Neubrandenburger Biomarkt überzeugt beim Landeswettbewerb "Klein aber fein aus MV"

Die Senfmühle Schlemmin und die Mecklenburger Heiderind GbR aus Volkenshagen gehören ebenso wie der Biohof Gluth aus Schimm, der in Bentwisch ansässige Agrarmarketingverein AMV und der Neubrandenburger Biomarkt NB zu den fünf Gewinnern des Wettbewerbs „Klein aber fein aus MV“. Das gab Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus am 5. Oktober 2018 in Neubrandenburg bekannt.

Die fünf Preisträger hatten sich mit ihren Projektideen unter insgesamt 40 Wettbewerbsbeiträgen durchgesetzt, die zwischen dem 12. Juli und dem 22. August 2018 für den erstmals ausgelobten Wettbewerb zur Verkaufsförderung regionaler Produkte eingereicht wurden. Die Sieger können nun einen Antrag auf finanzielle Förderung ihrer Vermarktungsideen stellen. Die Mittel dafür – rund 150.000 Euro – werden aus dem Strategiefonds der Landesregierung bereitgestellt.

Die mit Abstand höchste Punktzahl vergab die Jury an den Inhaber des Biomarktes Neubrandenburg, Michael Kruse. Er versorgt seit zehn Jahren den Großraum Neubrandenburg mit Bio- und nachhaltig erzeugten Produkten und plant nun das Einrichten eines Kurierdienstes mit Elektro-Lastenfahrrädern sowie eines Onlineshops für seinen Biomarkt.

Die Senfmüller Ivonne und Michael Kostross – mit ihrem Unternehmen und inzwischen mehr als 30 Sorten Senf aus im Nordosten angebauten Senfsaaten seit 2011 in Schlemmin aktiv – wollen ihre Produkte künftig auch auf überregionalen Messen und Veranstaltungen aus hochwertigen hölzernen Verkaufswagen heraus deutschlandweit als „Genussbotschafter für Produkte aus MV“ präsentieren.

Die Projektidee der Mecklenburger Heiderind GbR sieht vor, unter der Dachmarke „Mecklenburger Heiderind“ das Fleisch biologisch aufgezogener Rinder aus dem Landwirtschaftsbetrieb Matthes sowie weiterer Betriebe zu vermarkten. Dazu laufen derzeit Gespräche mit Rinderhaltern, Schlachtbetrieben, Einzelhändlern und Gastronomen.
Die Vermarktungspläne des Biohofs Gluth, auf dem Angus-Rinder aufgezogen werden, und dessen Gründer Heinz Gluth 80-prozentiger Anteilseigner des Schlachthofes Wismar ist, sehen die Gründung einer Erzeugergemeinschaft für Öko-Rindfleisch vor.

Das Projekt des Agrarmarketingvereins AMV ist ein Leitfaden für Klein- und Kleinstunternehmen, die bei der Vermarktung ihrer Produkte etwa Unterstützung in Rechts-, Hygiene- oder in Fragen der Etikettierung benötigen.

„„Ich setze mich seit langem dafür ein, die regionale Vermarktung und damit die Wertschöpfung hier bei uns im Land zu stärken““, sagte Minister Backhaus anlässlich der Wettbewerbsauswertung im Biomarkt NB. „“Mit dem Wettbewerb wollen wir vor allem die Klein- und Kleinsterzeuger aus der Land- und der Ernährungswirtschaft bei der Vermarktung unterstützen. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist uns die Platzierung in MV erzeugter Produkte in der Gastronomie. Damit steigern wir die Wertschätzung vor Ort erzeugter Lebensmittel und machen hochwertige Nahrungsmittel aus MV über die Landesgrenzen hinaus bekannt.““

