Neue Zuschuss-Richtlinie für Berufsschülerinnen und Berufsschüler in Kraft getreten

Am 01.09.2018 ist die „Zweite Änderung der Richtlinie zur Gewährung von Zuschüssen des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen zu den Kosten der Unterbringung sowie zu Fahrtkosten bei notwendiger auswärtiger Unterkunft“ in Kraft getreten. Die neue Zuschussregelung richtet sich an Berufsschülerinnen und Berufsschüler mit Wohnort und einem Ausbildungsverhältnis in Mecklenburg-Vorpommern (MV) sowie deren Ausbildungsvergütung regelmäßig nicht über 600 Euro brutto beträgt, die eine Landesfachklasse oder eine überregionale Fachklasse in MV oder eine länderübergreifende Fachklasse in anderen Bundesländern besuchen und denen der tägliche Weg zur Schule nicht zuzumuten ist und daher am Beschulungsort untergebracht werden müssen.

Eine auswärtige Unterkunft ist notwendig, wenn die benötigte Zeit für das Zurücklegen der Strecke zwischen Wohnung und beruflicher Schule und zurück mit öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich Wege- und Wartezeiten mehr als drei Stunden beträgt. Im Weiteren wird der regelmäßige Besuch der zuständigen beruflichen Schule vorausgesetzt. Der Landeszuschuss beträgt für die notwendige auswärtige Unterkunft pauschal 350 Euro je Schuljahr und zu den Fahrtkosten der Hin- und Rückfahrten für die kürzeste Strecke vom Ausbildungs- oder Wohnort zur beruflichen Schule 280 Euro je Schuljahr bei einer Strecke bis 300 Kilometer und 560 Euro je Schuljahr bei einer Strecke über 300 Kilometer.

Schülerinnen und Schüler können beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur einen Antrag auf einen Zuschuss für ein Schuljahr stellen. Im darauffolgenden Schuljahr muss ein neuer Antrag gestellt werden. Für das Schuljahr 2018/2019 sind der Antrag zusammen mit den erforderlichen Unterlagen ausnahmsweise spätestens bis zum 31. Januar 2019 einzureichen, in den darauffolgenden Schuljahren bis zum 20. November für das Schuljahr.

Förderung kleinerer Investitionen für die digitale Transformation jetzt möglich

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung MV hat jetzt die „Richtlinie zur Förderung der digitalen Transformation“ veröffentlicht. Damit wird eine Förderlücke geschlossen, die insbesondere kleine Unternehmen mit regionalem Kundenkreis betraf. Gefördert werden Investitionen mit dem Schwerpunkt digitaler Geschäftsmodelle oder der Umstellung von analogen auf digitale Prozesse sowie Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz, die eine Erhöhung des Digitalisierungsgrades ermöglichen (ausgeschlossen: Standardsoft- und Hardware).

Gefördert werden Unternehmen mit unter 250 Mitarbeitern und unter 50 Mio. EUR Jahresumsatz. Diese können bis zu 50 % nicht rückzahlbare Förderung auf Projektausgaben von 8.000 bis 20.000 EUR erhalten, im Fall besonders innovativer Projekte kann das Projektvolumen sogar bis zu 100.000 EUR betragen.

Alle Informationen, die Richtlinie sowie die Antragsformulare zu diesem Förderprogramm gibt es beim Landesförderinstitut MV. Wer zu dieser Förderung Fragen hat oder einen anderen Weg sucht, sein Digitalisierungsprojekt im Landkreis MSE umzusetzen, kann sich gerne an den Digitalisierungs-Referenten des Landkreises wenden: Michael Thurm, michael.thurm@wirtschaft-seenplatte.de, 0395 57087-4868

IHK ehrt 38 junge Frauen und Männer als jahrgangsbeste Auszubildende

Sie haben Anlagenmechaniker oder Buchhändlerin, Drogistin oder Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Mediengestalterin oder Industriemechaniker gelernt. Und sie sind die Besten der besten Auszubildenden des Jahres 2018, weil sie in ihren Abschlussprüfungen das beste Ergebnis ihrer Berufsgruppe erreicht haben. Für diese guten bis sehr guten Leistungen ehrte sie die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am Freitagvormittag. Es sind 38 Jugendliche, die diese öffentliche Würdigung erhielten. Sie haben ihre Berufe in 36 Ausbildungsbetrieben erlernt. Deren Engagement in der Berufsausbildung wird an diesem Tag ebenfalls gewürdigt.

