Hohe Nachfrage beim Risikokapitalfonds „innoSTARTup“

Große Resonanz beim neuen Risikokapitalfonds „MBMV in-noSTARTup“: Das Finanzmittel zur Gewährung von Beteiligungen bei kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen wird stark nachgefragt.

Das Wirtschaftsministerium hatte 2018 gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) einen Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Existenzgründer, digitale Geschäftsmodelle sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärker zu unterstützen.

Aus dem Fonds sind bereits wenige Monate nach dem Start Projekte und Vorhaben in Höhe von rund 5,15 Millionen Euro beantragt worden. Bislang haben sechs Unternehmen mit fünf stillen und zwei offenen Beteiligungen die Zusage einer Unterstützung erhalten. Dabei handelt es sich um Antragsteller aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Informations- und Gesundheitswirtschaft sowie sonstigem Gewerbe. Nahezu 40 Prozent der Antragsteller befassen sich in ihren Vorhaben mit digitalen Geschäftsmodellen.

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Dies geht als „stille Beteiligung“ bei Beträgen zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Vorhaben, als „offene Beteiligung“ mit einem Beteiligungsbetrag pro Vorhaben von maximal 50.000 Euro, über die Einbindung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) oder vergleichbarer Finanzierungspartner mit einem Höchstbetrag von 400.000 Euro pro Vorhaben oder als Kombination aus stiller und offener Beteiligung.

Das Programm „MBMV innoSTARTup“ ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, die Ressourcen werden ständig aufgefüllt durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp 12,4 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) beteiligt sich als privater Investor mit rund 2,6 Millionen Euro.

Informationen, Beratung und Antragstellung:

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin,
Michael Meis (Prokurist): michael.meis@mbm-v.de; Tel.: 0385 39 555-22, Fax: 0385 39 555-722

Wirtschaft in MV: Konjunkturaufschwung kann ins siebte Jahr in Folge gehen

Die Wirtschaft im Land befindet sich auf moderaterem Wachstumskurs. In der aktuellen Konjunkturumfrage der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) beurteilen 58 Prozent der Unternehmen ihre Lage positiv, nur sechs Prozent sind unzufrieden.

Anders als im Vorjahr starten sie angesichts eines sehr schwierigen internationalen Umfelds mit vorsichtigeren Erwartungen ins neue Jahr. Auf die Einstellungs- und Investitionsbereitschaft der Firmen hat dies allerdings kaum Einfluss. Sie wollen im Jahresverlauf weiter Personal einstellen und auch in ihre Betriebe investieren.

Eine der zentralen Herausforderungen für die Wirtschaft im Land bleibt nach wie vor das Finden und Binden von geeigneten Mitarbeitern. Fast 70 Prozent der Unternehmen benennen in der aktuellen Umfrage den Fachkräftemangel als Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. „Die Unternehmen in MV sind gut aufgestellt. Wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht drastisch verschlechtern, wird der Aufschwung nunmehr ins siebte Jahr gehen“, so Ralf Pfoth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für die IHKs in MV. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, unterstützen wir verschiedene Initiativen zur Fachkräftesicherung.“

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sind auch im Internet der drei Kammern nachzulesen:
www.neubrandenburg.ihk.de

Liste der Kandidaten zur Vollversammlungswahl ab sofort online

Die Liste mit den Kandidaten zur Wahl der IHK-Vollversammlung ist ab sofort online auf den Internetseiten der IHK unter www.neubrandenburg.ihk.de/wahl einsehbar. Insgesamt bewerben sich 85 Kandidatinnen und Kandidaten um die 42 Plätze in der neuen Vollversammlung der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Vor der Veröffentlichung der Kandidatenliste hatte der Wahlausschuss der IHK in seinen Sitzungen am 13. November 2018 und am 6. Dezember 2018 die eingegangenen Wahlvorschläge geprüft und alle gültigen Wahlvorschläge in alphabetischer Reihenfolge für die Wahlbezirke jeder Wahlgruppe zur Kandidatenliste zusammengefasst. In der Zeit vom 4. März bis 4. April 2019 erfolgt die Online- und Briefwahl.

Die Kandidatenliste wird ebenfalls in der Januar/Februar-Ausgabe der IHK-Zeitung „Faktor Wirtschaft“ (Erscheinungstag ist der 13. Februar 2019) veröffentlicht.

Realsteuerhebesätze steigen in der Region auch 2019 weiter an

Wie schon in den Vorjahren ist auch aktuell zu verzeichnen, dass die Hebesätze sowohl für die Grundsteuer als auch für die Gewerbesteuer kontinuierlich weiter steigen. Darauf weist die IHK Neubrandenburg hin. Anders als in den vorangegangenen Jahren hat keine einzige Gemeinde irgendeine Senkung vorgenommen. 43 Gemeinden haben im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wenigstens einen, vielfach aber auch alle drei Hebesätze angehoben.

