Überladener LKW mit gebrochenem Rahmen und abgebrochenen Radbolzen kontrolliert

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers (AVPR) Altentreptow (AVPR) unterstützten am 18.02.2019 das Bundesamt für Güterverkehr. Gemeinsam wurde auf dem Rastplatz „Vier Tore Stadt Ost“ auf der A20 eine Kontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein polnisches Sattelkraftfahrzeug, welches mit Holzstämmen für ein Sägewerk vollbeladen war, einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Hierbei kam auch die Radlastwaage des AVPR Altentreptow zum Einsatz.

Die Beamten diagnostizierten bei der Sattelzugmaschine eine Überladung um 10,5 %. Ab 10% Überladung spricht man von einer erheblichen Überladung, so dass der Fahrzeugführer zur Umladung vor Ort verpflichtet wird. Bei der genaueren Kontrolle stellten die Beamten zudem an einem Rad des Sattelaufliegers drei abgebrochene Radbolzen und einen mehrfach gebrochenen Rahmen fest. Die zur Ladungssicherung erforderlichen Rungen waren zudem fast alle lose.

Demzufolge wurde eine Umladung der Holzstämme angeordnet. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt. Es werden mehrere Bußgelder in hohem dreistelligen Betrag fällig.

Zum Glück wurde diese Sattelzugmaschine aus dem Verkehr gezogen. Mit abgebrochenen Radbolzen, gebrochenem Rahmen und völlig überladen war der Sattelzug eine Gefahr im Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang bittet die Bevölkerung darum, aufmerksam zu sein. Die Beamten können nicht überall sein. Wenn Sie auffällige Fahrzeuge oder Fahrzeugführer mit auffälliger Fahrweise sehen, informieren Sie uns bitte telefonisch unter 110.

Alkoholisierter Mann schießt mit Pyro-Patronen auf Passanten

Am Freitag, 15.02.2019, gegen 16:50 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipolizeipräsidiums Neubrandenburg über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass eine männliche Person mit einer Schreckschusswaffe aus einem Dachfenster eines Hauses in der Altentreptower Feldstraße heraus Pyrotechnik abschießt. Als die Beamten des zuständigen Reviers vor Ort eintrafen, befand sich eine Personengruppe auf dem Gehweg, welche sich augenscheinlich in einem Streitgespräch befand. Die Beamten trennte die Gruppe, um so Angaben zum Sachverhalt zu erhalten.

Demnach hat der 25-jährige Tatverdächtige aus seinem Fenster heraus mit einer Schreckschusswaffe sogenannte Pyro-Knallpatronen auf mehrere Personen geschossen, welche sich auf dem Gehweg der Feldstraße befanden. Zum Glück wurde dabei keine Person getroffen oder verletzt. Kurze Zeit später hat der 25-Jährige das Haus mit Kumpels verlassen und über seine Aktion geprahlt, so dass die Geschädigten auf ihn als Schützen aufmerksam wurden. Sie haben den 25-Jährigen bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten haben.

Nach der Sachverhaltsklärung wollten die Beamten mit dem 25-Jährigen in dessen Wohnung gehen, um nach der Schreckschusswaffe, Munitionen und weiteren Beweismitteln zu gucken. Um dies zu verhindern, flüchtete er fußläufig, stürzte dabei und konnte durch die Beamten gestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat bei dem 25-Jährigen einen Wert von 2,67 Promille angezeigt. Im Anschluss wurde die Wohnung des Tatverdächtigen aufgesucht. Dort wurden diverse pyrotechnische Erzeugnisse, Munitionen sowie ein Schreckschussrevolver gefunden.

Die Beamten haben Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Der Landkreis MSE mit der zuständigen Waffenbehörde wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Benzingeruch im Netto-Markt in Friedland

Am frühen Abend des 16.02.2019 kam es im Friedländer Netto-Markt in der Riemannstraße zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Ein Hinweisgeber hatte zuvor mitgeteilt, dass es in dem Markt stark nach Benzin riechen soll.

Diese Mitteilung wurde sowohl durch die eingesetzten Beamten, als auch durch die Kameraden der Feuerwehr bestätigt. Da die Ursache des Benzingeruchs zunächst unklar war, wurde der Markt evakuiert und weiträumig abgesperrt.

Der angeforderte Gefahrenzug aus Neustrelitz konnte wenig später keine konkrete Ursache ausfindig machen, schloss jedoch eine Gefährdung aus. Im Anschluss konnte die Sperrung aufgehoben und der Markt wieder freigegeben werden.

Verkehrsunfall auf B 104 mit hohem Sachschaden und anschließender Vollsperrung

Am Sonnabend, 16.02.2019, gegen 07:50 Uhr kam im Landkreis Mecklenburgische Seeplatte in der Gemeinde Ritzerow nahe der Einmündung Galenbeck auf der B 104 ein LKW Sattelzug nach dem Durchfahren einer leichten Linkskurve auf Grund von Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab.