„Sie alle haben mit ihrem Berufsabschluss eine großartige Leistung vollbracht, die von Begeisterung, Anstrengungsbereitschaft und Leistungswillen zeugt“, gratulierte IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank den anwesenden jungen Frauen und Männern. „Ihnen stehen jetzt Tür und Tor zu vielfältigen Karrieremöglichkeiten offen. Nehmen Sie diesen Schwung mit“, ermunterte er die neuen Fachkräfte dazu, als Nächstes die höhere Berufsbildung zum Fachwirt, Meister oder Betriebswirt anzugehen. Schließlich sei der erste Berufsabschluss immer der Anfang neuer Perspektiven, so Dr. Wolfgang Blank weiter. Gleichzeitig dankte der Präsident den Ausbildungsunternehmen für deren Engagement: „Gute Bildung ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Beschäftigung und Wachstum.“

Ohne Jobverlust durch den Winter – Kurzarbeitergeld und Saison-Kurzarbeitergeld

Unternehmen, die in witterungsabhängigen Wirtschaftsbereichen arbeiten, stehen jedes Jahr vor den gleichen Herausforderungen: Frost und Schnee, Regen und Sturm führen zu saisonbedingten Arbeitsausfällen und nicht selten wird gut ausgebildetes und eingearbeitetes Personal in die Arbeitslosigkeit entlassen. Das muss nicht sein, denn für die Unternehmen im Baugewerbe, die Betriebe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, die Dachdecker und die Gerüstbauer besteht die Möglichkeit, das Saison-Kurzarbeitergeld (kurz: Saison-Kug) in Anspruch zu nehmen. Das Saison-Kug ist eine Sondervariante des „normalen“ Kurzarbeitergeldes. Dieses deckt einen saisonbedingten Arbeitsausfall nämlich nicht ab.

Mit dem Saison-Kurzarbeitergeld wird den witterungsbedingten Arbeitsausfällen wirksam begegnet und das ganz unkompliziert. „Ohne vorherige Anzeige des Arbeitsausfalls“, sagt Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur. „Damit ist der bürokratische Aufwand deutlich reduziert und entlastet Unternehmen und Arbeitsagentur“, so Besse. Lediglich die Angabe der betroffenen Baustellen und die Art der Arbeiten dürfen auf der Abrechnung nicht fehlen. Auch Auftragsmangel in der kalten Jahreszeit berechtigt zur Inanspruchnahme des Saison-Kug. Für den Bezug des Saison-Kurzarbeitergeldes, egal durch welchen Ausfall verursacht, müssen nur die entsprechenden Abrechnungsunterlagen eingereicht werden. Aufzeichnungen, die Gründe für die Arbeitsausfälle belegen, sind aufzubewahren.

Das Saison-Kurzarbeitergeld wird in der Schlechtwetterperiode vom 1. Dezember bis zum 31. März gezahlt. Dabei wird die Leistung bereits ab der ersten Ausfallstunde gewährt. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten das Saison-Kug in der Höhe des sonst gezahlten Arbeitslosengeldes, bleiben aber weiterhin bei ihren Arbeitgebern angestellt. Verbessern sich die Witterungsbedingungen und ist dadurch wieder eine kurzfristige Arbeitsaufnahme möglich, kann die Weiterbeschäftigung unkompliziert und ohne langwierige Personalsuche erfolgen.

Arbeitgeber haben während der Zahlung des Saison-Kurzarbeitergeldes Anspruch auf die Erstattung der von ihnen allein zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung. (Aus tarifrechtlichen Gründen gilt dies allerdings nicht für die Gerüstbauer.) Die Fachleute im Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter in der Seenplatte beraten interessierte Unternehmen gerne über diese Leistung unter der kostenlosen Arbeitgeberhotline 0800/4555520.

Veränderte Öffnungszeiten beim Netzanschlussservice der Stadtwerke

Der Hausanschlussservice der Neubrandenburger Stadtwerke berät unter anderen Bauherren, Baufirmen und Baubetreuer individuell bei der Planung von Hausanschlüssen ans Versorgungsnetz für Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und Abwasser sowie für Fernsehen, Internet und Telefonie.

