Fahrer mit 2,53 Promille gestoppt

Am Mittwoch, 15.10.2019, gegen 06:00 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg einen anonymen Hinweis auf einen möglicherweise alkoholisierten Fahrzeugführer, der die Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg in Richtung stadteinwärts fahren soll.

Die Beamten konnten das Fahrzeug in der Neustrelitzer Straße Höhe Weidenweg feststellen. Die Beamten folgten dem Fahrer, der sichtbar in Schlangenlinien fuhr. Auf die Haltezeichen sowie das eingeschaltete Blaulicht und Lichthupe reagierte der Fahrer nicht. Erst als der Streifenwagen auf der zweispurigen Fahrbahn neben den Pkw fuhr und der zweite Beamte mittels Anhaltekelle Zeichen zum Halten gab, fuhr der Fahrer an den rechten Fahrbahnrand.

Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch. Dem Mann gelang es aufgrund seiner Alkoholisierung nicht seine Fahrzeugpapiere sowie seinen BPA aus der Geldbörse zu holen, sodass er dem kontrollierenden Beamten gleich die komplette Geldbörse übergab. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 61-jährigen Mann aus Neustrelitz ergab einen Wert von 2,53 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und er wurde er zur Blutprobenentnahme ins Klinikum gebracht. Nach erfolgter Rechtsbelehrung und der Sicherstellung des Führerscheins wurde der Beschuldigte aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Start der Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt Licht sowie Linien- und Güterverkehr

Heute, am 2. Oktober, starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Lichttechnische Einrichtungen und Kontrolle des Güter- und Linienverkehrs“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen finden im gesamten Monat Oktober statt.

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Kontrollen mit neuem Schwerpunkten „Licht und Kontrolle des Güter- und Linienverkehrs“

Am Mittwoch, dem 02.10.2018, starten in Mecklenburg-Vorpommern im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Überprüfung Lichttechnischer Einrichtungen und Kontrollen des Güter- und Linienverkehrs“. Die Kontrollen finden im gesamten Monat Oktober statt.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steht die Überprüfung von funktionierender Beleuchtung im Fokus der Kontrollen – frei nach dem Motto „Sehen und gesehen werden“. Etwa 90 Beamte führen am Auftakttag die Kontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch.

Ergebnisse der Verkehrskontrollen "sicher.mobil.leben"

Wie angekündigt, führte das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier (AVPR) Altentreptow am Donnerstag, 12.09.2019, in der Zeit von 08:00 bis 14:00 Uhr im Rahmen der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben 2019 – Brummis im Blick“ eine Großkontrolle auf dem Parkplatz Peenetal auf der A 20 durch.

Die Beamten des AVPR Altentreptow wurden bei der Kontrolle durch Beamte der Polizeiinspektion Anklam, der Bundespolizeiinspektion Stralsund, des Hauptzollamtes Stralsund, Kräfte des Feldjägerdienstkommandos Neubrandenburg, polnische Beamte der KWP Settin sowie durch das Bundesamtes für Güterverkehr und der Autobahnmeisterei Süderholz unterstützt. Insgesamt 90 Kräfte waren im Einsatz, um beidseitig (Fahrtrichtung Lübeck und Fahrtrichtung Stettin) eine Verkehrskontrolle durchzuführen.

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Sattelauflieger mit defekter Bremsanlage aus dem Verkehr gezogen

Den Beamten des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow kontrollierten gestern am 11.09.2019 gegen 08:00 Uhr auf dem Parkplatz „Vier Tore“ an der A20 einen 44 Jahre alten Fahrer eines Sattelzuges, der in Fahrtrichtung Stettin gefahren war.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die erforderliche Sicherheitsüberprüfung am Sattelauflieger seit mehreren Monaten abgelaufen war. Der Halter, ein Unternehmer aus der Region Anklam, hatte den Sattelauflieger zwar im Mai zur Sicherheitsüberprüfung beim TÜV vorgestellt, dort war der Auflieger jedoch aufgrund erheblicher Mängel an der Bremsanlage durchgefallen und hätte demnach nicht mehr im Straßenverkehr geführt werden dürfen. Eine Überprüfung der im Sattelauflieger auf Paletten geladenen Getreidesäcke mit einem Gewicht von 21.000 kg ergab weiter, dass die Hälfte der Säcke nicht gesichert wurde, obwohl ausreichend Spanngurte vorhanden waren.

Als besonders gefährlich ist in diesem Sachverhalt zu nennen, dass der Fahrer den Sattelzug ohne Schuhe, also nur mit Socken bekleidet, gefahren ist. Hierzu erhält die Berufsgenossenschaft in Bezug auf die Unfallverhütungsvorschrift gesondert Kenntnis.
Aufgrund der festgestellten Mängel und des erhebliches Gefährdungspotentials wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt und auferlegt, die Ladung umzuladen. Außerdem wurde die sofortige Begutachtung und Mängelbeseitigung des Sattelanhängers angeordnet. Den Fahrer erwartet aufgrund des Führens eines Sattelzuges mit defekter Bremsanlage sowie wegen des Verstoßes zur Ladungssicherung ein Bußgeld von ca. 250 EUR sowie Punkte in Flensburg.

