Polizei stellt flüchtigen PKW nach Verfolgungsfahrt in Friedland

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird jetzt gegen einen Autofahrer ermittelt, der sich in der vergangenen Nacht eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte. Der BMW-Fahrer drosselte zunächst seine Geschwindigkeit, als er den Streifenwagen des Polizeireviers Malchin in Altentreptow bemerkte.

Plötzlich beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug und fuhr die L 237 über die Ortschaft Werder nach Friedland. Bei seiner Flucht ignorierte der Fahrzeugführer mehrmals das polizeilich gegebene Anhaltesignal. Nach einer längeren Verfolgungsfahrt konnten die Beamten den BMW im Stadtgebiet Friedland feststellen. Der Fahrer sowie zwei Mitfahrer des PKW flüchteten sofort zu Fuß. Durch die eingesetzten Beamten konnten drei männliche Personen, im Alter von 19, 17 und 15 Jahren festgestellt werden. Bei dem Polizeieinsatz wurden keine Personen verletzt.

Bei der Überprüfung des amtlichen Kennzeichens stellten die Beamten fest, dass die angebrachten Kennzeichentafeln nicht zu diesem Fahrzeug gehören. Auch der BMW selbst ist abgemeldet und somit nicht versichert. Gegen den 19- jährigen Fahrer und Halter des BMW wird nun wegen Verkehrsgefährdung, Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die ohnehin schon polizeibekannten Jugendlichen müssen sich auch wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Ergebnisse vom Auftakt der April-Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt Geschwindigkeit

Gestern haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 93 Beamte an 48 verschiedenen Stellen anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Schwerpunkt „Geschwindigkeit“ 622 Verstöße geahndet. Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Neubrandenburg (Landkreis MSE) waren 193 Fahrer zu schnell unterwegs, im Bereich der PI Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) gab es 203 Geschwindigkeitsverstöße und im Bereich der PI Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) waren es 226.

Den Spitzenwert erreichte ein Autofahrer im Bereich der PI Anklam: Er fuhr außerhalb geschlossener Ortschaften bei erlaubten 80 km/h mit gemessenen 121 km/h. Abzüglich der Toleranz von vier km/h ist er somit 37 km/h zu schnell unterwegs gewesen. Ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Auch zwischen Waren (Müritz) und dem Ort Vielist war ein Fahrzeugführer sehr flott unterwegs. In einem 70er-Bereich haben ihn die Beamten mit 108 Stundenkilometern gemessen. Abzüglich der Toleranz werden ihm somit 34 km/h zu viel vorgeworfen. Auch ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

In den Revierbereichen Pasewalk und Ueckermünde stellten die Beamten zwei Fahrzeugführer innerhalb geschlossener Ortschaft mit jeweils 84km/h bei erlaubten 50km/h fest. Diesen beiden Fahrern droht nun abzüglich der Toleranz von drei km/h ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro plus Verfahrenskosten, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Zusätzlich stellten die Polizisten im Zuge der Kontrollen unter anderem 47 Fehler bei „Vorfahrt/Vorrang“ fest sowie 38 Handysünder und 44 Gurtverstöße. Die Kontrollen zur Kampagne mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeit finden noch im gesamten April verstärkt statt. Unabhängig davon beteiligt sich die Polizei MV auch an der Aktion „TISPOL“, bei der europaweit Verkehrskontrollen zum selben Thema zeitgleich stattfinden. Wie schon in den Jahren zuvor beteiligt sich
MV jedoch nicht am „Blitzermarathon“.

AUSWERTUNG Kampagne März 2019

Im vergangenen Monat lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Vorfahrt/Vorrang und Rückhalteeinrichtungen/Gurt“. Mehr als 350 eingesetzte Kräfte haben 3.650 Fahrzeugführer kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 171 verschiedenen Kontrollorten unter anderem 522 mal Vorfahrt-/Vorrangverstöße fest und 338 Gurtverstöße (davon vier bei Rückhalteeinrichtungen für Kinder).