Die höchste Anhebung relativ betrachtet liegt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bei der Grundsteuer A in Beggerow und der Grundsteuer B in Neetzka jeweils von 300 auf 400 Prozent. An den Spitzenpositionen der Hebesätze hat sich in der Mecklenburgischen Seenplatte wenig geändert. Bei der Gewerbesteuer liegt nach wie vor Neubrandenburg mit 440 Prozent vorn, gefolgt von Kublank mit 420 und Lindetal mit 405 Prozent. Bereits 12 Gemeinden verlangen 400 Prozent.

Auch bei dem Hebesatz der Grundsteuer B liegt Neubrandenburg mit 550 Prozent an der Spitze, gefolgt von Göhren-Lebbin mit 500 Prozent, Woldegk mit 450 und Blankensee mit 430 Prozent. Immerhin 14 Gemeinden erheben über 400 Prozent, weitere 29 liegen bei 400 Prozent. Da noch nicht alle Gemeinden die Haushaltssatzung für das Jahr 2019 erlassen haben, sind weitere Änderungen bzw. Erhöhungen möglich.

Meldepflicht: Arbeitsagentur prüft Beschäftigung von Behinderten

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Die Neubrandenburger Arbeitsagentur muss diese Beschäftigungspflicht für das Kalenderjahr 2018 prüfen. Deswegen müssen Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen bis spätestens 31. März 2019 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Am schnellsten geht dies elektronisch. Diese Frist kann nicht verlängert werden.

Kommen Arbeitgeber der Beschäftigungspflicht nicht nach, ist eine so genannte Ausgleichsabgabe zu zahlen. Diese Abgabe wird auf Grundlage der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote ermittelt. Um die Ausgleichsabgabe zu berechnen und die entsprechende Anzeige zu erstellen, können Unternehmen und Arbeitgeber die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Download“ zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service“ bestellt werden. Die Meldung kann auf elektronischem Wege schnell und unbürokratisch vorgenommen werden. Nur der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg mit der Meldungs-ID-Nummer (Erklärung zur Vorlage bei der Agentur für Arbeit) ist unterzeichnet an die zuständige Agentur für Arbeit zu senden.

Zu weiteren Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer können sich Arbeitgeber an ihre zuständige Agentur für Arbeit wenden. Eine Kontaktaufnahme ist telefonisch über die kostenfreie Arbeitgeberhotline: 0800 4 5555 20, per E-Mail an Rostock.061-OS@arbeitsagentur.de oder per Fax an 0381 804 260-3061 möglich.

MV-Halle auf der Grünen Woche erwartete den 200.000sten Gast

Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wurde Mittwoch der 200.000ste Gast erwartet und von der Messe Berlin mit einem Präsentkorb aus der Biohalle beglückwünscht. Vom Gesamtbesucherstrom schauen rund 85 Prozent den Messeauftritt von Mecklenburg-Vorpommern an. Damit haben seit der Eröffnung am 18. Januar inzwischen ca. 170.000 Gäste die MV-Halle besucht.

Mecklenburg-Vorpommerns Umwelt- und Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus freut sich über den Erfolg des Messeauftritts: „Unsere Halle rangiert wie in den Vorjahren weit oben in der Gunst der Grüne-Woche-Besucher. Bei uns gibt es hochwertiges Essen, vielfältige Tourismusangebote und gute Stimmung“, resümierte der Minister. Dienstag überzeugte sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze bei einem Imbiss am Stand der Müritzfischer von den Besonderheiten des Landes.

70 Aussteller präsentieren sich und ihre Produkte auf rund 1800 Quadratmetern in der Halle 5.2b, darunter neben Produzenten von Fleisch- und Wurstspezialitäten, von Backwerk, Eis, Bier oder Sanddornprodukten auch eine Rösterei, Restaurants, eine Möbelmanufaktur, dazu Touristikanbieter, Verbände und Landkreise. Besonders gefragt waren bisher die Klassiker: Bis Dienstag Abend wurden rund 5.000 Fischbrötchen verkauft und 50 Fass Bier ausgeschenkt.

Fast 500 Schülerinnen und Schüler haben zur Halbzeit am Stand 207 aus Äpfeln sortenreinen Saft hergestellt. Mit der Aktion möchte das Land unter den Jüngsten auf die Bedeutung von Lebensmitteln aufmerksam machen. Über 900 Schülerinnen und Schüler haben sich dafür angemeldet. Die Grüne Woche hält ihre Pforten noch bis zum 27. Januar geöffnet.

#GemeinsamNetzwerken – Unternehmer- und Gründerstammtisch am 30. Januar 2019

Unter dem Hashtag #GemeinsamNetzwerken findet am 30. Januar in der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern der erste Unternehmer- und Gründerstammtisch im neuen Jahr statt. Aber nicht nur der Titel hat sich geändert. Künftig sollen auch verstärkt die Unternehmerinnen und Unternehmer mit einbezogen werden – sei es durch Themenwünsche, bei der Auswahl von Vorträgen oder mit eigenen Erfahrungsberichten, die Existenzgründern, erfahrenen Unternehmern und auch Führungskräften Inspiration und Anregungen geben sollen.

