Störung der Trinkwasserversorgung im Bereich Datzeberg

In Neubrandenburg ist es im Bereich des Wohngebietes Datzeberg und in Hellfeld am Nachmittag zu Problemen bei der Trinkwasser- sowie der Kabelfernseh- und Internetversorgung gekommen. Gegen 15:30 Uhr war bei Tiefbauarbeiten durch eine Firma ein Stromkabel beschädigt worden.

Dadurch fiel eine für die Trinkwasserversorgung notwendige Druckstation aus. Auch der Empfang des Kabelfernsehens und Internetverbindungen waren kurzzeitig unterbrochen. Um 17:00 Uhr waren alle Störungen wieder behoben. Die neu.sw dankt den betroffenen Kunden für das Verständnis.

Unterbrechung der Trinkwasserversorgung in Neubrandenburg und im Umland

Um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicherzustellen, wartet neu.sw regelmäßig das Trinkwassernetz der Stadt und des Umlands. Dafür stehen jetzt wieder umfangreiche Rohrnetz-Spülungen an. Vom 1. bis 12. Juli 2019 kommt es deshalb in Teilen des Versorgungsgebietes jeweils zwischen 20 und 6 Uhr zur Unterbrechung der Trinkwasserversorgung.

Davon betroffenen sind diesmal die Stadtgebiete Datzeberg, Brodaer Höhe und Brodaer Holz sowie die Orte Trollenhagen, Hellfeld, Buchhof, Podewall, Neddemin, Hohenmin, Ganzkow, Wulkenzin, Neuendorf, Neu Rhäse und Ihlenfeld.
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Blaue Flagge weht wieder an Neubrandenburgs Badestellen

Das spricht für die gute Qualität an den städtischen Badestellen: Zum wiederholten Mal wurden die Badestellen Strandbad Broda, Reitbahnsee und Augustabad am Tollensesee mit der Blauen Flagge geehrt. Deutschlandweit werden in diesem Jahr 90 Sportboothäfen und 43 Badestellen an Küsten und Binnengewässern mit dem Umweltsymbol ausgezeichnet. Die Verleihungen für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern fand in Zinnowitz statt.
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Vorstellung der Badewasserkarte 2019

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Mittwoch gemeinsam mit dem Ersten Direktor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) Dr. Heiko Will die Badewasserkarte 2019 für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. „Das Badewasser in Mecklenburg-Vorpommern ist von hervorragender Qualität. Das gilt sowohl für das Binnenland als auch für die Küste. Touristen und Einheimische können sich auch in diesem Jahr auf einen Badeurlaub bei uns im Land freuen. Das ist von besonderer Bedeutung. Denn: Jeder zweite Urlauber kam im vergangenen Jahr zum Badeurlaub nach Mecklenburg-Vorpommern. Das setzt Maßstäbe, die immer wieder neu erfüllt werden müssen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Im vergangenen Jahr haben nach Angaben des Statistischen Amtes 7,9 Millionen Gäste Mecklenburg-Vorpommern besucht. Mit 30,9 Millionen Übernachtungen wurde ein neuer Rekord aufgestellt.

500 Badegewässer werden überprüft – 98 Prozent mit „ausgezeichnet“ oder „gut“

500 Badegewässer werden in dieser Saison überprüft: 158 Badestellen an der Ostsee, 334 an Seen und acht an Flüssen. 296 Badegewässer haben eine überregionale Bedeutung und werden auch der EU gemeldet. Alle anderen werden genauso streng überwacht. 98 Prozent der Badestellen (484 Badestellen) sind als „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet worden.

In der vergangenen Saison wurden 2.808 Badegewässerproben im LAGuS analysiert. In 13 Proben wurde der Höchstwerte für Indikatorkeime (E.coli und Enterokokken) überschritten. Die entnommenen Nachproben waren unauffällig. Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von einem Meter 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

Badegewässerkarte online verfügbar und als App zum Download

Die Ergebnisse sind auf der Badegewässerkarte auf dem Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums, einsehbar www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/Badewasserqualitaet. Zu jeder untersuchten Badestelle ist ein Kurzprofil hinterlegt, das die wichtigsten Informationen zusammenfasst, unter anderem auch Hinweise zu behindertengerechten Badegewässern. Die Badewasser-App „Badewasser-MV“ steht in den gängigen Stores zum Download bereit. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

neu.sw baut neues Wasserwerk

Am Stadtrand von Neubrandenburg entsteht ein hochmodernes neues Wasserwerk. Heute wurde dafür der Grundstein gelegt. neu.sw investiert rund 3,2 Millionen Euro in den Bau. Er steht direkt neben dem alten Wasserwerk III, das inzwischen in die Jahre gekommen ist. Das neue Werk soll es ersetzen und 2021 in Betrieb gehen.

