Versuchter Handtaschendiebstahl in Neubrandenburg

Am Dienstag, 08.10.2019, gegen 16:00 Uhr kam es am Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg, auf der Wallanlage auf Höhe des Rathauses, zu einem versuchten Handtaschendiebstahl.

Eine 54-jährige Geschädigte überquerte fußläufig den Friedrich-Engels-Ring aus der Ziegelbergstraße kommend, um weiter auf der Wallanlage in Richtung Turmstraße zu gehen. Auf dem Wall näherte sich plötzlich eine unbekannte männliche Person auf einem Fahrrad von hinten und griff beim Vorbeifahren nach der Handtasche der Geschädigten. Die Geschädigte konnte die Tasche jedoch festhalten. Der Tatverdächtige ließ los und flüchtet ohne Beute in Richtung Innenstadt. Zur Beschreibung des Täters ist bekannt, dass er eine graue Strickjacke sowie eine dunkelgrüne Hose getragen hat und mit einem silbernen Mountainbike unterwegs war.

Die Geschädigte blieb unverletzt und begab sich gleich nach der Tat zur Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnte der Tatverdächtige jedoch nicht angetroffen werden.

Die Ermittlungen zu dem versuchten Diebstahl wurden aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die den Sachverhalt beobachtet haben oder nähere Angaben zu dem Täter machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Versuchte gefährliche Körperverletzung auf dem Marktplatz

Am Montag, 19.08.2019, gegen 19:35 Uhr ist es auf dem Neubrandenburger Marktplatz zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung gekommen. Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg vor Ort eintrafen, war der Tatverdächtige nicht mehr auf dem Marktplatz. Die Zeugen vor Ort konnten die Fluchtrichtung des Tatverdächtigen angeben, so dass die Beamten diesen zusammen mit zwei weiteren männlichen Personen in Tatortnähe feststellen konnten.

Nach bisherigem Kenntnisstand war der alkoholisierte (2,10 Promille) Tatverdächtige zusammen mit zwei weiteren Personen auf dem Marktplatz und fühlte sich von einer Gruppe feiernder Personen provoziert. Daraufhin wurde er aggressiver und fing an, die feiernden Personen zu beschimpfen. Der nichtbeteiligte 35-jährige Geschädigte bekam das Verhalten des syrischen Tatverdächtigen mit und stellte sich zwischen ihn und die Gruppe, um eine mögliche Auseinandersetzung zu verhindern. Daraufhin zog der 21-jährige Tatverdächtige seinen Ledergürtel aus der Hose und wollte auf den 35-Jährigen einschlagen. Dies wurde aber durch seine Begleitpersonen verhindert, so dass es zu keiner Körperverletzung gekommen ist. Der Tatverdächtige verließ daraufhin mit seinen beiden Begleitern den Marktplatz über die Turmstraße.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Köperverletzung aufgenommen. Auf Grund einer selbst hinzugefügten Verletzung am Arm, welche nicht im Zusammenhang mit der zuvor genannten gefährlichen Körperverletzung steht, wurde der 21-jährige Tatverdächtige zur ärztlichen Behandlung in das Klinikum eingeliefert.

Sachbeschädigung und versuchte gefährliche Körperverletzung

Am Donnerstag, 25.07.2019, gegen 11:55 Uhr kam es im Markscheiderweg in Neubrandenburg zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw und einer gefährlichen Körperverletzung um Nachteil zweier Frauen. Nach bisherigem Ermittlungsstand trat ein Beschuldigter im Markscheiderweg gegen einen parkenden Pkw und verursachte dadurch einen Schaden in Höhe von 1.500 EUR. Eine Zeugin beobachtete die Tat und informierte ihre geschädigte Kollegin.

