Wochenendbilanz: Sieben Fahrzeugführer mit mehr als 1,1 Promille am Steuer kontrolliert

Am vergangenen Wochenende vermeldete die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zwei Verkehrsunfälle, bei welchen die Fahrzeugführer unter Einfluss von Alkohol gefahren sind. Bei beiden Unfällen wurden die beiden Unbeteiligten schwer verletzt. Die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg haben am vergangenen Wochenende sieben weitere Trunkenheitsfahrten festgestellt. Die Fahrzeugführer haben mit weit mehr als 1,1 Promille ihr Fahrzeug geführt und damit eine Straftat begangen. Auch die Feststellzeiten sind erschreckend, da diese zum Teil mitten am Tag sind:

Am Freitag, 08.02.2019, gegen 11:40 Uhr wurde in der Salower Straße in Friedland ein 46-jähriger Fahrzeugführer mit 1,67 Promille kontrolliert. Gegen 13:20 Uhr wurde ein 39-jähriger Fahrzeugführer mit 3,41 Promille in der Fritz-Reuter-Straße in Stavenhagen kontrolliert. Gegen 22:15 Uhr kontrollierten die Beamten auf dem Bethanienberg in Neubrandenburg einen 53-jährigen Fahrzeugführer, welcher 2,56 Promille pustete.

Am Sonnabend, 09.02.2019, gegen 18:30 Uhr kam ein 26-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug gegen ein anderes Fahrzeug. Danach verließ er den Unfallort unerlaubt. Als die Beamten den 26-Jährigen aufsuchten, bemerkten sie Atemalkoholgeruch – der Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,34 Promille ergeben. Gegen 20:30 Uhr wurde die 39-jährige Fahrzeugführerin zur Klärung eines anderen Sachverhaltes angehalten und kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,67 Promille ergeben.

Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 03:20 Uhr wurde auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein 48-jähriger Fahrzeugführer kontrolliert, welcher 1,14 Promille pustete.

In den genannten Fällen wurden Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Die alkoholisierten Fahrzeugführer mussten jeweils eine Blutprobe sowie ihren Führerschein abgeben. Sie dürfen nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen.

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Bereifung und Überholen"

Seit Dienstag, dem 05.02.2019, kontrollieren Beamte in den Bereichen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Bereifung und Überholen“. Zum Auftakt wurden mehr als 1.000 Fahrzeuge von über 100 Polizisten an gut 50 verschiedenen Kontrollorten geprüft. Dabei stellten die eingesetzten Beamten im Bereich des PP Neubrandenburg 24 Überholverstöße fest.

Zum Auftakt waren die kontrollierten Fahrzeugführer in Bezug auf die richtige „Bereifung“ größtenteils vorbildlich unterwegs. Die Beamten des Polizeihauptreviers Waren haben nur fünf Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

Die „Winterreifenpflicht“ gemäß der StVO schreibt vor, dass Führer von Kraftfahrzeugen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte nur fahren dürfen, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die dem § 36 (4) der StVZO entsprechen! Dazu zählen alle Winterreifen mit dem Alpine-Symbol. Winterreifen, die noch mit M+S gekennzeichnet sind, dürfen nur noch dann verkauft werden, wenn sie bis zum 31.12.2017 produziert worden sind. Seit dem 01.01.2018 dürfen sie nicht mehr produziert werden. Für alle KfZ-Fahrer, die derartige Winterreifen noch besitzen gilt eine Übergangsregelung bis zum 30. September 2024. Danach dürfen grundsätzlich nur noch Winterreifen mit dem Alpine-Symbol gefahren werden. Unabhängig von der jeweiligen Wetterlage prüfen die Beamten auch Profiltiefen und zulässige Reifengrößen bei ihren Kontrollen.

Zudem wurden seit Anfang Februar im Zuständigkeitsbereich des PP Neubrandenburg mehr als 900 Geschwindigkeits-, 128 Vorfahrt-/Vorrang- sowie 14 Alkohol- und 12 Drogenverstöße festgestellt. Im Monat Januar 2019 haben die Beamten im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg anlässlich der Kampagne zum Thema „Handy + Lichttechnische Einrichtungen“ Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten sie unter anderem 388 Handyverstöße (331 bei KfZ-Führern, 57 bei Radfahrern) und 469 Ordnungswidrigkeiten im Rahmen der Kontrollen zu den Lichttechnischen Einrichtungen fest.

Start der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Bereifung und Überholen“

Heute Morgen starten im Polizeipräsidium Neubrandenburg die Auftaktkontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Bereifung und Überholen“. Knapp 100 Beamte werden an etwa 45 Kontrollpunkten in allen drei Polizeiinspektionsbereichen (Landkreise MSE, VG, VR) im Einsatz sein.

