Trauriger Smiley bei zu hoher Geschwindigkeit

In der Carlshöher Straße wurde am Donnerstag eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage installiert. Dem Autofahrer wird darauf angezeigt, wie schnell er unterwegs ist. Die Anlage erfasst den in Richtung Oststadt fahrenden Verkehr. Bei Einhaltung des Tempolimits erscheint die gefahrene Geschwindigkeit und danach ein lächelnder Smiley. Bei Überschreitung des Tempolimits erscheint ebenfalls die gefahrene Geschwindigkeit, die zulässige Geschwindigkeit und ein trauriger Smiley.

Immer wieder hat es Anfragen und Beschwerden von Bürgern gegeben, die sich über zu schnelles Fahren in der Carlshöher Straße beklagt haben. Die Stadt hat sich deshalb für diese mobile Geschwindigkeitsmessanlage entschieden. Mit dem Einsatz sollen Vergleichswerte zu bereits durchgeführten verdeckten Messungen ermittelt werden.

Erfahrungswerte besagen, dass durch die Anzeige Autofahrer sensibilisiert werden und somit Geschwindigkeitsreduzierungen bis zu 10 Prozent möglich sind. Da die Anlage variabel einsetzbar ist, werden weitere Aufstellmöglichkeiten im Stadtgebiet geprüft.

Kontroll-Ergebnisse Kampagne "Alkohol und Drogen" und Zusammenfassung Mai-Kampagne

Seit Dienstag, 04.06., kontrollieren Beamte in ganz Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“.
Seit dem Auftakt haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise MSE, VG, VR) rund 90 Beamte mehr als 600 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie zwölf Alkoholfahrten fest (fünf KfZ-Führer, sieben Radfahrer) sowie sieben Kraftfahrzeugführer, die im Verdacht stehen, berauscht gefahren zu sein. Außerdem haben die Beamten in den ersten vier Juni-Tagen bereits 459 Geschwindigkeits- und 24 Handyverstöße geahndet.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Im Monat Mai lag der Schwerpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ auf „Zweiradfahrern“. Im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg wurden 2.039 Fahrzeugführer, darunter themenbedingt überwiegend Zweiradfahrer, kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 124 verschiedenen Kontrollorten bei Radfahrern unter anderem 124-mal Handyverstöße, 30 Alkoholfahrten sowie eine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Außerdem gab es 38 Verstöße gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen (Fehler bei der Benutzungspflicht, technische Mängel). Und 206-mal wurden Vorfahrt- und Vorrangfehler festgestellt.

Bei Kradfahrern mussten die Beamten im Mai unter anderem bei einem Überholverstoß, zwei Alkoholfahrten und fünf Verstößen gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen tätig werden.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“

Heute, am 4. Juni, starten in ganz Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

Im Jahr 2018 gab es in Mecklenburg-Vorpommern beinahe 100 Unfälle mit schwerverletzten oder getöteten Menschen aufgrund von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg (Landkreise MSE, VR und VG) sind heute über 70 Beamte für diese Kontrollen im Einsatz.

Eine Präventionsveranstaltung zu diesem Thema findet in der Universitätsmedizin Greifswald statt. Umgesetzt wird das internationale Präventionsprogramm „P.A.R.T.Y.“ (Prevent Alkohol an Risk Related Trauma in Youth) der Unfallklinik rund um den medizinischen Handlungsablauf verursacht durch Drogen und/oder risikoreiches Verhalten im Straßenverkehr. Schüler einer 10. Klasse sollen Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Auftakt „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ – Schwerpunkt „Zweirad“

Am heutigen Dienstag starten in MV die Auftaktkontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Zweiräder im Straßenverkehr“. Im Polizeipräsidium Neubrandenburg werden dazu in allen drei zugehörigen Landkreisen etwa 80 Kräfte an mindestens 35 verschiedenen Kontrollorten tätig sein.

Durch die verstärkten Kontrollen im Mai sollen Zweiradfahrer (sowohl Rad- als auch Motorrad- bzw. Mopedfahrer) entsprechend sensibilisiert werden, denn im Jahr 2018 sind in Mecklenburg-Vorpommern allein 1.556 Radfahrer im Straßenverkehr verunglückt. Das sind 50 Personen mehr als im vorangegangenen Jahr.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Mai über stattfinden.

Erfolgreiche Kontrollaktion "100% geschnallt"

Am 30.04.2019 in der Zeit von 07:00 Uhr bis 08:00 Uhr haben sich Präventionsberater und Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg im Zusammenwirken mit der Verkehrswacht und Schülern der jeweiligen Schule an der landesweiten Aktion „100% geschnallt“ beteiligt. Ziel der Kontrollaktion war nicht Ahndung der Fehlverhalten, sondern die Sensibilisierung und Informationsweitergabe zur ordnungsgemäßen Sicherung der Kinder.

In Neubrandenburg wurden die Fahrzeuge an der Grundschule West im Dükerweg sowie am BIP Kreativitätscampus in der Stavener Straße kontrolliert. Bei den Kontrollen bei der BIP wurden keine Mängel bei der Sicherung der Kinder festgestellt.

