1. MINT-Woche für Schülerinnen und Schüler in der Mecklenburgischen Seenplatte

Jugendliche für die Vielfalt von MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – zu begeistern und ihnen Ausbildungs- und Karrierewege aufzuzeigen, ist Ziel der ersten MINT-Aktionswoche von Montag, 24. Juni bis Freitag, 28. Juni.

Die Veranstaltung wird federführend von der Neubrandenburger Arbeitsagentur unter Beteiligung mehrerer Kooperationspartner, darunter Firmen wie Lang Metallwarenproduktion Neubrandenburg, Intec Versorgungstechnik GmbH, EAN GmbH Neubrandenburg, Weber Maschinenbau GmbH und Webasto Thermo & Comfort SE, organisiert. Sie bietet Jugendlichen Gelegenheit, ihre MINT-Stärken bei verschiedenen Aktions- und Mitmachformaten zu erproben.

So bietet der Workshop der Intec Versorgungstechnik GmbH anlässlich der MINT-Aktionswoche am Dienstag, 25 Juni, eine Gelegenheit, spielerisch in die Grundlagen der Physik hinein zu schnuppern. Beispielsweise werden Experimente zum Thema Luftdruck durchgeführt.

Thomas Besse, Vorsitzender der Geschäftsführung; Agentur für Arbeit Neubrandenburg: „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sind die wichtigsten Grundlagen für Innovationen und technische Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland und unsere Gesellschaft insgesamt ist es von zentraler Bedeutung, dass sich möglichst viele junge Menschen für MINT-Berufe entscheiden. Deshalb sieht die Bundesagentur für Arbeit es als eine ihrer wichtigsten geschäftspolitischen Aufgaben an, frei von Geschlechterklischees (typisch Mann/typisch Frau) die jeweiligen Begabungen und Interessen der Jugendlichen im Laufe ihrer Schulzeit zu fördern und ihr Berufswahlspektrum auf ‚geschlechtsuntypische Berufe‘ zu erweitern.“

Programm der Mintaktionswoche:

  • 24.06.19 Eröffnungsveranstaltung in der Alten Gießerei der Webasto Thermo und Comfort SE
  • 25.06.19 Betriebsbesichtigungen und Workshops bei den Kooperationspartnern
  • 26.06.19 und 27.06.19 verschiedene Workshops, wie Graffiti, Grafikdesign, Film, Bau von Figuren aus Schrott
  • 28.06.19 Präsentation der Ergebnisse beim Schulfest des Neubrandenburger Albert-Einstein-Gymnasium (AEG)

Quartiersmanagement hat Gewerbegebietsmanagement zu Gast

Das Quartiersmanagement „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ lädt am Donnerstag, 13. Juni 2019 im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr zum monatlichen Quartiersfrühstück den Gebietsmanager des Industriegebietes „Ihlenfelder Straße/Warliner Straße“ ein. Anlässlich der Entwicklung dieses bedeutsamen Gewerbestandortes in Neubrandenburg wollen wir im Gespräch einen Blick auf die Aufgabenbereiche und Herausforderung des Gebietsmanagements werfen.

Interessierte mit Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt in den Stadtteilen Vogelviertel, Ihlenfelder Vorstadt und Reitbahnweg sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Frühstück und zur Redezeit

Das Angebot wird organisiert vom Quartiersmanagement Neubrandenburg „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“. Anmeldungen oder Nachfragen gern unter Tel. 0395 430 96 34 oder per E-Mail an quartiersmanagement@neubrandenburg.de.

Ausbildung bei Webasto ist ausgezeichnet

Werk Neubrandenburg ist „TOP-Ausbildungsbetrieb 2019“

Die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg hat den Webasto Standort Neubrandenburg zum achten Mal in Folge für sein Engagement in der Ausbildung junger Menschen in der Region ausgezeichnet.