Die beiden Frauen verfolgten den Beschuldigten bis auf den Hinterhof einer dortigen Gemeinschaftsunterkunft und stellten ihn zur Rede. Der Beschuldigte nahm sein dort abgestelltes Fahrrad und versuchte zu flüchten. Vorher versuchte der Mann die Frauen mit seinem Fahrrad abzudrängen und schob es seitlich gegen sie. Weiter versuchte der Mann die Frauen mit Steinen zu bewerfen, was aber misslang. Beide Frauen wurden nicht getroffen und somit nicht verletzt.

Ein 25-jähriger Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft, der den Sachverhalt aus dem Fenster beobachtete, eilte den Frauen zur Hilfe und stellte sich vor sie. Den Frauen gelang es dadurch zu flüchten und die Polizei zu informieren. Der Täter flüchtet anschließend ohne sein Fahrrad zu Fuß vom Tatort. Im Rahmen der Fahndung konnte er nicht festgestellt werden. Zeugen konnten den Beschuldigten jedoch so gut beschreiben, dass er bereits identifiziert werden konnte. Es handelt sich dabei um einen 20-jährigen eritreischen Staatsbürger, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Gegen den Beschuldigten wurde einer Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Einbruch in Firmentransporter

In Küssow ist es unbekannten Täter zwar nicht gelungen einen Firmentransporter VW T6 aufzubrechen, aber sie bschädigten ihn.

Der Mitarbeiter einer Heizungsfirma stellte den genutzten Transporter am Mittwoch, 24.07.2019, gegen 16:30 Uhr an seiner Wohnanschrift Zum Gutshof in Neubrandenburg gesichert vor dem Haus ab. Am Donnerstag Morgen, 25.07.20196, um 06:45 Uhr fuhr der Mann mit dem Transporter zur Arbeit in die Demminer Straße in Neubrandenburg. Dort angekommen bemerkte er eine Beschädigung an der Schiebetür, die darauf schließen ließ, dass unbekannte Täter versucht haben das Fahrzeug aufzubrechen. Eine Überprüfung ergab, dass nichts entwendet wurde. Dennoch beträgt der Sachschaden mindestens 2.000 EUR.

Zur Spurensuche und -sicherung kamen die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zum Einsatz. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 zu wenden.

Versuchter Dieseldiebstahl – zwei Tatverdächtige gestellt

Am Mittwoch, 19.06.2019, gegen 20:30 Uhr meldete eine aufmerksame Zeugin in der Hauptstraße in 17039 Warlin zwei verdächtige männliche Personen im Bereich einer Baustelle, neben dem dortigen Milchviehbetrieb.

Aufgrund möglicher bevorstehender Diebstahlshandlungen wurden eine Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Friedland und eine Funkwagenbesatzung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow zum Einsatzort entsandt.

Auf der Anfahrt konnten die Beamten in der Ortslage Warlin einen polnischen Pkw Audi A3, der mit zwei männlichen Personen besetzt war, anhalten und kontrollieren. Während der Kontrolle fiel den Beamten auf, dass beide Männer im Alter von 39 Jahren auffällig stark schwitzten und außer Atem waren. Eine Überprüfung der Personen ergab, dass der Fahrer aufgrund von Eigentumsdelikten bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist. Im weiteren Verlauf fanden die Beamten diverses Werkzeug und auch Handschuhe in dem Fahrzeug. Mögliches Diebesgut wurde nicht aufgefunden, weshalb die beiden Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen wurden.

Bei der anschließenden Überprüfung des Baustellenbereiches stellten die Beamten einen gefüllten 20l Kanister im hohen Gras sowie daneben liegendes Werkzeug fest. Auf der Baustelle fanden die Beamten dann eine Arbeitsmaschine, bei der der Tankdeckel abgeschraubt war und aus der offensichtlich Dieselkraftstoff entwendet wurde. Die entwendete Menge Kraftstoff stimmte mit dem aufgefundenen 20l Kanister überein.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass die Tatverdächtigen beim Diebstahl des Kraftstoffes durch die Zeugin und ihren Mann gestört wurden und geflüchtet sind. Die Personenbeschreibung stimmte mit den beiden überprüften Personen überein.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg sicherten vor Ort Spuren. Die Kriminalkommissariatsaußenstelle in Friedland hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Versuch der gefährlichen Körperverletzung in Neubrandenburg – Zeugen gesucht!