Das Fahrzeug kam auf der Seite liegend auf dem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der allein im LKW befindliche 34-jährige Fahrzeugführer konnte dieses unverletzt und alleine verlassen. Aus dem Fahrzeugtank lief bis zum Eintreffen der Feuerwehr eine kleinere Menge Dieselkraftstoff aus.

Das Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden, bis zur endgültigen Freigabe der B 104 musste diese bis 16:00 Uhr voll gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 12 000 EUR geschätzt.

Wende im Fall des Brandes eines Reihenhauses – elektrische Energie von min. 17.000 Euro entzogen

Wie bereits beschrieben, ist es am 22.12.2018 gegen 15:10 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Reihenhauses in der Oberbaustraße in Altentreptow gekommen. Dabei ist ein Schaden von ca. 50.000 Euro entstanden. Personen wurden aber nicht verletzt.

Im Zuge der geführten Ermittlungen durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin (mit Sitz in Altentreptow) konnte festgestellt werden, dass zwei Stromzähler, die 2009 durch den Stromanbieter gesperrt wurden, unerlaubt freigeschaltet und auch genutzt wurden. Der durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg eingesetzte Brandursachenermittler stellte als Brandursache einen technischen Defekt fest. Es wird davon ausgegangen, dass es während des Ladeprozesses eines Smartphones zu einer elektrischen Fehlerleistung und dadurch zu einer unzulässigen Erwärmung gekommen ist, wodurch es zum Brandausbruch kam.

Somit konnte weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit der Brandstiftung erhärtet werden. Die Ermittlungen wegen der Brandstiftungen wurden eingestellt. Die polizeiliche Akte wird nun an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg zur weiteren Entscheidung übergeben.

Auf Grund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse hat sich der Verdacht des Entziehens von elektrischer Energie ergeben. Die Ermittlungen richteten sich gegen die Eigentümer des Hauses, ein 49-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau. Beide Beschuldigten haben eingeräumt, unerlaubt elektrische Energie entzogen zu haben. Dem Stromanbieter ist dadurch ein Schaden von mehr als 17.000 Euro entstanden. Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin haben das Verfahren abgeschlossen und an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg zur weiteren Entscheidung übergeben.

Brand im Musikraum der Regionalen Schule Penzlin

Am Montag, 11.02.2019 gegen 13:10 Uhr wurde der Polizei durch die Rettungsleitstelle ein Brand im Musikraum in der Regionalen Schule in der Hirtenstraße in Penzlin mitgeteilt. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, bestätigte sich der Sachverhalt. Mehrere Bauarbeiter, welche derzeit gegenüber von der Schule tätig sind, haben das Feuer bemerkt und nach Verständigung der Rettungsleitstelle mit den Löscharbeiten mittels eines Feuerlöschers begonnen. Die hinzugerufenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Penzlin, Groß Vielen und Marihn löschten das Feuer bei Eintreffen komplett.

Nach bisherigen Erkenntnissen kann eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass das Feuer durch einen Wasserkocher ausgelöst wurde, welcher sich auf dem Fensterbrett im Musikraum befand. Das Feuer griff auf verschiedene Musikinstrumente, wie Gitarre und Geige über. Zudem wurde der Raum stark verrußt. Er ist derzeit nicht benutzbar. Der entstandene Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen Fahrlässiger Brandstiftung wurden aufgenommen.

Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Bauarbeitern vor Ort. Durch ihr zügiges Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden.

Wochenendbilanz: Sieben Fahrzeugführer mit mehr als 1,1 Promille am Steuer kontrolliert

Am vergangenen Wochenende vermeldete die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zwei Verkehrsunfälle, bei welchen die Fahrzeugführer unter Einfluss von Alkohol gefahren sind. Bei beiden Unfällen wurden die beiden Unbeteiligten schwer verletzt. Die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg haben am vergangenen Wochenende sieben weitere Trunkenheitsfahrten festgestellt. Die Fahrzeugführer haben mit weit mehr als 1,1 Promille ihr Fahrzeug geführt und damit eine Straftat begangen. Auch die Feststellzeiten sind erschreckend, da diese zum Teil mitten am Tag sind:

Am Freitag, 08.02.2019, gegen 11:40 Uhr wurde in der Salower Straße in Friedland ein 46-jähriger Fahrzeugführer mit 1,67 Promille kontrolliert. Gegen 13:20 Uhr wurde ein 39-jähriger Fahrzeugführer mit 3,41 Promille in der Fritz-Reuter-Straße in Stavenhagen kontrolliert. Gegen 22:15 Uhr kontrollierten die Beamten auf dem Bethanienberg in Neubrandenburg einen 53-jährigen Fahrzeugführer, welcher 2,56 Promille pustete.