Fehler beim Überholen zählen zu den Hauptunfallursachen bei schweren Verkehrsunfällen. In der aktuell kalten Jahreszeit erhöht sich zudem die Unfallgefahr durch gefährliche Witterungsverhältnisse. Daher werden die Polizisten auch die Verwendung der richtigen Reifen kontrollieren. Schließlich sind Reifen die einzige Verbindung zwischen Fahrbahn und Fahrzeug und somit enorm wichtig. Und zur Erinnerung: Winterreifen, die noch mit M+S gekennzeichnet sind, dürfen seit Januar 2018 nicht mehr verkauft werden. Für alle Autofahrer, die derartige Winterreifen noch besitzen und diese vor Januar 2018 erworben haben, gilt eine Übergangsregelung bis zum 30. September 2024. Danach dürfen grundsätzlich nur noch Winterreifen mit dem Alpine-Symbol gefahren werden.

Die verstärkten Kontrollen zu „Bereifung und Überholen“ werden im gesamten Monat Februar durchgeführt.

Polizei kontrolliert Fahrradfahrer in Bezug auf ausreichende Fahrradbeleuchtung

Am Dienstag, 29.01.2019, in der Zeit von 07:00 bis 07:45 Uhr haben die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg eine Kontrolle zum Thema Licht im Straßenverkehr für Fahrradfahrer durchgeführt. Dazu haben sich sechs Beamte am Rand der vielbefahrenen Pferdemarktkreuzung positioniert, um so die Fahrradfahrer aus Richtung der Ihlenfelder Vorstadt, aus Richtung Innenstadt und auch aus Richtung Oststadt kontrollieren zu können.

Nach der dreiviertel Stunde konnten die Beamten eine positive Kontrollbilanz ziehen. Von den etwa 90 Fahrradfahrern war der überwiegende Teil mit verkehrssicherer Fahrradbeleuchtung unterwegs. Sieben Radler – vier Kinder und drei Erwachsene – wurden von den Beamten angehalten und kontrolliert, da sie keine oder nicht ausreichende Beleuchtung am Fahrrad hatten. Die drei Erwachsenen haben dafür ein Verwarngeld in Höhe von 20 Euro erhalten. Zudem wurden sie belehrt, wie wichtig die verkehrssichere Beleuchtung am Fahrrad ist. Die vier Kinder haben kein Verwarngeld erhalten. Ihnen haben die Beamten die Bedeutung von ausreichender Beleuchtung am Fahrrad erläutert.

Mit Licht am Fahrrad kann man als Fahrradfahrer besser sehen und wird zudem auch von allen anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Gerade auf den vielbefahrenen Radwegen in Neubrandenburg ist die richtige Beleuchtung enorm wichtig. Darum appelliert die Polizei auch an die Eltern radfahrender Kinder: Bitte achten sie stets darauf, dass Ihre Kinder mit ausreichender Fahrradbeleuchtung unterwegs sind! Gehen Sie als Vorbild voran und fahren auch Sie mit ausreichender Fahrradbeleuchtung.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen FahrenAnkommenLEBEN!

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der landesweiten Kampagne FahrenAnkommenLEBEN! wurden am Montag in den Landkreisen Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte knapp 1.000 Fahrzeuge kontrolliert.

Im gesamten Monat Januar erfolgen die Kontrollen zu den Schwerpunktthemen „Handy und Licht“. Obwohl die Verkehrskontrollen umfangreich angekündigt worden sind, stellten die über 100 eingesetzten Kräfte an 69 verschiedenen Kontrollorten insgesamt 56 Handyverstöße fest (43 x Kraftfahrzeugführer, 13 x Radfahrer). Darüber hinaus wurden 132 Verstöße gegen Vorschriften zu den Lichttechnischen Einrichtungen an Fahrzeugen registriert (62 Verstöße Fehler bei der Benutzungspflicht KfZ-/Radfahrer; 70 Owi-Anzeigen aufgrund technischer Mängel an den Beleuchtungseinrichtungen KfZ/Fahrräder). Zudem wurden seit Jahresbeginn bereits mehr als 1.000 Geschwindigkeits-, 96 Vorfahrt-/Vorrang- sowie 24 Alkohol- und Drogenverstöße konstatiert.

Im Monat Dezember kontrollierten die Beamten im gesamten Bereich des PP NB anlässlich der Kampagne zum Thema „Alkohol und Drogen“ und stellten dabei unter anderem 69 Alkohol- und 42 Drogenverstöße fest.

Fahren.Ankommen.LEBEN! – Thema „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“

Heute starten die ersten Kontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ im Jahr 2019. Thema in diesem Monat: „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg kontrollieren Beamte aller drei Inspektionen in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen. Im Bereich des Präsidiums Rostock werden Beamte der Polizeiinspektion Wismar Fahrzeugführer gezielt zu diesen Schwerpunkten kontrollieren.

Die verbotswidrige Handynutzung im Straßenverkehr stellt ein großes Unfallrisiko dar. Somit hat deren Ahndung einen hohen Stellenwert für die Landespolizei. Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock sind im vergangenen Jahr mehr als 5.500 solcher Verstöße durch die Polizei festgestellt worden. Im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg waren es mehr als 5.000.