Wirtschaftliche Entwicklung im regionalen Handwerk weiterhin auf hohem Niveau

Das Handwerk im Bereich der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (HWK) bewertet seine derzeitige wirtschaftliche Situation als äußerst positiv. Dies zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der HWK. So gaben 96 Prozent der befragten Handwerksbetriebe eine befriedigende bis gute Geschäftslage an, 70 Prozent aller Unternehmen meldeten eine Betriebsauslastung von mehr als 80 Prozent. Der durchschnittliche Auftragsvorlauf beträgt 9,8 Wochen, in der Baubranche sogar ca. 11 Wochen. Im Vergleich zu den vorangegangenen Konjunkturumfragen der HWK sind bei den meisten Indikatoren – von der Auslastungsquote bis zur Beschäftigungssituation – Steigerungen zu verzeichnen. Damit ist das Handwerk mit seinen insgesamt ca. 12 300 Handwerksunternehmen ein zuverlässiger Wirtschaftsbereich auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Region.

Dazu Jens-Uwe Hopf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostmecklenburg – Vorpommern: „Die wirtschaftliche Entwicklung hat sich im regionalen Handwerk in den Sommermonaten weiter auf höchstem Niveau stabilisiert. Die Kapazitätsgrenzen sind jedoch in den meisten Unternehmen nicht zuletzt aufgrund fehlender Fachkräfte erreicht. Dennoch muss zwischen den Gewerken differenziert werden. Während die Bau- und Ausbaugewerke deutlich im Wachstum zulegen konnten und auch im Nahrungsmittelhandwerk aufgrund der saisonalen Nachfrage die Auslastung der Betriebe gut war, waren die Bewertungen im Kfz-Handwerk und in den Gesundheitshandwerken eher verhalten.“

Für die künftige konjunkturelle Entwicklung erwarten die regionalen Handwerksunternehmen hingegen keinen weiteren Anstieg und sind weniger euphorisch. So rechnen 83 Prozent aller Befragten eher mit einer befriedigenden Geschäftslage. Hier sind vor allem auch die Handwerksbetriebe der Bau- und Ausbaugewerke zurückhaltend. „Diese Prognose zeigt, dass es in vielen Bereichen endlich auch deutlichere Signale der Politik geben muss, um Verunsicherungen vieler Unternehmen entgegenzuwirken und Planungssicherheit zu geben. Dazu gehört das Lösen von Bremsen bei den öffentlichen Investitionen ebenso wie der Bürokratieabbau und die Lösung der Dieselkrise, die überfällig ist. So erwartet das Handwerk, dass die Industrie die Möglichkeiten für Nachrüstungen der Dieselfahrzeuge anbietet und die Kosten nicht den Handwerksunternehmen aufgebürdet werden.“

Inkassoforderungen von PLS und E-Net

Mit nahezu gleichlautendem Text, aber unterschiedlichen Absendern sind derzeit Inkassoforderungen wegen Gewinnspielbeteiligungen oder nicht bezahlten Zeitschriften-Abos im Umlauf. Die angeblichen Absender sind die „PLS Inkass Services Group“ aus Hannover und die „Enet Payment Group“ aus Bremen. Sie sind allerdings nicht im Rechtsdienstleistungsregister verzeichnet. Der geforderte Betrag von 305 Euro soll direkt auf ein rumänisches Konto überwiesen werden. Diese Schreiben sind eine Falle. Wer unsicher ist, kann sich in der Verbraucherzentrale MV beraten lassen.

Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte können Azubis "U25-Sprecher" wählen

Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte können Azubis „U25-Sprecher“ wählen
Junior-Betriebsräte gesucht: Ab sofort können Azubis und junge Beschäftigte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte neue „U25-Sprecher“ wählen. Noch bis Ende November laufen die Wahlen für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV). Darauf hat die IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern hingewiesen. „Mit ihrer Stimme können Berufsstarter ein entscheidendes Wort mitreden – und sich das nötige Gehör beim Chef verschaffen“, sagt Bezirksvorsitzender Wolfgang Ehlert.
Häufig hätten junge Beschäftigte mit Missständen zu kämpfen. Doch oft trauten sie sich nicht, diese anzusprechen – auch wegen eines zum Teil rauen Umgangstons im Betrieb. „Die Probleme reichen von zu langen Arbeitszeiten und fehlenden Lehrplänen bis hin zu Tätigkeiten, die gar nichts mit der Ausbildung zu tun haben“, so Ehlert. Im aktuellen DGB-Ausbildungsreport gaben 14 Prozent der Azubis an, selten oder nie von ihrem Ausbilder betreut zu werden. Mehr als ein Drittel berichtet von regelmäßigen Überstunden. Zudem klagt ein wachsender Teil der Befragten darüber, ständig für die Firma erreichbar sein zu müssen.
„Bei diesen Problemen kommen die Jugendvertreter ins Spiel. Durch ihr Mandat können sie mit dem Chef Klartext reden – und zwar auf Augenhöhe“, sagt Gewerkschafter Ehlert. Die IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern appelliert an Unternehmen in der Region, die Wahlen zu unterstützen. Das komme den Betrieben am Ende selbst zugute. „Engagierte Jugendvertreter verbessern die Ausbildungsqualität und sorgen für eine höhere Zufriedenheit beim Nachwuchs. Und unter Schulabgängern spricht sich schnell herum, wo die Lehre gut ist“, so Ehlert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels achteten Jugendliche besonders darauf, ob die Ausbildungsbedingungen stimmen.
Rund 3.800 Auszubildende gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit aktuell im Kreis Mecklenburgische Seenplatte. Eine Interessenvertretung kann wählen, wer in einem Betrieb arbeitet, der mindestens fünf Jugendliche oder Azubis und bereits einen Betriebsrat hat. Stimmberechtigt sind alle Beschäftigten unter 18 Jahren – genauso wie alle Mitarbeiter unter 25, die ihre Berufsausbildung absolvieren. Alle Infos rund um die Wahl gibt es im Netz unter www.jav-portal.de und bei der Jungen BAU unter www.facebook.com/JungeIGBAU.

Zweifelhafte "Datenschutzauskunft-Zentrale" am Werk

Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern (LfDI MV) hat in den vergangenen Tagen mehrere Beschwerden über zweifelhafte Werbeaktionen einer „Datenschutzauskunft-Zentrale“ (DAZ) erhalten.
In ihren Anschreiben versucht die „DAZ“, Unternehmer zu dem Erwerb ihres „Leistungspakets Basisdatenschutz“ für jährlich 498 Euro zuzüglich Umsatzsteuer zu bewegen. Zu diesem Zweck verweist die „DAZ“ auf die erhöhten Nachweis- und Dokumentationspflichten für Unternehmer nach der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Der LfDI MV weist darauf hin, dass Unternehmer als Verantwortliche zwar nachweisen müssen, dass sie die Vorschriften der DS-GVO einhalten.
Hierfür ist ein Vertragsabschluss mit der „DAZ“ aber nicht erforderlich. So sind die dort beworbenen Formulare unter anderem für die Erstellung des Verarbeitungsverzeichnisses kostenlos zum Download unter www.datenschutz-mv.de erhältlich. Dazu Behördenchef Heinz Müller: „Für mich riecht die Werbeaktion der ‚DAZ‘ nach einem Betrugsversuch. Wenn Sie Fragen zur DS-GVO haben, wenden Sie sich bitte einfach an uns.“

Mit dem Handwerk zukunftsorientiert und kreativ auf der Jobfactory

Die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern stellte gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Rostock – Bad Doberan, den regionalen Innungen, Handwerksbetrieben und der IKK zum bundesweiten Tag des Handwerks die Vielfalt der insgesamt 130 verschiedenen Ausbildungsberufe im Handwerk auf der Jobfactory in Rostock vor.
Die Jugendlichen hatten auf dem Gemeinschaftsstand des Handwerks Gelegenheit, sich vom Tischler, Zweiradmechaniker-, Friseur- bis zum Dachdecker- oder Metallhandwerk unter fachlicher Anleitung auszuprobieren. Hauptgeschäftsführer Jens-Uwe Hopf zog ein positives Fazit mit gleichzeitigem Blick auf den Ausbildungsmarkt: „Im Bereich der Handwerkskammer wurde jetzt mit Laura König der 1000. neue Ausbildungsvertrag im Kammerbereich abgeschlossen. Sie erlernt das Elektronikerhandwerk.“
Es zeigt sich, dass auch Mädchen in männertypischen Gewerken immer mehr Einzug halten. Das Handwerk bietet Jugendlichen mit unterschiedlichen Begabungen, Fertigkeiten und Fähigkeiten berufliche Chancen. Das kostenfreie Lehrstellenradar und die Ausbildungsberater der Handwerkskammer stehen dabei Lehrstellensuchenden und deren Eltern zur Verfügung.“