Um künftig noch effizienter arbeiten können, ändert das Kundenbüro in der John-Schehr-Straße 1 (Haus 4) von Montag, 5. November 2018, an seine Öffnungszeiten. Die Mitarbeiterinnen sind dann wie folgt zu erreichen:

Mo/Mi 08:00 bis 12:00 Uhr
Di/Do 08:00 bis 18:00 Uhr
Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Nach Vereinbarung können Kunden auch außerhalb dieser Zeiten beraten werden. Der Hausanschlussservice ist unter der Telefonnummer 0395 3500-255 und unter Netzkundenservice@neu-sw.de erreichbar.

Mehr als 100 freie Jobs: Branchentag „Callcenter“ in Neubrandenburg

Am letzten Dienstag im Oktober veranstaltet der Arbeitgeberservice – von Agentur für Arbeit und Jobcenter im Landkreis – einen Branchentag „Callcenter“. Acht Neubrandenburger Callcenter präsentieren ihre freien Arbeitsstellen für die Vier-Tore-Stadt. Die Arbeitsmarktfachleute des Arbeitgeberservice haben über 100 freie Arbeitsstellen im Gepäck.

Derzeit arbeiten mehr als 2.000 Männer und Frauen als Telefonserviceberater*innen in einem der zahlreichen Callcenter in der Stadt Neubrandenburg. Damit ist die Callcenter-Branche ein Jobmotor und eine Wachstumsbranche. Und die Betriebe suchen weiter händeringend nach Mitarbeitern. Aktuell haben die Fachleute des Arbeitgeberservice über 100 freie Arbeitsstellen auf dem Branchentag im Angebot.

Wann: Dienstag, 30. Oktober 2018 von 9 bis 11 Uhr
Wo: Haus der Kultur und Bildung (HKB), Seminarraum (Eingang Bibliothek)
Marktplatz 1
17033 Neubrandenburg

Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur: „Die Callcenter-Branche ist noch immer ein Wachstumsmarkt. Auch wenn sich die Geschwindigkeit abgebremst hat, hat kaum eine andere Branche in den letzten Jahren so viele Arbeitsplätzen in der Vier-Tore-Stadt geschaffen. Also: Ein Besuch unseres Branchentags lohnt sich für alle interessierten Arbeitsuchenden, unabhängig von der Qualifikation und der Berufserfahrung. Der Vorteil für die Besucher: Sie können sich über freie Arbeitsplätze schlau machen und sich gleich bewerben sowie sich ein eigenes Bild von den Arbeitsbedingungen und Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten in der Branche machen.“

Die Hauptaufgabe der Telefonserviceberater*innen, auch Callcenter Agent’s genannt, besteht in der Bestands- und Neukundenbetreuung nahezu aller Branchen, darunter Verkehrsunternehmen, der Online-Versandhandel und Telekommunikationsanbieter. Und das via Telefon. Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass die Callcenter-Dienstleister neben der Telefonberatung auch die die Bearbeitung von E-Mails anbieten.

Regionale Wirtschaft weiter im Stimmungshoch, aber vorsichtiger für die Zukunft

Die Lage in der regionalen Wirtschaft ist zum Herbst so gut wie noch nie. Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (63 Prozent) in der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern beurteilen ihre gegenwärtige Geschäftssituation als gut.

„Das ist Rekord“, kommentierte Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch, am Mittwoch in der Kammer die vorliegenden Ergebnisse mit Blick auf die beiden Vorjahresumfragen. Im Herbst 2016 stuften lediglich 52 Prozent der Unternehmen ihre Lage als gut ein; im Folgejahr immerhin schon 58 Prozent.

Im Kontrast dazu stehen die Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate. Die Einschätzungen der Unternehmer fallen deutlich vorsichtiger aus. Insgesamt gehen 70 Prozent von einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung aus und 16 Prozent von einer besseren; 14 Prozent rechnen mit schlechteren Geschäftsergebnissen.

