trat er mit Schauspielern wie Rolf Hoppe, Otto Mellies und Gunther Emmerlich auf, spielte mit Jazzmusikern wie Joe Sachse (Gitarre) und Volker Schlott (Saxophon), begleitete Schriftsteller wie Peter Härtling und Walter Kempowski bei ihren Lesungen, spielte mit afrikanischen und chilenischen Musikern, schuf maßgeschneiderte Filmmusik zu den Komödien Buster Keatons und hat mit seinen Konzerten für Kinder Publikum und Presse zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen!
Er spielt, immer feinfühlig abgestimmt auf Wilhelm Busch´s Texte, Musik von Bach bis Flamenco und Tango in der ihm eigenen Spielfreude und Virtuosität. Kaum zu glauben, dass da nur eine(r) Gitarre spielt!

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“
Wohl jeder kennt dieses Zitat und natürlich Wilhelm Buschs Verse, die uns mit ihrer unglaublichen Leichtigkeit und Beschwingtheit in ihren Bann ziehen, die ihren ganz eigenen Rhythmus haben, der wie das Ticken einer Uhr unaufhörlich weiter schlägt. Wir sind Busch gefolgt, weiter und weiter in sein Leben hinein, vom Bekannten zum Unbekannten, vom Humorigen zum Nachdenklichen, um schließlich auf Töne zu treffen, die sich zu Akkorden, zu Musik verbinden. Lassen Sie sich überraschen, von einem teils eher unbekannten Busch, der Klavier spielt, Konzerte besucht und über sein Leben reflektiert. So dass sich am Ende mancher verwundert die Augen reibt, „wenn’s anders kommt, als wie er denkt.“

TICKETS unter: 03981 20 64 00 oder www.theater-und-orchester.de
weitere Infos

Premiere: Das Herz eines Boxers

Zwei Außenseiter, zwei Generationen, eine verrückte Freundschaft. Jojo ist ein echt cooler Typ mit viel Pech: keine Lehrstelle, keine Freundin, keine Hoffnung. Und dann wurde Jojo auch noch zu Sozialstunden verdonnert, er soll im Seniorenheim das Zimmer des ehemaligen Profi-Boxers Leo neu streichen. Die Einsamkeit des kargen Zimmers erscheint zunächst als unüberwindbares Hindernis zwischen den beiden. Und anfänglich schweigt Leo beharrlich, wenn Jojo sich über die Alten aufregt, doch irgendwann öffnet sich jeder dem anderen.

Eine verrückte Freundschaft beginnt, die das Leben der beiden völlig verändert. Manchmal zeigt sich, dass Alt und Jung gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Liebe, Beruf, Träume, Hoffnungen – jeder hat sie, kennt und versteht sie, wenn man bereit ist, sich auf den anderen einzulassen. Das vielschichtige Zwei-Personen-Stück liefert das bewährte Ziemlich-Beste-Freunde-Schema: der Jüngere holt die Träume im Alten hervor, der Alte gibt dem Jungen von seinem Erfahrungsschatz – ein Stück über Fairness und Unfairness, Regeln und Regelbrüche, über äußere und innere Kämpfe. Lutz Hübner ist einer der erfolgreichsten deutschen Gegenwartsautoren. Für das Stück dieser rührenden Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft erhielt er 1998 den Deutschen Jugendtheaterpreis.

HERZ EINES BOXERS Stück von Lutz Hübner  
PREMIERE, Donnerstag, 04.04.2019, 10:00 Uhr, Schauspielhaus Neubrandenburg 
weitere Vorstellungen: 
Fr., 05.04., 10:00 Uhr und 19:30 Uhr, Schauspielhaus Neubrandenburg 
Di., 09.04., 11:00 Uhr, Landestheater Neustrelitz, anschließend Publikumsgespräch im Rangfoyer 
Mi., 10.04., 10:00 Uhr;  Sa., 13.04., 19:30 Uhr jeweils im Schauspielhaus Neubrandenburg 
So., 28.04., 16:00 Uhr, Landestheater Neustrelitz 

Tickets gibt es unter 03981 20 64 00, 0395 569 98 32 oder www.theater-und-orchester.de

Steffen Hagemann: „Auch schon wieder wach“

Willkommen im schönen Bayer-Monsanto-Klinikum. Hier werden Sie noch von motivierten Vollpflegefallkräften versorgt, für die der Pflegenotstand nur eine weitere Challenge zur Selbstverwirklichung ist.

Die Halbgötter in weiß finden immer etwas Abrechenbares bei ihren Patienten. Keine Sorge, auch bei Ihnen. Für alle kleineren und größeren Problemchen hat der freundliche Pharmareferent immer die richtige Pille dabei und, wenn es Ihnen zu viel zum Schlucken wird, hat er zur Not auch die Tablette gegen die Tabletten griffbereit. Sie kommen also nicht umsonst ins Bayer-Monsanto-Klinikum, dass verbietet schon die Geschäftsordnung.

Für Ihr Leib und Wohl sorgt die exmumifizierte Vollpflegefallkraft Steffen Hagemann. Er hat sich schon bei dem Jugendkabarett Tollense Stichlinge als multiresistenter Keim erwiesen. Deshalb konnte er es nicht lassen und arbeitet seit Anfang 2018 an seinem aktuellen Stück „Auch schon wieder wach“.

