7. Entdeckungskonzert der Strelitzer Musikfreunde e. V.

Das beliebte und inzwischen schon zur Tradition gewordene Entdeckungskonzert findet in diesem Jahr am 27. Oktober um 17 Uhr im Heinrich-Schliemann-Saal (Glambecker Str. 10) statt. Dieses besondere
Konzertformat liefert erfahrungsgemäß Spannendes für Jung und Alt.

In diesem Jahr gibt es das tiefste Holzblasinstrument – das Fagott – sowie den russischen Klavierkomponisten Nikolai Kapustin zu entdecken. Letzterer wird allmählich auf den Konzertpodien wiederentdeckt. Er ist ein Wanderer zwischen den verschiedenen musikalischen Genres, einer, der das Virtuosentum des Konzertpianisten mit der tonalen Sprache des Jazz vereint.

Als Solist hierfür konnte der Pianist Roman Rofalski gewonnen werden, der zunächst klassisches Klavier an der Musikhochschule in Hannover studierte und anschließend in New York an der New York University sowie am Queens College seinen Jazz Master ablegte. Rofalski konzertiert weltweit sowohl solo als auch in kammermusikalischen Besetzungen und wird ein Feuerwerk auf den 88 Tasten des Steinway-Flügels abbrennen.

Im ersten Teil wird das Fagott in seinen verschiedenen Facetten zu erleben sein. Camille Saint-Saëns verwendete „seine letzte Kraft darauf, das Repertoire dieses sonst so vernachlässigten Instrumentes zu erweitern“. Es erklingt seine Sonate für Fagott und Klavier. Dazu gibt es von Michael Glinka das opernhafte Trio pathetique für Klavier, Klarinette und Fagott sowie einige Überraschungen etwa auf dem Kontrafagott.

Interpreten sind die Neubrandenburger Philharmoniker Frank Bachmeier, stellvertretender Solofagottist und Katharina Meier, stellvertretende Soloklarinettistin. Am Klavier spielt Dorothea Ramsenthaler, die deutschlandweit solo und Kammermusikkonzerte gibt. Verstärkung erhalten die drei durch Franz Sill und Lydia Mundt – beide Schüler der Musikschule Kon.centus. Karten für diesen abwechslungsreichen Musikgenuss sind im Vorverkauf in der Neustrelitzer Touristinformation sowie an der Abendkasse erhältlich.

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Altentreptow

Am Samstag, dem 19.10.2019, ereignete sich gegen 19:20 Uhr in Altentreptow auf der L 35 ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 68-jähriger Fahrzeugführer befuhr mit dem Pkw Nissan die L 35 aus Richtung Neubrandenburg kommend in Fahrtrichtung Altentreptow. Auf Höhe der Einmündung L35/Gewerbehof wollte der Fahrzeugführer geradeaus in Richtung Altentreptow fahren. Im Gegenverkehr aus Richtung Altentreptow kommend, wollte nach bisherigem polizeilichen Ermittlungsstand, ein 38-jähriger Fahrzeugführer nach links in den Gewerbehof einbiegen.

Durch Missachtung des Vorrangs des entgegenkommenden Fahrzeugs kam es beim Abbiegevorgang zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden der 68-Jährige Fahrzeugführer sowie die 61-Jährige Mitinsassin des PKW/Nissan schwer verletzt. Der Fahrzeuginsasse des PKW/Audi blieb unverletzt.

Die Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Es entstand ein Sachschaden von 6.000 Euro und beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die polizeilichen Ermittlungen zum Verkehrsunfall hat die Kriminalpolizei übernommen.

Straßenbauarbeiten auf L 331 zwischen Teschendorf und Burg Stargard

An der Landesstrasse L 331 zwischen den Ortslagen Teschendorf und Burg Stargard erfolgen zwei Durchlasserneuerungen im Durchörterungsverfahren.

Baubeginn ist am 21.10.2019. Die Bauzeit beträgt ca. 6 Wochen.

Die Arbeiten werden bei abschnittsweise halbseitiger Sperrung der Landesstraße durchgeführt (zeitweiliger Ampelbetrieb). Eine Vollsperrung findet nicht statt.

Verkehrsunfall mit einem verletzten Baby und drei beteiligten Fahrzeugen

Am Mittwoch, 16.10.2019, gegen 13:40 Uhr kam es auf der L 35 zwischen Neddemin und Altentreptow, in Höhe der Gartenanlage Waidmannslust, zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Kleinkind verletzt wurde. Drei PKW befanden sich auf der L 35 und fuhren aus Richtung Neubrandenburg in Richtung Altentreptow. Auf Höhe der Unfallstelle mussten die ersten beiden PKW verkehrsbedingt halten.

