Ende der Sommerferien – Verkehrskontrollen der Polizei zum Schulbeginn

Die Sommerferien gehen zu Ende und damit ist auch für viele BürgerInnen die Urlaubszeit vorbei. Aus diesem Grund ist ab kommendem Montag auf den Straßen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und insbesondere in den Städten mit mehr Verkehr zu rechnen. Für die Bewältigung des Straßenverkehrs sollte also mehr Zeit eingeplant werden.

Zudem werden an diesem Samstag zahlreiche Erstklässler in unseren Grundschulen eingeschult. Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass sich gerade die kleinsten und jüngsten Verkehrsteilnehmer sehr unsicher im Straßenverkehr bewegen, da sie noch Schwierigkeiten haben, die Gefahren des fließenden Verkehrs zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Wenn möglich, sollten die Eltern im Vorfeld den Schulweg üben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Kind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zur Schule gebracht wird. So können die ersten Unsicherheiten auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt genommen werden. Gehen Sie hierbei als Vorbild voran:

  • Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen und! Parkvorschriften
  • Schnallen Sie sich und alle anderen Fahrzeuginsassen an!
  • Telefonieren Sie nicht, wenn Sie ein Kraftfahrzeug führen oder mit dem Fahrrad fahren!
  • Achten Sie auf das Tragen eines Fahrradhelmes (mindestens) bei Ihrem Kind!
  • Benutzen Sie zum Überqueren von Straßen: die Ampel bei GRÜN, einen Zebrastreifen oder auch Verkehrsinseln!

Eine wichtige Bitte an alle Eltern, die Ihre Kinder mit dem Fahrzeug zur Schule bringen: Bitte fahren Sie mit Ihrem Fahrzeug nicht direkt bis vor die Schultür! Nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze und gehen Sie die letzten Meter bis zur Schule zu Fuß. Alle Eltern wollen ihre Kinder gesund und sicher zur Schule bringen. Da ist das Parkchaos, was sich morgens vor den meisten Schulen abspielt nicht förderlich!

Die Beamten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden ab Montag, den 12.08.2019 verstärkt Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe der Schulen durchführen, um so Präsenz zu zeigen und für die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Schülern und Schülerinnen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Donnerstag haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in allen drei zugehörigen Landkreisen (MSE, VG und VR) die Auftaktkontrollen der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ begonnen. Unter dem Thema „Geschwindigkeit“ haben 69 Beamte an 29 Kontrollstellen insgesamt 697 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg (mit Landkreis MSE) waren es 116, in der Polizeiinspektion Anklam (mit Landkreis Vorpommern-Greifswald) wurden 60 Fahrer zu schnell erwischt und in der Polizeiinspektion Stralsund (Mit Landkreis Vorpommern-Rügen) 421.

Unter den 1.168 kontrollierten Fahrzeugen erreichte ein Fahrzeugführer im Bereich der Polizeiinspektion Anklam ein Fahrer den Spitzenwert des Tages. Dieser wurde innerhalb geschlossener Ortschaften mit einer Geschwindigkeit von 95 km/h gemessen (bei erlaubten 50 km/h). Abzüglich der Toleranz von 3 km/h sind das also 42 Stundenkilometer zu viel. Dem betroffenen Fahrzeugführer drohen nun ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Zusätzlich wurden gestern 13 Vorfahrt/Vorrang-Verstöße, 18 Handy-Verstöße und 23 Gurtverstöße festgestellt. Die Kontrollen mit verstärkten Blick auf „Geschwindigkeit“ finden noch im gesamten August im Präsidiumsbereich statt.

Trauriger Smiley bei zu hoher Geschwindigkeit

In der Carlshöher Straße wurde am Donnerstag eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage installiert. Dem Autofahrer wird darauf angezeigt, wie schnell er unterwegs ist. Die Anlage erfasst den in Richtung Oststadt fahrenden Verkehr. Bei Einhaltung des Tempolimits erscheint die gefahrene Geschwindigkeit und danach ein lächelnder Smiley. Bei Überschreitung des Tempolimits erscheint ebenfalls die gefahrene Geschwindigkeit, die zulässige Geschwindigkeit und ein trauriger Smiley.

Immer wieder hat es Anfragen und Beschwerden von Bürgern gegeben, die sich über zu schnelles Fahren in der Carlshöher Straße beklagt haben. Die Stadt hat sich deshalb für diese mobile Geschwindigkeitsmessanlage entschieden. Mit dem Einsatz sollen Vergleichswerte zu bereits durchgeführten verdeckten Messungen ermittelt werden.

Erfahrungswerte besagen, dass durch die Anzeige Autofahrer sensibilisiert werden und somit Geschwindigkeitsreduzierungen bis zu 10 Prozent möglich sind. Da die Anlage variabel einsetzbar ist, werden weitere Aufstellmöglichkeiten im Stadtgebiet geprüft.