Bildunterschrift: Der Präsident IHK Neubrandenburg, Dr. Wolfgang Blank, zeichnet den „TOP-Ausbildungsbetrieb 2019“ aus. Von links nach rechts: Jürgen Ramthun (Vizepräsident IHK), Steven Müller (Werkzeugmechaniker in Ausbildung bei Webasto), Katrin Lüttke (Vizepräsidentin IHK), Jasmin Döhmer (Industriekauffrau in Ausbildung bei Webasto), Dr. Wolfgang Blank, Matthias Schmidt (Ausbildungsleiter Webasto Neubrandenburg).

Die IHK würdigt mit dem Titel „TOP-Ausbildungsbetrieb 2019“ die hohe Qualität der Ausbildung sowie die Leistung in der Berufsorientierung des Automobilzulieferers. Bei der Preisverleihung im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung gratulierte der Präsident der IHK Neubrandenburg, Dr. Wolfgang Blank, dem Ausbildungsleiter Matthias Schmidt, Jasmin Döhmer, angehende Industriekauffrau, und Steven Müller, Werkzeugmechaniker im dritten Ausbildungsjahr am Webasto Standort Neubrandenburg.

Die Webasto Gruppe investiert kontinuierlich in ihre strategische Weiterentwicklung. „Dazu gehören selbstverständlich auch unsere Mitarbeiter. Denn kompetente Fachkräfte und qualifizierter Nachwuchs sind entscheidend für den künftigen Erfolg unseres Unternehmens. Jungen Menschen hier in der Region eine gute Ausbildung zu bieten und ihnen damit berufliche Perspektiven zu eröffnen, liegt uns am Herzen und ist Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Ich freue mich sehr, dass der hohe Anspruch, den wir an unsere Ausbildung haben, auch dieses Jahr wieder von der IHK gewürdigt wird“, betont Dr. Andreas Dikow, Werkleiter Webasto Neubrandenburg.

In Neubrandenburg produziert Webasto Heizsysteme für alle Antriebsarten und Fahrzeugtypen für Kunden in aller Welt. Derzeit absolvieren am Standort in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 45 junge Menschen in fünf Berufsbildern ihre Ausbildung. In diesem Jahr kommen zwei weitere Berufe hinzu: die Elektronikerin/der Elektroniker und die Fachinformatikerin/der Fachinformatiker; beide für Automatisierungstechnik.

IHK-Konjunkturumfrage: Regionale Wirtschaft mit guter Stimmung und starken Investitionsabsichten

Die Stimmung in der Wirtschaft in der IHK-Region ist besser als in Deutschland insgesamt. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage für den Frühsommer 2019 hervor. Die Kammer hat rund 800 Unternehmen aus den Branchen Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen befragt.

Die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate sind gegenüber dem Jahresbeginn 2019 gestiegen. Mehr Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage, so dass der sogenannte Erwartungsaldo (das ist die Differenz der prozentualen Anteile von „besser“ und „schlechter“) um fünf auf nunmehr zehn Prozentpunkte angestiegen ist. Die positive Stimmung liegt zum einen daran, dass sich die weltwirtschaftliche Abkühlung nicht so stark auf die regionale Wirtschaft auswirkt. Andererseits werden in der IHK-Region die konsumnahen Branchen wie der Handel und die haushaltsnahen Dienstleistungen von der im Vergleich zum Bundesdurchschnitt starken Steigerung der Kaufkraft pro Kopf profitieren.

Insbesondere die Branchen Bau, Handel und Dienstleistungen werden die Investitionstätigkeit in der IHK-Region anregen, so dass sich auch insgesamt eine Steigerung der Investitionsausgaben ergeben sollte. Die Beschäftigung wird nachfragebedingt noch ansteigen. Der Anstieg wird allerdings in allen Branchen, besonders stark aber in der Baubranche, durch den Arbeitskräftemangel begrenzt und hemmt somit die Entwicklungsmöglichkeiten der Region.