Ergebnisse einer Geschwindigkeitskontrolle – Fünf Fahrzeugführer müssen mit einem Fahrverbot rechnen

Am 10.03.2019 führten Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow in der Neuendorfer Straße in Neubrandenburg eine dreistündige Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei kontrollierten die Beamten alle Fahrzeuge, die stadtauswärts in Richtung Wulkenzin gefahren sind.

Auf Grund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen hatten sich die Beamten entschlossen, nur Fahrzeugführer ab einer Geschwindigkeit von 84 km/h bei den erlaubten 60 km/h anzuhalten. Abzüglich der Toleranz bedeutet das eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h und macht die Einleitung eines Bußgeldverfahrens erforderlich.

Die Beamten stellten 12 Fahrzeugführer fest, welche abzüglich der Toleranz mehr als 21 km/h zu schnell gefahren sind. Fünf dieser Fahrzeugführer müssen sogar mit einem Fahrverbot rechnen, da sie abzüglich der Toleranz mehr als 31 km/h zu schnell gefahren sind.

Der Spitzenreiter des Sonntages wurde bei der erlaubten Geschwindigkeit von 60 km/h mit gefahrenen 117 km/h gemessen. Damit muss der Fahrzeugführer mit einem Bußgeld in Höhe von 280 Euro, 2 Punkten sowie einem zweimonatigem Fahrverbot rechnen.

Start der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im März 2019 – „Vorfahrt, Vorrang und Rückhaltesysteme“

Heute (05.03.2019) Morgen starten im Polizeipräsidium Neubrandenburg die Auftaktkontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten „Vorfahrt, Vorrang und Rückhaltesysteme“. Über 90 Beamte werden an über 40 Kontrollpunkten in allen drei Polizeiinspektionsbereichen (Landkreise MSE, VG, VR) im Einsatz sein.

Im Jahr 2017 war die Unfallursache Vorfahrt/Vorrang im Polizeipräsidium Neubrandenburg an 2. Stelle bei den schweren Verkehrsunfällen. In unserem Bereich kam es zu 396 Unfällen mit dieser Ursache. Dabei wurden sechs Menschen getötet, 103 schwer- und 409 Menschen leichtverletzt.

Bei Rückhaltesystemen handelt es sich übrigens – um die behördliche Sprache wegzulassen – um Gurte und Kindersitze. Im PP Neubrandenburg wurden im Jahr 2017 insgesamt 6.448 Gurtverstöße festgestellt. Auch die Einhaltung der Anschnallpflicht wird, insbesondere vor Kitas und Schulen, durch die Beamten kontrolliert.

Die verstärkten Kontrollen werden im gesamten Monat März durchgeführt.

Wochenendbilanz: Sieben Fahrzeugführer mit mehr als 1,1 Promille am Steuer kontrolliert

Am vergangenen Wochenende vermeldete die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zwei Verkehrsunfälle, bei welchen die Fahrzeugführer unter Einfluss von Alkohol gefahren sind. Bei beiden Unfällen wurden die beiden Unbeteiligten schwer verletzt. Die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg haben am vergangenen Wochenende sieben weitere Trunkenheitsfahrten festgestellt. Die Fahrzeugführer haben mit weit mehr als 1,1 Promille ihr Fahrzeug geführt und damit eine Straftat begangen. Auch die Feststellzeiten sind erschreckend, da diese zum Teil mitten am Tag sind:

Am Freitag, 08.02.2019, gegen 11:40 Uhr wurde in der Salower Straße in Friedland ein 46-jähriger Fahrzeugführer mit 1,67 Promille kontrolliert. Gegen 13:20 Uhr wurde ein 39-jähriger Fahrzeugführer mit 3,41 Promille in der Fritz-Reuter-Straße in Stavenhagen kontrolliert. Gegen 22:15 Uhr kontrollierten die Beamten auf dem Bethanienberg in Neubrandenburg einen 53-jährigen Fahrzeugführer, welcher 2,56 Promille pustete.

Am Sonnabend, 09.02.2019, gegen 18:30 Uhr kam ein 26-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug gegen ein anderes Fahrzeug. Danach verließ er den Unfallort unerlaubt. Als die Beamten den 26-Jährigen aufsuchten, bemerkten sie Atemalkoholgeruch – der Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,34 Promille ergeben. Gegen 20:30 Uhr wurde die 39-jährige Fahrzeugführerin zur Klärung eines anderen Sachverhaltes angehalten und kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,67 Promille ergeben.

Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 03:20 Uhr wurde auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein 48-jähriger Fahrzeugführer kontrolliert, welcher 1,14 Promille pustete.

In den genannten Fällen wurden Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Die alkoholisierten Fahrzeugführer mussten jeweils eine Blutprobe sowie ihren Führerschein abgeben. Sie dürfen nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen.

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Bereifung und Überholen"

Seit Dienstag, dem 05.02.2019, kontrollieren Beamte in den Bereichen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Bereifung und Überholen“. Zum Auftakt wurden mehr als 1.000 Fahrzeuge von über 100 Polizisten an gut 50 verschiedenen Kontrollorten geprüft. Dabei stellten die eingesetzten Beamten im Bereich des PP Neubrandenburg 24 Überholverstöße fest.

Zum Auftakt waren die kontrollierten Fahrzeugführer in Bezug auf die richtige „Bereifung“ größtenteils vorbildlich unterwegs. Die Beamten des Polizeihauptreviers Waren haben nur fünf Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

Die „Winterreifenpflicht“ gemäß der StVO schreibt vor, dass Führer von Kraftfahrzeugen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte nur fahren dürfen, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die dem § 36 (4) der StVZO entsprechen! Dazu zählen alle Winterreifen mit dem Alpine-Symbol. Winterreifen, die noch mit M+S gekennzeichnet sind, dürfen nur noch dann verkauft werden, wenn sie bis zum 31.12.2017 produziert worden sind. Seit dem 01.01.2018 dürfen sie nicht mehr produziert werden. Für alle KfZ-Fahrer, die derartige Winterreifen noch besitzen gilt eine Übergangsregelung bis zum 30. September 2024. Danach dürfen grundsätzlich nur noch Winterreifen mit dem Alpine-Symbol gefahren werden. Unabhängig von der jeweiligen Wetterlage prüfen die Beamten auch Profiltiefen und zulässige Reifengrößen bei ihren Kontrollen.

Zudem wurden seit Anfang Februar im Zuständigkeitsbereich des PP Neubrandenburg mehr als 900 Geschwindigkeits-, 128 Vorfahrt-/Vorrang- sowie 14 Alkohol- und 12 Drogenverstöße festgestellt. Im Monat Januar 2019 haben die Beamten im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg anlässlich der Kampagne zum Thema „Handy + Lichttechnische Einrichtungen“ Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten sie unter anderem 388 Handyverstöße (331 bei KfZ-Führern, 57 bei Radfahrern) und 469 Ordnungswidrigkeiten im Rahmen der Kontrollen zu den Lichttechnischen Einrichtungen fest.

Start der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Bereifung und Überholen“

Heute Morgen starten im Polizeipräsidium Neubrandenburg die Auftaktkontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Bereifung und Überholen“. Knapp 100 Beamte werden an etwa 45 Kontrollpunkten in allen drei Polizeiinspektionsbereichen (Landkreise MSE, VG, VR) im Einsatz sein.

Fehler beim Überholen zählen zu den Hauptunfallursachen bei schweren Verkehrsunfällen. In der aktuell kalten Jahreszeit erhöht sich zudem die Unfallgefahr durch gefährliche Witterungsverhältnisse. Daher werden die Polizisten auch die Verwendung der richtigen Reifen kontrollieren. Schließlich sind Reifen die einzige Verbindung zwischen Fahrbahn und Fahrzeug und somit enorm wichtig. Und zur Erinnerung: Winterreifen, die noch mit M+S gekennzeichnet sind, dürfen seit Januar 2018 nicht mehr verkauft werden. Für alle Autofahrer, die derartige Winterreifen noch besitzen und diese vor Januar 2018 erworben haben, gilt eine Übergangsregelung bis zum 30. September 2024. Danach dürfen grundsätzlich nur noch Winterreifen mit dem Alpine-Symbol gefahren werden.

Die verstärkten Kontrollen zu „Bereifung und Überholen“ werden im gesamten Monat Februar durchgeführt.