Im Sommer lagen diese Werte noch bei 72, 19 und neun Prozent. Als ein Grund für die gedämpften Aussichten nannte Torsten Haasch die aktuelle internationale Lage sowohl in der EU als auch weltweit. Größtes Risiko für viele Unternehmen bleibt nach wie vor der zunehmende Mangel an Arbeits- und Fachkräften: „42 Prozent der Befragten können im Schnitt zwei bis drei offene Stellen längerfristig nicht besetzen und somit auch ihre Wachstumspotenziale nicht ausschöpfen“, so Haasch weiter.

Bedenklich sei auch, dass der Konjunkturmotor Industrie zurzeit etwas an Schwung verliert. „Das könnte vor allem der Dienstleistungssektor in seinen Auftragsbüchern negativ zu spüren bekommen.“ Für die aktuelle Umfrage wurden knapp 800 Unternehmen befragt, geantwortet hatten davon 256. Sie verteilen sich auf die Branchen Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen.

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sind auch im Internet unter www.neubrandenburg.ihk.de nachzulesen.

Kreis Mecklenburgische Seenplatte: Mehr Arbeitsschutz-Kontrollen gefordert

Gefahr im Verzug – und keiner schaut hin: Behörden kontrollieren im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nur selten, ob Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). In Mecklenburg-Vorpommern standen 47.000 Betrieben zuletzt lediglich 84 Arbeitsinspekteure bei der Gewerbeaufsicht gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. „Firmen müssen praktisch nur alle paar Jahre mit einer Kontrolle rechnen – wenn überhaupt. Allein im Kreis Mecklenburgische Seenplatte haben wir mehr als 7.900 Betriebe“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Wolfgang Ehlert.

Angesichts dieser Zahlen überrasche es kaum, wenn es mancher mit der Arbeitssicherheit nicht so genau nehme, so der Gewerkschafter. Doch gerade auf dem Bau könne das fatale Folgen haben. Nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung kam es auf mecklenburg-vorpommerschen Baustellen im vergangenen Jahr zu rund 2.100 Arbeitsunfällen – drei von ihnen endeten tödlich.

Mit dem aktuellen Bau-Boom könnte das Unfallrisiko sogar steigen, warnt die IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern. „Volle Auftragsbücher und das Arbeiten unter Zeitdruck führen allzu oft dazu, dass auf Schutzmaßnahmen verzichtet wird“, so Ehlert. Immer wieder beobachte er, wie Bauarbeiter ungesichert auf Gerüsten balancierten. Der fehlende Sicherheitsabstand zu Baggern und Kränen erhöhe die Unfallgefahr ebenfalls drastisch. „Dabei ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, für den Schutz seiner Beschäftigten zu sorgen. Tut er das nicht, macht er sich strafbar“, betont Ehlert.

Allerdings hielten sich viele Baufirmen nur dann an das Gesetz, wenn sie mit Konsequenzen rechnen müssten. Und die Zahl staatlicher Kontrollen geht nach Angaben der Bundesregierung seit Jahren zurück. So besuchten die Gewerbeaufsichten der Bundesländer im Jahr 2006 rund 370.000 Betriebe. Zehn Jahre später waren es nur noch knapp über 200.000. Die IG BAU fordert, das Personal der Aufsichtsbehörden massiv aufzustocken. Nur so könne man wieder auf ein vernünftiges Kontroll-Level kommen. „Schließlich müssen die Beschäftigten in den Betrieben und auf den Baustellen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte das Gefühl haben, dass der Arbeitsschutz auch wirklich unter die Lupe genommen wird“, sagt Ehlert.

Die Berufsgenossenschaften, die ebenfalls die Arbeitssicherheit kontrollieren, könnten das staatliche Defizit nur zum Teil kompensieren, so Ehlert weiter. Immerhin habe die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) in den letzten Jahren deutlich mehr Stellen für den Arbeitsschutz geschaffen. Und bei der BG Bau können sich Beschäftigte selbst melden, wenn es brenzlig wird – unter der Notruf-Hotline 0800 / 80 20 100. Die Anrufer bleiben hierbei anonym. Und Unternehmer, die beim Arbeitsschutz auf Risiko setzen, müssen mit einer raschen Visite der Arbeitsinspekteure rechnen.