Mit Digitalisierung ins Schwarze treffen

Im östlichen Mecklenburg-Vorpommern gibt es Unternehmen, die digital sehr erfolgreich sind. So sitzt z. B. mit BogenSportWelt der größte europäische Anbieter von Bogensportartikeln und Zubehör in Anklam. Vertrieben werden die Produkte vor allem über den eigenen Online-Shop, aber auch über Plattformen wie eBay oder Amazon.
Was das und andere Unternehmen so erfolgreich macht, über welche Digitalisierungsmöglichkeiten nachgedacht und was letztendlich angewandt wurde – das und mehr erfahren die Teilnehmer am 4. Oktober. Die IHK Neubrandenburg und die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern laden Unternehmen aus der Region nach Anklam ein.
In interessanten Fachvorträgen werden Anregungen für Digitalisierungsmöglichkeiten und Informationen über aktuelle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten gegeben. Unter dem Motto „Unterwegs für Deutschlands digitale Zukunft“ wird auch das Infomobil des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erwartet. Auf Mediawänden, Tablets und Notebooks stehen den Besuchern gezielt aufbereitete Programme, Simulationen, Präsentationen und Erklärfilme zur Verfügung. Weiterhin sind ein Telepräsenzroboter, VR-Brillen und ein 3-D-Drucker mit an Bord.

Sonderschau "INNOVATION GEWINNT!" 2019

Zukunftsweisende Innovationen gesucht! Für die Sonderschau „INNOVATION GEWINNT!“ 2019 werden im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse in München vom 13.03 – 17.03.2019 zwölf kostenfreie Standplätze vergeben.
Handwerker der Region können die Chance nutzen, ihre Neuheiten ohne kostenintensive Messebeteiligungskosten und mit hoher Öffentlichkeits- und Medienwirkung in der Sonderschau „INNOVATION GEWINNT!“ vorzustellen:

  • Kostenfreie Messebeteiligung inkl. Messestand und Betreuung
  • den Ausstellern entstehen lediglich die Eigenkosten
  • Sonderschau als Kontaktbörse zu Fachbesuchern und Kunden, sowie zu potentiellen Partnern, Experten und Fachleuten, die für die weitere erfolgreiche Vermarktung wichtige Unterstützung bieten können
  • Hohe Öffentlichkeitswirkung mit besonderem Interesse seitens der Medienvertreter aus Presse, Rundfunk und Fernsehen

Alle Aussteller können sich auch um die beiden mit je 5.000 € dotierten Auszeichnungen bewerben, die vor Ort auf der Internationalen Handwerksmesse verliehen werden. Prämiierte Produkte rücken wiederum schlagartig in den Fokus von Fachpublikum, Medien, Partnern und potenziellen Auftraggebern:

  • Bundespreis für hervorragende innovative Leistungen für das Handwerk
  • Bayerischer Staatspreis für besondere gestalterische u. technische Leistungen im Handwerk

Handwerker können sich bis zum 05.10.2018 mit ihrer Innovation um einen Platz in der Sonderschau INNOVATION GEWINNT! 2019 bewerben.
Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
Friedrich-Engels-Ring 11
17033 Neubrandenburg
Katrin Rzeszutek
Beauftragte für Innovation und Technologie
Tel. 0395 5593-134 Fax
0395 5593-169
rzeszutek.katrin@hwk-omv.de