Damit steigt dann unter anderem die Aufbereitungskapazität von jetzt rund 6.000 Kubikmeter Wasser pro Tag auf dann etwa 8.000 Kubikmeter.

Das neue Wasserwerk III soll 2021 in Betrieb gehen. Foto: neu.sw

Die sechs Filterkessel sind deshalb größer als die beim alten Werk. Auch die Versorgungssicherheit wird weiter erhöht, weil die moderne Technik künftig zum Beispiel während Wartungsarbeiten nicht abgeschaltet werden muss, sondern weiter Trinkwasser aufbereitet werden kann.

Das alte Wasserwerk III war im Dezember 1981 in Betrieb gegangen. Nach nunmehr fast 40 Jahren ist die Technik überholt. Weil eine Sanierung teurer geworden wäre als ein Neubau haben sich die Neubrandenburger Stadtwerke in diesem Fall für den Ersatz entschieden.

neu.sw versorgt rund 78.000 Menschen in der Stadt und im Umland mit jährlich knapp vier Millionen Kubikmetern Wasser. Dafür betreiben die Stadtwerke insgesamt zwei Wasserwerke in Neubrandenburg und eines in Groß Nemerow. Das Wasserwerk III versorgt einen großen Teil der Stadt Neubrandenburg mit Trinkwasser, aber auch die Orte Weitin, Zirzow, Woggersin, Blankenhof, Gevezin, Wulkenzin, Neuendorf und Neu Rähse.

Innenspur des Stadtrings wird am 21.02.2019 gesperrt

Die Stadtverwaltung und die Stadtwerke sind noch immer auf der Suche nach der Ursache für die Überschwemmungen im Norden des Kulturparks. Die Neubrandenburger Stadtwerke neu.sw haben aus diesem Grund heute mit Bauarbeiten begonnen. In Höhe der Lohmühle wurde dafür der Radweg geöffnet. In dem betreffenden Bereich werden alte Restbestände längst still gelegter Wasserleitungen vermutet, für die es nur ungenaue Aufzeichnungen gibt und die möglichweise vor mehreren Jahrzehnten nicht fachgerecht getrennt wurden.

Weil der Radweg direkt an der Straße liegt und die beauftragte Baufirma tiefer aufgraben muss als zunächst angenommen, ist es für die Arbeiten notwendig, die Innenspur des Stadtrings zu sperren. In Abstimmung mit der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt erfolgt diese Sperrung morgen, am 21. Februar, von 8:30 bis 15 Uhr und damit außerhalb des Berufsverkehrs. Wir bitten betroffene Autofahrer um Verständnis.

neu.sw Fachleute hatten zuletzt mit Hilfe verschiedener Untersuchungen bereits ausgeschlossen, dass aktive Trinkwasserleitungen Ursache für den Wasseraustritt sind. Das Ergebnis einer Analyse des „Kulturparkwassers“ liegt derzeit noch nicht vollständig vor. Auch Experten das Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt (StaLU) wurden bei der Ursachensuche einbezogen. Sie konnten ausschließen, dass der Wasserstand der Linde für die Überschwemmungen sorgt.

Auswertung des Maritimen Unfallgeschehens 2018 – 25 Badetote in Mecklenburg-Vorpommern

Im Jahr 2018 kam es an den Küsten, Binnenseen und Flüssen in Mecklenburg-Vorpommern zu 32 tödlich verunglückten Personen. Bei den insgesamt 25 Badetoten ist ein Anstieg von 14 Personen im Vergleich zum Vorjahr festzustellen.

Die jüngste Person war ein ums Leben gekommener 7-jähriger Junge aus Grevesmühlen in einem See bei Thelkow (LK Rostock). Die älteste ertrunkene Person war eine 82-jährige Frau aus Mecklenburg-Vorpommern in der Ostsee vor Prerow.

„Als Ursachen sind immer wieder Leichtsinn der Badenden festzustellen sowie das Überschätzen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Darüber hinaus werden insbesondere im Küstenbereich die Kräfte der Wellen- und Strömungsverhältnisse oft verkannt. Auch das fast 6 Monate anhaltende Sommer und Badewetter trägt zur Erhöhung dieser traurigen Zahlen bei“, so Robert Stahlberg, Sprecher der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern.

Sechs tödlich verunglückte Personen sind dem sog. sonstigen maritimen Unfallgeschehen zuzuordnen. Darunter ein auf dem Eis eingebrochener Mann, Suizidenten und drei Personen, die Infolge erheblichen Alkoholgenusses in Seen oder Flüsse gestürzt und ertrunken sind.