Am Sonnabend, 09.02.2019, gegen 18:30 Uhr kam ein 26-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug gegen ein anderes Fahrzeug. Danach verließ er den Unfallort unerlaubt. Als die Beamten den 26-Jährigen aufsuchten, bemerkten sie Atemalkoholgeruch – der Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,34 Promille ergeben. Gegen 20:30 Uhr wurde die 39-jährige Fahrzeugführerin zur Klärung eines anderen Sachverhaltes angehalten und kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,67 Promille ergeben.

Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 03:20 Uhr wurde auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein 48-jähriger Fahrzeugführer kontrolliert, welcher 1,14 Promille pustete.

In den genannten Fällen wurden Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Die alkoholisierten Fahrzeugführer mussten jeweils eine Blutprobe sowie ihren Führerschein abgeben. Sie dürfen nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen.

Verkehrsunfall auf der B 197

Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 05:15 Uhr kam es auf der B 197 zwischen dem Abzweig Sponholz und Warlin, zu einem Verkehrsunfall. Ein 38-jähriger
befuhr mit seinem VW Transporter die B 197 in Richtung Friedland.

Auf Höhe des dortigen Gewerbegebietes kam der Fahrzeugführer aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrszeichen. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und musste zur Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,44 Promille. Dem Unfallfahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Es wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1500 Euro, das Fahrzeug musste durch einen
Abschleppdienst geborgen werden. Im Zeitraum der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrseinschränkungen auf der B 197.

Fahrzeugführer mit 3,41 Promille in Stavenhagen festgestellt

Am 08.02.2019 ging gegen 13:15 Uhr bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein anonymer Hinweis zu einer möglichen Trunkenheitsfahrt in Stavenhagen ein. Die Beamten des Polizeireviers Malchin begaben sich daraufhin umgehend nach Stavenhagen und konnten den verdächtigen Pkw in der Fritz-Reuter-Straße zur Kontrolle anhalten.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten bei dem 39-jährigen Fahrer Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein vor Ort durchgeführter Test ergab einen Wert von 3,41 Promille. Der Fahrer wurde anschließend ins Klinikum Malchin zur Blutprobenentnahme gebracht. Der Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Ein entsprechendes Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurde eingeleitet.

Versuchter Überweisungsbetrug in Waren und Malchin

Am Dienstagvormittag, dem 05.02.2019 erhielt die Polizei Kenntnis von einem versuchten Überweisungsbetrug zum Nachteil eines kommunalen Versorgungsbetriebes aus Waren. In einer Röbeler Bankfiliale war ein fehlerhafter Überweisungsträger eingegangen, weshalb dieser zurück an den vermeintlichen Aussteller, in hiesigem Fall ein kommunaler Versorgungsbetrieb aus Waren, geschickt wurde. Nach genauer Prüfung durch die Geschäftsleitung stellte sich dann heraus, dass der Überweisungsträger, bei dem ein fünfstelliger Betrag vom Konto des Betriebes hätte überwiesen werden sollen, offensichtlich gefälscht wurde.

Ein weiterer Fall wurde am Mittwochvormittag, dem 06.02.2019 bei der Polizei in Malchin angezeigt. In diesem Fall bemerkte eine Angestellte einer Malchiner Bankfiliale den gefälschten Überweisungsträger und informierte den angeblichen Auftraggeber, den kommunalen Wasser- und Bodenverband. Auch hier sollte ein fünfstelliger Betrag vom Firmenkonto überweisen werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen.

Leider ist es den Tätern bei dieser Betrugsart möglich, mit einfachen Mitteln an das Geld der Geschädigten zu kommen, denn sie brauchen lediglich die IBAN des Kontos und den dazugehörenden Namen einer Privatperson, einer Firma oder eines Vereins. Diese Daten müssen die Täter nur noch auf dem Überweisungsträger eintragen und abschließend die Unterschrift der Geschädigten fälschen. Das gefälschte Dokument wird dann bei der jeweiligen Bank eingeworfen.

Die Täter gelangen nicht selten über Homepages, Briefköpfe oder weggeworfene Kontoauszüge an die Daten der Geschädigten. Des Weiteren versuchen die Täter auch durch Gewinnspielversprechen oder angebliche Bankmitarbeiter am Telefon an die privaten Daten ihrer späteren Opfer zu gelangen.

In den beiden hiesigen Fällen kam es zu keinem Vermögensschaden, da die Bankangestellten bei der Prüfung sehr aufmerksam waren.
Die Polizei rät dazu, den Zahlungsverkehr regelmäßig zu überprüfen. Nicht mehr benötigte Kontounterlagen sollten vor der Entsorgung geschreddert werden. Behandeln Sie Ihre Bankdaten stets vertraulich!