Kontroll-Ergebnisse Kampagne "Alkohol und Drogen" und Zusammenfassung Mai-Kampagne

Seit Dienstag, 04.06., kontrollieren Beamte in ganz Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“.
Seit dem Auftakt haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise MSE, VG, VR) rund 90 Beamte mehr als 600 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie zwölf Alkoholfahrten fest (fünf KfZ-Führer, sieben Radfahrer) sowie sieben Kraftfahrzeugführer, die im Verdacht stehen, berauscht gefahren zu sein. Außerdem haben die Beamten in den ersten vier Juni-Tagen bereits 459 Geschwindigkeits- und 24 Handyverstöße geahndet.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Im Monat Mai lag der Schwerpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ auf „Zweiradfahrern“. Im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg wurden 2.039 Fahrzeugführer, darunter themenbedingt überwiegend Zweiradfahrer, kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 124 verschiedenen Kontrollorten bei Radfahrern unter anderem 124-mal Handyverstöße, 30 Alkoholfahrten sowie eine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Außerdem gab es 38 Verstöße gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen (Fehler bei der Benutzungspflicht, technische Mängel). Und 206-mal wurden Vorfahrt- und Vorrangfehler festgestellt.

Bei Kradfahrern mussten die Beamten im Mai unter anderem bei einem Überholverstoß, zwei Alkoholfahrten und fünf Verstößen gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen tätig werden.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“

Heute, am 4. Juni, starten in ganz Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

Im Jahr 2018 gab es in Mecklenburg-Vorpommern beinahe 100 Unfälle mit schwerverletzten oder getöteten Menschen aufgrund von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg (Landkreise MSE, VR und VG) sind heute über 70 Beamte für diese Kontrollen im Einsatz.

Eine Präventionsveranstaltung zu diesem Thema findet in der Universitätsmedizin Greifswald statt. Umgesetzt wird das internationale Präventionsprogramm „P.A.R.T.Y.“ (Prevent Alkohol an Risk Related Trauma in Youth) der Unfallklinik rund um den medizinischen Handlungsablauf verursacht durch Drogen und/oder risikoreiches Verhalten im Straßenverkehr. Schüler einer 10. Klasse sollen Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Auftakt „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ – Schwerpunkt „Zweirad“

Am heutigen Dienstag starten in MV die Auftaktkontrollen zur Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Zweiräder im Straßenverkehr“. Im Polizeipräsidium Neubrandenburg werden dazu in allen drei zugehörigen Landkreisen etwa 80 Kräfte an mindestens 35 verschiedenen Kontrollorten tätig sein.

Durch die verstärkten Kontrollen im Mai sollen Zweiradfahrer (sowohl Rad- als auch Motorrad- bzw. Mopedfahrer) entsprechend sensibilisiert werden, denn im Jahr 2018 sind in Mecklenburg-Vorpommern allein 1.556 Radfahrer im Straßenverkehr verunglückt. Das sind 50 Personen mehr als im vorangegangenen Jahr.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Mai über stattfinden.

Erfolgreiche Kontrollaktion "100% geschnallt"

Am 30.04.2019 in der Zeit von 07:00 Uhr bis 08:00 Uhr haben sich Präventionsberater und Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg im Zusammenwirken mit der Verkehrswacht und Schülern der jeweiligen Schule an der landesweiten Aktion „100% geschnallt“ beteiligt. Ziel der Kontrollaktion war nicht Ahndung der Fehlverhalten, sondern die Sensibilisierung und Informationsweitergabe zur ordnungsgemäßen Sicherung der Kinder.

In Neubrandenburg wurden die Fahrzeuge an der Grundschule West im Dükerweg sowie am BIP Kreativitätscampus in der Stavener Straße kontrolliert. Bei den Kontrollen bei der BIP wurden keine Mängel bei der Sicherung der Kinder festgestellt.

In der Grundschule West wurden ca. 30 Fahrzeuge kontrolliert, wobei in drei Fällen festgestellt wurde, dass die Kinder keinen Kindersitz (Sitzerhöhung) hatten, obwohl sie noch einen gebraucht hätten, da sie noch keine 12 Jahre bzw. 1,50 m groß sind. Bei allen anderen Fahrzeugen hatten die Beamten aber nichts zu beanstanden. Mit den Fahrzeugführern konnten Gespräche geführt werden, um die Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung für sich und die Kinder zu erläutern. Hierbei haben es die kontrollierten Fahrzeugführer als positiv empfunden, dass die Schüler an der Kontrolle mit einbezogen wurden.

Erschreckend haben die Polizeibeamten die Parksituation vor Ort erlebt. Viele Eltern versuchen den kürzesten Weg zu nutzen und so weit wie möglich mit dem Fahrzeug zum Schulgelände zu fahren. Das ist gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer. So kommt es zu Behinderungen für die Fahrzeuge und zu schwer einsehbaren Gefahrensituationen für die (kleinen) Schulkinder der Grundschule.

Die Polizei appelliert an alle Eltern, mit ihrem Fahrzeug nicht bis direkt vor die Schultür zu fahren! Nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze und gehen Sie die letzten Meter bis zur Schule zu Fuß. Alle Eltern wollen ihre Kinder gesund und sicher zur Schule bringen. Da ist das Parkchaos, was sich morgens vor den meisten Schulen abspielt nicht förderlich!
Die gemeinsame Aktion „100% geschnallt“ wird sowohl von Polizei und Verkehrswacht, wie auch von den kontrollierten Eltern und den kontrollierenden Kindern als voller Erfolg gesehen.