Am 23.03.19 beteiligte sich ein 29-jähriger Mann an einer Demonstration in Neubrandenburg. Im Anschluss daran begab sich der Geschädigte auf den Heimweg. Dabei trug er zwei eingerollte Regenbogenfahnen unter dem Arm. Er ging vom Bahnhof über die Fußgängerbrücke (sogenannter Hahnentritt) in Richtung Vogelviertel. Schon hier bemerkte er kurz nach 18:00 Uhr, dass ihm zwei männliche Personen folgten.

In der Greifstraße waren die beiden bisher unbekannten Beschuldigten bereits sehr nahe. Sie riefen dem Geschädigten etwas hinterher, was er allerdings nicht verstehen konnte. Schließlich warfen sie eine Bierflasche nach ihm, welche ihn jedoch knapp verfehlte. Er blieb unverletzt. Der 29-Jährige konnte sich in ein Wohnhaus begeben. Hier schlugen die Unbekannten noch einmal gegen die Hauseingangstür.

Der Geschädigte informierte die Polizei über den Notruf. Ihm wurde von der Einsatzleitstelle mitgeteilt, dass momentan kein freier Wagen zur Verfügung stehen würde. Der Mann rief daraufhin bei der Bundespolizei an, die dankenswerterweise die Aufnahme der Strafanzeige übernahm und an die Landespolizei übermittelte.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen übernommen, da aufgrund der Regenbogenfahnen der Verdacht besteht, dass der Angriff homophob motiviert war.

Die Ermittler haben bereits Zeugen vernommen und Videomaterial ausgewertet. Zur Ermittlung der beiden unbekannten Tatverdächtigen sind die Beamten auf weitere Zeugen angewiesen. Sie bitten insbesondere eine junge Frau, welche sich kurz nach 18:00 Uhr am Bahnhof aufgehalten hat, sich unter der Telefonnummer 0395/5582-2224 bei der Polizei zu melden. Darüber hinaus spricht der Nordkurier in seiner Berichterstattung von einem Zeugen, der sich bei der Zeitung gemeldet haben will. Über den Nordkurier ist es uns bisher nicht gelungen, mit den Zeugen in Kontakt zu treten. Daher möchten wir den Zeugen direkt bitten, sich bei der Polizei zu melden.

In der nächsten Woche wird es ein Gespräch mit dem 29-Jährigen, mit dem Ansprechpartner für Opfer von homo- und transphober Gewalt im Polizeipräsidium Neubrandenburg und dem Leiter des Einsatzdezernates des Präsidiums geben. Neben Präventionsthemen rund um Homophobie wird auch der Notruf in der Einsatzleitstelle noch einmal ausgewertet.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung in Neubrandenburg

Am Freitag, 28.12.2018, gegen 22:00 Uhr ist es in der Unkel-Bräsig-Straße in Neubrandenburg zu einer versuchten Körperverletzung sowie Sachbeschädigung einer Wohnungseingangstür gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist es nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung in einer Wohnung zwischen drei syrischen Asylbewerbern zu einer einfachen Körperverletzung gekommen. Ein 27-jähriger Mann erlitt dabei eine Schürfwunde am Hals. Durch den 31-jährigen Wohnungsmieter konnte der 21-jährige Tatverdächtige aus der Wohnung gedrängt werden. Dabei sprühte dieser Reizgas in die Wohnung. Durch das Reizgas wurde niemand verletzt. Kurze Zeit später kehrte der 21-Jährige zurück und schlug gegen die Wohnungstür. Anschließend stach er zweimal mit einem Messer auf die Wohnungstür ein. In der Folge verletzte er sich selbst leicht an der Hand.

Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort kehrte der Tatverdächtige an den Tatort zurück und wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen
Wert von 1,84 Promille. Gegen den 21-jährigen Tatverdächtigen wird nun wegen versuchter Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.