IHK-Wirtschaftsstammtisch #GemeinsamNetzwerken startet ins neue Jahr

Unternehmer, Gründer, Freiberufler und Führungskräfte sind auch in diesem Jahr wieder an jedem letzten Mittwoch im Monat in der Zeit von jeweils 17:30 bis 19:30 Uhr zum gemeinsamen Netzwerken in die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern eingeladen.

Als Referent für den ersten Wirtschaftsstammtisch am 29. Januar konnte Anjo Hobom vom ETL-Personal-Kompetenzcenter gewonnen werden. Unter dem Titel „Lohnabrechnungen & Personalakten – ohne Ordner und Papier“ wird er in seinem Kurzvortrag auf die Themen Lohnsteuerpauschalierung, Sachbezüge und Sachbezugswerte, Mindestlohn und Prüfung der Sozialversicherung eingehen. Anschließend bleibt noch reichlich Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den IHK-Stammtisch #GemeinsamNetzwerken gibt es seit nunmehr zwei Jahren. Das Format ist branchenoffen – und soll für einen regen Austausch der regionalen Unternehmerschaft sorgen. Bei jedem Treffen ist auch ein thematischer Vortrag vorgesehen. Im vergangenen Jahr nutzten rund 250 Besucher das Angebot. Um Anmeldung wird im Internet unter neubrandenburg.ihk.de gebeten.

Internationale Grüne Woche: Wirtschaftsförderung für ländliche Regionen

Vom 17. bis 26. Januar 2020 stehen die Zeichen auf dem Berliner ExpoCenter City unter dem Berliner Funkturm wieder auf Grün. Die 85. Internationale Grüne Woche Berlin seit 1926 wartet erneut mit Superlativen auf: 1.810 Aussteller aus 72 Ländern – 62 aus Mecklenburg-Vorpommern und 12 aus der dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – präsentieren sich auf der weltgrößten Messe für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau.

Zum 21. Mal sind Unternehmen aus der Seenplatte auf der IGW, zeigen in der MV-Länderhalle 5.2.b das breite Spektrum unserer ländlichen Region – vom handgefertigten Baumkuchen der Familienkonditorei Komander aus Grammentin, dem kreativen Eisgenuss made by Jackle & Heidi aus Neubrandenburg, den individuellen Kreationen der Käsemanufaktur Bollewick oder der Hanf Farm Melz bis zur modern gelebten Fischereitradition der Müritzfischer.

Unterstützt vom Landkreis und den drei regionalen Sparkassen Neubrandenburg-Demmin, Mecklenburg-Strelitz und Müritz-Sparkasse haben so selbst kleinste Unternehmen die Möglichkeit, sich auf einer internationalen Leitmesse zu präsentieren. Oder – wie Landrat Heiko Kärger es sieht: „Das ist mein Verständnis von Wirtschaftsförderung für unsere ländliche Region.“

Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin will gemeinsamen Standortatlas

Bis zum Ende dieses Jahres soll es einen gemeinsamen Atlas für die Gewerbeflächen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern und der Woiwodschaft Westpommern geben. Dafür hat sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, beim gestrigen Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin in Stettin ausgesprochen.

Von den anwesenden 70 deutschen und polnischen Gästen konnte er breite Zustimmung gewinnen. Jolanta Kielmas (Stellvertretende Direktorin des Zentrums für Wirtschaftliche Initiativen der Wojewodschaft Westpommern), Michael Sturm (Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, kurz Invest in MV), Bernd Schubert (Stellvertreter des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern), Władysław Diakun (Bürgermeister von Police) und Thomas Meyer (Leiter der Geschäftsstelle für die Metropolregion Stettin in Anklam), in dessen Zuständigkeit das geplante Projekt künftig mit fallen soll, erklärten ihre Unterstützung.

Die beiden Wirtschaftsförderer aus Mecklenburg-Vorpommern und Stettin hatten zuvor einen Überblick über die Gewerbestandorte beiderseits der Grenze gegeben. Außerdem waren sie auf die jeweiligen Branchenschwerpunkte und besonderen Bedingungen für Unternehmensansiedlungen in ihren Regionen eingegangen.

„Unser erklärtes Ziel ist es, gemeinschaftlich die grenzüberschreitende Metropolregion Stettin weiter zu entwickeln. Beide Gewerbeatlanten jetzt zusammenzuführen, ist mit eine der Grundvoraussetzungen, um auch überregional für den gemeinsamen Wirtschaftsstandort zu werben“, sagte Torsten Haasch zu dem Vorhaben.

Realsteuerhebesätze steigen weiter in den Gemeinden der IHK-Region Neubrandenburg

Der Trend der Erhöhung der Realsteuerhebesätze setzt sich auch im neuen Jahr fort, wenn auch im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nicht so stark wie in Vorpommern-Greifswald. Wie aus der jetzt von der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichen Übersicht „Realsteuerhebesätze für das Jahr 2020“ hervorgeht, wurde in 14 Gemeinden der Mecklenburgischen Seenplatte mindestens ein Hebesatz erhöht. In Vorpommern-Greifswald trifft dieses hingegen auf 41 Gemeinden zu. Weitere Änderungen gab es durch Gemeindefusionen. Zu einer Absenkung der Hebesätze ist es nicht gekommen.