Die IHK-Neubrandenburg setzt sich deshalb dafür ein, das in der Region vorhandene Arbeitskräftepotential noch besser auszuschöpfen (z.B. durch berufsanschlussfähige Teilqualifikationen). Durch den „HeimkehrerTag“, einer Jobmesse direkt nach den diesjährigen Weihnachtsfeiertagen, sollen in den übrigen Bundesländern oder im EU-Ausland Arbeitende zu einer Rückkehr in die Region angeregt werden. Außerdem befürwortet die IHK-Neubrandenburg ein Zuwanderungsgesetz, das die Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten erleichtert.

Campingplätze Mecklenburg-Vorpommern: 5.010.589 Nächtigungen im letzten Jahr

Der Campingboom in Deutschland ist ungebrochen. Campingurlaube in Zelt und Wohnwagen verzeichneten in den letzten fünf Jahren einen stetigen Zuwachs. Im Jahr 2018 freuten sich die Campingplatzbetreiber in Deutschland über 34.557.794 Nächtigungen. Das entspricht einem Zuwachs von etwas mehr als 11 Prozent gegenüber dem Jahr 2017. Seit dem Jahr 2010 beträgt die Steigerung etwas mehr als 41 Prozent. Das hat eine Auswertung des internationalen Reise- und Buchungsportals www.camping.info, das mit jährlich rund 40 Millionen Seitenaufrufen und mehr als 23.000 eingetragenen Campingplätzen zu den führenden europäischen Informationsquellen für Campingurlaube zählt, ergeben.

„Die Steigerungsraten der Campingbranche sind seit Jahren bemerkenswert und gehen weiterhin steil nach oben. Noch nie gab es in Deutschland mehr Campingurlauber“, freut sich Maximilian Möhrle, Geschäftsführer des Reise- und Buchungsportals Camping.info mit Sitz in Berlin. Camping.info gilt als Vorreiter und Marktführer in der Digitalisierung der Campingbranche. Rund 2000 Campingplätze können europaweit online gebucht werden. Bisher wickelte Camping.info mehr als 15.000 Online-Buchungen über Internet, Smartphone oder App ab. „Camping zählt in Deutschland zu einer der wachstumsstärksten Urlaubsarten. Immer wichtiger ist, dass auch Campinggäste ihren Campingurlaub unkompliziert über das Internet planen und frühzeitig Reservierungen durchführen können“, erklärt Campingexperte Möhrle.

Campingurlaube sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Deutschland

Campingurlauber sind für Deutschlands Tourismusbranche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, denn 7,23 Prozent (2017: 6,76 Prozent) der deutschen Gesamtnächtigungen des Jahres 2018 gehen auf das Konto der 3.035 deutschen Campingplätze. Die meisten davon befinden sich in Bayern (447), Niedersachsen (412) und Baden-Württemberg (376). Der durchschnittliche Campinggast verweilt 3,2 Tage und bleibt damit länger als die anderen Gäste (2,6 Tage). Befragungen ergaben, dass Campinggäste täglich rund 50 Euro ausgeben. Für die deutsche Wirtschaft ergeben sich durch Campingurlauber jährliche Einnahmen in der Höhe von rund 1,70 Milliarden Euro. Tendenz steigend.

86 Prozent der Campinggäste stammen aus Deutschland

Am beliebtesten sind Deutschlands Campingplätze bei den einheimischen Campern. Mit 86 Prozent an einheimischen Gästen haben die deutschen Campingplätze einen außerordentlich hohen Inländeranteil. Die wichtigsten Gästegruppen aus dem Ausland sind mit 6,85 Prozent die Niederländer, dahinter folgen mit großem Abstand Gäste aus der Schweiz (2,04 Prozent), aus Dänemark (0,81 Prozent) sowie aus Belgien (0,74 Prozent). Die Lieblingsdestinationen der deutschen Camper im Ausland sind Italien, Kroatien und Frankreich.

