Ergebnisse Auftakt der Kontrollen "Fahren.Ankommen.LEBEN!" zum Thema Ablenkung

Am Dienstag haben die landesweiten Kontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr“ begonnen.

Mehr als 100 Beamte haben im gesamten Bundesland circa 1.000 Fahrzeuge an 71 Stellen kontrolliert und dabei 81 Handyverstöße festgestellt. Die meisten Handysünder waren Autofahrer. Für die Nutzung eines technischen Geräts am Steuer drohen ihnen ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Wer beim Radfahren telefoniert oder zum Beispiel das Handy nutzt, muss mit 55 Euro Bußgeld rechnen. Noch im gesamten restlichen Januar werden Polizisten im Land zu dem thematischen Schwerpunkt im Einsatz sein.

Beginn der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema Ablenkung

Heute beginnen in Mecklenburg-Vorpommern die neuen Kontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. In beiden Präsidien des Landes werden 115 Beamte an den Kontrollstellen in allen acht Polizeiinspektionsbereichen im Einsatz sein. Sie kontrollieren und
sensibilisieren die Fahrzeugführer zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“.

Nicht nur Handynutzung während der Fahrt kann Fahrer ablenken, sondern auch Essen und Trinken, Mitfahrer oder Dinge am Straßenrand.

Die Schwerpunktkontrollen zum Thema „Ablenkung“ finden noch den gesamten Monat Januar statt. Solche Kontrollen sind wichtig, da es im vergangenen Jahr nach derzeitigem Stand einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle gab – um knapp ein Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Getöteten nahm um mehr als drei Prozent zu, die Zahl der schwer Verletzten um knapp zwei Prozent.

Kontrolle eines polnischen Sattelzuges – Untersagung der Weiterfahrt

Am Dienstag, 07.01.2020, gegen 12:45 Uhr haben Beamte des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow auf der B104, auf dem Parkplatz Stavenhofer Wald, zwischen Stavenhagen und Neubrandenburg, eine polnische Sattelzugmaschine samt Sattelanhänger kontrolliert.

Bei der Kontrolle wurden Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, sowie fehlerhafte Aufzeichnungsdaten des EG-Kontrollgerätes festgestellt. Des Weiteren war die entsprechende Führerscheinklasse CE des 31-jährigen polnischen Fahrers seit März 2019 abgelaufen, weshalb dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt wurde. Es wurde Strafanzeige wegen des Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis erstattet und eine Sicherheitsleistung zur Sicherstellung des Strafverfahrens in Höhe von 250,-EUR erhoben.

Außerdem wurde auch gegen den Firmeninhaber als Halter des Fahrzeugs ebenfalls eine Anzeige erstattet. Gegen 17:00 Uhr waren die polizeilichen Maßnahmen beendet. Die Sattelzugmaschine samt Anhänger wurden durch einen Ersatzfahrer übernommen.

Drei Fahrzeugführer mit mehr als 1,1 Promille kontrolliert

Am Wochenende haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg drei Fahrzeugführer festgestellt, die unter erheblichen Alkoholeinfluss (mehr als 1,1 Promille) ihr Fahrzeug geführt und damit eine Straftat begangen haben.
Am 09.11.2019 gegen 01:45 Uhr haben die Beamten einen 28-jährigen Fahrzeugführer auf dem Friedrich-Engels-Ring, auf Höhe des Rathauses einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten sie neben des Nichtvorhandenseins der erforderlichen Fahrerlaubnis auch Atemalkoholgeruch beim Fahrzeugführer fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 28-Jährigen hat einen Wert von 2,15 Promille ergeben. Es folgten die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg, die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels sowie die Erstattung der Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis.

Am 10.11.2019 gegen 00:30 Uhr kontrollierten die Neubrandenburger Beamten ein Fahrzeug in der Woldegker Straße. Auf Grund des starken Alkoholgeruchs führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei dem 55-jährigen Fahrzeugführer durch, welcher ein Ergebnis von 1,35 Promille anzeigte. Auch diesem Fall wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt, der Führerschein sichergestellt und die Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.

Am 10.11.2019 gegen 15:50 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg telefonisch mitgeteilt, dass in der Max-Adrion-Straße ein Fahrzeug mit eingeschaltetem Licht im Graben steht, welches sich augenscheinlich festgefahren hatte. Eine alkoholisierte, unverletzte männliche Person soll sich fußläufig von dem Fahrzeug entfernen. Die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg haben sich sofort zum Feststellort begeben. Sie konnten den 49-jährigen Fahrzeugführer und gleichzeitig auch Fahrzeughalter nach umfangreichen Suchmaßnahmen fußläufig auf dem Heimweg antreffen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,59 Promille ergeben. Es folgten die Blutprobenentnahme, Sicherstellung des Führerscheines und Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

68-jähriger Mann verursacht zwei Polizeieinsätze wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr

Ein 68-jähriger alkoholisierter Mann hat die Polizeibeamten aus Friedland und Neubrandenburg in den letzten Stunden beschäftigt.