In der Grundschule West wurden ca. 30 Fahrzeuge kontrolliert, wobei in drei Fällen festgestellt wurde, dass die Kinder keinen Kindersitz (Sitzerhöhung) hatten, obwohl sie noch einen gebraucht hätten, da sie noch keine 12 Jahre bzw. 1,50 m groß sind. Bei allen anderen Fahrzeugen hatten die Beamten aber nichts zu beanstanden. Mit den Fahrzeugführern konnten Gespräche geführt werden, um die Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung für sich und die Kinder zu erläutern. Hierbei haben es die kontrollierten Fahrzeugführer als positiv empfunden, dass die Schüler an der Kontrolle mit einbezogen wurden.

Erschreckend haben die Polizeibeamten die Parksituation vor Ort erlebt. Viele Eltern versuchen den kürzesten Weg zu nutzen und so weit wie möglich mit dem Fahrzeug zum Schulgelände zu fahren. Das ist gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer. So kommt es zu Behinderungen für die Fahrzeuge und zu schwer einsehbaren Gefahrensituationen für die (kleinen) Schulkinder der Grundschule.

Die Polizei appelliert an alle Eltern, mit ihrem Fahrzeug nicht bis direkt vor die Schultür zu fahren! Nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze und gehen Sie die letzten Meter bis zur Schule zu Fuß. Alle Eltern wollen ihre Kinder gesund und sicher zur Schule bringen. Da ist das Parkchaos, was sich morgens vor den meisten Schulen abspielt nicht förderlich!
Die gemeinsame Aktion „100% geschnallt“ wird sowohl von Polizei und Verkehrswacht, wie auch von den kontrollierten Eltern und den kontrollierenden Kindern als voller Erfolg gesehen.

Polizei stellt flüchtigen PKW nach Verfolgungsfahrt in Friedland

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird jetzt gegen einen Autofahrer ermittelt, der sich in der vergangenen Nacht eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte. Der BMW-Fahrer drosselte zunächst seine Geschwindigkeit, als er den Streifenwagen des Polizeireviers Malchin in Altentreptow bemerkte.

Plötzlich beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug und fuhr die L 237 über die Ortschaft Werder nach Friedland. Bei seiner Flucht ignorierte der Fahrzeugführer mehrmals das polizeilich gegebene Anhaltesignal. Nach einer längeren Verfolgungsfahrt konnten die Beamten den BMW im Stadtgebiet Friedland feststellen. Der Fahrer sowie zwei Mitfahrer des PKW flüchteten sofort zu Fuß. Durch die eingesetzten Beamten konnten drei männliche Personen, im Alter von 19, 17 und 15 Jahren festgestellt werden. Bei dem Polizeieinsatz wurden keine Personen verletzt.

Bei der Überprüfung des amtlichen Kennzeichens stellten die Beamten fest, dass die angebrachten Kennzeichentafeln nicht zu diesem Fahrzeug gehören. Auch der BMW selbst ist abgemeldet und somit nicht versichert. Gegen den 19- jährigen Fahrer und Halter des BMW wird nun wegen Verkehrsgefährdung, Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die ohnehin schon polizeibekannten Jugendlichen müssen sich auch wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Ergebnisse vom Auftakt der April-Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt Geschwindigkeit

Gestern haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 93 Beamte an 48 verschiedenen Stellen anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Schwerpunkt „Geschwindigkeit“ 622 Verstöße geahndet. Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Neubrandenburg (Landkreis MSE) waren 193 Fahrer zu schnell unterwegs, im Bereich der PI Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) gab es 203 Geschwindigkeitsverstöße und im Bereich der PI Anklam (Landkreis Vorpommern-Greifswald) waren es 226.

Den Spitzenwert erreichte ein Autofahrer im Bereich der PI Anklam: Er fuhr außerhalb geschlossener Ortschaften bei erlaubten 80 km/h mit gemessenen 121 km/h. Abzüglich der Toleranz von vier km/h ist er somit 37 km/h zu schnell unterwegs gewesen. Ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Auch zwischen Waren (Müritz) und dem Ort Vielist war ein Fahrzeugführer sehr flott unterwegs. In einem 70er-Bereich haben ihn die Beamten mit 108 Stundenkilometern gemessen. Abzüglich der Toleranz werden ihm somit 34 km/h zu viel vorgeworfen. Auch ihm drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

In den Revierbereichen Pasewalk und Ueckermünde stellten die Beamten zwei Fahrzeugführer innerhalb geschlossener Ortschaft mit jeweils 84km/h bei erlaubten 50km/h fest. Diesen beiden Fahrern droht nun abzüglich der Toleranz von drei km/h ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro plus Verfahrenskosten, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Zusätzlich stellten die Polizisten im Zuge der Kontrollen unter anderem 47 Fehler bei „Vorfahrt/Vorrang“ fest sowie 38 Handysünder und 44 Gurtverstöße. Die Kontrollen zur Kampagne mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeit finden noch im gesamten April verstärkt statt. Unabhängig davon beteiligt sich die Polizei MV auch an der Aktion „TISPOL“, bei der europaweit Verkehrskontrollen zum selben Thema zeitgleich stattfinden. Wie schon in den Jahren zuvor beteiligt sich
MV jedoch nicht am „Blitzermarathon“.

AUSWERTUNG Kampagne März 2019

Im vergangenen Monat lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Vorfahrt/Vorrang und Rückhalteeinrichtungen/Gurt“. Mehr als 350 eingesetzte Kräfte haben 3.650 Fahrzeugführer kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 171 verschiedenen Kontrollorten unter anderem 522 mal Vorfahrt-/Vorrangverstöße fest und 338 Gurtverstöße (davon vier bei Rückhalteeinrichtungen für Kinder).