Start monatliche Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN! mit Schwerpunkt Geschwindigkeit

Am heutigen Donnerstag starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Geschwindigkeit“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Die Kontrollen werden über den gesamten Monat August fortgeführt.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg wird in allen drei Landkreisen
(MSE, VG, VR) verstärkt zum Thema kontrolliert. Im Polizeipräsidium Rostock erfolgen die Kontrollen insbesondere im Bereich der Polizeiinspektion Schwerin.

Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit ist Hauptunfallursache im Land. Durch die Kontrollen sollen Kraftfahrer in erster Linie für das Thema und die Gefahren sensibilisiert werden.

7 Tipps zum Hitzeschutz in Wohnräumen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hat 7 Tipps zum Hitzeschutz für Wohnräume zusammengestellt, die für ein angenehmes Wohnklima im Sommer sorgen sollen.

  1. Richtiges Lüften: Lüften lohnt sich vor allem, wenn es draußen im Vergleich zur Innentemperatur kühler ist. Hier bietet sich die Verwendung eines Thermometers an, welches die Außen- und Innentemperatur misst, denn der subjektive Eindruck täuscht oft.
  2. Rollläden, Außenjalousien und Co: Über Fenster dringt ein Großteil der Wärme in den Innenraum ein. Die Anbringung eines Hitzeschutzes ist deshalb besonders wichtig. Er sollte am besten vom außen statt von innen angebracht werden, da er so mehr Wärme abhalten kann. Automatisch gesteuerte Jalousien können für die Verschattung bei Abwesenheit sorgen.
  3. Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen: Sie bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz, verdunkeln allerdings dauerhaft die Räume. Zur Not hilft ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird.
  4. Klimageräte: Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom und verursachen damit erhöhte Kosten. Wer ein Klimagerät benutzen will, sollte ein Gerät mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen. Die Effizienzklasse ist Teil des Energielabels und steht gut lesbar auf jedem Gerät. Fest eingebaute Splitgeräte sind erheblich energieeffizienter als mobile Monoblockgeräte. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Monoblockgeräte sind in der Regel drei Klassen schlechter. Bei der Auswahl sollte auch auf den Geräuschpegel des Klimageräts geachtet werden.
  5. Ventilatoren: Vor der Anschaffung eines Klimageräts kann zunächst ein Ventilator ausprobiert werden. Er verbraucht erheblich weniger Strom und ist damit umweltfreundlicher und günstiger im Unterhalt.
  6. Dach-und Fassadenbegrünung: Bäume, Sträucher, Fassaden- und Dachbegrünung sorgen für eine natürliche Verschattung auf Wänden und Dächern und tragen dadurch zum Hitzeschutz bei.
  7. Konventionelle Dämmung: Eine gute Dämmung des Dachs und der Außenwände hat außerdem einen dauerhaften positiven Einfluss auf ein angenehmes Wohnklima.

„Die Energieberater der Verbraucherzentrale beraten Verbraucher individuell und vor allem unabhängig zu geeigneten Hitzeschutzmaßnahmen“, erläutert Arian Freytag, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Rostock. Bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale erhalten Verbraucher außerdem Informationen zu den Themen Haustechnik, Sanierung und dem Hausbau. Die Beratung findet persönlich, telefonisch oder online statt. Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 809 802 400.

Erntebeginn: Minister Backhaus warnt vor Feldbränden

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Landwirte am Wochenende mit der Ernte der Wintergerste begonnen. Im ganzen Land herrscht auch auf den Feldern des Landes extreme Trockenheit. „Die Gefahr von Feldbränden ist derzeit enorm hoch, vergleichbar mit dem Vorjahr. Sie fordert bereits in den Wäldern bei Lübtheen ihren Tribut. Es kommt deshalb auf uns alle an, konsequent die Brandrisiken zu minimieren“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Als für die Landwirtschaft zuständiger Minister bittet er die Landwirte nochmals ausdrücklich darum, bei der Ernte und der Ernteeinlagerung die Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes einzuhalten. So sei bei der Getreideernte auf Feldern mit einem Abstand von weniger als 50 Metern zum Waldrand auf der dem Wald zugekehrten Erntefläche ein 6 Meter breiter Wundstreifen anzulegen. So sieht es Paragraf 5 der Waldbrandschutzverordnung vor. Für die Brandbekämpfung seien während der Mähdrescharbeiten zusätzlich Wasser und Pflug zur Erstbekämpfung bereitzuhalten.