Beliebteste Bundesländer: Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen / Hauptmotiv für Camping: Flexibilität

Mit 6,2 Millionen Nächtigungen und einem Zuwachs von 10 Prozent ist Bayern das beliebteste Camping-Bundesland in Deutschland. Dahinter folgen Mecklenburg-Vorpommern (5,01 Mio., + 9,87 Prozent), Niedersachsen (4,94 Mio., + 11,82 Prozent) sowie Baden-Württemberg (4,61 Mio., + 15,02 Prozent). Alle Bundesländer konnten im Jahr 2018 Zuwächse verbuchen. Die größten Jahreszuwächse verzeichneten Schleswig-Holstein (+ 16,01 Prozent) gefolgt von Hamburg (+ 15,96 Prozent), Brandenburg (+ 15,48 Prozent) sowie Bremen (+ 15,19 Prozent) und Baden-Württemberg (+ 15,02 Prozent). In einer Umfrage hat Camping.Info die Motive für Campingurlaube ermittelt. Dabei geben 26 Prozent der Camper die örtliche Flexibilität als Hauptgrund für einen Campingurlaub an. Danach folgen: günstiger Urlaub (20 Prozent), zeitlich flexibler (17 Prozent), mein eigenes Bett (16 Prozent), mein eigener Platz und Rasen direkt vor der Tür (10 Prozent).

Seltene Gelegenheit zum Tag der Erneuerbaren Energien: neu.sw lädt ins Heizkraftwerk

Das Herz eines Kraftwerks ist normalerweise gut geschützt vor fremden Blicken. Zum Tag der Erneuerbaren Energien aber lassen die Neubrandenburger Stadtwerke Besucher ausnahmsweise ganz nah ran an ihr Herzstück. Die neue, hochmoderne Turbine kann am Freitag, 26. April von 13.00 bis 16.00 bei Führungen durch das Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerk (GuD) in der Warliner Straße besichtigt werden. Seit einigen Monaten bereits sorgt sie mit dafür, dass Wärme effizienter und bedarfsgerechter erzeugt werden kann.

Die Neubrandenburger Stadtwerke wollen die Energieproduktion umweltfreundlicher gestalten und investieren deshalb seit einiger Zeit in die Fernwärmeversorgung der Stadt. Der Einbau der neuen Turbine war dabei nur ein erster Schritt der „Grünen Wärme-Wende“. Derzeit läuft bereits Schritt zwei an: der Bau des Kurzzeitwärmespeichers auf dem GuD-Gelände. Er soll von 2020 an zusätzliche Wärme speichern und wird mit seinen knapp 40 Metern Höhe weithin sichtbar sein. Rund 23.000 Kubikmeter Wasser haben in ihm Platz.

Die Betriebsingenieure des GuD werden den Besuchern aus Anlass des Tags der erneuerbaren Energien nicht nur Einblick ins Kraftwerk und seine Funktionsweise gewähren, sondern die Gäste auch über das Baufeld führen und die weiteren Schritte hin zur Grünen Fernwärme erklären. Dazu gehören nach dem Bau des Wärmespeichers noch der Umbau des Aquiferspeichers zu einer Geothermieanlage und der Aufbau eigener Solarthermieanlagen.

Insgesamt investiert neu.sw in den kommenden Jahren mehr als 20 Millionen Euro in die Fernwärmeversorgung der Stadt. Grund genug für neu.sw, den Neubrandenburgern schon jetzt zu zeigen, was für sie geplant ist. Darüber hinaus informieren die Stadtwerke am 26. April aber auch über Elektromobilität und stellen zum Beispiel Möglichkeiten vor, wie E-Autos zu Hause bequem und schnell geladen werden können.

 

1. Arbeitsschutz-Handbuch für MV vorgestellt

Rudolph: Arbeitsschutz muss fest in Betriebsabläufe integriert sein und täglich neu bewusst gelebt werden – gerade für kleine Unternehmen eine große Herausforderung