Zu sehen ist das Programm am 29.03.2019, 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Gesellschaft der Liebhaber des Theaters e.V. www.steffenhagemann.org

"Falladas Traum" Eine Großstadtrevue nach Hans Fallada

Berlin, 1923: Während ein Militärputsch vorbereitet wird, amüsieren sich die Gäste im Varieté am Wittenbergplatz als gäbe es kein Morgen. Unter ihnen der Autor Hans und sein Alter Ego, der selbstvergessene Spieler Wolfgang Pagel, der versucht, im Spielcasino das Geld für sich und seine Freundin Petra zu verdienen.

Hans Falladas Epochenroman „Wolf unter Wölfen“ ist im Kern eine Liebesgeschichte, melancholisch und ergreifend. Die Inszenierung vereint die Hauptfiguren des Romans mit der Biographie Falladas und Videobildern der Großstadt zu einer Revue der 1920er Jahre – eine Uraufführung, inszeniert von Schauspieldirektorin Tatjana Rese.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Fr. 29.3., 19:30 Uhr

Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich

Saitenklang & Missetat
Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich
Freitag, 5. April 2019, 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz

Wilhelm Buch einmal anders: Ausgewählte, bekannte bis unbekannte Texte präsentiert von zwei Persönlichkeiten!

Foto: Frank Fröhlich www.frankfroehlich.de/gunter-schoss.html

Schauspieler Gunter Schoß ist auf vielen Bühnen zu Hause. 1964 feierte er seinen ersten großen Filmerfolg mit „Egon und das Achte Weltwunder“. Danach spielte er in mehr als 150 Filmen über 50 Haupt- und Titelrollen und ist nicht zuletzt als mdr-Moderator der Dokumentarreihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ und des Geschichtsmagazins „Barbarossa“ in „aller Ohr“. Der als Sprecher mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Berliner lieh seine markante, unverwechselbare Stimme bisher u.a. Donald Sutherland, Robert Forster, Steven Williams und führt als Erzähler durch den Film „The Big Lebowski“. Er versteht es, diese humorvollen und oft hintersinnigen Texte so vorzutragen, wie es Wilhelm Busch gebührt: leicht, charmant, klug, unverschämt vor allem aber: unverschämt gut!

1964 geboren wurde der Dresdner Gitarrist, Komponist und Hörbuchverleger Frank Fröhlich. Er spielte bereits auf vielen namhaften Festivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England. Er veröffentlichte 38 CD`s und erspielte sich mit seinen vielfältigen Projekten einen Namen als ideenreicher und inspirierender Musiker. So trat er mit Schauspielern wie Rolf Hoppe, Otto Mellies und Gunther Emmerlich auf, spielte mit Jazzmusikern wie Joe Sachse (Gitarre) und Volker Schlott (Saxophon), begleitete Schriftsteller wie Peter Härtling und Walter Kempowski bei ihren Lesungen, spielte mit afrikanischen und chilenischen Musikern, schuf maßgeschneiderte Filmmusik zu den Komödien Buster Keatons und hat mit seinen Konzerten für Kinder Publikum und Presse zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen!
Er spielt, immer feinfühlig abgestimmt auf Wilhelm Busch´s Texte, Musik von Bach bis Flamenco und Tango in der ihm eigenen Spielfreude und Virtuosität. Kaum zu glauben, dass da nur eine(r) Gitarre spielt!

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“
Wohl jeder kennt dieses Zitat und natürlich Wilhelm Buschs Verse, die uns mit ihrer unglaublichen Leichtigkeit und Beschwingtheit in ihren Bann ziehen, die ihren ganz eigenen Rhythmus haben, der wie das Ticken einer Uhr unaufhörlich weiter schlägt. Wir sind Busch gefolgt, weiter und weiter in sein Leben hinein, vom Bekannten zum Unbekannten, vom Humorigen zum Nachdenklichen, um schließlich auf Töne zu treffen, die sich zu Akkorden, zu Musik verbinden. Lassen Sie sich überraschen, von einem teils eher unbekannten Busch, der Klavier spielt, Konzerte besucht und über sein Leben reflektiert. So dass sich am Ende mancher verwundert die Augen reibt, „wenn’s anders kommt, als wie er denkt.“

TICKETS unter: 03981 20 64 00 oder www.theater-und-orchester.de
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Tanztheater: „Das Dschungelbuch“

Mowgli ist allein im Dschungel. Ein Wolfsrudel nimmt sich seiner an. Mowgli lernt im Dschungel zu überleben und findet im Bären Balu und dem schwarzen Panther Baghira Freunde, die ihn vor dem Tiger Shir Khan beschützen.

Große Abenteuer und viel Heiterkeit zeichnen die fantasievolle Geschichte um das Findelkind Mowgli aus. Frei nach dem Welterfolg von Rudyard Kipling erwecken die Tänzer der Deutschen Tanzkompanie die spannende Vorlage zu neuem Leben. Dabei dürfen die Schlange Kaa und die Affenbande natürlich nicht fehlen.

Der Rhythmus des Dschungels, urige Spannung und viel Humor laden zu einem besonderen Tanzvergnügen in phantasievoller Ausstattung ins Schauspielhaus Neubrandenburg am Mittwoch, den 27.2., 10 Uhr.