Die Neubrandenburger Wirtschaftsjunioren bilanzieren erfolgreiches Jahr 2019

Jedes Jahr im November führen die Wirtschaftsjunioren ihre Jahresmitgliederversammlung durch – so auch dieses Jahr. Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war der Jahresabschluss 2018, der einstimmig von den Mitgliedern genehmigt wurde, sowie die damit verbundene Entlastung des Vorstandes. Besonders erfreulich ist, dass die Wirtschaftsjunioren sechs neue Mitglieder in diesem Jahr begrüßen konnten.

Der Vorsitzende Marian Wilke resümiert ein erfolgreiches Jahr 2019 mit interessanten und vielfältigen Terminen. Für 2020 ist neben den monatlichen Terminen vor Ort und überregionalen Veranstaltungen der Wirtschaftsjunioren Hanseraum und Deutschland das HanseDating mit den Wirtschaftsjunioren Ostholstein geplant. Beim HanseDating treffen sich zwei Wirtschaftsjuniorenkreise aus dem Hanseraum zu einem „Date“, um sich besser kennenzulernen und sich auszutauschen. Außerdem wird der Aufbau einer WJ-Regionalgruppe von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern und Führungskräften in Greifswald geplant.

Als besonderer Gast hat René Groh vom Bildungswerk der Wirtschaft das Projekt „IfU – Ideen für Unternehmen“ vorgestellt. Das vom Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern geförderte Projekt führt Studenten der Hochschule Neubrandenburg sowie Stralsund mit Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Die Studenten erarbeiten beispielsweise Marketingstrategien oder entwickeln Businesspläne für die Firmen. So können die Studenten ihr theoretisch erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen und Kontakte zu regionalen Unternehmen knüpfen.

Grünen Strom nutzen statt abschalten

Die Stromnetze in Deutschland können nicht zu jeder Zeit im Jahr den kompletten Strom aus Windenergie transportieren, weil sonst das Netz überlastet wäre. Windräder stehen dann temporär still und die Energie bleibt ungenutzt. Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz und die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) wollen das jetzt ändern.

Wie in einem überdimensionalen Wasserkocher (Power-to-Heat, P2H) wird in einer neuen Anlage zukünftig überschüssiger grüner Strom in Wärme für die Stadt umgewandelt. Beide Unternehmen haben jetzt vertraglich vereinbart, die Anlage mit einer Leistung von 30 Megawatt bis Ende 2023 auf dem Gelände der Stadtwerke zu errichten. Grundlage der Zusammenarbeit ist eine Regelung aus dem Energiewirtschaftsgesetz, um grünen Strom zu nutzen, statt Windkraftanlagen abzuschalten. Es ist deutschlandweit die erste Kooperation dieser Art. Die Investitionskosten von rund 14 Millionen Euro werden von 50Hertz getragen, für die Errichtung und den Betrieb der P2H-Anlage sind die Neubrandenburger Stadtwerke verantwortlich.

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Ohne Jobverlust durch den Winter – Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld

Unternehmen, die in witterungsabhängigen Wirtschaftsbereichen arbeiten, stehen jedes Jahr vor den gleichen Herausforderungen: Frost und Schnee, Regen und Sturm führen zu saisonbedingten Arbeitsausfällen und nicht selten wird gut ausgebildetes und eingearbeitetes Personal in die Arbeitslosigkeit entlassen. Das muss nicht sein, denn für die Unternehmen im Baugewerbe, die Betriebe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, die Dachdecker und die Gerüstbauer besteht die Möglichkeit, das Saison-Kurzarbeitergeld (kurz: Saison-Kug) in Anspruch zu nehmen. Das Saison-Kug ist eine Sondervariante des „normalen“ Kurzarbeitergeldes. Dieses deckt einen saisonbedingten Arbeitsausfall nämlich nicht ab.

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IHK ehrt 43 junge Frauen und Männer als jahrgangsbeste Auszubildende

Sie haben Anlagenmechaniker oder Binnenschiffer, Chemielaborant oder Kanalbauer, Mediengestalterin oder Koch gelernt… Und sie sind die Besten der Besten Auszubildenden des Jahres 2019, weil sie in ihren Abschlussprüfungen das beste Ergebnis (mindestens 82 von 100 möglichen Punkten) ihrer Berufsgruppe erreicht haben. Für diese guten bis sehr guten Leistungen ehrte sie die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am Freitag, 15. November. Es sind 43 Jugendliche, die diese öffentliche Würdigung erhalten. Sie haben ihre Berufe in 34 Ausbildungsbetrieben erlernt. Deren Engagement in der Berufsausbildung wird an diesem Tag ebenfalls gewürdigt. Sieben Unternehmen haben zwei Jahrgangsbeste, ein Unternehmen, Webasto Neubrandenburg, sogar drei Jahrgangsbeste.