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Feuerwehr appelliert an Bürger: Bitte keine Scheu vor Notrufnummer

Wer einen Brand oder eine Gefahr für Leben und Gesundheit feststellt, wählt die Notrufnummer 112. Die Neubrandenburger Feuerwehr musste in der jüngsten Vergangenheit allerdings feststellen, dass anscheinend viele Bürger es scheuen, diese Nummer zu wählen, da sie bei einem Fehlalarm oder grundsätzlich befürchten, die Kosten tragen zu müssen. Deshalb appelliert die Feuerwehr noch einmal, Alarm über diese Nummer zu schlagen, wenn beispielsweise ein Rauchwarnmelder auslöst oder Rauchentwicklung bemerkt wird.

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Präventionsprojekt mit der Grundschule Ost

Zurückboxen oder miteinander reden? Wut am Mülleimer auslassen oder sie einfach ins Kissen schreien? Und wie reagieren, wenn mir ein Mitschüler etwas klaut? Bei dem ersten gemeinsamen Präventionsprojekt des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dem Landespolizeiorchester MV und der Stadt Neubrandenburg zusammen mit der Neubrandenburger Grundschule Ost „Hans Christian Andersen“ werden sich die Erst- bis Viertklässler vor allem musikalisch und tänzerisch in den nächsten Monaten mit diesen Themen beschäftigen.

Unter dem Titel „Unser Schulhof“ wird jede Klasse ein Teilprojekt bearbeiten. Dafür steht ihnen neben ihren Lehrern auch Anne Neumann, Präventionsberaterin der Polizeiinspektion Neubrandenburg, mit Rat und Tat zur Seite. „Gewalt“, „Cyber-Mobbing“, „Sachbeschädigung“, „Diebstahl“ oder aber die „Gesundheit“ ohne Zigarette oder Alkohol stehen dabei im Fokus.

Die Mitglieder des Landespolizeiorchesters unter Leitung von Christof Koert begleiten die Steppkes mal schwungvoll, mal leise und mal dramatisch an Tuba, Trompete oder Schlagzeug. Lehrer und die Theaterpädagogin des Vereins Jugendkunstschule „Junge Künste“, Heidrun Piechot, üben mit den Schülern kleine Tanz-Choreografien und szenische Darstellungen rund um die Präventionsthemen ein.

Das Endprodukt soll dann am 19. Juni auf einer großen Bühne präsentiert werden. Heute Mittag hat es bereits in der Turnhalle der Grundschule einen sehr rhythmischen Vorgeschmack aufs Ohr und fürs Auge gegeben. Mit dabei waren neben mehreren hundert Schülern und ihren Lehrern auch der Vize-Oberbürgermeister Peter Modemann und natürlich der Neubrandenburger Polizeipräsident, Nils Hoffmann-Ritterbusch. Er wünschte den Kindern in den nächsten Monaten „viel Spaß beim Üben“ und zeigte sich nach der ersten Vorstellung ebenso beeindruckt vom Auftritt der Polizeimusiker und Schüler wie Schuldirektor Hardi Dräger.


Polizeiliche Hinweise für Laubenbesitzer

Aus gegebenem Anlass möchte die Polizei Laubenbesitzer sensibilisieren und folgende Hinweise geben:

Überprüfen Sie die Sicherheitsvorkehrungen an Ihrer Gartenlaube:

  • Sichtbare Sicherungen von Fenstern und Türen können potentielle Täter von ihren Taten abhalten, z.B. fachgerecht eingebaute Zylinderschlösser und Sicherheitsschließbleche, Fensterläden und Fensterschlösser. Auch der Einbau von Wildkameras und Alarmanlagen ist möglich.
  • Von außen sichtbare wertvolle Gegenstände (z.B. Fernseher, andere elektrische Geräte) und auch hochwertige Werkzeuge sollten an einem sicheren Ort (also nicht auf dem Gartengrundstück!) gelagert werden.
  • Alle Gegenstände und Werkzeuge, welche durch die Täter vor Ort zu Einbruchs- bzw. Diebstahlshandlungen genutzt werden könnten, sollten verschlossen werden.
  • Ziehen Sie ruhig die Gardinen zur Seite, damit die potentiellen Täter einen Blick in Ihre Laube werfen und sehen können, dass sie dort nichts Wertvolles oder Brauchbares entwenden können.
  • Auch Speisen und Getränke sollten nicht in der Gartenlaube oder in dessen Keller aufbewahrt werden.
  • Stellen Sie Strom und Wasser ab.
  • Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen ihre Gartenlaube sowie Ihr Gartengrundstück. Auch Absprachen mit den Nachbarn sind von Vorteil, da man sich gegenseitig unterstützen kann. Tauschen Sie die Kontaktdaten mit Ihren Nachbarn aus, damit Sie sich bei Bedarf kontaktieren können. Nachbarn helfen Nachbarn.
  • Gehen Sie aufmerksam durch Ihre Gartenanlage. Scheuen Sie sich nicht davor, fremde Personen nach deren Anliegen zu befragen. Sollten Sie auffällige Personen- und Fahrzeugbewegungen wahrnehmen, können Sie diese jederzeit der Polizei mitteilen. Diese Hinweise könnten im Fall einer begangenen Straftat zu deren Aufklärung beitragen.
  • Lassen Sie sich ganz individuell und objektbezogen beraten: Kriminalhauptkommissar Torsten Dowe von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg ist telefonisch unter 0395- 5582 5134 zu erreichen. Sie können einen Termin zur individuellen Beratung mit ihm vereinbaren.

Sollte alles das nicht geholfen haben und Sie sind doch Opfer eines Diebstahls oder Einbruchs geworden, so beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Bitte informieren Sie sofort die Polizei.
  • Nehmen Sie keine Veränderungen am Tatort vor. Möglicherweise könnten Sie Spuren vernichten und so die Arbeit der Polizeibeamten erschweren.
  • Geben Sie bei der Anzeigenaufnahme alle Informationen und Besonderheiten, welche von Bedeutung sein könnten.
  • Erstellen Sie eine genaue Liste über das Diebesgut.

Auftaktveranstaltung zur Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" im Dezember – "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr"

Mit Kumpels um die Häuser ziehen, in Clubs die Nächte durchtanzen oder jetzt in der Adventszeit über die Weihnachtsmärkte des Landes schlendern: Für viele Jugendliche und Erwachsene gehören Bier, Cocktails oder Glühwein auch dazu. Und am Ende mit dem Auto oder Rad nach Hause? Auf keinen Fall! Das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ steht im Monat Dezember in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Mittelpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

Denn das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zählt zu den Hauptunfallursachen im Land. Im Präsidium Neubrandenburg waren es im Jahr 2017 338 Alkoholunfälle bei denen drei Menschen ihr Leben verloren haben und 55 schwer verletzt worden sind. 2018 waren es bisher 397 Unfälle unter Alkoholeinfluss mit vier Getöteten und 53 Schwerverletzten. Unter dem Einfluss von Drogen ist es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 2017 zu 34 Verkehrsunfällen gekommen. Im Zuge dieser Unfälle hat es vier schwer verletzte Menschen gegeben.

Dezember Geiler-Steiler-Heiler

Bereits ein geringer Alkoholgenuss wirkt sich auf die Fahrtüchtigkeit aus. Das Nachlassen der Konzentration und des Sehvermögens können ausreichen, einen Verkehrsunfall zu verursachen. Noch komplexer sind die körperlichen Auswirkungen auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Zudem ist vielen Drogenkonsumenten nicht bewusst, dass nicht nur Alkohol, sondern auch Rauschgift und bestimmte Arzneimittel teils erheblichen und lang andauernden Einfluss auf die Fahrtauglichkeit haben können.

Durch die verstärkten Kontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen“ im Dezember sollen Autofahrer zu diesen Themen sensibilisiert werden. Beamte werden dabei auch mit Verkehrsteilnehmern ins Gespräch kommen und an Alternativen zum Selbstfahren erinnern, etwa den Rückweg mit dem Taxi anzutreten. In vielen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns soll zudem das „Fifty-Fifty“-Projekt gerade junge Leute ansprechen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wird ab dem 1. Dezember in den Revieren der Polizeiinspektionen Anklam, Neubrandenburg und Stralsund vor allem in den Abendstunden und an den Wochenenden verstärkt kontrolliert werden. Am Tag des Auftaktes wird es im Bereich der Inspektion Neubrandenburg in der Zeit von 15 bis 17 Uhr eine Informations- und Präventionsveranstaltung zur Thematik mit Beamten im Friedländer Volkshaus geben.