Sonntagsshopping mit Klein- und Straßenkunst

Am Sonntag, dem 30. September 2018, ist wieder ordentlich was los in der Neubrandenburger Innenstadt. Über 150 Geschäfte der City sowie der Kaufhof und das Marktplatz-Center Neubrandenburg öffnen an diesem Tag in der Zeit von 13:00 bis 18:00 Uhr ihre Türen und laden zum gemütlichen Sonntagsshopping ein.
Innerhalb des Projektes „Boulevard NB“ präsentiert die Neuwoges Klein- und Straßenkunst. Freuen Sie sich unter anderem auf Jochen, den Elefant. Auf seinem Fahrrad fährt Jochen durch die Straßen. Er ist Liebling der Kinder, Ladysman und technischer Modellbau in Hochform. Comedy, Jonglage, AnimationCeine ultimative Show für Jung und Alt verspricht Ingo Bingo. Witzige Animation, Artistik, Zaubertricks, Balanceakts und akrobatische Einlagen sorgen für beste Unterhaltung.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Bert Wenndorff begleitet. Zudem werden der Verein Gesellschaft der Liebhaber des Theaters sowie Kettensägenschnitzer David Kundt den Nachmittag mit ihren Darbietungen bereichern.
Im Bereich Stargarder/Friedländer Straße findet, ebenfalls von 13:00 – 18:00 Uhr, der 8. GOUMERIA-Markt „Erntedank in der City“ statt. Getreu dem Motto „Probieren geht über Studieren!“ stellen sich regionale Produzenten vor und bieten Ihre Produkte zur Verkostung an.

Bestellung eines weiteren Geschäftsführers für die NEUWOGES.img

In ihrer Sitzung vom 6. September 2018 hat die Neubrandenburger Stadtvertretung die Bestellung von Michael Wendelstorf zum weiteren Geschäftsführer der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH zum 1. Januar 2019 beschlossen. Als Vorsitzender der Geschäftsführung wird ab diesem Zeitpunkt weiterhin Frank Benischke fungieren.
Die Neubrandenburger Stadtvertreter haben in Ihrer Sitzung vom 6. September 2018 der Bestellung von Michael Wendelstorf als weiterem Geschäftsführer der NEUWOGES zum 1. Januar 2019 zugestimmt. Zuvor hatte die Stadtvertretung zur Findung dieser Personalie einen zeitweiligen Ausschuss gebildet. Dieser hatte nach einem im März 2018 begonnenen deutschlandweiten Auswahlverfahren Michael Wendelstorf als weiteren Geschäftsführer für die NEUWOGES.img vorgeschlagen. Dem Vorschlag wurde in einer nichtöffentlichen Sitzung am vergangenen Donnerstag zugestimmt.
Mit der zum 1. Januar 2019 in Kraft tretenden neuen Konstellation im geschäftsführenden Bereich der NEUWOGES, setzt das kommunale Wohnungsunternehmen die Vorgaben aus dem Public Corporate Governance Kodex für die Stadt Neubrandenburg nun vollumfänglich um.
Michael Wendelstorf fungiert seit 2014 in leitender Position im NEUWOGES-Konzern. Derzeit ist der 47-Jährige als Prokurist, als Abteilungsleiter Planung, Bau und Entwicklung sowie als Geschäftsführer der NEUWOGES-Tochter Haveg Immobilien GmbH tätig. „Kommunale Unternehmen haben eine besondere Verantwortung für die Stadtgesellschaft. Diese Verantwortung wird nun von einer Doppelspitze wahrgenommen. Ich bin überzeugt, dass die gute Entwicklung der NEUWOGES damit zusätzliche Impulse erfährt“, erklärte Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt.
Für den NEUWOGES-Aufsichtsratsvorsitzenden Toni Jaschinski ist die Entscheidung der Stadtvertretung ein positives Signal für eine nachhaltige Entwicklung des kommunalen Unternehmens. „Mit Michael Wendelstorf werden die vorhandenen Synergien innerhalb des Konzerns noch weiter vertieft. Mit seinem fundierten Fachwissen, seiner jahrelangen Erfahrung in der Immobilienwirtschaft und nicht zuletzt seinen umfassenden Kenntnissen über die Abläufe und die Strukturen innerhalb des Konzerns, wird er in den nächsten Jahren einen wichtigen Teil zur Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben leisten.“