„Sie alle haben mit ihrem Berufsabschluss eine großartige Leistung vollbracht, die von Begeisterung, Anstrengungsbereitschaft und Leistungswillen zeugt“, gratuliert IHK-Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch den jungen Frauen und Männern. „Ihnen stehen jetzt Tür und Tor zu vielfältigen Karrieremöglichkeiten offen. Nehmen Sie diesen Schwung mit“, ermuntert er die neuen Fachkräfte dazu, als Nächstes die höhere Berufsbildung zum Fachwirt, Meister oder Betriebswirt anzugehen. Schließlich sei der erste Berufsabschluss immer der Anfang neuer Perspektiven, so Torsten Haasch weiter.
Gleichzeitig dankt der Hauptgeschäftsführer den Ausbildungsunternehmen für deren Engagement: „Gute Bildung ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Beschäftigung und Wachstum.“
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Treffen der Wirtschaftsförderer MSE: Kreative Nutzung von Potenzialen

Kreative Konzepte zur Nutzung bestehender Raumpotenziale, Netzwerke(n) in der Seenplatte und die bestimmende Frage nach innovativen Lösungen für den wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Menschen, die die Seenplatte für sich gewinnen und vor allem hier halten will, waren die bestimmenden Themen des dritten Treffens der Wirtschaftsförderer des Landkreises am 13.11.2019 in der Neuen Burg Penzlin.

Von 9 bis 14 Uhr ließen sich rund 30 Vertreter aus Kommunen und Verwaltung inspirieren von einem breiten Themenspektrum rund um die Potenziale des Landkreises und wie man diese zur Förderung von Wirtschaft und für die Bewältigung alltäglicher Herausforderungen nutzen kann.

Dabei ging es beim diesjährigen Treffen nicht um die in Wirtschaftsfördererkreisen hinlänglich bekannten Probleme. Stattdessen referierten Projektverantwortliche aus kreativen Bereichen und verschiedener Netzwerkinitiativen in MV und im Landkreis über ihre innovativen Lösungsansätze zu eben diesen.

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Zuwachs bei Existenzgründungen im Handwerk

Zahl der Handwerksbetriebe gestiegen

Im Bereich der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern wurden in diesem Jahr bisher 871 Handwerksbetriebe neu eingetragen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Zuwachs von 21 Prozent.

Mit 756 Löschungen – davon 3,3 Prozent Insolvenzen – ging die Anzahl der Abgänge im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent zurück. Damit bieten derzeit 12215 Handwerksbetriebe im Bereich der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern ihre Produkte und Dienstleistungen an.

Dazu Hauptgeschäftsführer Jens-Uwe Hopf von der Handwerkskammer: „Die positive Stimmung im Handwerk aufgrund der anhaltend guten wirtschaftlichen Entwicklung spiegelt sich auch im Gründerverhalten wider. Innovative Leistungen, individuelle und flexible Lösungen sowie maßgeschneiderte Produkte, die nicht von der Stange kommen, sind mehr denn je gefragt. Für gut ausgebildete, kreative und tatkräftige junge Menschen bietet das Handwerk deshalb viele spannende Berufswege.“

Die Handwerkskammer begleitet Existenzgründer mit betriebswirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Beratungen sowie breiten Bildungsangeboten. Auch in der Unternehmensnachfolge sieht Hauptgeschäftsführer Hopf für den Start in die berufliche Selbstständigkeit beispielsweise in ländlichen Regionen gute Chancen. So stehen in den nächsten fünf Jahren im Bereich der Handwerkskammer rund 3000 Handwerksbetriebe vor dem Generationswechsel.

Preisanpassung bei Strom und Fernwärme – Gaspreise unverändert

Als Folge weiter steigender Kosten für Netzentgelte und EEG-Umlage sind die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) gezwungen, im kommenden Jahr ihre Strompreise anzuheben. Auch die Mehrkosten für die Strombeschaffung tragen zu diesem Schritt bei.

Daher erhöhen sich die Tarife sowohl in der Grund- und Ersatzversorgung als auch bei den Privatstromprodukten im Netzgebiet Neubrandenburg und im Umland um durchschnittlich rund 5 Prozent. Insgesamt versorgen die Neubrandenburger Stadtwerke etwa 40 000 Haushalte mit Strom. Die Änderungen werden zum 01.01.2020 wirksam.

Bei der Fernwärme kommt es ebenfalls zu einer Tariferhöhung um rund fünf Prozent für Kunden mit Verträgen mit einer Preisgleitformel. Sie bewirkt die automatische Anpassung der Parameter, die zur Berechnung herangezogen werden. Dazu gehört unter anderem der gestiegene CO₂-Preis. Auch diese Änderungen werden zum 01.01.2020 wirksam. neu.sw hat in der Stadt rund 1700 Fernwärmekunden mit insgesamt mehr als 27.500 Haushalten.

Stabil bleiben bei neu.sw hingegen die Gaspreise, hier ändert sich für die etwa 6500 neu.sw Kunden nichts.

Alle betroffenen Kunden werden in den kommenden Tagen schriftlich über die neuen Tarife informiert. Dabei wird auch auf die individuelle, persönliche Beratung und mögliche Wechsel zu günstigeren Tarifen hingewiesen. Die neu.sw Kundenberater sind unter 0395 3500-999 oder kundenservice@neu-sw.de erreichbar. Das neu.sw Kundenbüro im Marien-Carrée am Marktplatz ist montags bis freitags 9.00 bis 19.00 Uhr und samstags 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.