Auch gegen den Halter wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von ca. 270 EUR und 1 Punkt in der Verkehrssünderdatei.

Dieser Fall zeigt einmal mehr die hohe Bedeutung von Verkehrskontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Für die Sicherheit im Straßenverkehr sorgen heute bundesweit zahlreiche Beamte und führen im Rahmen der Aktion „sichermobilleben“ – Brummis im Blick, verstärkte Kontrollen durch.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow beteiligen sich mit Unterstützung des Zolls, der Bundespolizei, der Bundeswehr, des BAG und polnischen Polizeibeamten an der Aktion und führen noch bis in die Nachmittagsstunden eine Großkontrolle auf der A20 durch.

Ende der Sommerferien – Verkehrskontrollen der Polizei zum Schulbeginn

Die Sommerferien gehen zu Ende und damit ist auch für viele BürgerInnen die Urlaubszeit vorbei. Aus diesem Grund ist ab kommendem Montag auf den Straßen des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und insbesondere in den Städten mit mehr Verkehr zu rechnen. Für die Bewältigung des Straßenverkehrs sollte also mehr Zeit eingeplant werden.

Zudem werden an diesem Samstag zahlreiche Erstklässler in unseren Grundschulen eingeschult. Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass sich gerade die kleinsten und jüngsten Verkehrsteilnehmer sehr unsicher im Straßenverkehr bewegen, da sie noch Schwierigkeiten haben, die Gefahren des fließenden Verkehrs zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Wenn möglich, sollten die Eltern im Vorfeld den Schulweg üben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr Kind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zur Schule gebracht wird. So können die ersten Unsicherheiten auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt genommen werden. Gehen Sie hierbei als Vorbild voran:

  • Halten Sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen und! Parkvorschriften
  • Schnallen Sie sich und alle anderen Fahrzeuginsassen an!
  • Telefonieren Sie nicht, wenn Sie ein Kraftfahrzeug führen oder mit dem Fahrrad fahren!
  • Achten Sie auf das Tragen eines Fahrradhelmes (mindestens) bei Ihrem Kind!
  • Benutzen Sie zum Überqueren von Straßen: die Ampel bei GRÜN, einen Zebrastreifen oder auch Verkehrsinseln!

Eine wichtige Bitte an alle Eltern, die Ihre Kinder mit dem Fahrzeug zur Schule bringen: Bitte fahren Sie mit Ihrem Fahrzeug nicht direkt bis vor die Schultür! Nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze und gehen Sie die letzten Meter bis zur Schule zu Fuß. Alle Eltern wollen ihre Kinder gesund und sicher zur Schule bringen. Da ist das Parkchaos, was sich morgens vor den meisten Schulen abspielt nicht förderlich!

Die Beamten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte werden ab Montag, den 12.08.2019 verstärkt Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe der Schulen durchführen, um so Präsenz zu zeigen und für die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Schülern und Schülerinnen einen guten Start in das neue Schuljahr.

Ergebnisse der Auftaktkontrollen "Fahren.Ankommen.LEBEN!"

Donnerstag haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in allen drei zugehörigen Landkreisen (MSE, VG und VR) die Auftaktkontrollen der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ begonnen. Unter dem Thema „Geschwindigkeit“ haben 69 Beamte an 29 Kontrollstellen insgesamt 697 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg (mit Landkreis MSE) waren es 116, in der Polizeiinspektion Anklam (mit Landkreis Vorpommern-Greifswald) wurden 60 Fahrer zu schnell erwischt und in der Polizeiinspektion Stralsund (Mit Landkreis Vorpommern-Rügen) 421.

Unter den 1.168 kontrollierten Fahrzeugen erreichte ein Fahrzeugführer im Bereich der Polizeiinspektion Anklam ein Fahrer den Spitzenwert des Tages. Dieser wurde innerhalb geschlossener Ortschaften mit einer Geschwindigkeit von 95 km/h gemessen (bei erlaubten 50 km/h). Abzüglich der Toleranz von 3 km/h sind das also 42 Stundenkilometer zu viel. Dem betroffenen Fahrzeugführer drohen nun ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Zusätzlich wurden gestern 13 Vorfahrt/Vorrang-Verstöße, 18 Handy-Verstöße und 23 Gurtverstöße festgestellt. Die Kontrollen mit verstärkten Blick auf „Geschwindigkeit“ finden noch im gesamten August im Präsidiumsbereich statt.