Im gesamten Januar werden die Beamten beider Präsidien Anhaltekontrollen zum Schwerpunkt „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“ durchführen.

Auseinandersetzung zwischen "geblitztem" Pkw-Fahrer und zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes des LK MSE

Am Donnerstag, 03.01.2019, um 16:30 Uhr kam es in Basedow zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Pkw-Fahrer und zwei Mitarbeitern des Ordnungsamtes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.

Nach bisherigem Ermittlungsstand führten zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte an der L 20 auf Höhe der Ortschaft Basedow eine Geschwindigkeitsmessung mittels eines mobilen Blitzers durch. Dabei wurde ein 61-jähriger Pkw-Fahrer geblitzt. Als der Fahrer das bemerkt, kehrte er um und fuhr zum Standort des Blitzers zurück. Dort tat gegenüber den Ordnungsamtsmitarbeitern seinen Ärger kund, stieß den Blitzer um und versuchte die Kabel am Blitzer herauszureißen. Noch bevor der Fahrer flüchten konnte, begab sich die vor Ort befindliche Mitarbeiterin des Ordnungsamtes zur Beifahrertür des 61-Jährigen und öffnete diese um ein Foto zu machen. Daraufhin fuhr der Mann rückwärts, sodass die am Fahrzeug stehende Frau stürzte. Die Frau blieb nach jetzigem Stand unverletzt. Anschließend fuhr der Mann davon. Er konnte anhand des Pkw-Kennzeichens schnell ermittelt und an seiner Wohnanschrift in Malchin angetroffen werden.

Er muss sich nun für seine Taten verantworten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung, der Störung öffentlicher Betriebe und Anlagen sowie Körperverletzung eingeleitet. Wie hoch die Geschwindigkeitsüberschreitung des 61-Jährigen war, ist nicht bekannt. Zur Beschädigung und zur Schadenshöhe des mobilen Blitzers können keine Angaben gemacht werden, da das Gerät erst überprüft werden muss.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“

Am 7. Januar starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit den Schwerpunkten „Handynutzung und lichttechnische Einrichtungen“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen werden den gesamten Januar über fortgeführt.

Die verbotswidrige Handynutzung im Straßenverkehr stellt ein großes Unfallrisiko dar. Somit hat deren Ahndung einen hohen Stellenwert für die Landespolizei. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden im vergangenen Jahr mehr als 5.000 Verstöße geahndet.

Zusätzlich steht die Überprüfung von funktionierender Beleuchtung im Fokus der Kontrollen.

Mehr als 100 Beamte werden am 7. Januar bei den o.g. Kontrollen im Land eingesetzt. Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg werden in allen drei Inspektionen Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktveranstaltung findet dieses Mal im Bereich der PI Anklam statt. In Greifswald gibt es zusätzlich eine Präventionsveranstaltung. Diese findet in der Karl-Krull-Grundschule, Bleichstraße 36, im Zeitraum zwischen 07:00 Uhr und 09:30 Uhr statt.

Hochachtungsvoll (und unverantwortlich): 63-jähriger mit über drei Promille auf der Autobahn unterwegs

Am Donnerstag, den 13.12.2018, gegen 15:25 Uhr wurde dem Autobahnpolizeirevier Linstow auf der BAB 19 in Fahrtrichtung Berlin ein weißer Transporter mit Güstrower Kennzeichen gemeldet. Die Fahrweise wies darauf hin, dass er wohl nicht in der Lage ist, sein Fahrzeug sicher zu führen.

Als die Beamten den 63-jährigen Fahrzeugführer auf dem Parkplatz Recknitzniederung einer Kontrolle unterziehen wollten, war der nicht mehr in der Lage, sein Fahrzeug allein zu verlassen. Der folgende Alcotest ergab einen Wert von 3,11 Promille.

Es erfolgte eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins. Anschließend wurde er in die Obhut seiner Ehefrau übergeben.

Alkohol am Steuer ist eine der Hauptunfallursachen. Als Fahrzeugführer gefährden sie in alkoholisierten Zustand sich und andere! Also lassen Sie ihr Fahrzeug stehen! Dieser Hinweis mit freundlicher Empfehlung der Polizei.

Fahren.Ankommen.LEBEN! Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“

Heute, am 01. Dezember 2018, werden in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte (Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg), Vorpommern-Greifswald (PI Anklam) und Vorpommern-Rügen (PI Stralsund) die ersten Kontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ durchgeführt.

Das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zählt zu den Hauptunfallursachen im Land.

Die Anhaltekontrollen werden im gesamten Monat Dezember laufen.

Heute am Auftakttag wird es im Bereich der Inspektion Neubrandenburg in der Zeit von 15 bis 17 Uhr eine Informations- und Präventionsveranstaltung zur Thematik mit Beamten im Friedländer Volkshaus geben.