Demnach gibt es die höchsten Hebesätze bei der Gewerbesteuer nach wie vor in den Orten Jatznick, der Stadt Torgelow und Wackerow mit 450 Prozent, gefolgt von Neubrandenburg mit 440, Greifswald mit 425, Kublank mit 420 und Lindetal mit 405 Prozent. Bei der Grundsteuer B führt nach wie vor Wackerow im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 700 Prozent, gefolgt von Behrenhoff mit 600 Prozent. Die Städte Eggesin und Greifswald folgen mit 480, Torgelow mit 475, Karlshagen, Mölschow, Peenemünde, Trassenheide und Zinnowitz jeweils mit 470 Prozent. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte liegt Neubrandenburg mit 550 Prozent vorn, gefolgt von Göhren-Lebbin mit 500 Prozent.

Da noch nicht alle Gemeinden die Haushaltssatzung für das neue Jahr erlassen haben, sind noch weitere Änderungen möglich. Weiterhin bleibt abzuwarten, wie sich die Grundsteuerreform auf die Hebesätze auswirken wird. Dazu Heide Klopp, Leiterin des Bereiches Recht/E-Government der IHK: „Die angestrebte Aufkommensneutralität muss aus Sicht der Wirtschaft auch für die regionale Unternehmen gelten.“
Die vollständige Übersicht der aktuellen Realsteuerhebesätze ist im Internet unter neubrandenburg.ihk.de zu finden.

Jetzt bewerben für Bundesförderprogramm "Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte"

Mit Beginn des neuen Jahres hat das Bundesumweltministerium einen neuen Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte gestartet. Auch Kommunen und Unternehmen mit kommunaler Beteiligung in Mecklenburg-Vorpommern sind aufgerufen, sich zu bewerben.

Im Förderzeitraum 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2022 fördert der Bund im Rahmen des Programms „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ Projekte mit modellhaftem, investivem Charakter. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen durch Effizienzmaßnahmen in Kommunen und im kommunalen Umfeld zu mindern.

Der besondere Fokus des Aufrufs liegt auf dem Modellcharakter der Projekte. Erwartet wird ein innovativer konzeptioneller Qualitätsanspruch. Zudem sollen die Maßnahmen geeignet sein, später in weiteren Kommunen deutschlandweit angewandt zu werden.

Die Förderquote beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, für finanzschwache Kommunen bis zu 90 Prozent. Im Rahmen des zweistufigen Auswahlverfahrens werden zunächst die eingereichten Projektskizzen begutachtet. Für die dabei ausgewählten Vorhaben schließt sich ein formelles Antragsverfahren an.

Interessierte können alle Informationen unter www.klimaschutz.de/modellprojekte abrufen.

Im Rahmen der früheren Förderaufrufe bewilligte der Bund bereits 37 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro, darunter auch zwei Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Infos dazu finden Sie hier: www.klimaschutz.de/projekte/modellprojekte.

Unternehmer des Jahres 2020 – „Preis der Wirtschaft“ in M-V ausgelobt

Wer wird Unternehmer des Jahres 2020 in Mecklenburg-Vorpommern? Ab sofort beginnt die Bewerbungs- und Vorschlagsphase für den Preis. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten und Unternehmen in den Kategorien Unternehmerpersönlichkeit, Unternehmensentwicklung sowie Fachkräftesicherung und Familienfreundlichkeit.

„Die Unternehmer aus Mecklenburg-Vorpommern sind mit ihren Mitarbeitern ein Garant für die wirtschaftliche Stabilität des Landes. Sie übernehmen Verantwortung, schaffen und sichern Arbeitsplätze und entwickeln innovative Produkte und Dienstleistungen. Dieses hohe Engagement wollen wir mit der Auszeichnung würdigen. Wir wollen wissen, was unsere Unternehmen besonders macht und freuen uns über jede Bewerbung“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe zum Start der Bewerbungsphase. Im vergangenen Jahr sind 136 Nominierungen für den Preis eingegangen.

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Bundesbester Abwassertechnik-Azubi in Mecklenburgischer Seenplatte zu Hause

Zum 14. Mal fand am Montag in Berlin beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die jährliche Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Der bundesbeste Abwassertechnik-Azubi kommt aus Stavenhagen und wird auf der Bühne von Moderatorin Barbara Schöneberger geehrt.

Lennart Burau absolvierte nach seinem Verfahrenstechnik-Studium noch eine Ausbildung beim WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen, um auch in der Praxis fit zu sein. In nur 15 Monaten schloss er die Ausbildung mit Bestleistungen ab. Der 30-Jährige wurde in dieser Zeit sogar ein zweites Mal Vater und nahm deswegen eine kurze Auszeit. Nun hat er einen unbefristeten Arbeitsvertrag beim WasserZweckVerband und ist sich sicher, seinen Traumberuf gefunden zu haben. „Wasser ist die Lebensgrundlage von uns Menschen. Es ist wichtig, dass wir es sauber halten, damit Leben möglich ist.“

Der WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen ist sehr engagiert beim Thema Ausbildung. „2005 gab es schon mal einen landesbesten Abwassertechnik-Azubi“, sagt Ellen Grull, Leiterin des Bereiches Aus- und Weiterbildung in der IHK Neubrandenburg und fügt hinzu: „Dahinter steckt viel Fleiß und Beharrlichkeit auf beiden Seiten – also beim Ausbildungsbetrieb und beim Auszubildenden.“

Insgesamt schlossen 206 junge Frauen und Männer in ihren Ausbildungsberufen als Bundesbeste ab. Vier davon kommen aus Mecklenburg-Vorpommern.