Die 33-jährige Opel Fahrerin bemerkte das Halten zu spät und fuhr auf das letzte Fahrzeug auf. In der Folge wurden die zwei vorderen Fahrzeuge, ein PKW Kia und ein PKW Seat, aufeinander geschoben. Bei diesem Unfall wurde ein Baby (ein Monat alt), dass sich im PKW Opel befand am Kopf verletzt. Durch einen Rettungswagen wurde der verletzte Junge zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Die drei beteiligten PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca.15000,- Euro. Zur Aufnahme des Verkehrsunfalls und der Beseitigung der Unfallfahrzeuge wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Widerstand gegen Polizeibeamte nach einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt und versuchtem Suizid

Am Montag, 14.10.2019, gegen 14:35 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Malchin zu einer häuslichen Gewalt in Altentreptow gerufen. Hier kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ehemaligen Lebenspartnern, bei welcher die 22-jährige Geschädigte durch ihren Ex-Partner körperlich angegriffen wurde. Der 20-jährige Beschuldigte äußerte anschließend gegenüber seiner Ex-Partnerin Suizidabsichten und verließ vor Eintreffen der Beamten die Wohnung. Anschließend begab sich der 20-Jährige zum Bahnübergang Teetzlebener Straße in Altentreptow und wollte sich augenscheinlich das Leben nehmen. Eine couragierte Passantin konnte ihn durch ein Gespräch daran hindern, sich auf die Gleise zu legen.

Der Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten in der Nähe der Gleise festgestellt werden. Er leistete aktiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass er zu Boden gebracht, fixiert und anschließend gefesselt werden musste. Während der Verbringung zum Funkstreifenwagen beleidigte der 20-Jährige die Beamten mehrfach und verletzte einen Polizisten mit einem Kopfstoß ins Gesicht. Zudem beschädigte er durch mehrere Fußtritte eine hintere Seitenscheibe des Funkwagens.

Da der 20-jährige Tatverdächtige Suizidabsichten äußerte und augenscheinlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde ein Notarzt angefordert. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Gegen den 20-jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidung und Sachbeschädigung ermittelt. Während des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Sie waren aber beide weiterhin dienstfähig.

Filmdreharbeiten lösen Großeinsatz aus

Am Abend des vergangenen Freitags (11. Oktober 2019, gegen 19:30 Uhr) wurde die Polizei darüber informiert, dass vier Personen auf der Straße der Einheit in Jatznick entlanglaufen und scheinbar ein Szenario nachspielen, welches an das Attentat in Halle in der vergangenen Woche erinnerten. Eine Person habe augenscheinlich ein Gewehr in der Hand und trage zusätzlich einen Helm. Zudem würde eine weitere Person das Geschehen filmen.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich hierbei um eine akute Gefährdungslage handelt, schickte die Polizei sofort mehrere Streifenwagen aus den umliegenden Revieren zum Einsatzort. Die Einsatzkräfte, die umfangreich mit Schutzausrüstung ausgestattet waren, trafen innerhalb kurzer Zeit nach Eingang des Notrufs vor Ort ein. Schnell stellte sich heraus, dass es sich hierbei in der Tat um Dreharbeiten für eine Dokumentation handelte.

Das Drehteam hatte in einer gastronomischen Lokalität, aber auch auf der Straße gedreht. Die Polizei hatte jedoch keinerlei Kenntnis über diese Dreharbeiten. Zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit wäre dies zwingend erforderlich gewesen. Das Team muss sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Ökumenischer Gottesdienst erinnert an friedliche Revolution 1989 in Mecklenburg-Vorpommern

In der St.-Georgen-Kirche in Waren (Müritz) fand am 16. Oktober 1989 eine Andacht mit anschließendem „Kerzenweg“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Marktplatz statt. Dies war die erste friedliche Demonstration im Herbst 1989 in unserem Bundesland. Vor diesem Hintergrund laden die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), das Erzbistum Hamburg und das Erzbistum Berlin am Mittwoch, 16. Oktober 2019 im Rahmen der Gedenkveranstaltung des Landtages Mecklenburg-Vorpommern um 17 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Warener St.-Georgen-Kirche ein. Es predigen Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Nordkirche) und Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum Berlin).

Die einladenden Kirchen wollen daran erinnern, dass in der Zeit der DDR zahlreiche Menschen in Kirchengemeinden offene und zugleich schützende Räume fanden, die dem totalitären Anspruch des Staates widerstanden und in denen viele immer wieder Kraft und Inspiration empfingen, um schließlich die Mauern aus Beton und Ideologie zu überwinden.

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