Am Mittwoch, 06.11.2019 gegen 20:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Friedland nach Burg Stargard gerufen, da dort eine männliche Person trotz starken Alkoholkonsums mit einem Fahrzeug fahren wollte. Durch Zeugen vor Ort konnte er bisher daran gehindert werden, da ihm der Fahrzeugschlüssel weggenommen wurde. Die Zeugen benötigen dafür aber Unterstützung und haben aus dem Grund die Polizei gerufen.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnten sie zunächst mit den Zeugen vor Ort sprechen. Während der Sachverhaltsklärung erschien der 68-Jährige in einem stark schwankenden Gang. Die Beamten versuchten, ihm die Sachlage zu erläutern, dass er in dem alkoholisierten Zustand kein Fahrzeug führen darf. Dies konnte bzw. wollte er so nicht verstehen und trat zunehmend beleidigend und körperlich aggressiver den Beamten gegenüber auf, so dass der 68-Jährige zu Boden gebracht werden musste. Dabei trat er mit beschuhtem Fuß gegen die linke Schulter eines Beamten.

Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der 68-Jährige gefesselt, wobei er weiterhin aktiven Widerstand leistete. Der Widerstand brach plötzlich ab, da beim Tatverdächtigen gesundheitliche Probleme durch ein bekanntes Herzleiden auftraten. Nach wenigen Minuten besserte sich der Zustand. Der 68-Jährige wurde trotzdem mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht. Dabei hat er sich kooperativ und einsichtig verhalten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,71 Promille ergeben. Die Beamten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der 68-Jährige muss sich trotzdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Am Donnerstag, 07.11.2019 gegen 07:45 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipräsidiums mitgeteilt, dass der 68-Jährige unter Einfluss von Alkohol von Burg Stargard nach Neubrandenburg fährt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten das Fahrzeug des 68-Jährigen an der Kreuzung Carlshöher Straße/Lindenhofer Straße in Neubrandenburg stoppen.

Der durchgeführte Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,76 Promille ergeben. Dem 68-Jährigen wurde die Rechtslage und weitere Verfahrensweise erläutert. Es folgte die Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg und Beschlagnahme seines Führerscheines.

Zu Verhinderung einer erneuten Fahrt unter Alkoholeinfluss stellten die Beamten auch den Fahrzeugschlüssel sicher. Nach der Belehrung, dass er nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde der 68-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen werden über den gesamten Monat November fortgeführt.

Mehr als 100 Beamte werden an etwa 30 Kontrollstellen im Einsatz sein. Dabei werden sie nicht nur Rotlichtverstöße ahnden. Vielmehr sollen auch die Verkehrsteilnehmer angehalten werden, die während der Gelbphase stark
beschleunigen, um in den Kreuzungsbereich einzufahren – ein Verhalten, das regelmäßig zu Gefahrensituationen im Straßenverkehr führt.

Das Missachten von Vorfahrts- und Vorrangregelungen zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen im Land. Die Beamten werden Fahrzeugführer daher für die Gefahren der Missachtung sensibilisieren – an Kreuzungen mit und ohne Ampel, aber auch in 30-km/h-Zonen mit „rechts vor links“.

„Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“

Am kommenden Dienstag, dem 5. November 2019, starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Vorfahrt und Vorrang“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen werden über den gesamten Monat November fortgeführt.

Das Missachten von Vorfahrts- und Vorrangregelungen zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen im Land. Die Beamten werden Fahrzeugführer daher für die Gefahren der Missachtung sensibilisieren – an Kreuzungen mit und ohne Ampel, aber auch in 30-km/h-Zonen mit „rechts vor links“.

Es wird jedoch nicht nur hauptsächlich darum gehen, Rotlichtverstöße festzustellen und zu ahnden. Vielmehr sollen auch die Verkehrsteilnehmer angehalten werden, die während der Gelbphase stark beschleunigen, um in den Kreuzungsbereich einzufahren – ein Verhalten, das regelmäßig zu Gefahrensituationen im Straßenverkehr führt.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg wird in allen drei zugehörigen Landkreisen (Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte) verstärkt kontrolliert.