Gestartet wird im neuen Jahr mit Asta Hübner von der AsBo VorsorgeKonzepte GmbH. Sie hat in vielen kleinen Schritten Prozesse im Unternehmen digitalisiert und es damit fit für die Zukunft gemacht. Wie sie vorgegangen ist und welche Herausforderungen es zu meistern gab, wird Gegenstand ihres kurzen Vortrages sein. Beginnen wird der Stammtisch am 30. Januar wie gewohnt um 17:30 Uhr. Den Vortrag gibt es gegen 18 Uhr. Anschließend bleibt genug Zeit für Fragen und zum Netzwerken. Der Stammtisch endet gegen 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Foyer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern in der Katharinenstraße 48 in Neubrandenburg.

Um Anmeldung wird gebeten: Matthias Sachse, Telefon 0395 5597-302 oder per E-Mail: matthias.sachse@neubrandenburg.ihk.de

Mit Sicherheit ein Vorbild. – Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2019

Mit dem Deutschen Arbeitsschutzpreis werden alle zwei Jahre branchenunabhängig Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten engagieren. 2019 wird dieser Preis erstmals in den Kategorien Strategisch, Betrieblich, Kulturell, Persönlich und Newcomer verliehen.
Dabei sein zahlt sich aus!

Die vorbildlichen Unternehmen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro darin unterstützt, ihr Engagement fortzuführen. Die öffentlichkeitswirksame, feierliche Preisverleihung findet am 5. November 2019 auf der A+A in Düsseldorf statt. Veröffentlichte Best-Practice-Beispiele und weitere Kommunikationsmaßnahmen machen die Preisträgerinnen und Preisträger deutschlandweit bekannt.

Die Bewerbung ist ganz einfach und komfortabel. Interessierte Unternehmen registrieren ich unter www.deutscher-arbeitsschutzpreis.de . Anschließend kann man sich immer wieder einloggen und schrittweise das Online-Bewerbungsformular ausfüllen. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2019!

Internationale Grüne Woche: MV stellt Herkunft und Wert von Lebensmitteln in den Vordergrund

Noch bis 27. Januar 2019 stehen die Zeichen auf dem Berliner ExpoCenterCity-Gelände unter dem Berliner Funkturm wieder auf Grün. Die 84. Internationale Grüne Woche Berlin wartet mit einem Superlativ nach dem anderen auf: 1.750 Aussteller aus 61 Ländern und 36 Länderpräsenzen präsentieren sich auf der globalen Leitmesse für Landwirtschaft. Ernährung und Gartenbau. Klar, dass auch Mecklenburg-Vorpommern bei dieser globalen Leitmesse dabei ist: zum 28. Mal insgesamt und zum 20. Mal mit einer eigenen Länderhalle und rund 1.800 m2 Ausstellungsfläche.

„Ich freue mich ganz besonders, dass zu diesem Jubiläum erstmals alle Landkreise an der Messe beteiligt sind und wir mit Fug und Recht davon sprechen können, dass wir auf der IGW Werbung für das ganze Land, seine einzigartige Natur und die unverwechselbaren Produkte machen. Dafür reisen insgesamt 70 Unternehmen nach Berlin – so viele wie nie“, sagt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Allein aus der Mecklenburgischen Seenplatte sind 13 Unternehmen dabei, die auf dem Gemeinschaftsstand des Landkreises kulinarische, gastronomische und touristische Besonderheiten präsentieren – von eigenen Kaffeeröstungen aus Neustrelitz über natürlichen Eisgenuss aus Neubrandenburg und Bio-Schokolade aus Hanf von der Priborner Hanffarm bis zur Müritzsaga aus Waren oder das Sportevent der Mecklenburgischen Schweiz, den Blackbullrun.

Mit ihrem Messeauftritt wollen die Unternehmen aus MV noch stärker auf die Herkunft und den Wert von Lebensmitteln aufmerksam machen, und das schon bei den Kleinsten. In der MV-Halle gibt es daher wieder verschiedene Mitmach-Aktionen für Kinder wie die Herstellung von sortenreinem Apfelsaft oder die Reise durch die Welt der Kräuter mit Kräuterpädagogin Jana Schäfer aus Luplow bei Rosenow.

Fischverkauf mit geänderten Öffnungszeiten

In der Zeit vom 15.01. bis 02.03.2019 haben sich die Öffnungszeiten in der Forellenzucht Uhthoff in Broda ein wenig geändert.

Die Fisch-Verkaufsstelle hat wie folgt geöffnet:

  • Dienstag bis Freitag
    10:00 bis 17:00 Uhr
  • Sonnabend
    09:00 bis 12:00 Uhr

Die angeschlossene Gaststätte bleibt während dieser Zeit geschlossen.

Ab 05. März 2019 gibts dann wieder die gewohnten Öffnungszeiten, heißt es in einer Info.