IHK informiert in sieben Regionalkonferenzen über Wahlen zur neuen Vollversammlung

Eine Regionalkonferenz bildet am 23. Oktober in Waren (Müritz) den Auftakt von insgesamt sieben Veranstaltungen dieser Art, die die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Wochen abhält. Im Zentrum dieser Veranstaltungen, alle beginnen um 18 Uhr, stehen sowohl eine Bilanz der Leistungen der Kammer, die sie für die Unternehmerinnen und Unternehmer in den Regionen erbracht hat als auch eine umfangreiche Information zu der im kommenden Frühjahr stattfindenden Wahl zur Vollversammlung, dem höchsten ehrenamtlichen Gremium der Kammer.

Der Präsident der IHK, die aktuell in der jetzigen Vollversammlung mitarbeitenden Unternehmerinnen und Unternehmer der jeweiligen Region, die Geschäftsleitung der IHK sowie Mitarbeiter der Kammer geben während der Regionalkonferenzen Auskünfte zu vielen aktuellen wirtschaftlichen Fragen, informieren über wichtige Wirtschaftsthemen und bieten zugleich Unterstützung bei der Lösung von Problemen im unternehmerischen Alltag an. Die Regionalkonferenzen bieten den teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit, sich für die Wahl zur neuen Vollversammlung als Kandidat oder Kandidatin zu bewerben.

Die Bewerbungsfrist endet am 29. November. Die Wahl selbst zur neuen Vollversammlung wird im kommenden Jahr im Zeitraum vom 4. März bis 4. April 2019 sowohl online als auch per Brief stattfinden.

Termine aller Regionalkonferenzen

Dienstag, 23. Oktober: Seehotel Ecktannen, Fontanestraße 51, Waren (Müritz)
Mittwoch, 24. Oktober: Haus an der Schleuse, Schleusenstraße 5 b, Torgelow
Montag, 29. Oktober: Technologiezentrum Vorpommern, Brandteichstraße 20, Universitäts- und Hansestadt Greifwald
Dienstag, 30. Oktober: Hadrian GmbH & Co. Metall- und Kunststofftechnik KG, Nexöer Straße 8, Wolgast
Donnerstag, 1. November: Kulturquartier Neustrelitz, Schloßstraße 12/13, Neustrelitz
Dienstag, 20. November: Hotel Trebeltal, Klänhammerweg 3, Demmin
Donnerstag, 22. November: IHK-Gebäude, Katharinenstraße 48, Neubrandenburg

Mehr Informationen zur IHK-Vollversammlungswahl unter www.neubrandenburg.ihk.de

"Hotellerie und Gastronomie – Jenseits vom Mittelmaß"

Für die Hotellerie und Gastronomie in der Region kann es besser kaum laufen. „Zahlreiche Betriebe bewerten diese Sommersaison als die beste seit Eröffnung ihrer Unternehmen. Auch die Spontanurlauber und kurzfristigen Buchungen haben zu einer überdurchschnittlichen Auslastung geführt“, sagt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Diese positive Entwicklung täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass die touristische Infrastruktur in der Region große Defizite aufweist. Besonders der schlechte Zustand einiger Radwege wird stark kritisiert. Aber auch die Fragen der Arbeitskräftesicherung, der Unternehmensnachfolge, der Modernisierung, des Vertriebs und der Finanzierung treiben die Unternehmen um. „Die Gäste haben individuellere Wünsche, verlangen Urlaubserlebnisse und sind zunehmend von der Digitalisierung aller Lebensbereiche geprägt“, verdeutlicht Torsten Haasch. Auf regionaler und nationaler Ebene steigt der Wettbewerbsdruck, besonders für klein- und mittelständisch geprägte Betriebe. Die neuen Marktbedingungen verlangen ein klar abgegrenztes oder spezialisiertes Angebot, um sich im Markt zu positionieren.

Wie das gelingen kann, ist Thema einer Infoveranstaltung in der IHK Neubrandenburg am 24. Oktober. Experten, erfolgreiche Hoteliers und Gastronomen erzählen von ihren einzigartigen Strategien. Lernen Sie die Macher von Borchards Rookhus in Wesenberg, vom Steakhouse Jack & Richies’s in Greifswald, vom Haffhus in Ueckermünde und vom Hotel Gravelotte am Kummerower See kennen. Anmeldungen nimmt die IHK-Mitarbeiterin Ute Frasa unter 0395 5597-303 entgegen.