„Arbeitsschutz in der Praxis“ diskutierten mehr als 250 Experten auf dem 3. Arbeitsschutztag in Güstrow (Landkreis Güstrow). Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph stellte vor Ort das erste „Arbeitsschutzhandbuch Mecklenburg-Vorpommern“ vor. „Arbeitsschutz ist kollektiver Selbstschutz mit dem Ziel, die eigene Gesundheit zu schützen und das gewollte Betriebsergebnis zu sichern. Wer am Arbeitsschutz spart, wird im Wettbewerb um Produktivität und Beschäftigte verlieren. Die kontinuierliche Stärkung des Bewusstseins um den Wert gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen ist durchweg als eine Bringeschuld des jeweiligen Unternehmensmanagements zu verstehen. Dabei hilft das 1. Arbeitsschutzhandbuch unseres Landes. Der Arbeitsschutz muss fest in Betriebsabläufe integriert sein und täglich neu bewusst gelebt werden. Das ist insbesondere für kleinere Unternehmen eine große Herausforderung. Der Leitfaden ist ein praxisnahes, verständliches Arbeitsbuch für jedes Unternehmen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph.

Schulungen für Klein- und Kleinstbetriebe geplant

Das Wirtschaftsministerium, das Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie die beiden Handwerkskammern des Landes haben das von der Arbeitsschutzbehörde Hamburg herausgegebene Arbeitsschutzhandbuch gemeinsam weiterentwickelt. Im inhaltlichen Fokus stehen kleinere und mittlere Handwerksbetriebe. In dem Buch ist unter anderem ein „Erstcheck“ in Form einer Prüfliste abgebildet, mit dem unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung möglich ist. Zahlreiche Beispiele im Handbuch helfen den Unternehmen, das rechtlich Geforderte in die Praxis umzusetzen. Der Anhang widmet sich dem Thema Baustellen (grundsätzliche Anforderungen, Sanitärräume usw.). „Das Handbuch ist erst der Anfang. Wir wollen – beginnend mit dem Handwerk – herausarbeiten, wie die notwendigen Maßnahmen rund um den Arbeitsschutz am besten in Klein- und Kleinstbetriebe transportiert werden. Um den Handwerksbetrieben einen sicheren Umgang mit dem Thema zu erleichtern, wird es spezielle Schulungen der Handwerkskammern geben. Denn: Für die Stärkung und Weiterentwicklung des betrieblichen Arbeitsschutzmanagements ist es maßgeblich, dass alle Beteiligten – Unternehmensinhaber und Mitarbeiter – selbstverständlich und sicher mit dem Thema umgehen“, sagte Rudolph.

„Die große Resonanz auf unseren Arbeitsschutztag auch bei seiner dritten Auflage zeigt, dass kleine und große Unternehmen das Angebot der kompakten Information und Fortbildung zu schätzen wissen“, sagt Dr. Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS. „So können sich Verantwortliche in kürzester Zeit das notwendige Rüstzeug holen und ihre gesetzliche Pflicht zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten besser erfüllen.“

„Arbeitsschutzbündnis Mecklenburg-Vorpommern“ geplant

Das Wirtschaftsministerium plant zudem die Einrichtung eines „Arbeitsschutzbündnis Mecklenburg-Vorpommern“. Darin sollen gesetzliche Voraussetzungen sowie die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Hinblick auf die Implementierung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit diskutiert werden. „Arbeitgeber, die Arbeitsschutz als selbstverständliche Managementaufgabe verstehen und für die Gesundheit ihrer Beschäftigten vorsorgen, profitieren von zufriedenen und leistungsfähigen Beschäftigten, sind zugleich für Fachkräfte ein attraktiver Arbeitgeber und haben weniger Kosten durch niedrige Krankenstände sowie weniger Fluktuation“, hob Rudolph hervor.

Informationen zum ersten Arbeitsschutzhandbuch für Mecklenburg-Vorpommern

Das Arbeitsschutzhandbuch steht zum Download auf den Internetseiten des Wirtschaftsministeriums zur Verfügung. ( https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/ →Ministerium im Blickpunkt). Dort können unter anderem auch die Vordrucke direkt ausfüllen werden. Die Kapitel sind vom Inhaltsverzeichnis aus direkt erreichbar. Später ist die Herausgabe einer englischen Fassung des Handbuches geplant, um ausländischen Arbeitgebern und -nehmern den Zugang zum Arbeitsschutz in Mecklenburg-Vorpommern zu erleichtern.

Arbeitsschutz-Broschüre (5700kB)